Kurze Melodien nach Gehör erkennen - Gehörbildung


Kurze Melodien nach Gehör erkennen - Gehörbildung
Einleitung
Kurze Melodien nach Gehör erkennen ist eine grundlegende Fähigkeit der Gehörbildung. Du lernst dabei, eine kleine Melodie nicht nur als Folge einzelner Töne wahrzunehmen, sondern als sinnvollen musikalischen Verlauf. Besonders wichtig sind die Tonhöhenrichtung, die Intervalle, der Rhythmus, die Wiederholung von Tönen, der Anfangs- und Zielton sowie das innere Mitdenken einer Tonleiter.
In diesem aiMOOC übst Du, kurze melodische Muster bewusst zu hören, nachzusingen, zu beschreiben, zu notieren und auf ein Instrument zu übertragen. Die Noten- und Klangbeispiele sind so aufgebaut, dass Du sie im Musikunterricht, beim Üben zu Hause, in der Instrumentalpädagogik, in der Chorarbeit oder in der Vorbereitung auf musiktheoretische Prüfungen nutzen kannst. Höre ein Beispiel zuerst aufmerksam an, singe es danach nach und prüfe anschließend am Notenbild, ob Deine innere Vorstellung stimmt.

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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du kurze Melodien nach dem Hören genauer beschreiben, wiedergeben und schriftlich festhalten. Du erkennst, ob sich eine Melodie schrittweise bewegt, springt, wiederholt, steigt, fällt oder zu einem Zielton zurückkehrt. Außerdem lernst Du, einfache Hörstrategien zu nutzen, mit denen Du auch unbekannte Melodien sicherer erfassen kannst.
- Tonhöhenrichtung: Du erkennst, ob eine Melodie steigt, fällt, gleich bleibt oder einen Bogen bildet.
- Intervall: Du unterscheidest kleine Schritte von größeren Sprüngen und hörst einfache Intervalle im Zusammenhang.
- Rhythmus: Du verbindest Tonhöhen mit Notenwerten, Pausen und Betonungen.
- Solmisation: Du nutzt Tonsilben wie do, re, mi, fa, sol, la und ti als Gedächtnishilfe.
- Notation: Du überträgst gehörte kurze Melodien in einfache Notenschrift.
- Musikalisches Gedächtnis: Du merkst Dir kurze Tonfolgen, indem Du sie innerlich mitsingst und in kleine Einheiten gliederst.
Grundidee der Gehörbildung
Gehörbildung trainiert das bewusste musikalische Hören. Beim Erkennen kurzer Melodien geht es nicht darum, jeden Ton sofort absolut zu benennen. Wichtiger ist zuerst das relative Hören: Du hörst, wie sich ein Ton zum vorherigen Ton und zum musikalischen Zentrum verhält. Wenn Du einen Anfangston kennst oder singen kannst, lassen sich die nächsten Töne als Schritte, Sprünge oder Wiederholungen einordnen.
Ein kurzer melodischer Verlauf kann sehr einfach sein: Er kann nur aus drei oder vier Tönen bestehen. Trotzdem enthält er viele Informationen. Ein Muster wie c-d-e-g wirkt anders als c-e-d-c, obwohl beide kurz sind. Dein Ohr achtet auf Richtung, Abstand, Rhythmus und Ziel. Je häufiger Du solche Muster hörst, singst und vergleichst, desto zuverlässiger wird Dein inneres Klangbild.
Absolutes und relatives Hören
Beim absoluten Hören kann eine Person Tonhöhen ohne Bezugston benennen. Für das Erkennen kurzer Melodien ist das aber nicht zwingend nötig. In Schule, Chor, Band, Orchester und Studium ist vor allem das relative Hören entscheidend: Du erkennst, dass ein Ton höher, tiefer, gleich oder in einem bestimmten Abstand zum vorherigen Ton steht. Dieses Hören lässt sich systematisch üben.
Melodische Kontur
Die melodische Kontur ist die äußere Form einer Tonfolge. Du kannst sie Dir wie eine Linie vorstellen: Sie steigt, fällt, bleibt auf einer Höhe, macht einen Bogen oder springt. Oft reicht diese Kontur schon aus, um eine kurze Melodie wiederzuerkennen. Erst danach kommt die genaue Bestimmung der einzelnen Töne.

Hörauftrag: Höre das Beispiel und beschreibe nur die Richtung. Singe danach die Tonfolge auf einer neutralen Silbe wie „na“.

Hörauftrag: Vergleiche mit dem ersten Beispiel. Achte darauf, ob Dein inneres Bild eine Linie nach unten zeichnet.

Hörauftrag: Diese Melodie bildet einen Bogen. Beschreibe den höchsten Punkt und den Zielton.

Hörauftrag: Achte auf Wiederholung, kleinen Schritt und Rückkehr zum Zielton.
Solmisation als Hörhilfe
Solmisation ordnet den Stufen einer Tonleiter Tonsilben zu. In einer Dur-Tonleiter kannst Du die Stufen zum Beispiel mit do, re, mi, fa, sol, la und ti singen. Das hilft Dir, Tonhöhen nicht isoliert, sondern als Beziehungen innerhalb einer Tonart zu hören. Besonders beim Erkennen kurzer Melodien ist das hilfreich, weil Du die Funktion eines Tons spürst: do wirkt wie ein Ruhepunkt, sol wie ein stabiler Stützton, ti zieht oft nach do.


Übung: Singe die Tonleiter langsam mit Tonsilben. Zeige mit der Hand eine steigende Bewegung. Höre danach erneut und denke die Silben nur innerlich mit.

Übung: Singe die fallende Tonleiter. Achte darauf, dass jeder Ton einen Platz im inneren Tonraum bekommt.
Solmisation bei kurzen Motiven
Ein Motiv ist eine kleine musikalische Einheit, die wiedererkennbar ist. Kurze Motive lassen sich gut mit Tonsilben merken. Du kannst zuerst die Richtung hören, danach die Stufen singen und schließlich die Noten benennen.



Hörstrategie: Frage Dich nach jedem Motiv: Beginnt es auf dem Ruheton? Geht es schrittweise? Springt es? Kehrt es zurück?
Intervalle im melodischen Zusammenhang
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Beim Melodiehören erkennst Du Intervalle meist besser, wenn sie in einem musikalischen Zusammenhang stehen. Zuerst unterscheidest Du grob: gleicher Ton, kleiner Schritt oder größerer Sprung. Danach kannst Du genauer hören, ob es sich zum Beispiel um eine Sekunde, Terz, Quarte, Quinte oder Oktave handelt.
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Hörauftrag: Höre jedes Zweitonmuster. Benenne zuerst nur die Größe: gleich, Schritt oder Sprung. Bestimme danach die Intervallnamen.
Sekunden und Terzen
Sekunden wirken meist wie Nachbartöne. Terzen klingen schon deutlicher als Sprung, sind aber in Liedern und kurzen Motiven sehr häufig. Wenn Du eine Melodie nach Gehör notierst, lohnt es sich, zuerst Sekunden und Terzen sicher zu unterscheiden.


Vergleich: Das erste Beispiel bewegt sich schrittweise. Das zweite Beispiel nutzt Terzsprünge und klingt dadurch offener.
Quarten, Quinten und Oktaven
Größere Sprünge sind auffälliger, aber manchmal schwerer genau zu benennen. Eine Quarte und eine Quinte können wie stabile Stütztöne wirken, während eine Oktave denselben Ton auf einer anderen Höhe wiederholt. Singe größere Sprünge zunächst langsam und kontrolliere den Zielton.



Übung: Höre die drei Beispiele mehrfach. Ordne jedem Beispiel den auffälligsten Sprung zu.
Rhythmus und Melodie verbinden
Eine Melodie besteht nicht nur aus Tonhöhen. Erst der Rhythmus macht deutlich, welche Töne kurz, lang, betont oder unbetont sind. Zwei Melodien können dieselben Tonhöhen haben und trotzdem verschieden wirken, wenn ihr Rhythmus unterschiedlich ist.


Vergleich: Die Tonhöhen sind ähnlich, aber die Notenwerte verändern den Charakter. Klatsche zuerst den Rhythmus, singe danach die Tonhöhen.
Taktgefühl und Betonung
Der Takt hilft Dir, eine kurze Melodie zu ordnen. In einem 4/4-Takt wirken oft die erste und dritte Zählzeit stabiler. In einem 3/4-Takt entsteht ein anderer Schwung. Beim Hören kannst Du leise mitzählen oder den Puls mit dem Fuß markieren.


