Zum Inhalt springen

Ethische Argumentation - Ethik

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Ethische Argumentation - Ethik




Ethische Argumentation - Ethik


Einleitung

Ethisch argumentieren bedeutet: Du formulierst ein begründetes Urteil zu der Frage, was richtig, gerecht oder verantwortbar ist. Dabei nennst Du nicht nur Deine Meinung, sondern prüfst Gründe, Gegenargumente, Werte, Regeln und Folgen.

Symbol einer Waage als Bild für das Abwägen ethischer Gründe

Am Ende dieses aiMOOCs kannst Du:

  1. ethische Fragen erkennen
  2. eine klare These formulieren
  3. Argumente und Gegenargumente prüfen
  4. verschiedene ethische Perspektiven anwenden
  5. ein begründetes moralisches Urteil bilden


Meinung, Argument und Urteil

Eine Meinung sagt, was jemand denkt. Ein Argument nennt einen Grund. Ein ethisches Urteil verbindet eine Position mit geprüften Gründen und einer nachvollziehbaren Abwägung.

Zwei Sprechblasen als Symbol für Austausch und Argumentation

Kurzform eines Arguments:

  1. These: Was behaupte ich?
  2. Begründung: Warum vertrete ich diese Position?
  3. Beleg oder Beispiel: Woran lässt sich der Grund verdeutlichen?
  4. Folgerung: Was folgt daraus für den Fall?

Beispiel: „Die Klassenfahrt soll für alle bezahlbar sein, weil gleiche Teilhabe wichtiger ist als ein besonders teures Programm. Deshalb sollte die Klasse eine günstigere Variante wählen.“


Bausteine einer ethischen Argumentation

Beispiel einer Argumentkarte mit miteinander verbundenen Gründen

In einer Argumentationsanalyse unterscheidest Du:

  1. These: die zu begründende Aussage
  2. Prämisse: ein tragender Grund
  3. Schlussfolgerung: das Ergebnis des Gedankengangs
  4. Gegenargument: ein begründeter Einwand
  5. Abwägung: die begründete Gewichtung mehrerer Gesichtspunkte

Ein Grund trägt eine These nur dann, wenn er relevant, plausibel und mit den übrigen Aussagen widerspruchsfrei ist.


Fakten, Werte und Normen

Ethische Streitfragen enthalten oft drei Arten von Aussagen:

  1. Faktenaussage: Sie beschreibt, was der Fall ist, und sollte überprüfbar sein.
  2. Wertaussage: Sie bewertet etwas, etwa als gerecht, schädlich oder mutig.
  3. Normaussage: Sie sagt, was getan oder unterlassen werden soll.

Aus einer Tatsache allein folgt noch kein moralisches Sollen. Du musst zusätzlich offenlegen, welcher Wert oder welche Norm Deine Schlussfolgerung trägt.

Beispiel: „Die App sammelt Standortdaten“ ist eine Tatsachenbehauptung. „Privatsphäre ist schützenswert“ ist eine Wertannahme. Daraus kann die Forderung folgen: „Die App soll nur mit informierter Zustimmung genutzt werden.“


Prüffragen für gute Gründe

  1. Relevanz: Passt der Grund zur These?
  2. Plausibilität: Ist der Grund nachvollziehbar und sachlich belastbar?
  3. Folgen: Wer ist kurz- und langfristig betroffen?
  4. Rechte: Werden Würde, Freiheit und Schutzansprüche beachtet?
  5. Fairness: Würde ich dieselbe Regel auch bei vertauschten Rollen akzeptieren?
  6. Gegenprobe: Was spricht gegen meine Position?
  7. Urteil: Warum wiegen bestimmte Gründe stärker als andere?
Darstellung eines philosophischen Gesprächs mit Sokrates

Die sokratische Gesprächsführung prüft Begriffe und Annahmen durch genaue Rückfragen: „Was meinst Du mit gerecht?“, „Gilt das immer?“ oder „Welche Ausnahme wäre begründbar?“


Vier ethische Perspektiven

Ethische Theorien liefern unterschiedliche Prüffragen. Sie ersetzen nicht das Denken, sondern helfen beim systematischen Begründen.


Pflichtenethik

Porträt von Immanuel Kant

Die Pflichtenethik fragt nach Regeln, Rechten und Pflichten. Eine wichtige Prüfidee bei Immanuel Kant lautet: Könnte die zugrunde liegende Regel vernünftigerweise für alle gelten? Menschen dürfen nicht bloß als Mittel benutzt werden.


Folgenethik und Utilitarismus

Porträt von John Stuart Mill

Die Folgenethik bewertet Handlungen nach ihren Folgen. Der Utilitarismus, etwa bei John Stuart Mill, fragt, welche Option das Wohlergehen aller Betroffenen insgesamt am stärksten fördert und Leid möglichst verringert.


Tugendethik

Darstellung einer Büste des Aristoteles

Die Tugendethik, die mit Aristoteles verbunden ist, fragt: Welche Haltung zeigt sich in der Handlung? Was würden eine gerechte, mutige, ehrliche und besonnene Person tun?


Diskursorientierte Ethik

Die Diskursethik betont faire Verständigung. Eine Norm gewinnt an Überzeugungskraft, wenn alle Betroffenen ihre Interessen ohne Zwang einbringen können und die besseren Gründe zählen.


Ein Dilemma untersuchen

Ein Dilemma liegt vor, wenn gewichtige moralische Gründe in verschiedene Richtungen weisen und keine Lösung ohne Nachteil bleibt.

Grafische Varianten des Gedankenexperiments Trolley-Problem

Das Trolley-Problem ist ein Gedankenexperiment. Es macht sichtbar, wie Folgen, Handlungsregeln, Absichten und persönliche Verantwortung gegeneinander stehen können. Es liefert jedoch keine automatische Lösung für reale Notfälle.

Sieben Schritte für ein begründetes Urteil:

  1. Frage klären: Was genau ist moralisch strittig?
  2. Fakten prüfen: Was weißt Du, was ist unsicher?
  3. Betroffene bestimmen: Wessen Interessen und Rechte zählen?
  4. Optionen sammeln: Welche Handlungen sind möglich?
  5. Gründe ordnen: Welche Werte, Normen und Folgen sprechen wofür?
  6. Gegenargumente prüfen: Was ist der stärkste Einwand?
  7. Urteil formulieren: Welche Option ist am besten begründet und welche Unsicherheit bleibt?


Schulnahes Beispiel: Ein peinliches Video

Ein peinliches Video einer Mitschülerin wird in einer Klassengruppe geteilt. Einige finden es lustig, andere wollen es löschen.

Mögliche ethische Frage: Darf das Video ohne Zustimmung weitergegeben werden?

Mögliche Gründe für das Löschen: Schutz der Würde, Privatsphäre, Vermeidung von Schaden und Respekt vor der betroffenen Person.

Zu prüfender Einwand: „Es war doch nur Spaß.“ Dieser Einwand ist schwach, wenn die Betroffene bloßgestellt wird. Die Absicht allein hebt die Folgen und Rechte der Betroffenen nicht auf.

Begründetes Urteil: Das Video sollte nicht weitergeleitet, aus der Gruppe gelöscht und die Betroffene unterstützt werden. Zusätzlich ist zu klären, wie Verantwortung übernommen und weiterer Schaden verhindert werden kann.


Typische Denkfehler

Argumentkarte zu einem Fehlschluss durch unzulässige Verbindung
  1. Angriff auf die Person: Eine Person wird abgewertet, statt ihr Argument zu prüfen.
  2. Falsches Dilemma: Es werden nur zwei Möglichkeiten dargestellt, obwohl weitere existieren.
  3. Berufung auf die Mehrheit: „Alle machen es“ ersetzt keine moralische Begründung.
  4. Übertreibende Kettenfolge: Ohne ausreichende Belege wird behauptet, ein kleiner Schritt führe sicher zur Katastrophe.
  5. Einseitige Auswahl: Nur passende Informationen werden genannt; Gegenbelege fehlen.


Fair diskutieren

Symbol mit Sprechblasen für eine faire Diskussion
  1. Greife das Argument, nicht die Person an.
  2. Gib die Gegenposition so wieder, dass ihre Vertreter sie anerkennen könnten.
  3. Trenne sichere Fakten von Vermutungen.
  4. Begründe Wertungen und benenne Unsicherheiten.
  5. Reagiere auf Einwände und verbessere Dein Urteil, wenn bessere Gründe vorliegen.

Eine gute ethische Diskussion ist kein Wettkampf um den letzten Satz. Sie ist eine gemeinsame Suche nach einem möglichst gut begründeten Urteil.


Eine Stellungnahme schreiben

Ein klarer Absatz kann so aufgebaut sein:

These – Grund – Beispiel – Gegenargument – Abwägung – Urteil

Satzstarter:

  1. „Ich vertrete die Position, dass …“
  2. „Dafür spricht vor allem …“
  3. „Ein Beispiel dafür ist …“
  4. „Dagegen lässt sich einwenden …“
  5. „Dieser Einwand wiegt weniger oder stärker, weil …“
  6. „Daher komme ich zu dem begründeten Urteil, dass …“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet ein Argument von einer bloßen Meinung? (Ein Argument nennt einen begründenden Grund) (!Eine Meinung ist immer falsch) (!Ein Argument muss besonders lang sein) (!Eine Meinung enthält immer Zahlen)




Welche Aussage ist eine Normaussage? (Die App soll nur mit Zustimmung Standortdaten nutzen) (!Die App speichert Standortdaten) (!Viele Jugendliche verwenden die App) (!Die App wurde im letzten Jahr entwickelt)




Welche Frage prüft die Relevanz eines Grundes? (Passt der Grund zur These) (!Ist der Satz besonders kurz) (!Wurde der Grund laut gesprochen) (!Kennen viele Menschen den Grund)




Worauf richtet die Pflichtenethik besondere Aufmerksamkeit? (Auf Regeln Rechte und Pflichten) (!Nur auf persönliche Vorlieben) (!Nur auf wirtschaftlichen Gewinn) (!Ausschließlich auf spontane Gefühle)




Welche Perspektive bewertet besonders die Folgen einer Handlung? (Folgenethik) (!Sprachästhetik) (!Geometrie) (!Quellenkunde)




Was fragt die Tugendethik? (Welche Haltung sich in einer Handlung zeigt) (!Welche Handlung am beliebtesten ist) (!Welche Regel am ältesten ist) (!Welcher Satz am längsten ist)




Was gehört zu einer fairen ethischen Diskussion? (Die Gegenposition sachlich und korrekt wiedergeben) (!Die andere Person lächerlich machen) (!Nur passende Fakten auswählen) (!Unsicherheiten verschweigen)




Was ist ein falsches Dilemma? (Eine Darstellung mit nur zwei Optionen obwohl weitere möglich sind) (!Eine Frage mit mehreren guten Gründen) (!Eine sorgfältige Abwägung) (!Ein überprüfter Tatsachenbericht)




Was folgt aus einer Tatsache allein noch nicht automatisch? (Eine moralische Sollensforderung) (!Eine Beschreibung) (!Eine Beobachtung) (!Eine überprüfbare Behauptung)




Was steht am Ende einer sorgfältigen ethischen Argumentation? (Ein abgewogenes und begründetes Urteil) (!Eine unbegründete Behauptung) (!Ein Angriff auf die Gegenperson) (!Eine Liste ohne Zusammenhang)





Memory

These Zu begründende Position
Prämisse Tragender Grund
Schlussfolgerung Ergebnis des Gedankengangs
Gegenargument Begründeter Einwand
Abwägung Gewichtung konkurrierender Gründe
Pflichtenethik Regeln und Rechte
Folgenethik Auswirkungen einer Handlung
Tugendethik Charakter und Haltung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Prüffrage
Relevanz Passt der Grund zur These
Plausibilität Ist der Grund nachvollziehbar
Widerspruchsfreiheit Passen die Aussagen zusammen
Fairness Wird die Gegenposition korrekt dargestellt
Folgenprüfung Wer ist wie betroffen
Universalisierung Könnte die Regel für alle gelten




...


