Rhythmusbegleitung mit Körperinstrumenten üben


Rhythmusbegleitung mit Körperinstrumenten üben
Einleitung

Rhythmusbegleitung mit Körperinstrumenten üben - Instrumente und Spielpraxis zeigt Dir, wie Du mit Körperinstrumenten sicher, musikalisch und kreativ eine Rhythmusbegleitung gestalten kannst. Beim Bodypercussion entstehen Klänge durch den eigenen Körper: durch Klatschen, Schnipsen, Patschen, Stampfen, leises Klopfen oder durch gesprochene Rhythmussilben. Du brauchst kein zusätzliches Instrument, aber Du brauchst genaues Hören, einen stabilen Puls, klare Koordination, Rücksicht auf die Gruppe und eine gute Spieltechnik.
In diesem aiMOOC lernst Du, Körperinstrumente als musikalische Instrumente zu behandeln. Du untersuchst Klangfarbe, Dynamik, Tempo, Takt, Metrum, Pausen, Akzente, Ostinato, Synkopen und einfache mehrstimmige Arrangements. Die Übungen eignen sich für Musikunterricht, Grundschule, Sekundarstufe I, Chor, Band, Theaterpädagogik, Tanzpädagogik und kurze aktive Lernphasen in anderen Fächern.
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Was sind Körperinstrumente?
Körperinstrumente sind Klangerzeuger, die Du immer bei Dir hast. Der eigene Körper wird dabei nicht beliebig benutzt, sondern bewusst wie ein Schlaginstrument gespielt. Dadurch lernst Du wichtige Grundlagen der Musikpraxis: Du hältst den Grundschlag, hörst auf andere, reagierst auf Zeichen, kontrollierst Lautstärke und entwickelst ein Gefühl für Timing.
Beim Bodypercussion sind besonders diese Klangquellen wichtig:
| Körperinstrument | Spielweise | Klangwirkung | Typischer Einsatz in einer Rhythmusbegleitung | Spielpraxis-Tipp |
|---|---|---|---|---|
| Klatschen | Handflächen treffen locker aufeinander | hell, deutlich, durchsetzungsfähig | Backbeat, Akzent, gemeinsamer Einsatz | Nicht zu hart schlagen; Klang aus lockeren Händen erzeugen |
| Patschen | Hände schlagen leicht auf Oberschenkel oder Knie | mittelhoch, weich, warm | gleichmäßiger Puls, Zwischenstimmen, leise Begleitung | Im Sitzen gut kontrollierbar; Hände flach und entspannt halten |
| Stampfen | Fuß setzt kontrolliert auf den Boden | tief, kräftig, körperlich spürbar | schwere Zählzeiten, Bassfunktion, Startsignal | Nur so laut stampfen, dass Boden und Gelenke geschont werden |
| Schnipsen | Finger schnipsen oder ersatzweise leise tippen | hell, kurz, eher leise | Offbeat, leise Feinstruktur, Groove | Wer nicht schnipsen kann, tippt zwei Finger aneinander |
| Klopfen | Fingerspitzen oder Handflächen klopfen leicht auf Brust, Schulter oder Arme | variabel, je nach Körperstelle | Klangfarbenwechsel, Solo, Frage-Antwort-Spiel | Empfindliche Körperstellen meiden und niemals auf andere Personen schlagen |
| Stimme | Silben wie ta, ti, ka, bum, sch oder tsch sprechen | sprachlich, artikuliert, merkfähig | Vorübung, Merkhilfe, Kombination mit Bewegung | Erst sprechen, dann spielen; Sprechen stabilisiert den Rhythmus |
Rhythmische Grundlagen