Hörauftrag: Beschreibe, welches Beispiel eher wie ein Walzer schwingt und welches gerader wirkt.
Melodisches Gedächtnis trainieren
Dein Gedächtnis für kurze Melodien wächst, wenn Du nicht zu viele Informationen gleichzeitig verarbeitest. Höre zuerst das Ganze, teile es dann in kleinere Gruppen und singe jede Gruppe nach. Viele kurze Melodien lassen sich in zwei Teile gliedern: Anfang und Antwort, Frage und Schluss oder Bewegung und Rückkehr.

Methode: Höre erst die ersten vier Töne. Singe sie nach. Höre danach die letzten vier Töne. Verbinde beide Teile.

Methode: Markiere gedanklich die Sprünge. Sprich danach die Kontur: hoch, runter, hoch, runter.
Echo-Singen
Beim Echo-Singen hörst Du ein kurzes Motiv und singst es sofort nach. Diese Methode verbindet Hören, Singen, Stimme und Bewegung. Sie eignet sich besonders für Gruppen, weil Lernende dieselbe Melodie gemeinsam wiederholen können.

Übung: Eine Person spielt oder singt die erste Hälfte. Die Gruppe antwortet mit derselben Tonfolge. Wechselt danach die Rollen.
Frage und Antwort
Viele kurze Melodien wirken wie eine Frage und eine Antwort. Eine Frage endet oft offen, eine Antwort endet häufig ruhiger. Wenn Du diese Wirkung hörst, kannst Du Melodien schneller strukturieren.

Hörauftrag: Höre, wie der erste Teil offen bleibt und der zweite Teil zurückkehrt. Beschreibe die Wirkung mit eigenen Worten.
Tonales Zentrum und Zielton
Viele kurze Melodien beziehen sich auf ein tonales Zentrum. In C-Dur wirkt c häufig wie ein Ruhepunkt. Eine Melodie, die auf c endet, klingt oft abgeschlossen. Eine Melodie, die auf g endet, kann offener wirken. Dieses Empfinden hilft Dir beim Hören und Notieren.


Vergleich: Das erste Beispiel endet auf dem Ruheton. Das zweite Beispiel bleibt stärker geöffnet. Singe beide Beispiele und beschreibe den Schluss.
Transposition als Prüfstrategie
Wenn Du eine kurze Melodie wirklich verstanden hast, kannst Du sie auf einer anderen Tonhöhe beginnen. Das nennt man Transposition. Die Namen der Töne ändern sich, aber die Beziehungen bleiben gleich. Dadurch wird deutlich, ob Du nur einzelne Tasten oder tatsächlich die melodische Struktur gehört hast.


Übung: Singe zuerst das Beispiel in C-Dur. Beginne danach auf einem anderen Ton und behalte die Abstände bei.
Strategien zum Erkennen kurzer Melodien
Beim Hören kurzer Melodien helfen feste Arbeitsschritte. Du kannst sie wie einen inneren Werkzeugkasten nutzen. Entscheidend ist, dass Du nicht sofort alles gleichzeitig lösen willst.
- Erster Höreindruck: Höre die Melodie vollständig und ohne Unterbrechung.
- Melodische Kontur: Beschreibe, ob die Linie steigt, fällt, springt oder zurückkehrt.
- Puls: Spüre den Grundschlag und klatsche den Rhythmus.
- Intervall: Bestimme auffällige Schritte und Sprünge.
- Zielton: Achte darauf, ob der Schluss abgeschlossen oder offen klingt.
- Singen: Singe die Melodie nach, bevor Du sie notierst.
- Notation: Schreibe erst grob, dann genauer.
- Kontrolle: Vergleiche Deine Notation mit dem Klang und verbessere sie.
Hörprotokoll für den Unterricht
| Höraspekt | Leitfrage | Beispiel für Deine Antwort |
|---|---|---|
| Tonhöhenrichtung | Wohin bewegt sich die Melodie? | Sie steigt zuerst und fällt dann zurück. |
| Intervall | Gibt es Schritte oder Sprünge? | Am Anfang sind Schritte, in der Mitte ist ein Sprung. |
| Rhythmus | Sind die Töne gleich lang oder unterschiedlich? | Zwei kurze Töne führen zu einem längeren Ton. |
| Zielton | Wirkt der Schluss offen oder abgeschlossen? | Der Schluss klingt ruhig und abgeschlossen. |
| Gedächtnisstrategie | Wie merke ich mir die Melodie? | Ich teile sie in zwei Gruppen mit je vier Tönen. |
Übungsreihe: Vom Hören zur Notation
Diese Übungsreihe eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit oder Unterrichtsphasen. Höre jedes Beispiel mindestens dreimal. Beim ersten Hören beschreibst Du die Kontur. Beim zweiten Hören singst Du mit. Beim dritten Hören notierst Du.
Übung 1: Drei-Ton-Muster

Auftrag: Notiere die Richtung und singe die drei Töne mit Tonsilben.

Auftrag: Vergleiche mit dem ersten Muster. Erkläre, was gleich und was anders ist.

Auftrag: Finde den Sprung und den Schritt.
Übung 2: Vier-Ton-Motive



Auftrag: Wähle ein Motiv aus. Singe es, klatsche den Puls und schreibe eine eigene Variante mit vier Tönen.
Übung 3: Acht-Ton-Melodien


Auftrag: Teile die Melodie in zwei Gruppen. Beschreibe die erste Gruppe als Bewegung und die zweite Gruppe als Antwort.
Typische Hörfehler und Lösungen
Beim Melodiehören passieren typische Fehler. Das ist normal, denn Dein Ohr sortiert mehrere Informationen gleichzeitig. Wichtig ist, dass Du Fehler als Hinweise nutzt.
| Hörfehler | Mögliche Ursache | Übestrategie |
|---|---|---|
| Du verwechselst Richtung und Tonhöhe. | Du achtest zu stark auf einzelne Töne. | Zeichne zuerst nur die Kontur als Linie. |
| Du erkennst den Rhythmus, aber nicht die Töne. | Der Puls ist sicherer als das Tonhöhenbild. | Singe langsam auf Tonsilben und nutze einen Bezugston. |
| Du erkennst Sprünge nicht genau. | Die Intervallvorstellung ist noch unsicher. | Übe Zweitonmuster und singe den Zielton bewusst. |
| Du vergisst den Anfang. | Die Melodie ist zu lang für einen Durchgang. | Teile sie in kurze Gruppen und wiederhole jede Gruppe. |
| Du notierst zu früh. | Das innere Hören ist noch nicht stabil. | Höre, singe, beschreibe und notiere erst danach. |
Üben mit Stimme, Instrument und Bewegung
Singen ist das wichtigste Werkzeug der Gehörbildung, weil Deine Stimme das Gehör unmittelbar mit dem Körper verbindet. Ein Klavier, eine Gitarre, ein Xylophon oder eine digitale Klangerzeugung kann anschließend zur Kontrolle dienen. Bewegung hilft zusätzlich: Du kannst steigende Melodien mit einer Handbewegung nach oben zeigen, fallende Melodien nach unten führen und Sprünge mit größeren Gesten darstellen.

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Fünf-Minuten-Training
- Minute 1: Singe do-re-mi-fa-sol und zurück.
- Minute 2: Höre ein Dreitonmotiv und singe es als Echo.
- Minute 3: Unterscheide Schritt, Sprung und Wiederholung.
- Minute 4: Klatsche den Rhythmus einer kurzen Melodie.
- Minute 5: Notiere eine Vier-Ton-Melodie und prüfe sie am Klang.
Partnerübung
Eine Person spielt oder singt ein kurzes Motiv mit drei bis fünf Tönen. Die andere Person beschreibt zuerst nur die Kontur. Danach wird das Motiv nachgesungen. Erst im letzten Schritt wird notiert. So entsteht ein klarer Ablauf: hören, beschreiben, singen, schreiben, prüfen.
Notenbeispiele für eigene Hördiktate
Die folgenden kurzen Melodien kannst Du als kleine Hördiktate verwenden. Verdecke das Notenbild, höre zuerst den Klang, singe nach und überprüfe danach Deine Lösung.
Hördiktat A

Lösungsidee: Schrittweise Bewegung nach oben und zurück zum Ausgangston.
Hördiktat B

Lösungsidee: Terzsprung, weiterer Sprung und Rückbewegung.
Hördiktat C

Lösungsidee: Fallende schrittweise Bewegung zum Ruheton.
Hördiktat D

Lösungsidee: Kurzer Auftaktcharakter, Sprung nach oben und Rückkehr.
Hördiktat E

Lösungsidee: Wiederholung am Anfang, Sprung nach oben und fallender Schluss.
Vertiefung: Melodien vergleichen
Beim Vergleichen trainierst Du sehr genaues Hören. Zwei Melodien können fast gleich sein und sich nur an einer Stelle unterscheiden. Suche zuerst die gemeinsame Kontur und markiere dann den Unterschied.


Hörauftrag: Finde den veränderten Ton. Beschreibe, ob der Unterschied früher oder später in der Melodie kommt.


Hörauftrag: Vergleiche den zweiten Takt. Notiere nur die Stelle, die sich verändert.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Frage hilft beim ersten Hören einer kurzen Melodie besonders? (Geht die Melodie nach oben nach unten oder bleibt sie gleich) (!Welche Farbe haben die Noten) (!Wie viele Instrumente besitzt die Schule) (!Wie heißt der Komponist der Übung)
Was beschreibt die melodische Kontur? (Den Verlauf der Tonhöhen als Linie) (!Die Lautstärke eines einzelnen Tons) (!Die Größe des Notenpapiers) (!Die Anzahl der Musikräume)
Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tönen) (!Der Name eines Instruments) (!Eine Pause am Stundenende) (!Ein besonders lauter Klang)
Welche Bewegung hörst Du bei c d e f? (Eine steigende Bewegung) (!Eine fallende Bewegung) (!Eine reine Wiederholung) (!Einen Wechsel zwischen laut und leise)
Warum ist Singen in der Gehörbildung wichtig? (Es verbindet Hören Stimme und inneres Klangbild) (!Es ersetzt jedes bewusste Zuhören) (!Es macht Notenwerte unwichtig) (!Es verhindert jede rhythmische Übung)
Was hilft beim Merken einer Acht-Ton-Melodie? (Die Melodie in kleinere Gruppen teilen) (!Alle Töne gleichzeitig aufschreiben) (!Nur auf die Lautstärke achten) (!Den Schluss immer ignorieren)
Was bedeutet relatives Hören? (Töne in Beziehung zu einem Bezugston erkennen) (!Töne nur an ihrer Farbe erkennen) (!Musik ohne jedes Üben beherrschen) (!Jeden Ton ohne Zusammenhang erraten)
Welche Aussage passt zu einem Zielton? (Er kann eine Melodie offen oder abgeschlossen wirken lassen) (!Er bestimmt immer die Farbe der Notenzeile) (!Er ist nur bei Schlaginstrumenten wichtig) (!Er hat nichts mit der Wirkung einer Melodie zu tun)
Was übst Du beim Echo-Singen? (Ein gehörtes Motiv unmittelbar nachzusingen) (!Ein Bild zur Musik zu malen) (!Nur den Taktstrich zu zählen) (!Einen Text ohne Melodie zu sprechen)
Welche Strategie passt am besten zu einem Hördiktat? (Erst hören dann singen dann notieren) (!Erst raten dann weglegen dann vergessen) (!Nur die letzte Note aufschreiben) (!Immer sofort ohne Kontrolle abschließen)
Memory
| Tonhöhenrichtung | Verlauf nach oben unten oder gleich |
| Intervall | Abstand zwischen zwei Tönen |
| Echo-Singen | Nachsingen eines gehörten Motivs |
| Zielton | Schlussklang einer Melodie |
| Solmisation | Tonsilben als Hörhilfe |
| Rhythmus | Ordnung von kurzen und langen Tönen |
| Motiv | Kleine wiedererkennbare musikalische Einheit |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Steigend | Die Melodie wird höher |
| Fallend | Die Melodie wird tiefer |
| Wiederholung | Ein Ton erklingt erneut |
| Sprung | Zwei Töne liegen weiter auseinander |
| Schritt | Zwei Töne liegen direkt nebeneinander |
...
Kreuzworträtsel
| Intervall | Wie nennt man den Abstand zwischen zwei Tönen? |
| Sekunde | Wie heißt ein Schritt zum benachbarten Ton? |
| Terz | Welches Intervall ist größer als eine Sekunde und kleiner als eine Quarte? |
| Rhythmus | Was ordnet kurze und lange Töne in der Zeit? |
| Tonika | Wie nennt man den Ruhepunkt einer Tonart? |
| Motiv | Wie heißt eine kleine wiedererkennbare musikalische Einheit? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Melodielinie zeichnen: Höre drei kurze Melodien aus diesem aiMOOC und zeichne zu jeder Melodie eine Linie, die steigt, fällt oder einen Bogen bildet.
- Echo-Singen: Singe ein Drei-Ton-Motiv vor und lasse eine Partnerin oder einen Partner das Motiv als Echo wiederholen.
- Tonhöhenrichtung erkennen: Sammle fünf kurze Melodieanfänge aus Liedern, die Du kennst, und beschreibe nur ihre Richtung.
- Rhythmus klatschen: Wähle ein Notenbeispiel aus, klatsche nur den Rhythmus und singe danach die Tonhöhen dazu.
Standard
- Hördiktat erstellen: Erfinde eine Vier-Ton-Melodie in C-Dur, spiele oder singe sie vor und lasse andere die Kontur notieren.
- Solmisation anwenden: Singe drei kurze Motive mit Tonsilben und erkläre, welche Silben besonders stabil oder gespannt wirken.
- Melodien vergleichen: Spiele zwei fast gleiche Melodien und lasse eine andere Person die veränderte Stelle finden.
- Transposition üben: Singe ein Motiv zuerst auf do und danach auf einem anderen Anfangston, ohne die Abstände zu verändern.
Schwer
- Unterrichtsübung entwickeln: Plane eine zehnminütige Übungseinheit zum Erkennen kurzer Melodien für eine fünfte Klasse mit Einstieg, Übung und Reflexion.
- Melodisches Gedächtnis erforschen: Teste mit drei Personen, wie viele Töne sie nach einmaligem Hören korrekt nachsingen können, und werte die Ergebnisse aus.
- Hördiktat mit Fehleranalyse: Schreibe eine kurze Melodie auf, lass sie nach Gehör notieren und analysiere typische Fehler bei Richtung, Intervall und Rhythmus.
- Musikalisches Tutorial gestalten: Erstelle ein kurzes Erklärvideo oder eine Audioaufnahme, in der Du eine Strategie zum Heraushören kurzer Melodien demonstrierst.


Lernkontrolle
- Strategie anwenden: Du hörst eine unbekannte Vier-Ton-Melodie. Beschreibe genau, in welcher Reihenfolge Du vorgehst, um sie nachzusingen und zu notieren.
- Melodien beurteilen: Vergleiche zwei kurze Melodien mit ähnlicher Kontur, aber unterschiedlichem Rhythmus. Erkläre, warum sie trotzdem verschieden wirken.
- Transfer auf ein Lied: Wähle den Anfang eines bekannten Liedes und analysiere Tonhöhenrichtung, auffällige Intervalle, Rhythmus und Zielton.
- Fehler erklären: Eine Schülerin notiert eine steigende Melodie als fallend. Beschreibe mögliche Ursachen und schlage zwei passende Übungen vor.
- Eigene Übung entwerfen: Entwickle ein kurzes Hördiktat mit Lösung und begründe, welche Hörfähigkeit damit besonders trainiert wird.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern hörend, singend und beschreibend arbeiten kannst.
- Hörfähigkeit: Du erkennst die Tonhöhenrichtung kurzer Melodien sicher.
- Nachsingen: Du kannst Drei- bis Acht-Ton-Motive sauber wiedergeben.
- Beschreibung: Du nutzt Fachbegriffe wie Intervall, Schritt, Sprung, Rhythmus und Zielton sinnvoll.
- Notation: Du kannst einfache gehörte Melodien grob oder genau aufschreiben.
- Reflexion: Du erklärst, welche Strategie Dir beim Hören geholfen hat.
- Transfer: Du wendest die Methode auf unbekannte Lieder, eigene Motive oder Instrumentalübungen an.
- Zusammenarbeit: Du gibst anderen hilfreiches Feedback beim Singen, Hören und Notieren.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
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THE MONKEY DANCE





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