Kreuzworträtsel

Argument Wie heißt eine Aussage mit einem begründenden Grund?
Prämisse Wie heißt ein tragender Grund in einem Gedankengang?
Dilemma Wie heißt eine Konfliktsituation mit gewichtigen Gründen auf mehreren Seiten?
Relevanz Welches Kriterium fragt ob ein Grund zur These passt?
Tugend Wie heißt eine eingeübte gute Charakterhaltung?
Abwägung Wie heißt das begründete Gewichten konkurrierender Gründe?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine ethische Argumentation beginnt mit einer klaren

. Ein tragender Grund wird als

bezeichnet. Eine überprüfbare Beschreibung ist eine

. Eine Aussage darüber was getan werden soll heißt

. Die Frage ob ein Grund zur These passt prüft seine

. Ein begründeter Einwand heißt

. Die Pflichtenethik achtet besonders auf Regeln und

. Die Folgenethik untersucht die Auswirkungen einer

. Die Tugendethik fragt nach Charakter und

. Am Ende werden die Gründe in einer

gewichtet. Ein gutes ethisches Urteil bleibt offen für bessere

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. These formulieren: Formuliere zu der Frage „Soll das Smartphone im Unterricht genutzt werden dürfen?“ eine klare These und zwei Gründe.
  2. Fakten und Werte unterscheiden: Sammle zu einem Schulkonflikt je drei Faktenaussagen und Wertaussagen.
  3. Argumente prüfen: Markiere in einem kurzen Kommentar These, Begründung, Beispiel und Folgerung.
  4. Gesprächsregeln: Gestalte ein Plakat mit fünf Regeln für eine faire ethische Diskussion.


Standard

  1. Dilemma analysieren: Untersuche einen Konflikt zwischen Freundschaft und Ehrlichkeit mit den sieben Schritten des aiMOOCs.
  2. Perspektivwechsel: Schreibe denselben Fall aus Sicht von zwei unterschiedlich betroffenen Personen.
  3. Ethiktheorien vergleichen: Beurteile die Weitergabe eines peinlichen Videos aus Sicht von Pflichtenethik, Folgenethik und Tugendethik.
  4. Argumentationskarte: Erstelle eine visuelle Karte mit These, Gründen, Gegenargumenten und Deiner Abwägung.


Schwer

  1. Dilemma-Diskussion: Plane und moderiere eine Klassendiskussion zu einer Streitfrage aus Medien, Umwelt oder Technik.
  2. Fehlschluss-Check: Analysiere eine öffentliche Debatte und dokumentiere mindestens drei problematische Argumentationsmuster.
  3. Ethisches Interview: Befrage zwei Personen zu derselben moralischen Frage, vergleiche ihre Begründungen und reflektiere Unterschiede.
  4. Video-Stellungnahme: Produziere ein dreiminütiges Video mit These, stärkstem Gegenargument, ethischer Abwägung und begründetem Urteil.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse: In einer Klassengruppe wird ein Foto ohne Zustimmung geteilt. Entwickle mindestens drei Handlungsoptionen und vergleiche ihre Folgen, Rechte und zugrunde liegenden Werte.
  2. Theorienvergleich: Zeige an einem selbst gewählten Beispiel, wie Pflichtenethik und Folgenethik zu unterschiedlichen Urteilen gelangen können.
  3. Gegenargument: Formuliere zu Deiner eigenen Position den stärksten möglichen Einwand und erkläre, wie er Dein Urteil verändert.
  4. Prämissenprüfung: Untersuche ein Argument auf versteckte Wertannahmen und erkläre, welche davon strittig sind.
  5. Perspektivwechsel: Beurteile einen Konflikt zuerst aus Deiner Sicht und danach aus Sicht einer besonders betroffenen Person.
  6. Transfer: Entwickle für den Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz in der Schule eine Regel und begründe sie mit mindestens zwei ethischen Perspektiven.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis ist wichtig, dass Du:

  1. eine ethische Frage präzise formulierst
  2. Fakten, Werte und Normen unterscheidest
  3. eine klare These mit relevanten Gründen begründest
  4. Betroffene, Rechte und Folgen einbeziehst
  5. mindestens eine ethische Theorie korrekt anwendest
  6. ein starkes Gegenargument fair darstellst
  7. Gründe nachvollziehbar abwägst
  8. ein begründetes Urteil mit verbleibenden Unsicherheiten formulierst
  9. sachlich und respektvoll diskutierst




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen