Rhythmusübungen mit Notenbeispielen


Rhythmusübungen mit Notenbeispielen
Einleitung
Rhythmus ist die zeitliche Ordnung von Musik: Du hörst kurze und lange Klänge, Pausen, Betonungen und wiederkehrende Grundschläge. In diesem aiMOOC lernst Du, Rhythmusübungen zu lesen, zu sprechen, zu klatschen, zu notieren und selbst zu gestalten. Die Notenbeispiele sind bewusst meist auf einen Ton reduziert. So konzentrierst Du Dich auf Zeit, Dauer, Akzent, Takt und Metrum, ohne Dich gleichzeitig um schwierige Melodien kümmern zu müssen.
Ein gutes Rhythmusgefühl entsteht nicht allein durch Erklären. Es entsteht durch regelmäßiges Tun: laut zählen, innerlich zählen, gehen, klatschen, schnipsen, sprechen, spielen, aufnehmen, vergleichen und verbessern. Dieser Kurs verbindet deshalb kurze Fachtexte mit vielen direkt nutzbaren Notenbeispielen, Hörbeispielen, Bodypercussion, Rhythmusdiktaten, Gruppenübungen und kreativen Aufgaben.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=mYLTkVShh1A |500|center}}
Was Du in diesem aiMOOC lernst
- Grundschlag: Du findest einen gleichmäßigen Puls und hältst ihn auch bei Pausen.
- Notenwerte: Du unterscheidest ganze, halbe, Viertel-, Achtel- und Sechzehntelnoten.
- Pausen: Du erkennst stille Zeit als aktiven Bestandteil eines Rhythmus.
- Taktarten: Du übst typische Muster in 2/4, 3/4 und 4/4.
- Synkopen: Du verstehst, wie Spannung entsteht, wenn Akzente gegen den Grundschlag gesetzt werden.
- Mehrstimmigkeit: Du koordinierst einfache Rhythmen in Gruppen.
- Notation: Du schreibst eigene Rhythmusmuster lesbar auf und überprüfst sie praktisch.
Grundlagen des Rhythmus
Grundschlag, Tempo und Takt
Der Grundschlag ist der regelmäßige Puls einer Musik. Du kannst ihn gehen, klatschen oder mit dem Fuß tippen. Das Tempo beschreibt, wie schnell dieser Puls ist. Ein Metronom hilft, den Puls gleichmäßig zu halten. Der Takt fasst mehrere Grundschläge zu Gruppen zusammen. In einem 4/4-Takt gibt es vier Zählzeiten; häufig ist die erste Zählzeit besonders betont.
Übung: Klatsche den folgenden Puls viermal gleichmäßig. Zähle laut: „eins, zwei, drei, vier“.

Wenn Du den Puls sicher halten kannst, wiederhole ihn mit Bewegungen: Schritt, Klatschen, Schritt, Klatschen. Achte darauf, dass keine Zählzeit schneller oder langsamer wird.
Notenwerte als Verhältnisse
Ein Notenwert zeigt nicht zuerst eine feste Sekundenlänge, sondern ein Verhältnis: Eine ganze Note dauert so lang wie zwei halbe Noten, vier Viertelnoten oder acht Achtelnoten. Erst in Verbindung mit dem Tempo wird daraus eine konkrete Dauer. Das ist wichtig für das Üben: Du musst nicht jeden Rhythmus auswendig kennen, sondern seine Bausteine verstehen.
Übung: Sprich zuerst „lang“, dann „halb-halb“, dann „eins zwei drei vier“.

Die drei Takte dauern insgesamt jeweils gleich lang. Der Unterschied liegt in der inneren Unterteilung.
Pausen aktiv zählen
Eine Pause ist keine Unterbrechung des Denkens. Sie ist gezählte stille Zeit. Wer Pausen nicht aktiv mitzählt, verliert leicht den Anschluss an die Gruppe. Übe deshalb Pausen mit einer inneren Bewegung: atmen, nicken oder den Fuß leise weiterführen.
Übung: Klatsche nur die Noten. Zähle die Pausen innerlich weiter.