Damit eine Rhythmusbegleitung funktioniert, musst Du vier Ebenen unterscheiden. Der Puls ist der gleichmäßige Grundschlag. Das Metrum ordnet starke und leichte Schläge. Der Takt fasst mehrere Schläge zu wiederkehrenden Gruppen zusammen. Der Rhythmus gestaltet lange und kurze Klangereignisse sowie Pausen.
- Puls: Der Puls läuft gleichmäßig weiter, auch wenn niemand spielt.
- Takt: Im 4/4-Takt zählst Du meistens eins, zwei, drei, vier.
- Akzent: Ein Ton wird betont, zum Beispiel durch Lautstärke, Körperbewegung oder Klangfarbe.
- Ostinato: Ein kurzes rhythmisches Muster wird wiederholt und bildet das Fundament.
- Synkope: Eine Betonung liegt überraschend zwischen oder gegen die erwarteten Grundschläge.
- Dynamik: Laut und leise werden bewusst gestaltet.
- Tempo: Die Geschwindigkeit wird so gewählt, dass alle sicher mitspielen können.
Grundprinzip: Hören, Sprechen, Bewegen, Spielen
Eine gute Übung beginnt selten sofort mit voller Geschwindigkeit. Gehe lieber in vier Schritten vor: Du hörst den Puls, sprichst den Rhythmus, bewegst ihn mit dem Körper und spielst ihn anschließend als Klang. Diese Reihenfolge hilft besonders, wenn ein Muster viele Achtelnoten, Pausen oder Synkopen enthält.
| Schritt | Frage an Dich | Beispiel |
|---|---|---|
| Hören | Wo ist der gleichmäßige Puls? | Mit dem Fuß leise mitgehen |
| Sprechen | Welche Silben passen zu den Notenwerten? | ta ta ti-ti ta |
| Bewegen | Welche Bewegung passt zum Klang? | Stampfen für tiefe Schläge, Klatschen für Akzente |
| Spielen | Kannst Du den Rhythmus stabil wiederholen? | Zwei Takte im Loop spielen |
Notenbeispiele zum Mitspielen
Die folgenden Notenbeispiele kannst Du im Unterricht als Übekarten nutzen. Lies zuerst den Takt, klatsche den Puls leise mit, sprich die Rhythmussilben und spiele dann das Muster. Achte darauf, dass alle Bewegungen entspannt bleiben. Die Hörfunktion unterstützt Dich beim Üben, ersetzt aber nicht das gemeinsame Zählen.
Übung 1: Grundpuls im 4/4-Takt
Dieses Muster trainiert einen stabilen Grundschlag. Spiele zunächst nur mit Klatschen, danach mit Patschen oder Stampfen.

Spielauftrag: Zähle laut eins, zwei, drei, vier. Klatsche jeden Schlag. Wiederhole das Muster viermal. Spiele dann nur auf eins und drei, während eine andere Person alle vier Schläge leise patscht.
Übung 2: Zwei Klangebenen im 4/4-Takt
Hier entsteht eine einfache Begleitung, weil tiefe und helle Klänge unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Stampfen wirkt wie ein Bass. Klatschen markiert helle Akzente.

Spielauftrag: Gruppe A stampft auf eins und drei. Gruppe B klatscht auf zwei und vier. Wechselt danach die Rollen. Prüft, ob der Puls gleichmäßig bleibt.
Übung 3: Vier Körperinstrumente als Klassen-Groove
Dieses Beispiel verbindet Stampfen, Patschen, Klatschen und Schnipsen zu einem mehrschichtigen Groove. Die Stimmen sind verschieden schwer. Beginne mit einer Stimme und füge die anderen nacheinander hinzu.

Spielauftrag: Lege die Stimmen in Schichten übereinander. Zuerst spielt nur die Stampf-Gruppe, dann kommt Patschen dazu, danach Klatschen, zum Schluss Schnipsen. Stoppe nach acht Takten gemeinsam mit einem vereinbarten Zeichen.
Übung 4: Frage und Antwort
Beim Frage-und-Antwort-Spiel spielt eine Gruppe vor, die andere reagiert. Diese Form stärkt Hören, Reaktionsfähigkeit und Ensemblespiel.

Spielauftrag: Gruppe A spielt die Frage. Gruppe B antwortet exakt im nächsten Takt. Danach erfindet Gruppe B eine neue Frage, auf die Gruppe A antwortet.
Übung 5: Walzergefühl im 3/4-Takt
Nicht jede Begleitung steht im 4/4-Takt. Im Dreiertakt entsteht ein anderes Körpergefühl: ein schwerer Schlag und zwei leichtere Schläge.

Spielauftrag: Wiege den Oberkörper leicht auf eins. Klatsche auf zwei und drei. Achte darauf, dass der erste Schlag deutlich, aber nicht hart ist.
Übung 6: Synkopische Begleitung
Eine Synkope wirkt spannend, weil eine Betonung nicht dort liegt, wo Du sie erwartest. Übe synkopierte Muster langsam und sprich sie vorher.

Spielauftrag: Stampfe zunächst den stabilen Puls auf eins und drei. Sprich die Klatschstimme mit ta und Pause. Spiele dann beide Stimmen in Partnerarbeit.
Übung 7: Dynamik bewusst gestalten
Eine gute Begleitung ist nicht nur richtig, sondern auch musikalisch. Mit Dynamik entscheidest Du, ob ein Muster trägt, antreibt, überrascht oder zurücktritt.

Spielauftrag: Spiele dieselben Noten zuerst sehr leise, dann mittelstark, dann laut. Vergleiche, wie sich die Wirkung verändert.
Übung 8: Rhythmuskanon
Ein Kanon entsteht, wenn dieselbe Idee zeitversetzt beginnt. Im Bodypercussion-Unterricht trainiert das besonders genaues Zählen.

Spielauftrag: Gruppe A beginnt. Gruppe B setzt nach zwei Takten ein. Beide Gruppen achten auf ruhige Bewegungen, damit der Kanon nicht schneller wird.
Übung 9: Kurze ABC-Notation für Echo-Training
Diese Kurznotation eignet sich für schnelle Echo-Übungen. Spiele jeden Takt als kurze Frage und lasse die Gruppe antworten.
![X:1
T:Echo im Vierertakt
M:4/4
L:1/8
K:C
C2 C2 z2 C2 | C C C C z4 | C2 z2 C C C C | C4 z4 |]](/images/lilypond/0/9/09ymx7zefjki9x2c9hb3g0ffi3j1art/09ymx7ze.png)
Spielauftrag: Eine Person spielt einen Takt vor. Die Gruppe wiederholt ihn. Danach wird ein Körperinstrument gewechselt: Klatschen, Patschen, Stampfen, Schnipsen.
Spielpraxis im Unterricht
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Warm-up und Körperhaltung
Beginne jede Bodypercussion-Einheit mit einem kurzen Warm-up. Lockere Schultern, Hände, Knie und Füße. Spiele niemals mit Schmerz oder übermäßiger Kraft. Gute Spieltechnik heißt: Die Bewegung ist klar, aber nicht verkrampft. Bei großen Gruppen ist leise Präzision wichtiger als Lautstärke.
- Atmung: Atme ruhig ein und aus, bevor ein Rhythmus startet.
- Körperhaltung: Stehe oder sitze stabil, ohne zu verspannen.
- Abstand: Halte genug Raum, damit niemand berührt wird.
- Lautstärke: Passe die Dynamik an Raum, Boden und Gruppe an.
- Gesundheit: Stampfe gelenkschonend und patsche nicht auf empfindliche Stellen.
Probenmethoden
Eine Rhythmusbegleitung wird sicher, wenn Du sie methodisch aufbaust. Gute Probenarbeit bedeutet, Fehler nicht nur zu wiederholen, sondern genau herauszufinden, wo der Puls, die Koordination oder das Hören unsicher werden.
| Methode | So funktioniert sie | Wofür sie geeignet ist |
|---|---|---|
| Echo | Eine Person spielt vor, die Gruppe antwortet | Neue Muster schnell lernen |
| Loop | Ein kurzer Rhythmus wird wiederholt | Groove festigen und Tempo stabilisieren |
| Schichten | Stimmen kommen nacheinander hinzu | Mehrstimmige Arrangements aufbauen |
| Reduktion | Schwierige Stellen werden vereinfacht | Unsichere Gruppen stabilisieren |
| Variation | Klang, Dynamik oder Reihenfolge werden verändert | Kreativität und musikalische Gestaltung fördern |
| Dirigieren | Start, Stopp, Lautstärke und Solo werden angezeigt | Ensemblefähigkeit trainieren |
Zeichen für die Gruppe
Ein Klassen-Groove braucht klare Signale. Vereinbare vor dem Spielen einfache Zeichen. Ein gehobener Arm kann Vorbereitung bedeuten. Eine geschlossene Faust kann Stopp bedeuten. Eine kreisende Hand kann Wiederholung bedeuten. Ein Finger auf den Lippen kann leiser bedeuten. Ein Zeigefinger auf eine Gruppe kann Solo bedeuten. Wichtig ist, dass alle Zeichen vor dem Spiel bekannt sind.
Vom Pattern zur Begleitung
Eine Rhythmusbegleitung begleitet etwas anderes: ein Lied, einen Rap, ein Gedicht, einen Tanz, eine Szene, ein Hörspiel oder eine Präsentation. Deshalb muss sie nicht dauernd auffallen. Manchmal ist ein sehr einfaches Ostinato besser als ein komplizierter Rhythmus, der Text oder Melodie verdeckt.
