Das Hamburger Modell - Pädagogik


Das Hamburger Modell - Pädagogik
Das Hamburger Modell - Pädagogik
Studienfach: Pädagogik | Schwerpunkt: Allgemeine Didaktik, Unterrichtsplanung und Lehrkräftebildung

Bildimpuls: Unterricht entsteht nicht nur durch Vorgaben der Lehrkraft, sondern durch das Zusammenwirken aller Beteiligten.
Einleitung
Das Hamburger Modell ist ein bedeutendes Modell der Allgemeinen Didaktik. Es wurde von dem Pädagogen Wolfgang Schulz als Weiterentwicklung des Berliner Modells ausgearbeitet und 1980 vorgestellt. Das Modell verbindet systematische Unterrichtsplanung mit einer normativen, demokratischen und emanzipatorischen Zielsetzung. Unterricht soll nicht nur wirksam organisiert werden, sondern Lernende dazu befähigen, ihr Lernen zunehmend mitzubestimmen und über sich selbst zu verfügen.
Im Zentrum stehen drei miteinander verbundene Leitziele: Kompetenz, Autonomie und Solidarität. Diese Ziele werden mit drei Erfahrungsbereichen verknüpft: Sacherfahrung, Gefühlserfahrung und Sozialerfahrung. Daraus entsteht eine Matrix, die Lehrenden und Lernenden hilft, Unterrichtsziele umfassender zu begründen. Unterricht wird damit nicht auf die Vermittlung von Fachwissen reduziert, sondern als sozialer, emotionaler, institutioneller und politischer Handlungszusammenhang verstanden.
Der aiMOOC richtet sich besonders an Studierende der Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, Berufspädagogik und Lehramtsstudiengänge. Du lernst die Entstehung, die Grundbegriffe, die vier Planungsebenen, Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen des Hamburger Modells kennen. Anschließend überträgst Du das Modell auf konkrete pädagogische Situationen.
Lernziele des aiMOOCs
Nach der Bearbeitung kannst Du das Hamburger Modell fachsprachlich erklären, vom Berliner Modell abgrenzen und auf eine konkrete Unterrichtsplanung anwenden. Du kannst außerdem die Leitziele Kompetenz, Autonomie und Solidarität auf Sacherfahrung, Gefühlserfahrung und Sozialerfahrung beziehen, die vier Planungsebenen unterscheiden und das Modell hinsichtlich Partizipation, Emanzipation, Inklusion, Digitalisierung und institutioneller Grenzen kritisch beurteilen.
Historische Entwicklung
Wolfgang Schulz und die Berliner Schule der Didaktik
Wolfgang Schulz lebte von 1929 bis 1993 und wirkte als Pädagoge und Professor für Didaktik in Hamburg. Er arbeitete zunächst im Umfeld von Paul Heimann und Gunter Otto. Gemeinsam waren sie mit der sogenannten Berliner Schule der Didaktik verbunden. Das von Heimann begründete Berliner Modell analysiert Unterricht mithilfe von Bedingungsfeldern und Entscheidungsfeldern.
Zu den Bedingungsfeldern zählen die anthropogenen und soziokulturellen Voraussetzungen. Zu den Entscheidungsfeldern gehören Intentionen, Themen, Methoden und Medien. Eine wichtige Grundannahme ist der Implikationszusammenhang: Entscheidungen über Ziele, Inhalte, Methoden und Medien beeinflussen sich gegenseitig.

Bildimpuls: Planungshilfen strukturieren Unterricht, ersetzen aber nicht das professionelle pädagogische Urteil.
Vom Berliner zum Hamburger Modell
Schulz hielt die Berliner Konzeption für weiterentwicklungsbedürftig. Insbesondere die starke Konzentration auf die Entscheidungen der Lehrkraft und das Ideal einer möglichst wertfreien Analyse erschienen ihm nicht ausreichend. Im Hamburger Modell wird Unterricht deshalb stärker als gemeinsames Handeln, als Interaktion und als Gegenstand demokratischer Verständigung begriffen.
Die Bezeichnung Hamburger Modell verweist auf Schulz' Wechsel nach Hamburg und markiert zugleich die inhaltliche Distanz zum Berliner Modell. Die überarbeitete Konzeption wurde 1980 in seinem Werk Unterrichtsplanung veröffentlicht. Sie ist als lehrtheoretische Didaktik und als Modell professionellen pädagogischen Handelns einzuordnen.
Vergleich der beiden Modelle
| Aspekt | Berliner Modell | Hamburger Modell |
|---|---|---|
| Grundcharakter | analytisches Entscheidungsmodell | handlungsorientiertes und normativ begründetes Planungsmodell |
| Rolle der Lehrkraft | zentrale planende Instanz | professionelle Initiatorin und Partnerin in Verständigungsprozessen |
| Rolle der Lernenden | vor allem als Träger von Lernvoraussetzungen berücksichtigt | als Beteiligte an Planung, Durchführung und Auswertung einbezogen |
| Normative Orientierung | Anspruch auf möglichst wertfreie Analyse | Orientierung an Emanzipation, Kompetenz, Autonomie und Solidarität |
| Planung | Bedingungs- und Entscheidungsfelder | Perspektivplanung, Umrissplanung, Prozessplanung und Planungskorrektur |
| Unterrichtsverständnis | strukturierter Entscheidungszusammenhang | kommunikatives, reflexives und veränderbares pädagogisches Handeln |
Grundidee und Menschenbild
Unterricht als professionelles pädagogisches Handeln
Das Hamburger Modell versteht Didaktik nicht als starre Anleitung, sondern als Theorie professionellen Handelns. Lehrende müssen Ziele begründen, Voraussetzungen untersuchen, Lernwege eröffnen, Wirkungen beobachten und Entscheidungen revidieren. Professionell ist dieses Handeln, wenn es fachlich begründet, situationssensibel, transparent und verantwortbar ist.
Die Planung soll den Unterricht nicht vollständig festlegen. Sie schafft vielmehr begründete Handlungsmöglichkeiten. Lehrende benötigen daher Urteilskompetenz, Reflexionskompetenz und die Fähigkeit, auf unerwartete Entwicklungen zu reagieren.
Emanzipatorische Relevanz
Emanzipation bezeichnet im Hamburger Modell die Förderung einer möglichst weitgehenden Verfügung des Menschen über sich selbst. Schule kann gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse nicht unmittelbar aufheben. Sie kann aber Lernende darin unterstützen, Bedingungen kritisch zu prüfen, Alternativen zu entwickeln, begründet zu urteilen und handlungsfähig zu werden.
Der Unterricht ist deshalb nicht automatisch emanzipatorisch. Er kann lediglich emanzipatorisch relevant sein. Entscheidend ist, ob Lernende Gelegenheit erhalten, Fragen zu stellen, Vorgaben zu prüfen, eigene Interessen einzubringen und Verantwortung für Lernprozesse zu übernehmen.

Das Symbol der Zusammenarbeit verdeutlicht: Selbstbestimmung und Solidarität sollen gemeinsam entwickelt werden.
Partizipation und Verständigung
Ein Kern des Modells ist die Partizipation der Lernenden. Sie sollen nicht nur Aufgaben ausführen, sondern möglichst an der Bestimmung von Zielen, Themen, Methoden und Erfolgskriterien beteiligt werden. Wie weit diese Beteiligung reichen kann, hängt von Alter, Erfahrung, Zeit, curricularen Vorgaben und institutionellen Bedingungen ab.
Partizipation bedeutet nicht, dass jede Entscheidung vollständig freigegeben wird. Die Lehrkraft bleibt für fachliche Qualität, Schutz, Gerechtigkeit und verbindliche Bildungsaufgaben verantwortlich. Demokratische Unterrichtsplanung besteht daher in einer transparenten Aushandlung realer Entscheidungsspielräume.

Bildimpuls: Gruppenberatung kann Interessen, Erwartungen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen.
Die drei Leitziele
Kompetenz
Kompetenz umfasst im Hamburger Modell Wissen, Können, Einstellungen und die Fähigkeit, Anforderungen sachgerecht zu bewältigen. Kompetenz ist mehr als reproduziertes Faktenwissen. Sie zeigt sich darin, dass Lernende Erkenntnisse verstehen, anwenden, übertragen und begründen können.
Kompetenz allein garantiert jedoch noch keine Emanzipation. Fachliches Können kann auch fremdbestimmt oder gegen andere eingesetzt werden. Deshalb muss Kompetenz mit Autonomie und Solidarität verbunden werden.
Autonomie
Autonomie bezeichnet die Fähigkeit, über das eigene Denken und Handeln zunehmend selbst zu verfügen. Dazu gehören Selbstständigkeit, begründete Entscheidung, Kritikfähigkeit und die Wahrnehmung eigener Interessen. Autonomie bedeutet nicht Rücksichtslosigkeit oder völlige Unabhängigkeit. Sie entwickelt sich in sozialen Beziehungen und unter realen Bedingungen.
Im Unterricht wird Autonomie gefördert, wenn Lernende Wahlmöglichkeiten erhalten, eigene Ziele formulieren, Lernwege reflektieren und Verantwortung für Entscheidungen übernehmen.
Solidarität
Solidarität bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, die Interessen, Bedürfnisse und Rechte anderer mitzudenken. Sie begrenzt eine rein individualistische Vorstellung von Autonomie. Solidarisches Lernen zeigt sich etwa in gegenseitiger Unterstützung, gerechter Aufgabenverteilung, Perspektivübernahme und dem Schutz benachteiligter Gruppen.
