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Eine digitale Präsentation erstellen

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Eine digitale Präsentation erstellen




Eine digitale Präsentation erstellen - Medien Deutsch


Einleitung

Eine digitale Präsentation zeigt ein Thema mit Folien. Du nutzt wenig Text und passende Medien. So kann Dein Publikum gut zuhören und verstehen.

Dein Ziel: Du planst, gestaltest und hältst eine kurze Präsentation.


Das lernst Du

  1. Planung: Du bestimmst Thema, Ziel und Zielgruppe.
  2. Gliederung: Du ordnest Anfang, Hauptteil und Schluss.
  3. Gestaltung: Du nutzt große Schrift, klare Farben und wenig Text.
  4. Medien: Du setzt Bild, Ton, Video oder Diagramm sinnvoll ein.
  5. Urheberrecht: Du prüfst Lizenz und Quelle.
  6. Vortrag: Du sprichst frei und testest vorher die Technik.


Ein Programm auswählen

Du kannst zum Beispiel LibreOffice Impress, Microsoft PowerPoint oder Google Präsentationen nutzen. Die wichtigsten Schritte sind ähnlich.

Tipp: Speichere früh. Gib der Datei einen klaren Namen.


Erst planen, dann gestalten

Beantworte vor dem Start drei Fragen:

  1. Thema: Was möchte ich erklären?
  2. Lernziel: Was soll das Publikum danach wissen oder können?
  3. Zielgruppe: Für wen ist die Präsentation?

Ein einfacher Folienplan hilft. Zeichne für jede Folie ein kleines Feld.


Ein klarer Aufbau

  1. Titelfolie: Thema, Name und Datum.
  2. Gliederung: Kurzer Überblick.
  3. Hauptteil: Eine wichtige Idee pro Folie.
  4. Schluss: Ergebnis oder Merksatz.
  5. Quellenfolie: Herkunft der genutzten Medien.


Folien einfach gestalten

Eine gute Folie ist schnell zu verstehen.

  1. Stichwort: Schreibe kurze Wörter statt langer Sätze.
  2. Schriftgröße: Nutze große, gut lesbare Schrift.
  3. Kontrast: Helle Schrift braucht einen dunklen Hintergrund oder umgekehrt.
  4. Layout: Nutze ähnliche Formen und Abstände.
  5. Animation: Setze Bewegung nur sparsam ein.

Merksatz: Eine Folie hilft beim Zuhören. Sie ersetzt nicht Deinen Vortrag.


Medien passend einsetzen

Ein Medium braucht eine Aufgabe. Es soll zeigen, erklären oder hörbar machen.

  1. Bild: Zeigt einen Ort, eine Person, einen Gegenstand oder einen Ablauf.
  2. Diagramm: Macht Zahlen und Vergleiche sichtbar.
  3. Audio: Lässt Stimmen, Musik oder Geräusche hören.
  4. Video: Zeigt Bewegung und Handlung.
  5. Infografik: Verbindet kurze Texte mit Bildern und Daten.

Wichtig: Nutze nur Medien, die wirklich zum Inhalt passen.


Bilder und Rechte

Ein Bild aus dem Internet ist nicht automatisch frei. Prüfe Urheberrecht, Lizenz und Quellenangabe.

Für freie Medien eignet sich zum Beispiel Wikimedia Commons. Achte dort auf die Lizenz. Bei Creative Commons musst Du oft Name, Titel, Lizenz und Fundort nennen.


Sprache im Fach Deutsch

Nutze klare und kurze Sätze.

  1. Fachbegriff: Erkläre neue Wörter.
  2. Rechtschreibung: Prüfe Wörter und Satzzeichen.
  3. Stichwortzettel: Schreibe nur wichtige Hinweise auf.
  4. Überleitung: Verbinde die Teile mit kurzen Sätzen.
  5. Zusammenfassung: Nenne am Ende die wichtigste Aussage.

Ein guter Übergang lautet zum Beispiel: Jetzt zeige ich Dir ein Beispiel.


Sicher vortragen

Schau Dein Publikum an. Sprich langsam und deutlich. Mache kurze Pausen.

  1. Sprechprobe: Übe laut.
  2. Körpersprache: Stehe ruhig und offen.
  3. Blickkontakt: Sieh nicht nur auf den Bildschirm.
  4. Lampenfieber: Atme langsam und beginne mit einem sicheren Satz.
  5. Zeitmanagement: Stoppe bei der Probe die Zeit.


Technik prüfen

Teste die Präsentation am echten Gerät.

  1. Dateiformat: Speichere die Arbeitsdatei und zusätzlich eine PDF-Datei.
  2. Backup: Lege eine Kopie auf einem zweiten Speicherort ab.
  3. Beamer: Prüfe Bildformat, Schrift und Farben.
  4. Lautsprecher: Teste Ton und Lautstärke.
  5. Hyperlink: Öffne alle Links vor dem Vortrag.
  6. Offline: Halte wichtige Medien auch ohne Internet bereit.


