Zum Inhalt springen

Dreiklänge verstehen - Akkorde und Harmonie

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 5. Juli 2026, 13:27 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Dreiklänge verstehen - Akkorde und Harmonie



Einleitung

Dreiklänge verstehen - Akkorde und Harmonie führt Dich Schritt für Schritt in einen zentralen Bereich der Musiktheorie ein: den Aufbau von Akkorden, ihre Wirkung im Hören, ihre Darstellung in Notenschrift und ihre Verwendung in Harmonielehre, Liedbegleitung, Komposition und Improvisation. Ein Dreiklang besteht aus drei verschiedenen Tönen, die in der Grundform als Grundton, Terz und Quinte verstanden werden. Diese drei Töne können gleichzeitig erklingen, nacheinander als gebrochener Akkord gespielt werden oder auf verschiedene Stimmen verteilt sein. Sobald Du erkennst, wie Dreiklänge gebaut sind, kannst Du viele Akkordsymbole, Begleitmuster und harmonische Abläufe besser verstehen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=kZ13p19Pq4E |500|center}}


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Dreiklänge aus Intervallen aufbauen, die vier grundlegenden Dreiklangsarten unterscheiden, Akkordsymbole deuten, Umkehrungen erkennen und einfache Kadenzen analysieren. Du trainierst dabei nicht nur Faktenwissen, sondern auch das genaue Sehen, Hören und Anwenden. Besonders wichtig ist: Ein Dreiklang ist kein isoliertes Theorieobjekt, sondern ein musikalisches Werkzeug. Du kannst ihn auf dem Klavier, auf der Gitarre, mit der Stimme, in einer Band oder im Orchester praktisch erleben.


Grundidee: Drei Töne bilden einen Klangraum

Ein Dreiklang entsteht im einfachsten Fall durch das Übereinanderschichten von zwei Terzen. Von unten nach oben heißen die Töne Grundton, Terz und Quinte. Beim C-Dur-Dreiklang sind das die Töne C, E und G. Der Grundton gibt dem Akkord seinen Namen, die Terz entscheidet meistens über Dur oder Moll, und die Quinte stabilisiert oder verändert die Spannung des Klanges. Die Töne können in der Musik auch verdoppelt, oktaviert oder auf verschiedene Instrumente verteilt werden.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major c2^\markup { "Grundton" } e^\markup { "Terz" } g^\markup { "Quinte" } <c e g>1^\markup { "C-Dur-Dreiklang" } \bar "|." }

In der Praxis müssen die drei Töne nicht immer direkt übereinandergestapelt sein. Ein Akkord kann in weiter Lage, in enger Lage, als Begleitfigur oder als melodische Brechung erscheinen. Entscheidend ist, dass sich die Töne auf eine Grundstruktur zurückführen lassen.


\relative c' { \time 3/4 \key c \major c8 e g e c e g e c e g e c2. \bar "|." }


Terzen und Halbtonschritte

Die Qualität eines Dreiklangs hängt davon ab, welche Terzen übereinanderliegen. Eine große Terz umfasst vier Halbtonschritte, eine kleine Terz umfasst drei Halbtonschritte. Der C-Dur-Dreiklang C-E-G besteht zuerst aus einer großen Terz C-E und danach aus einer kleinen Terz E-G. Der c-Moll-Dreiklang C-Es-G kehrt diese Reihenfolge um: zuerst kleine Terz, dann große Terz.


\relative c' { \time 4/4 c1^\markup { "C" } e^\markup { "grosse Terz" } g^\markup { "Quinte" } <c e g>1^\markup { "gross + klein = Dur" } c,1 ees^\markup { "kleine Terz" } g^\markup { "Quinte" } <c ees g>1^\markup { "klein + gross = Moll" } \bar "|." }
Dreiklangsart Schichtung Halbtonmuster Beispiel ab C Typische Wirkung
Dur große Terz + kleine Terz 4 + 3 C-E-G stabil, offen, hell
Moll kleine Terz + große Terz 3 + 4 C-Es-G weicher, dunkler, ernster
vermindert kleine Terz + kleine Terz 3 + 3 C-Es-Ges gespannt, instabil, auflösungsbedürftig
übermäßig große Terz + große Terz 4 + 4 C-E-Gis schwebend, überraschend, stark spannungsvoll


Die vier grundlegenden Dreiklänge

Die vier grundlegenden Dreiklänge heißen Dur-Dreiklang, Moll-Dreiklang, Verminderter Dreiklang und Übermäßiger Dreiklang. Sie unterscheiden sich nur durch die Lage der Terz und der Quinte, klingen aber sehr verschieden. Höre die vier Formen nacheinander und achte darauf, wie die Terz den Charakter verändert und wie die Quinte Stabilität oder Spannung erzeugt.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>1^\markup { "Dur" } <c ees g>1^\markup { "Moll" } <c ees ges>1^\markup { "vermindert" } <c e gis>1^\markup { "uebermaessig" } \bar "|." }


Dur und Moll sicher unterscheiden

Der Unterschied zwischen Dur und Moll liegt nicht im Grundton und auch nicht in der Quinte, sondern in der Terz. Beim C-Dur-Dreiklang liegt die Terz E über C. Beim c-Moll-Dreiklang wird diese Terz zu Es erniedrigt. Dadurch verändert sich der gesamte Farbeindruck. Du solltest diese Veränderung nicht nur sehen, sondern auch hören und singen können.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>2^\markup { "C-Dur" } <c ees g>2^\markup { "c-Moll" } <f a c>2^\markup { "F-Dur" } <f aes c>2^\markup { "f-Moll" } <g b d>2^\markup { "G-Dur" } <g bes d>2^\markup { "g-Moll" } \bar "|." }

Eine hilfreiche Übemethode ist das Singen der Dreiklangstöne. Singe zuerst den Grundton, dann die Terz, dann die Quinte. Danach singst Du den ganzen Akkord als gebrochene Figur. Wer Dreiklänge singen kann, erkennt sie später schneller in Liedern, Basslinien und Begleitungen.


Verminderte und übermäßige Dreiklänge

Der verminderte Dreiklang entsteht aus zwei kleinen Terzen. Seine Quinte ist vermindert, also enger als die reine Quinte. Deshalb klingt er oft instabil und verlangt nach einer Weiterführung. Der übermäßige Dreiklang entsteht aus zwei großen Terzen. Seine Quinte ist erhöht, dadurch wirkt er schwebend und farbig. Beide Akkorde sind für Spannung, Übergänge und besondere Klangwirkungen wichtig.


\relative c' { \time 4/4 <c ees ges>1^\markup { "C vermindert" } <d f aes>1^\markup { "D vermindert" } <e g bes>1^\markup { "E vermindert" } <c e gis>1^\markup { "C uebermaessig" } <d fis ais>1^\markup { "D uebermaessig" } <e gis bis>1^\markup { "E uebermaessig" } \bar "|." }


Grundstellung, Sextakkord und Quartsextakkord

Ein Dreiklang kann in Grundstellung oder in Umkehrungen erscheinen. In der Grundstellung liegt der Grundton unten. In der ersten Umkehrung liegt die Terz unten; diese Form wird in der klassischen Harmonielehre oft Sextakkord genannt. In der zweiten Umkehrung liegt die Quinte unten; diese Form wird Quartsextakkord genannt. Der Akkord bleibt derselbe, aber der Basston verändert die Wirkung und die Stimmführung.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>1^\markup { "Grundstellung" } <e g c>1^\markup { "1. Umkehrung" } <g c e>1^\markup { "2. Umkehrung" } <c e g>1^\markup { "zurueck" } \bar "|." }


Enge Lage, weite Lage und Stimmverteilung

In der Satzlehre ist nicht nur wichtig, welche Töne zum Akkord gehören, sondern auch, wie sie verteilt sind. In enger Lage liegen die oberen Stimmen nah beieinander. In weiter Lage liegen sie weiter auseinander. Auf dem Klavier klingt eine enge Lage im mittleren Register klar und kompakt; in tiefer Lage kann sie dumpf wirken. Eine weite Lage wirkt oft transparenter, besonders wenn der Bass den Grundton spielt.


\new PianoStaff <<
\new Staff \relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>1^\markup { "enge Lage" } <c g' e'>1^\markup { "weite Lage" } <e g c>1^\markup { "Terz im Bass" } <g e' c'>1^\markup { "Quinte im Bass" } \bar "|." }
\new Staff \relative c { \clef bass c1 c e g }
>>


Leitereigene Dreiklänge in Dur

Über jedem Ton einer Tonleiter kann ein Dreiklang aus leitereigenen Tönen gebildet werden. In C-Dur entstehen dadurch die Stufen I bis VII. Die Stufen I, IV und V sind besonders wichtig, weil sie die Hauptfunktionen Tonika, Subdominante und Dominante bilden. Sie sind die Grundlage vieler Lieder, Tänze, Popsongs und klassischer Kadenzen.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>1^\markup { "I" } <d f a>1^\markup { "ii" } <e g b>1^\markup { "iii" } <f a c>1^\markup { "IV" } <g b d>1^\markup { "V" } <a c e>1^\markup { "vi" } <b d f>1^\markup { "vii dim" } <c e g>1^\markup { "I" } \bar "|." }
Stufe in C-Dur Dreiklang Akkordsymbol Funktion oder Rolle
I C-E-G C Tonika, Ruhepunkt
ii D-F-A Dm Nebenstufe, Vorbereitung
iii E-G-H Em Nebenstufe, Verbindung
IV F-A-C F Subdominante, Öffnung
V G-H-D G Dominante, Spannung
vi A-C-E Am Mollparallele der Tonika
vii H-D-F Hdim Leittonspannung


Leitereigene Dreiklänge in Moll

Auch in Moll entstehen leitereigene Dreiklänge. Im natürlichen a-Moll sind die Töne A, H, C, D, E, F und G enthalten. In der harmonischen Molltonleiter wird die siebte Stufe häufig erhöht, damit ein Leitton zur Tonika entsteht. Dadurch wird aus dem e-Moll-Dreiklang auf der fünften Stufe ein E-Dur-Dreiklang, der stärker nach a-Moll zurückführt.


\relative c' { \time 4/4 \key a \minor <a c e>1^\markup { "i" } <b d f>1^\markup { "ii dim" } <c e g>1^\markup { "III" } <d f a>1^\markup { "iv" } <e g b>1^\markup { "v" } <f a c>1^\markup { "VI" } <g b d>1^\markup { "VII" } <a c e>1^\markup { "i" } \bar "|." }

\relative c' { \time 4/4 \key a \minor <e g b>1^\markup { "v in natuerlich Moll" } <e gis b>1^\markup { "V in harmonisch Moll" } <a c e>1^\markup { "i" } \bar "|." }


Kadenz: Dreiklänge in Bewegung

Eine Kadenz ist eine geordnete Folge von Akkorden, die Spannung aufbaut und wieder löst. Eine einfache Kadenz in Dur verwendet häufig die Hauptdreiklänge I, IV, V und I. In C-Dur sind das C-Dur, F-Dur, G-Dur und wieder C-Dur. Beim Hören kannst Du die Tonika als Ruhepunkt, die Subdominante als Öffnung und die Dominante als Spannung wahrnehmen.


\new PianoStaff <<
\new Staff \relative c'' { \time 4/4 \key c \major <e g c>1^\markup { "I Tonika" } <f a c>1^\markup { "IV Subdominante" } <d g b>1^\markup { "V Dominante" } <e g c>1^\markup { "I Tonika" } \bar "|." }
\new Staff \relative c { \clef bass c1 f g c }
>>


Akkordsymbole lesen

In der Popularmusik, im Jazz und in vielen Liederbüchern werden Dreiklänge durch Akkordsymbole notiert. Ein einfacher Großbuchstabe steht meist für einen Dur-Dreiklang. Ein kleines m steht für Moll. Zusätze wie dim oder aug zeigen verminderte oder übermäßige Akkorde an. Ein Schrägstrich zeigt an, welcher Ton im Bass liegen soll.