- Textbegleitung: Sprich einen kurzen Text und setze nur an wichtigen Wörtern Akzente.
- Liedbegleitung: Spiele leise Grundschläge, damit die Stimme im Vordergrund bleibt.
- Tanzbegleitung: Markiere Bewegungswechsel mit Stampfen oder Klatschen.
- Szenische Gestaltung: Nutze Klangfarben für Figuren, Orte oder Stimmungen.
- Improvisation: Erfinde ein Solo über einem stabilen Gruppenpuls.
Übe-Plan für eine Unterrichtsreihe
| Stunde | Schwerpunkt | Ziel | Produkt |
|---|---|---|---|
| 1 | Körperinstrumente entdecken | Klänge unterscheiden und sicher ausführen | Klangkarte der Klasse |
| 2 | Puls und Takt | Gleichmäßig zählen und spielen | Gemeinsamer 4/4-Groove |
| 3 | Ostinato und Loop | Kurze Muster wiederholen | Zweistimmige Begleitung |
| 4 | Dynamik und Akzent | Lautstärke musikalisch gestalten | Begleitung mit Spannungsbogen |
| 5 | Call and Response | Fragen und Antworten rhythmisch spielen | Gruppenimprovisation |
| 6 | Arrangement | Stimmen kombinieren und aufführen | Klassenstück mit Bodypercussion |
Differenzierung und Inklusion
Bodypercussion lässt sich gut an unterschiedliche Lernvoraussetzungen anpassen. Nicht alle müssen dasselbe spielen. Wichtig ist, dass jede Stimme musikalisch sinnvoll ist. Eine leichte Stimme kann den Puls tragen, eine mittlere Stimme kann ein Ostinato spielen, eine schwere Stimme kann Synkopen oder Improvisation übernehmen.
| Niveau | Geeignete Aufgabe | Beispiel |
|---|---|---|
| Leicht | Grundschlag halten | Patschen auf jeden Schlag |
| Standard | Zwei Körperinstrumente wechseln | Stampfen auf eins und drei, Klatschen auf zwei und vier |
| Erweitert | Synkopen und Pausen sicher gestalten | Offbeat-Klatschen über stabilem Stampfpuls |
| Kreativ | Eigenes Arrangement entwickeln | Vier Gruppen mit Intro, Hauptteil, Break und Schluss |
Wer bestimmte Bewegungen nicht ausführen kann, nutzt Alternativen: Finger tippen statt Schnipsen, Handflächen reiben statt Klatschen, Stimme statt Stampfen oder Tischkante leise antippen, sofern dies im Unterricht erlaubt ist. Entscheidend ist die musikalische Funktion, nicht die körperliche Schwierigkeit.
Typische Fehler und Lösungen
| Problem | Mögliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Die Gruppe wird schneller | Aufregung oder zu große Bewegungen | Tempo senken, leiser spielen, Fußpuls stabilisieren |
| Einsätze sind unsicher | Kein klares Startzeichen | Einzählen mit vier Schlägen und sichtbarem Atemzeichen |
| Stimmen verdecken sich | Zu viele laute Klänge gleichzeitig | Dynamik reduzieren und tiefe sowie helle Klänge trennen |
| Synkopen verrutschen | Der Grundpuls ist nicht sicher | Erst stampfen, dann synkopisches Klatschen sprechen |
| Einzelne Lernende steigen aus | Muster ist zu schwer oder zu schnell | Stimme vereinfachen und Erfolg durch Wiederholung sichern |
Kreative Gestaltungsideen

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Eine gute Bodypercussion-Aufführung besteht nicht nur aus richtigen Rhythmen. Sie braucht eine Form. Du kannst ein Intro, einen Hauptteil, einen Break, ein Solo, einen Spannungsaufbau und einen klaren Schluss gestalten. Auch Blickkontakt, Aufstellung und Bewegungsrichtung gehören zur Performance.
- Intro: Eine Stimme beginnt leise und lädt die anderen ein.
- Break: Alle stoppen kurz gemeinsam, dann geht der Groove weiter.
- Solo: Eine Person oder Gruppe spielt eine kurze eigene Idee.
- Crescendo: Die Begleitung wird langsam lauter.
- Decrescendo: Die Begleitung wird langsam leiser.
- Schluss: Alle enden mit einem gemeinsamen Akzent.

Checkliste für Deine Spielpraxis
- Puls: Ich kann den Grundschlag halten, auch wenn Pausen vorkommen.
- Takt: Ich weiß, wo die eins ist.
- Klangfarbe: Ich wähle passende Körperinstrumente für tiefe, mittlere und helle Klänge.
- Dynamik: Ich spiele so laut, dass die Gruppe musikalisch klingt.
- Koordination: Ich kann Bewegungen rechtzeitig wechseln.
- Hören: Ich höre auf die anderen Stimmen.
- Form: Ich kenne Intro, Wiederholung, Break und Schluss.
- Reflexion: Ich kann beschreiben, was gut funktioniert und was verbessert werden sollte.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Körperinstrument? (Ein Klang, der mit dem eigenen Körper erzeugt wird) (!Ein elektronisches Rhythmusgerät) (!Ein Saiteninstrument mit Resonanzkörper) (!Ein Notenständer für Schlagzeug)
Was beschreibt der Puls in der Musik? (Den gleichmäßigen Grundschlag) (!Die Tonhöhe einer Melodie) (!Die Lautstärke eines Instruments) (!Die Reihenfolge der Strophen)
Welche Spielweise erzeugt meist einen tiefen, kräftigen Klang? (Stampfen) (!Schnipsen) (!Flüstern) (!Leises Fingertippen)
Was ist ein Ostinato? (Ein wiederholtes musikalisches Muster) (!Ein zufälliger Einzelklang) (!Eine Pause am Ende eines Liedes) (!Ein besonders hohes Tempo)
Warum ist langsames Üben sinnvoll? (Weil Genauigkeit und Koordination sicherer werden) (!Weil Rhythmus nur langsam funktionieren kann) (!Weil Pausen dadurch verschwinden) (!Weil man dann nicht mehr zählen muss)
Welche Aufgabe hat ein Break in einer Aufführung? (Er unterbricht den Groove bewusst und schafft Spannung) (!Er ersetzt den Grundschlag dauerhaft) (!Er macht alle Stimmen automatisch leiser) (!Er verhindert das gemeinsame Ende)
Was bedeutet Dynamik beim Musizieren? (Die Gestaltung von laut und leise) (!Die Anzahl der Personen in einer Gruppe) (!Die Länge eines Unterrichtsraums) (!Die Farbe eines Notenblatts)
Was ist bei Bodypercussion besonders wichtig für die Gruppe? (Aufeinander hören und gemeinsam im Puls bleiben) (!Möglichst laut spielen) (!Immer alle Bewegungen gleichzeitig ausführen) (!Nur schwierige Rhythmen verwenden)
Was ist eine Synkope? (Eine Betonung gegen die erwartete metrische Stelle) (!Ein sehr langsamer Schlussakkord) (!Ein Instrument mit Fell) (!Eine Wiederholung ohne Pause)
Welche Reihenfolge hilft beim Lernen neuer Rhythmen? (Hören, sprechen, bewegen, spielen) (!Spielen, vergessen, stoppen, raten) (!Laufen, malen, rechnen, singen) (!Springen, schweigen, schreiben, klatschen)
Memory
| Puls | gleichmäßiger Grundschlag |
| Klatschen | heller Akzentklang |
| Stampfen | tiefer Bassklang |
| Patschen | weicher Körperklang |
| Schnipsen | kurzer leiser Klang |
| Ostinato | wiederholtes Muster |
| Break | bewusste Unterbrechung |
| Dynamik | laut und leise |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Grundschlag | Puls |
| Wiederholungsmuster | Ostinato |
| Leiser Klang | Schnipsen |
| Tiefer Klang | Stampfen |
| Spannende Unterbrechung | Break |
...
Kreuzworträtsel
| Puls | Wie heißt der gleichmäßige Grundschlag in der Musik? |
| Klatschen | Welches Körperinstrument entsteht durch das Zusammenschlagen der Hände? |
| Stampfen | Welche Spielweise erzeugt oft einen tiefen Bassklang? |
| Synkope | Wie heißt eine Betonung gegen die erwartete metrische Stelle? |
| Ostinato | Wie heißt ein ständig wiederholtes musikalisches Muster? |
| Dynamik | Welcher Begriff beschreibt laut und leise in der Musik? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Klangsammlung: Erstelle eine Tabelle mit mindestens sechs Körperklängen. Beschreibe, ob sie hell, dunkel, kurz, lang, laut oder leise wirken.
- Grundpuls: Übe einen stabilen 4/4-Puls mit Patschen. Nimm Dich 30 Sekunden auf und prüfe, ob Du schneller wirst.
- Echo-Spiel: Spiele einer Partnerperson vier kurze Rhythmusfragen vor. Die Partnerperson antwortet jeweils als Echo.
- Klangwechsel: Spiele dasselbe Muster mit Klatschen, Patschen, Stampfen und Schnipsen. Beschreibe, wie sich die Wirkung verändert.
Standard
- Ostinato entwickeln: Erfinde ein zweitaktiges Ostinato mit zwei Körperinstrumenten. Notiere es mit Silben oder einfachen Zeichen.
- Gruppen-Groove: Bildet drei Gruppen und kombiniert Stampfen, Patschen und Klatschen zu einer Begleitung für einen Sprechtext.
- Dynamik gestalten: Spiele ein Muster zuerst leise, dann mittelstark, dann laut. Entwickle daraus einen Spannungsbogen.
- Break planen: Gestalte einen gemeinsamen Break nach vier Takten und übe einen klaren Wiedereinstieg.
Schwer
- Synkopen-Training: Entwickle eine synkopische Klatschstimme über einem stabilen Stampfpuls. Erkläre, warum der Puls dabei besonders wichtig ist.
- Rhythmuskanon: Schreibe einen viertaktigen Rhythmuskanon für zwei Gruppen mit zeitversetztem Einsatz.
- Arrangement: Entwickle ein vollständiges Bodypercussion-Stück mit Intro, Hauptteil, Solo, Break und Schluss.
- Performance-Analyse: Filme eine kurze Aufführung und analysiere Timing, Dynamik, Blickkontakt, Form und Gruppenbalance.


Lernkontrolle
- Transferaufgabe Rhythmusbegleitung: Wähle ein kurzes Gedicht und entwickle eine Bodypercussion-Begleitung, die den Inhalt unterstützt, ohne den Text zu überdecken.
- Analyse von Gruppenklang: Erkläre an einem Beispiel, warum eine leise, präzise Begleitung musikalisch stärker sein kann als eine laute Begleitung.
- Differenzierung im Ensemble: Plane ein Arrangement mit drei Schwierigkeitsstufen, sodass Anfängerinnen und Fortgeschrittene gemeinsam musizieren können.
- Fehlerdiagnose: Eine Gruppe wird bei einem Groove immer schneller. Beschreibe drei mögliche Ursachen und passende Lösungen.
- Gestaltungsentscheidung: Vergleiche zwei Begleitungen für dasselbe Lied: eine mit nur einem Ostinato und eine mit vier Stimmen. Beurteile, wann welche Lösung sinnvoller ist.
- Reflexion der Spielpraxis: Beschreibe, wie Körperhaltung, Lautstärke und Blickkontakt die musikalische Qualität einer Aufführung beeinflussen.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Rhythmusbegleitung mit Körperinstrumenten ist wichtig, dass Du nicht nur Rhythmen nachspielst, sondern musikalische Entscheidungen begründest. Dein Lernnachweis kann aus einer Aufführung, einer Notation, einer Aufnahme und einer kurzen Reflexion bestehen.
- Praktische Umsetzung: Du spielst eine Bodypercussion-Begleitung sicher im gemeinsamen Puls.
- Notation: Du dokumentierst Dein Muster mit Noten, Symbolen, Silben oder einer übersichtlichen Tabelle.
- Musikalische Gestaltung: Du nutzt mindestens zwei Körperinstrumente und gestaltest Dynamik, Akzente oder Pausen bewusst.
- Ensemblespiel: Du zeigst, dass Du auf Startzeichen, Stoppzeichen und andere Stimmen reagieren kannst.
- Reflexion: Du erklärst, was an Deiner Begleitung gut funktioniert und was Du verbessern würdest.
- Transfer: Du passt Deine Begleitung an ein Lied, einen Text, einen Tanz oder eine Szene an.
OERs zum Thema
Links
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THE MONKEY DANCE





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