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Meine LernTour Baden-Württemberg

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Meine LernTour Baden-Württemberg



Meine LernTour Baden-Württemberg (Abschlussprojekt mit regionaler Recherche, Lernnachweis und Präsentation; Schule/Ausbildung/Studium/lebenslanges Lernen; fächerübergreifend; viele Medien; Sprache angepasst; mittellanger Text; exakt diesen Titel übernehmen)


Einleitung

Meine LernTour Baden-Württemberg ist ein fächerübergreifendes Abschlussprojekt, bei dem Du einen selbst gewählten Ort, eine Region oder mehrere miteinander verbundene Stationen in Baden-Württemberg untersuchst. Du arbeitest wie eine kleine Forschungsgruppe: Du formulierst eine Frage, recherchierst Quellen, beobachtest vor Ort oder digital, sammelst Belege, wertest Informationen aus und präsentierst am Ende Deine Ergebnisse.

Das Projekt eignet sich für Schule, Ausbildung, Studium und Lebenslanges Lernen. Der Anspruch lässt sich anpassen: Jüngere Lernende beschreiben und vergleichen stärker, Fortgeschrittene analysieren Ursachen und Folgen, Studierende können zusätzlich wissenschaftliche Literatur, Daten und methodische Reflexion einbeziehen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Orte zu besuchen, sondern an ausgewählten Beispielen zu zeigen, wie Naturraum, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag miteinander zusammenhängen.

Baden-Württemberg liegt im Südwesten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Stuttgart. Das Land umfasst rund 35.748 Quadratkilometer und hat mehr als elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Es grenzt innerhalb Deutschlands an Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie international an Frankreich und die Schweiz. Der Bodensee verbindet den Südosten außerdem mit einem grenzüberschreitenden Kultur- und Wirtschaftsraum.


Deine Leitidee

Deine LernTour soll eine zentrale Frage beantworten. Eine gute Leitfrage ist offen genug für eigene Untersuchungen und zugleich so konkret, dass Du Belege finden kannst. Beispiele sind: Wie verändert Tourismus einen Ort?, Wie prägt ein Fluss die Stadtentwicklung?, Wie wird Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar?, Wie arbeiten Betriebe zwischen Tradition und Innovation? oder Wie geht eine Region mit Klimawandel und Naturschutz um?

Für einen gelungenen Lernnachweis verbindest Du mindestens drei Perspektiven. Eine Station am Neckar kann zum Beispiel geographisch über den Flussraum, historisch über Stadtentwicklung und wirtschaftlich über Verkehr oder Gewerbe untersucht werden. Ein Kloster kann zugleich Thema für Geschichte, Religion, Architektur, Kunst und Tourismus sein.


Baden-Württemberg als Forschungsraum


Landschaften, Gewässer und Räume

Baden-Württemberg ist landschaftlich vielfältig. Dazu gehören der Schwarzwald, die Schwäbische Alb, die Oberrheinebene, das Neckarland, Oberschwaben, der Hegau und der Bodenseeraum. Zu den bedeutenden Flüssen zählen Rhein, Neckar und Donau. Der höchste Berg des Landes ist der Feldberg mit 1.493 Metern.

Eine Reliefkarte hilft Dir, Höhenlagen, Täler und Ebenen zu erkennen. Vergleiche sie mit einer Verkehrs- oder Siedlungskarte: Wo liegen größere Städte? Wo verlaufen wichtige Verkehrsachsen? Wo sind Räume dünner besiedelt? Aus solchen Vergleichen entstehen geographische Forschungsfragen.

Am Feldberg lassen sich Nutzungskonflikte besonders gut untersuchen. Naturschutz, Forstwirtschaft, Wintersport, Wandern und Klimaveränderungen treffen aufeinander. Für Deine LernTour kannst Du beobachten, welche Interessen sichtbar werden, welche Schutzmaßnahmen es gibt und wie unterschiedliche Akteure ihre Ziele begründen.

Das Video über Forstarbeit im Schwarzwald kann als Medienquelle dienen. Prüfe dabei nicht nur, was gezeigt wird, sondern auch wie Arbeit, Wald und Region dargestellt werden. Eine Reportage ist keine neutrale Datensammlung; sie wählt Bilder, Personen und Situationen aus.


Geschichte und Landesgründung

Das heutige Baden-Württemberg entstand am 25. April 1952 aus den drei Nachkriegsländern Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern. Vorausgegangen war 1951 eine Volksabstimmung über die Neuordnung des südwestdeutschen Raums. Die Landesgründung war politisch umstritten und zeigt, dass regionale Identität, Verfassungsfragen und demokratische Entscheidungen eng zusammenhängen können.

Die historische Karte eignet sich für einen Vergleich: Welche früheren Landesgrenzen erkennst Du? Welche heutigen Regionen lassen sich damit verbinden? Frage bei Deiner Recherche auch nach lokalen Erinnerungen an Baden, Württemberg oder Hohenzollern. Straßennamen, Vereine, Wappen, Dialekte oder Museumsbestände können Hinweise liefern.

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart sammelt und vermittelt Landesgeschichte. Für ein Abschlussprojekt ist ein Museum nicht nur ein Ort zum Abschreiben von Information. Interessanter ist die Frage, wie Geschichte ausgewählt, geordnet und erzählt wird. Untersuche zum Beispiel ein Objekt, eine Bildunterschrift oder die Gestaltung eines Ausstellungsraums.


Politik, Verwaltung und Beteiligung

Baden-Württemberg ist eines der 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland. Der Landtag von Baden-Württemberg beschließt Landesgesetze, kontrolliert die Landesregierung und vertritt die Bürgerinnen und Bürger auf Landesebene. Das Land gliedert sich in vier Regierungsbezirke: Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen. Darunter stehen Landkreise, Stadtkreise, Städte und Gemeinden.

In Stuttgart kannst Du politische Institutionen, Stadtentwicklung, Verkehr, Kultur und Wirtschaft auf engem Raum untersuchen. Auch ohne Reise nach Stuttgart kannst Du auf der Website des Landtags, in kommunalen Ratsinformationssystemen oder in lokalen Medien nachvollziehen, welche politischen Fragen gerade diskutiert werden.

Nutze das Video zum Landtag als Einstieg und überprüfe anschließend zentrale Aussagen mit einer zweiten Quelle. Das ist ein wichtiger Teil von Medienkompetenz und Quellenkritik.


Städte, Kultur und gebauter Raum

Städte zeigen, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen. In Tübingen prägen Universität, Altstadt und Neckar das Stadtbild. In Heidelberg treffen Schloss, Universität, Tourismus und moderne Forschung aufeinander. Ulm bietet mit dem Münster, der Donau und moderner Stadtentwicklung zahlreiche Themen. In Karlsruhe können Stadtplanung, Recht und Technik verbunden werden.

Die Tübinger Neckarfront eignet sich für eine Bildanalyse. Untersuche Bauformen, Nutzung des Ufers, Verkehrswege, Tourismus und den Umgang mit historischer Bausubstanz. Erstelle bei einer eigenen Ortsbegehung möglichst ein Vergleichsfoto aus ähnlicher Perspektive und notiere, was sich verändert hat.

Beim Heidelberger Schloss kannst Du fragen, warum Ruinen touristisch attraktiv sind, wie historische Orte vermarktet werden und welche Geschichten Besucherinnen und Besuchern erzählt werden. Vergleiche Werbematerial mit historischen oder wissenschaftlichen Darstellungen.

Das Ulmer Münster verbindet Kunstgeschichte, Religion, Architektur und Mathematik. Du kannst Proportionen untersuchen, Bauphasen recherchieren oder die Wirkung unterschiedlicher Blickwinkel fotografisch dokumentieren.


Kulturerbe und Erinnerung

Kulturerbe ist nicht nur etwas Altes. Es entsteht dadurch, dass Menschen bestimmten Orten, Objekten und Traditionen Bedeutung geben. Das Kloster Maulbronn gehört zum UNESCO-Welterbe und bietet Verbindungen zu mittelalterlicher Geschichte, Religion, Architektur, Wasserwirtschaft und heutiger Denkmalpflege.

Eine mögliche Forschungsfrage lautet: Wie wird ein historischer Ort für heutige Besucherinnen und Besucher verständlich gemacht? Beobachte Beschilderungen, Wegeführung, digitale Angebote, Regeln, touristische Angebote und Schutzmaßnahmen.


Wirtschaft, Arbeit und Innovation

Baden-Württemberg ist durch Industrie, Mittelstand, Handwerk, Landwirtschaft, Dienstleistungen, Wissenschaft und Tourismus geprägt. Besonders sichtbar sind Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnik sowie zahlreiche spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen. Gleichzeitig unterscheiden sich Regionen stark: Ein Industriestandort im Neckarraum stellt andere Fragen als ein Weinbauort am Kaiserstuhl oder eine Tourismusgemeinde im Schwarzwald.

Für die LernTour ist deshalb ein Betrieb, eine Werkstatt, ein Hof, ein Forschungsinstitut oder eine Ausbildungsstätte eine mögliche Station. Frage nicht nur nach Produkten. Untersuche Arbeitsabläufe, Qualifikationen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, regionale Lieferketten und Veränderungen im Berufsbild.

Ein Tourismusfilm zeigt eine bewusst gestaltete Auswahl des Landes. Analysiere, welche Landschaften, Aktivitäten und Bilder vorkommen und welche fehlen. So kannst Du Werbung mit eigener Recherche vergleichen.


Sprache, Identität und Vielfalt

In Baden-Württemberg werden neben Standardsprache verschiedene regionale Dialekte und Mundarten gesprochen, darunter alemannische, schwäbische und fränkische Varianten. Regionale Identität ist aber nie einheitlich. Menschen können sich gleichzeitig mit einem Ort, einer Region, einem Beruf, einer Sprache, einer Familie, einer Religion, einer Szene oder einer internationalen Biografie verbunden fühlen.

Für ein Interview kannst Du fragen, was für eine Person Heimat bedeutet. Vermeide dabei vorgegebene Antworten. Dokumentiere unterschiedliche Perspektiven und trenne persönliche Aussagen von überprüfbaren Fakten.


So planst Du Deine LernTour


Schritt 1: Region und Thema wählen

Wähle einen Raum, der erreichbar oder digital gut recherchierbar ist. Das kann Dein Wohnort, Schulort, Ausbildungsort, Hochschulort oder eine andere Region Baden-Württembergs sein. Begrenze Dein Thema auf eine Leitfrage und drei bis fünf passende Untersuchungsaspekte.

  1. Naturraum: Landschaft, Klima, Gewässer, Boden, Nutzung oder Naturschutz
  2. Geschichte: historische Entwicklung, Erinnerungskultur, Denkmäler oder Biografien
  3. Gesellschaft: Wohnen, Migration, Sprache, Vereine, Bildung oder Alltag
  4. Wirtschaft: Betriebe, Berufe, Infrastruktur, Tourismus oder Innovation
  5. Politik: kommunale Entscheidungen, Beteiligung, Konflikte oder Planung
  6. Kultur: Architektur, Literatur, Kunst, Musik, Feste oder Museen


Schritt 2: Forschungsfrage formulieren

Eine reine Sammelfrage wie Welche Sehenswürdigkeiten gibt es? führt meist nur zu einer Liste. Besser sind Fragen, die Beziehungen untersuchen. Formuliere zum Beispiel: Wie verändert der Tourismus den Ortskern?, Welche Spuren früherer Industrie sind heute noch sichtbar? oder Wie wird ein Fluss gleichzeitig als Naturraum, Verkehrsweg und Freizeitort genutzt?

Eine gute Forschungsfrage enthält einen Ort, ein Thema und einen Zusammenhang. Prüfe, ob Du sie mit Beobachtungen, Daten, Quellen oder Interviews wirklich bearbeiten kannst.


Schritt 3: Quellen recherchieren und bewerten

Nutze verschiedene Quellentypen. Dazu gehören kommunale Websites, Archive, Museen, Bibliotheken, wissenschaftliche Texte, Statistiken, Karten, Zeitungen, Interviews und eigene Beobachtungen. Wikipedia kann einen ersten Überblick geben, sollte aber bei einem Abschlussprojekt durch weitere Quellen ergänzt werden.

Prüfe bei jeder Quelle: Wer hat sie erstellt? Wann? Mit welchem Ziel? Welche Belege werden genannt? Welche Perspektive fehlt? Stimmen Angaben mit anderen Quellen überein? Bei Bildern und Videos kommen zusätzlich Auswahl, Bildausschnitt, Bearbeitung, Musik und Inszenierung hinzu.


Schritt 4: Feldforschung durchführen

Bei einer Ortsbegehung arbeitest Du systematisch. Notiere Datum, Uhrzeit, Wetter, Standort und Beobachtungsziel. Fotografiere nur, wenn es erlaubt ist, und beachte Persönlichkeitsrechte. Bei Interviews holst Du vorher eine Zustimmung ein und erklärst, wofür die Aussagen verwendet werden.

Du kannst eine einfache Beobachtungstabelle führen: Ort – Beobachtung – mögliche Bedeutung – offene Frage – Beleg. So vermeidest Du, nur Eindrücke zu sammeln.


Schritt 5: Daten auswerten

Ordne Deine Funde nach der Leitfrage. Ein Foto wird erst dann zum Beleg, wenn Du erklärst, was darauf für Deine Frage relevant ist. Ein Interview ist eine persönliche Perspektive und keine automatische Aussage über die gesamte Bevölkerung. Eine Statistik braucht Quelle, Zeitraum und passende Vergleichswerte.

Suche besonders nach Zusammenhängen: Verändert eine neue Verkehrsverbindung den Handel? Entsteht aus Naturschutz ein Konflikt mit Freizeitnutzung? Fördert eine Hochschule bestimmte Unternehmen? Beeinflusst ein historisches Ereignis bis heute das Selbstbild eines Ortes?


Schritt 6: Präsentation gestalten

Deine Präsentation erzählt eine nachvollziehbare Forschungsreise. Beginne mit Leitfrage und Region. Zeige anschließend die wichtigsten Belege, erkläre deren Bedeutung und beantworte am Ende Deine Frage. Weniger Material mit guter Analyse ist überzeugender als eine lange Bilderfolge ohne Erklärung.

Verwende Karten, eigene Fotos, kurze Zitate, Diagramme oder Gegenstände nur dann, wenn sie eine Aussage stützen. Gib Quellen direkt an der passenden Stelle an. Schließe mit einer Reflexion: Was hast Du gelernt? Was blieb offen? Was würdest Du bei einer zweiten Untersuchung anders machen?


Sprache und Anspruch anpassen


Schule

Arbeite mit klaren Sätzen, erkläre Fachbegriffe und konzentriere Dich auf wenige gut belegte Zusammenhänge. Eine Präsentation kann durch Karte, Bildvergleich und ein kurzes Interview unterstützt werden. Wichtig ist, dass Du eigene Beobachtungen von übernommenen Informationen unterscheidest.


Ausbildung

Verbinde die Region mit Deinem Berufsfeld. Untersuche einen Betrieb, eine Dienstleistung, eine technische Anlage oder einen Arbeitsprozess. Ergänze Fachsprache, Anforderungen an Qualifikation, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Kundenbeziehungen.


Studium

Formuliere eine präzise Fragestellung, begründe Deine Methode und arbeite mit wissenschaftlichen oder amtlichen Quellen. Reflektiere Reichweite und Grenzen Deiner Daten. Eine kleine Fallstudie ist besser als eine zu breite Übersicht ohne methodische Tiefe.


Lebenslanges Lernen

Wähle ein Thema, das Dich persönlich interessiert, und dokumentiere Deinen Erkenntnisweg. Auch eine lokale Familiengeschichte, ein Landschaftswandel, ein Bauwerk, ein Verein oder ein Handwerksbetrieb kann Ausgangspunkt sein. Entscheidend sind nachvollziehbare Quellen, Offenheit für neue Perspektiven und eine abschließende Reflexion.


Mögliche LernTour-Formate

Du kannst Deine LernTour als reale Exkursion, digitale Recherche oder Mischform durchführen. Wenn Reisen nicht möglich oder nicht sinnvoll sind, kannst Du mit historischen Karten, digitalen Museumssammlungen, Gemeindearchiven, Luftbildern, Videointerviews und frei lizenzierten Medien arbeiten.

  1. Stadtforschung: Untersuche einen Platz, ein Quartier oder eine Verkehrsachse.
  2. Landschaftsforschung: Vergleiche Nutzung, Naturschutz und Freizeit in einem Naturraum.
  3. Betriebsforschung: Analysiere Arbeit, Ausbildung, Innovation und regionale Vernetzung.
  4. Erinnerungsforschung: Erforsche ein Denkmal, Museum, Archivobjekt oder einen historischen Ort.
  5. Kulturforschung: Untersuche Sprache, Architektur, Literatur, Musik oder Traditionen.
  6. Zukunftsforschung: Frage, wie eine Region auf Klimawandel, Digitalisierung oder demografische Veränderungen reagiert.


Projektprodukt und Bewertungsrahmen

Der Lernnachweis besteht aus einem Rechercheportfolio und einer Präsentation. Das Portfolio kann analog oder digital geführt werden. Es enthält Leitfrage, Rechercheplan, Quellenliste, eigene Beobachtungen, ausgewählte Belege, Auswertung und Reflexion.

Bereich Woran Du Qualität erkennst
Fragestellung Die Frage ist klar, regional verankert und untersucht einen Zusammenhang.
Recherche Mehrere geeignete Quellen werden geprüft, verglichen und korrekt angegeben.
Eigenanteil Eigene Beobachtungen, Interviews, Fotos, Messungen oder Auswertungen sind erkennbar.
Fachverknüpfung Mindestens drei Perspektiven werden sinnvoll miteinander verbunden.
Medien Medien dienen als Belege und werden erklärt, nicht nur dekorativ eingesetzt.
Präsentation Aufbau, Sprache und Visualisierung unterstützen die Beantwortung der Leitfrage.
Reflexion Grenzen, offene Fragen und der eigene Lernprozess werden nachvollziehbar beschrieben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg? (Stuttgart) (!Karlsruhe) (!Heidelberg) (!Ulm)




In welchem Teil Deutschlands liegt Baden-Württemberg? (Im Südwesten) (!Im Nordosten) (!Im Nordwesten) (!Im äußersten Norden)




Welcher Berg ist der höchste Punkt Baden-Württembergs? (Feldberg) (!Katzenbuckel) (!Hornisgrinde) (!Schauinsland)




In welchem Jahr entstand das heutige Baden-Württemberg? (1952) (!1945) (!1961) (!1990)




Welche Methode liefert bei einer LernTour eigene Beobachtungsdaten? (Feldforschung) (!Abschreiben) (!Werbung) (!Raten)




Was gehört zu guter Quellenkritik? (Urheber und Zweck prüfen) (!Nur die Überschrift lesen) (!Immer der ersten Quelle glauben) (!Quellenangaben weglassen)