Akkordsymbol Bedeutung Töne Hinweis
C C-Dur C-E-G Dur ohne Zusatz
Cm c-Moll C-Es-G Moll durch m
Cdim C vermindert C-Es-Ges zwei kleine Terzen
Caug oder C+ C übermäßig C-E-Gis zwei große Terzen
C/E C-Dur mit E im Bass E-G-C erste Umkehrung

\relative c' { \time 4/4 <c e g>1^\markup { "C" } <c ees g>1^\markup { "Cm" } <c ees ges>1^\markup { "Cdim" } <c e gis>1^\markup { "Caug" } <e g c>1^\markup { "C/E" } \bar "|." }


Dreiklänge in Begleitmustern

Viele Begleitmuster bestehen aus gebrochenen Dreiklängen. Auf dem Klavier kannst Du zum Beispiel links den Grundton spielen und rechts die Töne des Akkords brechen. Auf der Gitarre erscheinen Dreiklänge oft als Griffbild oder als Teil eines Picking-Musters. In der Stimme können Dreiklänge helfen, sichere Melodietöne zu treffen, weil viele Melodien Akkordtöne betonen.


\new PianoStaff <<
\new Staff \relative c'' { \time 4/4 \key c \major g8 e c e g e c e a f c f a f c f b g d g b g d g c g e g c g e g \bar "|." }
\new Staff \relative c { \clef bass c1 f g c }
>>

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=YaTIfGCkNc4 |500|center}}


Harmonische Funktionen verstehen

In der Funktionstheorie werden Akkorde nach ihrer Aufgabe innerhalb einer Tonart betrachtet. Die Tonika wirkt wie ein Zuhause. Die Subdominante entfernt sich vom Zentrum und öffnet den Klangraum. Die Dominante erzeugt Erwartung und führt oft zurück zur Tonika. Diese drei Funktionen lassen sich schon mit einfachen Dreiklängen erleben.


\relative c' { \time 4/4 \key c \major <c e g>1^\markup { "T" } <f a c>1^\markup { "S" } <g b d>1^\markup { "D" } <c e g>1^\markup { "T" } <a c e>1^\markup { "Tp" } <d f a>1^\markup { "Sp" } <g b d>1^\markup { "D" } <c e g>1^\markup { "T" } \bar "|." }


Dreiklänge analysieren: Eine sichere Methode

Wenn Du einen Dreiklang bestimmen willst, gehst Du systematisch vor. Zuerst sortierst Du die Töne so, dass sie als Terzen übereinanderstehen. Dann bestimmst Du den Grundton. Danach prüfst Du die Terz über dem Grundton und die Quinte über dem Grundton. Schließlich benennst Du Akkordart, Grundstellung oder Umkehrung und, falls nötig, das passende Akkordsymbol.

  1. Töne ordnen: Bringe die Akkordtöne gedanklich in Terzenschichtung.
  2. Grundton finden: Suche den Ton, auf dem sich die Terz-Quint-Struktur aufbauen lässt.
  3. Terz bestimmen: Prüfe, ob die Terz groß oder klein ist.
  4. Quinte bestimmen: Prüfe, ob die Quinte rein, vermindert oder übermäßig ist.
  5. Akkordsymbol zuordnen: Benenne den Akkord passend zur musikalischen Schreibweise.

\relative c' { \time 4/4 <e g c>1^\markup { "Welche Umkehrung?" } <g c e>1^\markup { "Welche Umkehrung?" } <c ees ges>1^\markup { "Welche Art?" } <d fis a>1^\markup { "Welcher Akkord?" } \bar "|." }


Hörtraining und Selbstkontrolle

Beim Hören von Dreiklängen solltest Du nicht nur einzelne Töne zählen. Achte auf Klangfarben, Spannungsgrade und Bewegungen. Dur und Moll unterscheiden sich stark durch die Terz. Verminderte Dreiklänge wirken enger und spannungsreicher. Übermäßige Dreiklänge wirken symmetrisch und schwebend. Übe zunächst mit C als Grundton, danach mit anderen Grundtönen.