Solidarität ist im Hamburger Modell kein Zusatz, sondern eine Bedingung dafür, dass Kompetenz und Autonomie sozial verantwortlich werden.
Das Zusammenspiel der Leitziele
| Leitidee | Ohne Verbindung zu den anderen Zielen | In der Verbindung |
|---|---|---|
| Kompetenz | kann zu bloßer Leistung oder technischer Verfügung werden | ermöglicht sachgerechtes und verantwortetes Handeln |
| Autonomie | kann als individualistische Selbstbehauptung missverstanden werden | ermöglicht selbstbestimmtes Handeln mit Rücksicht auf andere |
| Solidarität | kann in bloße Anpassung oder unkritische Gruppenbindung umschlagen | ermöglicht Unterstützung bei gleichzeitiger Wahrung persönlicher Urteilskraft |
Die drei Erfahrungsbereiche
Sacherfahrung
Sacherfahrung bezieht sich auf Gegenstände, Probleme, Begriffe und fachliche Zusammenhänge. Dazu gehören Kenntnisse, Erkenntnisse, Erklärungen und begründete Überzeugungen. Unterricht erschließt Lernenden eine Sache, aber immer aus einer bestimmten Perspektive und unter bestimmten Bedingungen.
Gefühlserfahrung
Gefühlserfahrung umfasst emotionale Reaktionen auf Lerngegenstände, Lernprozesse und soziale Situationen. Neugier, Freude, Unsicherheit, Scham, Ärger oder Angst können Lernen fördern oder behindern. Das Hamburger Modell macht deutlich, dass Gefühle nicht außerhalb des Unterrichts stehen, sondern pädagogisch wahrgenommen und reflektiert werden müssen.
Sozialerfahrung
Sozialerfahrung entsteht in der Interaktion mit anderen. Sozialformen, Regeln, Leistungserwartungen und Machtverhältnisse vermitteln immer auch soziale Botschaften. Gruppenarbeit kann Kooperation fördern, aber ebenso Ausschluss, Konkurrenz oder ungleiche Arbeitsverteilung erzeugen. Deshalb muss die soziale Wirkung einer Methode mitgeplant und ausgewertet werden.

Bildimpuls: Ein Rundtisch kann symbolisch und praktisch Gleichrangigkeit, Austausch und gemeinsame Verantwortung unterstützen.
Die heuristische Zielmatrix
Die Leitziele werden mit den Erfahrungsbereichen verbunden. Die Matrix ist heuristisch: Sie erzeugt Fragen und Perspektiven, aber keine automatisch richtigen Antworten.
| Sacherfahrung | Gefühlserfahrung | Sozialerfahrung | |
|---|---|---|---|
| Kompetenz | fachliche Zusammenhänge verstehen, anwenden und übertragen | Gefühle wahrnehmen, benennen und konstruktiv regulieren | soziale Situationen analysieren und angemessen handeln |
| Autonomie | eigene Fragen entwickeln und Wissen selbstständig prüfen | eigene Gefühle reflektieren, ohne sie bloß zu übernehmen | soziale Normen und Rollen begründet beurteilen |
| Solidarität | Wissen teilen und andere beim Lernen unterstützen | emotionale Belastungen anderer wahrnehmen und respektieren | fair kooperieren und Benachteiligung entgegenwirken |
Leitfragen zur Arbeit mit der Matrix
- Kompetenz: Welches Wissen und Können benötigen die Lernenden, um den Gegenstand zu verstehen und in neuen Situationen zu nutzen?
- Autonomie: Welche echten Entscheidungen können Lernende treffen, und wie können sie ihre Entscheidungen begründen?
- Solidarität: Wie wird verhindert, dass einzelne Lernende ausgeschlossen, beschämt oder überfordert werden?
- Sacherfahrung: Welche fachlichen Strukturen, Kontroversen und Probleme sind zentral?
- Gefühlserfahrung: Welche emotionalen Reaktionen sind wahrscheinlich, und wie können sie reflektiert werden?
- Sozialerfahrung: Welche Beziehungen, Rollen und Machtverhältnisse werden durch die Lernform erzeugt?
Die vier Planungsebenen

Bildimpuls: Planung verbindet langfristige Orientierung, konkrete Entscheidungen und fortlaufende Reflexion.
