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Akkorde digital notieren

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Akkorde digital notieren



Akkorde digital notieren - Notenschrift für Musiklernen


Einleitung

Akkorde sind ein zentrales Werkzeug der Musiktheorie, des Musikunterrichts und der praktischen Liedbegleitung. Ein Akkord entsteht, wenn mehrere Töne gleichzeitig klingen oder als zusammengehörige Töne gedacht werden. Besonders wichtig ist der Dreiklang, weil er aus Grundton, Terz und Quinte besteht und die Grundlage vieler Lieder, Begleitungen und Kadenzen bildet. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Akkorde als Notenschrift, Akkordsymbol, Hörbeispiel und Übungsmaterial dargestellt werden können. Dadurch verbindest Du Hören, Lesen, Spielen, Analysieren und Komponieren.

Dieser Kurs eignet sich für die Sekundarstufe I, die Sekundarstufe II, Musikschulen, Instrumentalunterricht, Chorarbeit, Bandarbeit und das selbstständige Lernen. Du arbeitest mit einfachen Dur- und Mollakkorden, mit Umkehrungen, Vierklängen, Kadenzen, gebrochenen Akkorden und kleinen Begleitmodellen. Die eingebetteten Notenbeispiele können im Unterricht direkt gelesen, gesungen, gespielt, verglichen und weiterentwickelt werden.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie ein Dreiklang aufgebaut ist, wie Akkordsymbole mit Noten zusammenhängen und wie einfache Akkordfolgen notiert werden. Du kannst Dur, Moll, verminderte und übermäßige Dreiklänge unterscheiden. Außerdem kannst Du Umkehrungen erkennen, Kadenzen analysieren und eigene kleine Begleitmodelle für Klavier, Gitarre, Ukulele, Keyboard, Orff-Instrumentarium oder Ensemble gestalten.


Grundlagen: Was ist ein Akkord?

Ein Akkord ist ein Zusammenklang aus mindestens drei verschiedenen Tönen. In der Schulpraxis beginnt man meist mit dem Dreiklang. Ein Dreiklang lässt sich aus übereinandergeschichteten Terzen bilden. Bei C-Dur sind das die Töne C, E und G. C ist der Grundton, E die Terz und G die Quinte. Der Grundton gibt dem Akkord meist seinen Namen. Die Terz entscheidet häufig darüber, ob der Akkord nach Dur oder Moll klingt. Die Quinte stabilisiert den Akkord.


\relative c' {
\clef treble
\time 4/4
\key c \major
<c e g>1^\markup { "C-Dur: C-E-G" }
\bar "|."
}

Der gleiche Akkord kann auf verschiedenen Instrumenten unterschiedlich aussehen. Auf dem Klavier liegen die Töne gleichzeitig unter mehreren Fingern, auf der Gitarre werden sie häufig über mehrere Saiten verteilt, im Chor können sie auf mehrere Stimmen verteilt werden. Entscheidend ist nicht, ob die Töne dicht beieinanderliegen, sondern welche Töne zum Akkord gehören.

Datei:Chord C on keyboard.JPG


Grundton, Terz und Quinte

Der Grundton ist der Bezugspunkt des Akkords. Die Terz liegt vom Grundton aus gesehen entweder als große Terz oder als kleine Terz darüber. Die Quinte liegt fünf Stufen über dem Grundton und ist im normalen Dur- oder Moll-Dreiklang rein. Der Abstand zwischen den Tönen kann als Intervall beschrieben werden.

  1. Grundton: Er bestimmt den Namen des Akkords, zum Beispiel C in C-Dur.
  2. Terz: Sie prägt den Klangcharakter, zum Beispiel hell bei Dur und dunkler bei Moll.
  3. Quinte: Sie gibt dem Dreiklang Stabilität und Fülle.

