Zum Inhalt springen

Gehörbildung mit Score Audio üben

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 5. Juli 2026, 15:10 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Gehörbildung mit Score Audio üben




Einleitung

Gehörbildung ist das bewusste Trainieren des Hörens: Du lernst, Tonhöhen, Intervalle, Melodien, Rhythmen, Akkorde, Kadenzen und musikalische Formen nicht nur zu erkennen, sondern auch zu beschreiben, nachzusingen, nachzuspielen und zu notieren. Dieser aiMOOC verbindet kurze Notenbeispiele mit abspielbaren Hörbeispielen. So kannst Du erst hören, dann singen, klatschen, notieren, vergleichen und schließlich überprüfen, ob Deine innere Vorstellung mit dem Notenbild übereinstimmt.

Gehörbildung ist besonders wirksam, wenn Du regelmäßig in kleinen Einheiten übst. Entscheidend ist nicht, ob Du sofort alles richtig benennst. Entscheidend ist, dass Du beim Hören Fragen stellst: Geht die Melodie nach oben oder unten? Bewegt sie sich in Schritten oder Sprüngen? Liegt ein Dur- oder Moll-Klang vor? Ist der Puls gleichmäßig? Welche Funktion hat ein Akkord im Zusammenhang? Diese Fragen helfen Dir, Musik aktiv zu verstehen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du einfache musikalische Hörbeispiele untersuchen, beschreiben und selbst gestalten. Du übst dabei nicht nur Faktenwissen, sondern vor allem musikalisches Handeln.

  1. Relatives Gehör: Du kannst Tonhöhen mit einem Bezugston vergleichen und einfache Intervalle erkennen.
  2. Rhythmus: Du kannst Puls, Takt, Notenwerte und Pausen hörend erfassen.
  3. Melodie: Du kannst melodische Bewegungen als Schritt, Sprung, Wiederholung oder Tonleiterbewegung beschreiben.
  4. Dreiklang: Du kannst Dur-, Moll- und einfache Spannungswirkungen in Akkorden unterscheiden.
  5. Musikdiktat: Du kannst kurze Rhythmen und Melodien hörend notieren und Deine Lösung begründen.
  6. Höranalyse: Du kannst erklären, wie Tonhöhe, Rhythmus und Harmonie zusammenwirken.
  7. Lernen durch Üben: Du kannst eine eigene Hörübung planen, durchführen und auswerten.


Grundlagen der Gehörbildung


Inneres Hören und relatives Gehör

Beim inneren Hören stellst Du Dir Musik vor, ohne dass sie tatsächlich erklingt. Du kannst zum Beispiel ein bekanntes Lied im Kopf weiterführen oder einen Startton aufnehmen und danach eine Tonleiter singen. Das relative Gehör nutzt Beziehungen zwischen Tönen. Du musst einen Ton also nicht absolut benennen können; Du erkennst ihn in Bezug auf einen anderen Ton. Für die Schule, Chorarbeit, Band, Orchester, Musikproduktion und Komposition ist diese Fähigkeit besonders wertvoll.

Ein guter Übungsweg ist: hören, nachsingen, benennen, notieren, kontrollieren. Wenn Du nur benennst, bleibt das Hören abstrakt. Wenn Du zusätzlich singst oder spielst, wird aus dem Hörerlebnis eine körperliche und musikalische Erfahrung.


Tonhöhen hören: Intervalle und Stufen

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Es kann nacheinander als melodisches Intervall oder gleichzeitig als harmonisches Intervall erklingen. In der Gehörbildung beginnst Du meist mit gut unterscheidbaren Intervallen wie Prime, Oktave, Quinte und Quarte. Danach kommen Sekunde, Terz, Sexte, Septime und der Tritonus hinzu. Wichtig ist, dass Du nicht nur den Namen lernst, sondern den Klangcharakter: Eine kleine Sekunde wirkt eng und spannungsreich, eine Quinte offen und stabil, eine große Terz hell, eine kleine Terz eher weich oder dunkel.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major c2 c | c d | c e | c f | c g | c a | c b | c c' \bar "|." }

Hörübung: Spiele das Beispiel ab und höre auf den Abstand vom ersten Ton zum zweiten Ton jedes Paares. Singe danach nur den ersten Ton und ergänze den zweiten Ton selbst. Prüfe anschließend mit dem Audio, ob Deine Vorstellung stabil war.


