Irene Cara - Flashdance


Irene Cara - Flashdance
Irene Cara - Flashdance

Einleitung
Irene Cara - Flashdance behandelt den 1983 veröffentlichten Filmsong Flashdance … What a Feeling. Du untersuchst, wie Irene Cara, Giorgio Moroder und Keith Forsey aus Stimme, Synthesizer, Rhythmus und englischer Song-Sprache eine wirkungsvolle Verbindung von Popmusik, Tanzmusik und Filmmusik gestalten.
Irene Cara war keine Band, sondern eine vielseitige Solokünstlerin, Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin. Am Song war sie nicht nur als Interpretin beteiligt, sondern auch als Co-Texterin.
Steckbrief
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Interpretin | Irene Cara |
| Veröffentlichung | März 1983 |
| Film | Flashdance |
| Musik | Giorgio Moroder |
| Text | Irene Cara und Keith Forsey |
| Produktion | Giorgio Moroder |
| Stil | Popmusik, Dance-Pop und Post-Disco |
| Tonart | B-Dur |
| Tempo | ungefähr 122 Beats per minute |
Entstehung und Filmbezug
Die Textidee entstand, nachdem Irene Cara und Keith Forsey die abschließende Tanz- und Bewerbungsszene des Films gesehen hatten. Der Traum der Filmfigur wird im Song zu einer allgemein verständlichen Botschaft über Mut, Selbstvertrauen und entschlossenes Handeln.
Eine Besonderheit liegt im Titel: Das zusammengesetzte Wort Flashdance wird im Lied nicht als vollständiges Wort gesungen. Es wurde dem eigentlichen Songtitel What a Feeling vorangestellt, um die Verbindung zum Film deutlich zu machen.

Musiksprache
Form und Spannungsaufbau
Der Song folgt einer klaren Songstruktur aus atmosphärischem Intro, Strophen, Aufbauabschnitten, wiederkehrendem Refrain und gesteigerten Schlusswiederholungen. Die Form führt von einem zurückgenommenen Beginn zu einem immer kraftvolleren Klangbild.
Rhythmus und Tempo
Das Tempo von ungefähr 122 Schlägen pro Minute unterstützt einen gleichmäßigen Tanzpuls. Der Beat wird im Verlauf dichter und energischer. Dadurch entsteht der Eindruck von Bewegung, Zielstrebigkeit und wachsender Entschlossenheit.
Harmonik und Melodik
Die Grundtonart B-Dur wirkt überwiegend hell und aufwärtsgerichtet. Die Strophenmelodie beginnt vergleichsweise ruhig. Im Refrain steigt die melodische Energie deutlich an. Wiederholungen und leicht erfassbare Motive erhöhen den Wiedererkennungswert.
Klangfarbe und Produktion
Synthesizer und Keyboards erzeugen breite elektronische Flächen. Schlagzeug, Gitarre und Hintergrundstimmen verdichten den Klang. Die Produktion ist typisch für den frühen 1980er-Pop: klarer Puls, leuchtende elektronische Klangfarben und ein stark hervorgehobener Refrain.
Das folgende Bild zeigt ein modernes Synthesizer-Keyboard als Anschauungsbeispiel. Es ist kein Nachweis für das konkrete Instrument der Originalaufnahme.

Stimme und Ausdruck
Irene Cara beginnt kontrolliert und relativ weich. Später setzt sie mehr Lautstärke, längere Töne und eine deutlichere stimmliche Spannung ein. Die Dynamik der Stimme folgt damit der Botschaft des Songs: Aus einer inneren Vorstellung wird entschlossenes Handeln.
Sprache und Botschaft
Der englische Text verwendet kurze, leicht erinnerbare Aussagen, Wiederholungen und motivierende Schlüsselbegriffe. Die Sprache beschreibt nicht nur Tanz, sondern überträgt Bewegung auf persönliche Entwicklung. Gefühle, Glaube an die eigenen Fähigkeiten und aktives Handeln werden miteinander verbunden.
Die häufige Wiederkehr des Titels wirkt als Hookline. Sie macht den Refrain eingängig und verstärkt die emotionale Kernbotschaft, ohne eine komplizierte Geschichte erzählen zu müssen.
Besondere Merkmale
- Filmsong: Musik, Text, Choreografie und Filmschnitt unterstützen dieselbe Entwicklung vom Zweifel zum Erfolg.
- Co-Autorenschaft: Irene Cara singt den Titel nicht nur, sondern war am Text beteiligt.
- Dynamischer Aufbau: Der Song wächst von einer ruhigen Klangfläche zu einem kraftvollen Tanzrefrain.
- Elektronische Musik: Moroders Produktion verbindet Popmelodie mit prägnanten Synthesizerfarben.
- Titelgestaltung: Der Filmname wurde mit dem eigentlichen Songtitel verbunden, obwohl das Wort Flashdance nicht vollständig gesungen wird.
Auszeichnungen und Wirkung
Der Song wurde international erfolgreich und stand mehrere Wochen an der Spitze der US-Charts. 1984 erhielt er den Oscar und den Golden Globe als bester Filmsong. Irene Cara gewann außerdem einen Grammy Award für ihre weibliche Pop-Gesangsdarbietung.
Quellen und Vertiefung
- The Academy: 56. Oscarverleihung
- GRAMMY-Profil von Irene Cara
- Giorgio Moroder: Flashdance
- Wikimedia Commons: Irene Cara
- Wikipedia: Flashdance … What a Feeling
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
In welchem Jahr wurde Flashdance … What a Feeling veröffentlicht? (1983) (!1977) (!1988) (!1994)
Wer komponierte die Musik des Songs? (Giorgio Moroder) (!Michael Sembello) (!Quincy Jones) (!Phil Collins)
Wer schrieb den Text gemeinsam mit Irene Cara? (Keith Forsey) (!Adrian Lyne) (!Jerry Bruckheimer) (!Sylvester Stallone)
Für welchen Film wurde der Song produziert? (Flashdance) (!Fame) (!Footloose) (!Dirty Dancing)
Welche Tonart wird dem Song zugeordnet? (B-Dur) (!C-Dur) (!d-Moll) (!E-Dur)
Welches Tempo hat der Song ungefähr? (122 Beats pro Minute) (!72 Beats pro Minute) (!95 Beats pro Minute) (!168 Beats pro Minute)
Welches Klangmittel prägt den elektronischen Sound besonders? (Synthesizer) (!Blockflöte) (!Tuba) (!Cembalo)
Wie entwickelt sich die musikalische Energie? (Von ruhig zu kraftvoll) (!Von laut zu immer leiser) (!Ohne hörbare Veränderung) (!Nur durch ein Gitarrensolo)
Welche Aussage zum Titel ist richtig? (Das Wort Flashdance wird nicht vollständig gesungen) (!Der Titel besteht nur aus einem Instrumentalbegriff) (!Der Film wurde erst nach dem Song benannt) (!Der Titel enthält den Namen der Filmfigur)
Welche bedeutende Auszeichnung erhielt der Song 1984? (Oscar für den besten Filmsong) (!Literaturnobelpreis) (!Goldene Palme für Regie) (!Pulitzer-Preis für Drama)
Memory
| Irene Cara | Leadgesang und Co-Text |
| Giorgio Moroder | Komposition und Produktion |
| Keith Forsey | Text und Schlagzeug |
| Sylvester Levay | Keyboards und Arrangement |
| Refrain | Wiederkehrender Höhepunkt |
| Soundtrack | Musik zum Film |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Musikalische Funktion |
|---|---|
| Strophe | Entwickelt Gedanken und Stimmung |
| Refrain | Verdichtet die zentrale Botschaft |
| Synthesizer | Erzeugt elektronische Klangflächen |
| Hintergrundstimmen | Verstärken die Wirkung des Refrains |
| Dynamik | Steigert Spannung und Ausdruck |
Kreuzworträtsel
| Moroder | Wer komponierte und produzierte den Song? |
| Forsey | Wer schrieb gemeinsam mit Irene Cara den Text? |
| Refrain | Welcher Formteil enthält die zentrale Hookline? |
| Synthesizer | Welches Instrument steht für den elektronischen Klang? |
| Dynamik | Wie heißt die Gestaltung von Lautstärke und Energie? |
| Soundtrack | Wie nennt man die Musikzusammenstellung eines Films? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörprotokoll: Höre den Song und notiere drei Veränderungen zwischen Anfang und Refrain.
- Klangfarben: Sammle fünf Wörter, mit denen Du den Synthesizerklang beschreiben kannst.
- Songtitel: Erkläre in wenigen Sätzen, warum der Titel zum Thema Selbstverwirklichung passt.
- Rhythmus: Markiere beim Hören den Grundpuls und beschreibe, wann er besonders deutlich wird.
Standard
- Formanalyse: Erstelle eine Zeitleiste mit Intro, Strophe, Aufbau, Refrain und Schluss.
- Sprachanalyse: Untersuche Wiederholungen, Schlüsselbegriffe und motivierende Sprachhandlungen, ohne den vollständigen Liedtext zu kopieren.
- Filmszene: Beschreibe, wie Musik und Bewegung in einer ausgewählten Filmszene zusammenwirken.
- Coverversion: Plane eine eigene Version für Stimme, Keyboard und Schlaginstrument und begründe Deine Entscheidungen.
Schwer
- Produktion: Entwirf in einer Musiksoftware einen kurzen Aufbau von ruhiger Klangfläche zu kraftvollem Refrain.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche den Song mit einem aktuellen Filmsong hinsichtlich Sound, Form und Botschaft.
- Musikvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Schnitt und Bewegung sichtbar auf musikalische Akzente reagieren.
- Interpretation: Diskutiere, ob der Song eher eine persönliche Erfolgsgeschichte oder eine allgemein gültige Motivationsbotschaft vermittelt.


Lernkontrolle
- Form und Wirkung: Erkläre, wie der Wechsel vom ruhigen Beginn zum kraftvollen Refrain die Aussage des Songs unterstützt.
- Film und Musik: Begründe, warum der Song besonders gut zu einer Tanz- und Bewerbungsszene passt.
- Arrangement: Übertrage den Song gedanklich auf eine rein akustische Besetzung und entscheide, welche musikalischen Funktionen erhalten bleiben müssen.
- Sprachliche Wirkung: Untersuche, wie kurze Aussagen und Wiederholungen Motivation erzeugen können.
- Stiltransfer: Entwickle eine Idee, wie derselbe Song als Ballade oder Rockstück wirken würde, und beschreibe die nötigen Veränderungen.
- Bewertung: Nimm begründet Stellung dazu, welche Merkmale typisch für die 1980er-Jahre und welche zeitlos sind.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis sind folgende Leistungen wichtig:
- Ein strukturiertes Hörprotokoll mit korrekten Zeitangaben
- Die sichere Verwendung von Begriffen wie Refrain, Dynamik, Klangfarbe, Tempo und Synthesizer
- Eine begründete Verbindung zwischen Musik, Sprache, Tanz und Filmhandlung
- Eine eigene kreative Übertragung, etwa als Arrangement, Präsentation oder Video
- Ein nachvollziehbarer und urheberrechtsbewusster Umgang mit Quellen und Medien
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