Informatikland Baden-Württemberg

Informatikland Baden-Württemberg
Informatikland Baden-Württemberg (Forschung, Unternehmen und digitale Berufe; Schule 7–13; Informatik; viele Medien; Sprache angepasst; mittellanger Text; exakt diesen Titel übernehmen)
Einleitung
Baden-Württemberg ist nicht nur für Autos, Maschinenbau und den Schwarzwald bekannt. Informatik steckt heute in fast allen Bereichen des Landes: in Fahrzeugen, Fabriken, Krankenhäusern, Verwaltungen, Forschungslaboren, Apps, Robotern und Kommunikationssystemen. Unternehmen entwickeln Software, Hochschulen erforschen neue Verfahren der Künstlichen Intelligenz, und viele Ausbildungsberufe sowie Studiengänge verbinden Informatik mit Technik, Wirtschaft oder Naturwissenschaften.
Dieser aiMOOC richtet sich an Lernende der Klassen 7 bis 13. Du lernst wichtige Forschungsorte, Unternehmen und digitale Berufe in Baden-Württemberg kennen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Firmennamen auswendig zu lernen. Wichtiger ist zu verstehen, wie Forschung, Wirtschaft, Schule und Arbeitswelt miteinander verbunden sind und welche Rolle Informatik dabei spielt.

Informatik als Schlüsseltechnologie
Informatik beschäftigt sich mit der systematischen Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen. Dazu gehören unter anderem Algorithmen, Programmierung, Datenbanken, Netzwerke, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Robotik und die Gestaltung digitaler Systeme.
Für Baden-Württemberg ist Informatik besonders wichtig, weil viele klassische Industriezweige zunehmend digital arbeiten. Ein modernes Auto enthält zahlreiche Steuergeräte und Millionen Zeilen Softwarecode. Produktionsanlagen werden mit Sensoren überwacht. Roboter übernehmen bestimmte Arbeitsschritte. Unternehmen analysieren Daten, um Prozesse zu verbessern. Gleichzeitig entstehen neue Fragen: Wie sicher sind vernetzte Systeme? Wem gehören Daten? Wie kann Software zuverlässig und fair gestaltet werden?
Informatik ist deshalb nicht nur ein Schulfach oder Studiengebiet. Sie ist eine Grundlage für Innovationen in nahezu allen Branchen.
Forschung in Baden-Württemberg
Karlsruhe: Informatik am KIT
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Universität und Forschungszentrum zugleich. Die Fakultät für Informatik arbeitet in zahlreichen Forschungsgruppen. Themen reichen von Softwaretechnik und Informationssicherheit über Robotik bis zu künstlicher Intelligenz, Mensch-Computer-Interaktion und datenintensiven Verfahren.
Karlsruhe hat außerdem eine besondere Bedeutung für die deutsche Informatikgeschichte. An der damaligen Universität Karlsruhe wurde 1984 die erste deutsche E-Mail empfangen. Heute verbindet die Region Forschung, Hochschulen, Start-ups und etablierte Unternehmen.
Für Schülerinnen und Schüler ist interessant: Ein Informatikstudium besteht nicht nur aus Programmieren. Mathematik, theoretische Grundlagen, Algorithmen, Systeme, Teamarbeit und die Analyse komplexer Probleme spielen ebenfalls eine große Rolle.
Stuttgart: Robotik und Produktion
Die Region Stuttgart ist stark durch Industrie und technische Forschung geprägt. Das Fraunhofer IPA erforscht unter anderem Automatisierung, Robotik und den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Produktion und Dienstleistungen.
Ein Beispiel ist ein Roboter, der Gegenstände erkennen, greifen oder transportieren soll. Dafür braucht er Sensoren, Software und Algorithmen. Kameras liefern Bilddaten, Programme werten diese Daten aus, und Steuerungen berechnen Bewegungen. An einem einzigen Robotikprojekt arbeiten daher oft Informatikerinnen und Informatiker gemeinsam mit Fachleuten aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Design oder Psychologie.
