Fremde Kontakte in Fortnite richtig einschätzen


Fremde Kontakte in Fortnite richtig einschätzen
Einleitung
Fremde Kontakte in Fortnite richtig einschätzen ist eine zentrale Kompetenz der Medienbildung. In Fortnite spielst Du oft mit anderen Menschen zusammen, die Du nicht aus der Schule, dem Sportverein oder Deiner Familie kennst. Manche sind freundlich, fair und wollen einfach ein gutes Match spielen. Andere können beleidigen, Druck machen, betrügen, private Daten sammeln oder versuchen, Dich aus dem Spiel heraus auf andere Plattformen zu locken. Dieser aiMOOC hilft Dir, Situationen im Spiel besser zu beurteilen, Deine Privatsphäre zu schützen und bei Problemen richtig zu handeln.

In diesem Kurs lernst Du nicht, fremde Menschen grundsätzlich schlecht zu finden. Du lernst, zwischen normalem Spielkontakt, unsicherem Kontakt und gefährlichem Verhalten zu unterscheiden. Das ist wichtig, weil Online-Spiele wie Fortnite gleichzeitig Spiel, Treffpunkt, Chatraum, Kreativplattform und soziales Netzwerk sein können. Wer Medien kompetent nutzt, bleibt freundlich, aber vorsichtig; offen, aber nicht leichtgläubig; hilfsbereit, aber klar in den eigenen Grenzen.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum fremde Kontakte in Fortnite anders eingeschätzt werden müssen als bekannte Freundinnen und Freunde. Du erkennst Warnsignale wie Druck, Geheimhaltung, Beleidigungen, Geschenke gegen Gegenleistungen, Aufforderungen zu privaten Chats oder Fragen nach persönlichen Daten. Du kannst beschreiben, wie Du blockierst, meldest, Daten schützt und Hilfe holst. Außerdem kannst Du mit anderen eine faire und sichere Spielvereinbarung entwickeln.
Fortnite als sozialer Spielraum
Fortnite ist nicht nur ein Computerspiel. Es ist ein digitaler Raum, in dem Menschen gemeinsam spielen, bauen, sprechen, schreiben, Skins zeigen, kreative Inseln besuchen und Teams bilden. Dadurch entstehen Kontakte. Ein Kontakt kann nur für eine Runde bestehen oder sich über Freundschaftsanfragen, Gruppen, Voice-Chat und gemeinsame Spielzeiten verlängern.
Die deutsche USK-Altersfreigabe für Fortnite liegt bei ab 12 Jahren. Trotzdem bedeutet eine Altersfreigabe nicht, dass jede Situation im Spiel automatisch sicher oder für jede Person passend ist. In Fortnite können außerdem unterschiedliche Erlebnisse, Inseln und Inhalte eigene Alterseinstufungen haben. Für Dich heißt das: Achte nicht nur auf das Spiel als Ganzes, sondern auch darauf, welche Inhalte Du betrittst, mit wem Du sprichst und wie sich andere verhalten.
Warum fremde Kontakte besonders sind
Bei einer Person aus Deiner Klasse kannst Du überprüfen, wer sie ist. Bei einer fremden Person im Spiel ist das anders. Ein Nickname, ein Skin, eine Stimme, ein Rang oder ein angeblich gleiches Alter beweisen nicht, wer wirklich am anderen Ende sitzt. Auch eine freundliche Person kann falsche Angaben machen. Deshalb gilt: Vertrauen entsteht nicht durch einen coolen Skin, eine nette Stimme oder ein Geschenk im Spiel, sondern durch überprüfbares, respektvolles und dauerhaft grenzachtendes Verhalten.
Fremde Kontakte sind nicht automatisch gefährlich. Sie sind aber nicht überprüft. Genau deshalb brauchst Du klare Regeln. Du entscheidest nicht nach Gefühl allein, sondern nach Kriterien: Welche Informationen will die Person? Respektiert sie ein Nein? Drängt sie Dich zu Geheimhaltung? Will sie auf andere Plattformen wechseln? Reagiert sie aggressiv, wenn Du vorsichtig bist?
Spielkontakt ist nicht gleich Freundschaft
Ein gemeinsamer Sieg, ein lustiger Moment oder eine gute Teamrunde kann sich vertraut anfühlen. Trotzdem ist ein Spielkontakt zunächst nur ein Spielkontakt. Eine Freundschaft braucht Zeit, Ehrlichkeit, gegenseitigen Respekt und oft auch eine Verbindung außerhalb des Spiels, die von Erwachsenen oder vertrauten Personen eingeschätzt werden kann. Im Spiel solltest Du deshalb zwischen drei Ebenen unterscheiden:
- Spielkontakt: Ihr spielt eine Runde zusammen, ohne private Informationen auszutauschen.
- Online-Bekanntschaft: Ihr trefft Euch öfter im Spiel, bleibt aber vorsichtig und schützt persönliche Daten.
- Vertrauensperson: Du kennst die Person wirklich, kannst ihre Identität überprüfen und hast keine Geheimhaltung gegenüber Eltern, Erziehungsberechtigten oder anderen Vertrauenspersonen nötig.
Persönliche Daten schützen

Persönliche Daten sind Informationen, mit denen andere Dich erkennen, erreichen, finden oder unter Druck setzen könnten. Dazu gehören nicht nur Passwort und Adresse. Auch scheinbar harmlose Angaben können zusammengesetzt ein genaues Bild ergeben. Wenn Du zum Beispiel Deinen Vornamen, Deine Schule, Deinen Wohnort und Deine Trainingszeiten verrätst, kann eine fremde Person viel über Dich wissen.
Gib fremden Kontakten in Fortnite nicht weiter: Deinen echten Namen, Deine Adresse, Deine Schule, Deine Klasse, Deinen Wohnort, Deine Telefonnummer, Deine E-Mail-Adresse, Passwörter, Login-Daten, Bilder von Dir, Bilder Deiner Wohnung, Deinen Standort, Social-Media-Profile, Messenger-Kontakte, familiäre Informationen, Zahlungsdaten oder Tagesabläufe.
Warum auch kleine Informationen wichtig sind
Viele Risiken entstehen nicht durch eine einzige große Information, sondern durch viele kleine Puzzleteile. Ein Satz wie „Ich wohne in der Nähe vom Bahnhof“ klingt harmlos. Zusammen mit „Ich bin in Klasse 6b“, „Ich trainiere mittwochs“ und einem Profilnamen kann daraus ein Risiko werden. Datenschutz bedeutet daher: Du überlegst vor dem Teilen, ob die Information wirklich nötig ist. In Fortnite ist fast keine private Information nötig, um gut zusammen zu spielen.
Warnsignale bei fremden Kontakten

Warnsignale helfen Dir, eine Situation rechtzeitig zu stoppen. Ein Warnsignal bedeutet nicht immer, dass sofort etwas Schlimmes passiert. Es bedeutet aber: Du sollst vorsichtiger werden, keine weiteren Daten teilen und bei Bedarf Hilfe holen.
Rote Warnsignale
- Geheimhaltung: Die Person sagt, Du sollst niemandem von Eurem Chat erzählen.
- Druck: Die Person will, dass Du sofort antwortest, sofort addest oder sofort auf eine andere Plattform wechselst.
- Private Daten: Die Person fragt nach Wohnort, Schule, echtem Namen, Telefonnummer, Bildern oder Messenger.
- Geschenke: Die Person verspricht Skins, V-Bucks oder Vorteile, wenn Du etwas Persönliches tust.
- Accountdaten: Die Person fragt nach Passwort, E-Mail, Code, Zwei-Faktor-Code oder Login.
- Ausgrenzung: Die Person macht Dich abhängig, indem sie sagt, nur sie verstehe Dich.
- Beleidigung: Die Person beschimpft, bedroht, demütigt oder setzt Dich vor anderen herab.
- Grenzverletzung: Die Person macht sexuelle Bemerkungen, fragt nach Bildern oder will ein Treffen.
- Wechsel der Plattform: Die Person will unbedingt auf Messenger, Social Media oder private Chats ausweichen.
- Erpressung: Die Person droht, Informationen, Screenshots oder Gerüchte zu verbreiten.
Gelbe Warnsignale
Gelbe Warnsignale sind Situationen, die nicht sofort gefährlich sein müssen, aber besondere Vorsicht brauchen. Dazu gehören sehr schnelle Freundschaftsanfragen, übertriebenes Lob, häufige Fragen nach Deinem Alltag, ständiges Einladen in private Gruppen oder das Drängen, jeden Tag zur gleichen Zeit online zu sein. Bei gelben Signalen gilt: Bleib im Spiel, teile keine privaten Daten, prüfe die Einstellungen und sprich mit einer Vertrauensperson, wenn Du unsicher bist.
Das Ampel-Modell für Fortnite-Kontakte
Das Ampel-Modell hilft Dir, Kontakte schnell einzuschätzen.
Grün: eher unproblematisch
Ein Kontakt ist eher grün, wenn die Person nur über das Spiel spricht, höflich bleibt, ein Nein akzeptiert, keine privaten Informationen verlangt und nicht versucht, Dich außerhalb von Fortnite zu erreichen. Auch bei Grün gilt: Du bleibst sparsam mit Daten und nimmst nicht automatisch Freundschaftsanfragen an.
Gelb: aufmerksam bleiben
Ein Kontakt ist gelb, wenn die Person sehr schnell Nähe aufbauen will, Dich häufig anschreibt, persönliche Fragen stellt, Dich ständig einlädt oder Dir Vorteile verspricht. Gelb bedeutet: langsam machen, nichts Privates teilen, keine Plattform wechseln, Einstellungen prüfen und bei Unsicherheit mit einer Vertrauensperson sprechen.
Rot: sofort handeln
Ein Kontakt ist rot, wenn die Person Druck macht, beleidigt, droht, sexuelle Inhalte anspricht, Bilder verlangt, ein Treffen will, Geheimhaltung fordert, Accountdaten möchte oder Dich zu Käufen, Codes oder Links drängt. Rot bedeutet: Chat beenden, nicht diskutieren, blockieren, melden und Hilfe holen.
Sichere Entscheidungen treffen
Eine sichere Entscheidung ist nicht immer die bequemste Entscheidung. Manchmal willst Du höflich bleiben, niemanden enttäuschen oder nicht aus einem Team ausgeschlossen werden. Trotzdem darfst Du jederzeit Grenzen setzen. In digitalen Räumen gilt: Ein Nein ist vollständig. Du musst es nicht beweisen, erklären oder verteidigen.
Die Stopp-Regel
Die Stopp-Regel besteht aus vier Schritten:
- Stopp: Reagiere nicht weiter, wenn Dir etwas komisch vorkommt.
- Trennen: Verlasse Chat, Gruppe, Lobby oder Match, wenn Du Dich unwohl fühlst.
- Sichern: Merke Dir, was passiert ist, und hole eine erwachsene Vertrauensperson dazu, bevor Du etwas löschst oder weiterleitest.
- Melden: Nutze Meldefunktionen, Blockieren und Stummschalten, wenn Regeln verletzt werden.
Nicht in die Diskussion ziehen lassen
Problematische Kontakte versuchen manchmal, Dich in lange Diskussionen zu verwickeln: „Warum vertraust Du mir nicht?“, „Du bist feige“, „Ich wollte doch nur nett sein“ oder „Wenn Du mich blockierst, bist Du schuld“. Lass Dich davon nicht festhalten. Du darfst den Kontakt beenden, auch wenn die andere Person beleidigt reagiert.
Werkzeuge in Fortnite und im Epic-Konto
Fortnite und Epic Games bieten Sicherheitswerkzeuge. Die genaue Darstellung in Menüs kann sich ändern, aber die Grundideen bleiben wichtig: Du kannst Kommunikation begrenzen, Freundschaftsanfragen kontrollieren, Inhalte nach Alter einschränken, Käufe absichern, Sprache filtern, Spieler stummschalten, blockieren und melden.
Voice-Chat und Text-Chat
Voice-Chat kann praktisch sein, weil Teamarbeit schneller funktioniert. Er kann aber auch riskanter sein, weil Beleidigungen, Druck oder private Fragen direkt und emotional wirken. Text-Chat ist langsamer, kann aber ebenfalls verletzen oder manipulieren. Sichere Einstellungen sind besonders dann wichtig, wenn Du mit unbekannten Personen spielst. Eine vorsichtige Einstellung ist, Kommunikation auf bekannte Freundinnen und Freunde zu begrenzen oder Chat ganz auszuschalten, wenn Du Dich damit wohler fühlst.
Freundschaftsanfragen prüfen
Nimm nicht jede Freundschaftsanfrage an. Eine gute Prüfregel lautet: Kenne ich diese Person wirklich, oder kenne ich nur ihren Spielstil? Frage Dich:
- Identität: Weiß ich sicher, wer diese Person ist?
- Grund: Warum möchte die Person mich hinzufügen?
- Verhalten: War die Person respektvoll, auch wenn etwas nicht gut lief?
- Grenzen: Akzeptiert die Person, wenn ich keine privaten Daten teile?
- Sicherheit: Würde ich einer Vertrauensperson offen von diesem Kontakt erzählen?
Blockieren, Stummschalten und Melden
Blockieren ist keine Strafe, sondern Selbstschutz. Stummschalten hilft, wenn Du eine Person nicht hören oder lesen möchtest. Melden ist wichtig, wenn Regeln verletzt werden, damit die Plattform Hinweise prüfen kann. Melden ist besonders sinnvoll bei Beleidigungen, Drohungen, Hass, Belästigung, Cybergrooming, Betrug, Identitätsmissbrauch oder Aufforderungen, private Daten preiszugeben.
Kindersicherung und Familienregeln
Kindersicherung kann helfen, Kontakte sicherer zu gestalten. Dazu gehören Einstellungen für Text- und Sprachchat, Freundschaftsanfragen, Altersfreigaben, Käufe, Spielzeit und Berichte. Technische Einstellungen ersetzen aber kein Gespräch. Die beste Sicherheit entsteht, wenn Du mit Eltern, Erziehungsberechtigten oder anderen Vertrauenspersonen vereinbarst, wie Du spielst, wann Du Hilfe holst und welche Kontakte okay sind.
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Typische Risikosituationen in Fortnite
V-Bucks, Skins und angebliche Geschenke
Wenn Dir jemand kostenlose V-Bucks, seltene Skins oder Vorteile verspricht, solltest Du misstrauisch werden. Betrugsversuche nutzen oft Wünsche aus: Du willst etwas Seltenes haben, schnell besser werden oder dazugehören. Doch niemand braucht Dein Passwort, Deinen Code oder private Daten, um Dir legal etwas Gutes zu tun. Besonders gefährlich sind Links, angebliche Generatoren, Tauschgeschäfte, Login-Seiten oder „Ich brauche nur kurz Deinen Account“-Sätze.
Wechsel zu Messenger oder Social Media
Wenn eine fremde Person Dich aus Fortnite heraus auf Messenger, Social Media, private Chats oder Videochat-Plattformen lotsen will, ist das ein klares Warnsignal. Außerhalb des Spiels gelten oft andere Sichtbarkeiten, andere Meldewege und mehr Möglichkeiten, private Daten zu sammeln. Du musst nicht unhöflich werden. Ein sicherer Satz lautet: Ich bleibe im Spiel und teile keine privaten Kontakte.
Cybergrooming erkennen
Cybergrooming bedeutet, dass jemand über digitale Kontakte gezielt Vertrauen aufbaut, um Minderjährige zu manipulieren, zu belästigen, zu erpressen oder zu einem Treffen, zu Bildern oder zu sexuellen Handlungen zu drängen. Cybergrooming beginnt nicht immer offensichtlich. Es kann mit Nettigkeit, Geschenken, viel Aufmerksamkeit oder scheinbarem Verständnis starten. Warnend ist vor allem, wenn die Person Geheimhaltung fordert, Dich isoliert, Dich besonders abhängig macht oder Grenzen überschreitet.
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Cybermobbing und toxisches Verhalten
Cybermobbing und toxisches Verhalten können in Spielen auftreten, wenn Menschen andere absichtlich beleidigen, ausgrenzen, lächerlich machen oder unter Druck setzen. Besonders verletzend ist es, wenn mehrere Personen gleichzeitig mitmachen. Du bist nicht verantwortlich für das Fehlverhalten anderer. Du kannst den Kontakt beenden, Beleidigungen melden und Dir Unterstützung holen. Wenn Du selbst wütend bist, gilt: Schreibe nichts, was Du später bereust. Fairness ist Teil von Medienkompetenz.
Fair bleiben und Grenzen respektieren
Sicherheit bedeutet nicht nur, Dich selbst zu schützen. Du trägst auch Verantwortung dafür, wie Du mit anderen umgehst. Frage keine fremden Personen nach privaten Daten. Dränge niemanden in den Voice-Chat. Mache keine Witze über Herkunft, Geschlecht, Aussehen, Sprache, Religion, Behinderung oder sexuelle Orientierung. Veröffentliche keine Screenshots, Clips oder Chat-Inhalte, um andere bloßzustellen. Wer fair spielt, macht Fortnite sicherer für alle.
Gute Sätze für schwierige Situationen
- Grenzen setzen: Ich teile keine privaten Daten.
- Chat begrenzen: Ich bleibe im Fortnite-Chat und wechsle nicht auf Messenger.
- Freundschaftsanfrage ablehnen: Ich nehme nur Leute an, die ich wirklich kenne.
- Spiel verlassen: Mir ist das zu unangenehm, ich gehe aus der Lobby.
- Hilfe holen: Ich spreche darüber mit einer Vertrauensperson.
- Melden: Das verstößt gegen Regeln, ich melde das.
Klassen- oder Gruppenvereinbarung
Eine gute Medienbildung endet nicht bei Einzelregeln. Entwickelt in der Klasse, Jugendgruppe oder Familie eine gemeinsame Spielvereinbarung. Darin kann stehen, welche Chat-Einstellungen genutzt werden, wie mit fremden Kontakten umgegangen wird, welche Daten nie geteilt werden, wie lange gespielt wird und an wen man sich bei Problemen wendet. Wichtig ist: Die Vereinbarung soll nicht nur verbieten, sondern Sicherheit, Respekt und Spielspaß miteinander verbinden.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was solltest Du einem fremden Kontakt in Fortnite niemals geben? (Passwort oder private Daten) (!Deinen Lieblingsskin) (!Deinen Lieblingslandeplatz) (!Deine bevorzugte Waffe)
Ein fremder Spieler verspricht Dir kostenlose V-Bucks, wenn Du auf einen Link klickst. Was ist die sicherste Reaktion? (Nicht klicken, nicht einloggen, Kontakt melden oder blockieren) (!Schnell klicken, bevor das Angebot weg ist) (!Den Link an Freunde weiterleiten) (!Dem Spieler Dein Passwort geben)
Warum beweist eine Stimme im Voice-Chat nicht sicher, wer eine Person ist? (Stimmen und Angaben können täuschen) (!Stimmen sind immer eindeutig) (!Nur Erwachsene nutzen Voice-Chat) (!Fortnite überprüft jede Stimme persönlich)
Was ist ein rotes Warnsignal bei einem fremden Kontakt? (Die Person fordert Geheimhaltung) (!Die Person bedankt sich nach dem Match) (!Die Person markiert Gegner auf der Karte) (!Die Person verlässt nach der Runde das Team)
Was bedeutet es, einen problematischen Kontakt zu blockieren? (Du schützt Deine Grenze und stoppst weitere Kontakte) (!Du machst automatisch etwas Verbotenes) (!Du verlierst Deinen Fortnite-Account) (!Du musst danach weiter diskutieren)
Welche Einstellung ist für jüngere Spielende besonders vorsichtig? (Chat nur mit bekannten Freunden oder Chat aus) (!Chat mit allen Personen immer aktiv) (!Freundschaftsanfragen automatisch annehmen) (!Passwort im Team teilen)
Was solltest Du tun, wenn Dich jemand im Spiel sexuell belästigt oder bedroht? (Kontakt beenden, Hilfe holen, blockieren und melden) (!Allein weiterverhandeln) (!Die Person provozieren) (!Nichts sagen und die Person weiter adden)
Warum sind Freundschaftsanfragen von Fremden zu prüfen? (Ein guter Spielstil beweist keine echte Identität) (!Jede Anfrage ist automatisch gefährlich) (!Nur schlechte Spieler senden Anfragen) (!Freundschaftsanfragen löschen das Inventar)
Was gehört zu respektvollem Verhalten in Fortnite? (Keine Beleidigungen und keine privaten Fragen erzwingen) (!Andere unter Druck setzen) (!Gerüchte über Mitspieler verbreiten) (!Screenshots zum Bloßstellen posten)
Wozu dienen Meldefunktionen im Spiel? (Regelverstöße können von der Plattform geprüft werden) (!Sie schenken automatisch V-Bucks) (!Sie ersetzen jedes Gespräch mit Erwachsenen) (!Sie machen den eigenen Account unsichtbar)
Memory
| Privatsphäre | Keine persönlichen Daten preisgeben |
| Blockieren | Kontakt dauerhaft stoppen |
| Melden | Regelverstoß an die Plattform senden |
| Cybergrooming | Vertrauensaufbau mit gefährlicher Absicht |
| V-Bucks-Scam | Betrug mit angeblichen Geschenken |
| Netiquette | Respektvolles Verhalten im Chat |
| Freundesliste | Nur geprüfte Kontakte hinzufügen |
| Bauchgefühl | Warnsignal ernst nehmen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Einschätzung |
|---|---|
| Bekannte Person aus Deiner Klasse | eher sicherer Kontakt |
| Unbekannte Person fragt nach Deiner Schule | rotes Warnsignal |
| Mitspieler akzeptiert Dein Nein | respektvolles Verhalten |
| Fremder verspricht V-Bucks für Login-Daten | Betrugsversuch |
| Person will den Chat geheim halten | gefährliche Manipulation |
...
Kreuzworträtsel
| Datenschutz | Wie nennt man den Schutz persönlicher Informationen? |
| Blockieren | Was beendet den Kontakt zu einer problematischen Person im Spiel? |
| Melden | Welche Funktion informiert die Plattform über Regelverstöße? |
| Cybergrooming | Wie heißt das gezielte Anbahnen gefährlicher Kontakte mit Minderjährigen im Netz? |
| Netiquette | Wie nennt man Regeln für respektvolles Verhalten online? |
| Passwort | Was darfst Du niemals an andere Spieler weitergeben? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Sicherheitscheck: Erstelle eine Liste mit zehn Informationen, die Du fremden Kontakten in Fortnite nicht geben würdest, und begründe drei davon.
- Ampelkarte: Zeichne eine Ampel für Fortnite-Kontakte mit je drei grünen, gelben und roten Beispielen.
- Grenzensatz: Formuliere fünf kurze Sätze, mit denen Du höflich, aber klar Nein sagen kannst.
- Einstellungsdetektiv: Recherchiere mit einer erwachsenen Vertrauensperson, wo Chat-, Freundschafts- und Meldefunktionen in Deinem Spielkonto zu finden sind.
Standard
- Rollenspiel: Spielt zu zweit eine Szene nach, in der eine fremde Person private Daten wissen will, und zeigt eine sichere Reaktion.
- Plakat: Gestalte ein Lernplakat mit dem Titel „Fremde Kontakte in Fortnite richtig einschätzen“ für jüngere Schülerinnen und Schüler.
- Fallanalyse: Beschreibe einen erfundenen Fortnite-Chat und markiere darin alle Warnsignale.
- Familienvereinbarung: Entwickle eine faire Spielvereinbarung mit Regeln zu Spielzeit, Chat, Käufen, Freundschaftsanfragen und Hilfeholen.
Schwer
- Medienprojekt: Produziere ein kurzes Erklärvideo oder Audiostück über Cybergrooming, Betrug und Datenschutz in Online-Spielen.
- Debatte: Diskutiert, ob Voice-Chat in Spielen für jüngere Jugendliche eher Chance oder Risiko ist, und sammelt Argumente für beide Seiten.
- Leitfaden: Schreibe einen zweiseitigen Sicherheitsleitfaden für eine Schule, der Fortnite als Beispiel für sichere Online-Kommunikation nutzt.
- Peer-Beratung: Entwickle ein Konzept, wie ältere Schülerinnen und Schüler jüngere beim sicheren Spielen unterstützen können, ohne Angst zu machen.


Lernkontrolle
- Szenarioanalyse: Du erhältst eine Freundschaftsanfrage von einer Person, mit der Du gerade gewonnen hast. Erkläre, welche Fragen Du Dir stellst, bevor Du annimmst oder ablehnst.
- Transferaufgabe: Übertrage das Ampel-Modell auf ein anderes Online-Spiel oder eine Messenger-Gruppe und vergleiche Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- Entscheidungsbegründung: Eine fremde Person fragt nach Deinem Alter und Deiner Stadt. Begründe, warum diese Frage problematisch sein kann, auch wenn sie freundlich gestellt wird.
- Handlungsplan: Entwickle einen Fünf-Schritte-Plan für den Fall, dass jemand Dich beleidigt, bedroht oder zu privaten Bildern drängt.
- Einstellungsvergleich: Vergleiche offene Chat-Einstellungen mit eingeschränkten Chat-Einstellungen und bewerte, welche für verschiedene Altersgruppen sinnvoll sind.
- Perspektivwechsel: Erkläre aus Sicht einer Lehrkraft oder eines Elternteils, warum technische Schutzfunktionen wichtig sind, aber Gespräche über Medienverhalten nicht ersetzen.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Regeln auswendig kannst, sondern sichere Entscheidungen begründen und auf neue Situationen übertragen kannst. Wichtig sind:
- Begriffsverständnis: Du erklärst Begriffe wie Privatsphäre, Datenschutz, Cybergrooming, Cybermobbing, Blockieren und Melden.
- Warnsignale: Du erkennst in Beispielsituationen grüne, gelbe und rote Signale.
- Handlungskompetenz: Du beschreibst konkrete Schritte bei Druck, Belästigung, Betrug oder Datenfragen.
- Reflexion: Du begründest, warum freundliches Verhalten und vorsichtige Datensparsamkeit zusammenpassen.
- Mediengestaltung: Du erstellst ein eigenes Produkt, zum Beispiel Plakat, Video, Leitfaden, Podcast oder Klassenvereinbarung.
- Transfer: Du überträgst die Regeln auf andere Spiele, Messenger oder soziale Netzwerke.
OERs zum Thema
Weiterführende Quellen und Orientierung
- Epic Games Safety Center: Parental Controls und soziale Einstellungen
- Epic Games Community Rules: Regeln zu Respekt, Belästigung und Sicherheit
- Fortnite: Voice- und Text-Reporting
- USK: Altersfreigabe Fortnite
- klicksafe: Informationen zu Fortnite und Altersfreigaben
- Internet Matters: Leitfaden zu Fortnite-Kindersicherungen
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