\relative c' { \time 4/4 <c e g>1 <c ees g>1 <c ees ges>1 <c e gis>1 <f a c>1 <f aes c>1 <g b d>1 <g bes d>1 \bar "|." }

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=t6hrhhxSOrQ |500|center}}


Mini-Kompositionswerkstatt

Mit wenigen Dreiklängen kannst Du bereits eine kleine musikalische Form gestalten. Eine einfache viertaktige Folge wie I-vi-IV-V erzeugt in vielen Popstilen einen vertrauten Ablauf. Du kannst darüber eine Melodie erfinden, die vor allem Akkordtöne verwendet. Danach kannst Du Durchgangstöne hinzufügen, um die Linie lebendiger zu machen.


\new PianoStaff <<
\new Staff \relative c'' { \time 4/4 \key c \major e4 g c g e a c a f a c a g b d b \bar "|." }
\new Staff \relative c { \clef bass c1 a f g }
>>

X:1
T:Dreiklangsmelodie
M:4/4
L:1/4
K:C
C E G c | G E C2 | F A c f | G B d2 |]


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woraus besteht ein Dreiklang in der Grundform? (Grundton Terz Quinte) (!Grundton Sekunde Quarte) (!Terz Quarte Sexte) (!Prime Sekunde Septime)




Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang? (C E G) (!C Es G) (!C F G) (!C E Gis)




Welche Terz entscheidet meistens darüber ob ein Dreiklang Dur oder Moll ist? (Die Terz über dem Grundton) (!Die Quarte über dem Grundton) (!Die Oktave über dem Grundton) (!Die Sekunde über dem Grundton)




Welches Halbtonmuster gehört zum Dur-Dreiklang? (4 und 3) (!3 und 4) (!3 und 3) (!4 und 4)




Welches Halbtonmuster gehört zum Moll-Dreiklang? (3 und 4) (!4 und 3) (!4 und 4) (!2 und 5)




Wie heißt ein Dreiklang aus zwei kleinen Terzen? (Verminderter Dreiklang) (!Übermäßiger Dreiklang) (!Dur-Dreiklang) (!Quartakkord)




Was liegt bei der ersten Umkehrung eines Dreiklangs im Bass? (Die Terz) (!Der Grundton) (!Die Quinte) (!Die Septime)




Welche drei Funktionen bilden in vielen einfachen Kadenzen das Grundgerüst? (Tonika Subdominante Dominante) (!Tonika Mediante Leitton) (!Subdominante Oktave Sekunde) (!Dominante Tritonus Synkope)




Was bedeutet das Akkordsymbol Cm? (C-Moll) (!C-Dur) (!C vermindert) (!C übermäßig)




Was zeigt ein Akkordsymbol mit Schrägstrich wie C/E an? (E liegt im Bass) (!E ist der Grundton) (!E wird nicht gespielt) (!E ist immer die Melodie)





Memory

Grundton Namensgeber des Akkords
Terz entscheidet häufig über Dur oder Moll
Quinte stabilisiert oder verändert die Spannung
Dur große Terz plus kleine Terz
Moll kleine Terz plus große Terz
Vermindert kleine Terz plus kleine Terz
Übermäßig große Terz plus große Terz
Umkehrung anderer Akkordton im Bass





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Dur-Dreiklang große Terz und kleine Terz
Moll-Dreiklang kleine Terz und große Terz
Verminderter Dreiklang kleine Terz und kleine Terz
Übermäßiger Dreiklang große Terz und große Terz
Quartsextakkord zweite Umkehrung






Kreuzworträtsel

Grundton Welcher Ton gibt einem Dreiklang meistens seinen Namen?
Terz Welches Intervall entscheidet häufig über Dur oder Moll?
Quinte Welcher Akkordton liegt in der Grundstellung über der Terz?
Tonika Wie heißt die harmonische Funktion des Ruhepunktes?
Kadenz Wie nennt man eine geordnete Folge von Akkorden mit Zielwirkung?
Arpeggio Wie nennt man einen gebrochen gespielten Akkord?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Dreiklang besteht in der Grundform aus

Terz und Quinte. Beim Dur-Dreiklang liegt zuerst eine

Terz und danach eine kleine Terz vor. Beim Moll-Dreiklang liegt zuerst eine kleine Terz und danach eine

