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Europapokalsieger der Pokalsieger 1967

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Europapokalsieger der Pokalsieger 1967




Einleitung

Der Europapokalsieger der Pokalsieger 1967 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des FC Bayern München. Am 31. Mai 1967 gewann der damals noch junge Bundesligist im Städtischen Stadion in Nürnberg das Finale des Europapokals der Pokalsieger gegen die Rangers aus Glasgow mit 1:0 nach Verlängerung. Das entscheidende Tor erzielte Franz Roth. Für den FC Bayern war es der erste europäische Titel der Vereinsgeschichte.

Dieser Erfolg kam in einer Phase, in der sich der Verein erst zu einer europäischen Spitzenmannschaft entwickelte. Bayern war 1965 in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen, hatte 1966 den DFB-Pokal gewonnen und sich dadurch für den Europapokal der Pokalsieger 1966/67 qualifiziert. Noch bevor die Münchner 1969 erstmals deutscher Meister der Bundesliga wurden, hatten sie damit bereits einen europäischen Pokal gewonnen.

In diesem aiMOOC lernst Du den damaligen europäischen Vereinsfußball kennen, untersuchst Bayerns Weg ins Finale, analysierst das Endspiel gegen die Rangers und setzt den Titel in die Entwicklung des FC Bayern und der europäischen Wettbewerbe ein.


Der Europapokal der Pokalsieger


Idee und Bedeutung des Wettbewerbs

Der Europapokal der Pokalsieger war ein europäischer Vereinswettbewerb für die Sieger nationaler Pokalwettbewerbe. Er wurde erstmals in der Saison 1960/61 ausgetragen. Ab 1961/62 übernahm die UEFA die Organisation. Damit existierten in den 1960er-Jahren mehrere große europäische Klubwettbewerbe nebeneinander: Der Europapokal der Landesmeister war vor allem den nationalen Meistern vorbehalten, während im Europapokal der Pokalsieger die nationalen Pokalsieger antraten.

Für Vereine, die national nicht Meister geworden waren, konnte ein Pokalsieg deshalb einen eigenen Weg auf die europäische Bühne eröffnen. Genau dies geschah beim FC Bayern. Der Gewinn des DFB-Pokals 1966 ermöglichte den Münchnern die Teilnahme an der Saison 1966/67.

Der Wettbewerb bestand bis 1999. Nach der Saison 1998/99 wurde er eingestellt und in den UEFA-Pokal integriert. Seine Geschichte bleibt dennoch wichtig, weil zahlreiche europäische Traditionsvereine dort internationale Titel gewannen.


Der Modus 1966/67

Die Saison 1966/67 war die siebte Austragung des Wettbewerbs. Insgesamt nahmen 32 Mannschaften aus 31 Ländern teil. Gespielt wurde im K.-o.-System. Bis zum Finale wurden die Duelle grundsätzlich in Hin- und Rückspielen entschieden.

Bei Gleichstand nach beiden Spielen spielte die damals geltende Auswärtstorregel eine Rolle. Bestand weiterhin Gleichstand, gab es noch kein Elfmeterschießen wie im heutigen Profifußball. In bestimmten Fällen konnte deshalb sogar das Los entscheiden. Das Finale wurde dagegen in einem einzigen Spiel an einem ausgewählten Austragungsort entschieden. Hätte nach der Verlängerung weiterhin Gleichstand bestanden, wäre damals ein Wiederholungsspiel vorgesehen gewesen.

Diese Regeln zeigen Dir, wie stark sich europäische Wettbewerbe seit den 1960er-Jahren verändert haben.


Die Saison 1966/67 im Überblick

Der FC Bayern gehörte als DFB-Pokalsieger 1966 zum Teilnehmerfeld. Ebenfalls dabei war Borussia Dortmund, der Titelverteidiger des Europapokals der Pokalsieger. Dortmund war 1966 als erster deutscher Verein Sieger eines großen europäischen UEFA-Klubwettbewerbs geworden.

Die Rangers aus Glasgow eliminierten ausgerechnet Borussia Dortmund auf ihrem Weg ins Finale. Damit traf im Endspiel ein aufstrebender deutscher Verein auf einen traditionsreichen schottischen Klub, der schon 1961 das Finale dieses Wettbewerbs erreicht hatte.

Torschützenkönig der Saison 1966/67 wurde Roger Claessen von Standard Lüttich mit zehn Treffern. Bayerns Gerd Müller erzielte im Wettbewerb acht Tore und war damit einer der wichtigsten Faktoren für den Finaleinzug.


Warum Bayern teilnehmen durfte

Der FC Bayern hatte am 4. Juni 1966 das Finale des DFB-Pokals 1965/66 gegen den Meidericher SV mit 4:2 gewonnen. Dieser nationale Pokalsieg war die sportliche Eintrittskarte für den Europapokal der Pokalsieger 1966/67.

Der Zusammenhang ist wichtig: Bayern war zu diesem Zeitpunkt noch kein deutscher Serienmeister. Der Verein war erst 1965 in die Bundesliga aufgestiegen. Der europäische Wettbewerb gab der jungen Mannschaft deshalb früh die Möglichkeit, internationale Erfahrung zu sammeln.

Trainer war Zlatko Čajkovski, oft „Tschik“ Čajkovski genannt. Zu seiner Mannschaft gehörten bereits Spieler, die später die Geschichte des deutschen und europäischen Fußballs prägen sollten, darunter Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller. Daneben waren Spieler wie Kapitän Werner Olk, Dieter Brenninger, Rainer Ohlhauser, Dieter Koulmann, Rudolf Nafziger, Peter Kupferschmidt und Franz Roth entscheidend für die Entwicklung der Mannschaft.


Bayerns Weg ins Finale


Erste Runde gegen Tatran Prešov

In der ersten Runde traf Bayern auf Tatran Prešov. Das Hinspiel am 28. September 1966 endete in Prešov 1:1. Im Rückspiel am 5. Oktober gewann Bayern in München mit 3:2. Damit setzte sich der FC Bayern insgesamt mit 4:3 durch.

Schon dieses Duell zeigte, dass der Weg durch den europäischen K.-o.-Wettbewerb keineswegs selbstverständlich war. Ein einziger schwacher Abend konnte das Ausscheiden bedeuten.


Zweite Runde gegen Shamrock Rovers

In der zweiten Runde spielte Bayern gegen die irischen Shamrock Rovers. Auch diesmal endete das Auswärtsspiel 1:1. Im Rückspiel gewann Bayern erneut 3:2. Wieder lautete das Gesamtergebnis 4:3 für die Münchner.

Die ersten beiden Runden verliefen damit ähnlich: Bayern legte den Grundstein auswärts und entschied das Weiterkommen im eigenen Stadion.


Viertelfinale gegen Rapid Wien

Das Viertelfinale gegen Rapid Wien wurde besonders dramatisch. Bayern verlor das Hinspiel in Wien mit 0:1. Im Rückspiel am 8. März 1967 musste die Mannschaft diesen Rückstand aufholen.

Nach 90 Minuten war die Entscheidung noch nicht gefallen. Erst nach Verlängerung gewann Bayern 2:0 und erreichte mit einem Gesamtergebnis von 2:1 das Halbfinale. Dieses Duell gehört zu den frühen Beispielen dafür, wie die Mannschaft unter Druck ein enges K.-o.-Spiel noch drehen konnte.


Halbfinale gegen Standard Lüttich

Im Halbfinale gegen Standard Lüttich war Bayern deutlich souveräner. Das Hinspiel in München gewann der FC Bayern 2:0. Im Rückspiel in Belgien folgte ein 3:1.

Mit insgesamt 5:1 zog Bayern in sein erstes europäisches Endspiel ein. Nach mehreren knappen Runden war das Halbfinale damit das deutlichste Resultat der gesamten Münchner Kampagne.


Bayerns Weg in Ergebnissen

Runde Gegner Hinspiel Rückspiel Gesamt
Erste Runde Tatran Prešov 1:1 auswärts 3:2 zuhause 4:3
Zweite Runde Shamrock Rovers 1:1 auswärts 3:2 zuhause 4:3
Viertelfinale Rapid Wien 0:1 auswärts 2:0 nach Verlängerung zuhause 2:1
Halbfinale Standard Lüttich 2:0 zuhause 3:1 auswärts 5:1


Der Weg der Glasgow Rangers

Auch die Rangers mussten vier Runden überstehen. Zunächst bezwangen sie Glentoran mit 5:1 nach Hin- und Rückspiel. Danach trafen sie auf Titelverteidiger Borussia Dortmund und setzten sich mit insgesamt 2:1 durch.

Besonders ungewöhnlich verlief das Viertelfinale gegen Real Saragossa. Nach Hin- und Rückspiel sowie Verlängerung stand es insgesamt 2:2. Weil es damals noch kein Elfmeterschießen gab, wurde das Duell durch einen Münzwurf beziehungsweise Losentscheid entschieden. Die Rangers hatten Glück und erreichten das Halbfinale.

Dort besiegten sie Slawia Sofia mit insgesamt 2:0. Damit standen die Rangers zum zweiten Mal nach 1961 im Finale des Europapokals der Pokalsieger.

Diese Episode macht deutlich, wie anders der europäische Fußball damals organisiert war. Heute würde ein vergleichbares K.-o.-Duell sportlich durch ein Elfmeterschießen entschieden werden und nicht durch ein Los.


Das Finale in Nürnberg


Ausgangslage am 31. Mai 1967

Das Finale fand am 31. Mai 1967 im Städtischen Stadion in Nürnberg statt. Obwohl ein deutsches Stadion Austragungsort war, handelte es sich um das offizielle Endspiel des europäischen Wettbewerbs und nicht um ein reguläres Heimspiel des FC Bayern.

Rund 70.000 Zuschauer verfolgten die Begegnung. Tausende Anhänger der Rangers waren aus Schottland angereist. Gleichzeitig konnte Bayern auf große Unterstützung des deutschen Publikums zählen.

Nur wenige Tage zuvor hatte Celtic Glasgow den Europapokal der Landesmeister gewonnen. Ein Sieg der Rangers hätte daher innerhalb weniger Tage zwei unterschiedliche europäische Klubtrophäen nach Glasgow gebracht.


Bayerns Finalelf

Trainer Zlatko Čajkovski setzte im Finale auf folgende Mannschaft: Sepp Maier, Hans Nowak, Franz Beckenbauer, Werner Olk, Peter Kupferschmidt, Franz Roth, Dieter Koulmann, Rudolf Nafziger, Rainer Ohlhauser, Gerd Müller und Dieter Brenninger.

Die Namen zeigen eine interessante Mischung. Einige Spieler wurden später weltbekannt, doch der Erfolg von 1967 war eine Mannschaftsleistung. Kapitän Werner Olk führte das Team, Sepp Maier stand im Tor, Franz Beckenbauer organisierte das Spiel aus der Defensive, Gerd Müller sorgte für ständige Torgefahr und Franz Roth schrieb schließlich die entscheidende Szene des Finales.


Spielverlauf

In der ersten Halbzeit hatten die Rangers nach UEFA-Darstellung die stärkeren Phasen. Bayern fand im Verlauf der Partie besser in das Spiel, doch nach 90 Minuten stand es weiterhin 0:0.

Damit ging das Finale in die Verlängerung. Auch dort blieb die Begegnung lange offen. Die Entscheidung fiel erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung. Franz Roth nutzte eine Situation in der Rangers-Abwehr und erzielte das 1:0.

Der FC Bayern führt den Treffer in seiner historischen Übersicht als Tor in der 108. Minute. Im UEFA-Spielbericht wird die Szene als 109. Minute geführt. Beide Angaben beziehen sich auf denselben Treffer zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung und zeigen zugleich, warum bei historischen Sportereignissen ein Vergleich verschiedener Quellen sinnvoll sein kann.

Das 1:0 blieb der einzige Treffer des Spiels. Nach 120 Minuten war der FC Bayern Europapokalsieger.

Das historische Filmmaterial von British Pathé zeigt Spielszenen, die entscheidende Phase der Verlängerung und die Feierlichkeiten nach dem Schlusspfiff. Achte beim Anschauen darauf, wie sich Kameraführung, Bildqualität, Stadionumgebung und Spieltempo von modernen Fußballübertragungen unterscheiden.


Franz Roth und das Tor zum ersten Europapokal

Franz Roth war in seiner ersten Profisaison beim FC Bayern. Sein Treffer im Finale machte ihn zu einer Schlüsselfigur der Vereinsgeschichte. Später erhielt er den Beinamen „Bulle“ und wurde besonders mit wichtigen Toren in großen Spielen verbunden.

