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Handball in Baden-Württemberg

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Handball in Baden-Württemberg



Handball in Baden-Württemberg


Einleitung

Handball ist ein schnelles Mannschaftsspiel, bei dem Werfen, Fangen, Laufen, Täuschen, Springen und gemeinsames Entscheiden eng zusammengehören. In Baden-Württemberg wird Handball in Schulen, Vereinen, Leistungszentren und großen Hallen gespielt. Für Dich in den Klassen 5 bis 10 ist besonders spannend, dass Du Handball schon mit wenigen Grundregeln spielen kannst und gleichzeitig immer neue taktische Ideen entdecken kannst.

In diesem aiMOOC lernst Du die wichtigsten Regeln des Hallenhandballs, typische Techniken und einfache bis anspruchsvollere taktische Lösungen kennen. Außerdem erfährst Du, warum Vereine für den Handball in Baden-Württemberg so wichtig sind: Dort trainieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene, übernehmen Verantwortung, organisieren Spieltage, pfeifen als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter und gestalten gemeinsam ihr Vereinsleben.

Der Regelteil orientiert sich an den internationalen Hallenhandballregeln der IHF und den Regelangeboten des DHB. Für Kinder- und Jugendspiele können Verbände und Wettbewerbe angepasste Spielformen und Spielzeiten festlegen. Im baden-württembergischen Kinderhandball werden solche altersgerechten Formen besonders betont. Deshalb gilt für den Schulsport: Kläre vor dem Spiel, welche vereinfachten Regeln für Eure Lerngruppe gelten.


Handball in Baden-Württemberg

Seit dem 1. Juli 2025 arbeiten die früheren Landesverbände aus Baden, Südbaden und Württemberg im gemeinsamen Baden-Württembergischen Handball-Verband (BWHV) zusammen. Der Verband organisiert und unterstützt unter anderem Spielbetrieb, Kinder- und Jugendhandball, Ausbildung, Schiedsrichterwesen, Vereinsentwicklung und Angebote rund um Schule und Handball.

Für den regionalen Spielbetrieb ist Baden-Württemberg in acht Bezirke gegliedert:

  1. Neckar-Franken: Bezirk im Norden und Nordosten des Landes
  2. Stuttgart-Rems-Murr: Raum Stuttgart und angrenzende Regionen
  3. Neckar-Alb: Region am mittleren Neckar und an der Schwäbischen Alb
  4. Oberschwaben-Ostalb: große Flächenregion im Osten und Südosten
  5. Bodensee-Neckar: Region zwischen Bodensee und Neckarraum
  6. Südbaden: südwestlicher Landesteil
  7. Schwarzwald-Rhein: Region zwischen Schwarzwald und Rhein
  8. Rhein-Neckar: Raum im Nordwesten Baden-Württembergs

Diese Einteilung zeigt, wie stark der Handball regional organisiert ist. Viele Jugendliche erleben ihren Sport zuerst in einer Schul-AG, bei einem Grundschulaktionstag, bei einem lokalen Verein oder auf einem Jugendspieltag. Der BWHV beschreibt die Verbindung von Schule und Verein ausdrücklich als wichtigen Teil seiner Arbeit.


Vereine, Hallen und regionale Identität

Ein Handballverein ist mehr als eine Mannschaft. Zu einem Spieltag gehören Spielerinnen und Spieler, Trainerteams, Zeitnehmende, Sekretärinnen und Sekretäre, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Eltern, Fans und viele ehrenamtlich Helfende. Gerade im Jugendhandball entsteht dadurch eine Gemeinschaft, in der Menschen regelmäßig Verantwortung übernehmen.

Ein historisch besonders bekannter Handballort in Baden-Württemberg ist Göppingen. Mit Frisch Auf Göppingen und dem Spieler und Trainer Bernhard Kempa ist ein Stück Handballgeschichte verbunden. Nach Kempa ist der Kempa-Trick benannt: Ein angespielter Spieler fängt den Ball im Sprung über dem Torraum und wirft noch vor der Landung aufs Tor. Heute wird der Spielzug weltweit verwendet.

Auch andere Hallen und Vereine prägen die Handballlandschaft. Dabei ist wichtig: Vereinskultur entsteht nicht nur im Spitzensport. Sie lebt genauso in kleinen Ortsvereinen, Jugendspielgemeinschaften, Schulsportkooperationen und bei Turnieren.

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Die wichtigsten Regeln


Spielfeld, Tor und Mannschaft

Ein reguläres Hallenhandballfeld ist 40 Meter lang und 20 Meter breit. Das Tor ist innen 3 Meter breit und 2 Meter hoch. Vor jedem Tor liegt der Torraum. Seine Begrenzung wird oft 6-Meter-Linie genannt. Die gestrichelte 9-Meter-Linie ist die Freiwurflinie. Der 7-Meter-Wurf wird von der 7-Meter-Linie ausgeführt.

Im normalen Handball stehen höchstens sieben Spielerinnen oder Spieler einer Mannschaft gleichzeitig auf dem Feld. Dazu gehört in der üblichen Aufstellung eine Torhüterin oder ein Torhüter. Wechsel sind ein wichtiger Teil des Spiels und finden über den Wechselraum statt. Im Schulsport kann die Zahl der Spielenden an Hallengröße und Lerngruppe angepasst werden.


Ball spielen: drei Sekunden, drei Schritte, Dribbling

Mit dem Ball darfst Du nach dem Fangen höchstens drei Schritte machen. Du darfst den Ball höchstens drei Sekunden festhalten. Willst Du weiterlaufen, kannst Du dribbeln. Wenn Du nach einem Dribbling den Ball wieder sicher in einer oder beiden Händen hältst, darfst Du nicht einfach erneut mit einem zweiten Dribbling beginnen. Stattdessen musst Du passen, werfen oder Dich innerhalb der erlaubten Schritte weiterbewegen.

Ein guter Merksatz lautet: fangen – schauen – entscheiden. Wer nur auf den Ball blickt, erkennt freie Mitspielende oder Lücken in der Abwehr zu spät.


Torraum und Sprungwurf

Der Torraum ist grundsätzlich der Bereich der Torhüterin oder des Torhüters. Feldspieler dürfen nicht einfach in den Torraum treten, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Beim Sprungwurf darfst Du jedoch vor der Linie abspringen, den Ball in der Luft spielen und danach im Torraum landen, wenn Du den Ball vorher losgelassen hast und die Situation regelgerecht bleibt.

Diese Regel macht den Sprungwurf so wichtig: Du kannst näher zum Tor gelangen, ohne den Torraum vor dem Abwurf zu betreten.


Körperkontakt und Fairness

Handball ist ein körperbetontes Spiel, aber kein Kampf ohne Grenzen. In der Abwehr darfst Du Deinen Körper regelgerecht einsetzen, den Weg zum Tor zustellen und mit gebeugten Armen kontrolliert verteidigen. Festhalten, Stoßen, Schlagen oder gefährliches Einwirken auf eine Gegnerin oder einen Gegner sind nicht erlaubt.

Je nach Schwere und Situation gibt es Freiwurf, persönliche Verwarnung, Zwei-Minuten-Strafe oder Disqualifikation. Im Schulsport sollte Sicherheit besonders wichtig sein: kontrollierter Körperkontakt, Abstand bei Würfen und ein sofortiger Stopp bei gefährlichen Situationen.


Freiwurf, 7-Meter-Wurf und Einwurf

Ein Freiwurf wird nach vielen Regelverstößen ausgeführt. In Tornähe wird er grundsätzlich außerhalb der gegnerischen Freiwurflinie ausgeführt. Ein 7-Meter-Wurf wird gegeben, wenn eine klare Torchance regelwidrig vereitelt wird. Beim Einwurf wird der Ball wieder ins Spiel gebracht, wenn er die Seitenlinie vollständig überschritten hat oder in bestimmten Situationen die Torauslinie verlässt.


Anwurf und schnelles Weiterspielen

Nach einem Tor erhält die Mannschaft, die das Tor bekommen hat, den Anwurf. Im modernen Handball soll das Spiel dadurch schnell weitergehen. Seit den Regeländerungen, die international seit dem 1. Juli 2025 gelten, wurden auch Details zur Anwurfzone und zur Schrittregel präzisiert. Für die Schule reicht als Grundidee: Nach Toren schnell ordnen, Ball sichern und regelgerecht weiterspielen.


Spielzeit im Jugendbereich

Die internationalen Regeln nennen für Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren grundsätzlich zwei Halbzeiten zu je 25 Minuten und für 8- bis 12-Jährige zwei Halbzeiten zu je 20 Minuten. Ab 16 Jahren sind im regulären Spiel grundsätzlich zwei Halbzeiten zu je 30 Minuten vorgesehen. Nationale Verbände und einzelne Wettbewerbe dürfen in ihrem Bereich abweichende Regelungen vorsehen. In der Schule werden Spielzeiten meist deutlich verkürzt, damit mehrere Teams spielen und Lernphasen unterbrochen werden können.


Kinder- und Schulhandball in Baden-Württemberg

Im Kinderhandball werden Spielformen altersgerecht verändert. Kleine Teams, verkleinerte Felder, offene Deckungsformen und zusätzliche koordinative Aufgaben können dazu beitragen, dass alle Kinder viele Ballkontakte und Entscheidungsmöglichkeiten erhalten. Der BWHV stellt für Schule und Verein Materialien sowie Informationen zu Kinderhandball und Schultouren bereit.


Grundtechniken


Fangen und Passen

Gutes Handballspiel beginnt mit sicheren Pässen. Passe möglichst so, dass Deine Mitspielerin oder Dein Mitspieler den Ball in Bewegung fangen kann. Achte auf:

  1. Passspiel: Zielgenauigkeit statt bloßer Härte
  2. Freilaufen: nach dem Pass weiterbewegen und erneut anspielbar werden
  3. Blickverhalten: vor dem Fangen und Passen das Feld wahrnehmen
  4. Kommunikation: Mitspielende durch Zuruf, Handzeichen und Bewegung unterstützen


Dribbling

Dribbling hilft, Raum zu gewinnen oder eine schlechte Passsituation zu lösen. Im Handball ist es aber oft besser, den Ball schnell zu passen, weil ein Pass schneller ist als ein laufender Mensch. Gutes Dribbling bedeutet deshalb nicht, möglichst lange allein mit dem Ball zu laufen, sondern das Dribbling bewusst einzusetzen.


Wurf und Sprungwurf

Beim Schlagwurf erzeugst Du Kraft aus Beinen, Rumpf, Schulter und Arm. Beim Sprungwurf kommt eine Flugphase hinzu. Für einen sicheren Bewegungsablauf ist nicht nur die Wurfkraft entscheidend, sondern auch die Kontrolle: Ziel auswählen, Arm beschleunigen, Ball passend loslassen und anschließend sicher landen.


Täuschungen

Täuschungen bringen eine Abwehrspielerin oder einen Abwehrspieler dazu, in die falsche Richtung zu reagieren. Du kannst mit Blick, Oberkörper, Schrittfolge oder Passbewegung täuschen. Eine gute Täuschung funktioniert besonders dann, wenn sie glaubwürdig aussieht und danach eine schnelle Richtungsänderung folgt.


Taktik: Gemeinsam Räume schaffen

Taktik bedeutet, dass Du nicht nur Deine eigene Bewegung planst, sondern mitdenkst, wie sich Mitspielende und Gegner verhalten. Im Handball verändert sich die Spielsituation ständig. Deshalb sind Wahrnehmen und Entscheiden genauso wichtig wie Technik.


Angriff: Breite und Tiefe

Im Angriff hilft es, das Spielfeld breit zu machen. Außenspielende ziehen die Abwehr auseinander. Rückraumspielende können zwischen den Abwehrpositionen Druck erzeugen. Kreisspielende bewegen sich nahe an der Abwehr und können Räume für andere öffnen.

Breite bedeutet: Das Feld seitlich nutzen. Tiefe bedeutet: mit Tempo Richtung Tor angreifen. Wenn alle Spielenden nur nebeneinander stehen oder sich alle zum Ball bewegen, wird der Raum eng.


1 gegen 1

Im 1-gegen-1 willst Du eine Verteidigerin oder einen Verteidiger so binden, dass Du selbst durchbrechen oder eine Mitspielerin beziehungsweise einen Mitspieler freispielen kannst. Entscheidend sind Tempowechsel, Körpertäuschung und ein mutiger Zug in die freie Lücke.


Stoßen und Nachstoßen

Beim Stoßen greift eine Person eine Lücke zwischen zwei Abwehrspielenden an. Dadurch müssen beide reagieren. Wird der Ball im richtigen Moment weitergespielt, kann die nächste angreifende Person in die nun größere Lücke nachstoßen. So entsteht Taktik aus einer Kette einfacher Entscheidungen.


Kreuzen

Beim Kreuzen wechseln zwei angreifende Personen ihre Laufwege. Die Abwehr muss entscheiden, ob sie übergibt, übernimmt oder mitläuft. Ein Kreuz ist besonders wirksam, wenn es mit Tempo gespielt wird und danach tatsächlich Druck auf das Tor entsteht.


Gegenstoß

Nach Ballgewinn kann die Mannschaft sofort in den schnellen Angriff umschalten. Erste Aufgabe ist nicht immer der lange Pass. Oft ist ein sicherer erster Pass, schnelles Besetzen der Laufwege und gutes Mitlaufen erfolgreicher. Im Schulsport solltest Du dabei auf genügend Abstand und sichere Fangmöglichkeiten achten.


Der Kempa-Trick als Teamaktion

Der Kempa-Trick ist ein gutes Beispiel dafür, dass spektakuläre Aktionen nur durch Zusammenarbeit funktionieren. Eine Person spielt den Ball in den Raum über dem Torraum, während eine zweite Person passend abspringt, den Ball in der Luft fängt und noch vor der Landung wirft. Timing, Passgenauigkeit und Vertrauen müssen zusammenpassen.


Abwehrtaktik


6:0-Abwehr

Bei einer 6:0-Abwehr stehen sechs Feldspielende nahe am Torraum. Das Zentrum wird verdichtet. Die Formation kann Würfe aus ungünstigen Positionen erzwingen, muss aber aktiv verschieben und rechtzeitig heraustreten, wenn Angreifende gefährlich werden.


5:1-Abwehr

In einer 5:1-Abwehr stehen fünf Abwehrspielende näher am Torraum, während eine Person offensiver agiert. Diese vorgezogene Position kann Passwege stören, Rückraumspielende unter Druck setzen und Ballgewinne vorbereiten.


3:2:1-Abwehr

Die 3:2:1-Abwehr ist offensiver gestaffelt. Sie fordert viel Bewegung, Absprachen und gegenseitige Hilfe. Besonders im Jugendtraining wird eine aktive Abwehr häufig genutzt, weil sie Wahrnehmung, Beinarbeit und das Verteidigen im Raum fördert.


Übergeben, Übernehmen und Helfen

Abwehr funktioniert als Team. Wenn eine angreifende Person ihren Bereich wechselt, müssen die Verteidigenden entscheiden: Bleibt jemand bei der Person oder wird sie an eine Mitspielerin beziehungsweise einen Mitspieler übergeben? Gute Kommunikation verhindert, dass zwei Abwehrspielende zur selben Person laufen und dadurch eine andere frei wird.


Vom Unterricht in den Verein

Handball im Sportunterricht und Handball im Verein haben unterschiedliche Ziele. In der Schule sollen möglichst alle aktiv lernen, unabhängig davon, wie viel Vorerfahrung sie haben. Im Verein wird regelmäßiger trainiert und stärker nach Altersklassen, Wettbewerben und Mannschaften organisiert.

Eine gute Verbindung zwischen Schule und Verein kann neue Möglichkeiten schaffen: Arbeitsgemeinschaften, Aktionstage, Schnuppertraining, Schulturniere oder gemeinsame Projekte. Wichtig ist, dass Teilnahme offen, respektvoll und sicher gestaltet wird.


Vereinskultur: Was hält ein Team zusammen?

Vereinskultur entsteht im Alltag. Sie zeigt sich darin, wie neue Mitglieder aufgenommen werden, wie ein Team mit Fehlern umgeht, ob Mädchen und Jungen gleichwertige Chancen bekommen, wie Konflikte gelöst werden und ob junge Menschen Verantwortung übernehmen können.

Zu einer starken Vereinskultur gehören:

  1. Fair Play: Regeln achten, Gegner respektieren und Entscheidungen akzeptieren
  2. Ehrenamt: Training, Organisation, Fahrdienste, Hallendienst und Vereinsarbeit mittragen
  3. Teamgeist: Erfolge teilen und Niederlagen gemeinsam verarbeiten
  4. Verantwortung: Material, Halle, Mitspielende und eigene Aufgaben ernst nehmen
  5. Mitbestimmung: Ideen von Kindern und Jugendlichen anhören und Beteiligung ermöglichen
  6. Inklusion: Zugänge schaffen, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können


Sicherheit und faires Lernen

Im Schulsport steht das Lernen vor dem Ergebnis. Dazu gehören ein sinnvoller Hallenaufbau, geeignete Bälle, ausreichend Abstand zu Wänden und Geräten sowie klare Stoppsignale. Schmuck und gefährliche Gegenstände müssen nach den Vorgaben der Lehrkraft abgelegt oder gesichert werden.

Beim Werfen gilt: hart werfen darf nie bedeuten, rücksichtslos zu werfen. Wer noch unsicher ist, kann mit weicheren Bällen, kleineren Spielfeldern oder vereinfachten Spielen beginnen. Taktisches Lernen gelingt besonders gut in kleinen Teams, weil jede Person häufiger entscheiden und handeln muss.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie viele Schritte darfst Du nach dem Fangen des Balls höchstens machen, ohne zu dribbeln? (Drei Schritte) (!Vier Schritte) (!Fünf Schritte) (!Beliebig viele Schritte)




Wie lange darfst Du den Ball höchstens festhalten, ohne ihn zu spielen? (Drei Sekunden) (!Fünf Sekunden) (!Zehn Sekunden) (!Eine Minute)




Welche Linie begrenzt den Torraum? (6-Meter-Linie) (!Mittellinie) (!Seitenlinie) (!4-Meter-Linie)




Wann wird ein 7-Meter-Wurf gegeben? (Wenn eine klare Torchance regelwidrig vereitelt wird) (!Nach jedem Einwurf) (!Nach jedem Tor) (!Wenn der Ball die Mittellinie überquert)




Was ist ein wichtiges Prinzip im Angriff? (Breite und Tiefe nutzen) (!Alle laufen zum Ball) (!Alle bleiben stehen) (!Nur eine Person greift an)




Was beschreibt die 5:1-Abwehr? (Fünf eher defensive und eine vorgezogene Abwehrposition) (!Fünf Torhüter und eine Feldposition) (!Eine Angriffsformation ohne Abwehr) (!Fünf Auswechselspieler und ein Trainer)




Was ist für einen Kempa-Trick besonders wichtig? (Genaues Timing zwischen Pass und Sprung) (!Der Ball muss vorher liegen bleiben) (!Alle Spielenden müssen im Torraum stehen) (!Die Aktion wird ohne Pass gespielt)




Was gehört zu guter Vereinskultur? (Respekt und Verantwortung) (!Absichtliches Zeitspiel) (!Ausgrenzung neuer Mitglieder) (!Ständiges Beschuldigen anderer)




Was geschah im Handball in Baden-Württemberg zum 1. Juli 2025? (Die Landesverbände wurden im gemeinsamen BWHV zusammengeführt) (!Handball wurde aus dem Schulsport gestrichen) (!Alle Vereine wurden aufgelöst) (!Es wurde nur noch Beachhandball gespielt)




Was ist nach einem Ballgewinn für einen Gegenstoß sinnvoll? (Schnell umschalten und sichere Laufwege besetzen) (!Den Ball absichtlich liegen lassen) (!Alle Spielenden wechseln gleichzeitig die Sportart) (!Nur rückwärts laufen)





Memory

6-Meter-Linie Torraum
9-Meter-Linie Freiwurf
Täuschung Richtungswechsel
Gegenstoß Umschalten
Kempa-Trick Flugphase
Ehrenamt Vereinsarbeit





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Drei Schritte Ballbesitz ohne Dribbling
Sechs Meter Torraumgrenze
Breite nutzen Angriffstaktik
Übergeben und Übernehmen Abwehrzusammenarbeit
Respekt und Verantwortung Vereinskultur






Kreuzworträtsel

Torraum Welcher Bereich vor dem Tor darf von Feldspielenden nicht einfach betreten werden?
Anwurf Wie heißt die Spielfortsetzung nach einem Tor?
Deckung Welches Wort wird im Handball oft für eine organisierte Abwehr verwendet?
Kempa Welcher Name steht für einen berühmten Flugwurf-Spielzug aus dem Handball?
Verein Wo trainieren viele Kinder und Jugendliche regelmäßig außerhalb der Schule?
Fairplay Welcher Begriff steht für respektvolles und regelgerechtes Verhalten im Sport?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein reguläres Handballfeld ist

lang.
Vor dem Tor liegt der durch die 6-Meter-Linie begrenzte

.
Nach dem Fangen darfst Du höchstens

machen.
Den festgehaltenen Ball musst Du spätestens nach

weiterspielen.
Die gestrichelte Linie außerhalb des Torraums heißt

.
Eine klare regelwidrig verhinderte Torchance kann zu einem

führen.
Im Angriff hilft es, das Feld in Breite und

zu nutzen.
Nach einem Ballgewinn kann ein schneller

entstehen.
Eine 5:1-Deckung besitzt eine

Abwehrposition.
Der gemeinsame Landesverband heißt Baden-Württembergischer

.
Gute Vereinskultur braucht Respekt und

.
Der Kempa-Trick verlangt besonders genaues

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Handball-Regelplakat: Gestalte ein übersichtliches Plakat mit fünf Regeln, die Deine Klasse für ein sicheres Handballspiel braucht.
  2. Pass-Challenge: Entwickle zu zweit eine Übung, bei der Ihr in Bewegung zehn sichere Pässe hintereinander schafft, und erklärt, was Euch dabei hilft.
  3. Vereinssteckbrief: Wähle einen Handballverein aus Deiner Region und erstelle einen Steckbrief zu Jugendangeboten, Halle und Möglichkeiten zum Mitmachen.
  4. Fair-Play-Beobachtung: Beobachte ein Schul- oder Vereinsspiel und notiere drei Situationen, in denen faires Verhalten sichtbar wird.


Standard

  1. Taktiktafel: Zeichne einen Angriff mit Breite und Tiefe auf ein halbes Handballfeld und erkläre die Laufwege.
  2. Abwehrvergleich: Vergleiche 6:0- und 5:1-Abwehr in einer Tabelle nach Raumdeckung, Risiko, Ballgewinn und notwendiger Kommunikation.
  3. Interview im Verein: Interviewe eine Trainerin, einen Trainer, eine Schiedsrichterin, einen Schiedsrichter oder eine ehrenamtlich tätige Person über Aufgaben und Motivation.
  4. Mini-Turnier: Plane für Deine Klasse ein Handballturnier mit kleinen Teams, kurzen Spielzeiten, Wechselregel und Fair-Play-Kriterium.


Schwer

  1. Videoanalyse Handball: Analysiere eine kurze Spielsituation und markiere drei taktische Entscheidungen im Angriff sowie drei Reaktionen der Abwehr.
  2. Vereinskultur untersuchen: Entwickle einen Fragebogen dazu, was Jugendliche an einem Sportverein schätzen, führe eine kleine Befragung durch und werte die Ergebnisse aus.
  3. Schule-Verein-Projekt: Entwirf ein Konzept für einen Handballaktionstag, bei dem Schule und örtlicher Verein zusammenarbeiten und alle Lernenden aktiv beteiligt sind.
  4. Taktikexperiment: Testet im Spiel nacheinander eine kompakte und eine offensivere Abwehrform, sammelt Beobachtungsdaten und begründet, welche Form in welcher Situation besser funktioniert.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Regeltransfer: Eine angreifende Person fängt den Ball, macht drei Schritte, springt vor der 6-Meter-Linie ab und wirft vor der Landung. Erkläre, welche Regeln Du prüfen musst, um die Aktion zu beurteilen.
  2. Taktische Entscheidung: Deine Mannschaft verliert im Angriff häufig den Ball, weil alle zum Ball laufen. Entwickle zwei Veränderungen und begründe ihre Wirkung.
  3. Abwehrproblem: Eine 5:1-Abwehr wird ständig hinter der vorgezogenen Position überspielt. Erkläre, welche Absprachen und Bewegungen verbessert werden müssen.
  4. Gegenstoß oder Aufbau: Nach einem Ballgewinn ist nur eine Mitspielerin vorne, aber zwei Verteidigerinnen stehen bereits zurück. Begründe, ob ein sofortiger langer Pass oder ein geordneter Aufbau sinnvoller ist.
  5. Vereinskultur und Leistung: Erkläre an einem Beispiel, wie Respekt, Ehrenamt und Teamkommunikation die sportliche Entwicklung einer Mannschaft beeinflussen können.
  6. Schulsport anpassen: Plane eine Regeländerung für eine Klasse mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen und erkläre, warum dadurch mehr Lernende sinnvoll beteiligt werden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Regeln auswendig kennst, sondern Spielsituationen erklären und Lösungen entwickeln kannst.

  1. Regelverständnis: Grundregeln zu Schritten, Ballbesitz, Torraum, Freiwurf, 7-Meter-Wurf und Körperkontakt sicher anwenden
  2. Technikanalyse: Passen, Fangen, Dribbling, Wurf und Täuschung in einfachen Bewegungsabläufen beschreiben
  3. Taktikverständnis: Breite, Tiefe, 1-gegen-1, Stoßen, Kreuzen, Gegenstoß und Abwehrzusammenarbeit erklären
  4. Spielbeobachtung: Spielsituationen erkennen und begründete Entscheidungen für Angriff oder Abwehr formulieren
  5. Vereinskultur: Bedeutung von Ehrenamt, Fair Play, Mitbestimmung und Verantwortung erläutern
  6. Regionalbezug: Rolle des Baden-Württembergischen Handball-Verbandes und die Verbindung von Schule und Verein einordnen
  7. Praxisleistung: in einem kleinen Spiel regelgerecht, sicher, kooperativ und taktisch aufmerksam handeln




OERs zum Thema

Weitere verlässliche Ausgangspunkte:

  1. IHF: Rules of the Game
  2. DHB: Handball-Regelwerk
  3. BWHV: Kinder- und Jugendhandball
  4. BWHV: Handball in der Schule
  5. BWHV: Bezirke
  6. Wikimedia Commons: freie Medien zu Handball


Verknüpfte Lernbereiche


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