Tübingen und Stuttgart: Cyber Valley
Das Cyber Valley verbindet Forschung, Unternehmen und Gesellschaft im Raum Stuttgart-Tübingen. Ein Schwerpunkt liegt auf maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz und moderner Robotik. Beteiligt sind wissenschaftliche Einrichtungen und Partner aus der Wirtschaft.
In der KI-Forschung geht es zum Beispiel darum, wie Computer Muster in großen Datenmengen erkennen, Bilder auswerten, Sprache verarbeiten oder Roboter bei Entscheidungen unterstützen können. Forschende untersuchen aber auch Grenzen und Risiken: Ein KI-System kann Fehler machen, Trainingsdaten können einseitig sein und automatisierte Entscheidungen können Menschen benachteiligen. Deshalb gehören Transparenz, Sicherheit, Datenschutz und verantwortliche Gestaltung zur modernen Informatik.

Forschung ist Teamarbeit
Ein Forschungsprojekt läuft meist nicht nach dem Muster „Idee – programmieren – fertig“. Zuerst wird eine Frage formuliert. Danach werden vorhandene Erkenntnisse geprüft, ein Verfahren entwickelt und Experimente geplant. Ergebnisse müssen getestet, dokumentiert und von anderen nachvollzogen werden können.
Informatikforschung kann theoretisch sein, etwa bei der Untersuchung von Algorithmen, oder sehr anwendungsnah, etwa bei einem Assistenzroboter. Häufig verschwimmen die Grenzen: Grundlagenforschung ermöglicht neue Anwendungen, und praktische Probleme erzeugen neue Forschungsfragen.
Unternehmen und Digitalisierung
SAP in Walldorf
SAP hat seinen Hauptsitz in Walldorf. Das Unternehmen entwickelt Unternehmenssoftware. Solche Programme helfen Organisationen zum Beispiel bei Finanzprozessen, Personalverwaltung, Logistik, Einkauf, Produktion oder Datenanalyse.
Ein großes Softwaresystem muss sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Es soll zuverlässig, sicher, schnell und wartbar sein. Deshalb gibt es in Softwareunternehmen viele verschiedene Aufgaben: Softwareentwicklung, Softwarearchitektur, Qualitätssicherung, User Experience, Cloud-Infrastruktur, Datenanalyse, IT-Sicherheit und Projektmanagement.

Bosch und die Verbindung von Hardware und Software
Bosch hat seinen Hauptsitz in Gerlingen bei Stuttgart und ist in vielen technischen Bereichen tätig. Digitale Systeme spielen zum Beispiel in Mobilität, Industrie, Gebäudetechnik und vernetzten Produkten eine Rolle.
Besonders spannend ist die Verbindung von Hardware und Software. Ein Sensor misst beispielsweise Temperatur, Abstand oder Beschleunigung. Software verarbeitet die Messwerte. Ein Algorithmus entscheidet, ob eine Reaktion notwendig ist. Dadurch entsteht ein cyber-physisches System, bei dem digitale Berechnungen direkt mit der realen Welt verbunden sind.

Der Vergleich zwischen einer historischen Werkstatt und modernen digitalen Entwicklungsumgebungen zeigt, wie stark sich technische Arbeit verändert hat. Trotzdem bleiben Grundprinzipien ähnlich: Probleme erkennen, Lösungen entwerfen, testen und verbessern.
Mittelstand, Start-ups und öffentliche Einrichtungen
Das Informatikland Baden-Württemberg besteht nicht nur aus großen Konzernen. Kleine und mittlere Unternehmen digitalisieren Produktion, Handel und Dienstleistungen. Start-ups entwickeln neue Geschäftsmodelle. Kommunen brauchen sichere Verwaltungssoftware. Krankenhäuser arbeiten mit digitalen Informationssystemen. Schulen nutzen Lernplattformen und Netzwerke.
Damit entstehen Informatikaufgaben fast überall. Ein Softwareentwickler kann bei einem Automobilzulieferer arbeiten, eine IT-Sicherheitsfachkraft bei einer Behörde, eine Data Scientist in einem Gesundheitsprojekt oder ein Fachinformatiker in einem mittelständischen Unternehmen.
Digitale Hubs und Förderprogramme des Landes unterstützen Unternehmen unter anderem bei Themen wie KI, Cybersicherheit und neuen digitalen Technologien. Dabei ist besonders wichtig, dass Forschungsergebnisse in praktische Anwendungen übertragen werden. Dieser Vorgang wird häufig als Technologietransfer bezeichnet.
Digitale Berufe
Fachinformatikerin und Fachinformatiker
Die Ausbildung zur Fachinformatikerin oder zum Fachinformatiker führt direkt in die berufliche Praxis. Je nach Fachrichtung geht es beispielsweise um Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Daten- und Prozessanalyse oder digitale Vernetzung.
In der Anwendungsentwicklung programmierst und testest Du Software. In der Systemintegration planst und betreibst Du IT-Systeme und Netzwerke. Bei Daten- und Prozessanalyse untersuchst Du Daten und Arbeitsabläufe. Digitale Vernetzung beschäftigt sich stark mit verbundenen Geräten, Maschinen und Systemen.
Softwareentwicklerin und Softwareentwickler
Softwareentwicklung bedeutet mehr als Code zu schreiben. Am Anfang steht ein Problem oder eine Anforderung. Danach werden Lösungsideen geplant, Programme implementiert, getestet, dokumentiert und später weiterentwickelt.
Wichtige Fähigkeiten sind logisches Denken, Geduld, Teamarbeit und die Bereitschaft, ständig Neues zu lernen. Programmiersprachen können wechseln. Grundideen wie Variablen, Datenstrukturen, Algorithmen, Schnittstellen und Tests bleiben jedoch wichtig.
Data Science und Künstliche Intelligenz
In Data Science werden Daten gesammelt, bereinigt, analysiert und visualisiert. Fachleute entwickeln Modelle, mit denen Zusammenhänge erkannt oder Vorhersagen getroffen werden können. Bei KI-Anwendungen können Verfahren des maschinellen Lernens hinzukommen.
Ein Modell ist aber nicht automatisch „intelligent“ oder richtig. Die Qualität hängt stark von Daten, Fragestellung und Prüfverfahren ab. Deshalb müssen Fachleute Ergebnisse kritisch bewerten und erklären können. Auch Datenschutz und mögliche Verzerrungen spielen eine wichtige Rolle.
IT-Sicherheit
IT-Sicherheit schützt Geräte, Netzwerke, Programme und Daten. Fachleute suchen Schwachstellen, entwickeln Schutzmaßnahmen und reagieren auf Angriffe. Sie müssen technisch denken, aber auch verstehen, dass Menschen Teil eines Sicherheitssystems sind. Ein starkes Passwort nützt beispielsweise wenig, wenn es ungeschützt weitergegeben wird.
Typische Themen sind Verschlüsselung, Zugriffsrechte, sichere Softwareentwicklung, Netzwerksicherheit, Backups und die Erkennung von Angriffen.
Robotik und Automatisierung
Robotik verbindet Informatik mit Mechanik und Elektronik. Ein Roboter benötigt Sensoren, Aktoren und Software. Je nach Aufgabe kommen Bildverarbeitung, Navigation, Regelungstechnik oder KI hinzu.
Gerade in Baden-Württemberg ist Robotik wichtig, weil viele Unternehmen Produktionsanlagen, Maschinen oder technische Systeme entwickeln und betreiben.
User Experience und Mensch-Computer-Interaktion
Nicht jede digitale Aufgabe ist hauptsächlich mathematisch oder technisch. Bei User Experience (UX) geht es darum, digitale Produkte verständlich, zugänglich und sinnvoll nutzbar zu machen. Fachleute beobachten Nutzerinnen und Nutzer, gestalten Oberflächen, erstellen Prototypen und testen Bedienkonzepte.
Das zeigt: Informatik braucht unterschiedliche Stärken. Programmieren ist wichtig, aber auch Kommunikation, Gestaltung, Fachwissen und verantwortliches Entscheiden können entscheidend sein.
Wege nach der Schule
Ausbildung, Studium oder duales Studium
Für digitale Berufe gibt es verschiedene Wege. Eine betriebliche Ausbildung verbindet Berufsschule und Unternehmen. Ein Hochschulstudium vermittelt wissenschaftliche Grundlagen und ermöglicht Vertiefungen. Ein duales Studium verbindet Studium mit längeren Praxisphasen bei einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung.
In Baden-Württemberg gibt es mit der DHBW einen großen Anbieter dualer Studiengänge. Auch Unternehmen wie SAP bieten duale Studienmöglichkeiten in informatiknahen Bereichen an.
Entscheidend ist nicht, welcher Weg allgemein „der beste“ ist. Ein guter Weg passt zu Deinen Interessen, Lerngewohnheiten und Zielen. Praktika, Hochschulinformationstage, Berufsorientierung und eigene Projekte helfen bei der Entscheidung.
Informatik in der Schule
In Baden-Württemberg wird Informatik schulisch weiter ausgebaut. Seit dem Schuljahr 2025/2026 wächst das Fach Informatik und Medienbildung schrittweise auf. Für Dich bedeutet das: Informatik wird nicht nur als Bedienung von Geräten verstanden, sondern als Fach mit eigenen Denkweisen und Konzepten.
Schon in Klasse 7 kannst Du beispielsweise untersuchen, wie Algorithmen funktionieren oder warum Daten geschützt werden müssen. In höheren Klassen können komplexere Programme, Datenstrukturen, Rechnernetze, Datenbanken, KI-Verfahren oder gesellschaftliche Folgen digitaler Technik hinzukommen.
Schulische Informatik ist eine gute Vorbereitung auf digitale Berufe, aber auch auf den Alltag. Selbst wenn Du später keinen IT-Beruf wählst, wirst Du mit algorithmischen Entscheidungen, digitalen Plattformen, Daten und vernetzten Systemen umgehen müssen.
Chancen und Herausforderungen
Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten: medizinische Daten können schneller ausgewertet, Produktionsprozesse effizienter gesteuert und Informationen weltweit geteilt werden. Gleichzeitig entstehen Risiken.
Datenschutz fragt, welche personenbezogenen Daten gesammelt und verarbeitet werden dürfen. IT-Sicherheit schützt Systeme vor Manipulation und Ausfällen. Bei künstlicher Intelligenz müssen Fairness, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung beachtet werden. Außerdem verbrauchen Rechenzentren und digitale Geräte Energie und Rohstoffe. Deshalb gehört auch Green IT zu einer verantwortungsvollen Informatik.
Für Baden-Württemberg ist die Herausforderung besonders spannend: Das Land verbindet starke Industrie mit Forschung und Digitalisierung. Damit können neue technische Lösungen entstehen. Gleichzeitig müssen Beschäftigte weitergebildet, Systeme sicher gestaltet und gesellschaftliche Folgen diskutiert werden.
Vernetzung von Forschung, Unternehmen und Berufen
Forschung, Unternehmen und digitale Berufe bilden kein getrenntes Nebeneinander. Ein Beispiel:
- Forschung: Ein Forschungsteam entwickelt ein neues Verfahren zur Bilderkennung.
- Technologietransfer: Das Verfahren wird gemeinsam mit einem Unternehmen für eine praktische Anwendung angepasst.
- Softwareentwicklung: Entwicklerinnen und Entwickler bauen das Verfahren in ein Produkt ein.
- IT-Sicherheit: Sicherheitsfachleute prüfen Datenflüsse und mögliche Angriffe.
- User Experience: UX-Fachleute sorgen dafür, dass Menschen das System sinnvoll bedienen können.
So entstehen digitale Innovationen in Teams. Gute Informatik verbindet technische Qualität mit wirtschaftlichen, sozialen und ethischen Anforderungen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Aussage beschreibt Informatik am besten? (Sie beschäftigt sich systematisch mit der Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen.) (!Sie beschäftigt sich ausschließlich mit dem Reparieren von Computern.) (!Sie besteht nur aus dem Schreiben von Internetseiten.) (!Sie ist ausschließlich ein Teilgebiet des Maschinenbaus.)
Welche Forschungsthemen stehen beim Cyber Valley besonders im Mittelpunkt? (Künstliche Intelligenz und moderne Robotik) (!Mittelalterliche Geschichte und Archäologie) (!Forstwirtschaft und Weinbau) (!Klassische Musik und Theaterwissenschaft)
Wo hat SAP seinen Hauptsitz? (Walldorf) (!Tübingen) (!Ulm) (!Konstanz)
Welche Aufgabe gehört typischerweise zur IT-Sicherheit? (Schwachstellen erkennen und Systeme schützen) (!Motoren mechanisch zerlegen) (!Gebäude vermessen) (!Pflanzenarten bestimmen)
Was ist ein wichtiger Bestandteil eines Roboters? (Sensoren und Software) (!Nur eine Tastatur) (!Ausschließlich ein Bildschirm) (!Nur eine Internetadresse)
Was bedeutet Technologietransfer? (Forschungsergebnisse werden in praktische Anwendungen überführt.) (!Daten werden grundsätzlich gelöscht.) (!Computer werden zwischen Schulen transportiert.) (!Programmiersprachen werden in Fremdsprachen übersetzt.)
Was ist für Data Science besonders wichtig? (Daten analysieren und Ergebnisse kritisch bewerten) (!Nur möglichst viele Dateien speichern) (!Computergehäuse herstellen) (!Ausschließlich Texte abschreiben)
Welche Aussage über Softwareentwicklung ist richtig? (Sie umfasst Planung, Programmierung, Tests und Weiterentwicklung.) (!Sie besteht ausschließlich aus Programmierung.) (!Sie benötigt niemals Teamarbeit.) (!Sie endet immer nach dem ersten Programmstart.)
Was verbindet ein duales Studium? (Hochschulstudium und betriebliche Praxis) (!Nur Schule und Freizeit) (!Ausschließlich Onlinekurse und Prüfungen) (!Nur zwei verschiedene Programmiersprachen)
Warum sind Datenschutz und Fairness bei KI wichtig? (Weil digitale Systeme Menschen und personenbezogene Daten betreffen können.) (!Weil KI grundsätzlich keine Daten verwendet.) (!Weil Algorithmen niemals Fehler machen.) (!Weil Datenschutz nur für gedruckte Bücher gilt.)
Memory
| Cyber Valley | KI und Robotik |
| KIT | Karlsruhe |
| SAP | Walldorf |
| Fraunhofer IPA | Automatisierung |
| Fachinformatik | Berufsausbildung |
| Data Science | Datenanalyse |
| IT-Sicherheit | Schutz digitaler Systeme |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Forschung | Neue Methoden untersuchen und prüfen |
| Softwareentwicklung | Programme planen, implementieren und testen |
| Data Science | Daten auswerten und Modelle entwickeln |
| IT-Sicherheit | Digitale Systeme vor Angriffen schützen |
| User Experience | Bedienung digitaler Produkte gestalten |
Kreuzworträtsel
| Walldorf | In welcher Stadt befindet sich der Hauptsitz von SAP? |
| Robotik | Welches Forschungsfeld verbindet Software mit beweglichen Maschinen? |
| Karlsruhe | In welcher Stadt liegt das KIT? |
| Datenschutz | Welcher Bereich schützt personenbezogene Informationen? |
| Algorithmus | Wie heißt eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems? |
| Sensoren | Welche Bauteile erfassen bei Robotern Informationen aus der Umwelt? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Informatik-Orte: Markiere Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen und Walldorf auf einer Karte Baden-Württembergs und notiere zu jedem Ort einen Informatikbezug.
- Berufsporträt: Wähle einen digitalen Beruf und gestalte ein einseitiges Berufsporträt mit Aufgaben, Fähigkeiten und möglichen Ausbildungswegen.
- Algorithmus im Alltag: Beschreibe einen alltäglichen Ablauf als Algorithmus und teste, ob eine andere Person Deine Anweisungen eindeutig ausführen kann.
- Digitales Produkt: Suche in Deiner Umgebung ein Gerät mit Software und erkläre, welche Eingaben, Verarbeitungsschritte und Ausgaben Du vermutest.
Standard
- Unternehmensrecherche: Untersuche ein Unternehmen aus Baden-Württemberg und finde heraus, welche Informatikberufe dort vorkommen könnten. Begründe Deine Auswahl.