Bemerkenswert ist, dass im Finale nicht Gerd Müller, der im Wettbewerb acht Tore erzielt hatte, den entscheidenden Treffer schoss. Das zeigt, dass Mannschaftserfolg nicht nur von den bekanntesten Torjägern abhängt. In einem engen K.-o.-Spiel kann ein einzelner Laufweg, ein Fehler in der Defensive oder eine mutige Aktion eines anderen Spielers den Unterschied machen.

Der Treffer von Roth steht deshalb nicht nur für einen individuellen Moment, sondern für die Entwicklung einer Mannschaft, die in den folgenden Jahren den europäischen Vereinsfußball prägen sollte.


Taktische und sporthistorische Einordnung


Ein enges Finale

Das Endspiel war kein torreiches Spektakel. Gerade deshalb eignet es sich gut, um die Logik von K.-o.-Spielen zu untersuchen. Beide Teams wussten, dass ein Fehler entscheidend sein konnte. Nach 90 torlosen Minuten nahm die Bedeutung von Konzentration, Kondition und mentaler Stabilität weiter zu.

Bayern musste nicht viele Tore erzielen. Entscheidend war, defensiv stabil zu bleiben und den einen erfolgreichen Moment in der Verlängerung zu nutzen.


Der Kern einer späteren Spitzenmannschaft

Mit Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller standen bereits drei Spieler im Team, die in den 1970er-Jahren zu zentralen Figuren des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft wurden. Der Europapokalsieg 1967 war deshalb ein früher internationaler Erfolg einer Generation, die später noch größere Titel gewinnen sollte.

Gleichzeitig wäre es zu einfach, die Geschichte nur auf diese drei Namen zu reduzieren. Spieler wie Werner Olk, Franz Roth, Dieter Brenninger, Rainer Ohlhauser, Dieter Koulmann oder Rudolf Nafziger waren für diesen konkreten Erfolg unverzichtbar.


Noch vor der ersten Bundesliga-Meisterschaft

Der historische Stellenwert des Titels wird besonders deutlich, wenn Du die Reihenfolge der Erfolge betrachtest. Bayern gewann seinen ersten Europapokal 1967, wurde aber erst 1969 erstmals deutscher Meister in der Bundesliga.

Der internationale Titel war deshalb kein Ergebnis einer bereits jahrzehntelang bestehenden nationalen Dominanz. Er gehörte vielmehr zur frühen Aufstiegsphase des Vereins und trug dazu bei, den FC Bayern als internationale Größe zu etablieren.


Nachwirkung und Bedeutung

Der Sieg von Nürnberg war der Beginn einer langen europäischen Erfolgsgeschichte des FC Bayern. In den 1970er-Jahren gewann der Verein dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister. Später folgten weitere europäische Titel in unterschiedlichen Wettbewerben.

1967 war jedoch der Anfang. Der Pokalsieg zeigte, dass sich die junge Mannschaft bereits mit internationalen Gegnern behaupten konnte. Gleichzeitig folgte der FC Bayern auf Borussia Dortmund, das den Europapokal der Pokalsieger 1966 gewonnen hatte. Damit gingen zwei aufeinanderfolgende Austragungen dieses Wettbewerbs an deutsche Vereine.

Nur zehn Tage nach dem Europapokalfinale gewann Bayern am 10. Juni 1967 außerdem das DFB-Pokalfinale gegen den Hamburger SV mit 4:0. Die Saison 1966/67 wurde dadurch zu einer der prägenden frühen Erfolgsspielzeiten des Vereins.


Historische Quellen kritisch lesen

Sportgeschichte wirkt oft eindeutig, doch selbst bei berühmten Spielen können Quellen leicht voneinander abweichen. Beim Finale von 1967 betrifft das zum Beispiel die genaue Zählung der Torminute und die angegebene Zuschauerzahl.

Für historisches Arbeiten bedeutet das: Prüfe, wer eine Quelle veröffentlicht hat, wann sie entstanden ist und ob sie Primärdaten, Erinnerungen oder spätere Zusammenfassungen verwendet. Eine Vereinschronik, ein UEFA-Spielbericht, ein zeitgenössischer Film und ein Wikipedia-Artikel können dieselbe Partie aus unterschiedlichen Perspektiven dokumentieren.

Diese Quellenkritik ist auch außerhalb des Sports wichtig. Du lernst dabei, Fakten nicht nur zu sammeln, sondern ihre Herkunft und Zuverlässigkeit zu beurteilen.


Quellen und Vertiefung

  1. UEFA: Rückblick auf das Finale 1966/67
  2. FC Bayern: Europapokal der Pokalsieger 1967
  3. Wikipedia: Europapokal der Pokalsieger 1966/67
  4. Wikimedia Commons: Medien zur Saison 1966/67


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welchen europäischen Wettbewerb gewann der FC Bayern 1967? (Europapokal der Pokalsieger) (!Europapokal der Landesmeister) (!UEFA-Pokal) (!Messestädte-Pokal)




Gegen welchen Verein gewann Bayern das Finale 1967? (Glasgow Rangers) (!Celtic Glasgow) (!Borussia Dortmund) (!Standard Lüttich)




Wo wurde das Finale ausgetragen? (Nürnberg) (!München) (!Glasgow) (!Wien)




Wer erzielte das entscheidende Tor im Finale? (Franz Roth) (!Gerd Müller) (!Franz Beckenbauer) (!Rainer Ohlhauser)




Wie lautete das Endergebnis des Finales nach Verlängerung? (1 zu 0 für Bayern) (!2 zu 0 für Bayern) (!1 zu 1) (!2 zu 1 für die Rangers)




Warum durfte Bayern am Wettbewerb 1966 67 teilnehmen? (Als DFB Pokalsieger 1966) (!Als deutscher Meister 1966) (!Als Titelverteidiger des Wettbewerbs) (!Als Sieger des Europapokals der Landesmeister)




Welchen Gegner besiegte Bayern im Halbfinale? (Standard Lüttich) (!Rapid Wien) (!Shamrock Rovers) (!Borussia Dortmund)




Welcher Bayern Spieler erzielte im Wettbewerb acht Tore? (Gerd Müller) (!Sepp Maier) (!Werner Olk) (!Hans Nowak)




Was konnte damals bei völligem Gleichstand in einem K.-o.-Duell statt eines Elfmeterschießens entscheiden? (Ein Losentscheid) (!Ein Golden Goal) (!Eine Gruppenphase) (!Ein Videobeweis)




Welche Bedeutung hatte der Titel von 1967 für den FC Bayern? (Es war der erste europäische Titel des Vereins) (!Es war die erste deutsche Meisterschaft des Vereins) (!Es war der erste Sieg in der Bundesliga) (!Es war der erste Weltpokal des Vereins)





Memory

FC Bayern München Erster europäischer Titel
Glasgow Rangers Finalgegner
Franz Roth Siegtorschütze
Nürnberg Finalort
Zlatko Čajkovski Trainer
Gerd Müller Acht Europapokaltore
DFB-Pokal 1966 Qualifikation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Tatran Prešov Erste Runde
Shamrock Rovers Zweite Runde
Rapid Wien Viertelfinale
Standard Lüttich Halbfinale
Glasgow Rangers Finale






Kreuzworträtsel

Roth Wer erzielte Bayerns Siegtor im Finale?
Rangers Welcher Klub war Bayerns Gegner im Endspiel?
Nürnberg In welcher Stadt fand das Finale statt?
Cajkovski Wie hieß Bayerns Trainer mit Nachnamen?
Pokalsieger Für welche nationalen Gewinner war der Wettbewerb vor allem gedacht?
Verlängerung Welche zusätzliche Spielphase brachte 1967 die Entscheidung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der FC Bayern gewann 1967 den Europapokal der

. Das Finale fand in

statt. Bayerns Gegner waren die Glasgow

. Nach 90 Minuten stand es noch

. Die Entscheidung fiel erst in der

. Das Siegtor erzielte Franz

. Bayern hatte sich durch den Gewinn des

für den Wettbewerb qualifiziert. Im Halbfinale besiegte der Verein Standard

. Trainer der Münchner war Zlatko

. Für den FC Bayern war der Triumph der erste

der Vereinsgeschichte.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Spielbericht: Schreibe einen kurzen Zeitungsbericht aus der Perspektive eines Jugendlichen, der das Finale in Nürnberg erlebt hat.
  2. Porträt: Gestalte ein Steckbrief-Poster über Franz Roth und erkläre, warum sein Tor historisch bedeutsam wurde.
  3. Wettbewerb: Zeichne ein einfaches Schaubild, das erklärt, wie man sich 1966 für den Europapokal der Pokalsieger qualifizieren konnte.
  4. Stadion: Vergleiche ein Bild des Nürnberger Stadions aus den 1960er-Jahren mit einer modernen Fußballarena und notiere mindestens fünf Unterschiede.


Standard

  1. Saisonanalyse: Erstelle eine Zeitleiste von Bayerns Europapokalspielen vom September 1966 bis zum Finale im Mai 1967.
  2. Gegneranalyse: Recherchiere den Weg der Rangers ins Finale und erkläre, warum besonders das Viertelfinale gegen Zaragoza aus heutiger Sicht ungewöhnlich war.
  3. Medienvergleich: Vergleiche das historische Filmmaterial des Finales mit einer modernen Liveübertragung und untersuche Kameras, Wiederholungen, Kommentar und Informationsgrafiken.
  4. Quellenkritik: Vergleiche mindestens drei Quellen zum Finale und dokumentiere, an welchen Stellen Angaben übereinstimmen oder voneinander abweichen.


Schwer

  1. Regelreform: Entwickle einen Vorschlag, wie Du den Wettbewerb 1966/67 mit heutigen Regeln organisiert hättest, und begründe jede Änderung.
  2. Historische Einordnung: Untersuche, welche Rolle der Titel von 1967 für Bayerns Aufstieg zur europäischen Spitzenmannschaft spielte.
  3. Interviewprojekt: Führe ein Interview mit einer Person, die den Fußball der 1960er-Jahre erlebt hat, und vergleiche persönliche Erinnerungen mit überprüfbaren historischen Quellen.
  4. Videoprojekt: Produziere eine fünf- bis zehnminütige Dokumentation über Bayerns ersten europäischen Titel mit eigener Moderation, Karten, Quellenangaben und einer Analyse des Finales.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Wettbewerbsstruktur: Erkläre, warum ein nationaler Pokalsieg für Bayern 1966 einen anderen europäischen Weg eröffnete als eine deutsche Meisterschaft.
  2. Regelvergleich: Vergleiche den K.-o.-Modus von 1966/67 mit einem heutigen europäischen Wettbewerb und bewerte, welche Regeländerung den größten Einfluss auf ein enges Duell haben könnte.
  3. Finalanalyse: Begründe, warum ein 1:0 nach Verlängerung trotz nur eines Tores viele Aussagen über Spielstrategie, Belastung und Entscheidungsdruck zulässt.
  4. Mannschaftsentwicklung: Erkläre, warum der Titel von 1967 als früher Schritt in Bayerns Entwicklung zur europäischen Spitzenmannschaft gelten kann, obwohl der Verein noch nicht deutscher Bundesliga-Meister war.
  5. Quellenvergleich: Zeige an einem Beispiel aus dem Finale, warum unterschiedliche seriöse Quellen leicht voneinander abweichende Angaben enthalten können, ohne dass das Grundereignis strittig ist.
  6. Transferleistung Sportgeschichte: Übertrage die Erkenntnisse aus dem Münzwurf im Rangers-Viertelfinale auf die Frage, warum Sportverbände Regeln verändern, und formuliere Kriterien für eine faire Entscheidungsregel.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Einzeldaten kennst, sondern Zusammenhänge erklären und historische Quellen beurteilen kannst.

  1. Du kannst erklären, was der Europapokal der Pokalsieger war und wie man sich dafür qualifizierte.
  2. Du kannst Bayerns Weg von der ersten Runde bis zum Finale inhaltlich nachvollziehen.
  3. Du kannst den Spielverlauf des Finales gegen die Rangers sachlich beschreiben.
  4. Du kannst die Bedeutung von Franz Roths Siegtor für die Vereinsgeschichte einordnen.
  5. Du kannst erklären, warum der Titel von 1967 für den Aufstieg des FC Bayern besonders wichtig war.
  6. Du kannst alte und heutige Wettbewerbsregeln vergleichen.
  7. Du kannst unterschiedliche historische Quellen auf Übereinstimmungen und Abweichungen prüfen.
  8. Du kannst eine begründete eigene Bewertung zur sporthistorischen Bedeutung des Titels formulieren.




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