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Das duale Ausbildungssystem - Deutschland

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Das duale Ausbildungssystem - Deutschland




Das duale Ausbildungssystem - Deutschland

Die duale Ausbildung ist ein wichtiger Weg von der Schule in einen Beruf. Das Wort dual bedeutet: Du lernst an zwei zentralen Lernorten – im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb übst Du berufliche Tätigkeiten in der Praxis. In der Berufsschule lernst Du die fachlichen Hintergründe und weitere Inhalte, die Du für Beruf und Gesellschaft brauchst.

Eine duale Ausbildung dauert je nach Ausbildungsberuf meist zwei bis dreieinhalb Jahre. Du schließt einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb ab und erhältst eine Ausbildungsvergütung. Am Ende steht in der Regel eine Abschluss- oder Gesellenprüfung bei der zuständigen Stelle, zum Beispiel einer Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer.


Einleitung

Wenn Du in Klasse 8, 9 oder 10 überlegst, was Du nach der Schule machen möchtest, begegnet Dir oft der Begriff duale Ausbildung. Mehr als 300 anerkannte Ausbildungsberufe ermöglichen ganz unterschiedliche Wege – zum Beispiel in Handwerk, Industrie, Handel, IT, Verwaltung oder anderen Wirtschaftsbereichen.

Die duale Ausbildung verbindet Lernen und Arbeiten. Du bist schon Teil eines Betriebs und sammelst Berufserfahrung. Gleichzeitig bleibst Du Lernende oder Lernender und besuchst die Berufsschule. Beide Lernorte haben unterschiedliche Aufgaben, sollen aber zusammen auf dasselbe Ziel hinarbeiten: Du sollst beruflich handlungsfähig werden und Deinen Beruf selbstständig, verantwortungsvoll und fachgerecht ausüben können.


Was bedeutet „dual“?

Dual bedeutet in diesem Zusammenhang nicht „doppelt so viel Schule“, sondern die Verbindung zweier Lernorte. Die Ausbildung findet nicht nur im Klassenzimmer und auch nicht nur am Arbeitsplatz statt.

Lernort Schwerpunkt Beispiele
Ausbildungsbetrieb praktische Berufserfahrung Arbeitsabläufe kennenlernen, Werkzeuge oder Software nutzen, Kundenkontakt, Aufgaben im Team
Berufsschule fachliche und allgemeinbildende Grundlagen Fachtheorie, Wirtschafts- und Sozialkunde, Kommunikation, berufliche Lernfelder

Je nach Beruf können zusätzlich überbetriebliche Ausbildungsstätten eine Rolle spielen. Sie ergänzen die betriebliche Ausbildung, wenn bestimmte Inhalte im eigenen Betrieb nicht vollständig vermittelt werden können.


Lernort Betrieb: Lernen in der Praxis

Im Betrieb lernst Du Deinen Beruf unter realen Bedingungen kennen. Ausbilderinnen, Ausbilder und erfahrene Fachkräfte zeigen Dir Arbeitsabläufe, erklären Regeln und begleiten Dich beim Lernen. Mit der Zeit übernimmst Du Aufgaben immer selbstständiger.

Was Du im Betrieb lernen sollst, ist nicht zufällig. Für anerkannte Ausbildungsberufe gibt es eine Ausbildungsordnung. Sie legt bundesweit wichtige Standards fest. Dazu gehören unter anderem die Ausbildungsdauer, die beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Vorgaben für Prüfungen. Aus der Ausbildungsordnung und dem Ausbildungsrahmenplan entwickelt der Betrieb seinen Ausbildungsplan.

Ein Betrieb ist also nicht einfach nur ein Arbeitsplatz. Während der Ausbildung ist er auch ein Lernort. Fehler dürfen besprochen und ausgewertet werden, Fragen gehören zum Lernen, und Aufgaben sollen zu Deinem Ausbildungsstand passen.


Lernort Berufsschule: Verstehen, erklären und übertragen

In der Berufsschule lernst Du, warum bestimmte Arbeitsschritte sinnvoll sind und welche fachlichen Zusammenhänge dahinterstehen. Der Unterricht ist häufig in Lernfeldern organisiert. Dabei werden typische berufliche Handlungssituationen aufgegriffen.

Je nach Beruf und Bundesland gehören auch allgemeinbildende Inhalte zum Unterricht. Die genaue Gestaltung ist nicht überall gleich. Die Länder sind für den schulischen Teil zuständig. Grundlage sind Rahmenlehrpläne und die jeweiligen landesrechtlichen Regelungen.

Der Berufsschulunterricht kann an einzelnen Wochentagen oder als Blockunterricht stattfinden. Bei Blockunterricht bist Du für einen längeren Zeitraum am Stück in der Schule und anschließend wieder überwiegend im Betrieb.


Betrieb und Berufsschule: Zwei Lernorte – ein gemeinsames Ziel

Damit die Ausbildung zusammenpasst, werden die Inhalte von betrieblicher Ausbildung und Berufsschule aufeinander abgestimmt. Für den Betrieb ist die bundesweit geregelte Ausbildungsordnung wichtig. Für die Berufsschule sind die schulischen Rahmenlehrpläne und die Regelungen der Länder entscheidend.

Ein Beispiel: Du lernst im Betrieb, eine technische Anlage zu prüfen. In der Berufsschule beschäftigst Du Dich vielleicht mit den physikalischen Grundlagen, technischen Zeichnungen, Sicherheitsregeln oder Berechnungen. Erst die Verbindung aus Tun und Verstehen macht viele berufliche Aufgaben vollständig nachvollziehbar.

Diese Zusammenarbeit nennt man Lernortkooperation. Sie funktioniert besonders gut, wenn Betrieb und Berufsschule Informationen austauschen und die Lerninhalte sinnvoll aufeinander beziehen.


Wie sieht eine Ausbildungswoche aus?

Es gibt nicht nur einen einzigen Stundenplan für alle dualen Ausbildungen. Häufig verbringen Auszubildende mehrere Tage pro Woche im Betrieb und ein oder zwei Tage in der Berufsschule. In anderen Berufen oder Regionen wird der Berufsschulunterricht in Blöcken organisiert.

Beispiel Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Wochenmodell Betrieb Betrieb Berufsschule Betrieb Berufsschule oder Betrieb

Dieses Beispiel ist nur eine Orientierung. Die tatsächliche Verteilung hängt vom Beruf, der Schule, dem Ausbildungsjahr und regionalen Regelungen ab.


Ausbildungsvertrag, Vergütung und Ausbildungsnachweis

Bevor eine duale Ausbildung beginnt, wird ein Berufsausbildungsvertrag geschlossen. Darin werden wichtige Bedingungen festgehalten. Dazu gehören unter anderem der Ausbildungsberuf, Beginn und Dauer, Probezeit, tägliche Ausbildungszeit, Urlaub und Vergütung.

Auszubildende erhalten vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Ihre Höhe ist nicht in jedem Beruf gleich. Sie kann zum Beispiel von Tarifverträgen, Branche, Ausbildungsjahr und gesetzlichen Vorgaben abhängen.

Während der Ausbildung führst Du außerdem einen Ausbildungsnachweis, oft noch Berichtsheft genannt. Darin hältst Du fest, womit Du Dich in Betrieb und Berufsschule beschäftigt hast. Der Nachweis hilft dabei, den Verlauf der Ausbildung sichtbar zu machen und ist eine Voraussetzung für die Zulassung zur Abschluss- beziehungsweise Gesellenprüfung.


Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Eine Ausbildung bedeutet Lernen mit Verantwortung. Der Betrieb muss dafür sorgen, dass die vorgesehenen Ausbildungsinhalte vermittelt werden und Dir geeignete Ausbildungsmittel zur Verfügung stehen. Gleichzeitig musst Du Dich bemühen, die notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben.

Dazu gehören zum Beispiel der Besuch der Berufsschule, das Beachten von Sicherheitsregeln, der sorgfältige Umgang mit Arbeitsmitteln und das Führen des Ausbildungsnachweises. Für Minderjährige gelten zusätzlich Schutzvorschriften, zum Beispiel aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz.

Wenn es Probleme gibt, solltest Du sie nicht einfach hinnehmen. Ansprechpartner können Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte, die Jugend- und Auszubildendenvertretung, die zuständige Kammer oder die Berufsberatung sein.


Abschluss der Ausbildung und Wege danach

Am Ende einer dualen Ausbildung steht normalerweise eine berufliche Abschlussprüfung. Im Handwerk heißt sie häufig Gesellenprüfung. Je nach Ausbildungsordnung können Prüfungen auch in gestreckter Form stattfinden, sodass Teile der Abschlussprüfung bereits während der Ausbildung abgelegt werden.

Nach dem Abschluss kannst Du zum Beispiel als Fachkraft arbeiten, Dich weiterbilden oder eine Aufstiegsfortbildung beginnen. Mögliche Wege sind – je nach Beruf – etwa Meisterin oder Meister, Fachwirtin oder Fachwirt oder Technikerin beziehungsweise Techniker. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein späteres Studium möglich sein.

Eine duale Ausbildung ist deshalb keine Sackgasse, sondern kann der Anfang eines längeren beruflichen Bildungswegs sein.


Berufsorientierung in Klasse 8 bis 10

Eine gute Berufswahl beginnt nicht erst mit der Bewerbung. Wichtig ist, dass Du Dich selbst, verschiedene Berufe und echte Arbeitsplätze kennenlernst.

Schritt Leitfrage Mögliche Aktivität
Orientieren Was interessiert mich? Interessen und Stärken sammeln
Informieren Welche Berufe passen dazu? Berufsbilder, Videos und Ausbildungsordnungen ansehen
Ausprobieren Wie fühlt sich der Beruf in echt an? Schülerpraktikum oder Praxistag
Beraten lassen Welche Wege habe ich? Gespräch mit Berufsberatung, Lehrkräften oder Betrieben
Entscheiden Welche Ausbildung möchte ich genauer prüfen? mehrere Berufe vergleichen
Bewerben Wie finde ich einen Platz? Stellen suchen und Bewerbungsunterlagen erstellen

Ein Praktikum ist besonders hilfreich, weil Du einen Beruf nicht nur beschreibst, sondern erlebst. Beobachte dabei nicht nur einzelne Tätigkeiten. Achte auch auf Arbeitszeiten, Teamarbeit, körperliche Anforderungen, Kommunikation, Arbeitsumgebung und darauf, welche Aufgaben Dir Freude machen.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet mit Check-U ein Erkundungstool zur beruflichen Orientierung an. Es kann Dir Vorschläge liefern, ersetzt aber nicht Deine eigene Entscheidung oder ein persönliches Beratungsgespräch.


Passt eine duale Ausbildung zu Dir?

Eine duale Ausbildung kann gut zu Dir passen, wenn Du gerne praktisch lernst, Verantwortung übernehmen möchtest und schon während Deiner Ausbildung in einem Betrieb mitarbeiten willst. Gleichzeitig solltest Du bereit sein, weiter für die Schule zu lernen. Auch in einer praktischen Ausbildung gibt es Fachtheorie, Prüfungen, Berichte und Hausaufgaben.

Mögliche Chancen Mögliche Herausforderungen
viel Praxis und frühe Berufserfahrung Wechsel zwischen Betrieb und Schule organisieren
Ausbildungsvergütung Verantwortung und feste Arbeitszeiten
direkter Kontakt zu Fachkräften eventuell längere Wege zu Betrieb oder Berufsschule
anerkannter Berufsabschluss der gewählte Beruf sollte wirklich zu Interessen und Stärken passen

Wichtig ist: Es gibt nicht den einen „besten“ Bildungsweg für alle. Entscheidend ist, welcher Weg zu Deinen Interessen, Fähigkeiten und Zielen passt.


Nicht verwechseln: duale Ausbildung, schulische Ausbildung und duales Studium

Bildungsweg Typische Lernorte Kennzeichen
Duale Ausbildung Betrieb und Berufsschule anerkannter Ausbildungsberuf, betriebliche Praxis, Ausbildungsvergütung
Schulische Ausbildung vor allem Berufsfachschule oder andere berufliche Schule, häufig mit Praxisphasen je nach Beruf andere rechtliche Grundlagen und Organisationsformen
Duales Studium Hochschule oder Berufsakademie und Betrieb Studium wird fest mit längeren Praxisphasen oder teilweise mit einer Berufsausbildung verbunden

Das Wort dual kommt also auch beim dualen Studium vor. Die klassische duale Berufsausbildung meint jedoch die Verbindung von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule.


Medienimpuls: Ausbildung früher und heute

Das folgende Foto zeigt eine historische Lehrwerkstatt in Deutschland. Es stammt aus dem Jahr 1956. Nutze es nicht als Darstellung einer heutigen Ausbildung, sondern als Vergleichsquelle: Welche Arbeitsmittel, Lernformen und Sicherheitsstandards erkennst Du? Was wäre heute wahrscheinlich anders?

Heute spielen in vielen Ausbildungsberufen zusätzlich digitale Werkzeuge, vernetzte Maschinen, Software, Nachhaltigkeit und moderne Formen der Zusammenarbeit eine große Rolle. Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne werden deshalb immer wieder modernisiert.


Wichtige Begriffe kurz erklärt

Begriff Erklärung
Azubi Kurzform für Auszubildende oder Auszubildender
Ausbildungsbetrieb Betrieb, in dem der praktische Teil der dualen Ausbildung stattfindet
Berufsschule schulischer Lernort der dualen Ausbildung
Ausbildungsordnung bundesweit geltende Grundlage für die betriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
Rahmenlehrplan Grundlage für den berufsbezogenen Unterricht der Berufsschule
Ausbildungsnachweis Dokumentation darüber, was während der Ausbildung gelernt und bearbeitet wurde
Kammer zuständige Stelle, die viele Aufgaben rund um Ausbildung und Prüfung übernimmt
Lernortkooperation Zusammenarbeit von Betrieb und Berufsschule


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche beiden Lernorte sind für die klassische duale Ausbildung kennzeichnend? (Betrieb und Berufsschule) (!Hochschule und Universität) (!Grundschule und Gymnasium) (!Betrieb und Fahrschule)




Was ist ein Schwerpunkt des Lernorts Betrieb? (Praktische berufliche Erfahrung) (!Nur allgemeinbildender Unterricht) (!Ausschließlich Prüfungsvorbereitung) (!Nur Freizeitgestaltung)




Welche Aufgabe hat die Berufsschule in der dualen Ausbildung? (Fachliche Zusammenhänge und berufliche Lernfelder vermitteln) (!Den Ausbildungsvertrag ersetzen) (!Die Ausbildungsvergütung auszahlen) (!Den Betrieb vollständig ersetzen)




Wie lange dauert eine duale Ausbildung je nach Beruf häufig? (Zwei bis dreieinhalb Jahre) (!Genau sechs Monate) (!Immer fünf Jahre) (!Mindestens zehn Jahre)




Was bedeutet Blockunterricht? (Berufsschulunterricht findet für längere Zeiträume am Stück statt) (!Die Ausbildung wird sofort beendet) (!Alle Unterrichtsfächer entfallen) (!Der Betrieb wird zur Hochschule)




Welche Regelung ist besonders wichtig für die betriebliche Seite eines anerkannten Ausbildungsberufs? (Ausbildungsordnung) (!Hausordnung der Grundschule) (!Universitätsordnung) (!Führerscheinordnung)




Wozu dient der Ausbildungsnachweis? (Er dokumentiert den Verlauf der Ausbildung) (!Er ersetzt die Abschlussprüfung) (!Er bestimmt den Wohnort) (!Er ist ein Arbeitszeugnis nach der Rente)




Was kann Dir bei der Berufsorientierung helfen? (Ein Praktikum in einem Betrieb) (!Nur der Name eines Berufs) (!Eine zufällige Entscheidung) (!Das Ignorieren eigener Interessen)




Was ist Check-U? (Ein Erkundungstool zur beruflichen Orientierung) (!Eine Abschlussprüfung der Kammer) (!Ein Berufsschulfach) (!Ein Tarifvertrag)




Wodurch unterscheidet sich ein duales Studium von der klassischen dualen Ausbildung? (Beim dualen Studium ist eine Hochschule oder Berufsakademie ein zentraler Lernort) (!Beim dualen Studium gibt es grundsätzlich keinen Betrieb) (!Bei der dualen Ausbildung gibt es immer eine Universität) (!Beide Bildungswege sind vollständig identisch)





Memory

Ausbildungsbetrieb Praxis
Berufsschule Fachtheorie
Ausbildungsordnung Betriebsstandard
Rahmenlehrplan Schulunterricht
Ausbildungsnachweis Dokumentation
Kammer Abschlussprüfung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Berufsorientierung
Stärken erkunden Eigene Fähigkeiten und Interessen kennenlernen
Praktikum machen Einen Beruf im Arbeitsalltag erleben
Berufsberatung nutzen Fragen und Möglichkeiten mit Fachleuten besprechen
Ausbildungsplatz suchen Passende Betriebe und freie Stellen finden
Bewerbung erstellen Sich gezielt bei einem Ausbildungsbetrieb vorstellen




...


Kreuzworträtsel

Betrieb Welcher Lernort vermittelt vor allem praktische Berufserfahrung?
Berufsschule Welcher Lernort vermittelt Fachtheorie und berufliche Lernfelder?
Ausbildungsvertrag Welches Dokument wird vor Beginn der dualen Ausbildung mit dem Betrieb geschlossen?
Kammer Welche zuständige Stelle organisiert häufig berufliche Abschlussprüfungen?
Praktikum Welche Praxiserfahrung hilft Dir bei der Berufswahl?
Berichtsheft Wie wird der Ausbildungsnachweis umgangssprachlich oft noch genannt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die duale Ausbildung verbindet den Lernort Berufsschule mit dem Lernort

. Im Unternehmen sammelst Du vor allem praktische

. Die schulische Seite der Ausbildung findet in der

statt. Für anerkannte Ausbildungsberufe legt die

wichtige Standards der betrieblichen Ausbildung fest. Der Unterricht kann regelmäßig an einzelnen Schultagen oder als

organisiert sein. Vor Beginn der Ausbildung wird ein

geschlossen. Für Deine Arbeit und Lernzeit erhältst Du eine

. Deine Lerninhalte dokumentierst Du im

. Ein

kann Dir helfen, einen Beruf vor der Bewerbung praktisch kennenzulernen. Das Ziel beider Lernorte ist eine umfassende berufliche

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Berufswahl: Erstelle ein persönliches Stärkenprofil mit fünf Tätigkeiten, die Du gerne machst, und ordne jeder Tätigkeit mindestens einen möglichen Ausbildungsberuf zu.
  2. Ausbildungsberuf: Wähle einen dualen Ausbildungsberuf und gestalte einen Steckbrief zu Tätigkeiten, Lernorten, Ausbildungsdauer und Abschluss.
  3. Lernorte: Zeichne eine einfache Grafik mit Betrieb und Berufsschule. Ergänze mindestens drei typische Lerninhalte für jeden Lernort.
  4. Praktikum: Formuliere acht Fragen, die Du während eines Praktikums einer oder einem Auszubildenden stellen könntest.


Standard

  1. Ausbildungsbetrieb: Führe mit Zustimmung ein kurzes Interview mit einer ausbildenden Person oder einem Azubi und fasse zusammen, was im Betrieb gelernt wird.
  2. Berufsschule: Recherchiere eine Berufsschule in Deiner Region und finde heraus, für welche Ausbildungsberufe sie Unterricht anbietet.
  3. Ausbildungsberufe: Vergleiche zwei Ausbildungsberufe, die Dich interessieren. Beziehe Tätigkeiten, Anforderungen, Lernorte und Zukunftsmöglichkeiten ein.
  4. Bewerbung: Erstelle für einen realen oder erfundenen Ausbildungsplatz einen überzeugenden Entwurf für Anschreiben und Lebenslauf.


Schwer

  1. Lernortkooperation: Entwickle eine Beispielwoche, in der Betrieb und Berufsschule dasselbe berufliche Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln bearbeiten.
  2. Ausbildungsordnung: Suche für einen Ausbildungsberuf eine aktuelle Ausbildungsordnung und einen passenden schulischen Rahmenlehrplan. Zeige an einem Beispiel, wie sich beide ergänzen.
  3. Berufsorientierung: Entwickle eine anonyme Klassenumfrage dazu, welche Informationen Jugendliche für ihre Berufswahl brauchen. Werte die Ergebnisse aus und stelle Verbesserungen für die Berufsorientierung an Deiner Schule vor.
  4. Medienprojekt: Produziere mit eigenem Material oder offen lizenzierten Medien ein kurzes Erklärvideo mit dem Titel „Zwei Lernorte – ein Beruf“. Achte auf Quellen- und Lizenzangaben.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Praxis und Theorie: Ein Azubi sagt: „Was ich im Betrieb mache, hat mit der Berufsschule nichts zu tun.“ Erkläre anhand eines selbst gewählten Berufes, warum diese Aussage zu kurz greift.
  2. Lernortkooperation: Entwickle ein Beispiel, bei dem ein Thema zuerst in der Berufsschule erklärt und danach im Betrieb praktisch angewendet wird. Begründe, warum die Reihenfolge sinnvoll sein kann.
  3. Berufswahlentscheidung: Eine Schülerin schwankt zwischen zwei Ausbildungsberufen. Entwickle einen Plan aus mindestens vier Schritten, mit dem sie eine begründete Entscheidung treffen kann.
  4. Ausbildungsqualität: Beschreibe, woran Du erkennen würdest, dass ein Betrieb seine Aufgabe als Lernort gut erfüllt. Begründe Deine Kriterien.
  5. Ausbildungsnachweis: Erkläre, warum der Ausbildungsnachweis nicht nur Bürokratie sein muss, sondern auch beim Lernen und bei der Qualitätssicherung helfen kann.
  6. Bildungswege: Vergleiche duale Ausbildung, schulische Ausbildung und duales Studium für eine Person, die besonders gern praktisch lernt. Zeige, welche weiteren Informationen für eine Entscheidung noch fehlen würden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern das Zusammenspiel der Lernorte erklären und auf eigene Berufswahlfragen übertragen kannst.

  1. Du kannst erklären, warum die Ausbildung dual genannt wird.
  2. Du kannst die Aufgaben von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule unterscheiden und miteinander verbinden.
  3. Du kannst wichtige Begriffe wie Ausbildungsordnung, Ausbildungsvertrag, Ausbildungsnachweis und Abschlussprüfung verständlich erklären.
  4. Du kannst den möglichen Ablauf einer Ausbildungswoche beschreiben und erklären, was Blockunterricht bedeutet.
  5. Du kannst zeigen, wie Praktikum, Berufsberatung und eigene Stärken bei der Berufsorientierung zusammenwirken.
  6. Du kannst Chancen und Herausforderungen einer dualen Ausbildung abwägen.
  7. Du kannst die duale Ausbildung von schulischer Ausbildung und dualem Studium unterscheiden.
  8. Du kannst für einen konkreten Beruf recherchieren, wie Betrieb und Berufsschule zusammenarbeiten.




OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel bietet eine weiterführende Übersicht zur dualen Ausbildung:

Weitere geeignete offene oder öffentlich zugängliche Informationsangebote sind die Seiten des Bundesinstituts für Berufsbildung, der Kultusministerkonferenz und der Bundesagentur für Arbeit.


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