Allianz Arena und Fankultur – Das Bayern-Quiz

Allianz Arena und Fankultur – Das Bayern-Quiz
Allianz Arena und Fankultur – Das Bayern-Quiz
Einleitung
Die Allianz Arena ist weit mehr als nur der Ort, an dem der FC Bayern München seine Heimspiele austrägt. Sie ist Stadion, Treffpunkt, Klangraum, Bühne für Choreografien und ein wichtiger Ort der modernen Fankultur. Rund um einen Spieltag entstehen Rituale: Fans reisen gemeinsam an, tragen Schals und Fahnen, treffen Mitglieder ihres Fanclubs, singen Hymnen und unterstützen die Mannschaft aus den Rängen. Besonders sichtbar und hörbar wird diese Kultur in der Südkurve.
Dieser aiMOOC verbindet Stadionwissen mit der Frage, wie Gemeinschaft im Fußball entsteht. Du lernst die Geschichte und Architektur der Allianz Arena kennen, erfährst, welche Rolle die Südkurve spielt, beschäftigst Dich mit Hymnen wie „Stern des Südens“ und der seit 2025 verwendeten Stadionhymne „Immer vorwärts, FC Bayern!“, untersuchst die weltweite Fanclub-Kultur und blickst auf Meisterfeiern am Marienplatz. Dabei geht es nicht nur um Fakten, sondern auch um Rituale, Symbole, Emotionen, Zusammenhalt und Verantwortung.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum ein Fußballstadion zugleich ein sozialer und kultureller Raum sein kann. Du kannst wichtige Stationen der Geschichte der Allianz Arena einordnen, die Bedeutung der Südkurve beschreiben, verschiedene Bayern-Hymnen unterscheiden, die Funktion von Fanclubs erläutern und typische Formen von Meisterfeiern und Spieltagsritualen analysieren. Außerdem kannst Du diskutieren, wo Begeisterung, Tradition, Kommerz, Sicherheit und respektvolles Verhalten in einer großen Fankultur aufeinandertreffen.
Die Allianz Arena: Heimat in Fröttmaning
Die Allianz Arena liegt im Münchner Stadtteil Fröttmaning im Norden der Stadt. Sie wurde 2005 eröffnet und löste für den FC Bayern das Olympiastadion München als Heimspielstätte ab. Entworfen wurde das Stadion von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Charakteristisch ist die weithin sichtbare, rautenförmige Außenhülle.
Bei nationalen Spielen verfügt die Arena nach den aktuellen offiziellen Angaben über 75.024 Plätze. Ein Teil davon sind Stehplätze. Besonders wichtig für die Fankultur sind die Stehplatzbereiche, weil dort häufig besonders dicht, laut und gemeinschaftlich unterstützt wird. In der Südkurve stehen bei nationalen Heimspielen 9.336 Stehplätze zur Verfügung; insgesamt gibt es in Süd- und Nordkurve 13.342 Stehplätze.
Die Arena ist eng mit dem öffentlichen Nahverkehr verbunden. Viele Fans erreichen sie über den U-Bahnhof Fröttmaning und gehen anschließend über die breite Esplanade zum Stadion. Schon dieser gemeinsame Weg kann Teil des Spieltagserlebnisses sein: Trikots, Schals, Gesänge, Gespräche über die Aufstellung und Begegnungen mit anderen Fans stimmen auf das Spiel ein.

Von der Idee zur Eröffnung
Der Weg zum neuen Stadion dauerte mehrere Jahre. 2001 stimmten die Münchnerinnen und Münchner in einem Bürgerentscheid über den Bau eines neuen Fußballstadions in Fröttmaning ab. 2002 wurde der Grundstein gelegt. Am 30. und 31. Mai 2005 fanden die offiziellen Eröffnungsfeiern statt. Der FC Bayern bestritt am 31. Mai sein Eröffnungsspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft und gewann 4:2. Das erste Bundesliga-Pflichtspiel in der neuen Arena folgte am 5. August 2005 gegen Borussia Mönchengladbach.
Anfangs nutzten sowohl der FC Bayern als auch der TSV 1860 München die Arena. Später wurde der FC Bayern alleiniger Eigentümer der Stadiongesellschaft; seit dem Ende des Mietverhältnisses mit dem TSV 1860 im Jahr 2017 ist die Allianz Arena ausschließlich Heimstadion des FC Bayern.
Die Geschichte zeigt: Ein Stadion entsteht nicht nur durch Beton, Stahl und Technik. Seine Bedeutung wächst mit den Spielen, Erinnerungen, Niederlagen, Siegen und Geschichten, die Fans mit diesem Ort verbinden.
Architektur als Erkennungszeichen
Die Außenhaut besteht aus Tausenden rautenförmigen Kissen aus dem Kunststoff ETFE. Nach aktuellen Angaben der Arena bilden 2.784 Kissen Dach und Fassade. Ein großer Teil der Außenfassade kann beleuchtet werden. Die Lichttechnik macht die Arena schon aus großer Entfernung erkennbar.
Bei Heimspielen des FC Bayern ist die rote Beleuchtung zu einem starken visuellen Symbol geworden. Farbe übernimmt hier eine ähnliche Funktion wie Trikots, Schals oder Fahnen: Sie macht Zugehörigkeit sichtbar. Architektur und Fankultur greifen dadurch ineinander.

Die Südkurve: Stimme des Stadions
Als Südkurve wird der südliche Fanbereich der Allianz Arena bezeichnet. Hier konzentrieren sich viele besonders aktive Anhängerinnen und Anhänger des FC Bayern. Fahnen, Dauergesänge, Trommeln, Spruchbänder und Choreografien prägen das Bild. Wichtig ist dabei: Die Südkurve besteht nicht nur aus Ultras. Sie umfasst unterschiedliche Fans und Gruppen, die gemeinsam eine besonders aktive Form der Unterstützung entwickeln.
Bei nationalen Spielen umfasst die Südkurve aktuell 9.336 Stehplätze. Stehen, Singen und gemeinsames Reagieren auf das Spiel schaffen eine andere Atmosphäre als stilles Zuschauen. Ein einzelner Ruf kann sich über viele Blöcke ausbreiten; ein Schalmeer oder eine Choreografie verwandelt Tausende einzelne Menschen für einen Moment in ein gemeinsames Bild.

Choreografien als Gemeinschaftswerk
Große Stadionchoreografien entstehen nicht spontan. Fans entwickeln Motive, planen Farben und Materialien, organisieren Helferinnen und Helfer und verteilen Elemente auf viele Sitz- oder Stehplätze. Erst wenn Tausende Menschen gleichzeitig mitmachen, wird das Gesamtbild sichtbar.
Eine Choreografie ist deshalb ein gutes Beispiel für kollektives Handeln: Jede Person sieht zunächst nur einen kleinen Teil, trägt aber zum großen Bild bei. Motive können Vereinsgeschichte, Spieler, München, historische Erfolge oder eine Botschaft der Fans aufgreifen.
Fankultur bedeutet zugleich Verantwortung. Respekt gegenüber anderen Menschen, der Schutz vor Diskriminierung und Gewalt sowie die Einhaltung von Stadion- und Sicherheitsregeln gehören ebenfalls zu einem fairen Stadionerlebnis. Begeisterung und Rücksicht schließen sich nicht aus.
Hymnen und Gesänge
Musik gehört zu den stärksten Ritualen eines Fußballspieltags. Ein Lied kann Erinnerungen an frühere Spiele auslösen, Generationen verbinden und eine gemeinsame Stimmung herstellen. Beim FC Bayern sind mehrere Lieder eng mit der Stadionatmosphäre verbunden.
„Stern des Südens“ gehört zu den bekanntesten Vereinshymnen. Auch „FC Bayern – Forever Number One“ ist seit vielen Jahren Teil der Spieltagskultur. Beide Lieder bleiben Bestandteil der Stadiondramaturgie.
„Immer vorwärts, FC Bayern!“ – eine Hymne aus der Kurve
Zum 125. Vereinsgeburtstag entstand 2025 eine neue Stadionhymne mit besonderem Bezug zur aktiven Fanszene. Der Club Nr. 12, die Vereinigung der Fans und Gruppen der Südkurve planten und organisierten das Projekt in Eigeninitiative. Gemeinsam mit dem Tenor Jonas Kaufmann wurde die Hymne mit 8.000 Fans in der Südkurve eingesungen.
Die neue Stadionhymne trägt den Titel „Immer vorwärts, FC Bayern!“ und basiert auf einem Fangesang. Sie wird bei Heimspielen als letztes Lied vor dem Einlaufen der Mannschaften gespielt. Dadurch wird aus einem Lied ein festes Ritual unmittelbar vor dem sportlichen Beginn.
Die Entstehung zeigt einen interessanten Unterschied: Manche Stadionmusik wird vom Verein oder von Veranstaltern ausgewählt, andere entsteht direkt aus der Fanszene. Gerade deshalb eignet sich die Hymne gut für die Frage, wem Fankultur „gehört“ und wie Fans selbst Traditionen gestalten.
Fanclubs: Bayern weltweit
Ein Fanclub organisiert Menschen, die ihre Unterstützung für einen Verein gemeinsam leben möchten. Fanclubs fahren zu Spielen, veranstalten gemeinsame Fernsehabende, organisieren Feste, pflegen Freundschaften und geben ihre Begeisterung oft über Generationen weiter.
Der FC Bayern besitzt ein außergewöhnlich großes Fanclub-Netzwerk. Auf der offiziellen Clubseite wurden 2026 mehr als 4.800 registrierte Fanclubs mit über 340.000 Fanclub-Mitgliedern genannt. Diese Zahlen verändern sich laufend; wichtig ist deshalb weniger das Auswendiglernen einer einzelnen Zahl als die Erkenntnis, dass die organisierte Bayern-Fankultur weit über München und Deutschland hinausreicht.
Fanclubs gibt es in vielen Ländern. Manche Mitglieder sehen die Mannschaft regelmäßig im Stadion, andere erleben die Spiele hauptsächlich bei gemeinsamen Watch-Partys. So entsteht eine weltweite Gemeinschaft, obwohl viele Fans geografisch weit voneinander entfernt leben.
Fanclubbesuche als Vereinsritual
Eine besondere Tradition sind die regelmäßigen Besuche von Spielern und Verantwortlichen bei Fanclubs. Der Verein beschreibt diese Besuche als seit Jahrzehnten gepflegtes Ritual. Dabei kehrt sich die übliche Bewegung um: Nicht nur Fans reisen zur Mannschaft, sondern Vertreter des Clubs besuchen Fans in ihren Regionen.
Diese Begegnungen zeigen, dass Fankultur nicht ausschließlich im Stadion stattfindet. Vereinsheime, Gaststätten, Dorfhallen, private Treffpunkte und digitale Räume können ebenfalls Orte gemeinsamer Fankultur sein.
Meisterfeiern: Vom Stadion zum Marienplatz
Wenn der FC Bayern die Deutsche Meisterschaft gewinnt, endet die Feier häufig nicht mit dem Schlusspfiff. Die Übergabe der Meisterschale im Stadion, Feiern auf dem Rasen und anschließend die öffentliche Präsentation in München sind Teil einer wiederkehrenden Festkultur.
Besonders bekannt ist der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus. Mannschaften des FC Bayern zeigen sich dort nach bedeutenden Erfolgen auf dem Rathausbalkon. Fans füllen den Platz mit rot-weißen Fahnen, Schals und Gesängen. Der Balkon wird dadurch zu einer symbolischen Bühne zwischen Verein und Stadt.

Meisterschale, Rathausbalkon und Weißbierdusche
Mehrere Elemente tauchen bei Bayern-Titelfeiern immer wieder auf. Die Meisterschale steht als sichtbares Zeichen des sportlichen Erfolgs im Mittelpunkt. Der Rathausbalkon verbindet Verein und Stadtgesellschaft. Auf dem Rasen haben sich bei Meisterfeiern außerdem Weißbierduschen als bekanntes Ritual etabliert. Solche Handlungen sind nicht für das Spiel selbst notwendig, aber gerade ihre Wiederholung macht sie zu Ritualen.
Ein Ritual unterscheidet sich von einer zufälligen Handlung dadurch, dass es wiedererkennbar ist, symbolische Bedeutung besitzt und von einer Gemeinschaft erwartet oder bewusst wiederholt wird. Deshalb kann auch das gemeinsame Singen einer Hymne vor dem Anpfiff als Ritual verstanden werden.
Bayern-Rituale am Spieltag
Ein Spieltag besteht aus vielen kleinen Handlungen, die zusammen ein kulturelles Muster bilden. Nicht jeder Fan macht alles mit, und Rituale verändern sich mit der Zeit. Dennoch lassen sich typische Formen erkennen.
- Anreise zur Allianz Arena: Viele Fans fahren gemeinsam mit der U-Bahn nach Fröttmaning und erleben den Weg über die Esplanade als Beginn des Stadionbesuchs.
- Fanschal: Schals werden getragen, hochgehalten, getauscht oder als Erinnerungsstücke gesammelt.
- Fangesang: Gemeinsames Singen erzeugt Rhythmus, Lautstärke und das Gefühl, Teil einer größeren Gruppe zu sein.
- Stadionhymne: Die Musik unmittelbar vor dem Einlaufen bündelt Aufmerksamkeit und Emotionen.
- Choreografie: Viele einzelne Beiträge ergeben für kurze Zeit ein gemeinsames visuelles Zeichen.
- Mia san mia: Das Vereinsmotto wird häufig als Ausdruck von Selbstverständnis, Zusammenhalt und Selbstbewusstsein verstanden.
- Meisterfeier: Schale, Rathausbalkon, Fahnenmeer und Feiern mit den Fans verbinden sportlichen Erfolg mit öffentlicher Erinnerung.
Was Fankultur ausmacht
Fankultur entsteht dort, wo Menschen einem Verein Bedeutung geben. Sie zeigt sich in Sprache, Kleidung, Musik, Reisen, Treffpunkten, Symbolen, Erinnerungen und Ritualen. Gleichzeitig ist Fankultur nie völlig einheitlich. Ein Kind beim ersten Stadionbesuch, ein langjähriges Fanclub-Mitglied, ein Dauerkartenbesitzer in der Südkurve und ein Bayern-Fan in Japan können den gleichen Verein unterstützen und dennoch ganz unterschiedliche Formen des Fan-Seins leben.
Gerade deshalb lohnt es sich, Fankultur nicht nur als „laute Stimmung“ zu betrachten. Sie ist auch eine Form sozialer Zugehörigkeit. Sie kann Freundschaften schaffen, lokale und globale Identitäten verbinden und generationenübergreifende Erinnerungen stiften. Zugleich muss sie sich immer wieder mit Fragen nach Kommerzialisierung, Ticketpreisen, Sicherheit, Teilhabe, Diskriminierung und Verantwortung auseinandersetzen.
Die Allianz Arena ist für diese Prozesse ein besonders sichtbarer Ort: Architektur, Technik, Verein, Fans und Stadt treffen dort an Spieltagen unmittelbar aufeinander.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
In welchem Jahr wurde die Allianz Arena eröffnet? (2005) (!1998) (!2012) (!2020)
Welche Architekten entwarfen die Allianz Arena? (Jacques Herzog und Pierre de Meuron) (!Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe) (!Frei Otto und Günter Behnisch) (!David Chipperfield und Norman Foster)
Welches Material prägt die rautenförmigen Kissen von Dach und Fassade? (ETFE) (!Marmor) (!Backstein) (!Holzschindeln)
Welcher Bereich der Allianz Arena gilt als Zentrum besonders aktiver Bayern-Fankultur? (Südkurve) (!Pressetribüne) (!Business Club) (!Gästeblock)
Wie viele Stehplätze weist die Südkurve bei nationalen Heimspielen aktuell ungefähr auf? (9336) (!2500) (!18000) (!32000)
Welche neue Stadionhymne entstand 2025 aus einem Projekt der Fans und der Südkurve? (Immer vorwärts FC Bayern) (!You Never Walk Alone) (!Viva Colonia) (!Bochum)
Welche bekannte Bayern-Hymne gehört weiterhin zur Spieltagskultur? (Stern des Südens) (!An Tagen wie diesen) (!Major Tom) (!Tage wie diese)
Was ist eine wichtige Funktion von Fanclubs? (Gemeinschaftliches Unterstützen und Organisieren von Fanaktivitäten) (!Festlegen der Bundesliga-Spielregeln) (!Leiten des Schiedsrichterwesens) (!Planen der Mannschaftsaufstellung)
Welcher Münchner Ort ist besonders mit öffentlichen Bayern-Meisterfeiern verbunden? (Marienplatz) (!Karlsplatz) (!Theresienwiese) (!Olympiaberg)
Welche Handlung ist ein bekanntes Ritual bei Bayern-Meisterfeiern auf dem Rasen? (Weißbierdusche) (!Münzwurf) (!Elfmeterschießen) (!Trikottausch mit dem Schiedsrichter)
Memory
| Allianz Arena | Heimstadion des FC Bayern in Fröttmaning |
| Südkurve | Zentrum besonders aktiver Unterstützung |
| ETFE | Material der rautenförmigen Stadionhülle |
| Stadionhymne | Immer vorwärts FC Bayern |
| Marienplatz | Ort traditioneller öffentlicher Titelfeiern |
| Fanclub | Organisierte Gemeinschaft von Anhängerinnen und Anhängern |
| Rathausbalkon | Bühne für die Präsentation von Mannschaft und Trophäen |
| Stern des Südens | Bekannte Vereinshymne des FC Bayern |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung im Bayern-Spieltag |
|---|---|
| Fanschal | Sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit |
| Choreografie | Gemeinsam erzeugtes Bild auf den Tribünen |
| Stadionhymne | Musikalisches Ritual unmittelbar vor dem Spiel |
| Meisterschale | Symbol des Gewinns der Deutschen Meisterschaft |
| Weißbierdusche | Wiederkehrendes Feier-Ritual nach einem Titelgewinn |
| Fanclubbesuch | Persönliche Begegnung zwischen Vereinsvertretern und organisierten Fans |
| Rathausbalkon | Öffentliche Bühne bei Titelfeiern am Marienplatz |
Kreuzworträtsel
| Arena | Wie heißt der zweite Teil des Stadionnamens Allianz ...? |
| Südkurve | Welcher Fanbereich gilt als Zentrum besonders aktiver Unterstützung? |
| Hymne | Wie nennt man ein feierliches Vereinslied? |
| Fanclub | Wie heißt eine organisierte Gemeinschaft von Anhängerinnen und Anhängern? |
| Marienplatz | Welcher Münchner Platz ist eng mit Meisterfeiern verbunden? |
| Meisterschale | Welche Trophäe wird dem Deutschen Fußballmeister überreicht? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Stadion-Steckbrief: Gestalte einen Steckbrief zur Allianz Arena mit Standort, Eröffnungsjahr, Kapazität, Architekten, Fassadenmaterial und drei Besonderheiten.
- Fan-Symbole: Fotografiere oder zeichne fünf typische Symbole von Fußballfankultur, zum Beispiel Schal, Fahne oder Trikot, und erkläre ihre Bedeutung.
- Hymnenvergleich: Höre Dir zwei Bayern-Hymnen an und beschreibe Unterschiede bei Stimmung, Tempo, Einsatz im Stadion und Wirkung auf Fans.
- Ritual-Tagebuch: Erstelle den Ablauf eines fiktiven Heimspieltags vom U-Bahnhof Fröttmaning bis nach dem Schlusspfiff und markiere alle erkennbaren Rituale.
Standard
- Südkurven-Choreografie: Entwirf auf Papier oder digital eine eigene rot-weiße Choreografie für eine Tribüne und erkläre, wie Tausende Personen daran beteiligt werden könnten.
- Fanclub-Porträt: Recherchiere einen Bayern-Fanclub aus Deiner Region oder einem anderen Land und stelle Gründung, Aktivitäten, Treffpunkte und besondere Traditionen vor.
- Meisterfeier-Reportage: Schreibe eine Reportage aus der Perspektive einer Person, die eine Meisterfeier am Marienplatz erlebt. Trenne beobachtbare Fakten klar von erfundenen Eindrücken.
- Stadionklang: Produziere ein kurzes Audio-Konzept für einen Spieltag. Plane, wann Hymne, Ansage, Gesang, Jubel und Stille eine besondere Wirkung entfalten könnten.
Schwer
- Fankultur und Kommerzialisierung: Untersuche, welche Spannungen zwischen traditioneller Fankultur und kommerziellem Profifußball entstehen können. Entwickle mindestens drei konkrete Konfliktfelder und mögliche Lösungsansätze.
- Stadion als Sozialraum: Führe ein Interview mit einem Fußballfan darüber, wie Gemeinschaft im Stadion entsteht. Werte die Aussagen anschließend mit Begriffen wie Ritual, Identität, Symbol und Zugehörigkeit aus.
- Vergleich von Fankulturen: Vergleiche die Bayern-Fankultur mit der Fankultur eines anderen Vereins. Achte auf Stadionarchitektur, Fanblöcke, Lieder, Symbole, Fanclubs und Feiertraditionen, ohne eine Fankultur pauschal als „besser“ zu bewerten.
- Ausstellung Fankultur: Konzipiere eine kleine Ausstellung mit sechs Stationen zu Allianz Arena, Südkurve, Hymnen, Fanclubs, Meisterfeiern und Bayern-Ritualen. Nutze nur selbst erstellte oder frei lizenzierte Medien und dokumentiere die Quellen.


Lernkontrolle
- Stadion und Identität: Erkläre anhand von mindestens drei Beispielen, wie Architektur, Farbe und Rituale dazu beitragen, dass die Allianz Arena als „Bayern-Ort“ wahrgenommen wird.
- Südkurve und Gemeinschaft: Analysiere, warum gemeinsames Singen oder eine Choreografie ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl erzeugen kann als individuelles Zuschauen.
- Hymne als Ritual: Beurteile, weshalb der feste Zeitpunkt einer Hymne unmittelbar vor dem Einlaufen der Mannschaft ihre Wirkung verstärken kann.
- Lokale und globale Fankultur: Erkläre, wie der FC Bayern gleichzeitig stark mit München verbunden sein und dennoch eine weltweite Fanclub-Kultur besitzen kann.
- Meisterfeier und Stadt: Untersuche, welche Bedeutung es hat, wenn ein sportlicher Erfolg nicht nur im Stadion, sondern auf einem zentralen Stadtplatz gefeiert wird.
- Verantwortung der Fans: Entwickle Regeln für eine leidenschaftliche, kreative und zugleich respektvolle Fankultur. Begründe jede Regel mit einem möglichen Konflikt aus dem Stadionalltag.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du nicht nur einzelne Fakten kennst, sondern Zusammenhänge erklären und auf neue Beispiele übertragen kannst.
- Du kannst die wichtigsten Entwicklungsschritte der Allianz Arena zeitlich einordnen.
- Du kannst erklären, warum die Südkurve für die aktive Fankultur wichtig ist.
- Du kannst traditionelle Bayern-Hymnen von der 2025 eingeführten Stadionhymne unterscheiden.
- Du kannst beschreiben, wie Fanclubs lokale und internationale Gemeinschaften bilden.
- Du kannst typische Elemente einer Meisterfeier am Marienplatz als Rituale deuten.
- Du kannst Begriffe wie Ritual, Symbol, Identität und Zugehörigkeit auf Fußballfankultur anwenden.
- Du kannst Chancen und Konflikte von Fankultur sachlich diskutieren und dabei unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen.
- Du kannst Medienquellen prüfen und zwischen frei lizenzierten, offiziellen und urheberrechtlich geschützten Inhalten unterscheiden.
OERs zum Thema
Verknüpfte Lernbereiche
Die Allianz Arena und die Bayern-Fankultur lassen sich mit Sport, Geschichte, Musik, Architektur, Gesellschaft und Medienbildung verbinden. Besonders interessant ist die Frage, wie aus einem Gebäude durch wiederholte gemeinsame Handlungen ein kulturell bedeutender Ort wird.
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