Überblick
| Planungsebene | Zeithorizont | Leitfrage | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Perspektivplanung | langfristig | Welche Bildungsrichtungen und Erfahrungen sollen über längere Zeit ermöglicht werden? | begründete Richtziele und Entwicklungsperspektiven |
| Umrissplanung | mittelfristig | Wie wird eine Unterrichtseinheit inhaltlich und organisatorisch konturiert? | Struktur der Einheit mit Zielen, Ausgangslage, Vermittlungsvariablen und Erfolgskontrolle |
| Prozessplanung | kurzfristig und konkret | Wie soll der geplante Lernprozess zunächst ablaufen? | gegliederter Verlaufsplan mit Teilzielen, Verfahren, Medien und Zeit |
| Planungskorrektur | während und nach der Durchführung | Welche Entscheidungen müssen angesichts tatsächlicher Wirkungen verändert werden? | situativ angepasster und reflektierter Unterricht |
Perspektivplanung
Die Perspektivplanung ist langfristig angelegt. Sie kann sich auf ein Schulhalbjahr, ein Jahr, eine Fächergruppe oder größere Teile eines Bildungsgangs beziehen. Ihr Ziel ist nicht die genaue Abfolge einzelner Stunden, sondern die Begründung übergreifender Bildungsrichtungen.
Die Perspektivplanung fragt, welche Verbindung von Kompetenz, Autonomie und Solidarität im Umgang mit Sach-, Gefühls- und Sozialerfahrungen über längere Zeit gefördert werden soll. Dadurch entstehen Richtziele, die einzelnen Unterrichtseinheiten Orientierung geben.
Beispiel: In einem Studienmodul zur Medienpädagogik könnte langfristig angestrebt werden, dass Studierende digitale Informationen fachlich prüfen, ihre Mediennutzung selbstbestimmt gestalten und Verantwortung für faire digitale Kommunikation übernehmen.
Umrissplanung
Die Umrissplanung strukturiert eine Unterrichtseinheit als Folge sinnvoller Lernabschnitte. Vier Faktoren werden wechselseitig betrachtet:
- Unterrichtsziele: Welche fachlichen, emotionalen und sozialen Entwicklungen werden angestrebt?
- Ausgangslage: Welche Interessen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Erwartungen und Bedingungen bringen Lernende und Lehrende mit?
- Vermittlungsvariablen: Welche Methoden, Sozialformen, Handlungsformen, Medien und Organisationsformen unterstützen die Ziele?
- Erfolgskontrolle: Woran erkennen Lernende und Lehrende Fortschritte, Schwierigkeiten und unerwartete Wirkungen?
Die vier Faktoren dürfen nicht isoliert geplant werden. Eine veränderte Ausgangslage kann andere Ziele, Methoden oder Erfolgskriterien erfordern. Ebenso kann eine bestimmte Methode soziale Erfahrungen erzeugen, die nicht zum Ziel der Solidarität passen.
Unterrichtsziele
Unterrichtsziele umfassen nicht nur Kenntnisse. Sie können kognitive, affektive, soziale und handlungsbezogene Dimensionen enthalten. Im Hamburger Modell werden Ziele immer mit Themen verbunden: Ein Ziel ohne Gegenstand bleibt leer, ein Gegenstand ohne begründetes Ziel pädagogisch unbestimmt.
Ausgangslage
Die Ausgangslage umfasst die Voraussetzungen der Lernenden und der Lehrenden sowie institutionelle Bedingungen. Dazu gehören Vorwissen, Interessen, Sprachkenntnisse, Lernstrategien, Beziehungen, Zeit, Raum, Materialien, curriculare Vorgaben und verfügbare Unterstützung.
Die Analyse darf Lernende nicht auf vermeintliche Defizite reduzieren. Sie soll Ressourcen, Barrieren und reale Beteiligungsmöglichkeiten sichtbar machen.
Vermittlungsvariablen
Zu den Vermittlungsvariablen zählen Methoden, Sozialformen, Aktionsweisen, Medien, Phasen und organisatorische Arrangements. Ihre Auswahl folgt nicht der Frage, welche Methode besonders modern wirkt, sondern ob sie zu Zielen, Gegenstand und Ausgangslage passt.

Bildimpuls: Auch komplexe Unterrichtsformen benötigen eine nachvollziehbare Phasierung und abgestimmte Rollen.
Erfolgskontrolle
Erfolgskontrolle ist im Hamburger Modell nicht nur abschließende Prüfung. Sie schließt Selbstkontrolle, Rückmeldung, Beobachtung, Lernprodukte und Reflexion ein. Dabei soll nicht nur geprüft werden, ob Lernende ein Ziel erreicht haben. Ebenso ist zu untersuchen, ob die Planung angemessen war, welche Nebenwirkungen entstanden und welche Entscheidungen verändert werden müssen.
Prozessplanung
Die Prozessplanung übersetzt die Umrissplanung in einen konkreten Verlaufsplan. Grobe Ziele werden in Teilziele gegliedert. Lernaktivitäten, Sozialformen, Medien, Zeitfenster und Übergänge werden zugeordnet.
Ein Prozessplan ist eine begründete Hypothese über einen möglichen Unterrichtsverlauf. Er darf nicht mit der Wirklichkeit verwechselt werden. Gute Prozessplanung enthält deshalb Alternativen, Zeitreserven und Beobachtungspunkte.
Planungskorrektur
Die Planungskorrektur macht das Modell dynamisch. Während des Unterrichts können Missverständnisse, Konflikte, Überforderung, überraschende Interessen oder technische Probleme auftreten. Dann müssen Lehrende und Lernende Ziele, Tempo, Aufgaben, Sozialformen oder Medien anpassen.
Planungskorrektur ist kein Zeichen misslungener Professionalität. Im Gegenteil: Die begründete Revision zeigt, dass tatsächliche Lernprozesse wichtiger genommen werden als das starre Festhalten am Plan.

Bildimpuls: Rückmeldeschleifen verdeutlichen, dass Planung, Handlung, Beobachtung und Korrektur miteinander verbunden sind.
Unterrichtsplanung als Interaktion
Themenzentrierte Interaktion und Meta-Unterricht
Schulz bezog Anregungen aus der Themenzentrierten Interaktion von Ruth Cohn ein. Unterricht umfasst demnach nicht nur ein Thema, sondern auch einzelne Personen, die Gruppe und den institutionellen sowie gesellschaftlichen Kontext.
Mit Meta-Unterricht ist die gemeinsame Verständigung über Unterricht gemeint. Lernende und Lehrende sprechen darüber, wie sie arbeiten, welche Schwierigkeiten auftreten, wie gerecht Beteiligung verteilt ist und welche Veränderungen nötig sind. Diese Reflexion kann Autonomie und Solidarität fördern.
Rolle der Lehrkraft
Die Lehrkraft verliert im Hamburger Modell nicht ihre Verantwortung. Sie initiiert Lernprozesse, stellt fachliche Qualität sicher, schützt Beteiligte, macht Rahmenbedingungen transparent und eröffnet Beteiligungsmöglichkeiten. Ihre Autorität soll jedoch begründbar, dialogfähig und revisionsbereit sein.
Die professionelle Lehrkraft verbindet drei Aufgaben: Sie strukturiert, sie unterstützt und sie überprüft gemeinsam mit den Lernenden die Wirkungen ihres Handelns.
Rolle der Lernenden
Lernende sind nicht bloß Empfängerinnen und Empfänger von Unterricht. Sie bringen Erfahrungen, Interessen, Deutungen und Erwartungen ein. Je nach Situation können sie Themen gewichten, Arbeitsformen wählen, Kriterien mitentwickeln, Rückmeldungen geben und Planungskorrekturen anregen.
Partizipation muss schrittweise gelernt werden. Lernende benötigen Informationen, Zeit, sprachliche Mittel und geschützte Räume, um tatsächlich mitentscheiden zu können.

Bildimpuls: Zugängliche Informationen sind eine Voraussetzung dafür, dass Lernende begründet mitentscheiden können.
Praxisbeispiel für das Pädagogikstudium
Thema: Gerechte Beteiligung in Gruppenarbeiten
Eine Seminargruppe im Studienfach Pädagogik untersucht die Frage: Wie können Gruppenarbeiten so geplant werden, dass sie Kompetenz, Autonomie und Solidarität fördern?
Perspektivplanung des Beispiels
Langfristig sollen die Studierenden kooperative Lernformen analysieren, eigene Entscheidungen begründen und Benachteiligungen in Gruppenprozessen erkennen. Sie sollen fachliche Planungskompetenz erwerben, ihre Rolle als zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen reflektieren und Verantwortung für faire Beteiligung übernehmen.
Umrissplanung des Beispiels
- Ziele: Merkmale kooperativen Lernens erklären, Rollenverteilung analysieren, faire Kriterien entwickeln und einen eigenen Gruppenauftrag gestalten.
- Ausgangslage: Unterschiedliche Vorerfahrungen mit Gruppenarbeit, mögliche Konflikterfahrungen, heterogene Fachkenntnisse und begrenzte Seminarzeit.
- Vermittlungsvariablen: Fallanalyse, Gruppenpuzzle, Beobachtungsbogen, Rollenrotation, digitales Abstimmungstool und Reflexionsgespräch.
- Erfolgskontrolle: Kriterienraster, Peer-Feedback, Kurzreflexion und Vergleich der geplanten mit den beobachteten Beteiligungsstrukturen.
Prozessplanung des Beispiels
| Phase | Aktivität | Pädagogische Funktion |
|---|---|---|
| Einstieg | anonymisierte Erfahrungen mit guter und schlechter Gruppenarbeit sammeln | Interessen und Gefühlserfahrungen sichtbar machen |
| Analyse | Fallbeispiel mit ungleicher Beteiligung untersuchen | Macht, Rollen und Sozialerfahrung reflektieren |
| Erarbeitung | Kriterien für faire Gruppenarbeit entwickeln | Kompetenz und Autonomie verbinden |
| Anwendung | eigenen Gruppenauftrag mit Rollenrotation entwerfen | Planungskompetenz und Solidarität fördern |
| Auswertung | Entwürfe mit Peer-Feedback prüfen | Erfolgskontrolle und Planungskorrektur einüben |
Mögliche Planungskorrektur
Falls in der Erarbeitung einzelne Personen dominieren, kann die Gruppe eine strukturierte Redereihenfolge einführen. Falls die Kriterien zu abstrakt bleiben, kann die Lehrkraft ein konkretes Konfliktbeispiel ergänzen. Falls Zeit fehlt, wird nicht die Reflexion gestrichen, sondern die Zahl der Entwürfe reduziert. Diese Entscheidungen zeigen, dass die Leitziele den Verlauf tatsächlich steuern.
Bedeutung für aktuelle pädagogische Fragen
Inklusion
Für inklusive Bildung ist das Hamburger Modell anschlussfähig, weil es die Ausgangslage, Beteiligung und soziale Verantwortung betont. Eine inklusive Anwendung fragt nicht nur, welche individuellen Voraussetzungen vorhanden sind, sondern auch, welche institutionellen Barrieren Teilhabe verhindern.
Autonomie verlangt zugängliche Wahlmöglichkeiten. Kompetenz verlangt passende Unterstützung. Solidarität verlangt, dass Unterschiede nicht zur Ausgrenzung führen. Das Modell ersetzt jedoch keine spezifische Diagnostik oder inklusionsdidaktische Fachkonzeption.
Digitalisierung
Bei digitalen Lernsettings hilft das Modell, Technik als Vermittlungsvariable statt als Selbstzweck zu betrachten. Ein digitales Werkzeug ist didaktisch sinnvoll, wenn es zu Zielen, Inhalt und Ausgangslage passt.
Zugleich müssen Datenschutz, digitale Ungleichheit, algorithmische Vorauswahl und Beteiligung reflektiert werden. Digitale Kompetenz soll mit selbstbestimmter Nutzung und solidarischer Verantwortung verbunden sein.
Demokratiebildung
Das Hamburger Modell besitzt eine deutliche Nähe zur Demokratiepädagogik. Lernende erfahren demokratische Bildung nicht nur durch Themen wie Wahlen oder Grundrechte, sondern auch durch transparente Regeln, begründete Mitentscheidung und die gemeinsame Bearbeitung von Konflikten.
Dabei bleibt wichtig, dass Unterricht kein herrschaftsfreier Raum ist. Noten, Anwesenheitspflicht, Lehrpläne und institutionelle Rollen begrenzen die Gleichheit der Beteiligten. Demokratische Planung muss diese Grenzen offenlegen, statt sie zu verdecken.
Stärken und Grenzen
Stärken
- Ganzheitlichkeit: Fachliche, emotionale und soziale Lernprozesse werden gemeinsam betrachtet.
- Partizipation: Lernende werden als Beteiligte an Planung und Auswertung ernst genommen.
- Reflexivität: Planungskorrektur und Meta-Unterricht verhindern ein starres Abarbeiten von Verlaufsplänen.
- Normative Transparenz: Bildungsziele werden nicht als wertfrei ausgegeben, sondern begründet.
- Praxisbezug: Die vier Planungsebenen verbinden langfristige Orientierung mit konkretem Unterrichtshandeln.
- Verantwortung: Kompetenz, Autonomie und Solidarität werden aufeinander bezogen.
Grenzen und Kritik
- Komplexität: Die Vielzahl der Perspektiven kann in der Alltagspraxis zeitaufwendig sein.
- Partizipationsgrenze: Lehrpläne, Prüfungen, Zeitdruck und institutionelle Macht begrenzen echte Mitentscheidung.
- Normativität: Die Leitziele sind plausibel, müssen aber in pluralen Gesellschaften immer wieder ausgelegt und begründet werden.
- Operationalisierung: Autonomie, Solidarität und emanzipatorische Relevanz sind schwer eindeutig zu messen.
- Modellcharakter: Das Modell beschreibt wichtige Fragen, garantiert aber keinen guten Unterricht.
- Historische Sprache: Einzelne Begriffe und gesellschaftstheoretische Bezüge benötigen für heutige Kontexte eine kritische Aktualisierung.
Prüfungsrelevante Kernaussage
Das Hamburger Modell ist eine normativ begründete, partizipative und reflexive Weiterentwicklung des Berliner Modells. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von vier Planungsebenen mit den Leitzielen Kompetenz, Autonomie und Solidarität sowie den Erfahrungsbereichen Sach-, Gefühls- und Sozialerfahrung.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wer entwickelte das Hamburger Modell der Didaktik? (Wolfgang Schulz) (!Paul Heimann) (!Wolfgang Klafki) (!Ruth Cohn)
Aus welchem didaktischen Modell wurde das Hamburger Modell weiterentwickelt? (Berliner Modell) (!Münchener Modell) (!Kieler Modell) (!Frankfurter Modell)
Welche drei Leitziele gehören zum Hamburger Modell? (Kompetenz Autonomie Solidarität) (!Wissen Disziplin Leistung) (!Methode Medium Prüfung) (!Freiheit Wettbewerb Kontrolle)
Welche Planungsebene ist langfristig ausgerichtet? (Perspektivplanung) (!Prozessplanung) (!Planungskorrektur) (!Stundenkontrolle)
Welche vier Faktoren gehören zur Umrissplanung? (Unterrichtsziele Ausgangslage Vermittlungsvariablen Erfolgskontrolle) (!Lehrplan Schulbuch Stundenplan Hausaufgabe) (!Motivation Disziplin Note Zeugnis) (!Raum Zeit Alter Klasse)
Was geschieht in der Prozessplanung? (Die Umrissplanung wird in einen konkreten Verlauf übersetzt) (!Die Schule legt neue Lehrpläne fest) (!Nur die Abschlussnote wird bestimmt) (!Die langfristigen Bildungsziele werden abgeschafft)
Welche Funktion hat die Planungskorrektur? (Sie passt den Plan an tatsächliche Entwicklungen an) (!Sie verhindert jede Abweichung vom Plan) (!Sie ersetzt die Unterrichtsvorbereitung) (!Sie bewertet ausschließlich die Lehrkraft)
Was kennzeichnet Partizipation im Hamburger Modell? (Lernende werden an Planung und Auswertung beteiligt) (!Lernende bestimmen ohne Grenzen alles allein) (!Nur die Lehrkraft kennt die Ziele) (!Unterricht wird vollständig ungeplant)
Welche drei Erfahrungsbereiche unterscheidet die Zielmatrix? (Sacherfahrung Gefühlserfahrung Sozialerfahrung) (!Naturerfahrung Kunsterfahrung Reiseerfahrung) (!Leseerfahrung Schreiberfahrung Rechenerfahrung) (!Kindheit Jugend Erwachsenenalter)
Warum reicht Kompetenz allein nicht für emanzipatorisch relevanten Unterricht? (Sie muss mit Autonomie und Solidarität verbunden werden) (!Sie ist grundsätzlich unwichtig) (!Sie verhindert jede fachliche Leistung) (!Sie ersetzt alle Unterrichtsziele)
Memory
| Kompetenz | Wissen und Können verantwortlich anwenden |
| Autonomie | Selbstbestimmt und begründet entscheiden |
| Solidarität | Interessen und Rechte anderer berücksichtigen |
| Perspektivplanung | Langfristige Bildungsrichtungen bestimmen |
| Umrissplanung | Eine Unterrichtseinheit konturieren |
| Prozessplanung | Einen konkreten Verlauf entwerfen |
| Planungskorrektur | Entscheidungen an reale Entwicklungen anpassen |
| Meta-Unterricht | Gemeinsam über Unterricht reflektieren |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Langfristige Orientierung | Perspektivplanung |
| Struktur einer Unterrichtseinheit | Umrissplanung |
| Konkreter Stundenverlauf | Prozessplanung |
| Reaktion auf unerwartete Wirkungen | Planungskorrektur |
| Selbstbestimmtes Entscheiden | Autonomie |
| Verantwortliches Unterstützen | Solidarität |
| Anwendbares Wissen und Können | Kompetenz |
Kreuzworträtsel
| Schulz | Wer entwickelte das Hamburger Modell? |
| Autonomie | Wie heißt das Leitziel der Selbstbestimmung? |
| Solidaritaet | Wie heißt das Leitziel der sozialen Verantwortung? |
| Kompetenz | Welches Leitziel verbindet Wissen und Können? |
| Umrissplanung | Welche Planungsebene strukturiert eine Unterrichtseinheit? |
| Partizipation | Wie heißt die Beteiligung Lernender an Entscheidungen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Begriffskarte: Erstelle eine übersichtliche Karte mit den Begriffen Kompetenz, Autonomie, Solidarität, Sacherfahrung, Gefühlserfahrung und Sozialerfahrung.
- Modellvergleich: Formuliere fünf Unterschiede zwischen dem Berliner und dem Hamburger Modell in eigenen Worten.
- Bildanalyse: Wähle eines der Kursbilder und erkläre, welche Aspekte des Hamburger Modells darin sichtbar werden.
- Praxisbeobachtung: Beschreibe eine selbst erlebte Unterrichtssituation, in der Lernende mitentscheiden konnten.
Standard
- Zielmatrix: Entwickle für ein selbst gewähltes Unterrichtsthema neun mögliche Ziele aus der Verbindung der drei Leitziele mit den drei Erfahrungsbereichen.
- Umrissplanung: Plane eine 90-minütige Unterrichtseinheit mit Unterrichtszielen, Ausgangslage, Vermittlungsvariablen und Erfolgskontrolle.
- Interview: Befrage eine Lehrkraft oder pädagogische Fachkraft dazu, wie sie Lernende an Planung und Auswertung beteiligt, und werte das Gespräch fachlich aus.
- Podcast: Produziere einen fünfminütigen Audiobeitrag, der das Hamburger Modell anhand eines konkreten Falles erklärt.
Schwer
- Fallstudie: Analysiere einen Unterrichtskonflikt mit dem Hamburger Modell und entwickle mindestens drei begründete Planungskorrekturen.
- Forschungsprojekt: Beobachte eine Gruppenarbeitsphase mit einem selbst entwickelten Kriterienbogen zu Kompetenz, Autonomie und Solidarität.
- Theorievergleich: Vergleiche das Hamburger Modell mit der kritisch-konstruktiven Didaktik und beurteile Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede.
- Videoprojekt: Erstelle ein wissenschaftlich fundiertes Erklärvideo, in dem Du Stärken, Grenzen und eine aktuelle Anwendung des Modells darstellst.


Lernkontrolle
- Transfer auf Inklusion: Eine Lerngruppe weist große Unterschiede in Sprache, Vorwissen und Arbeitstempo auf. Entwickle mit den vier Planungsebenen eine Unterrichtsstrategie, die Kompetenz, Autonomie und Solidarität verbindet.
- Analyse von Macht: Untersuche, welche Entscheidungen in einem konkreten Unterrichtsbeispiel tatsächlich mitbestimmt werden können und welche institutionell vorgegeben bleiben. Begründe, ob die Beteiligung emanzipatorisch relevant ist.
- Methodenkritik: Eine Lehrkraft wählt Gruppenarbeit, weil sie als besonders schülerorientiert gilt. Prüfe diese Entscheidung anhand von Zielen, Ausgangslage, Sozialerfahrung und Erfolgskontrolle.
- Planungskorrektur: In einer Diskussion schweigen viele Lernende, während drei Personen dominieren. Entwickle zwei sofortige und zwei langfristige Korrekturen und begründe sie mit dem Hamburger Modell.
- Digitale Bildung: Beurteile den Einsatz eines KI-gestützten Lernwerkzeugs aus der Perspektive von Kompetenz, Autonomie, Solidarität, Datenschutz und digitaler Ungleichheit.
- Normativer Konflikt: Zeige an einem Beispiel, wie Autonomie und Solidarität in Spannung geraten können. Entwickle eine begründete pädagogische Lösung.
- Modellkritik: Prüfe die Aussage, das Hamburger Modell sei zugleich zu idealistisch und zu pragmatisch. Entwickle eine differenzierte Argumentation mit mindestens einem Praxisbeispiel.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Begriffe wiedergeben, sondern das Modell anwenden, reflektieren und begründet kritisieren kannst.
- Du erklärst Entstehung, Grundidee und Menschenbild des Hamburger Modells fachsprachlich korrekt.
- Du grenzt das Hamburger Modell nachvollziehbar vom Berliner Modell ab.
- Du erläuterst das Zusammenspiel von Kompetenz, Autonomie und Solidarität.
- Du wendest die Zielmatrix auf Sach-, Gefühls- und Sozialerfahrung an.
- Du unterscheidest Perspektivplanung, Umrissplanung, Prozessplanung und Planungskorrektur.
- Du entwickelst eine vollständige Planung für einen konkreten pädagogischen Fall.
- Du begründest Beteiligungsmöglichkeiten und benennst institutionelle Grenzen.
- Du reflektierst Stärken, Grenzen und aktuelle Anschlussmöglichkeiten des Modells.
- Du dokumentierst Quellen transparent und verwendest zentrale Fachbegriffe präzise.
Literatur und Quellen
- Wolfgang Schulz: Unterrichtsplanung. Urban & Schwarzenberg, München 1980.
- Paul Heimann, Gunter Otto und Wolfgang Schulz: Unterricht – Analyse und Planung. Hannover 1965.
- Werner Jank und Hilbert Meyer: Didaktische Modelle. Cornelsen Scriptor, Berlin.
- Karl-Heinz Arnold und Claudia Lindner-Müller: Die Lern- und die Lehrtheoretische Didaktik. In: Raphaela Porsch: Einführung in die Allgemeine Didaktik. Waxmann, Münster 2016.
- Fachportal Pädagogik: Ein Hamburger Modell der Unterrichtsplanung
- Didagma: Hamburger Modell
- Universität Hamburg: Einführung in fachdidaktisches Denken
- Wikipedia: Hamburger Modell
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