Terz vor. Ein verminderter Dreiklang besteht aus zwei

Terzen. Ein übermäßiger Dreiklang besteht aus zwei

Terzen. Wenn bei einem Dreiklang die Terz im Bass liegt spricht man von der

Umkehrung. Die Hauptfunktionen einer einfachen Kadenz heißen Tonika Subdominante und

. In vielen Liedern zeigen

an welche Dreiklänge begleitet werden sollen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Dreiklangskarte: Erstelle eine farbige Lernkarte zum C-Dur-Dreiklang und beschrifte Grundton, Terz und Quinte.
  2. Hörvergleich: Höre Dir Dur- und Moll-Dreiklänge an und beschreibe die Unterschiede mit eigenen Worten, ohne nur fröhlich oder traurig zu schreiben.
  3. Tastaturmodell: Zeichne eine Klaviertastatur und markiere die Töne C-E-G sowie C-Es-G.
  4. Akkordtagebuch: Suche in einem Lied drei Akkordsymbole und schreibe die zugehörigen Dreiklangstöne auf.


Standard

  1. Dreiklangsarten: Bilde von den Grundtönen C, D, F und G jeweils Dur, Moll, vermindert und übermäßig.
  2. Umkehrungen: Notiere zu C-Dur, F-Dur und a-Moll jeweils Grundstellung, erste Umkehrung und zweite Umkehrung.
  3. Liedbegleitung: Begleite ein kurzes Lied mit den Dreiklängen I, IV und V und erkläre, an welchen Stellen Spannung entsteht.
  4. Hörprotokoll: Nimm vier verschiedene Dreiklänge auf, spiele sie einer anderen Person vor und dokumentiere die Vermutungen.


Schwer

  1. Kadenzanalyse: Analysiere acht Takte eines einfachen Songs und markiere Tonika, Subdominante und Dominante.
  2. Mini-Komposition: Komponiere eine viertaktige Akkordfolge mit mindestens drei verschiedenen Dreiklängen und erfinde eine Melodie aus Akkordtönen.
  3. Stimmführung: Schreibe eine C-Dur-Kadenz vierstimmig so um, dass sich jede Stimme möglichst wenig bewegt.
  4. Transferprojekt: Vergleiche die Wirkung derselben Melodie über einer Dur-Begleitung und einer Moll-Begleitung und präsentiere Deine Beobachtungen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Analyse einer Akkordfolge: Erkläre an einer Akkordfolge I-IV-V-I, warum der letzte Akkord als Ziel wirkt und welche Rolle die Dominante davor übernimmt.
  2. Vergleich Dur und Moll: Beschreibe nicht nur die Stimmung, sondern den konkreten baulichen Unterschied zwischen einem Dur- und einem Moll-Dreiklang.
  3. Umkehrungen im Kontext: Begründe, warum ein Komponist eine Umkehrung verwenden könnte, obwohl die Akkordtöne gleich bleiben.
  4. Akkordsymbole übertragen: Wandle die Akkordsymbole C, Am, F, G in Notennamen um und erkläre, wie daraus eine Begleitung entstehen kann.
  5. Hörendes Denken: Höre eine kurze Akkordfolge und formuliere eine begründete Vermutung, wo Ruhepunkt, Spannung und Rückkehr liegen.
  6. Kompositorische Entscheidung: Entscheide, ob ein verminderter oder übermäßiger Dreiklang besser zu einer spannungsvollen Filmszene passt, und begründe Deine Wahl.
  7. Transfer in ein Instrument: Erkläre, wie derselbe Dreiklang auf Klavier, Gitarre und mit drei Stimmen unterschiedlich umgesetzt werden kann.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zeigst Du, dass Du Dreiklänge nicht nur auswendig kennst, sondern hörend, schreibend und praktisch anwenden kannst. Wichtig sind eine klare Erklärung von Grundton, Terz und Quinte, die sichere Unterscheidung von Dur, Moll, vermindert und übermäßig, das Erkennen von Umkehrungen, das Lesen einfacher Akkordsymbole, die Analyse einer Kadenz und eine kleine eigene musikalische Anwendung. Besonders aussagekräftig ist ein Portfolio mit Notenbeispielen, Hörnotizen, einer kurzen Analyse und einer eigenen viertaktigen Akkordfolge.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen