Zum Inhalt springen

FC Bayern gegen Borussia Dortmund

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.
aiMOOC-Siegel

FC Bayern gegen Borussia Dortmund




Einleitung

FC Bayern gegen Borussia Dortmund bezeichnet eines der bekanntesten Duelle im deutschen Vereinsfußball. Begegnungen zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund werden häufig als Deutscher Klassiker oder international als Der Klassiker bezeichnet. Anders als das Revierderby zwischen Dortmund und dem FC Schalke 04 ist dieses Spiel jedoch kein traditionelles Lokalderby: München und Dortmund liegen weit voneinander entfernt, und die besondere Spannung entstand vor allem durch sportliche Konkurrenz um Meisterschaften, Pokale, internationale Titel und prominente Spieler.

Das erste Aufeinandertreffen beider Vereine in der Bundesliga fand am 16. Oktober 1965 statt. Borussia Dortmund gewann in München mit 2:0; Reinhold Wosab erzielte beide Tore. Über Jahrzehnte entwickelte sich aus einzelnen spektakulären Spielen eine nationale Spitzenrivalität. Besonders stark wurde sie in den 1990er-Jahren und erneut zwischen 2010 und 2013, als Dortmund unter Jürgen Klopp zweimal Deutscher Meister wurde und der FC Bayern unter Jupp Heynckes 2013 mit Bundesliga, UEFA Champions League und DFB-Pokal das Triple gewann.

Die Allianz Arena ist seit 2005 die Heimspielstätte des FC Bayern München.

Die Dortmunder Südtribüne steht exemplarisch für die besondere Fankultur im Signal Iduna Park.

In diesem aiMOOC untersuchst Du, wie aus einem sportlichen Spitzenspiel ein medialer „Klassiker“ wurde. Du beschäftigst Dich mit Meisterschaftsduellen, direkten Spielerwechseln, dem DFB-Pokalfinale 2012, dem Champions-League-Finale in Wembley 2013, historischen Rekorden sowie der Frage, warum einzelne Spiele über Jahre hinweg im kollektiven Fußballgedächtnis bleiben.


Warum dieses Duell als Klassiker gilt


Rivalität statt Lokalderby

Der Begriff Klassiker darf nicht mit einem klassischen Derby gleichgesetzt werden. Ein Derby entsteht häufig aus geografischer Nähe und einer langen lokalen Konkurrenz. Beim FC Bayern und Borussia Dortmund beruht die Spannung dagegen vor allem auf der Rolle beider Vereine als erfolgreiche Spitzenclubs. Seit den 1990er-Jahren standen sie wiederholt im direkten Wettbewerb um nationale Titel. In den frühen 2010er-Jahren wurde diese Konkurrenz besonders intensiv, weil Dortmund die langjährige Münchner Vormachtstellung zeitweise durchbrach.

Die Bezeichnung „Der Klassiker“ ist deshalb auch ein Medienbegriff. Sie macht aus dem Spiel ein leicht verständliches nationales Spitzenduell. Gleichzeitig wird die Bezeichnung kritisch diskutiert, weil ältere deutsche Rivalitäten wie Bayern gegen Borussia Mönchengladbach, das Revierderby oder das Frankenderby historisch länger gewachsen sind. Für eine sachliche Einordnung ist deshalb wichtig: FC Bayern gegen Borussia Dortmund ist ein bedeutendes sportliches Rivalitätsduell, aber kein klassisches Lokalderby.


Die historische Bilanz

Mit Stand vom 28. Februar 2026 waren die beiden ersten Männermannschaften in 139 Pflichtspielen aufeinandergetroffen. Der FC Bayern gewann 69 dieser Spiele, Borussia Dortmund 33, weitere 37 Begegnungen endeten unentschieden. Darin enthalten sind Spiele in Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League, Supercup und Ligapokal.

Eine solche Gesamtbilanz erzählt jedoch nur einen Teil der Geschichte. Bedeutender für die Erinnerung sind oft einzelne Spiele, in denen ein Titel, eine Rekordserie oder die Richtung einer ganzen Saison auf dem Spiel stand.


Rekorde des Duells

Am 27. November 1971 gewann der FC Bayern in der Bundesliga mit 11:1 gegen Borussia Dortmund. Es ist der höchste Münchner Sieg in diesem Duell. Gerd Müller erzielte vier Tore. Insgesamt fielen zwölf Treffer – mehr Tore hat es bis heute in keinem einzelnen Bundesligaspiel gegeben.

Ein anderer Rekord zeigt, wie emotional das Duell werden konnte: Im April 2001 wurden in einem Bundesligaspiel zwischen Bayern und Dortmund insgesamt 13 Karten gezeigt. Diese Partie gehört damit zu den bekanntesten Beispielen für die besondere Intensität des Klassikers.


Meisterschaftsduelle


Dortmunds Aufstieg in den 1990er-Jahren

Borussia Dortmund gewann 1995 und 1996 zwei deutsche Meisterschaften in Folge. Trainer war Ottmar Hitzfeld, der später auch mit dem FC Bayern große Erfolge feiern sollte. Diese Dortmunder Titel waren wichtig für die Entwicklung der Rivalität: Der BVB wurde sportlich zu einem dauerhaften Konkurrenten des wirtschaftlich und sportlich bereits sehr starken FC Bayern.

Die Konkurrenz wurde damit zunehmend national wahrgenommen. In der Folge standen beide Clubs nicht nur in Ligaspielen gegenüber, sondern auch in entscheidenden Pokal- und später Europapokalspielen.


2010/11: Dortmund verändert das Kräfteverhältnis

In der Saison 2010/11 wurde Borussia Dortmund unter Jürgen Klopp mit 75 Punkten Deutscher Meister. Der FC Bayern belegte mit 65 Punkten nur den dritten Platz. Dortmund setzte auf eine junge Mannschaft, hohes Tempo, intensives Pressing und schnelles Umschaltspiel. Der Titel zeigte, dass der BVB wieder dauerhaft an der nationalen Spitze angekommen war.

Diese Saison war die Voraussetzung für die besonders intensive Phase des Klassikers in den folgenden Jahren.


2011/12: Das direkte Meisterduell

Die Saison 2011/12 verschärfte die Konkurrenz. Borussia Dortmund verteidigte die Meisterschaft und stellte mit 81 Punkten einen damaligen Bundesligarekord auf. Bayern wurde mit 73 Punkten Zweiter.

Besonders wichtig war das direkte Duell am 11. April 2012 in Dortmund. Der BVB gewann 1:0 durch ein Tor von Robert Lewandowski. Beim Stand von 1:0 vergab Arjen Robben einen Strafstoß. Vor dem Spiel hatte Bayern nur drei Punkte Rückstand auf Dortmund; nach dem Sieg lag der BVB sechs Punkte vorne. Das Spiel wurde damit zu einem Schlüsselereignis im Titelkampf.

Wenige Wochen später trafen sich beide Clubs erneut – diesmal im DFB-Pokalfinale.

Das Bild zeigt die Dortmunder Meister- und Pokalfeier 2012 am Borsigplatz.


2018/19: Zwei Punkte entscheiden die Meisterschaft

Auch 2018/19 wurde die Meisterschaft zu einem engen Duell. Der FC Bayern gewann die Bundesliga mit 78 Punkten, Borussia Dortmund wurde mit 76 Punkten Zweiter. Ein prägendes Spiel war der 5:0-Heimsieg der Bayern gegen Dortmund im April 2019. Solche direkten Begegnungen zeigen, dass ein Klassiker nicht nur drei Tabellenpunkte bringen kann, sondern auch psychologische Bedeutung für einen gesamten Titelkampf besitzt.


2022/23: Herzschlagfinale am letzten Spieltag

Die Saison 2022/23 bot eines der dramatischsten Meisterschaftsfinals der Bundesliga-Geschichte. Borussia Dortmund ging mit zwei Punkten Vorsprung auf Bayern in den 34. Spieltag und hatte den Titel damit in eigener Hand.

Dortmund kam zuhause gegen Mainz 05 jedoch nur zu einem 2:2. Gleichzeitig gewann Bayern beim 1. FC Köln mit 2:1. Jamal Musiala erzielte in der 89. Minute den entscheidenden Münchner Treffer. Am Saisonende hatten beide Clubs 71 Punkte. Bayern wurde wegen der deutlich besseren Tordifferenz Meister: München beendete die Saison mit plus 54, Dortmund mit plus 39.

Dieses Finale zeigt, dass die Rivalität nicht immer durch ein direktes Spiel entschieden wird. Manchmal entsteht ihre Dramatik dadurch, dass beide Vereine gleichzeitig an unterschiedlichen Orten um dasselbe Ziel kämpfen.


Das DFB-Pokalfinale 2012

Am 12. Mai 2012 trafen Borussia Dortmund und der FC Bayern im Berliner Olympiastadion im Finale des DFB-Pokals aufeinander. Dortmund gewann mit 5:2 und vollendete damit das erste Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal in der Vereinsgeschichte.

Robert Lewandowski erzielte drei Tore. Die weiteren Dortmunder Treffer gelangen Shinji Kagawa und Mats Hummels per Elfmeter. Für Bayern trafen Arjen Robben per Elfmeter und Franck Ribéry.

Das Ergebnis war besonders bedeutend, weil Dortmund die Bayern innerhalb einer Saison sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokalfinale bezwang. Aus Sicht der Rivalität war das 5:2 der Höhepunkt der damaligen Dortmunder Erfolgsphase – und zugleich eine wichtige Vorgeschichte für Bayerns Reaktion in der folgenden Saison.

Die Grafik zeigt die Startaufstellungen des Pokalfinales 2012.


Wembley 2013


Das erste rein deutsche Champions-League-Finale

Am 25. Mai 2013 erreichten FC Bayern und Borussia Dortmund den größten internationalen Höhepunkt ihrer Rivalität. Im Londoner Wembley-Stadion trafen sie im Finale der UEFA Champions League 2012/13 aufeinander. Es war das erste rein deutsche Champions-League-Finale.

Dortmund hatte auf dem Weg nach London unter anderem Real Madrid ausgeschaltet, Bayern setzte sich im Halbfinale deutlich gegen den FC Barcelona durch. Damit wurde das Finale auch als Zeichen der damaligen Stärke des deutschen Vereinsfußballs wahrgenommen.


Der Spielverlauf

Borussia Dortmund begann mutig und setzte Bayern früh unter Druck. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein ausgeglichenes, intensives Finale mit Chancen auf beiden Seiten. In der 60. Minute erzielte Mario Mandžukić das 1:0 für Bayern. İlkay Gündoğan glich in der 68. Minute per Elfmeter aus.

Als eine Verlängerung bereits möglich schien, erzielte Arjen Robben in der 89. Minute das 2:1. Bayern gewann damit die Champions League. Eine Woche später gewann der Club auch den DFB-Pokal und vollendete das erste Triple seiner Vereinsgeschichte.


Arjen Robbens besonderer Moment

Arjen Robben war bereits vor 2013 eine zentrale Figur bei Bayern. Im Champions-League-Finale 2012 gegen Chelsea hatte er in der Verlängerung einen Strafstoß vergeben, Bayern verlor später im Elfmeterschießen. Ein Jahr danach wurde er mit seinem späten Tor gegen Dortmund zum entscheidenden Spieler des Wembley-Finales.

Das Bild zeigt Robben mit dem Champions-League-Pokal bei der Münchner Feier 2013.


Mario Götze und die besondere Vorgeschichte

Wenige Wochen vor dem Finale war bekannt geworden, dass Mario Götze Borussia Dortmund im Sommer 2013 verlassen und zum FC Bayern wechseln würde. Bayern aktivierte eine vertraglich festgelegte Ausstiegsklausel von 37 Millionen Euro. Götze konnte im Wembley-Finale wegen einer Verletzung nicht spielen.

Die zeitliche Nähe zwischen Transfermeldung und Champions-League-Finale verstärkte die emotionale Wirkung des Wechsels. Sie machte außerdem deutlich, dass sportlicher Wettbewerb und Transferpolitik im modernen Profifußball eng miteinander verbunden sind.


Transfers zwischen Dortmund und Bayern

Spielerwechsel zwischen beiden Vereinen werden besonders aufmerksam beobachtet, weil sie sportliche Konkurrenz, Fanidentifikation und wirtschaftliche Interessen gleichzeitig berühren.

Spieler Richtung Jahr Bedeutung
Mario Götze Dortmund → Bayern 2013 Wechsel über eine Ausstiegsklausel von 37 Millionen Euro kurz vor dem Wembley-Finale bekannt geworden
Robert Lewandowski Dortmund → Bayern 2014 Wechsel nach Vertragsende ohne Ablöse
Mats Hummels Dortmund → Bayern 2016 BVB-Kapitän wechselte nach München
Mario Götze Bayern → Dortmund 2016 Rückkehr zum BVB nach drei Jahren in München
Mats Hummels Bayern → Dortmund 2019 Rückkehr nach drei Spielzeiten beim FC Bayern
Niklas Süle Bayern → Dortmund 2022 Ablösefreier Wechsel nach Vertragsende
Raphaël Guerreiro Dortmund → Bayern 2023 Ablösefreier Wechsel nach sieben Jahren beim BVB

Transfers sollten nicht nur als „Wegnehmen“ eines Spielers interpretiert werden. Im Profifußball können Ausstiegsklauseln, auslaufende Verträge, sportliche Perspektiven, Gehalt, Kaderplanung und persönliche Entscheidungen zusammenwirken. Gerade am Beispiel Bayern–Dortmund kannst Du lernen, zwischen emotionaler Fanperspektive und vertraglich-wirtschaftlicher Analyse zu unterscheiden.


Legendäre Spiele

Saison oder Datum Wettbewerb Ergebnis Warum das Spiel erinnert wird
16. Oktober 1965 Bundesliga Bayern 0:2 Dortmund Erstes Bundesligaduell beider Clubs; Reinhold Wosab erzielte beide Tore
27. November 1971 Bundesliga Bayern 11:1 Dortmund Höchster Bayern-Sieg im Klassiker; Gerd Müller erzielte vier Tore
April 2001 Bundesliga Bayern gegen Dortmund Extrem intensive Begegnung mit insgesamt 13 Karten
11. April 2012 Bundesliga Dortmund 1:0 Bayern Schlüsselspiel im Meisterschaftskampf; Lewandowski traf, Robben vergab einen Elfmeter
12. Mai 2012 DFB-Pokalfinale Dortmund 5:2 Bayern Dortmund vollendete das Double; Lewandowski erzielte einen Hattrick
25. Mai 2013 Champions-League-Finale Dortmund 1:2 Bayern Erstes rein deutsches Champions-League-Finale; Robbens Siegtreffer in der 89. Minute
27. Juli 2013 DFL-Supercup Dortmund 4:2 Bayern Dortmund besiegte den Triple-Sieger im ersten Pflichtspiel von Pep Guardiola als Bayern-Trainer
17. Mai 2014 DFB-Pokalfinale Dortmund 0:2 Bayern nach Verlängerung Bayern gewann ein enges Finale durch späte Tore
21. Mai 2016 DFB-Pokalfinale Bayern 0:0 Dortmund und 4:3 im Elfmeterschießen Bayern gewann das Double im letzten Pflichtspiel unter Pep Guardiola


Taktik im Klassiker

Das Duell eignet sich besonders gut, um taktische Grundbegriffe des modernen Fußballs zu untersuchen. In der erfolgreichen Dortmunder Phase unter Jürgen Klopp spielten Pressing, Gegenpressing und schnelles Umschaltspiel eine zentrale Rolle. Bayern versuchte seinerseits, technische Qualität, Ballkontrolle und individuelle Stärke im letzten Drittel auszuspielen.

Wichtig ist, Taktik nicht auf ein starres System wie 4-2-3-1 oder 4-3-3 zu reduzieren. Entscheidend sind Fragen wie: Wo beginnt das Pressing? Wie eng stehen die Mannschaftsteile zusammen? Was passiert nach einem Ballverlust? Wie schnell wird ein Angriff nach Ballgewinn ausgespielt? Und wie wird verhindert, dass der Gegner selbst kontern kann?

Gerade die Spiele von 2012 und 2013 zeigen, wie stark sich ein Fußballspiel verändern kann. Eine Mannschaft kann zu Beginn dominieren, später zurückgedrängt werden und trotzdem durch einen einzelnen Moment entscheiden. Deshalb verbindet eine gute Spielanalyse Statistik, Taktik, Spielsituationen und Kontext.


Fankultur, Medien und Bedeutung

Die emotionale Wirkung des Klassikers entsteht nicht nur auf dem Spielfeld. Die Südtribüne in Dortmund und die großen Münchner Heimspiele in der Allianz Arena erzeugen unterschiedliche, aber jeweils prägende Stadionbilder. Fernsehübertragungen, Social Media und internationale Vermarktung haben dazu beigetragen, dass das Duell weltweit bekannt wurde.

Dabei lohnt sich ein kritischer Blick auf Sprache. Begriffe wie „Gigantenduell“, „ewige Rivalen“ oder „deutscher Clásico“ erzeugen Aufmerksamkeit, können historische Unterschiede aber auch vereinfachen. Ein Medienbericht kann daher gleichzeitig sachliche Informationen liefern und ein bestimmtes Bild der Rivalität konstruieren.


Quellen und Vertiefung

  1. Bundesliga: Der Klassiker in Zahlen
  2. UEFA: Champions-League-Saison 2012/13
  3. DFB-Datencenter: Pokalfinale 2012
  4. Borussia Dortmund: Unternehmens- und Transferinformationen
  5. FC Bayern München: Vereins- und Transferinformationen
  6. Wikipedia-Liste der Pflichtspiele zwischen Bayern und Dortmund


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer gewann das erste Bundesligaduell zwischen Bayern und Dortmund im Jahr 1965? (Borussia Dortmund) (!FC Bayern München) (!Das Spiel endete unentschieden) (!Das Spiel wurde abgebrochen)




Warum ist Bayern gegen Dortmund kein klassisches Lokalderby? (Die Vereine stammen aus weit voneinander entfernten Städten) (!Beide Vereine spielen in verschiedenen Ländern) (!Die Vereine treffen nur im Pokal aufeinander) (!Beide Vereine wurden im selben Jahr gegründet)




Wer wurde in der Saison 2011/12 Deutscher Meister? (Borussia Dortmund) (!FC Bayern München) (!Borussia Mönchengladbach) (!FC Schalke 04)




Wie endete das DFB-Pokalfinale 2012 zwischen Dortmund und Bayern? (Dortmund gewann 5 zu 2) (!Bayern gewann 5 zu 2) (!Dortmund gewann 1 zu 0) (!Bayern gewann 2 zu 1)




Wo fand das Champions-League-Finale 2013 statt? (Im Wembley-Stadion) (!Im Olympiastadion Berlin) (!In der Allianz Arena) (!Im Signal Iduna Park)




Wer gewann das Champions-League-Finale 2013? (FC Bayern München) (!Borussia Dortmund) (!Real Madrid) (!FC Barcelona)




Wer erzielte 2013 in der 89. Minute den Siegtreffer im Champions-League-Finale? (Arjen Robben) (!Robert Lewandowski) (!Mario Götze) (!Marco Reus)




Welcher Spieler wechselte 2013 über eine Ausstiegsklausel von Dortmund zu Bayern? (Mario Götze) (!Marco Reus) (!Shinji Kagawa) (!Roman Weidenfeller)




Welcher Spieler wechselte 2014 nach Vertragsende von Dortmund zu Bayern? (Robert Lewandowski) (!Mats Hummels) (!Niklas Süle) (!Raphaël Guerreiro)




Warum wurde Bayern 2022/23 vor Dortmund Deutscher Meister obwohl beide gleich viele Punkte hatten? (Bayern hatte die bessere Tordifferenz) (!Bayern hatte mehr Eckbälle) (!Dortmund erhielt einen Punktabzug) (!Ein Entscheidungsspiel entschied die Meisterschaft)





Memory

Wembley Champions-League-Finale 2013
Arjen Robben Siegtreffer in der 89. Minute
Jürgen Klopp Dortmunder Meistertrainer 2011 und 2012
Jupp Heynckes Bayerns Tripletrainer 2013
Mario Götze Wechsel von Dortmund zu Bayern
Robert Lewandowski Hattrick im Pokalfinale 2012
Jamal Musiala Entscheidendes Meistertor in Köln
Südtribüne Dortmunder Fankultur





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Erstes Bundesligaduell Dortmunder Auswärtssieg
Meisterduell unter Klopp Dortmunder Vorherrschaft der frühen 2010er-Jahre
Pokalfinale in Berlin Dortmunder Double
Champions-League-Finale in Wembley Bayerns europäischer Triumph
Herzschlagfinale am letzten Spieltag Bayerntitel durch bessere Tordifferenz




...


Kreuzworträtsel

Wembley In welchem Stadion fand das Champions-League-Finale zwischen Dortmund und Bayern statt?
Robben Wer erzielte den späten Siegtreffer im Champions-League-Finale?
Dortmund Welcher Verein gewann das DFB-Pokalfinale gegen Bayern mit fünf Treffern?
Lewandowski Wer erzielte im Pokalfinale 2012 einen Hattrick?
Götze Welcher Spieler wechselte kurz vor dem Wembley-Finale angekündigt von Dortmund nach München?
Klassiker Wie wird das nationale Spitzenduell häufig bezeichnet?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Das erste Bundesligaduell beider Vereine gewann

in München. Das besonders intensive Meisterschaftsduell der Saison 2011/12 entschied ein Tor von

zugunsten des BVB. Im DFB-Pokalfinale 2012 gewann Dortmund mit

. Das Champions-League-Finale 2013 wurde im Stadion

ausgetragen. Den ersten Treffer des Finales erzielte für Bayern

. Für Dortmund glich İlkay Gündoğan per

aus. In der 89. Minute erzielte

den Siegtreffer. Mario Götze wechselte im Sommer 2013 zum

. In der Saison 2022/23 beendeten Bayern und Dortmund die Liga mit jeweils

. Den Ausschlag für die Meisterschaft gab deshalb die bessere

der Münchner.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitleiste: Erstelle eine Zeitleiste mit mindestens acht wichtigen Bayern-Dortmund-Ereignissen von 1965 bis 2023 und ergänze zu jedem Ereignis einen erklärenden Satz.
  2. Spielbericht: Schreibe einen neutralen Spielbericht zum Champions-League-Finale 2013 und trenne dabei Beobachtung, Ergebnis und Bewertung.
  3. Fankultur: Vergleiche die Wirkung der Dortmunder Südtribüne und der Allianz Arena anhand frei verfügbarer Bilder. Beschreibe, welche Atmosphäre die Bilder vermitteln.
  4. Begriffsklärung: Erkläre in eigenen Worten den Unterschied zwischen einem Lokalderby und dem sogenannten Deutschen Klassiker.


Standard

  1. Taktikanalyse: Untersuche eine Videozusammenfassung eines Klassikers und notiere Beispiele für Pressing, Umschaltspiel, Ballbesitz und Konter.
  2. Transferanalyse: Wähle einen direkten Spielerwechsel zwischen Bayern und Dortmund und untersuche Vertragssituation, sportliche Gründe und Reaktionen beider Fanlager.
  3. Medienvergleich: Vergleiche zwei Berichte über dasselbe Bayern-Dortmund-Spiel. Analysiere Überschrift, Wortwahl, Bildauswahl und mögliche Dramatisierung.
  4. Podcast: Produziere einen fünfminütigen Podcast über die Frage, welches Spiel die Rivalität am stärksten geprägt hat. Begründe Deine Auswahl mit mindestens drei Argumenten.


Schwer

  1. Datenanalyse: Erstelle aus historischen Ergebnissen eine eigene Statistik zu Siegen, Toren oder Serien und visualisiere sie in einem Diagramm.
  2. Meisterschaftsmodell: Vergleiche die Titelkämpfe 2011/12, 2018/19 und 2022/23. Entwickle Kriterien, mit denen sich die Dramatik einer Meisterschaft messen lässt.
  3. Interview: Plane und führe ein Interview mit Fußballfans verschiedener Generationen. Frage, wie sich die Wahrnehmung des Duells Bayern gegen Dortmund verändert hat.
  4. Dokumentarfilm: Konzipiere einen kurzen Dokumentarfilm über Wembley 2013. Nutze ein Storyboard, Quellenangaben, Sprechertext und eine kritische Einordnung des Begriffs „Klassiker“.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Rivalität und Derby: Erkläre, warum Bayern gegen Dortmund eine starke Rivalität sein kann, obwohl es kein Lokalderby ist. Übertrage Deine Erklärung auf ein anderes Sportduell.
  2. Meisterschaft 2011/12: Analysiere, warum das direkte 1:0 von Dortmund gegen Bayern mehr Bedeutung hatte als ein gewöhnlicher Sieg mit drei Punkten.
  3. Wembley 2013: Beurteile, wie der Zeitpunkt des angekündigten Götze-Transfers die Wahrnehmung des Champions-League-Finales verändert haben könnte.
  4. Transferpolitik: Vergleiche einen Wechsel mit Ablösesumme und einen ablösefreien Wechsel. Erkläre die unterschiedlichen wirtschaftlichen Folgen für abgebenden und aufnehmenden Verein.
  5. Medienkompetenz: Prüfe die Aussage „Bayern gegen Dortmund ist das größte Derby Deutschlands“. Entwickle Kriterien, mit denen Du die Aussage sachlich bewerten würdest.
  6. Titelkampf 2022/23: Erkläre anhand des Saisonfinales, warum Tabellenstände allein die Dynamik eines Meisterschaftsrennens nicht vollständig beschreiben.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du historische Fakten nicht nur wiedergeben, sondern in Zusammenhänge einordnen kannst.

  1. Du kannst erklären, wie sich die Rivalität zwischen Bayern und Dortmund historisch entwickelte.
  2. Du kannst den Unterschied zwischen einem Lokalderby und dem Begriff „Der Klassiker“ erläutern.
  3. Du kannst zentrale Meisterschaftsduelle der Jahre 2011/12, 2018/19 und 2022/23 vergleichen.
  4. Du kannst die Bedeutung des DFB-Pokalfinales 2012 und des Champions-League-Finales 2013 erklären.
  5. Du kannst wichtige direkte Transfers benennen und unterschiedliche Vertragssituationen unterscheiden.
  6. Du kannst ein Fußballspiel mit taktischen Begriffen wie Pressing, Umschaltspiel und Ballbesitz analysieren.
  7. Du kannst Medienberichte über die Rivalität kritisch auf Dramatisierung und Perspektive untersuchen.
  8. Du kannst Quellen zu historischen Fußballereignissen prüfen und zwischen offizieller Statistik, journalistischer Darstellung und Fanmeinung unterscheiden.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte