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Bayern gegen Valencia – Das Champions-League-Finale 2001

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Bayern gegen Valencia – Das Champions-League-Finale 2001



Bayern gegen Valencia – Das Champions-League-Finale 2001


Einleitung

Das Champions-League-Finale 2001 zwischen dem FC Bayern München und dem FC Valencia gehört zu den außergewöhnlichsten Endspielen in der Geschichte des europäischen Vereinsfußballs. Am 23. Mai 2001 trafen beide Mannschaften im San Siro in Mailand aufeinander. Nach 90 Minuten und Verlängerung stand es 1:1. Der FC Bayern gewann anschließend das Elfmeterschießen mit 5:4.

Außergewöhnlich war vor allem die Rolle des Elfmeterpunkts: Bereits während der regulären Spielzeit wurden drei Strafstöße ausgeführt. Gaizka Mendieta brachte Valencia früh per Handelfmeter in Führung. Wenige Minuten später scheiterte Mehmet Scholl mit einem Bayern-Elfmeter an Santiago Cañizares. In der zweiten Halbzeit verwandelte Stefan Effenberg einen weiteren Handelfmeter zum 1:1. Weil weder in der restlichen regulären Spielzeit noch in der Verlängerung ein Tor fiel, musste schließlich auch die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen.

Im Elfmeterschießen wurde Oliver Kahn zur zentralen Figur des Abends. Er parierte die Versuche von Zlatko Zahovič, Amedeo Carboni und schließlich Mauricio Pellegrino. Mit der dritten Parade war Bayerns erster Triumph im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb seit 25 Jahren perfekt. Kahn wurde zum Mann des Spiels gewählt. Nach dem Schlusspunkt ging er außerdem zu Valencias enttäuschtem Torhüter Santiago Cañizares und tröstete ihn. Für diese Geste erhielt Kahn später den UEFA-Fair-Play-Preis.

Die Grafik zeigt die Aufstellungen des Finales. Sie eignet sich besonders dazu, die Rollen einzelner Spieler und die Ausgangsordnung beider Mannschaften zu untersuchen.

Das offizielle UEFA-Video fasst das Finale zusammen und hilft Dir, die drei Strafstöße während des Spiels sowie die entscheidenden Szenen des Elfmeterschießens zeitlich einzuordnen.


Das Finale im historischen Kontext

Für beide Vereine war das Endspiel von Mailand mit einer besonderen Vorgeschichte verbunden. Bayern hatte das Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester United in dramatischer Weise durch zwei späte Gegentore verloren. Valencia wiederum war 2000 im Finale an Real Madrid gescheitert. 2001 standen sich damit die unterlegenen Finalisten der beiden vorherigen Spielzeiten gegenüber.

Der FC Bayern hatte auf dem Weg nach Mailand zwei besonders prominente Gegner ausgeschaltet. Im Viertelfinale setzte sich die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld gegen Manchester United durch, im Halbfinale gegen Titelverteidiger Real Madrid. Valencia erreichte unter Trainer Héctor Cúper nach einem knappen Viertelfinalduell gegen Arsenal und einem klaren Halbfinalerfolg gegen Leeds United erneut das Endspiel.

Für Bayern ging es außerdem um das Ende einer langen europäischen Wartezeit. Der Verein hatte den Europapokal der Landesmeister 1974, 1975 und 1976 dreimal in Folge gewonnen. Der Erfolg von Mailand bedeutete den vierten europäischen Königsklassen-Titel der Vereinsgeschichte und den ersten seit 1976.

Der Pokal der UEFA Champions League steht für das Ziel, um das Bayern und Valencia in Mailand spielten.


Schauplatz Mailand

Das Finale wurde im traditionsreichen Giuseppe-Meazza-Stadion ausgetragen, das meist unter dem Namen San Siro bekannt ist. Das Stadion ist die Heimstätte der Mailänder Vereine AC Mailand und Inter Mailand und gehört zu den bekanntesten Fußballstadien Europas.

Das Foto zeigt das San Siro in Mailand. Das Bild entstand später als das Finale von 2001, veranschaulicht aber den Austragungsort.


Die Mannschaften

Bayern begann mit Oliver Kahn im Tor. Vor ihm spielten Samuel Kuffour, Patrik Andersson und Thomas Linke. Auf den Außenbahnen standen Willy Sagnol und Bixente Lizarazu. Im zentralen Bereich prägten unter anderem Kapitän Stefan Effenberg und der junge Owen Hargreaves das Spiel. In der Offensive begannen Hasan Salihamidžić, Giovane Élber und Mehmet Scholl.

Valencia setzte im Tor auf Santiago Cañizares. Zu den prägenden Feldspielern gehörten Roberto Ayala, Mauricio Pellegrino, Amedeo Carboni, Rubén Baraja, Kily González, Pablo Aimar, John Carew und Kapitän Gaizka Mendieta.

FC Bayern München FC Valencia
Oliver Kahn Santiago Cañizares
Samuel Kuffour Jocelyn Angloma
Patrik Andersson Roberto Ayala
Thomas Linke Mauricio Pellegrino
Willy Sagnol Amedeo Carboni
Bixente Lizarazu Rubén Baraja
Owen Hargreaves Gaizka Mendieta
Stefan Effenberg Kily González
Hasan Salihamidžić Pablo Aimar
Giovane Élber Juan Sánchez
Mehmet Scholl John Carew


Drei Elfmeter während des Spiels

Schon die Anfangsphase machte das Finale ungewöhnlich. Innerhalb weniger Minuten standen beide Torhüter bei Strafstößen im Mittelpunkt.

Spielphase Mannschaft Schütze Ausgang Bedeutung
3. Minute Valencia Gaizka Mendieta verwandelt frühe 0:1-Führung
7. Minute Bayern Mehmet Scholl von Santiago Cañizares gehalten Bayern verpasst den schnellen Ausgleich
50. Minute Bayern Stefan Effenberg verwandelt 1:1-Ausgleich

Der erste Strafstoß entstand nach einem Handspiel von Patrik Andersson. Mendieta übernahm als Kapitän Valencias die Verantwortung und brachte seine Mannschaft sehr früh in Führung.

Nur wenige Minuten später erhielt Bayern nach einem Foul an Stefan Effenberg selbst einen Elfmeter. Mehmet Scholl trat an, doch Santiago Cañizares parierte mit den Beinen. Damit hatte der spanische Torhüter früh die Gelegenheit verhindert, das Spiel sofort wieder auszugleichen.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit wurde erneut auf Handelfmeter entschieden, diesmal für Bayern. Stefan Effenberg übernahm nun selbst den Strafstoß und verwandelte zum 1:1. Es blieb das letzte Tor des Abends aus dem laufenden Wettbewerb.


Warum das Finale als Elfmeter-Finale in Erinnerung blieb

Nach drei Strafstößen während der regulären Spielzeit folgten im Elfmeterschießen noch einmal 14 Versuche, sieben pro Mannschaft. Insgesamt wurden an diesem Abend damit 17 Schüsse vom Elfmeterpunkt ausgeführt: drei im Spiel und 14 im Elfmeterschießen.

Wichtig ist die regeltechnische Unterscheidung: Die beiden verwandelten Strafstöße von Mendieta und Effenberg zählen zum offiziellen Spielergebnis von 1:1. Die Treffer im anschließenden Elfmeterschießen werden dagegen nicht zum Spielergebnis addiert. Deshalb lautet das Resultat korrekt 1:1 nach Verlängerung, 5:4 im Elfmeterschießen.


Die Verlängerung und die Golden-Goal-Regel

2001 galt in diesem Wettbewerb die Golden-Goal-Regel. Ein Treffer in der Verlängerung hätte das Spiel sofort beendet. Da jedoch in den zusätzlichen 30 Minuten kein Tor fiel, musste nach insgesamt 120 Minuten das Elfmeterschießen entscheiden.

Für beide Mannschaften war diese Phase psychologisch anspruchsvoll. Bayern hatte die schmerzhafte Finalniederlage von 1999 noch in Erinnerung. Valencia stand zum zweiten Mal in Folge im Champions-League-Finale und wollte die Niederlage des Vorjahres korrigieren.


Das Elfmeterschießen Schritt für Schritt

Das Elfmeterschießen begann für Bayern schlecht. Paulo Sérgio schoss den ersten Versuch über das Tor, während Mendieta für Valencia verwandelte. Auch danach blieb der Druck hoch.

Reihenfolge Bayern Valencia Zwischenstand nach beiden Versuchen
1 Paulo Sérgio verschießt Mendieta trifft 0:1
2 Salihamidžić trifft Carew trifft 1:2
3 Zickler trifft Zahovič scheitert an Kahn 2:2
4 Andersson scheitert an Cañizares Carboni scheitert an Kahn 2:2
5 Effenberg trifft Baraja trifft 3:3
6 Lizarazu trifft Kily González trifft 4:4
7 Linke trifft Pellegrino scheitert an Kahn 5:4

Die Reihenfolge zeigt, wie häufig das Momentum wechselte. Nach dem verschossenen Auftakt von Paulo Sérgio lag Valencia im Vorteil. Dann brachte Kahns Parade gegen Zahovič Bayern zurück. Als anschließend Patrik Andersson an Cañizares scheiterte, drohte die Lage erneut zu kippen. Kahn beantwortete diesen Rückschlag unmittelbar mit seiner zweiten Parade gegen Carboni.

Nach fünf Versuchen pro Mannschaft stand es 3:3. Das Elfmeterschießen ging deshalb in die sogenannte Sudden-Death-Phase: Nach jedem weiteren Paar von Schüssen konnte eine Parade oder ein Fehlschuss die Entscheidung bringen. Lizarazu und Kily González trafen. Dann verwandelte Thomas Linke für Bayern. Mauricio Pellegrino musste anschließend für Valencia treffen, um das Elfmeterschießen fortzusetzen.

Kahn hielt. Bayern war Europapokalsieger.

Das Video des offiziellen FC-Bayern-Kanals zeigt die entscheidenden Momente des Finales mit besonderem Blick auf das Elfmeterschießen.


Oliver Kahns historische Leistung

Oliver Kahn war im Elfmeterschießen nicht nur einmal, sondern dreimal erfolgreich:

  1. Zlatko Zahovič: Kahn parierte den dritten Valencia-Versuch.
  2. Amedeo Carboni: Kahn lenkte den folgenden Valencia-Versuch entscheidend ab.
  3. Mauricio Pellegrino: Kahn hielt den siebten Valencia-Elfmeter und entschied damit das Finale.

Kahn wurde für seine Leistung zum Mann des Spiels gewählt. Seine drei Paraden gehören zu den bekanntesten Torhüterleistungen in einem Champions-League-Finale. Besonders bemerkenswert ist, dass die Paraden nicht in einer komfortablen Situation gelangen, sondern in einem Elfmeterschießen, in dem Bayern selbst zweimal nicht getroffen hatte.

Das frei lizenzierte Foto zeigt Oliver Kahn einige Jahre nach dem Finale im Trikot des FC Bayern. Seine Leistung von Mailand 2001 wurde zu einem zentralen Moment seiner Karriere.


Torhüterduell: Kahn gegen Cañizares

Auch Santiago Cañizares spielte ein starkes Finale. Bereits in der 7. Minute hielt er den Strafstoß von Mehmet Scholl. Im Elfmeterschießen parierte er zusätzlich den Versuch von Patrik Andersson. Damit war auch Valencias Torhüter ein wesentlicher Grund dafür, dass die Entscheidung bis zum siebten Schützenpaar offenblieb.

Der Unterschied entstand am Ende durch Kahns drei gehaltene Valencia-Elfmeter im Shootout. Deshalb ist es verkürzt, das Finale nur als Erfolg eines Schützen oder einer einzigen Parade zu beschreiben. Es war ein Torhüterduell über mehr als zwei Stunden, bei dem Cañizares Bayern mehrfach stoppte und Kahn im entscheidenden Moment noch eine Parade mehr gelang.

Das Foto zeigt Santiago Cañizares in einem späteren Spiel für Valencia.


Fair Play nach dem Triumph

Nach dem entscheidenden gehaltenen Elfmeter brach bei den Bayern der Jubel aus. Gleichzeitig war Santiago Cañizares auf Seiten Valencias tief enttäuscht. Kahn ging zu seinem Torwartkollegen und tröstete ihn. Die UEFA würdigte diese Geste später mit einem Fair-Play-Preis.

Gerade weil Kahn selbst 1999 mit Bayern ein dramatisches Champions-League-Finale verloren hatte, erhielt diese Szene zusätzliche Bedeutung. Sie zeigt, dass sportlicher Wettbewerb und Respekt gegenüber dem Gegner keine Gegensätze sein müssen.

Das Video dokumentiert die Fair-Play-Szene zwischen Oliver Kahn und Santiago Cañizares nach dem Finale.


Taktische und psychologische Perspektiven

Das Finale eignet sich gut, um verschiedene Dimensionen des Fußballs zu untersuchen. Taktisch musste Bayern nach dem frühen Rückstand über einen langen Zeitraum geduldig bleiben. Valencia konnte dagegen zunächst aus einer Führung heraus agieren. Der gehaltene Scholl-Elfmeter stärkte diese Ausgangslage zusätzlich.

Psychologisch war die Partie besonders anspruchsvoll. Die frühe Führung Valencias, Bayerns vergebener Elfmeter, Effenbergs Ausgleich und schließlich die wechselnden Vorteile im Elfmeterschießen erzeugten immer neue Drucksituationen. Torhüter und Schützen mussten ihre Entscheidungen unter maximaler Belastung treffen.

Beim Elfmeter wirken Technik, Antizipation, Erfahrung, Körpersprache und Zufall zusammen. Ein Torhüter kann Bewegungsmuster des Schützen beobachten, während der Schütze versucht, den Torhüter zu täuschen oder besonders präzise zu platzieren. Das Finale von 2001 bietet deshalb auch Ansatzpunkte für Sportpsychologie, Wahrnehmung, Entscheidung unter Druck und Wahrscheinlichkeit.


Was macht Kahns Leistung historisch?

Kahns Auftritt war nicht deshalb historisch, weil ein Torhüter grundsätzlich einmal einen Elfmeter hielt. Außergewöhnlich war die Verbindung mehrerer Faktoren: Es handelte sich um ein Champions-League-Finale, das Elfmeterschießen dauerte sieben Schützenpaare, Bayern hatte selbst zwei Versuche nicht genutzt, und Kahn parierte drei Schüsse des Gegners.

Hinzu kommt die Vorgeschichte von 1999. Zwei Jahre nach der dramatischen Niederlage gegen Manchester United erreichte Bayern erneut das Finale und gewann diesmal eine ebenso nervenaufreibende Entscheidung. Kahns Rolle wurde dadurch zu einem Symbol für sportliche Verarbeitung von Niederlagen und erneuten Erfolg.


Bedeutung für den FC Bayern

Der Triumph von 2001 beendete Bayerns 25-jährige Wartezeit auf den wichtigsten europäischen Vereinstitel. Nach den Erfolgen von 1974, 1975 und 1976 gewann der Verein damit zum vierten Mal den Europapokal beziehungsweise die Champions League.

Trainer Ottmar Hitzfeld gewann nach seinem Champions-League-Triumph mit Borussia Dortmund 1997 nun auch mit Bayern den Wettbewerb. Für Spieler wie Kahn, Effenberg, Scholl, Lizarazu oder Salihamidžić wurde Mailand zu einem der Höhepunkte ihrer Vereinskarrieren.


Bedeutung für Valencia

Für Valencia war das Finale die zweite Champions-League-Endspielniederlage in Folge. 2000 hatte der Klub gegen Real Madrid verloren, 2001 nun im Elfmeterschießen gegen Bayern. Die Mannschaft von Héctor Cúper hatte damit zweimal nacheinander die europäische Spitze erreicht, ohne den Titel zu gewinnen.

Gerade die Bilder des enttäuschten Santiago Cañizares stehen deshalb auch für die Härte des sportlichen Wettbewerbs: Eine Mannschaft kann über eine ganze Saison außergewöhnlich erfolgreich sein und dennoch durch einen einzigen Schuss im Elfmeterschießen ohne Titel bleiben.


Quellenkritik und historische Genauigkeit

Sportgeschichte wird oft anhand von Spielberichten, Vereinschroniken, Verbandsarchiven, Videoaufnahmen und späteren Rückblicken rekonstruiert. Beim Finale von 2001 stimmen die zentralen Fakten überein: 1:1 nach Verlängerung, 5:4 für Bayern im Elfmeterschießen, drei Strafstöße während der regulären Spielzeit und drei von Kahn gehaltene Valencia-Elfmeter im Shootout.

Bei einzelnen Detailangaben können Quellen unterschiedlich zählen. Ein typisches Beispiel ist die Minutenangabe für Mendietas frühen Führungstreffer: Manche Berichte führen die 2., andere die 3. Spielminute. Für diesen aiMOOC wird die in der deutschsprachigen Saisonübersicht und in der Bayern-Chronik gebräuchliche Angabe 3. Minute verwendet. Solche Unterschiede zeigen Dir, warum es sinnvoll ist, historische Sportereignisse mit mehreren Quellen abzugleichen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wo wurde das Champions-League-Finale 2001 zwischen Bayern und Valencia ausgetragen? (Im San Siro in Mailand) (!Im Olympiastadion in München) (!Im Mestalla in Valencia) (!Im Wembley-Stadion in London)




Wie lautete das Ergebnis nach Verlängerung? (1 zu 1) (!2 zu 1 für Bayern) (!0 zu 0) (!2 zu 2)




Wer erzielte Valencias Führung per Elfmeter? (Gaizka Mendieta) (!John Carew) (!Kily González) (!Mauricio Pellegrino)




Wer scheiterte in der ersten Halbzeit mit einem Bayern-Elfmeter an Santiago Cañizares? (Mehmet Scholl) (!Stefan Effenberg) (!Thomas Linke) (!Hasan Salihamidžić)




Wer erzielte Bayerns Ausgleich in der zweiten Halbzeit? (Stefan Effenberg) (!Giovane Élber) (!Alexander Zickler) (!Carsten Jancker)




Wie viele Strafstöße wurden während der regulären Spielzeit ausgeführt? (Drei) (!Einer) (!Zwei) (!Vier)




Wie viele Valencia-Elfmeter hielt Oliver Kahn im Elfmeterschießen? (Drei) (!Einen) (!Zwei) (!Vier)




Welchen letzten Valencia-Schützen stoppte Oliver Kahn entscheidend? (Mauricio Pellegrino) (!Rubén Baraja) (!Gaizka Mendieta) (!John Carew)




Mit welchem Ergebnis gewann Bayern das Elfmeterschießen? (5 zu 4) (!4 zu 3) (!6 zu 5) (!3 zu 2)




Welche besondere Auszeichnung erhielt Oliver Kahn nach seiner Geste gegenüber Santiago Cañizares? (Den UEFA-Fair-Play-Preis) (!Den Goldenen Schuh) (!Den Torschützenpokal) (!Den Nachwuchspreis)





Memory

Oliver Kahn Drei Paraden im Elfmeterschießen
Gaizka Mendieta Frühe Führung vom Elfmeterpunkt
Mehmet Scholl Vom Punkt an Cañizares gescheitert
Stefan Effenberg Ausgleich in der zweiten Halbzeit
Santiago Cañizares Bayern-Elfmeter in der ersten Halbzeit gehalten
Mauricio Pellegrino Entscheidender letzter Valencia-Schütze
San Siro Finalstadion in Mailand





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Mendieta Führung für Valencia
Scholl Vergebener Bayern-Elfmeter
Effenberg Ausgleich für Bayern
Kahn Drei Paraden im Elfmeterschießen
Pellegrino Entscheidender letzter Versuch Valencias






Kreuzworträtsel

Mailand In welcher Stadt wurde das Finale ausgetragen?
Mendieta Wer erzielte Valencias Führung?
Effenberg Wer verwandelte Bayerns Elfmeter zum Ausgleich?
Kahn Welcher Bayern-Torhüter hielt im Elfmeterschießen dreimal?
Pellegrino Wessen Elfmeter entschied die letzte Kahn-Parade?
Canizares Welcher Valencia-Torhüter hielt Scholls Strafstoß?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Das Champions-League-Finale 2001 wurde in

ausgetragen.
Valencia ging durch Gaizka

früh in Führung.
Mehmet Scholls Elfmeter wurde von Santiago

gehalten.
Den Bayern-Ausgleich erzielte Stefan

.
Nach 120 Minuten stand es weiterhin

.
Im anschließenden Elfmeterschießen gewann Bayern mit

.
Oliver Kahn hielt im Elfmeterschießen insgesamt

Valencia-Elfmeter.
Den entscheidenden letzten Versuch schoss Mauricio

.
Kahn wurde zum Mann des

gewählt.
Für das Trösten des gegnerischen Torhüters erhielt Kahn einen UEFA-

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitleiste erstellen: Gestalte eine Zeitleiste vom Anpfiff bis zur entscheidenden Parade gegen Pellegrino. Markiere die drei Strafstöße während des Spiels und alle wichtigen Phasen des Elfmeterschießens.
  2. Elfmeterschießen visualisieren: Zeichne ein Schaubild, in dem Du jeden Schützen, Treffer, Fehlschuss und jede Parade in der richtigen Reihenfolge darstellst.
  3. Kahn-Porträt: Erstelle ein Lernposter über Oliver Kahns Rolle im Finale. Trenne dabei Fakten aus dem Spiel von späteren Bewertungen seiner Leistung.
  4. Finalort untersuchen: Recherchiere das San Siro und gestalte eine kurze Präsentation darüber, warum große Stadien für die Inszenierung eines Champions-League-Finales wichtig sind.


Standard

  1. Torhüterduell analysieren: Vergleiche die Leistungen von Oliver Kahn und Santiago Cañizares. Berücksichtige sowohl die Strafstöße im Spiel als auch das Elfmeterschießen.
  2. Videoanalyse: Sieh Dir das UEFA- und das Bayern-Video an. Notiere, welche Szenen ausgewählt werden und welche Wirkung durch Schnitt, Kommentar und Reihenfolge entsteht.
  3. Interview führen: Befrage eine Person, die das Finale 2001 live verfolgt hat. Frage nach Erinnerungen, Emotionen und der Bedeutung des entscheidenden Elfmeters. Vergleiche die Erinnerung anschließend mit historischen Quellen.
  4. Druck beim Elfmeter: Entwickle ein kleines Erklärmodell dazu, welche psychologischen Faktoren einen Schützen oder Torhüter im Elfmeterschießen beeinflussen können.


Schwer

  1. Quellenkritik durchführen: Vergleiche mindestens drei Berichte über das Finale. Untersuche Unterschiede bei Minutenangaben, Zuschauerzahlen, Formulierungen und Bewertungen.
  2. Elfmeterschießen statistisch modellieren: Entwickle ein einfaches Wahrscheinlichkeitsmodell für sieben Schützenpaare. Erkläre anschließend, warum ein reales Elfmeterschießen nicht vollständig durch ein Zufallsmodell beschrieben werden kann.
  3. Taktische Fallstudie: Rekonstruiere anhand der Aufstellungen und Videoausschnitte die Grundideen beider Teams. Zeige, wie sich der frühe Rückstand auf Bayerns Spiel auswirkte.
  4. Historischen Podcast produzieren: Produziere einen fünf- bis zehnminütigen Podcast, der das Finale aus den Perspektiven eines Bayern-Spielers, eines Valencia-Spielers und eines neutralen Sportjournalisten erzählt. Kennzeichne erfundene Perspektivtexte klar als Rekonstruktion.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Drucksituationen vergleichen: Erkläre, warum Kahns Parade gegen Pellegrino psychologisch anders zu bewerten ist als eine Parade während der normalen Spielzeit. Beziehe Spielstand, Reihenfolge und mögliche Konsequenzen ein.
  2. Momentum untersuchen: Analysiere anhand der Reihenfolge des Elfmeterschießens, an welchen Stellen sich der wahrgenommene Vorteil zwischen Bayern und Valencia verschoben haben könnte.
  3. Leistungskriterien entwickeln: Entwickle Kriterien, mit denen Du die Leistungen von Kahn und Cañizares fair vergleichen kannst. Wende Deine Kriterien anschließend auf das Finale an.
  4. Fair Play übertragen: Beurteile Kahns Verhalten gegenüber Cañizares nach dem Spiel. Übertrage das Prinzip auf eine andere Sportart oder auf eine Wettbewerbssituation in Schule oder Ausbildung.
  5. Quellenkritische Einordnung: Zwei seriöse Quellen nennen für ein Ereignis unterschiedliche Spielminuten. Erkläre, wie Du vorgehen würdest, um trotzdem eine historisch saubere Darstellung zu verfassen.
  6. Zufall und Können: Diskutiere, welche Teile eines Elfmeterschießens durch trainierbare Fähigkeiten beeinflusst werden und welche nicht vollständig kontrollierbar sind.
  7. Lernen aus Niederlagen: Vergleiche Bayerns Niederlage 1999 mit dem Triumph 2001. Erkläre, warum es problematisch wäre, den späteren Erfolg ausschließlich auf die frühere Niederlage zurückzuführen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur einzelne Namen kennst, sondern den Verlauf und die Bedeutung des Finales erklären kannst.

  1. Du kannst das Finale zeitlich und räumlich einordnen.
  2. Du kannst die drei Strafstöße während der regulären Spielzeit in der richtigen Reihenfolge erklären.
  3. Du kannst das Endergebnis von 1:1 nach Verlängerung vom Ergebnis des Elfmeterschießens 5:4 unterscheiden.
  4. Du kannst die vollständige Dramaturgie des Elfmeterschießens nachvollziehen.
  5. Du kannst erklären, warum Oliver Kahns drei Paraden historisch bedeutsam waren.
  6. Du kannst auch die Leistung Santiago Cañizares' angemessen einordnen.
  7. Du kannst Kahns Fair-Play-Geste gegenüber Cañizares erläutern.
  8. Du kannst historische Sportquellen kritisch vergleichen und kleinere Abweichungen zwischen Quellen benennen.
  9. Du kannst Zusammenhänge zwischen Technik, Psychologie, Zufall und Druck beim Elfmeter erklären.
  10. Du kannst den Erfolg von 2001 in die europäische Vereinsgeschichte des FC Bayern und die Finalgeschichte Valencias einordnen.




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