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Ein Handout erstellen - Präsentieren Deutsch

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Ein Handout erstellen - Präsentieren Deutsch



Ein Handout erstellen - Präsentieren Deutsch


Einleitung

Ein Handout ist ein kurzer Zettel zu einer Präsentation. Er hilft dem Publikum beim Zuhören und später beim Erinnern.

Ziel: Eine Seite. Klare Wörter. Nur das Wichtigste.


Was ist ein Handout?

Ein gutes Handout …

  1. zeigt den Überblick: Thema und Gliederung.
  2. nennt die Kernaussagen: kurze Stichpunkte statt langer Sätze.
  3. nennt die Quellen: Bücher, Webseiten und Bilder.
  4. lässt Platz für Notizen: Das Publikum kann mitschreiben.

Merke: Das Handout ersetzt den Vortrag nicht. Es begleitet ihn.


Der Aufbau

Bereich Inhalt
Kopf Name, Klasse oder Kurs, Fach, Datum
Titel Thema der Präsentation
Gliederung Die wichtigsten Abschnitte
Kernaussagen Kurze und klare Stichpunkte
Medien Kleine Grafik, Tabelle oder Bild nur bei echtem Nutzen
Quellen Vollständige Angaben zu Texten und Bildern


Schritt für Schritt

  1. Thema: Schreibe das Thema als klare Überschrift.
  2. Auswahl: Markiere die wichtigsten Informationen.
  3. Gliederung: Ordne die Informationen sinnvoll.
  4. Stichpunkt: Formuliere kurze Stichpunkte.
  5. Quelle: Notiere alle Quellen.
  6. Korrektur: Prüfe Sprache, Inhalt und Gestaltung.
  7. Druck: Drucke gut lesbar und rechtzeitig.


Sprache und Gestaltung

Gut Nicht gut
kurze Stichpunkte lange Textblöcke
gut lesbare Schrift sehr kleine Schrift
klare Überschriften viele verschiedene Schriftarten
ruhige Gestaltung zu viele Farben
passende Bilder Bilder nur als Schmuck
genug Abstand volle und enge Seite

Faustregel: Das Handout soll schnell lesbar sein.


Handout und Vortrag gehören zusammen

Das Handout zeigt den roten Faden. Du erklärst im Vortrag mehr.

  1. Blickkontakt: Schau oft zum Publikum.
  2. Sprechtempo: Sprich ruhig und deutlich.
  3. Körpersprache: Steh sicher und offen.
  4. Visualisierung: Zeige nur passende Bilder oder Folien.
  5. Zeitmanagement: Halte die vereinbarte Zeit ein.


Quellen richtig angeben

Jede fremde Information braucht eine Quellenangabe. Das gilt auch für Bilder.

Einfaches Muster:

Art Beispiel
Buch Nachname, Vorname: Titel. Ort, Jahr.
Webseite Autor oder Organisation: Titel, Internetadresse, Abrufdatum.
Bild Urheber, Titel, Lizenz, Fundort.

Nutze möglichst verlässliche Quellen. Prüfe, wer den Inhalt veröffentlicht hat.


Ein kurzes Muster

Handout: Sicher im Internet
Name und Datum Sam Beispiel, 15. Mai
Leitfrage Wie schütze ich meine Daten?
Punkt 1 Starke Passwörter nutzen
Punkt 2 Private Daten sparsam teilen
Punkt 3 Unbekannte Links prüfen
Merksatz Erst denken, dann klicken
Quellen Zwei geprüfte Quellen vollständig nennen

Wichtig: Das Muster zeigt eine Form. Passe sie an Deine Aufgabe an.


Checkliste vor der Abgabe

  1. Titel: Ist das Thema sofort klar?
  2. Inhalt: Stehen nur wichtige Informationen auf dem Blatt?
  3. Gliederung: Ist die Reihenfolge verständlich?
  4. Lesbarkeit: Kann man alles schnell lesen?
  5. Rechtschreibung: Sind Wörter und Satzzeichen geprüft?
  6. Quellenangabe: Sind alle Quellen vollständig?
  7. Abstimmung: Passt das Handout genau zum Vortrag?
  8. Notizraum: Gibt es etwas Platz für eigene Notizen?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient ein Handout? (Es begleitet den Vortrag und fasst Wichtiges zusammen) (!Es ersetzt den ganzen Vortrag) (!Es zeigt nur Bilder) (!Es enthält nur die Namen der Vortragenden)




Was gehört in den Kopf eines Handouts? (Name, Kurs oder Klasse, Fach und Datum) (!Nur ein großes Bild) (!Eine lange persönliche Geschichte) (!Nur die Seitenzahl)




Welche Sprache passt gut zu einem Handout? (Kurze und klare Stichpunkte) (!Lange verschachtelte Sätze) (!Unklare Abkürzungen) (!Viele Fremdwörter ohne Erklärung)




Was sollte auf einem Handout vermieden werden? (Lange Textblöcke) (!Klare Überschriften) (!Vollständige Quellen) (!Eine sinnvolle Gliederung)




Warum braucht ein Handout Quellen? (Damit fremde Informationen nachvollziehbar sind) (!Damit die Seite voller wirkt) (!Damit die Schrift kleiner wird) (!Damit der Vortrag länger dauert)




Wie hängen Vortrag und Handout zusammen? (Das Handout zeigt den roten Faden und der Vortrag erklärt mehr) (!Beide müssen Wort für Wort gleich sein) (!Das Handout ist nur nach dem Vortrag wichtig) (!Der Vortrag darf keine neuen Erklärungen enthalten)




Welches Bild passt in ein Handout? (Ein Bild mit echtem Nutzen für das Thema) (!Jedes bunte Bild aus dem Internet) (!Ein Bild ohne Quelle) (!Möglichst viele kleine Bilder)




Was verbessert die Lesbarkeit? (Genug Abstand und eine gut lesbare Schrift) (!Möglichst wenig Rand) (!Viele Schriftarten) (!Sehr kleine Buchstaben)




Wann sollte das Handout geprüft werden? (Vor der Abgabe und vor dem Druck) (!Erst nach der Bewertung) (!Nur bei einem langen Vortrag) (!Nie, wenn Bilder enthalten sind)




Was hilft dem Publikum während der Präsentation? (Platz für eigene Notizen) (!Eine völlig gefüllte Seite) (!Ein langer Fließtext) (!Eine Liste ohne Überschriften)





Memory

Handout Kurze Begleitung zum Vortrag
Kopfzeile Name, Fach und Datum
Kernaussage Wichtigste Information
Gliederung Sinnvolle Reihenfolge
Quellenangabe Herkunft einer Information
Notizraum Freie Fläche zum Mitschreiben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aufgabe
Thema festlegen Erster Planungsschritt
Informationen auswählen Wichtiges von Unwichtigem trennen
Inhalte gliedern Eine klare Reihenfolge bilden
Stichpunkte schreiben Kurze Formulierungen erstellen
Quellen notieren Herkunft der Inhalte sichern
Handout prüfen Letzter Schritt vor der Abgabe






Kreuzworträtsel

Handout Wie heißt das kurze Blatt zu einem Vortrag?
Quelle Wie heißt die Herkunft einer Information?
Vortrag Was wird mündlich vor einem Publikum gehalten?
Gliederung Wie heißt die geordnete Folge der Abschnitte?
Stichpunkt Wie heißt eine kurze verdichtete Aussage?
Publikum Wer hört einer Präsentation zu?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Handout begleitet eine

. Es zeigt die wichtigsten

. Klare

helfen bei der Orientierung. Kurze

sind leichter lesbar als lange Textblöcke. Der Kopf enthält zum Beispiel Name und

. Fremde Informationen brauchen eine

. Ein passendes Bild muss einen echten

haben. Freie Fläche bietet Platz für

. Vor der Abgabe prüfst Du auch die

. Handout und Vortrag folgen demselben roten

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Titelseite: Gestalte einen Handout-Kopf mit Name, Fach, Datum und einem klaren Titel.
  2. Stichpunkt: Kürze fünf lange Sätze zu fünf kurzen Stichpunkten.
  3. Lesbarkeit: Vergleiche zwei Schriftgrößen und entscheide, welche besser lesbar ist.
  4. Checkliste: Prüfe ein vorhandenes Handout mit der Checkliste dieses Kurses.


Standard

  1. Gliederung: Erstelle eine Gliederung für ein Handout zu einem selbst gewählten Schulthema.
  2. Quellenkritik: Vergleiche zwei Webseiten und begründe, welche Quelle verlässlicher ist.
  3. Bildauswahl: Suche ein frei nutzbares Bild und notiere Urheber, Lizenz und Fundort.
  4. Probedruck: Gestalte eine Seite, drucke sie aus und verbessere danach Abstände und Schriftgröße.


Schwer

  1. Handout-Projekt: Erstelle ein vollständiges einseitiges Handout zu einer eigenen Präsentation.
  2. Peer-Feedback: Tauscht Eure Handouts und gebt Euch Rückmeldung zu Inhalt, Aufbau und Lesbarkeit.
  3. Barrierefreiheit: Überarbeite ein Handout so, dass Kontraste, Schrift und Sprache möglichst zugänglich sind.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video mit fünf Tipps für ein gutes Handout.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Reduktion: Du hast drei Seiten Material. Erkläre, nach welchen Kriterien Du daraus eine Handout-Seite machst.
  2. Abstimmung: Plane, welche Informationen auf das Handout kommen und welche Du nur mündlich erklärst. Begründe Deine Auswahl.
  3. Fehleranalyse: Ein Handout hat kleine Schrift, viele Farben und keine Quellen. Entwickle konkrete Verbesserungen.
  4. Zielgruppe: Überarbeite dasselbe Handout einmal für eine fünfte Klasse und einmal für Erwachsene.
  5. Medienentscheidung: Entscheide bei drei möglichen Bildern, welches den Lerninhalt am besten unterstützt. Begründe.
  6. Transfer: Entwickle Regeln für ein digitales Handout, das auf Smartphone und Papier gut funktioniert.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein eigenes Handout und präsentierst kurz dazu.

Wichtig sind:

  1. Inhalt: Die wichtigsten Aussagen sind richtig und verständlich.
  2. Aufbau: Titel, Gliederung und Abschnitte sind klar.
  3. Sprache: Die Formulierungen sind kurz und passend.
  4. Gestaltung: Die Seite ist ruhig und gut lesbar.
  5. Quelle: Texte und Bilder sind korrekt belegt.
  6. Präsentation: Vortrag und Handout passen zusammen.
  7. Reflexion: Du erklärst eine Stärke und eine Verbesserungsidee.




OERs zum Thema



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