Welche Aussage beschreibt eine gute Forschungsfrage am besten? (Sie untersucht einen klaren Zusammenhang) (!Sie verlangt nur eine lange Liste) (!Sie muss ohne Belege beantwortbar sein) (!Sie enthält möglichst viele Themen gleichzeitig)




Warum ist ein Interview nicht automatisch repräsentativ? (Es zeigt zunächst die Perspektive der befragten Person) (!Es enthält grundsätzlich keine Informationen) (!Es darf nie ausgewertet werden) (!Es ist immer eine amtliche Statistik)




Welche Aufgabe hat ein Medium in einer guten Präsentation? (Es unterstützt eine begründete Aussage) (!Es ersetzt jede Erklärung) (!Es dient nur als Dekoration) (!Es macht Quellenangaben überflüssig)




Was gehört in die Abschlussreflexion einer LernTour? (Grenzen und offene Fragen) (!Nur eine Wiederholung des Titels) (!Nur die Zahl der verwendeten Bilder) (!Nur eine Liste aller besuchten Orte)





Memory

Feldberg höchster Berg Baden-Württembergs
Stuttgart Landeshauptstadt
Neckar bedeutender Fluss des Landes
Maulbronn Kloster und UNESCO-Welterbe
Quellenkritik Prüfung von Urheber, Absicht und Belegen
Feldforschung systematische Untersuchung vor Ort
Leitfrage zentrale Frage des Projekts
Reflexion Bewertung des eigenen Lern- und Forschungsprozesses





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Leitfrage bestimmt den Fokus der Untersuchung
Recherche sammelt und prüft vorhandene Informationen
Beobachtung erzeugt eigene Daten am Lernort
Auswertung verbindet Belege mit der Forschungsfrage
Präsentation vermittelt Ergebnisse nachvollziehbar an andere




...


Kreuzworträtsel

Stuttgart Welche Stadt ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs?
Feldberg Wie heißt der höchste Berg des Landes?
Neckar Welcher Fluss fließt unter anderem durch Tübingen und Stuttgart?
Maulbronn Welcher Ort ist für seine Klosteranlage bekannt?
Recherche Wie heißt die systematische Suche nach Informationen?
Reflexion Wie nennt man das kritische Nachdenken über den eigenen Lernprozess?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Baden-Württemberg liegt im

Deutschlands.
Die Landeshauptstadt heißt

.
Der höchste Berg des Landes ist der

.
Das heutige Bundesland entstand im Jahr

.
Eine gute LernTour beginnt mit einer klaren

.
Bei der Prüfung von Urheber, Absicht und Belegen spricht man von

.
Eigene systematische Untersuchungen vor Ort gehören zur

.
Am Ende werden Belege ausgewertet und in einer

vermittelt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Fotodokumentation: Fotografiere oder sammle frei lizenzierte Bilder von drei Orten Deiner Region und schreibe zu jedem Bild, welche Information es für Deine LernTour liefert.
  2. Kartenarbeit: Markiere auf einer Karte Deinen Untersuchungsort, wichtige Gewässer, Verkehrswege und zwei benachbarte Orte. Erkläre zwei räumliche Zusammenhänge.
  3. Ortsbeschreibung: Beschreibe einen Platz, eine Straße, ein Landschaftselement oder ein Bauwerk so genau, dass eine andere Person den Ort anhand Deines Textes wiedererkennen könnte.
  4. Mini-Interview: Führe mit Zustimmung ein kurzes Interview mit einer Person über eine Veränderung in der Region und trenne persönliche Erinnerung von überprüfbaren Fakten.