Variante: Eine Person klatscht, eine zweite Person zählt laut, eine dritte Person zeigt die Zählzeiten mit vier Fingern an.
Achtelnoten und Unterteilung
Achtelnoten teilen einen Viertelschlag in zwei gleich große Teile. Beim Zählen kannst Du „eins und zwei und drei und vier und“ sprechen. Die Zahlen liegen auf dem Grundschlag, das Wort „und“ liegt dazwischen. Diese Unterteilung ist die Grundlage für sehr viele Rhythmen in Popmusik, Rockmusik, Volksmusik, klassischer Musik und Jazz.
Übung: Klatsche gleichmäßige Achtel. Der Fuß tippt nur die Zahlen.

Wichtig ist, dass die Achtel nicht stolpern. Zwischen „eins“ und „und“ soll genau so viel Zeit liegen wie zwischen „und“ und „zwei“.
Sechzehntelnoten als feinere Unterteilung
Sechzehntelnoten teilen einen Viertelschlag in vier gleich große Teile. Dafür kannst Du eine Rhythmussprache wie „ta-ka-di-mi“ verwenden. Die Silben sind Hilfsmittel: Sie helfen Dir, gleichmäßig zu bleiben und schwierige Muster langsam aufzubauen.
Übung: Sprich „ta-ka-di-mi ta-di ta Pause“ und klatsche die notierten Klänge.

Beginne langsam. Erst wenn alle vier Sechzehntel gleichmäßig sind, steigerst Du das Tempo.
Taktarten und typische Übungen
Der 2/4-Takt
Der 2/4-Takt hat zwei Viertelschläge pro Takt. Er wirkt oft klar, direkt und schreitend. Viele Marsch- und Bewegungsübungen lassen sich damit gut beginnen. Häufig ist die erste Zählzeit schwerer als die zweite.
Übung: Stampfe auf „eins“, klatsche auf „zwei“.

Übertrage das Muster auf zwei Körperklänge: Oberschenkel auf „eins“, Hände auf „zwei“.
Der 3/4-Takt
Der 3/4-Takt hat drei Viertelschläge pro Takt. Er wird oft mit dem Walzer verbunden. Typisch ist eine Betonung auf der ersten Zählzeit: schwer, leicht, leicht. Du kannst das körperlich üben, indem Du auf „eins“ einen Schritt machst und auf „zwei“ und „drei“ klatschst.
Übung: Sprich „schwer, leicht, leicht“ und spüre den Kreis aus drei Schlägen.

Achte darauf, nach „drei“ wieder sicher zur nächsten „eins“ zurückzufinden.
Der 4/4-Takt
Der 4/4-Takt ist in vielen Musikstilen sehr verbreitet. Er bietet vier Zählzeiten und lässt sich gut in zwei Hälften gliedern: „eins zwei“ und „drei vier“. Häufig ist „eins“ stark, „drei“ mittelstark, „zwei“ und „vier“ leichter. In vielen Stilen werden aber „zwei“ und „vier“ bewusst betont, zum Beispiel beim Backbeat.
Übung: Klatsche auf „zwei“ und „vier“, der Fuß läuft auf allen vier Zählzeiten weiter.

Diese Übung trainiert innere Stabilität, weil die Hände nicht jeden Grundschlag markieren.
Rhythmische Gestaltungsmittel
Punktierung
Eine punktierte Note wird um die Hälfte ihres eigenen Wertes verlängert. Eine punktierte Viertelnote dauert also so lang wie eine Viertelnote plus eine Achtelnote. Dadurch entstehen federnde Muster, die in vielen Liedern, Tänzen und Begleitungen vorkommen.
Übung: Zähle „eins und zwei“ besonders genau. Die erste Note dauert bis kurz vor „zwei“.

Tipp: Sprich „lang-kurz, lang, Pause“. Danach ersetzt Du die Sprache durch Klatschen.
Synkope
Eine Synkope verschiebt die Betonung auf eine eigentlich leichtere Stelle. Dadurch entsteht Spannung. Du spürst sie besonders gut, wenn der Fuß den Grundschlag stabil hält und die Hände dagegen versetzt klatschen.
Übung: Der Fuß tippt Viertelnoten. Die Hände klatschen den notierten Rhythmus.

Wenn die Synkope unsicher wird, sprich zuerst „und-halten“ und klatsche danach.
Triolen
Eine Triole teilt eine Zählzeit in drei gleich große Teile. Während Achtelnoten eine Zweiteilung erzeugen, entsteht bei Triolen eine Dreiteilung. Das ist wichtig für viele Swing-, Blues- und Bewegungsrhythmen.
Übung: Sprich pro Grundschlag „tri-o-le“ und klatsche jede Silbe gleichmäßig.

Vergleiche anschließend Achtelnoten und Triolen. Der Grundschlag bleibt gleich, nur die Unterteilung ändert sich.
Akzente und Dynamik
Ein Akzent macht einen Klang stärker, markanter oder wichtiger. Akzente können mit Lautstärke, Bewegung, Körperhaltung oder Artikulation erzeugt werden. Im Unterricht kannst Du dafür Regeln vereinbaren: starker Klatscher, leichter Schnipser, Stampfen oder leises Tippen.
Übung: Spiele alle vier Klänge, aber betone nur die erste Zählzeit.

Überlege danach, wie sich die Wirkung verändert, wenn Du die zweite oder vierte Zählzeit betonst.
Rhythmus lesen, sprechen und schreiben
Dreischritt zum sicheren Lesen
Ein Rhythmus wird leichter, wenn Du ihn in drei Schritten erarbeitest. Erstens findest Du den Grundschlag. Zweitens sprichst Du die Unterteilung. Drittens klatschst oder spielst Du nur die notierten Klänge. Diese Reihenfolge verhindert, dass Du einzelne Noten rätst, ohne das Metrum zu fühlen.
- Schritt 1: Gehe oder tippe den Grundschlag.
- Schritt 2: Sprich die Zählzeiten mit Unterteilung.
- Schritt 3: Klatsche, spiele oder singe den Rhythmus.
- Schritt 4: Nimm Dich auf und vergleiche Deine Ausführung mit der Notation.
Beispiel mit Zählstrategie
Im folgenden Beispiel gibt es Viertelnoten, Achtelnoten und eine Pause. Zähle zuerst „eins und zwei und drei und vier und“. Klatsche dann nur dort, wo eine Note steht.

Mögliche Sprechhilfe: „ta ta-di still ta“. Wichtig ist, dass „still“ genau eine Viertel dauert.
Ein Muster in unterschiedlicher Schreibweise
Manche Rhythmen können in verschiedenen Schreibweisen ähnlich klingen. Deshalb ist saubere Notation wichtig. Taktstriche, Balken, Pausen und Bindebögen helfen, die innere Struktur schnell zu erkennen.
![X:1
M:4/4
L:1/4
K:C
C C C C|C2 C2|]](/images/lilypond/s/p/spjs597rs50wjx2ukuo5ve5zt9m6m5i/spjs597r.png)
Vergleiche die beiden Takte: Im ersten Takt hörst Du vier gleich lange Klänge, im zweiten zwei längere Klänge.
Übungsreihe für den Unterricht
Niveau 1: Sicherer Puls
Arbeite mit einem langsamen Tempo. Der Fuß markiert immer den Grundschlag, die Hände klatschen die Noten. Wiederhole jedes Muster mindestens viermal.
Muster 1: Vier Viertel

Muster 2: Viertel und Pausen

Muster 3: Halbe und Viertel

Niveau 2: Achtel und punktierte Werte
In diesem Niveau ist die Unterteilung entscheidend. Sprich immer „eins und zwei und drei und vier und“, auch wenn nicht auf jeder Silbe geklatscht wird.
Muster 4: Achtelpaar und Viertel

Muster 5: Punktierte Bewegung

Muster 6: Pause in der Mitte

Niveau 3: Synkopen und Kombinationen
Bei Synkopen muss der Grundschlag besonders stabil bleiben. Übe langsam und ohne Eile. Eine Person kann den Puls klopfen, während eine andere Person die Synkope klatscht.
Muster 7: Synkope über die Zählzeit

Muster 8: Sechzehntel und Pause

Muster 9: Triole und Viertel

Mehrstimmige Rhythmusarbeit
Call and Response
Call and Response bedeutet Ruf und Antwort. Eine Person oder Gruppe spielt einen Rhythmus vor, die andere antwortet. Diese Methode stärkt Hören, Konzentration, Imitation und Improvisation.
Übung: Gruppe A spielt den Ruf, Gruppe B antwortet im nächsten Takt.

Variiere die Antwort: wiederholen, vereinfachen, rhythmisch spiegeln oder mit einer Pause beginnen.
Rhythmische Schichtung
Bei einer rhythmischen Schichtung laufen mehrere Muster gleichzeitig. Das fördert Ensemblespiel, Koordination und gegenseitiges Zuhören. Beginne mit zwei Gruppen und füge erst dann eine dritte Gruppe hinzu.

Reflexionsfrage: Welche Stimme ist am leichtesten? Welche Stimme braucht besonders viel innere Zählung?
Phasenverschiebung als Fortgeschrittenenübung
Eine Phasenverschiebung entsteht, wenn ein Muster gegen ein anderes verschoben wird. Das ist anspruchsvoll, weil beide Gruppen stabil bleiben müssen. Nutze diese Übung erst, wenn der gemeinsame Puls sicher ist.
Übung: Gruppe A bleibt gleich. Gruppe B beginnt später und achtet darauf, nicht wieder automatisch mit Gruppe A zusammenzufallen.

Rhythmusdiktate
Hören, merken, notieren
Ein Rhythmusdiktat trainiert die Verbindung von Hören und Schreiben. Die Lehrkraft oder eine Gruppe klatscht einen Rhythmus. Du notierst ihn anschließend mit Notenwerten und Pausen. Danach vergleichst Du Deine Lösung mit dem Notenbild.
Diktat A

Diktat B

Diktat C

Methode: Höre zuerst nur zu. Beim zweiten Mal tippst Du den Grundschlag. Beim dritten Mal sprichst Du die Unterteilung. Erst danach schreibst Du.
Eigene Rhythmusübungen erstellen
Baukasten für eigene Muster
Ein guter Rhythmusbaukasten besteht aus einfachen Zellen. Eine Zelle dauert zum Beispiel einen oder zwei Schläge. Du kannst Zellen kombinieren, wiederholen, umkehren oder mit Pausen ergänzen.
- Zelle: Eine Viertelnote.
- Zelle: Zwei Achtelnoten.
- Zelle: Eine Viertelpause.
- Zelle: Punktierte Viertel plus Achtel.
- Zelle: Vier Sechzehntel.
Beispiel für vier kombinierte Zellen

Prüfe Deine eigene Übung mit drei Fragen: Passt die Gesamtdauer in den Takt? Ist der Grundschlag erkennbar? Kann eine andere Person den Rhythmus ohne Erklärung lesen?
Von der Sprache zum Rhythmus
Gesprochene Wörter haben eigene Rhythmen. Du kannst daraus Musik machen. Sprich zum Beispiel „Mu-sik macht Freu-de“ und klatsche die Silben. Danach überträgst Du die Silben in Notenwerte. So verbinden sich Sprache, Körper und Musik.
Übung: Wähle einen Satz aus dem Schulalltag und mache daraus einen eintaktigen Rhythmus. Beispiele: „Heu-te ü-ben wir“, „Klang und Pau-se“, „Hör gut zu“.

Kriterien für gute Übungsbeispiele
Eine gute Rhythmusübung ist klar, wiederholbar und herausfordernd. Sie enthält nicht zu viele neue Schwierigkeiten auf einmal. Besonders wirksam sind Übungen, die einen Schwerpunkt haben: nur Pausen, nur Achtel, nur Synkopen oder nur Wechsel zwischen zwei Gruppen.
- Klarheit: Die Taktart und der Grundschlag sind eindeutig.
- Steigerung: Die Schwierigkeit wächst Schritt für Schritt.
- Wiederholung: Ein Muster kommt mehrfach vor.
- Variation: Eine kleine Veränderung fordert Aufmerksamkeit.
- Reflexion: Nach dem Spielen wird besprochen, was gelungen ist.
Didaktischer Einsatz
Einzelarbeit, Partnerarbeit und Ensemble
In Einzelarbeit übst Du Genauigkeit. In Partnerarbeit lernst Du, andere zu hören und auf gemeinsame Einsätze zu achten. Im Ensemble entsteht eine größere musikalische Form. Wechsel deshalb regelmäßig zwischen diesen Sozialformen.

Partnerübung: Person A tippt Viertelnoten. Person B klatscht Achtelnoten. Nach vier Takten tauscht Ihr die Rollen.

Differenzierung
Rhythmuslernen lässt sich gut differenzieren. Wer noch unsicher ist, übernimmt den Grundschlag. Fortgeschrittene spielen Synkopen, Triolen oder eigene Variationen. Lernende mit motorischen Einschränkungen können Rhythmen sprechen, zeigen, mit digitalen Hilfen abspielen oder in Partnerarbeit gestalten.
- Leicht: Puls gehen, Viertelnoten klatschen, Pausen zählen.
- Standard: Achtelnoten, Punktierungen und einfache Synkopen kombinieren.
- Schwer: Mehrstimmige Muster, Phasenverschiebungen und eigene Diktate entwickeln.
Feedback geben
Gutes Feedback beschreibt beobachtbares Verhalten. Statt „Das war falsch“ hilft: „Der Grundschlag blieb stabil, aber die Pause auf Zählzeit drei war zu kurz.“ So wird Verbesserung konkret. Nutze kurze Feedbackregeln: erst Wahrnehmung, dann Wirkung, dann nächster Schritt.
- Wahrnehmung: Was hast Du gehört oder gesehen?
- Wirkung: Wie hat es den gemeinsamen Rhythmus beeinflusst?
- Verbesserung: Was wird im nächsten Durchgang gezielt verändert?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt der Grundschlag in der Musik? (Den regelmäßigen Puls einer Musik) (!Die höchste gespielte Tonhöhe) (!Die Lautstärke eines Instruments) (!Die Anzahl der Musikerinnen und Musiker)
Was zeigt ein Notenwert an? (Die Dauer einer Note im Verhältnis zu anderen Notenwerten) (!Die Farbe eines Notenkopfes) (!Die genaue Lautstärke eines Tons) (!Den Namen eines Instruments)
Was ist beim Üben von Pausen besonders wichtig? (Die stille Zeit aktiv weiterzuzählen) (!Während der Pause den Puls zu vergessen) (!Immer lauter zu werden) (!Die Taktart zu wechseln)
Wie zählst Du Achtelnoten im 4/4-Takt häufig sinnvoll? (Eins und zwei und drei und vier und) (!Eins zwei drei) (!Lang kurz Pause) (!Hoch tief laut leise)
Welche Aussage passt zum 3/4-Takt? (Er hat drei Viertelschläge pro Takt) (!Er hat immer vier Achtelpausen) (!Er besteht nur aus Sechzehntelnoten) (!Er darf keine Betonung haben)
Was bewirkt eine Synkope häufig? (Sie erzeugt rhythmische Spannung gegen den Grundschlag) (!Sie macht jeden Ton automatisch leiser) (!Sie beendet ein Musikstück immer) (!Sie verhindert jede Betonung)
Was bedeutet eine Punktierung bei einer Note? (Sie verlängert die Note um die Hälfte ihres Wertes) (!Sie verkürzt die Note auf ein Viertel) (!Sie macht die Note stumm) (!Sie verändert die Taktart)
Was trainiert ein Rhythmusdiktat besonders? (Die Verbindung von Hören und Notieren) (!Das Stimmen einer Gitarre) (!Das Auswendiglernen von Komponistennamen) (!Das Lesen von Liedtexten ohne Musik)
Welche Vorgehensweise hilft beim Lesen eines neuen Rhythmus? (Zuerst den Puls finden, dann unterteilen, dann klatschen) (!Zuerst möglichst schnell klatschen) (!Alle Pausen überspringen) (!Die Taktart ignorieren)
Was ist ein gutes Merkmal einer eigenen Rhythmusübung? (Sie hat einen klaren Schwerpunkt und ist wiederholbar) (!Sie enthält möglichst viele Schwierigkeiten gleichzeitig) (!Sie vermeidet jeden Grundschlag) (!Sie darf nicht gezählt werden)
Memory
| Grundschlag | Regelmäßiger Puls |
| Viertelnote | Ein Grundwert im 4/4-Üben |
| Pause | Gezählt stille Zeit |
| Synkope | Betonung gegen den Puls |
| Triole | Dreiteilige Unterteilung |
| Taktstrich | Grenze zwischen Takten |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Grundschlag | Gleichmäßiger Puls |
| Achtelnote | Zweiteilung eines Viertelschlags |
| Punktierung | Verlängerung um die Hälfte |
| Synkope | Spannung durch verschobene Betonung |
| Rhythmusdiktat | Hören und Notieren verbinden |
Kreuzworträtsel
| Grundschlag | Wie heißt der regelmäßige Puls einer Musik? |
| Synkope | Wie heißt eine Betonung gegen den erwarteten Puls? |
| Metronom | Welches Gerät hilft beim Halten eines gleichmäßigen Tempos? |
| Pause | Wie heißt gezählte stille Zeit in der Musik? |
| Taktart | Was legt fest, wie viele Grundschläge zu einem Takt gehören? |
| Triole | Wie heißt eine dreiteilige Unterteilung einer Zählzeit? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Puls-Tagebuch: Höre drei kurze Musikstücke und markiere jeweils den Grundschlag durch Gehen oder Tippen. Beschreibe, welches Stück den stabilsten Puls hatte.
- Körperklang: Entwickle ein eintaktiges Muster nur mit Klatschen und Stampfen. Führe es einer Partnerin oder einem Partner vor.
- Pausenübung: Erstelle ein Rhythmusmuster mit mindestens zwei Pausen. Erkläre, wie Du die Pausen innerlich zählst.
- Notenwerte: Schreibe vier verschiedene Takte im 4/4-Takt, die jeweils genau voll sind. Nutze Viertelnoten, halbe Noten und Pausen.
Standard
- Achteltraining: Erstelle eine Übung mit Viertelnoten und Achtelnoten. Notiere zusätzlich eine passende Zählhilfe.
- Rhythmussprache: Wandle einen kurzen Satz in einen Rhythmus um und erkläre, welche Silben lang oder kurz sind.
- Partner-Rhythmus: Entwickle eine Call-and-Response-Übung mit Ruf und Antwort. Probt sie zu zweit und verbessert die Verständlichkeit.
- Rhythmusdiktat: Klatsche einer Kleingruppe ein eigenes Muster vor. Die Gruppe notiert es und vergleicht die Ergebnisse.
Schwer
- Synkopen-Komposition: Gestalte einen viertaktigen Rhythmus mit mindestens zwei Synkopen. Erkläre, wo die Spannung entsteht.
- Ensemble-Arrangement: Schreibe drei verschiedene Rhythmusstimmen für Klatschen, Stampfen und Schnipsen. Jede Stimme soll allein verständlich und gemeinsam spielbar sein.
- Phasenverschiebung: Entwickle ein kurzes Muster und verschiebe es in einer zweiten Stimme um eine Achtel. Beschreibe die Wirkung.
- Unterrichtsmaterial: Erstelle ein kleines Übungsblatt mit drei Niveaustufen, Musterlösung und Feedbackkriterien für eine Lerngruppe.


Lernkontrolle
- Rhythmusanalyse: Vergleiche zwei notierte Rhythmen. Erkläre nicht nur die Unterschiede der Notenwerte, sondern auch die unterschiedliche Wirkung beim Klatschen.
- Transferaufgabe: Übertrage einen gesprochenen Satz in einen Rhythmus und begründe Deine Wahl der Notenwerte.
- Fehlerdiagnose: Eine Gruppe wird bei Pausen schneller. Entwickle eine Übestrategie, mit der die Gruppe den Puls stabilisieren kann.
- Arrangement: Plane ein dreistimmiges Körperperkussionsstück für eine Klasse. Beschreibe, welche Stimme leicht, mittel und schwer ist.
- Begründung: Erkläre, warum Synkopen nur dann gut funktionieren, wenn der Grundschlag sicher bleibt.
- Reflexion: Nimm eine eigene Rhythmusübung auf, höre sie erneut an und beschreibe drei konkrete Verbesserungsmöglichkeiten.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema zeigst Du, dass Du Rhythmus praktisch, schriftlich und reflektiert beherrschst. Wichtig sind ein stabiler Grundschlag, korrekt gezählte Pausen, sichere Notenwerte, passende Taktgliederung, nachvollziehbare eigene Übungen und eine klare Erklärung Deiner Entscheidungen.
- Praktische Ausführung: Du klatschst oder spielst mindestens drei Rhythmusmuster in gleichmäßigem Tempo.
- Notation: Du notierst eigene Rhythmen vollständig mit Taktart, Notenwerten, Pausen und Taktstrichen.
- Hörkompetenz: Du erkennst einfache Unterschiede zwischen Vierteln, Achteln, Pausen, Punktierungen und Synkopen.
- Gestaltung: Du entwickelst eine eigene Übung mit erkennbarem Schwerpunkt.
- Reflexion: Du erklärst, welche Übeschritte Dir beim sicheren Rhythmus geholfen haben.
- Zusammenspiel: Du zeigst, dass Du in einer Gruppe auf Puls, Einsatz und Ende achten kannst.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}
|
{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}