\relative c' {
\clef treble
\time 4/4
\key c \major
c1^\markup { "Grundton" }
e1^\markup { "Terz" }
g1^\markup { "Quinte" }
<c e g>1^\markup { "Dreiklang" }
\bar "|."
}


Dur und Moll hören und sehen

Ein Dur-Dreiklang besteht aus Grundton, großer Terz und reiner Quinte. Ein Moll-Dreiklang besteht aus Grundton, kleiner Terz und reiner Quinte. Der Unterschied liegt also besonders in der Terz. Beim C-Dur-Dreiklang ist E die große Terz. Beim c-Moll-Dreiklang wird daraus Es.


\relative c' {
\clef treble
\time 4/4
<c e g>1^\markup { "C-Dur" }
<c ees g>1^\markup { "c-Moll" }
\bar "|."
}
Datei:Major and minor triads, circles, dozenal.png


Vier wichtige Dreiklangsarten

In der Harmonielehre unterscheidet man vier grundlegende Dreiklangsarten. Sie entstehen durch die Kombination von großen, kleinen, verminderten und übermäßigen Intervallen. Für die Schule ist wichtig, dass Du nicht nur Namen auswendig lernst, sondern hörst und siehst, wie sich der Klang verändert.

  1. Dur-Dreiklang: große Terz und reine Quinte.
  2. Moll-Dreiklang: kleine Terz und reine Quinte.
  3. Verminderter Dreiklang: kleine Terz und verminderte Quinte.
  4. Übermäßiger Dreiklang: große Terz und übermäßige Quinte.

<<
\new ChordNames \chordmode { c1 c:m c:dim c:aug }
\new Staff \relative c' {
\clef treble
<c e g>1
<c ees g>1
<c ees ges>1
<c e gis>1
\bar "|."
}
>>


Dreiklänge in einer Tonleiter

Wenn Du auf jedem Ton der C-Dur-Tonleiter einen Dreiklang aus leitereigenen Tönen bildest, entstehen sieben Stufendreiklänge. Diese Stufen sind für Kadenzen, Liedbegleitung und Funktionsharmonik sehr wichtig. In C-Dur sind die Hauptdreiklänge C-Dur, F-Dur und G-Dur besonders bedeutend, weil sie auf der ersten, vierten und fünften Stufe stehen.

Datei:Root position triads from C major scale.png

<<
\new ChordNames \chordmode { c1 d:m e:m f g a:m b:dim }
\new Staff \relative c' {
\key c \major
<c e g>1
<d f a>1
<e g b>1
<f a c>1
<g b d>1
<a c e>1
<b d f>1
\bar "|."
}
>>


Akkorde als Noten und Akkordsymbole

Ein Akkordsymbol ist eine Kurzschreibweise über oder neben der Notenzeile. Es sagt Dir, welcher Akkord gespielt werden soll. Das Symbol C bedeutet meist C-Dur. Cm oder c steht für c-Moll. G7 bezeichnet einen Dominantseptakkord auf G. Akkordsymbole sind in Jazz, Popmusik, Rockmusik, Volkslied, Kirchenmusik und Songwriting verbreitet. Sie helfen, eine Begleitung schnell zu erfassen.


<<
\new ChordNames \chordmode { c1 a:m f g:7 }
\new Staff \relative c' {
\clef treble
\time 4/4
\key c \major
<c e g>1
<a c e>1
<f a c>1
<g b d f>1
\bar "|."
}
>>


Akkordsymbole in einer Liedbegleitung

Viele Lieder lassen sich mit wenigen Akkorden begleiten. Eine sehr häufige Akkordfolge ist C - Am - F - G. Sie eignet sich für Keyboard, Klavier, Gitarre, Ukulele und Klassenensemble. Wenn Du Akkordsymbole und Noten zusammen siehst, kannst Du die Begleitung besser verstehen und auf Dein Instrument übertragen.


