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Freundschaft verstehen - Ich und Gemeinschaft - Sachunterricht

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Freundschaft verstehen - Ich und Gemeinschaft - Sachunterricht




Freundschaft verstehen - Ich und Gemeinschaft - Sachunterricht


Einleitung

Freundschaft tut gut. Freunde spielen, reden und lachen zusammen. Sie helfen sich. Sie dürfen aber auch verschieden sein.

In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. Freundschaft: Was macht eine gute Freundschaft aus?
  2. Gefühle: Wie erkennst und zeigst Du Gefühle?
  3. Gemeinschaft: Wie können alle dazugehören?
  4. Streit: Wie findet Ihr wieder Frieden?


Was ist Freundschaft?

Freunde sind gern zusammen. Sie hören einander zu. Sie sind ehrlich und freundlich. Gute Freunde lassen sich auch Zeit für andere Menschen.


Das gehört zu einer guten Freundschaft

  1. Zuhören: Du lässt den anderen ausreden.
  2. Vertrauen: Du gehst sorgsam mit Geheimnissen um.
  3. Hilfe: Du bist da, wenn jemand Hilfe braucht.
  4. Respekt: Du achtest ein Nein.
  5. Ehrlichkeit: Du sagst freundlich, was Du denkst.


Ich bin ich

Du bist einmalig. Du hast eigene Wünsche, Stärken und Grenzen. In einer Freundschaft musst Du nicht alles gleich mögen wie andere.

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Gefühle zeigen

Gefühle geben Hinweise. Freude kann zeigen: Das tut mir gut. Wut kann zeigen: Etwas ist nicht in Ordnung. Angst kann zeigen: Ich brauche Schutz.

Du kannst sagen: Ich bin traurig. Bitte hör mir zu.


Wir sind eine Gemeinschaft

Eine Gemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen. In der Klasse gehören viele Kinder zusammen. Alle sollen mitmachen können.

Datei:Actividad extraescolar niños.jpg


So gelingt Gemeinschaft

  1. Teilen: Material und Spielraum fair nutzen.
  2. Mitbestimmung: Ideen anhören und gemeinsam entscheiden.
  3. Rücksicht: Auf andere achten.
  4. Vielfalt: Unterschiede annehmen.
  5. Mut: Hilfe holen, wenn jemand ausgeschlossen wird.


Streit und Versöhnung

Streit kommt vor. Wichtig ist, wie Ihr damit umgeht. Stoppt zuerst das Schubsen, Beleidigen oder Auslachen. Dann könnt Ihr ruhig sprechen.

Datei:Children playing on a modern playground.jpg


Vier Friedensschritte

  1. Stopp sagen: Sage klar, was aufhören soll.
  2. Ich-Botschaft: Sage, wie Du Dich fühlst.
  3. Zuhören: Höre die andere Sicht an.
  4. Lösung: Sucht eine faire Idee.

Eine Entschuldigung ist glaubwürdig, wenn Du es ehrlich meinst und Dein Verhalten änderst. Bei Angst, Gewalt oder Mobbing holst Du sofort Hilfe bei einer erwachsenen Vertrauensperson.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört zu einer guten Freundschaft? (Einander zuhören) (!Einander auslachen) (!Alles bestimmen) (!Geheimnisse weitererzählen)




Was kannst Du tun, wenn ein Kind Nein sagt? (Das Nein achten) (!Weiter drängen) (!Das Kind auslachen) (!Das Nein ignorieren)




Was ist eine Ich-Botschaft? (Ich sage, wie ich mich fühle) (!Ich gebe nur dem anderen die Schuld) (!Ich rede über ein anderes Kind) (!Ich schreie besonders laut)




Was hilft bei einem Streit? (Ruhig zuhören) (!Beleidigen) (!Schubsen) (!Weglaufen und niemandem etwas sagen)




Was bedeutet Vertrauen? (Sorgsam miteinander umgehen) (!Jedes Geheimnis erzählen) (!Immer gewinnen) (!Alles erlauben)




Was macht eine Gemeinschaft stark? (Alle dürfen mitmachen) (!Ein Kind bestimmt immer) (!Unterschiede werden ausgelacht) (!Hilfe ist verboten)




Was kannst Du tun, wenn jemand ausgeschlossen wird? (Hilfe anbieten und einen Erwachsenen holen) (!Mitlachen) (!Wegsehen) (!Das Kind beschuldigen)




Dürfen Freunde verschiedene Dinge mögen? (Ja, Freunde dürfen verschieden sein) (!Nein, Freunde müssen alles gleich mögen) (!Nur beim Sport) (!Nur am Wochenende)




