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Persönliche Daten schützen - Medienbildung - Sachunterricht

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Persönliche Daten schützen - Medienbildung - Sachunterricht




Persönliche Daten schützen - Medienbildung - Sachunterricht


Einleitung

Deine persönlichen Daten gehören zu Dir. Sie erzählen etwas über Dich. Im Internet können viele Menschen Inhalte sehen und weitergeben. Darum gilt: Erst fragen, dann teilen.


Lernziele

Du lernst:

  1. Persönliche Daten zu erkennen.
  2. private Angaben nicht einfach zu teilen.
  3. bei Unsicherheit eine Vertrauensperson zu fragen.
  4. ein Passwort geheim zu halten.
  5. bei unangenehmen Nachrichten Hilfe zu holen.


Was sind persönliche Daten?

Persönliche Daten sind Informationen über Dich.

Persönliche Daten Beispiele
So heißt Du Name
So kann man Dich erreichen Adresse und Telefonnummer
So erkennt man Dich Foto und Stimme
So findet man Dich Schule und Standort
So kommt man in Dein Konto Passwort

Merke: Nicht jede Person muss alles über Dich wissen.


Privat oder öffentlich?

Privat bedeutet: Nur Du und vertraute Menschen sollen es wissen.

Öffentlich bedeutet: Viele Menschen können es sehen.

Bevor Du etwas sendest oder hochlädst, frage Dich:

  1. Darf das jeder sehen?
  2. Ist eine andere Person auf dem Bild?
  3. Habe ich eine erwachsene Vertrauensperson gefragt?


Fünf Schutzregeln

  1. Stopp: Teile Adresse, Telefonnummer, Schule und Standort nicht mit Fremden.
  2. Fragen: Frage eine erwachsene Vertrauensperson, bevor Du Daten eingibst.
  3. Geheim halten: Verrate Dein Passwort nicht an andere Kinder oder Fremde.
  4. Erlaubnis holen: Frage Menschen, bevor Du ein Foto von ihnen teilst.
  5. Hilfe holen: Zeige komische oder unangenehme Nachrichten sofort einem Erwachsenen.


Passwörter schützen Konten

Ein gutes Passwort ist lang und schwer zu erraten. Ein geheimer Satz kann helfen. Nutze nicht Deinen Namen oder Dein Geburtsdatum.

Wichtig: Schreibe im Unterricht kein echtes Passwort auf. Nutze nur erfundene Beispiele.


Standort, Kamera und Mikrofon

Apps können nach Deinem Standort, Deiner Kamera oder Deinem Mikrofon fragen. Klicke nicht einfach auf „Ja“. Frage zuerst eine erwachsene Vertrauensperson.


Was tun bei einem unguten Gefühl?

  1. Antworte nicht.
  2. Klicke nichts an.
  3. Schließe die Seite.
  4. Hole sofort Hilfe.
  5. Zeige die Nachricht einer erwachsenen Vertrauensperson.

Du bist nicht schuld, wenn Dich jemand im Internet bedrängt oder austrickst.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was sind persönliche Daten? (Informationen, die etwas über Dich verraten) (!Nur Bilder von Tieren) (!Nur Wörter aus einem Buch) (!Nur Zahlen aus dem Mathematikheft)




Welche Angabe solltest Du nicht an Fremde senden? (Deine Wohnadresse) (!Deine Lieblingsfarbe) (!Den Namen eines Märchens) (!Das Ergebnis einer Rechenaufgabe)




Was tust Du vor dem Teilen eines Fotos mit anderen Kindern darauf? (Du fragst die Kinder und eine erwachsene Vertrauensperson) (!Du teilst es sofort) (!Du schreibst alle Namen dazu) (!Du sendest es an viele unbekannte Menschen)




Eine fremde Person fragt nach Deiner Schule. Was ist richtig? (Du antwortest nicht und holst Hilfe) (!Du nennst Schule und Klasse) (!Du schickst ein Foto vom Schulweg) (!Du verrätst Deine Adresse dazu)




Welches Passwort ist am besten? (Ein langer geheimer Satz, den andere nicht erraten) (!Dein Vorname) (!Das Wort Passwort) (!Dein Geburtsdatum)




Warum soll Dein Standort privat bleiben? (Er kann zeigen, wo Du gerade bist) (!Er macht den Bildschirm heller) (!Er lädt den Akku) (!Er ändert die Lautstärke)




Was tust Du bei einem unbekannten Link in einer Nachricht? (Du klickst nicht und fragst einen Erwachsenen) (!Du klickst sofort) (!Du leitest ihn an alle weiter) (!Du gibst danach Dein Passwort ein)




Was tust Du bei einer unangenehmen Nachricht? (Du holst Hilfe bei einer erwachsenen Vertrauensperson) (!Du behältst alles für Dich) (!Du antwortest mit Deiner Adresse) (!Du triffst die Person allein)




Was kann mit einem öffentlichen Beitrag passieren? (Viele Menschen können ihn sehen und weitergeben) (!Nur Du kannst ihn sehen) (!Er verschwindet immer sofort) (!Er bleibt immer nur auf Deinem Gerät)