<<
\new ChordNames \chordmode { c1 a:m f g }
\new Staff \relative c'' {
\key c \major
\time 4/4
c4 e g e
a,4 c e c
a4 c f c
b4 d g2
\bar "|."
}
>>


Akkorde in ABC-Schreibweise mit Akkordsymbolen

Für einfache Unterrichtsbeispiele kann eine knappe Schreibweise mit Taktart, Tonart, Noten und Akkordsymbolen genutzt werden. Besonders für kurze Melodien, Volkslieder und Begleitmodelle ist das hilfreich.


X:1
T:Einfache Akkordfolge in C-Dur
M:4/4
L:1/4
K:C
"C"C E G c | "Am"A, C E A | "F"F A c f | "G"G B d g |]


Umkehrungen verstehen

Eine Umkehrung entsteht, wenn nicht der Grundton im Bass liegt. Beim C-Dur-Dreiklang C-E-G ist die Grundstellung C-E-G. Die erste Umkehrung lautet E-G-C. Die zweite Umkehrung lautet G-C-E. Der Akkord bleibt C-Dur, aber die Lage verändert den Klang, die Stimmführung und die Spielbarkeit.


\relative c' {
\clef treble
\time 3/4
<c e g>2.^\markup { "Grundstellung" }
<e g c>2.^\markup { "1. Umkehrung" }
<g c e>2.^\markup { "2. Umkehrung" }
\bar "|."
}


Warum Umkehrungen im Unterricht wichtig sind

Umkehrungen helfen Dir, Akkorde flüssig zu verbinden. Wenn Du von C-Dur nach F-Dur gehst, musst Du nicht immer große Sprünge spielen. Du kannst gemeinsame Töne behalten und nur einzelne Stimmen bewegen. Das nennt man Stimmführung. Gute Stimmführung macht Begleitungen singbarer, leichter spielbar und musikalisch schlüssiger.


<<
\new ChordNames \chordmode { c1 f c g:7 c }
\new Staff \relative c' {
\key c \major
<e g c>1
<f a c>1
<e g c>1
<f g b d>1
<e g c>1
\bar "|."
}
>>


Kadenzen und Funktionen

Eine Kadenz ist eine Akkordfolge, die eine Tonart bestätigt. In C-Dur besteht die einfache Hauptkadenz aus C-Dur, F-Dur, G-Dur und C-Dur. Diese Akkorde stehen für Tonika, Subdominante, Dominante und wieder Tonika. Du hörst dabei einen Weg von Ruhe über Bewegung und Spannung zurück zur Ruhe.


<<
\new ChordNames \chordmode { c1 f g:7 c }
\new Staff \relative c' {
\key c \major
\time 4/4
<c e g>1^\markup { "Tonika" }
<f a c>1^\markup { "Subdominante" }
<g b d f>1^\markup { "Dominante" }
<c e g>1^\markup { "Tonika" }
\bar "|."
}
>>
Datei:Circle of fifths with key signatures and triads.svg


Quintenzirkel und Akkordbeziehungen

Der Quintenzirkel ordnet Tonarten und Akkordbeziehungen. Er hilft Dir, nahe verwandte Tonarten, Vorzeichen und häufige Akkordfolgen zu verstehen. Für das Akkordlernen ist er besonders nützlich, weil viele Begleitungen von der Tonika zur Subdominante und zur Dominante führen. Dadurch entsteht eine klare Orientierung im Tonsystem.

Datei:Circle of triads.svg


Gebrochene Akkorde und Begleitmuster

Ein Akkord muss nicht immer als Block klingen. Wenn die Töne nacheinander gespielt werden, spricht man von einem Arpeggio oder einem gebrochenen Akkord. Gebrochene Akkorde sind in Klavierbegleitung, Gitarrenbegleitung, Filmmusik, Popballaden und klassischer Musik sehr verbreitet.


\relative c' {
\clef treble
\time 4/4
\key c \major
c8 e g c g e c e
a,8 c e a e c a c
f,8 a c f c a f a
g8 b d g d b g b
\bar "|."
}


Klassenarrangement mit rechter und linker Hand

Im Klassenmusizieren kann eine Gruppe die Akkorde als Block spielen, eine andere Gruppe spielt gebrochene Akkorde, eine dritte Gruppe singt oder spielt eine Melodie. So entsteht aus wenigen Bausteinen ein vollständiges Arrangement. Im folgenden Beispiel übernimmt die linke Hand Akkorde, während die rechte Hand eine einfache Bewegung spielt.


\new PianoStaff <<
\new Staff = "right" \relative c'' {
\clef treble
\key c \major
\time 4/4
e4 g c g
e4 a c a
f4 a c a
g4 b d2
\bar "|."
}
\new Staff = "left" \relative c {
\clef bass
<c e g>1
<a c e>1
<f a c>1
<g b d>1
\bar "|."
}
>>


Vierklänge und Erweiterungen

Ein Vierklang entsteht, wenn zum Dreiklang ein weiterer Ton hinzukommt. Besonders wichtig ist die Septime. Der Akkord G7 enthält G, H, D und F. Er erzeugt eine starke Spannung, die sich häufig nach C-Dur auflöst. In Jazz, Blues, Popmusik und Klassik kommen viele Erweiterungen vor, zum Beispiel maj7, m7, sus4 oder add9.


<<
\new ChordNames \chordmode { c1:maj7 d:m7 g:7 c1 }
\new Staff \relative c' {
\key c \major
<c e g b>1
<d f a c>1
<g b d f>1
<c e g c>1
\bar "|."
}
>>


Spannung und Auflösung

Harmonische Spannung entsteht, wenn Töne nach einer Fortsetzung verlangen. Beim G7-Akkord strebt der Ton H nach C und der Ton F nach E. Diese Bewegung ist ein Kern der klassischen Kadenz. Wenn Du solche Bewegungen hörst und notierst, verstehst Du besser, warum manche Akkordfolgen abgeschlossen wirken und andere offen bleiben.


\relative c' {
\clef treble
\time 4/4
\key c \major
<g b d f>1^\markup { "Spannung" }
<c e g>1^\markup { "Auflösung" }
\bar "|."
}


Methodische Ideen für Schule und Musiklernen

Akkorde werden besonders gut verstanden, wenn mehrere Zugänge verbunden werden. Du kannst sie hören, singen, klatschen, greifen, notieren, analysieren und selbst verwenden. Im Unterricht können Lernende zuerst den Unterschied zwischen Dur und Moll hören, dann die Töne im Notenbild markieren, danach die Akkorde auf einem Instrument spielen und am Ende eine eigene Akkordfolge komponieren.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=fqRz_CNUL50 |500|center}}


Lernstationen

  1. Hörstation: Höre Dur, Moll, vermindert und übermäßig und beschreibe den Klang mit eigenen Worten.
  2. Notenstation: Markiere Grundton, Terz und Quinte in mehreren Dreiklängen.
  3. Instrumentalstation: Spiele C, Am, F und G auf einem Instrument Deiner Wahl.
  4. Kompositionsstation: Erfinde eine viertaktige Akkordfolge und notiere sie als Akkordsymbole und Noten.
  5. Reflexionsstation: Erkläre, welche Akkordfolge für Dich besonders geschlossen klingt und warum.


Üben mit Umkehrungen

Umkehrungen sollten nicht nur theoretisch benannt, sondern praktisch gespielt werden. Spiele C-Dur in Grundstellung, erster Umkehrung und zweiter Umkehrung. Achte darauf, wie sich die höchste Stimme verändert. Danach verbindest Du C-Dur, F-Dur und G-Dur mit möglichst kleinen Bewegungen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=F73-4crkEto |500|center}}


Merksätze

  1. Dreiklang: Ein Dreiklang besteht aus Grundton, Terz und Quinte.
  2. Dur: Dur entsteht durch eine große Terz über dem Grundton.
  3. Moll: Moll entsteht durch eine kleine Terz über dem Grundton.
  4. Umkehrung: Eine Umkehrung verändert die Lage, aber nicht die Akkordzugehörigkeit.
  5. Kadenz: Eine Kadenz führt harmonisch von Ruhe über Spannung zurück zur Ruhe.
  6. Akkordsymbol: Ein Akkordsymbol fasst einen Akkord in kurzer Form zusammen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang in Grundstellung? (C E G) (!C D G) (!C E F) (!D F A)




Welcher Bestandteil entscheidet häufig darüber, ob ein Dreiklang nach Dur oder Moll klingt? (Die Terz) (!Die Oktave) (!Der Taktstrich) (!Der Notenschlüssel)




Welche Töne gehören zum a-Moll-Dreiklang? (A C E) (!A Cis E) (!A D F) (!C E G)




Was ist eine Umkehrung eines Dreiklangs? (Eine andere Lage desselben Akkords) (!Eine andere Taktart desselben Liedes) (!Ein schnelleres Tempo desselben Akkords) (!Ein anderer Notenschlüssel)




Welche Akkorde bilden in C-Dur die einfache Hauptkadenz? (C F G C) (!C D E F) (!Am Em Dm Gm) (!F G A H)




Was bedeutet das Akkordsymbol G7? (Ein G-Dur-Akkord mit Septime) (!Ein G-Moll-Akkord ohne Quinte) (!Ein Akkord aus sieben gleichen Tönen) (!Ein Rhythmus mit sieben Schlägen)




Wie heißt die fünfte Stufe einer Tonleiter in der Harmonielehre? (Dominante) (!Tonika) (!Subdominante) (!Mediant)




Was ist ein Arpeggio? (Ein nacheinander gespielter Akkord) (!Ein besonders tiefer Notenschlüssel) (!Ein Akkord ohne Grundton) (!Eine Pause am Taktende)




Welche Aussage beschreibt gute Stimmführung beim Akkordwechsel? (Gemeinsame Töne bleiben möglichst liegen) (!Alle Stimmen springen möglichst weit) (!Jeder Akkord muss lauter werden) (!Die Taktart wird bei jedem Akkord verändert)




Welcher Akkord enthält die Töne G H D F? (G7) (!C7) (!Am) (!Fmaj7)





Memory

Grundton Namensgeber des Akkords
Terz Klangfarbe Dur oder Moll
Quinte Stabiler Abstand im Dreiklang
Umkehrung Andere Lage gleicher Akkordtöne
Kadenz Harmonischer Weg zur Tonika
Arpeggio Nacheinander gespielte Akkordtöne





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Große Terz Durklang
Kleine Terz Mollklang
Reine Quinte Stabiler Dreiklang
Verminderte Quinte Spannungsreicher Dreiklang
Septime Vierklang
Tonika Harmonische Ruhe





Kreuzworträtsel

Grundton Welcher Ton gibt einem Akkord meistens seinen Namen?
Terz Welches Intervall entscheidet oft über Dur oder Moll?
Quinte Welcher Dreiklangston liegt fünf Stufen über dem Grundton?
Kadenz Wie heißt eine Akkordfolge, die eine Tonart bestätigt?
Arpeggio Wie heißt ein nacheinander gespielter Akkord?
Dominante Wie heißt die fünfte Stufe in der Harmonielehre?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Dreiklang besteht aus

,

und

. Bei einem Dur-Dreiklang liegt über dem Grundton eine

. Bei einem Moll-Dreiklang liegt über dem Grundton eine

. Eine

verändert die Lage der Akkordtöne, aber nicht die Akkordzugehörigkeit. Eine Kadenz führt häufig von der

über Subdominante und Dominante zurück zur Ruhe. Ein

ist ein Akkord, dessen Töne nacheinander gespielt werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Akkord-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zum C-Dur-Dreiklang mit Grundton, Terz, Quinte, Akkordsymbol und einem kleinen Notenbeispiel.
  2. Hörvergleich: Höre Dir Dur- und Moll-Dreiklänge an und beschreibe den Unterschied mit mindestens fünf eigenen Adjektiven.
  3. Instrumentalübung: Spiele C, F und G auf einem Instrument oder einer virtuellen Klaviatur und notiere, welche Töne Du benutzt.
  4. Farbenmodell: Markiere Grundton, Terz und Quinte in drei Dreiklängen mit unterschiedlichen Farben und erkläre Deine Markierung.


Standard

  1. Akkordfolge: Erfinde eine viertaktige Akkordfolge in C-Dur und notiere sie als Akkordsymbole und als Noten.
  2. Umkehrungsanalyse: Suche in einem einfachen Lied drei Akkorde und prüfe, ob sie in Grundstellung oder Umkehrung gespielt werden können.
  3. Begleitmuster: Entwickle aus den Akkorden C, Am, F und G ein Begleitmuster mit gebrochenen Akkorden.
  4. Gruppenarrangement: Verteilt eine Akkordfolge auf Bass, Akkordgruppe und Melodiegruppe und probt sie gemeinsam.


Schwer

  1. Kadenzanalyse: Analysiere eine Akkordfolge aus einem Popsong und beschreibe, wo Tonika, Subdominante und Dominante vorkommen.
  2. Transposition: Übertrage eine einfache Akkordfolge von C-Dur nach G-Dur und erkläre, welche Töne sich verändern.
  3. Vierklang-Komposition: Schreibe eine kurze Folge mit mindestens zwei Vierklängen und erkläre die entstehenden Spannungen.
  4. Lernvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo, in dem Du Dreiklänge, Umkehrungen und eine Kadenz verständlich vorführst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer auf ein Lied: Wähle ein einfaches Lied und erkläre, wie die Akkorde die Melodie unterstützen.
  2. Vergleich von Begleitungen: Vergleiche Blockakkorde und gebrochene Akkorde im selben Stück und begründe, welche Wirkung entsteht.
  3. Stimmführung begründen: Verbinde C-Dur, F-Dur, G7 und C-Dur mit möglichst kleinen Wegen und erkläre Deine Entscheidungen.
  4. Harmonische Spannung: Beschreibe an einem Beispiel, wie ein Dominantseptakkord Spannung erzeugt und wie diese Spannung aufgelöst wird.
  5. Eigenes Unterrichtsbeispiel: Entwirf eine kurze Übung für jüngere Lernende, mit der sie Dur und Moll erkennen können.
  6. Fehlerdiagnose: Untersuche eine falsch notierte Akkordfolge und korrigiere sie mit einer Begründung.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du Akkorde nicht nur benennen, sondern anwenden kannst. Du solltest einen Dreiklang aus Grundton, Terz und Quinte aufbauen, Dur und Moll unterscheiden, Umkehrungen erkennen, Akkordsymbole deuten und eine einfache Kadenz notieren können. Außerdem solltest Du eine eigene Akkordfolge gestalten, sie musikalisch begründen und auf einem Instrument oder mit der Stimme praktisch erproben.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Grundton, Terz, Quinte, Umkehrung, Kadenz und Akkordsymbol richtig.
  2. Notationskompetenz: Du notierst mindestens vier Akkorde korrekt als Noten und Akkordsymbole.
  3. Hörkompetenz: Du unterscheidest Dur, Moll und Dominantspannung anhand kurzer Hörbeispiele.
  4. Praxisbezug: Du spielst oder singst eine einfache Akkordfolge und erklärst Deine Begleitentscheidung.
  5. Reflexion: Du beschreibst, wie Akkorde Stimmung, Spannung und Form eines Musikstücks beeinflussen.




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