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Unsere Erde

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Unsere Erde




Unsere Erde


Einleitung

Unsere Erde ist ein aiMOOC zum Naturdokumentarfilm Unsere Erde – Der Film mit dem Originaltitel Earth. Der Film von Alastair Fothergill und Mark Linfield erschien 2007, dauert in der deutschen Fassung etwa 99 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Die deutsche Erzählerstimme stammt von Ulrich Tukur. Der Film führt Dich durch viele Landschaften der Erde und zeigt, wie Tiere mit Kälte, Wärme, Trockenheit, Wasser, Licht und wechselnden Jahreszeiten leben.

In diesem aiMOOC konzentrierst Du Dich auf sechs Lebensräume: Polarregion, Tundra, Wald, Savanne, Wüste und Meer. Du ordnest Tiere und Landschaften zu und entdeckst einen wichtigen Zusammenhang: Wenn sich Klima und Jahreszeiten ändern, ändern sich oft auch Nahrung, Wasser, Eis, Pflanzenwachstum und Wanderwege der Tiere.

Hinweis für Kinder und Erwachsene: Der Film enthält auch Jagdszenen und traurige Momente aus dem Leben wilder Tiere. Wenn Dich solche Szenen beunruhigen, schau den Film gemeinsam mit einer erwachsenen Person und sprich darüber.

Wichtig: Der Film ist älter als dieser aiMOOC. Manche Zukunftsaussagen aus Naturfilmen können mit der Zeit überholt sein. Hier lernst Du vor allem gesicherte Grundzusammenhänge: Tiere sind an ihren Lebensraum angepasst, Jahreszeiten beeinflussen ihr Leben, und die menschengemachte Erderwärmung verändert viele Lebensräume.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was ein Lebensraum ist, und Du kannst typische Tiere aus dem Film den sechs Lebensräumen zuordnen. Du kannst außerdem in einfachen Worten erklären, was Klima und Jahreszeit bedeuten und warum Tiere wandern, ruhen, jagen, brüten oder nach Wasser suchen.

  1. Lebensraum erkennen: Du erkennst Polarregion, Tundra, Wald, Savanne, Wüste und Meer an typischen Merkmalen.
  2. Tiere zuordnen: Du ordnest Eisbär, Karibu, Amurleopard, Mandarinente, Gepard, Afrikanischen Elefanten, Buckelwal und weitere Tiere passenden Lebensräumen zu.
  3. Jahreszeiten verstehen: Du erklärst, warum Licht, Temperatur, Eis, Pflanzen und Wasser im Jahreslauf wechseln.
  4. Zusammenhänge erklären: Du beschreibst mit weil-Sätzen, warum Tiere zu bestimmten Zeiten wandern oder ihre Nahrung an bestimmten Orten finden.


Drei wichtige Wörter: Wetter, Klima und Jahreszeit

Wetter ist das, was draußen gerade passiert: Es kann heute regnen, morgen sonnig sein und am nächsten Tag stürmen. Klima beschreibt, welches Wetter in einer Gegend über sehr lange Zeit typisch ist. In einer Wüste ist es zum Beispiel meist sehr trocken, während die Polarregion sehr kalt ist.

Jahreszeiten entstehen, weil die Erdachse schräg steht und die Erde die Sonne umkreist. Dadurch bekommt ein Ort im Jahreslauf unterschiedlich lange und unterschiedlich starke Sonneneinstrahlung. Im Sommer sind die Tage vielerorts länger und wärmer, im Winter kürzer und kälter. Das beeinflusst Pflanzen, Eis, Wasser und damit auch Tiere.

Merksatz: Mehr oder weniger Sonne im Jahreslauf verändert Temperatur und Tageslänge. Dadurch ändern sich Lebensbedingungen für Tiere.


Die Reise durch sechs Lebensräume

Der Film führt von den kalten Gebieten im Norden über Wälder und trockene Landschaften bis in die Meere und weiter in den Süden. Dabei siehst Du nicht nur einzelne Tiere. Du siehst auch, warum ein Tier gerade dort ist: Es braucht Nahrung, Wasser, Schutz, Platz für Nachwuchs und passende Temperaturen.

Lebensraum Landschaft im Film Typische Tiere aus dem Film Klima und Jahreszeiten Wichtiger Zusammenhang
Polarregion Meereis, Schnee, Eisflächen, Küsten Eisbär, Walross, Adeliepinguin sehr kalt, starke Unterschiede zwischen Polartag und Polarnacht Wenn Meereis schmilzt oder sich neu bildet, verändern sich Wege und Jagdmöglichkeiten.
Tundra baumarme, offene Landschaft Karibu, Wolf lange kalte Winter, kurzer Sommer Im kurzen Sommer wächst mehr Nahrung; viele Tiere wandern oder ziehen ihren Nachwuchs groß.
Wald Taiga, Laubwald, tropischer Wald Amurleopard, Luchs, Mandarinente, Paradiesvogel je nach Wald kalt, gemäßigt oder tropisch Bäume geben Nahrung, Schutz und Nistplätze; Jahreszeiten verändern Blätter, Beute und Deckung.
Savanne offene Graslandschaft mit einzelnen Bäumen Gepard, Gazelle, Löwe, Elefant warm, oft Wechsel von Regen- und Trockenzeit Regen lässt Gras wachsen; Trockenheit macht Wasserstellen besonders wichtig.
Wüste sehr trockenes Kalahari-Gebiet Afrikanischer Elefant, Kaffernbüffel wenig Niederschlag, starke Trockenzeiten Tiere müssen Wasser finden und oft weite Strecken zurücklegen.
Meer tropische Meere, offene Ozeane, Südpolarmeer Buckelwal, Weißer Hai, Fächerfisch, Krill Strömungen, Wassertemperatur und Jahreszeiten verändern das Nahrungsangebot Buckelwale wandern zwischen warmen Fortpflanzungsgebieten und nahrungsreichen kalten Meeren.


Polarregion: Leben mit Eis und Licht

Die Reise des Films beginnt weit im Norden. Dort lebt der Eisbär. Eine Eisbärenmutter kommt mit ihren Jungen aus der Höhle. Für Eisbären ist Meereis besonders wichtig, weil sie es als Fläche zum Wandern und zur Jagd auf Robben nutzen.

In der Polarregion gibt es im Jahreslauf sehr große Unterschiede beim Licht. Im Winter kann die Sonne lange nicht aufgehen. Im Sommer bleibt es sehr lange hell. Wenn es im Frühjahr und Sommer wärmer wird, schmilzt mehr Eis. Wenn es im Herbst und Winter kälter wird, kann neues Eis entstehen.

Zusammenhang: Weniger Meereis bedeutet für Eisbären oft längere Wege zwischen geeigneten Jagdgebieten. Der Lebensraum ist also nicht nur ein Ort auf der Landkarte, sondern hängt auch davon ab, ob Eis vorhanden ist.

Am anderen Ende der Erde zeigt der Film Adeliepinguine in der Antarktis. Eisbären und Pinguine begegnen sich in freier Natur nicht: Eisbären leben in der Arktis im Norden, Adeliepinguine in der Antarktis im Süden.


Tundra: Karibus auf Wanderschaft

Südlich der hohen Arktis beginnt die Tundra. Dort wachsen nur wenige oder keine hohen Bäume. Der Boden ist lange kalt, und die Wachstumszeit für Pflanzen ist kurz.

Im Film ziehen große Herden von Karibus durch die Tundra. Wölfe folgen den Herden. Für Karibus ist Wandern eine Anpassung an einen Lebensraum, der sich im Jahreslauf stark verändert. Wo im Winter Schnee und Kälte herrschen, können im kurzen Sommer Gräser, Kräuter und andere Pflanzen wachsen.

Zusammenhang: Wenn Pflanzen zu einer bestimmten Jahreszeit besser wachsen, lohnt es sich für Pflanzenfresser, dorthin zu ziehen. Raubtiere können den Pflanzenfressern folgen, weil diese ihre Nahrung sind. So verbindet die Jahreszeit Pflanzen, Pflanzenfresser und Räuber.


Wald: Schutz, Nahrung und viele Stockwerke

Der Film zeigt verschiedene Wälder. In der kalten Taiga wachsen besonders viele Nadelbäume. Dort leben unter anderem Luchse und der seltene Amurleopard. In einem gemäßigten Laubwald siehst Du Mandarinenten. Ihre Jungen verlassen eine Baumhöhle und gelangen von dort zum Boden. Im tropischen Wald von Papua-Neuguinea zeigt der Film auffällige Paradiesvögel.

Wälder können sehr verschieden sein. Trotzdem haben sie etwas gemeinsam: Bäume schaffen viele kleine Lebensräume. Auf dem Boden, an Stämmen, in Baumhöhlen und in den Kronen finden Tiere unterschiedliche Nahrung und Verstecke.

In Wäldern mit ausgeprägten Jahreszeiten verändern sich Blätter, Licht und Temperaturen. Im Frühling und Sommer wächst viel. Im Herbst fallen bei vielen Laubbäumen die Blätter. Im Winter ist die Nahrung für manche Tiere schwerer zu finden.

Zusammenhang: Wenn sich die Pflanzenwelt mit der Jahreszeit verändert, verändert sich auch das Angebot an Früchten, Samen, Blättern, Insekten und Verstecken.


Savanne: Gras, Regen und schnelle Jäger

Eine Savanne ist eine offene Graslandschaft mit einzelnen Bäumen und Sträuchern. In vielen Savannengebieten wechseln Regen- und Trockenzeiten. Nach Regen kann viel Gras wachsen. Das ist Nahrung für Pflanzenfresser. Wo viele Pflanzenfresser leben, finden auch Raubtiere Beute.

Im Film begegnen Dir in afrikanischen Graslandschaften unter anderem Geparde und Thomson-Gazellen. Der Gepard ist für schnelle Sprints angepasst, während Gazellen schnell laufen und Haken schlagen können.

Auch Afrikanische Elefanten bewegen sich durch offene Landschaften. Für sie sind Wasserstellen wichtig. In trockenen Zeiten können Herden weite Wege zurücklegen.

Zusammenhang: Regen lässt Pflanzen wachsen. Pflanzen ernähren Pflanzenfresser. Pflanzenfresser sind Nahrung für Räuber. So wirkt sich der Wechsel von Regen- und Trockenzeit auf viele Tiere aus.


Wüste und Trockengebiet: Die Suche nach Wasser

Die Kalahari im südlichen Afrika ist ein sehr trockenes Gebiet. Nicht überall sieht sie wie eine reine Sandwüste aus; viele Flächen sind trockene Savanne. Für diesen aiMOOC ordnen wir die besonders trockenen Filmszenen dem Lernbereich Wüste und Trockengebiet zu.

Im Film ziehen Elefanten und Kaffernbüffel auf der Suche nach Wasser. Das Okavangodelta ist dabei besonders wichtig: Wasser kann trockene Landschaften in ein Gebiet mit üppigerem Pflanzenleben verwandeln.

Elefanten haben ein gutes Gedächtnis und bewegen sich in Familiengruppen. Erfahrene Tiere können Wege zu Wasserstellen kennen. Wenn die Trockenzeit lange dauert, wird Wasser für viele Tierarten zum entscheidenden Lebensfaktor.

Zusammenhang: Wo wenig Regen fällt, bestimmen Wasserstellen, wann und wohin Tiere ziehen. Wenn Wasser eintrifft, können Pflanzen wachsen, und viele Tiere finden Nahrung.


Meer: Eine lange Reise der Buckelwale

Das Meer ist der größte Lebensraum der Erde. Im Film siehst Du unter anderem Buckelwale, Weiße Haie, Fächerfische und große Schwärme kleiner Meerestiere.

Eine Buckelwalmutter zieht mit ihrem Jungtier aus warmen Gewässern zu nahrungsreichen Meeresgebieten in Richtung Antarktis. Kalte Meere können in bestimmten Jahreszeiten besonders viel Nahrung bieten. Krill sind kleine Krebstiere, die für viele Tiere im Südpolarmeer sehr wichtig sind.

Zusammenhang: Buckelwale bekommen ihre Jungen in wärmeren Gewässern und wandern später in kalte, nahrungsreiche Gebiete. Jahreszeit, Wassertemperatur und Nahrung hängen dabei zusammen.


Klima, Jahreszeiten und Tierleben: die große Verbindung

Die sechs Lebensräume sehen sehr verschieden aus. Trotzdem kannst Du überall dieselbe Forscherfrage stellen: Was verändert sich im Jahreslauf, und wie reagieren die Tiere darauf?

Veränderung Was passiert im Lebensraum? Mögliche Reaktion der Tiere Filmbeispiel
Mehr Wärme Schnee oder Eis kann schmelzen Tiere wechseln Wege oder Jagdgebiete Eisbären auf dem Meereis
Kurzer Sommer Pflanzen wachsen schnell Pflanzenfresser ziehen zu guten Futterplätzen Karibus in der Tundra
Herbst und Winter Blätter, Licht und Beute verändern sich Tiere suchen andere Nahrung oder Schutz Tiere im Wald
Regenzeit Gras und andere Pflanzen wachsen Pflanzenfresser finden mehr Nahrung Tiere der Savanne
Trockenzeit Wasserstellen werden seltener Herden wandern weiter Elefanten in der Kalahari
Saisonale Nahrung im Meer Krill und Fische sind nicht überall gleich häufig Wale legen weite Wanderungen zurück Buckelwalmutter mit Jungtier

Einfaches Wirkungsnetz: Sonne → Temperatur und Jahreszeit → Eis, Wasser und Pflanzen → Nahrung und Lebensraum → Verhalten der Tiere.


Was bedeutet Anpassung?

Eine Anpassung ist ein Merkmal oder Verhalten, das einem Lebewesen in seinem Lebensraum hilft. Eisbären haben dichtes Fell und eine dicke Fettschicht. Karibus können weit wandern. Geparde können sehr schnell sprinten. Wale besitzen eine dicke Fettschicht und können große Strecken schwimmen.

Anpassungen entstehen nicht, weil ein einzelnes Tier sie sich plötzlich wünscht. Über sehr viele Generationen können sich Merkmale in einer Tierart durch Evolution verbreiten, wenn sie beim Überleben und bei der Fortpflanzung helfen. Für Kinder reicht als Merksatz: Tiere passen zu ihrem Lebensraum, weil ihre Körper und ihr Verhalten über viele Generationen entstanden sind.


Filmforscher-Auftrag

Schau Dir den Film abschnittsweise an. Stoppe nach einer Landschaft und beantworte vier Fragen auf einem Blatt: Wo sind wir? Welches Tier siehst Du? Wie ist das Wetter oder die Landschaft? Was braucht das Tier gerade?

Male für jeden der sechs Lebensräume ein kleines Symbol: eine Schneeflocke für die Polarregion, ein niedriges Pflänzchen für die Tundra, einen Baum für den Wald, Gras für die Savanne, einen Wassertropfen für Wüste und Trockengebiet und eine Welle für das Meer. Nutze diese Symbole beim Film als Orientierung.


Mini-Experiment: Warum sind Jahreszeiten wichtig?

Du brauchst eine Taschenlampe und einen Ball. Die Taschenlampe ist die Sonne, der Ball ist die Erde. Lass eine erwachsene Person helfen. Halte den Ball leicht schräg und bewege ihn um die Lampe. Beobachte, welche Seite stärker beleuchtet wird.

Überlege danach: Wenn an einem Ort länger und stärker Licht ankommt, wird es dort im Jahreslauf meist wärmer. Das kann Eis schmelzen lassen, Pflanzen wachsen lassen oder Wasserstellen verändern. So beginnt eine Kette von Wirkungen bis zum Tierleben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches Tier gehört im Film besonders zur Polarregion? (Eisbär) (!Gepard) (!Giraffe) (!Mandarinente)




Welches Tier zieht in großen Herden durch die Tundra? (Karibu) (!Buckelwal) (!Paradiesvogel) (!Elefant)




Welche Landschaft gehört zum Lebensraum Wald? (Taiga) (!Meereis) (!Offener Ozean) (!Sanddüne)




Was geschieht in vielen Savannen nach Regen? (Gras und andere Pflanzen wachsen) (!Das Meer gefriert) (!Die Polarnacht beginnt) (!Alle Bäume verschwinden sofort)




Warum wandern Elefanten in trockenen Zeiten oft weit? (Sie suchen Wasser und Nahrung) (!Sie suchen Meereis) (!Sie wollen in Baumhöhlen brüten) (!Sie jagen Krill)




Welches Tier unternimmt im Film eine lange Reise durch das Meer? (Buckelwal) (!Amurleopard) (!Karibu) (!Mandarinente)




Was beschreibt Klima? (Das typische Wetter einer Gegend über lange Zeit) (!Nur das Wetter von heute) (!Nur die Uhrzeit) (!Nur die Farbe des Himmels)




Warum sind Jahreszeiten für Tiere wichtig? (Sie verändern Licht, Wärme, Nahrung und Wasser) (!Sie ändern die Tiernamen) (!Sie machen alle Lebensräume gleich) (!Sie lassen jedes Tier Winterschlaf halten)




Wo leben Eisbären in freier Natur? (In der Arktis) (!In der Antarktis) (!In der Sahara) (!Im tropischen Regenwald)




Welche Aussage beschreibt eine Nahrungskette richtig? (Pflanzen können Pflanzenfresser ernähren und Pflanzenfresser können Räubern als Nahrung dienen) (!Räuber wachsen aus Bäumen) (!Alle Tiere fressen nur Pflanzen) (!Wasser ist ein Raubtier)





Memory

Eisbär Polarregion
Karibu Tundra
Amurleopard Wald
Gepard Savanne
Afrikanischer Elefant Kalahari
Buckelwal Meer





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Lebensraum
Eisbär Polarregion
Karibu Tundra
Mandarinente Wald
Gepard Savanne
Elefantenherde Wüste
Buckelwal Meer




...


Kreuzworträtsel

Eisbär Welches Tier jagt in der Arktis vom Meereis aus?
Karibu Welches Herdentier wandert durch die Tundra?
Taiga Wie heißt der große nördliche Nadelwald?
Savanne Wie heißt die Graslandschaft mit einzelnen Bäumen?
Kalahari Wie heißt das trockene Gebiet im südlichen Afrika aus dem Film?
Buckelwal Welcher Wal reist mit seinem Jungtier durch die Meere?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Eisbär lebt in der

.
Große Herden von Karibus ziehen durch die

.
Die Taiga ist ein großer nördlicher

.
Der Gepard lebt in offenen Landschaften wie der

.
In der Trockenzeit wird für Elefanten besonders

wichtig.
Der Buckelwal lebt im

.
Das typische Wetter einer Gegend über lange Zeit nennt man

.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind

.
Kleine Krebstiere im Südpolarmeer heißen

.
Wenn Tiere regelmäßig von einem Gebiet in ein anderes ziehen, nennt man das

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lebensraum-Bild: Male einen der sechs Lebensräume und zeichne mindestens zwei passende Dinge hinein, zum Beispiel Eis und Eisbär oder Gras und Gazelle.
  2. Tierkarte: Wähle ein Tier aus dem Film und gestalte eine Karte mit Tiername, Lebensraum, Nahrung und einer Besonderheit.
  3. Geräusche der Erde: Erfinde mit Stimme, Händen oder Alltagsgegenständen Geräusche für Polarregion, Wald, Savanne und Meer und führe sie vor.
  4. Jahreszeiten-Pfeile: Zeichne eine Pfeilkette mit Sonne, Wärme, Pflanzen und Tier und erkläre, was sich verändert.


Standard

  1. Filmforscher-Tabelle: Beobachte beim Film sechs Szenen und notiere jeweils Lebensraum, Tier, Wetter oder Landschaft und das wichtigste Bedürfnis des Tieres.
  2. Lebensraum-Collage: Gestalte eine Collage zu Polarregion, Tundra, Wald, Savanne, Wüste und Meer und ordne die Tiere an die richtige Stelle.
  3. Tierwanderung: Zeichne den Weg eines Karibus, Elefanten oder Buckelwals als Karte und erkläre mit weil-Sätzen, warum das Tier wandert.
  4. Mini-Naturfilm: Drehe ein kurzes Video über einen Lebensraum in Deiner Umgebung und erkläre, welche Tiere dort Nahrung, Wasser und Schutz finden.


Schwer

  1. Klima-Wirkungskette: Erstelle für zwei Lebensräume eine Wirkungskette vom Klima über Wasser oder Pflanzen bis zum Verhalten eines Tieres.
  2. Lebensräume vergleichen: Vergleiche Polarregion und Wüste. Finde mindestens drei Unterschiede und zwei Gemeinsamkeiten für das Tierleben.
  3. Interview zum Naturschutz: Befrage eine Person aus Schule, Familie, Zoo, Naturschutz oder Forst zu der Frage, wie Tiere auf Veränderungen ihres Lebensraums reagieren.
  4. Eigener aiMOOC-Baustein: Entwickle eine neue interaktive Aufgabe zu einem Tier aus dem Film und teste sie mit anderen Kindern.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Lebensraum begründen: Ein Tier hat dichtes Fell, eine dicke Fettschicht und nutzt Eisflächen zur Jagd. Ordne es einem Lebensraum zu und erkläre Deine Entscheidung.
  2. Wanderung erklären: Stell Dir vor, in einer Savanne bleibt die Regenzeit länger aus. Erkläre, was das für Pflanzenfresser und Raubtiere bedeuten könnte.
  3. Vergleich Tundra und Wald: Erkläre, warum in einer baumarmen Tundra andere Verstecke und Nahrungsquellen wichtig sind als in einem Wald.
  4. Wasser als Schlüssel: Beschreibe, warum eine neue Wasserstelle in einem trockenen Gebiet viele verschiedene Tierarten anziehen kann.
  5. Meer und Jahreszeit: Erkläre, warum ein Buckelwal eine lange Wanderung auf sich nimmt, statt das ganze Jahr am selben Ort zu bleiben.
  6. Film und Wirklichkeit: Wähle eine Filmszene und unterscheide zwischen dem, was Du direkt siehst, und dem, was Du daraus über Klima oder Tierverhalten schließt.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Unsere Erde ist wichtig, dass Du nicht nur Tiernamen kennst, sondern Zusammenhänge erklären kannst.

  1. Zuordnung: Du kannst Tiere den Lebensräumen Polarregion, Tundra, Wald, Savanne, Wüste und Meer richtig zuordnen.
  2. Beobachtung: Du kannst Merkmale einer Landschaft beschreiben und daraus auf den Lebensraum schließen.
  3. Klima und Jahreszeit: Du kannst Wetter, Klima und Jahreszeit unterscheiden.
  4. Ursache und Wirkung: Du kannst erklären, wie Wärme, Regen, Eis, Wasser oder Pflanzen das Tierleben beeinflussen.
  5. Tierwanderung: Du kannst an Karibu, Elefant oder Buckelwal erklären, warum Tiere wandern.
  6. Transfer: Du kannst einen neuen Fall untersuchen und mit einem weil-Satz eine begründete Vermutung formulieren.
  7. Medienkompetenz: Du kannst beschreiben, was ein Naturfilm zeigt, und zwischen Beobachtung und Erklärung unterscheiden.




OERs zum Thema


Weitere freie Medien zum Entdecken

Die Bilder in diesem aiMOOC stammen aus Wikimedia Commons. Dort kannst Du zu Eisbären, Karibus, Taiga, Savanne, Kalahari, Elefanten, Buckelwalen und Pinguinen weitere frei lizenzierte Bilder finden. Die eingebetteten Videos stammen von YouTube und zeigen passende Naturaufnahmen. Bei jüngeren Kindern sollten Erwachsene Videos mit Jagdszenen vorher prüfen.


Verknüpfte Lernbereiche

Die wichtigsten Ideen dieses aiMOOCs gehören zusammen: Lebensräume werden durch Klima, Wasser, Pflanzen und Jahreszeiten geprägt. Tiere benötigen Nahrung, Wasser, Schutz und Raum. Ihre Körper und ihr Verhalten passen zu diesen Bedingungen. Wanderungen verbinden verschiedene Lebensräume miteinander.


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