- KI-Anwendung: Entwickle eine Idee für eine sinnvolle KI-Anwendung in Schule, Verkehr, Umwelt oder Gesundheit und beschreibe Nutzen sowie mögliche Risiken.
- Interview Informatikberuf: Interviewe eine Person aus einem digitalen Beruf zu Ausbildung, Arbeitsalltag, Teamarbeit und Veränderungen durch KI. Fasse die wichtigsten Aussagen zusammen.
- Robotik-Projekt: Entwirf auf Papier oder mit einer Simulationsumgebung einen Roboter für eine konkrete Aufgabe. Beschreibe Sensoren, Aktionen und Entscheidungsregeln.
Schwer
- Technologietransfer: Entwickle an einem selbst gewählten Beispiel eine Prozessgrafik vom Forschungsergebnis bis zu einem marktfähigen oder gesellschaftlich nutzbaren Produkt.
- IT-Sicherheitsanalyse: Analysiere ein fiktives schulisches Netzwerk. Identifiziere mindestens fünf mögliche Risiken und entwirf passende Schutzmaßnahmen.
- Datenethik: Erstelle eine Fallstudie zu einer KI-Entscheidung, bei der Trainingsdaten zu unfairen Ergebnissen führen könnten. Formuliere Kriterien für eine verantwortliche Lösung.
- Exkursion Informatikland: Plane eine eintägige Exkursion zu zwei Informatikorten in Baden-Württemberg. Begründe die Auswahl, entwickle Interviewfragen und formuliere Lernziele.


Lernkontrolle
- Forschung und Wirtschaft: Erkläre an einem eigenen Beispiel, wie eine Idee aus der Informatikforschung zu einer Anwendung in einem Unternehmen werden kann. Nenne mindestens drei beteiligte Rollen.
- Berufswahl Informatik: Eine Schülerin programmiert gern, arbeitet aber ebenso gern praktisch im Team. Vergleiche Ausbildung, Studium und duales Studium und begründe, welcher Weg zu ihr passen könnte.
- KI und Verantwortung: Ein Unternehmen möchte KI nutzen, um Bewerbungen automatisch zu bewerten. Analysiere Chancen, Risiken und notwendige Schutzmaßnahmen.
- Robotiksystem: Ein Lagerroboter soll selbstständig Waren transportieren. Entwickle ein einfaches Modell aus Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe und erkläre mögliche Fehlerquellen.
- Digitalisierung im Mittelstand: Ein kleiner Betrieb möchte seine Produktion vernetzen. Erläutere, welche Vorteile entstehen können und warum IT-Sicherheit, Datenschutz und Weiterbildung von Anfang an berücksichtigt werden sollten.
- Standortfaktoren: Begründe, warum die räumliche Nähe von Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen Innovationen fördern kann. Beziehe mindestens zwei Orte aus Baden-Württemberg ein.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du Zusammenhänge verstehst und auf neue Situationen übertragen kannst. Wichtig sind insbesondere:
- Du kannst wichtige Informatikstandorte in Baden-Württemberg nennen und ihre Bedeutung erklären.
- Du kannst Forschung, Technologietransfer und wirtschaftliche Anwendung miteinander in Beziehung setzen.
- Du kannst mehrere digitale Berufe unterscheiden und typische Aufgaben beschreiben.
- Du kannst Ausbildungswege wie betriebliche Ausbildung, Studium und duales Studium vergleichen.
- Du kannst erklären, warum Software, Daten und Vernetzung für traditionelle Industrien wichtig sind.
- Du kannst Chancen und Risiken von KI, Robotik und Digitalisierung abwägen.
- Du kannst Datenschutz, IT-Sicherheit, Fairness und Nachhaltigkeit als Gestaltungsaufgaben der Informatik erläutern.
- Du kannst für ein digitales System Eingaben, Verarbeitung und Ausgaben analysieren.
OERs zum Thema
Weitere passende frei zugängliche Informationsangebote sind die Wikipedia-Artikel zu Baden-Württemberg, Karlsruher Institut für Technologie, Cyber Valley, SAP, Robert Bosch GmbH, Fraunhofer-Gesellschaft, Künstliche Intelligenz und Fachinformatiker.
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