Standard

  1. Bildvergleich: Suche ein historisches und ein aktuelles Bild desselben Ortes. Analysiere mindestens fünf Veränderungen und mögliche Ursachen.
  2. Nutzungskonflikt: Untersuche einen regionalen Konflikt zwischen mindestens zwei Interessen, etwa Naturschutz und Tourismus, Wohnen und Verkehr oder Landwirtschaft und Flächenschutz.
  3. Betriebserkundung: Erforsche einen regionalen Betrieb oder eine Ausbildungsstätte. Zeige, wie Beruf, Technik, Nachhaltigkeit und Standort miteinander verbunden sind.
  4. Medienanalyse: Vergleiche die Darstellung Deiner Region in einem Tourismusvideo mit eigenen Beobachtungen oder amtlichen Daten. Zeige Übereinstimmungen und Auslassungen.


Schwer

  1. Fallstudie: Entwickle eine eigene Forschungsfrage und bearbeite sie mit mindestens drei unterschiedlichen Quellentypen sowie einem selbst erhobenen Beleg.
  2. Datenprojekt: Nutze regionale Statistikdaten und visualisiere eine Entwicklung, etwa Bevölkerung, Verkehr, Tourismus, Flächennutzung oder Wirtschaft. Interpretiere Grenzen der Daten.
  3. Erinnerungskultur: Untersuche, wie ein historisches Ereignis an einem Ort erinnert wird. Vergleiche mindestens zwei Perspektiven und begründe Unterschiede.
  4. Zukunftsszenario: Entwirf für Deinen Untersuchungsraum ein begründetes Szenario für das Jahr 2040. Nutze Erkenntnisse aus Geographie, Politik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Raum und Wirtschaft: Erkläre an einem selbst gewählten Ort, wie Landschaft, Verkehr und wirtschaftliche Nutzung zusammenwirken. Nutze mindestens zwei konkrete Belege.
  2. Transfer Geschichte und Gegenwart: Wähle einen historischen Ort und zeige, wie seine Vergangenheit heute noch Entscheidungen, Tourismus, Erinnerung oder Identität beeinflusst.
  3. Quellenvergleich: Vergleiche eine Werbequelle mit einer amtlichen oder wissenschaftlichen Quelle zum selben regionalen Thema. Erkläre Unterschiede in Ziel, Sprache und Auswahl der Informationen.
  4. Methodenkritik: Bewerte, welche Erkenntnisse ein Interview liefern kann und welche nicht. Entwickle eine zweite Methode, mit der Du die Aussage überprüfen oder ergänzen könntest.
  5. Nachhaltigkeitsentscheidung: Entwickle für einen regionalen Nutzungskonflikt einen begründeten Kompromiss. Berücksichtige ökologische, soziale und wirtschaftliche Folgen.
  6. Präsentationsanalyse: Begründe, welche drei Medien Du für die Präsentation Deiner eigenen LernTour auswählen würdest und warum gerade diese Belege die Leitfrage unterstützen.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis sind folgende Punkte wichtig:

  1. Forschungsfrage: Eine klare, regional verankerte Frage, die einen Zusammenhang untersucht.
  2. Rechercheplan: Eine nachvollziehbare Planung von Quellen, Lernorten, Methoden und Zeit.
  3. Quellenverzeichnis: Vollständige Angaben zu Texten, Webseiten, Karten, Bildern, Videos, Interviews und Daten.
  4. Eigenständige Erhebung: Mindestens ein eigener Beitrag wie Beobachtung, Interview, Fotodokumentation, Kartierung, Messung oder Datenauswertung.
  5. Quellenkritik: Eine begründete Einschätzung der Zuverlässigkeit und Perspektive wichtiger Quellen.
  6. Fächerverbindung: Mindestens drei fachliche Perspektiven werden sinnvoll miteinander verknüpft.
  7. Auswertung: Belege werden nicht nur gesammelt, sondern auf die Leitfrage bezogen interpretiert.
  8. Präsentation: Ergebnisse werden klar gegliedert, verständlich erklärt und mit passenden Medien belegt.
  9. Reflexion: Du beschreibst Grenzen Deiner Untersuchung, offene Fragen und Deinen persönlichen Lernfortschritt.




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