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Deutschland im Zweiten Weltkrieg

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Deutschland im Zweiten Weltkrieg




Deutschland im Zweiten Weltkrieg


Einleitung

Der Zweite Weltkrieg begann in Europa am 1. September 1939 mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschen Reiches auf Polen. Er entwickelte sich zu einem globalen Krieg, in dem staatliche Armeen, Besatzungsverwaltungen, Polizeieinheiten und andere Organisationen Gewalt in einem bis dahin kaum gekannten Ausmaß ausübten. Für das Verständnis der deutschen Geschichte ist entscheidend, drei Ebenen miteinander zu verbinden: Deutschland führte einen Angriffskrieg und besetzte große Teile Europas, das NS-Regime verfolgte und ermordete Millionen Menschen, und zugleich erreichte der Krieg Deutschland selbst immer stärker durch Luftangriffe, Frontkämpfe, Flucht, Hunger und Zerstörung.

Wenn Du über „Deutschland im Zweiten Weltkrieg“ sprichst, solltest Du deshalb genau unterscheiden: Nicht „die Deutschen“ handelten als einheitliche Gruppe. Entscheidungen wurden von der nationalsozialistischen Führung getroffen und von staatlichen Institutionen, der Wehrmacht, der SS, Polizei, Verwaltung und vielen weiteren Akteuren umgesetzt. Menschen konnten Täter, Mitläufer, Nutznießer, Zuschauer, Gegner, Verfolgte oder Opfer sein. Manche Rollen veränderten sich im Verlauf des Krieges. Historisches Lernen bedeutet deshalb auch, Verantwortung differenziert zu untersuchen.

Die Karte zeigt Europa zu Beginn des Krieges 1939. Karten helfen Dir dabei, militärische Bewegungen und politische Grenzen zu verstehen. Sie zeigen aber nicht unmittelbar, was Krieg und Besatzung für einzelne Menschen bedeuteten.


Der deutsche Angriffskrieg ab 1939

Am 1. September 1939 griff die Wehrmacht Polen an. Großbritannien und Frankreich erklärten dem Deutschen Reich am 3. September den Krieg. Der Angriff auf Polen war kein isoliertes Ereignis, sondern Teil der expansiven Politik des NS-Regimes. Der Krieg wurde von Beginn an auch gegen die Zivilbevölkerung geführt. Nach dem militärischen Sieg wurde Polen geteilt: Teile wurden dem Deutschen Reich angegliedert, andere Gebiete als sogenanntes Generalgouvernement unter deutsche Herrschaft gestellt. Zugleich besetzte die Sowjetunion aufgrund der Vereinbarungen des Hitler-Stalin-Pakts Ostpolen.

Die Aufnahme aus Warschau von 1939 macht sichtbar, dass Zerstörung bereits am Anfang des Krieges zum Alltag vieler Zivilisten gehörte. Bei der Analyse solcher Fotos musst Du beachten, wer sie aufgenommen hat, zu welchem Zweck sie entstanden und welche Perspektive sie nicht zeigen.

1940 besetzte die Wehrmacht Dänemark und Norwegen und griff anschließend die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich an. Der schnelle militärische Erfolg erzeugte im Deutschen Reich den Eindruck, der Krieg könne rasch gewonnen werden. Die geplante Invasion Großbritanniens scheiterte jedoch unter anderem daran, dass die deutsche Luftwaffe in der Luftschlacht um England keine dauerhafte Luftüberlegenheit erringen konnte.


Besatzungsherrschaft in Europa

Die deutsche Besatzung war in Europa unterschiedlich organisiert, beruhte aber überall auf militärischer Kontrolle und politischer Unterordnung. Besonders brutal war die Herrschaft in Polen und in den besetzten Gebieten der Sowjetunion. Die nationalsozialistische Ideologie betrachtete große Teile der Bevölkerung Osteuropas als minderwertig und plante Eroberung, Ausbeutung, Vertreibung und dauerhafte deutsche Herrschaft.

Mit dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein ideologisch geprägter Vernichtungskrieg. Hinter und neben der Front ermordeten Einsatzgruppen der SS und Polizei gemeinsam mit weiteren Einheiten vor allem Jüdinnen und Juden, aber auch andere als Feinde definierte Menschen. Die Wehrmacht war nicht nur eine gewöhnliche Armee im militärischen Kampf. Teile von ihr waren an verbrecherischen Befehlen, Erschießungen, Hungerpolitik, Misshandlungen und der Auslieferung von Menschen an SS und Polizei beteiligt.

Millionen sowjetische Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft. Sehr viele starben durch Hunger, Krankheiten, Kälte, Misshandlungen und gezielte Vernachlässigung. Die Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener zeigt besonders deutlich den rassistischen Charakter des Krieges im Osten.


Holocaust, Verfolgung und Zwangsarbeit

Der Krieg schuf die räumlichen und politischen Bedingungen für die Radikalisierung der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Im Holocaust wurden etwa sechs Millionen europäische Jüdinnen und Juden ermordet. Auch Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, politische Gegner, sowjetische Kriegsgefangene, polnische und sowjetische Zivilisten sowie weitere Verfolgte wurden Opfer nationalsozialistischer Gewalt und Massenverbrechen.

Die deutsche Kriegswirtschaft war zunehmend auf Zwangsarbeit angewiesen. Millionen Menschen aus besetzten Ländern wurden in das Deutsche Reich gebracht und mussten in Industrie, Landwirtschaft, Handwerk und Privathaushalten arbeiten. Ihre Lebensbedingungen waren je nach Herkunft und rassistischer Einstufung unterschiedlich, häufig aber von Entrechtung, schlechter Versorgung und Gewalt geprägt.

Das Foto zeigt sogenannte „Ostarbeiterinnen“ in Berlin. Der Begriff stammt aus der Sprache des NS-Regimes. Solche Quellen müssen kritisch gelesen werden: Eine scheinbar alltägliche Szene kann die Tatsache verdecken, dass die abgebildeten Frauen zwangsverpflichtet und rechtlich diskriminiert waren.


Kriegswende und Stalingrad

Im Jahr 1941 weitete sich der Krieg weiter aus. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor erklärten Deutschland und Italien den Vereinigten Staaten den Krieg. Damit standen dem Deutschen Reich nun auch die wirtschaftlichen und militärischen Möglichkeiten der USA gegenüber.

Die Niederlage der 6. Armee in der Schlacht von Stalingrad Anfang 1943 wurde zu einem wichtigen militärischen und psychologischen Wendepunkt. Die deutsche Führung hatte die eigenen Möglichkeiten überschätzt. Gleichzeitig zeigt Stalingrad, wie stark Städte und Zivilbevölkerungen durch moderne Kriegsführung zerstört werden konnten.

Von 1943 an geriet das Deutsche Reich zunehmend in die Defensive. Die Rote Armee drängte die Wehrmacht im Osten zurück. Im Juni 1944 landeten westalliierte Truppen in der Normandie. Deutschland wurde nun gleichzeitig von Osten und Westen militärisch zurückgedrängt.


Krieg im Deutschen Reich: Alltag, Propaganda und Luftkrieg

Je länger der Krieg dauerte, desto stärker veränderte er auch den Alltag im Deutschen Reich. Lebensmittel und Konsumgüter wurden rationiert, Familien lebten mit der Sorge um Angehörige an der Front, und Millionen ausländische Zwangsarbeiter waren in der Wirtschaft eingesetzt. Das NS-Regime versuchte durch Propaganda den Glauben an den „Endsieg“ aufrechtzuerhalten und unterdrückte Kritik weiterhin mit Gewalt.

Seit 1942/43 intensivierten britische und amerikanische Luftstreitkräfte die Bombardierung deutscher Städte. Ziele waren Rüstungsproduktion, Verkehrswege und militärische Infrastruktur; zugleich wurden in der britischen Strategie auch großflächige Angriffe auf dicht bebaute Stadtgebiete geführt. Städte wie Hamburg, Köln, Berlin und Dresden wurden schwer getroffen. Hunderttausende Zivilisten im Deutschen Reich starben im Bombenkrieg, Millionen verloren ihre Wohnungen.

Bei der Beurteilung des alliierten Bombenkriegs musst Du mehrere Ebenen unterscheiden: die militärischen Ziele, die Strategie des Flächenbombardements, das Leid der Zivilbevölkerung und den historischen Zusammenhang. Das nationalsozialistische Deutschland hatte den Krieg begonnen und selbst bereits Städte wie Warschau, Rotterdam und Coventry bombardiert. Diese Vorgeschichte rechtfertigt nicht automatisch jede alliierte Handlung, ist aber notwendig, um den Luftkrieg nicht aus seinem Zusammenhang zu lösen.


Zerstörung und Zusammenbruch 1945

Zu Beginn des Jahres 1945 erreichten alliierte Armeen das Kerngebiet des Deutschen Reiches. Im Osten flohen Millionen Menschen vor der vorrückenden Roten Armee. Andere wurden später aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und aus Teilen Ostmitteleuropas vertrieben. Flucht, Vertreibung, Gewalt und Verlust prägten die Lebenswege vieler Menschen. Gleichzeitig wurden Konzentrations- und Vernichtungslager befreit, wodurch das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen immer sichtbarer wurde.

In der Schlacht um Berlin im April und Mai 1945 kam es zu schweren Häuserkämpfen. Adolf Hitler beging am 30. April 1945 Suizid. Die Wehrmacht kapitulierte Anfang Mai bedingungslos; am 8. Mai 1945 endete der Krieg in Europa.


Besatzung Deutschlands nach dem Krieg

Nach der Kapitulation übernahmen die Alliierten die oberste Regierungsgewalt. Deutschland wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt: eine amerikanische, britische, französische und sowjetische Zone. Auch Berlin wurde in vier Sektoren geteilt. Diese Nachkriegsbesatzung darf nicht mit der deutschen Besatzungspolitik während des Krieges gleichgesetzt werden: Sie folgte aus der Niederlage des NS-Staates und sollte unter anderem Entmilitarisierung, Entnazifizierung und eine politische Neuordnung ermöglichen.

Die Lebensbedingungen waren 1945 vielerorts äußerst schwierig. Wohnungen waren zerstört, Verkehrswege unterbrochen, Lebensmittel und Brennstoff knapp. Hinzu kamen ehemalige Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene, Flüchtlinge, Vertriebene und heimkehrende Soldaten. Europa war von Millionen Menschen geprägt, die ihren Wohnort verloren hatten oder auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft waren.


Niederlage oder Befreiung?

Der 8. Mai 1945 wurde von Zeitgenossen sehr unterschiedlich erlebt. Für Verfolgte des NS-Regimes bedeutete das Kriegsende eindeutig Befreiung. Viele andere Deutsche empfanden zunächst vor allem Niederlage, Zusammenbruch, Angst, Trauer oder Unsicherheit. Später wurde stärker hervorgehoben, dass die militärische Niederlage des nationalsozialistischen Staates zugleich die Voraussetzung für die Befreiung von Diktatur und Terror war.

Für die historische Bewertung ist wichtig, beide Ebenen zusammenzudenken: Das Leid deutscher Zivilisten durch Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und Gewalt war real. Es darf aber nicht dazu führen, Ursache und Folge zu vertauschen oder die deutsche Verantwortung für Angriffskrieg, Besatzungsterror und Völkermord zu relativieren.


Zeitleiste: wichtige Stationen

Zeitraum Ereignis Bedeutung
September 1939 Deutscher Angriff auf Polen Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa und Beginn deutscher Besatzungsherrschaft in Polen
Frühjahr 1940 Besetzung großer Teile West- und Nordeuropas Ausweitung der deutschen Herrschaft über Europa
Juni 1941 Angriff auf die Sowjetunion Beginn eines besonders radikalen Eroberungs- und Vernichtungskriegs
Winter 1942/43 Niederlage bei Stalingrad Militärischer und psychologischer Wendepunkt
Juni 1944 Alliierte Landung in der Normandie Zweite große Front gegen Deutschland im Westen
Frühjahr 1945 Eroberung des Deutschen Reiches durch die Alliierten Zusammenbruch des NS-Staates
Mai 1945 Bedingungslose Kapitulation Ende des Krieges in Europa und Beginn der alliierten Besatzung


Historische Fotos kritisch lesen

Viele erhaltene Kriegsfotos stammen von staatlichen Stellen, militärischen Fotografen oder Propagandakompanien. Deshalb ist ein Foto niemals einfach ein neutrales „Fenster in die Vergangenheit“. Frage bei jeder Quelle: Wer hat das Bild aufgenommen? Wann und wo entstand es? Für welches Publikum war es gedacht? Was zeigt der Bildausschnitt? Was bleibt unsichtbar? Welche Bildunterschrift wurde damals verwendet, und welche Begriffe würden Historiker heute anders einordnen?

Gerade Aufnahmen aus Beständen des Bundesarchivs können historische Originalbeschriftungen enthalten, die propagandistisch, verharmlosend oder ideologisch geprägt sind. Solche Beschriftungen sind selbst Quellen für die Sprache ihrer Zeit, dürfen aber nicht unkritisch übernommen werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches Ereignis markiert den Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa? (Der deutsche Angriff auf Polen am 1. September 1939) (!Die Landung der Alliierten in der Normandie) (!Die Kapitulation der Wehrmacht) (!Die Schlacht von Stalingrad)




Was kennzeichnete den deutschen Krieg gegen die Sowjetunion besonders? (Er war als Eroberungs- und Vernichtungskrieg angelegt) (!Er wurde ausschließlich auf See geführt) (!Er blieb auf militärische Ziele beschränkt) (!Er endete bereits 1941 mit einem Friedensvertrag)




Welche Aussage zur deutschen Besatzungspolitik ist richtig? (Sie war regional unterschiedlich, in Osteuropa jedoch besonders brutal) (!Sie gewährte allen besetzten Staaten politische Selbstständigkeit) (!Sie verzichtete vollständig auf wirtschaftliche Ausbeutung) (!Sie betraf ausschließlich militärische Einrichtungen)




Welche Rolle spielte Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft? (Millionen Menschen aus besetzten Ländern mussten im Deutschen Reich arbeiten) (!Zwangsarbeit war im Deutschen Reich verboten) (!Nur deutsche Soldaten wurden zur Arbeit verpflichtet) (!Zwangsarbeit begann erst nach Kriegsende)




Warum gilt Stalingrad als wichtiger Wendepunkt? (Die deutsche 6. Armee erlitt dort eine schwere Niederlage) (!Deutschland eroberte dort dauerhaft die Sowjetunion) (!Dort kapitulierten die Westalliierten) (!Dort begann der Krieg gegen Polen)




Was geschah beim alliierten Bombenkrieg gegen deutsche Städte? (Militärische und industrielle Ziele wurden angegriffen und zugleich große Stadtgebiete zerstört) (!Nur unbewohnte Gebiete wurden bombardiert) (!Es gab keine Opfer unter der Zivilbevölkerung) (!Die Angriffe fanden ausschließlich 1939 statt)




Was geschah am 8. Mai 1945 in Europa? (Der Krieg endete nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht) (!Der deutsche Angriff auf Polen begann) (!Die Berliner Mauer wurde errichtet) (!Die Bundesrepublik Deutschland wurde gegründet)




Was folgte unmittelbar auf die militärische Niederlage des Deutschen Reiches? (Deutschland wurde in alliierte Besatzungszonen aufgeteilt) (!Deutschland erhielt sofort seine volle staatliche Souveränität zurück) (!Alle Grenzen Europas blieben unverändert) (!Die NSDAP bildete erneut eine Regierung)




Warum müssen Fotos aus Propagandakompanien kritisch untersucht werden? (Sie konnten gezielt ausgewählt und inszeniert worden sein) (!Fotografien zeigen grundsätzlich immer die vollständige Wahrheit) (!Historische Fotos enthalten niemals politische Botschaften) (!Bildunterschriften sind immer objektiv)




Welche Aussage verbindet deutsches Leid und deutsche Verantwortung historisch angemessen? (Deutsches Leid war real und muss zusammen mit der Verantwortung für Angriffskrieg und NS-Verbrechen betrachtet werden) (!Deutsches Leid beweist, dass das NS-Regime keine Verantwortung trug) (!Die NS-Verbrechen machen jedes Leid deutscher Zivilisten bedeutungslos) (!Historische Verantwortung lässt sich nur einer einzelnen Person zuschreiben)





Memory

Angriffskrieg Überfall auf einen anderen Staat
Besatzungsherrschaft Kontrolle eines eroberten Gebietes
Zwangsarbeit Arbeit unter Zwang und ohne freie Entscheidung
Stalingrad Wendepunkt an der Ostfront
Bombenkrieg Luftangriffe auf Städte und Infrastruktur
Kapitulation Einstellung des militärischen Widerstands





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Überfall auf Polen Kriegsbeginn in Europa
Unternehmen Barbarossa Angriff auf die Sowjetunion
Stalingrad Kriegswende an der Ostfront
Operation Overlord Landung der Westalliierten in der Normandie
Bedingungslose Kapitulation Ende des Krieges in Europa




...


Kreuzworträtsel

Polen Welches Land griff das Deutsche Reich im September 1939 an?
Wehrmacht Wie hieß die deutsche Streitmacht während des Zweiten Weltkriegs?
Stalingrad Welche Stadt wurde zum Symbol einer schweren deutschen Niederlage im Osten?
Zwangsarbeit Wie nennt man Arbeit, zu der Menschen gegen ihren Willen verpflichtet werden?
Kapitulation Wie nennt man die Aufgabe des militärischen Widerstands?
Besatzungszonen Wie hießen die vier Gebiete, in die Deutschland nach dem Krieg aufgeteilt wurde?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Zweite Weltkrieg begann in Europa mit dem deutschen Angriff auf

. Der Angriff auf die Sowjetunion entwickelte sich zu einem rassistisch geprägten

. Millionen Menschen aus besetzten Ländern mussten im Deutschen Reich

leisten. Der systematische Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden wird als

bezeichnet. Die Niederlage bei

wurde zu einem wichtigen Wendepunkt des Krieges. Ab 1943 trafen alliierte Luftangriffe deutsche Städte mit zunehmender

. Im Mai 1945 endete der Krieg in Europa durch die deutsche

. Danach teilten die Alliierten Deutschland in vier

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitleiste gestalten: Erstelle eine eigene Zeitleiste mit acht wichtigen Ereignissen zwischen 1939 und 1945 und ergänze zu jedem Ereignis einen Satz zur Bedeutung.
  2. Kartenanalyse: Untersuche eine Karte Europas von 1939 und eine Karte von 1945. Beschreibe drei Veränderungen und erkläre, wodurch sie entstanden.
  3. Alltag im Krieg: Verfasse einen sachlichen kurzen Text darüber, wie Rationierung, Luftalarm oder die Abwesenheit von Angehörigen den Alltag verändern konnten.
  4. Bildquelle untersuchen: Wähle ein historisches Foto aus dem aiMOOC und beantworte die Fragen Wer, Wann, Wo, Wozu und Was fehlt?


Standard

  1. Besatzung vergleichen: Vergleiche die deutsche Besatzungspolitik in zwei europäischen Ländern und arbeite Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede heraus.
  2. Zwangsarbeit recherchieren: Recherchiere, ob es in Deiner Region Betriebe, Bauernhöfe oder Lager gab, in denen Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, und dokumentiere Deine Ergebnisse mit Quellen.
  3. Bombenkrieg diskutieren: Erstelle eine Pro-und-Contra-Übersicht zu der Frage, welche militärischen und moralischen Probleme Flächenbombardements aufwerfen.
  4. Erinnerung prüfen: Vergleiche einen Zeitzeugenbericht mit einer historischen Darstellung. Zeige, welche Stärken und Grenzen persönliche Erinnerungen als Quelle besitzen.


Schwer

  1. Vernichtungskrieg analysieren: Erkläre anhand von mindestens drei Beispielen, warum der Krieg gegen die Sowjetunion mehr als ein gewöhnlicher militärischer Konflikt war.
  2. Institutionelle Verantwortung: Untersuche das Zusammenwirken von Wehrmacht, SS, Polizei und Verwaltung in einem besetzten Gebiet und stelle die Ergebnisse als Schaubild dar.
  3. Erinnerungskultur untersuchen: Besuche ein Denkmal, Museum oder einen Erinnerungsort in Deiner Region und analysiere, welche Perspektiven dort sichtbar werden und welche fehlen.
  4. Niederlage und Befreiung: Verfasse eine argumentierende Stellungnahme zur Frage, warum der 8. Mai 1945 sowohl als Niederlage des Deutschen Reiches als auch als Befreiung vom Nationalsozialismus beschrieben werden kann.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Ursachenkette: Erkläre, wie der deutsche Angriffskrieg, die Ausweitung der Fronten, der Ressourcenverbrauch und die militärische Niederlage miteinander zusammenhängen.
  2. Herrschaftsanalyse: Zeige, wie nationalsozialistische Ideologie die Behandlung der Bevölkerung in den besetzten Gebieten beeinflusste.
  3. Wirtschaft und Gesellschaft: Begründe, warum die deutsche Kriegswirtschaft immer stärker von Zwangsarbeit abhängig wurde und welche Folgen dies für die Betroffenen hatte.
  4. Historisches Urteil: Beurteile einen alliierten Luftangriff, indem Du militärische Zielsetzung, Auswirkungen auf Zivilisten und historischen Kontext voneinander unterscheidest.
  5. Perspektivwechsel: Beschreibe das Kriegsende aus der Perspektive eines befreiten KZ-Häftlings, einer ausgebombten deutschen Familie und eines alliierten Soldaten. Zeige anschließend, warum sich diese Wahrnehmungen unterscheiden.
  6. Medienkompetenz: Analysiere ein Foto aus einer Propagandakompanie und erkläre, warum Bildinhalt, Urheber, Auswahl und Bildunterschrift gemeinsam untersucht werden müssen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du Zusammenhänge erklärst und nicht nur Jahreszahlen kennst.

  1. Kriegsbeginn: Du kannst erklären, warum der deutsche Überfall auf Polen den europäischen Krieg auslöste.
  2. Besatzung: Du kannst unterschiedliche Formen deutscher Herrschaft in besetzten Gebieten beschreiben und deren Gewaltcharakter einordnen.
  3. NS-Verbrechen: Du kannst den Holocaust und weitere nationalsozialistische Massenverbrechen in den Zusammenhang von Krieg, Ideologie und Besatzung stellen.
  4. Zwangsarbeit: Du kannst erklären, warum Zwangsarbeit für die Kriegswirtschaft wichtig wurde und welche Folgen sie für die Betroffenen hatte.
  5. Kriegsverlauf: Du kannst Stalingrad, die alliierte Landung in der Normandie und den sowjetischen Vormarsch als Stationen der deutschen Niederlage einordnen.
  6. Zerstörung: Du kannst die Zerstörung deutscher Städte beschreiben, ohne den Zusammenhang mit dem deutschen Angriffskrieg auszublenden.
  7. Kriegsende: Du kannst Kapitulation, Befreiung, Niederlage und alliierte Besatzung voneinander unterscheiden.
  8. Quellenkritik: Du kannst historische Bilder, Karten und Zeitzeugenberichte nach Herkunft, Absicht und Aussagekraft beurteilen.




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