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Kurzvortrag gestalten

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Kurzvortrag gestalten




Kurzvortrag gestalten

Fach: Deutsch Klassen: 8–13 Ziel: Du planst einen kurzen Vortrag und hältst ihn verständlich, sicher und interessant.


Einleitung

Ein Kurzvortrag informiert in wenigen Minuten über ein Thema. Gute Vorträge sind klar aufgebaut. Sie haben eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.

Du brauchst nur wenige wichtige Aussagen. Nutze Bilder, ein einfaches Schaubild oder kurze Folien. Sprich möglichst frei. Ein Stichwortzettel hilft Dir dabei.


Die Vorbereitung

  1. Thema klären: Was sollst Du erklären?
  2. Ziel festlegen: Willst Du informieren, überzeugen oder zum Nachdenken anregen?
  3. Material sammeln: Nutze verlässliche Quellen.
  4. Inhalte ordnen: Wähle wenige wichtige Punkte.
  5. Medien planen: Nutze nur passende Bilder oder Grafiken.
  6. Üben: Stoppe die Zeit und hole Feedback ein.


Der Aufbau

Einleitung: Wecke Interesse. Stelle das Thema und die Leitfrage vor.

Hauptteil: Erkläre höchstens drei zentrale Aussagen. Nutze Beispiele.

Schluss: Fasse das Wichtigste zusammen. Gib einen Denkanstoß oder stelle eine Frage.


Sicher vortragen

Sprich deutlich und nicht zu schnell. Schau Dein Publikum an. Steh ruhig und offen. Nutze Gestik nur dort, wo sie Deine Aussage unterstützt.

Auf dem Stichwortzettel stehen keine langen Sätze. Notiere nur Begriffe, Zahlen, Übergänge und wichtige Quellen.

Datei:Robert M. La Follette standing before microphone, making oratorical gestures.jpg


Video: Kurzvortrag gestalten

Planet-Schule-Video: 040 Kurzvortrag gestalten

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Aufgaben zum Video

  1. Videoanalyse: Notiere drei Tipps aus dem Video.
  2. Gliederung: Schreibe die drei Teile eines Kurzvortrags auf.
  3. Visualisierung: Erkläre, warum Folien wenig Text enthalten sollen.
  4. Freies Sprechen: Nenne zwei Vorteile eines Stichwortzettels.
  5. Feedback: Formuliere einen hilfreichen Rückmeldesatz für einen Vortrag.


Zusatzvideo: Vortrag halten

Datei:Darkness of speech (Unsplash).jpg


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche drei Teile hat ein Kurzvortrag? (Einleitung Hauptteil Schluss) (!Titel Bild Quellen) (!Frage Pause Antwort) (!Plan Text Prüfung)




Was gehört in die Einleitung? (Ein interessanter Einstieg) (!Alle Einzelheiten) (!Das Quellenverzeichnis) (!Eine lange Wiederholung)




Was steht auf einem guten Stichwortzettel? (Kurze Schlüsselwörter) (!Der ganze Vortrag) (!Nur vollständige Absätze) (!Unwichtige Einzelheiten)




Wozu dienen Bilder und Grafiken? (Sie machen Inhalte verständlicher) (!Sie ersetzen jede Erklärung) (!Sie verlängern den Vortrag) (!Sie lenken immer ab)




Was hilft beim freien Sprechen? (Blickkontakt und Stichwörter) (!Ablesen ohne Pause) (!Sehr schnelles Sprechen) (!Der Blick auf den Boden)




Wie sollte Deine Stimme klingen? (Deutlich und abwechslungsreich) (!Sehr leise und gleichförmig) (!Immer besonders schnell) (!Ohne sinnvolle Pausen)




Was gehört in den Schluss? (Eine kurze Zusammenfassung) (!Ein neues großes Thema) (!Alle Notizen im Wortlaut) (!Eine zweite lange Einleitung)




Was macht Dich vor dem Vortrag sicherer? (Mehrfaches Üben) (!Keine Vorbereitung) (!Spontanes Ablesen) (!Viele Effekte)




Was ist hilfreiches Feedback? (Konkret und respektvoll) (!Unklar und verletzend) (!Nur negativ) (!Ohne Beispiel)




Was kommt bei der Vorbereitung zuerst? (Das Thema klären) (!Den Vortrag halten) (!Die Schlussfolie zeigen) (!Das Publikum befragen)





Memory

Einleitung macht neugierig
Hauptteil erklärt Kernpunkte
Schluss fasst zusammen
Blickkontakt verbindet mit dem Publikum
Stichwortzettel gibt Orientierung
Visualisierung macht Inhalte sichtbar





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Vorbereitung
Thema klären Auftrag verstehen
Material sammeln Informationen finden
Gliederung erstellen Inhalte ordnen
Visualisierung planen Bilder auswählen
Vortrag üben Probe halten






Kreuzworträtsel

Einleitung Welcher Teil weckt am Anfang Interesse?
Hauptteil In welchem Teil werden die Kernpunkte erklärt?
Schluss Welcher Teil fasst den Vortrag zusammen?
Blickkontakt Wie heißt das Anschauen des Publikums?
Stichwortzettel Welche Hilfe enthält kurze Schlüsselbegriffe?
Feedback Wie heißt eine hilfreiche Rückmeldung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Kurzvortrag beginnt mit der

. Die wichtigsten Aussagen stehen im

. Am Ende folgt der

. Auf einem Zettel notierst Du nur

. Beim Sprechen hältst Du

. Vor dem Vortrag solltest Du mehrmals

. Bilder dienen der

. Eine hilfreiche Rückmeldung heißt

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Themenwahl: Wähle ein Thema, das Dich interessiert, und formuliere ein klares Ziel.
  2. Drei-Punkte-Gliederung: Plane Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Stichwortzettel: Erstelle eine Karte mit höchstens zehn Stichwörtern.
  4. Einstieg: Nimm einen interessanten Einstieg als 30-Sekunden-Audio auf.


Standard

  1. Videoanalyse: Erstelle eine Tabelle mit fünf Tipps aus dem Planet-Schule-Video.
  2. Präsentationsfolie: Gestalte drei einfache Folien mit wenig Text.
  3. Feedback geben: Höre einen Probevortrag und nenne eine Stärke und einen Verbesserungstipp.
  4. Kurzvortrag: Halte einen dreiminütigen Vortrag und stoppe die Zeit.


Schwer

  1. Vortragsvergleich: Filme zwei Versionen desselben Vortrags und vergleiche ihre Wirkung.
  2. Adressatengerecht sprechen: Erkläre dasselbe Thema einmal für Klasse 8 und einmal für die Oberstufe.
  3. Fünf-Punkte-Regel: Plane einen Vortrag mit Einstieg, Thema, Argumenten, Fazit und Denkanstoß.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Tutorial über gute Kurzvorträge und verwende nur freie Medien.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Vortrag retten: Ein Vortrag enthält acht Folien voller Text. Entwickle drei konkrete Verbesserungen und begründe sie.
  2. Zielgruppe: Erkläre, wie Du Sprache, Beispiele und Medien für zwei verschiedene Altersgruppen ändern würdest.
  3. Medienwahl: Entscheide für ein selbst gewähltes Thema, ob Bild, Diagramm oder Gegenstand am besten passt. Begründe Deine Wahl.
  4. Körpersprache: Beschreibe, wie Blickkontakt, Haltung und Gestik die Wirkung derselben Aussage verändern können.
  5. Feedback nutzen: Plane einen Ablauf aus Probe, Rückmeldung, Überarbeitung und zweiter Probe.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis hältst Du einen Kurzvortrag von drei bis fünf Minuten.

Wichtig sind:

  1. eine klare Leitfrage
  2. eine Gliederung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss
  3. höchstens drei Kernaussagen
  4. ein übersichtlicher Stichwortzettel
  5. ein passendes Bild, Diagramm oder Objekt
  6. verständliche Sprache und Blickkontakt
  7. Quellenangaben
  8. eine kurze Auswertung des erhaltenen Feedbacks




OERs zum Thema

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Lernbereiche

  1. Sprechen und Zuhören
  2. Präsentieren
  3. Medienbildung
  4. Rhetorik
  5. Feedbackkultur


Links


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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