Wann ist eine Entschuldigung glaubwürdig? (Wenn sie ehrlich ist und das Verhalten sich ändert) (!Wenn sie sehr laut ist) (!Wenn andere dazu zwingen) (!Wenn danach weiter geärgert wird)




Was sollst Du bei Angst oder Gewalt tun? (Sofort Hilfe bei einer erwachsenen Vertrauensperson holen) (!Alles geheim halten) (!Allein zurückschlagen) (!So tun, als wäre nichts passiert)





Memory

Zuhören Ausreden lassen
Vertrauen Sorgsam mit Geheimnissen umgehen
Respekt Ein Nein achten
Hilfe Für jemanden da sein
Gemeinschaft Alle gehören dazu
Versöhnung Nach einem Streit Frieden finden





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Freundschaft
Zuhören Die andere Person darf ausreden
Trösten Bei Traurigkeit freundlich da sein
Teilen Etwas fair gemeinsam nutzen
Stopp sagen Eine Grenze klar zeigen
Entschuldigen Einen Fehler ehrlich zugeben




...


Kreuzworträtsel

Vertrauen Wie heißt das gute Gefühl, sich aufeinander verlassen zu können?
Respekt Wie heißt es, wenn Du andere und ihre Grenzen achtest?
Trösten Was kannst Du tun, wenn ein Freund traurig ist?
Teilen Was tust Du, wenn Ihr etwas fair gemeinsam nutzt?
Entschuldigung Welches Wort passt, wenn Du einen Fehler ehrlich zugibst?
Gemeinschaft Wie heißt eine Gruppe, in der Menschen zusammengehören?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Freunde hören einander

.
Ein gutes Miteinander braucht

.
Du darfst klar

sagen.
Bei einem Streit hilft eine ruhige

.
Nach einem Fehler kann eine ehrliche

helfen.
In einer starken Gemeinschaft dürfen alle

.
Bei Angst oder Gewalt holst Du sofort

.
Freunde dürfen auch

sein.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Freundschaftsbild: Male zwei Kinder, die freundlich miteinander umgehen. Zeige mindestens zwei gute Taten.
  2. Gefühlsampel: Male Grün, Gelb und Rot. Schreibe oder male dazu, was sich gut, unsicher oder schlecht anfühlt.
  3. Kompliment: Sage einem Kind etwas Nettes, das wirklich stimmt. Erzähle danach, wie es Euch ging.
  4. Klassenplakat: Gestaltet gemeinsam ein Plakat mit fünf freundlichen Sätzen.


Standard

  1. Rollenspiel: Spielt einen kleinen Streit. Probiert danach die vier Friedensschritte aus.
  2. Freundschaftsinterview: Frage ein Kind, was eine gute Freundschaft braucht. Stelle die Antwort der Klasse vor.
  3. Pausenbeobachtung: Beobachte, wie Kinder andere zum Spielen einladen. Sammle gute Ideen.
  4. Gemeinschaftsspiel: Erfindet ein Spiel, bei dem niemand ausscheidet und alle helfen können.


Schwer

  1. Comic: Zeichne einen Comic über Streit, Hilfe und Versöhnung. Nutze Sprechblasen mit Ich-Botschaften.
  2. Klassenrat: Plant eine kurze Sitzung zu der Frage: Wie kann sich jedes Kind in unserer Klasse sicher fühlen?
  3. Erklärvideo: Dreht ein kurzes Video mit drei Tipps für gute Freundschaft. Zeigt keine Kinder ohne Erlaubnis.
  4. Hilfenetz: Erstellt eine Karte mit Personen und Orten, bei denen Kinder in schwierigen Situationen Hilfe finden.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Streit lösen: Zwei Kinder wollen dasselbe Spielzeug. Erkläre eine faire Lösung und begründe sie.
  2. Grenzen achten: Ein Freund möchte ein Geheimnis wissen. Du willst es nicht erzählen. Formuliere einen freundlichen Satz.
  3. Gemeinschaft stärken: Ein neues Kind steht allein auf dem Schulhof. Plane drei Schritte, mit denen die Klasse helfen kann.
  4. Gefühle verstehen: Ein Kind wird plötzlich laut. Nenne zwei mögliche Gefühle und beschreibe eine hilfreiche Reaktion.
  5. Freundschaft prüfen: Ein Kind sagt: „Du bist nur mein Freund, wenn Du immer tust, was ich will.“ Erkläre, warum das nicht fair ist.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du erklärst mit eigenen Worten, was eine gute Freundschaft ausmacht.
  2. Du zeigst eine Ich-Botschaft.
  3. Du beschreibst eine faire Lösung für einen Streit.
  4. Du nennst Möglichkeiten, wie alle zur Gemeinschaft gehören können.
  5. Du weißt, wann Du Hilfe bei Erwachsenen holen musst.




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