Welche Regel schützt Deine Daten? (Erst fragen, dann teilen) (!Alles sofort senden) (!Passwörter mit Freunden tauschen) (!Fremden den Standort zeigen)





Memory

Name gehört zu persönlichen Daten
Passwort bleibt geheim
Adresse zeigt, wo Du wohnst
Standort zeigt, wo Du bist
Foto kann Menschen erkennbar machen
Vertrauensperson hilft bei Unsicherheit





Drag and Drop

Ordne die richtigen Schutzregeln zu. Situation
Nichts verraten und Hilfe holen Eine fremde Person fragt nach Deiner Adresse
Erlaubnis einholen Du möchtest ein Foto mit anderen Kindern teilen
Geheim halten Jemand möchte Dein Passwort wissen
Nicht anklicken Eine unbekannte Nachricht enthält einen Link
Erwachsene fragen Eine App möchte Deinen Standort nutzen






Kreuzworträtsel

Privat Was soll nicht jeder über Dich wissen?
Passwort Welches geheime Wort schützt ein Konto?
Adresse Welche Angabe zeigt, wo Du wohnst?
Standort Welche Angabe zeigt, wo Du gerade bist?
Erwachsene Wen kannst Du vor dem Teilen fragen?
Datenschutz Wie heißt das Schützen persönlicher Daten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Persönliche Daten erzählen etwas über

. Deine Adresse bleibt besser

. Ein Passwort muss

sein. Vor dem Teilen eines Fotos fragst Du nach der

. Eine App kann nach Deinem

fragen. Bei einem unbekannten Link klickst Du nicht auf

. Bei einem unguten Gefühl holst Du

. Eine erwachsene Vertrauensperson kann Dich

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Datenschutzschild: Male ein Schild, das Deine Daten beschützt. Zeichne mindestens drei Dinge hinein, die privat bleiben sollen.
  2. Daten-Ampel: Sortiere erfundene Karten in Grün, Gelb und Rot. Grün ist meist unproblematisch, Gelb bedeutet erst fragen, Rot bleibt privat.
  3. Stopp-Zeichen: Gestalte ein großes Stopp-Zeichen für unbekannte Links und fremde Fragen.
  4. Rollenspiel: Spiele mit einem Partner eine Szene: Eine fremde Person fragt nach der Adresse. Zeigt eine sichere Reaktion.


Standard

  1. Klassenplakat: Erstellt ein Plakat mit fünf Regeln zum Schutz persönlicher Daten.
  2. Comic: Zeichne einen kurzen Comic. Eine Figur möchte ein Foto teilen und fragt zuerst um Erlaubnis.
  3. Interview: Befrage eine erwachsene Vertrauensperson: Welche Daten schützt sie besonders? Nutze keine echten geheimen Daten.
  4. Passwort-Satz: Erfinde einen langen Übungssatz als Passwort. Verwende ihn nur als Beispiel und nicht für ein echtes Konto.


Schwer

  1. Klassenregeln: Formuliere Regeln für sichere Fotos, Chats und Lern-Apps in Eurer Klasse.
  2. App-Prüfung: Prüfe mit einem Erwachsenen eine App. Welche Rechte möchte sie für Kamera, Mikrofon oder Standort?
  3. Erklärvideo: Drehe ein kurzes Video mit Spielfiguren. Erkläre darin „Erst fragen, dann teilen“.
  4. Beratungsstation: Entwickle Karten mit schwierigen Situationen. Andere Kinder ziehen eine Karte und nennen eine sichere Lösung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Sicher entscheiden: Lina bekommt eine Nachricht von einer unbekannten Person. Die Person fragt nach Schule und Wohnort. Erkläre Schritt für Schritt, was Lina tun sollte und warum.
  2. Foto-Regel anwenden: Auf einem Gruppenfoto sind vier Kinder. Beschreibe, was vor dem Hochladen geklärt werden muss.
  3. App-Berechtigungen beurteilen: Eine Taschenlampen-App möchte Standort, Mikrofon und Kontakte nutzen. Entscheide, welche Fragen Du einem Erwachsenen stellen würdest.
  4. Passwort verbessern: Erkläre, warum „Mia2017“ leicht zu erraten sein kann. Beschreibe, wie ein sichereres Übungspasswort aussehen sollte, ohne ein echtes Passwort zu nennen.
  5. Hilfeplan entwickeln: Erstelle einen Plan für den Fall, dass eine Nachricht Angst macht. Begründe die Reihenfolge Deiner Schritte.
  6. Öffentlich und privat vergleichen: Vergleiche einen Zettel in Deiner Schultasche mit einem öffentlichen Beitrag im Internet. Was ist gleich und was ist anders?




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du erkennst persönliche Daten.
  2. Du unterscheidest privat und öffentlich.
  3. Du erklärst mindestens drei Schutzregeln.
  4. Du wendest die Regeln auf eine neue Situation an.
  5. Du weißt, bei wem Du Hilfe holen kannst.
  6. Du gibst keine echten Passwörter oder privaten Angaben ab.




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