Solmisation als Hörhilfe

Die Solmisation arbeitet mit Tonsilben wie do, re, mi, fa, sol, la und ti. Sie hilft Dir, Tonstufen in einer Tonleiter funktional zu hören. In der relativen Solmisation bleibt do der Grundton einer Dur-Tonart. Dadurch kannst Du dieselbe Melodie in verschiedenen Tonarten wiedererkennen, weil die Stufenbeziehungen gleich bleiben.

Datei:Close Encounters of the Third Kind - Curwen hand signs.png

\relative c' { \time 4/4 \key c \major c4 d e f | g2 r2 \bar "|." }
\addlyrics { do re mi fa sol }

Übe zuerst langsam: Höre das Beispiel, singe mit Tonsilben nach und zeige die Tonhöhenbewegung mit der Hand. Danach singst Du die gleiche Folge von einem anderen Startton aus. So trainierst Du die Beziehung zwischen den Stufen und nicht nur die absolute Tonhöhe.


Rhythmus hören: Puls, Takt und Dauer

Rhythmus entsteht durch die zeitliche Ordnung von Klängen und Pausen. Für die Gehörbildung sind Puls, Metrum, Takt, Notenwerte und Pausen wichtig. Ein häufiger Fehler ist, sofort einzelne Notenwerte erraten zu wollen. Besser ist: Finde zuerst den Grundschlag, klatsche ihn mit, erkenne dann Betonungen und notiere zuletzt die rhythmische Oberfläche.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

\relative c' { \time 4/4 c4 c8 c c4 r | c8 c c c c4 r | c2 c4 c | c1 \bar "|." }

Hörübung: Klatsche zuerst nur den gleichmäßigen Puls. Höre danach noch einmal und sprich die rhythmischen Ereignisse mit ta, ti-ti oder eigenen Silben. Notiere erst im dritten Durchgang die Notenwerte.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=wIPhZ6FzYdQ |500|center}}


Melodie hören: Richtung, Schritt und Sprung

Eine Melodie ist mehr als eine Folge einzelner Töne. Du hörst Richtung, Spannung, Wiederholung, Höhepunkt und Rückkehr. Beim Melodiediktat helfen Dir Fragen: Beginnt die Melodie auf dem Grundton? Bewegt sie sich schrittweise? Gibt es einen auffälligen Sprung? Kehrt sie zu einem Ruheton zurück? Eine Melodie kann außerdem als Gestalt erkannt werden, selbst wenn sie in eine andere Tonart übertragen wird.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major c4 d e g | a g e c | d e f a | g2 r2 \bar "|." }

Hörübung: Höre zuerst nur auf die Richtung. Zeichne eine Linie, die nach oben, unten oder gerade verläuft. Höre dann erneut und markiere, wo Schritte und Sprünge vorkommen. Erst danach notierst Du Tonhöhen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=qS3VhIaaIHI |500|center}}


Akkorde und harmonisches Hören

Ein Akkord besteht aus mehreren gleichzeitig erklingenden Tönen. In der Gehörbildung beginnst Du mit Dreiklängen. Der Dur-Dreiklang klingt oft hell und stabil, der Moll-Dreiklang dunkler und weicher. Verminderte und übermäßige Dreiklänge erzeugen stärkere Spannung. Noch wichtiger als das isolierte Erkennen ist das Hören im Zusammenhang: Ein Akkord kann als Tonika, Subdominante oder Dominante wirken.


\relative c' { \time 4/4 <c e g>1 | <c ees g>1 | <c f a>1 | <b d g>1 | <c e g>1 \bar "|." }

Hörübung: Höre die Akkorde erst ohne Benennung. Entscheide nur: wirkt der Klang ruhig, offen, dunkel oder spannungsreich? Danach benennst Du Dur, Moll und harmonische Funktion.


Musikdiktat als Trainingsform

Das Musikdiktat verbindet Hören, Gedächtnis und Notation. Es geht nicht darum, beim ersten Hören alles aufzuschreiben. Ein gutes Vorgehen besteht aus mehreren Durchgängen: Gesamtcharakter hören, Puls finden, Form gliedern, Rhythmus notieren, Tonhöhen ergänzen, Lösung prüfen. Auch Fehler sind nützlich, wenn Du erklären kannst, warum Du Dich verhört hast.

Datei:Dettato musicale sintesi.png


Hörtraining mit Noten und Audio


Übungsregeln

  1. Hören: Höre jedes Beispiel zuerst ohne mitzuschreiben und beschreibe den Gesamteindruck.
  2. Singen: Singe wichtige Töne, Intervalle oder Motive nach, bevor Du sie benennst.
  3. Klatschen: Klatsche den Puls und sprich rhythmische Muster, bevor Du Notenwerte notierst.
  4. Notieren: Schreibe eine Vermutung auf, auch wenn Du unsicher bist.
  5. Vergleichen: Prüfe Deine Lösung am Notenbild und erkläre mindestens einen Treffer und einen Fehler.
  6. Wiederholen: Übe kurze Beispiele häufiger, statt lange Beispiele nur einmal zu hören.


Übung 1: Gleich, höher oder tiefer?

Höre die Tonpaare. Entscheide jeweils, ob der zweite Ton gleich, höher oder tiefer klingt. Singe die Paare anschließend nach.


\relative c' { \time 4/4 c2 c | c d | e c | g g | f a | d c \bar "|." }

Auswertung: Tonwiederholungen stabilisieren Deine Tonvorstellung. Höhere und tiefere Bewegungen trainieren die Grundlage für jedes Melodiediktat.


Übung 2: Große und kleine Terz

Höre die Paare und achte auf den Klangunterschied zwischen großer und kleiner Terz. Singe anschließend den unteren Ton und ergänze die Terz darüber.


\relative c' { \time 4/4 c2 e | c ees | d fis | d f | e gis | e g \bar "|." }

Auswertung: Die große Terz ist ein wichtiger Bestandteil des Dur-Dreiklangs. Die kleine Terz ist ein wichtiger Bestandteil des Moll-Dreiklangs.


Übung 3: Quarte, Quinte und Oktave

Höre die stabilen Intervalle. Beschreibe, welches Intervall am offensten klingt und welches am stärksten wie Rückkehr oder Rahmen wirkt.


\relative c' { \time 4/4 c2 f | c g | c c' | g c, | d a' | d d' \bar "|." }

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=eLguEGsOGvs |500|center}}


Übung 4: Tritonus als Spannung

Der Tritonus teilt die Oktave in zwei gleiche Hälften und wirkt in vielen Zusammenhängen spannungsvoll. Höre die Beispiele und beschreibe, ob Du eine Auflösung erwartest.


\relative c' { \time 4/4 c2 fis | fis g | b, f' | f e | c fis | g1 \bar "|." }


Übung 5: Rhythmus mit Pausen

Höre das Beispiel mehrfach. Notiere zuerst nur die Pausenstellen. Ergänze danach die Notenwerte.


\relative c' { \time 4/4 c4 r c8 c r4 | c8 c c4 r c | c2 r4 c8 c | c1 \bar "|." }


Übung 6: Punktierung und Synkope

Höre auf Verschiebungen gegenüber dem Puls. Markiere beim zweiten Hören, wo eine Betonung unerwartet wirkt.


\relative c' { \time 4/4 c4. c8 c4 c | c8 c4 c8 r4 c | c4 r8 c c4. c8 | c1 \bar "|." }


Übung 7: Kurzes Melodiediktat in Dur

Höre die Melodie zuerst als Ganzes. Bestimme dann Anfangston, Schlusston, höchste Stelle und auffällige Sprünge.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major c4 d e g | f e d c | e f g a | g2 c,2 \bar "|." }


Übung 8: Melodiediktat in Moll

Achte auf die kleinere Terz über dem Grundton und auf die andere Klangfarbe der Tonart. Singe den Grundton als Bordun leise mit.


\relative c' { \time 4/4 \key a \minor a4 b c e | d c b a | c d e g | e2 a,2 \bar "|." }


Übung 9: Dreiklänge hören

Höre die Dreiklänge zuerst gebrochen, dann gleichzeitig. Notiere, ob Dur oder Moll erklingt.


\relative c' { \time 4/4 c4 e g c | <c, e g>1 | a4 c e a | <a, c e>1 | f4 a c f | <f, a c>1 | d4 f a d | <d, f a>1 \bar "|." }


Übung 10: Kadenz hören

Höre die Akkordfolge und beschreibe die Wirkung: Anfang, Öffnung, Spannung, Rückkehr. Spiele oder singe anschließend nur die Basslinie.


<<
  \chords { c1 f g c }
  \new Staff \relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>1 | <c f a>1 | <b d g>1 | <c e g>1 \bar "|." }
>>


Übung 11: Zwei Stimmen unterscheiden

Höre die Oberstimme und die Unterstimme getrennt. Versuche danach, beide gleichzeitig innerlich mitzuhören.


<<
  \new Staff \relative c'' { \time 4/4 \key c \major c4 d e g | a g e c | d e f g | e2 r2 \bar "|." }
  \new Staff \relative c' { \time 4/4 \key c \major c2 g | a g | f g | c,2 r2 \bar "|." }
>>


Übung 12: Transposition erkennen

Die folgende Melodie erscheint zweimal in unterschiedlicher Tonhöhe. Prüfe, ob Du die Gestalt wiedererkennst, obwohl die absoluten Töne wechseln.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major c4 d e g | a g e c | \key g \major g' a b d | e d b g \bar "|." }


Übung 13: Kurze Notation im ABC-Format

Höre das Beispiel und notiere die melodische Richtung. Vergleiche danach mit dem Notenbild.


X:1
T:Kurzer Hoerweg
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E G | A G E C | D E F A | G2 C2 |]


Strategien für erfolgreiches Üben


Vom Groben zum Feinen

Beginne nie mit Einzelheiten. Höre zuerst Form, Tempo, Grundstimmung und Wiederholungen. Danach kommen Takt, Rhythmus, Melodierichtung, Intervalle und harmonische Details. Diese Reihenfolge entlastet Dein Gedächtnis und verhindert, dass Du Dich an einem einzelnen Ton festbeißt.


Fehler als Diagnose nutzen

Ein Fehler zeigt, welche Hörkategorie noch unsicher ist. Verwechselst Du große und kleine Terzen, brauchst Du mehr Vergleichsübungen mit Dur und Moll. Verlierst Du beim Diktat den Anschluss, solltest Du Puls und Takt stärker trainieren. Schreibst Du richtige Tonrichtungen, aber falsche Tonhöhen, ist Deine melodische Gestalt schon vorhanden, die genaue Intervallgröße aber noch nicht sicher.


Üben in Gruppen

Gehörbildung eignet sich gut für Partner- und Gruppenarbeit. Eine Person spielt oder singt ein kurzes Motiv, die andere beschreibt es. Danach werden Rollen getauscht. Besonders hilfreich ist es, wenn Ihr nicht sofort bewertet, sondern begründet: Welche Stelle war eindeutig? Welche Stelle war unsicher? Welche Strategie hat geholfen?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was trainierst Du beim relativen Gehör besonders? (Töne im Verhältnis zu einem Bezugston erkennen) (!Jeden Ton ohne Zusammenhang absolut benennen) (!Nur die Lautstärke eines Tons messen) (!Musik ausschließlich auswendig lernen)




Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Geschwindigkeit eines Musikstücks) (!Die Lautstärke eines Akkords) (!Die Länge einer Pause)




Was solltest Du beim Melodiediktat zuerst erfassen? (Die grobe Richtung und Gestalt der Melodie) (!Alle Vorzeichen ohne Hören eintragen) (!Sofort jeden einzelnen Ton erraten) (!Nur den letzten Ton beachten)




Woran erkennst Du einen stabilen Puls? (An einem gleichmäßigen Grundschlag) (!An zufälligen Pausen) (!An ständig wechselnder Lautstärke) (!An der höchsten Tonhöhe)




Welche Tonsilben gehören zur Solmisation? (do re mi fa sol la ti) (!rot blau gelb grün weiß schwarz grau) (!eins zwei drei vier fünf sechs sieben) (!laut leise schnell langsam hoch tief breit)




Welche Wirkung hat eine Quinte häufig? (Sie klingt offen und stabil) (!Sie ist immer dissonant und unbrauchbar) (!Sie verändert immer das Tempo) (!Sie ist eine besondere Pausenform)




Was ist ein Dreiklang? (Ein Akkord aus drei verschiedenen Tönen) (!Ein Rhythmus mit drei Pausen) (!Eine Melodie mit genau drei Takten) (!Ein Instrument mit drei Saiten)




Welche Reihenfolge ist beim Rhythmusdiktat sinnvoll? (Puls finden, Takt fühlen, Rhythmus notieren) (!Tonart bestimmen, Text schreiben, Bild malen) (!Akkorde zählen, Tempo ignorieren, Schluss raten) (!Erst die Notenköpfe färben, dann hören)




Was hilft beim Erkennen von Dur und Moll? (Der Vergleich der Terz im Klang) (!Die Farbe des Notenblattes) (!Die Anzahl der Taktstriche) (!Die Länge des Dateinamens)




Warum ist Nachsingen in der Gehörbildung hilfreich? (Weil es die innere Tonvorstellung stärkt) (!Weil man dadurch keine Noten mehr braucht) (!Weil jeder Ton automatisch richtig wird) (!Weil Rhythmus dadurch unwichtig wird)





Memory

Prime gleicher Ton
Sekunde Schritt
Terz Dur oder Moll
Quinte stabiler Klang
Oktave gleicher Tonname
Puls Grundschlag
Kadenz harmonische Rückkehr
Solmisation Tonsilben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Puls finden Grundschlag
Takt fühlen Betonungsmuster
Rhythmus sprechen Notenwerte
Melodie nachsingen Tonhöhenverlauf
Intervall benennen Tonabstand
Akkord deuten Klangfunktion




...


Kreuzworträtsel

Intervall Wie nennt man den Abstand zwischen zwei Tönen?
Rhythmus Wie heißt die zeitliche Ordnung von Klängen und Pausen?
Melodie Wie heißt eine gestaltete Folge von Tönen?
Dreiklang Wie nennt man einen Akkord aus drei Tönen?
Kadenz Wie heißt eine harmonische Schluss- oder Rückführungsformel?
Solmisation Wie heißt das Singen mit Tonsilben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In der Gehörbildung trainierst Du das bewusste Erkennen von

, Intervallen, Rhythmen und Akkorden. Ein Intervall beschreibt den

zwischen zwei Tönen. Beim relativen Gehör vergleichst Du einen Zielton mit einem

. Vor einem Rhythmusdiktat solltest Du zuerst den

finden. Eine Melodie erkennst Du nicht nur an Einzeltönen, sondern auch an ihrer

und Gestalt. Dur und Moll unterscheiden sich besonders durch die Klangwirkung der

. Beim Musikdiktat helfen mehrere

, weil Du vom Groben zum Feinen arbeitest. Wenn Du ein Beispiel nachsingst, stärkst Du Deine innere

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre ein kurzes Musikstück Deiner Wahl und beschreibe Puls, Tempo, Grundstimmung und auffällige Wiederholungen in fünf bis sieben Sätzen.
  2. Intervalltagebuch: Sammle eine Woche lang täglich drei Tonpaare, singe sie nach und notiere, ob sie gleich, schrittweise oder sprungweise wirken.
  3. Rhythmusklatschen: Erfinde ein eintaktiges Rhythmusmuster, klatsche es einer Partnerperson vor und lasse es nachklatschen.
  4. Solmisation: Singe eine einfache Dur-Tonleiter mit Tonsilben und zeige die Tonhöhenbewegung mit der Hand.


Standard

  1. Melodiediktat: Erstelle ein viertaktiges Melodiediktat in C-Dur, spiele oder singe es einer Gruppe vor und sammle verschiedene Lösungen.
  2. Rhythmusdiktat: Entwickle drei Rhythmusaufgaben mit Pausen und erkläre, welche Strategie beim Lösen hilft.
  3. Dreiklang: Spiele oder singe Dur- und Moll-Dreiklänge auf verschiedenen Grundtönen und beschreibe die Klangunterschiede mit eigenen Worten.
  4. Höranalyse: Wähle ein kurzes Lied und untersuche, an welchen Stellen Wiederholung, Kontrast, Spannung und Rückkehr hörbar werden.


Schwer

  1. Zweistimmigkeit: Komponiere zwei kurze Stimmen, die zusammen gut klingen, und erkläre, wo parallele Bewegung, Gegenbewegung oder Ruhe vorkommt.
  2. Kadenz: Gestalte eine einfache Kadenz in einer Tonart Deiner Wahl, spiele sie vor und erläutere die Funktion der Akkorde.
  3. Transposition: Übertrage eine kurze Melodie in eine andere Tonart und prüfe, ob die melodische Gestalt beim Hören erkennbar bleibt.
  4. Unterrichtsprojekt: Plane eine zehnminütige Gehörbildungsübung für Deine Klasse, führe sie durch und werte aus, welche Hörstrategien besonders hilfreich waren.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Strategievergleich: Erkläre an einem eigenen Beispiel, warum es beim Musikdiktat sinnvoll ist, zuerst die Form und erst danach einzelne Töne zu notieren.
  2. Transferaufgabe: Du hörst eine unbekannte Melodie, kannst aber den Anfangston nicht sicher bestimmen. Beschreibe drei Möglichkeiten, wie Du trotzdem zu einer sinnvollen Notation kommen kannst.
  3. Fehleranalyse: Eine Schülerin verwechselt große und kleine Terzen. Entwickle eine Übungsreihe mit mindestens drei Schritten, die ihr gezielt hilft.
  4. Rhythmusanalyse: Vergleiche zwei Rhythmen mit gleichem Puls, aber unterschiedlicher Pausenverteilung. Erkläre, wie sich dadurch die Wirkung verändert.
  5. Harmonisches Hören: Beschreibe, wie sich eine Folge aus Tonika, Subdominante, Dominante und Tonika beim Hören anfühlen kann, ohne nur Akkordnamen aufzuzählen.
  6. Gruppenarbeit: Plane eine Partnerübung, in der beide Personen abwechselnd vorsingen, nachsingen, notieren und begründen.
  7. Musikalische Gestaltung: Komponiere ein kurzes Motiv, das zuerst schrittweise und dann sprungweise verläuft, und erkläre die Wirkung der Veränderung.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sammelst Du Belege dafür, dass Du musikalische Hörbeispiele bewusst wahrnehmen, beschreiben, notieren und gestalten kannst.

  1. Portfolio: Führe ein Übungsportfolio mit mindestens sechs Hörprotokollen, zwei Rhythmusdiktaten und zwei Melodiediktaten.
  2. Audioaufnahme: Nimm Dich beim Nachsingen von Intervallen, Tonleitern und kurzen Motiven auf und vergleiche Aufnahme und Vorlage.
  3. Notation: Gib mindestens drei selbst notierte Beispiele ab, darunter ein Rhythmus, eine Melodie und eine einfache Akkordfolge.
  4. Reflexion: Schreibe eine Auswertung, welche Hörstrategien Dir helfen und welche Fehlerarten noch häufig auftreten.
  5. Präsentation: Stelle eine eigene Hörübung vor, leite sie mit der Lerngruppe an und erkläre den musikalischen Schwerpunkt.
  6. Transfer: Zeige an einem unbekannten Musikbeispiel, wie Du Puls, Form, Melodierichtung und harmonische Wirkung Schritt für Schritt erschließt.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen