Tablet


Tablet
Einleitung
Ein Tablet oder Tabletcomputer ist ein flacher, tragbarer Computer, der vor allem über einen Touchscreen bedient wird. Im Unterschied zu vielen Notebooks besitzt ein klassisches Tablet keine fest eingebaute ausklappbare Tastatur, sondern nutzt eine Bildschirmtastatur, Fingergesten und häufig auch einen Stift. Tablets gehören zu den mobilen Computern und verbinden Eigenschaften von Smartphone, Laptop und E-Book-Reader. Du kannst mit ihnen lesen, schreiben, recherchieren, zeichnen, fotografieren, filmen, kommunizieren, lernen, spielen und digitale Produkte gestalten.
Dieser aiMOOC hilft Dir, ein Tablet nicht nur als Unterhaltungsgerät zu sehen, sondern als Werkzeug für Medienbildung, Informatik, Kommunikation, Kreativität und verantwortungsvolles Lernen. Du lernst, wie ein Tablet aufgebaut ist, welche Betriebssysteme und Apps eine Rolle spielen, welche Chancen und Grenzen Tablets im Unterricht haben und wie Du mit Datenschutz, Urheberrecht, Barrierefreiheit, Gesundheit und Nachhaltigkeit bewusst umgehst.
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Was ist ein Tablet?
Ein Tabletcomputer ist ein besonders leichter Personal Computer, der meist in der Hand gehalten oder auf einen Tisch gelegt wird. Die wichtigste Eingabefläche ist der Touchscreen. Durch Antippen, Wischen, Zoomen, Ziehen und längeres Drücken steuerst Du das Gerät direkt auf dem Bildschirm. Viele Tablets können zusätzlich mit einer externen Bluetooth-Tastatur, einer Schutzhülle mit Tastatur oder einem digitalen Stylus verbunden werden.
Tablets verwenden häufig Betriebssysteme, die auch von Smartphones bekannt sind, zum Beispiel Android, iPadOS oder spezielle mobile Varianten anderer Systeme. Über App-Stores lassen sich Programme installieren. Diese Programme heißen Apps. Sie erweitern die Möglichkeiten des Tablets, etwa für Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Videokonferenz, Notizen, Tabellenkalkulation, Programmierung, Lernplattformen, E-Mail, Navigation oder Digitale Kunst.
Tablet, Smartphone, Laptop und Convertible
Ein Smartphone ist meist kleiner und stärker auf Telefonie, kurze Nachrichten und mobile Alltagsnutzung ausgerichtet. Ein Laptop besitzt in der Regel eine fest eingebaute Tastatur, mehr Anschlüsse und oft ein vollwertiges Desktop-Betriebssystem. Ein Tablet liegt zwischen diesen Geräteklassen: Es ist größer als ein Smartphone, leichter als viele Laptops und besonders gut für berührungsorientierte Bedienung geeignet. Ein Convertible verbindet Tablet- und Notebook-Eigenschaften, weil es mit einer Tastatur oder einem umklappbaren Display sowohl als Tablet als auch als Laptop genutzt werden kann.
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Aufbau und Technik
Ein Tablet wirkt äußerlich einfach, enthält aber viele technische Komponenten. Der Bildschirm zeigt Inhalte an und erkennt Berührungen. Der Prozessor verarbeitet Befehle. Der Arbeitsspeicher unterstützt laufende Apps. Der Datenspeicher enthält Apps, Fotos, Videos und Dokumente. Der Akku versorgt das Gerät mit Energie. WLAN, Bluetooth und manchmal Mobilfunk stellen Verbindungen her. Kameras, Mikrofon, Lautsprecher, Sensoren und Anschlüsse erweitern die Nutzung.
Wichtige Bauteile
- Touchscreen: Er ist Anzeige- und Eingabefläche zugleich und erkennt Berührungen mit Fingern oder Stift.
- Prozessor: Er führt Rechenoperationen aus und beeinflusst, wie flüssig Apps laufen.
- Arbeitsspeicher: Er hält Daten bereit, die gerade benötigt werden.
- Flash-Speicher: Er speichert Apps, Dateien, Fotos, Videos und Einstellungen dauerhaft.
- Akku: Er ermöglicht mobile Nutzung ohne dauerhaftes Stromkabel.
- Kamera und Mikrofon: Sie ermöglichen Fotos, Videos, Scans, Videokonferenzen und Sprachaufnahmen.
- Sensoren: Sie erkennen zum Beispiel Lage, Bewegung, Helligkeit oder Standort.
- WLAN und Bluetooth: Sie verbinden das Tablet mit Netzwerken, Kopfhörern, Tastaturen, Stiften oder Lautsprechern.
Touchscreen und Gesten
Der Touchscreen ist das zentrale Bedienfeld. Du tippst auf Symbole, wischst durch Seiten, ziehst Elemente an eine andere Stelle und vergrößerst Inhalte mit zwei Fingern. Diese Gesten machen Tablets intuitiv, können aber auch zu Fehlern führen, wenn man unbeabsichtigt tippt oder wischt. Deshalb ist es wichtig, die Bedienlogik einer App zu verstehen und nicht nur zufällig auf dem Bildschirm zu suchen.
Betriebssysteme und Apps
Das Betriebssystem verwaltet Dateien, Apps, Einstellungen, Verbindungen und Sicherheit. Es entscheidet, wie der Startbildschirm aussieht, welche Bediengesten funktionieren und wie Updates installiert werden. Häufige Tablet-Systeme sind Android, iPadOS, Windows auf Tablet- oder Convertible-Geräten sowie angepasste Systeme wie Fire OS. Jedes System hat eigene Stärken, Grenzen und App-Angebote.
Apps machen ein Tablet vielseitig. Eine App kann ein Zeichenprogramm, ein Browser, ein Videoplayer, ein Lernspiel, ein Schreibprogramm oder eine Programmierumgebung sein. Nicht jede App ist automatisch sinnvoll, sicher oder lernförderlich. Vor der Installation solltest Du prüfen, welche Berechtigungen eine App verlangt, ob sie Werbung zeigt, ob sie Kosten verursacht und ob sie Deine Privatsphäre respektiert.
Updates und Sicherheit
Regelmäßige Updates schließen Sicherheitslücken, verbessern Funktionen und machen Apps stabiler. Ein Tablet ohne aktuelle Sicherheitsupdates kann anfälliger für Schadsoftware, Datenverlust und Angriffe sein. Sichere Geräte haben eine Bildschirmsperre, ein starkes Passwort oder biometrische Verfahren, aktuelle Updates, zuverlässige Backups und eine bewusste Auswahl installierter Apps.
Internet, Kommunikation und Cloud
Ein Tablet wird häufig mit dem Internet verbunden. Über WLAN nutzt Du ein lokales Netzwerk, zum Beispiel zu Hause oder in der Schule. Manche Tablets besitzen zusätzlich ein Mobilfunkmodul mit SIM-Karte oder eSIM, sodass sie unterwegs mobile Daten nutzen können. Über das Internet kannst Du recherchieren, Nachrichten versenden, an Videokonferenzen teilnehmen, Aufgaben auf Lernplattformen bearbeiten und Dateien in einer Cloud speichern.
Die Cloud ist praktisch, weil Dateien auf mehreren Geräten verfügbar sind. Gleichzeitig entstehen Fragen zum Datenschutz: Wer kann auf die Daten zugreifen? Wo werden sie gespeichert? Werden sie verschlüsselt? Welche Regeln gelten in der Schule? Verantwortungsvolle Nutzung bedeutet, persönliche Daten sparsam zu teilen, sichere Passwörter zu verwenden und sensible Inhalte nicht unüberlegt hochzuladen.
Tablets im Unterricht
Tablets können den Unterricht bereichern, wenn sie didaktisch sinnvoll eingesetzt werden. Sie ersetzen nicht automatisch gute Aufgaben, klare Lernziele oder persönliche Zusammenarbeit. Ein Tablet ist ein Werkzeug. Es kann Recherche, Schreiben, Fotografieren, Filmen, Messen, Zeichnen, Präsentieren, Übersetzen und gemeinsames Arbeiten erleichtern. Es kann aber auch ablenken, wenn Apps, Spiele, Chats und Benachrichtigungen nicht bewusst gesteuert werden.
Chancen für das Lernen
- Individualisierung: Lernende können Texte vergrößern, Vorlesefunktionen nutzen, in eigenem Tempo arbeiten und passende Übungsformen wählen.
- Kreativität: Tablets ermöglichen Fotos, Filme, Podcasts, Skizzen, Animationen, digitale Plakate und interaktive Präsentationen.
- Kollaboration: Lernende können gemeinsam Dokumente erstellen, Feedback geben und Ergebnisse teilen.
- Recherchekompetenz: Du kannst Quellen suchen, vergleichen, bewerten und korrekt verwenden.
- Barrierefreiheit: Vorlesefunktion, Untertitel, Zoom, Spracheingabe und Kontraste können Teilhabe unterstützen.
- Dokumentation: Experimente, Exkursionen und Lernprozesse lassen sich mit Fotos, Videos, Notizen und Tonaufnahmen festhalten.
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Grenzen und Risiken
Tablets können ablenken, wenn Benachrichtigungen, Spiele oder soziale Medien im Vordergrund stehen. Längere Bildschirmzeiten können Augen, Haltung und Konzentration belasten. Ungeschützte Geräte können persönliche Daten preisgeben. Auch Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht spielen eine Rolle: Du darfst nicht einfach fremde Bilder, Musik, Texte oder Fotos von Personen veröffentlichen. Ein reflektierter Umgang mit Tablets bedeutet daher, Technik, Regeln und Lernziele zusammenzudenken.
Medienkompetenz am Tablet
Medienkompetenz bedeutet, digitale Medien bewusst, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen. Beim Tablet zeigt sich Medienkompetenz in vielen Situationen: Du entscheidest, welche Quellen vertrauenswürdig sind, welche App für eine Aufgabe passt, wie Du ein digitales Produkt gestaltest, wie Du Dich online respektvoll verhältst und wie Du Deine Daten schützt.
Recherchieren und Quellen prüfen
Bei der Recherche solltest Du nicht nur den ersten Treffer übernehmen. Prüfe, wer eine Information veröffentlicht hat, wann sie veröffentlicht wurde, ob mehrere seriöse Quellen dasselbe sagen und ob Werbung oder Meinung als Information getarnt ist. Gute Recherche verbindet Suchmaschine, Lexikon, Bibliothek, Fachseiten, Schulmaterialien und eigene Beobachtungen. Wichtig ist auch, verwendete Quellen anzugeben.
Urheberrecht und Creative Commons
Viele Inhalte im Internet sind urheberrechtlich geschützt. Das bedeutet, dass Du sie nicht beliebig kopieren, verändern oder veröffentlichen darfst. Creative Commons-Lizenzen können die Nutzung erlauben, wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Dazu gehören zum Beispiel Namensnennung, Link zur Lizenz oder Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Besonders in Präsentationen, Erklärvideos und Lernprodukten ist sauberes Arbeiten mit Quellen ein wichtiger Teil der digitalen Bildung.
Datenschutz und Privatsphäre
Ein Tablet sammelt und verarbeitet Daten. Dazu gehören Nutzungsdaten, Standortdaten, Fotos, Kontakte, Suchanfragen und App-Berechtigungen. Datenschutz schützt Menschen davor, dass persönliche Informationen unkontrolliert genutzt werden. Du solltest deshalb Berechtigungen prüfen, Standortzugriff nur bei Bedarf erlauben, Geräte sperren, Updates installieren und keine privaten Daten anderer Personen veröffentlichen.
In der Schule gelten besondere Regeln. Fotos von Mitschülerinnen und Mitschülern dürfen nur mit Erlaubnis aufgenommen und weitergegeben werden. Zugangsdaten zu Lernplattformen gehören nicht in Chats oder öffentliche Dokumente. Auch Lehrkräfte und Schulen müssen darauf achten, datenschutzfreundliche Dienste zu nutzen und klare Nutzungsregeln zu vereinbaren.
Gesundheit und Ergonomie
Tablets sind leicht, aber nicht automatisch gesundheitsfreundlich. Wer lange nach unten schaut, kann Nacken und Rücken belasten. Zu geringe Helligkeit, Spiegelungen oder sehr lange Nutzung können die Augen ermüden. Auch Schlaf kann leiden, wenn Bildschirmnutzung direkt vor dem Einschlafen sehr intensiv ist. Gute Gewohnheiten helfen: regelmäßige Pausen, wechselnde Sitzpositionen, ausreichender Abstand zum Bildschirm, passende Helligkeit, bewusste Offline-Zeiten und klare Lernphasen.
Barrierefreiheit und Inklusion
Tablets können Inklusion unterstützen. Vorlesefunktionen helfen bei Leseschwierigkeiten. Spracheingabe kann Menschen unterstützen, die nicht gut tippen können. Vergrößerung, hoher Kontrast, Untertitel, AssistiveTouch, Bildschirmleser und alternative Eingabegeräte können Barrieren verringern. Barrierefreiheit ist aber nicht nur eine technische Funktion, sondern eine Haltung: Digitale Lernmaterialien sollten so gestaltet sein, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können.
Nachhaltigkeit
Tablets bestehen aus Rohstoffen, Elektronik, Akku, Glas, Kunststoffen und seltenen Metallen. Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung verursachen Umweltbelastungen. Nachhaltige Nutzung bedeutet, Geräte möglichst lange zu verwenden, gut zu schützen, Updates zu installieren, Akkus zu schonen, Reparaturmöglichkeiten zu prüfen, gebrauchte Geräte sinnvoll weiterzugeben und defekte Geräte fachgerecht zu recyceln. Ein günstiges Gerät ist nicht nachhaltig, wenn es schnell kaputtgeht oder keine Updates erhält.
Kauf- und Nutzungskriterien
Ein Tablet sollte zur Aufgabe passen. Für Lesen und einfache Internetnutzung reichen oft andere Eigenschaften als für Videoschnitt, digitale Kunst oder schulisches Multitasking. Wichtige Kriterien sind Bildschirmgröße, Gewicht, Akkulaufzeit, Stiftunterstützung, Tastaturmöglichkeit, Speichergröße, Prozessorleistung, Update-Versorgung, Datenschutz, Reparierbarkeit, Preis und Zubehör. Für die Schule sind außerdem Geräteverwaltung, robuste Hüllen, klare Regeln und zuverlässige Lernplattformen wichtig.
Zusammenfassung
Ein Tablet ist ein vielseitiger mobiler Computer, der über einen Touchscreen bedient wird. Es eignet sich für Lernen, Kommunikation, Kreativität, Recherche und Organisation. Sein Nutzen hängt jedoch davon ab, wie bewusst es eingesetzt wird. Wer ein Tablet kompetent nutzt, denkt an Lernziele, Quellenprüfung, Datenschutz, Urheberrecht, Gesundheit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit. So wird aus einem Gerät ein verantwortungsvoll genutztes Lernwerkzeug.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein typisches Merkmal eines Tablets? (Ein berührungsempfindlicher Bildschirm) (!Eine fest eingebaute mechanische Tastatur) (!Ein dauerhaft angeschlossener Drucker) (!Ein ausschließlich kabelgebundener Internetzugang)
Wozu dient das Betriebssystem eines Tablets? (Es verwaltet Apps, Dateien, Einstellungen und Sicherheit) (!Es ersetzt den Akku durch Strom aus dem Bildschirm) (!Es verhindert jede Internetverbindung) (!Es speichert nur Fotos und keine anderen Dateien)
Welche Verbindung wird häufig genutzt, um Kopfhörer oder Tastaturen kabellos mit einem Tablet zu koppeln? (Bluetooth) (!HDMI) (!Papierkorb) (!Textmarker)
Warum sind regelmäßige Updates wichtig? (Sie schließen Sicherheitslücken und verbessern Funktionen) (!Sie löschen immer alle persönlichen Dateien) (!Sie machen das Gerät grundsätzlich schwerer) (!Sie ersetzen automatisch jedes Passwort)
Was bedeutet Medienkompetenz beim Umgang mit Tablets? (Medien bewusst, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll nutzen) (!Jede App ohne Prüfung installieren) (!Nur Spiele verwenden und Lernen vermeiden) (!Informationen ungeprüft weiterleiten)
Welche Handlung schützt die Privatsphäre besonders gut? (App-Berechtigungen prüfen und sparsam vergeben) (!Das Passwort im Klassenchat teilen) (!Den Standort dauerhaft für alle Apps freigeben) (!Fremde Fotos ohne Erlaubnis hochladen)
Was ist ein möglicher Vorteil von Tablets im Unterricht? (Lernprozesse können kreativ dokumentiert werden) (!Alle Lernziele entstehen automatisch) (!Ablenkung ist grundsätzlich unmöglich) (!Quellen müssen nicht geprüft werden)
Was solltest Du bei fremden Bildern aus dem Internet beachten? (Urheberrecht und Lizenzbedingungen) (!Nur die Dateigröße) (!Die Farbe des App-Symbols) (!Die Anzahl der geöffneten Tabs)
Welche Gewohnheit unterstützt gesundes Arbeiten am Tablet? (Regelmäßige Pausen und passende Bildschirmhaltung) (!Stundenlang ohne Unterbrechung nach unten schauen) (!Immer mit maximaler Helligkeit arbeiten) (!Das Gerät nachts dauerhaft neben dem Kopf benutzen)
Was gehört zu nachhaltiger Tablet-Nutzung? (Geräte lange nutzen, schützen und fachgerecht recyceln) (!Geräte ohne Grund schnell ersetzen) (!Defekte Akkus in den Hausmüll werfen) (!Updates grundsätzlich vermeiden)
Memory
| Touchscreen | Bedienung durch Berührung |
| Akku | Mobile Energieversorgung |
| App | Zusatzprogramm für Aufgaben |
| WLAN | Verbindung zum lokalen Netzwerk |
| Bluetooth | Kabellose Verbindung zu Zubehör |
| Datenschutz | Schutz persönlicher Informationen |
| Stylus | Digitaler Eingabestift |
| Update | Aktualisierung von Software |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Touchscreen | Antippen und Wischen |
| Akku | Nutzung ohne Stromkabel |
| App | Programm auf dem Tablet |
| Cloud | Dateien online speichern |
| Datenschutz | Persönliche Daten schützen |
| Barrierefreiheit | Zugang für möglichst viele Menschen |
Kreuzworträtsel
| Touchscreen | Wie heißt der berührungsempfindliche Bildschirm eines Tablets? |
| Bluetooth | Welche Funktechnik verbindet Zubehör wie Kopfhörer oder Tastaturen kabellos? |
| Datenschutz | Welcher Begriff bezeichnet den Schutz persönlicher Informationen? |
| Betriebssystem | Welche Software verwaltet Apps, Dateien und Einstellungen? |
| Akkulaufzeit | Welcher Begriff beschreibt, wie lange ein Tablet ohne Ladekabel genutzt werden kann? |
| Barrierefreiheit | Welcher Begriff beschreibt digitale Gestaltung für möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Tablet-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einem Tablet. Beschreibe Bildschirm, Akku, Speicher, Kameras, Anschlüsse und mögliche Einsatzbereiche.
- App-Tagebuch: Notiere einen Tag lang, welche Apps Du nutzt. Ergänze bei jeder App, ob sie Information, Kommunikation, Kreativität, Lernen oder Unterhaltung unterstützt.
- Gesten erklären: Erstelle eine kleine Bildanleitung zu fünf Touchscreen-Gesten wie Tippen, Wischen, Zoomen, Ziehen und langes Drücken.
- Sicheres Passwort: Formuliere Regeln für sichere Passwörter und erkläre, warum man Zugangsdaten nicht teilen sollte.
Standard
- Tablet im Unterricht: Entwickle eine Unterrichtsidee, bei der das Tablet einen echten Lernvorteil bietet. Beschreibe Ziel, Ablauf, App-Auswahl und Ergebnis.
- Quellencheck: Recherchiere ein Thema mit dem Tablet und vergleiche drei Quellen. Bewerte Aktualität, Autorenschaft, Verständlichkeit und Zuverlässigkeit.
- Datenschutz-Check: Untersuche die Berechtigungen von drei Apps. Erkläre, welche Berechtigungen sinnvoll sind und welche kritisch sein könnten.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo zum Thema gesunde Tablet-Nutzung. Achte auf verständliche Sprache, passende Bilder und korrekte Quellen.
Schwer
- Medienkonzept: Entwirf ein Tablet-Nutzungskonzept für eine Klasse. Berücksichtige Lernziele, Regeln, Datenschutz, Ablenkung, Pausen und technische Betreuung.
- Nachhaltigkeitsanalyse: Analysiere den Lebensweg eines Tablets von Rohstoffen über Produktion und Nutzung bis Recycling. Entwickle Verbesserungsmöglichkeiten.
- Barrierefreies Lernmaterial: Erstelle ein digitales Lernblatt, das gut lesbar, klar strukturiert und mit Alternativtexten, Kontrasten und einfachen Formulierungen gestaltet ist.
- Vergleich mobiler Geräte: Vergleiche Tablet, Smartphone, Laptop und Convertible für verschiedene Lernaufgaben. Begründe, welches Gerät wann am sinnvollsten ist.


Lernkontrolle
- Fallanalyse Tablet im Unterricht: Eine Klasse nutzt Tablets, aber viele Lernende sind abgelenkt. Analysiere mögliche Ursachen und entwickle ein Regel- und Aufgabenmodell, das Lernen unterstützt.
- Transfer Datenschutz: Übertrage Datenschutzregeln vom Tablet auf eine neue Lernplattform. Erkläre, welche Risiken ähnlich sind und welche neu hinzukommen.
- App-Bewertung: Wähle eine Lern-App und beurteile sie nach Lernnutzen, Bedienbarkeit, Datenschutz, Werbung, Kosten und Barrierefreiheit.
- Quellenkritik: Vergleiche zwei Internetquellen zu einem technischen Thema. Begründe, welche Quelle vertrauenswürdiger ist und wie Du das erkennst.
- Nachhaltige Entscheidung: Eine Schule will neue Tablets kaufen. Entwickle Entscheidungskriterien, die nicht nur den Preis, sondern auch Haltbarkeit, Updates, Reparatur und Zubehör berücksichtigen.
- Gesundheitskonzept: Erstelle ein Konzept für gesundes Arbeiten mit Tablets in einer Doppelstunde. Berücksichtige Körperhaltung, Pausen, Augen, Licht und Konzentration.
Lernnachweis
Für einen gelungenen Lernnachweis zum Thema Tablet solltest Du zeigen, dass Du das Gerät technisch, pädagogisch und gesellschaftlich einordnen kannst.
- Grundverständnis: Du erklärst verständlich, was ein Tablet ist und wie es sich von Smartphone, Laptop und Convertible unterscheidet.
- Technikverständnis: Du benennst zentrale Bauteile und erklärst ihre Funktion.
- Anwendungskompetenz: Du wählst geeignete Apps und Arbeitsweisen für konkrete Lernaufgaben aus.
- Medienkompetenz: Du prüfst Quellen, beachtest Urheberrecht und gestaltest eigene digitale Produkte verantwortungsvoll.
- Datenschutzkompetenz: Du erkennst Risiken bei Apps, Cloud-Diensten, Fotos und Zugangsdaten.
- Reflexion: Du beurteilst Chancen und Grenzen von Tablets für Lernen, Gesundheit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit.
- Projektprodukt: Du präsentierst ein eigenes Ergebnis, zum Beispiel ein Lernvideo, eine Recherche, ein digitales Plakat, ein Nutzungskonzept oder eine Nachhaltigkeitsanalyse.
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