Mini-Check vor dem Start

  1. Ist der Titel richtig?
  2. Ist jede Folie gut lesbar?
  3. Hat jede Folie nur eine Hauptidee?
  4. Sind alle Medien nötig?
  5. Sind alle Quellen genannt?
  6. Funktionieren Bild und Ton?
  7. Passt die Vortragszeit?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was legst Du vor dem Gestalten zuerst fest? (Thema und Ziel) (!Alle Animationen) (!Die Zahl der Übergänge) (!Die Hintergrundmusik)




Wie viele Hauptideen sollte eine einfache Folie zeigen? (Eine Hauptidee) (!Vier Hauptideen) (!Sieben Hauptideen) (!Möglichst viele Hauptideen)




Welche Schrift ist für eine Präsentation gut? (Groß und gut lesbar) (!Sehr klein und eng) (!Nur in Großbuchstaben) (!Mit vielen verschiedenen Formen)




Was verbessert die Lesbarkeit? (Ein deutlicher Kontrast) (!Viele ähnliche Farben) (!Ein unruhiges Hintergrundbild) (!Sehr lange Textblöcke)




Wozu dient ein Diagramm? (Es macht Zahlen und Vergleiche sichtbar) (!Es ersetzt jede Erklärung) (!Es spielt Ton ab) (!Es prüft die Rechtschreibung)




Was gehört zu einem fremden Bild? (Eine passende Quellenangabe) (!Eine geheime Notiz) (!Ein beliebiger Name) (!Keine Information)




Was hilft beim freien Sprechen? (Ein Stichwortzettel) (!Ein voller Text zum Ablesen) (!Eine sehr kleine Schrift) (!Eine lange Animation)




Was prüfst Du bei einer Sprechprobe? (Zeit und Verständlichkeit) (!Nur die Dateifarbe) (!Nur den Folienrand) (!Nur den Programmnamen)




Welche Datei ist als zusätzliche Sicherung nützlich? (Eine PDF-Datei) (!Eine leere Datei) (!Eine unbekannte Systemdatei) (!Eine Datei ohne Namen)




Was ist beim Einsatz eines Videos wichtig? (Es muss zum Inhalt passen) (!Es muss sehr lang sein) (!Es muss jede Folie ersetzen) (!Es braucht immer laute Musik)





Memory

Titelfolie nennt Thema und Name
Stichwort fasst eine Idee kurz
Kontrast macht Schrift gut lesbar
Quelle zeigt die Herkunft
Sprechprobe prüft Zeit und Verständlichkeit
Sicherungskopie schützt vor Datenverlust





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Teil der Präsentation
Titelfolie Start
Gliederung Überblick
Inhaltsfolie Erklärung
Quellenfolie Nachweise
Schlussfolie Ende






Kreuzworträtsel

Folie Wie heißt eine einzelne Seite der Präsentation?
Kontrast Was macht Schrift vor dem Hintergrund gut sichtbar?
Quelle Was nennt die Herkunft eines Bildes?
Stichwort Wie heißt ein kurzer Hinweis für den Vortrag?
Mikrofon Welches Gerät nimmt eine Stimme auf?
Generalprobe Wie heißt die letzte vollständige Übung vor dem Vortrag?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Vor dem Start bestimmst Du Deine

. Jede Folie zeigt nur eine

. Große Schrift und ein klarer

helfen beim Lesen. Bei fremden Bildern nennst Du die

. Die erlaubte Nutzung regelt eine

. Vor dem Vortrag machst Du eine

. Eine zweite Datei dient als

. Eine zusätzliche

kann die Ansicht sichern.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Themenkarte: Schreibe Dein Thema in die Mitte und ergänze drei wichtige Ideen.
  2. Titelfolie: Gestalte eine Folie mit Thema, Name und einem passenden freien Bild.
  3. Bildsuche: Finde auf Wikimedia Commons ein Bild und notiere Urheber, Titel, Lizenz und Fundort.
  4. Kurzvortrag: Sprich eine Minute lang mit nur fünf Stichwörtern.


Standard

  1. Folienfolge: Erstelle eine Präsentation mit fünf Folien zu einem Deutsch-Thema.
  2. Gestaltungstest: Gestalte dieselbe Folie einmal schlecht und einmal gut. Erkläre die Unterschiede.
  3. Medienvergleich: Erkläre eine Information einmal mit Text und einmal mit einem Bild oder Diagramm. Vergleiche die Wirkung.
  4. Partnerfeedback: Zeige Deine Präsentation einer Person. Überarbeite sie mit zwei Rückmeldungen.


Schwer

  1. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video zu einer Folie und füge Untertitel hinzu.
  2. Barrierefreiheit: Gestalte eine Version mit starkem Kontrast, großer Schrift und Bildbeschreibungen.
  3. Quellenprüfung: Prüfe alle Medien einer Präsentation auf Urheber, Lizenz und vollständige Quellenangabe.
  4. Live-Präsentation: Halte einen Vortrag von fünf Minuten und beantworte danach zwei Fragen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Folienanalyse: Eine Folie enthält zehn Sätze, vier Bilder und fünf Farben. Erkläre die Probleme und entwirf eine bessere Lösung.
  2. Medienentscheidung: Wähle für eine Statistik, ein Gedicht und ein Geräusch jeweils ein passendes Medium. Begründe Deine Wahl.
  3. Zielgruppenwechsel: Passe dieselbe Präsentation einmal für eine fünfte Klasse und einmal für Erwachsene an. Erkläre Deine Änderungen.
  4. Rechtefall: Du findest ein starkes Bild ohne erkennbare Lizenz. Entscheide, ob Du es nutzt, und nenne eine sichere Alternative.
  5. Technikproblem: Das Internet fällt kurz vor dem Vortrag aus. Entwickle einen Plan, mit dem Du trotzdem präsentieren kannst.
  6. Wirkungsvergleich: Vergleiche eine vorgelesene Textfolie mit einer frei erklärten Bildfolie. Beurteile, welche Form verständlicher ist.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sind diese Punkte wichtig:

  1. Ein klarer Folienplan mit Thema, Ziel und Zielgruppe.
  2. Eine eigene Präsentation mit fünf bis sieben gut lesbaren Folien.
  3. Sinnvolle Bilder, Töne, Videos oder Diagramme.
  4. Vollständige Quellen- und Lizenzangaben.
  5. Ein freier Vortrag mit passender Länge.
  6. Eine kurze Reflexion: Was ist gelungen? Was verbesserst Du?




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