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Intervalle erkennen - Tonleitern und Intervalle

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Intervalle erkennen - Tonleitern und Intervalle



Einleitung

Intervalle erkennen gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Musiktheorie, der Gehörbildung und des praktischen Musizierens. Ein Intervall beschreibt den Abstand zwischen zwei Tönen. Wenn Du Intervalle sicher erkennst, kannst Du Melodien besser verstehen, Tonleitern bewusster singen, Akkorde schneller ableiten und Musik genauer hören.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Intervalle im Notensystem bestimmst, wie sie mit Halbton- und Ganztonschritten zusammenhängen und warum Tonleitern eigentlich geordnete Folgen von Intervallen sind. Du arbeitest mit Notenbildern, hörbaren Beispielen, interaktiven Aufgaben und kreativen Projekten. Die Beispiele sind so angelegt, dass sie im Musikunterricht, in der Chorarbeit, im Instrumentalunterricht und beim selbstständigen Üben genutzt werden können.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Intervalle zwischen zwei Tönen benennen.
  2. Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave unterscheiden.
  3. Halbtonschritte zählen und mit Intervallnamen verbinden.
  4. Dur- und Moll-Tonleitern als Intervallfolgen erklären.
  5. Intervalle in Noten und beim Hören erkennen.
  6. einfache Melodien mit Intervallbegriffen beschreiben.
  7. eigene Übungen zur Gehörbildung gestalten.


Grundlagen: Was ist ein Intervall?

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Die zwei Töne können nacheinander erklingen oder gleichzeitig. Wenn sie nacheinander erklingen, spricht man von einem melodischen Intervall. Wenn sie gleichzeitig erklingen, spricht man von einem harmonischen Intervall. In einer Melodie begegnen Dir besonders oft melodische Intervalle. In Akkorden und Mehrstimmigkeit sind harmonische Intervalle wichtig.

\relative c' { c4 d c e c f c g c a c b c c' }

In diesem Beispiel hörst Du vom Ton C aus mehrere aufsteigende Intervallsprünge. Der Ausgangston bleibt C, der zweite Ton entfernt sich schrittweise weiter.


Melodische und harmonische Intervalle

Ein melodisches Intervall entsteht, wenn zwei Töne nacheinander erklingen. Ein Beispiel ist der Sprung von C nach G in einer Melodie. Ein harmonisches Intervall entsteht, wenn zwei Töne gleichzeitig erklingen. Ein Beispiel ist der Zusammenklang C und G. Beide Formen sind für das Verstehen von Musik wichtig: Melodische Intervalle prägen die Bewegung einer Melodie, harmonische Intervalle prägen den Klang von Akkorden.


\score {
  <<
    \new Staff \relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e f | g a b c | }
    \new Staff \relative c' { \clef treble <c e>2 <c g> | <d f> <e g> | }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}

Die obere Notenzeile zeigt eine melodische Bewegung. Die untere Notenzeile zeigt gleichzeitig erklingende Zweiklänge.


Die Grundnamen der Intervalle

Die Grundnamen der Intervalle werden durch das Zählen der Stammtöne bestimmt. Dabei zählt man den unteren und den oberen Ton mit. Von C nach E zählt man C, D, E. Das sind drei Tonstufen, also eine Terz. Von C nach G zählt man C, D, E, F, G. Das sind fünf Tonstufen, also eine Quinte.

Intervallname Zählweise ab C Beispiel Grundbedeutung
Prime C bis C C-C gleicher Notenname
Sekunde C bis D C-D Nachbarton
Terz C bis E C-E dritter Ton
Quarte C bis F C-F vierter Ton
Quinte C bis G C-G fünfter Ton
Sexte C bis A C-A sechster Ton
Septime C bis H C-H siebter Ton
Oktave C bis C C-C achter Ton mit gleichem Namen
\relative c' { c4 c c d c e c f c g c a c b c c' }


Der erste Schritt: Stammtöne zählen

Beim Bestimmen eines Intervalls beginnst Du nicht mit den Halbtönen, sondern mit den Stammtönen. Das ist wichtig, weil zwei Intervalle gleich klingen können, aber unterschiedlich heißen. Zum Beispiel kann C bis Dis ähnlich klingen wie C bis Es, doch der Notenname entscheidet über die Grundgröße: C-Dis ist eine Sekunde, C-Es ist eine Terz. Erst nach dem Zählen der Stammtöne prüfst Du die genaue Größe mit den Halbtonschritten.

\relative c' { c2 dis c ees }

Die zwei Klangbeispiele liegen nah beieinander, werden aber unterschiedlich benannt, weil die Notennamen verschieden sind.


Die genaue Größe: rein, klein, groß, vermindert und übermäßig

Nach dem Grundnamen bestimmst Du die genaue Qualität. In der traditionellen Musiktheorie gibt es vor allem reine, kleine, große, verminderte und übermäßige Intervalle. Prime, Quarte, Quinte und Oktave gelten in ihrer Grundform als rein. Sekunde, Terz, Sexte und Septime treten meistens als klein oder groß auf.

Intervall ab C Halbtonschritte Bezeichnung
C-C 0 reine Prime
C-Des 1 kleine Sekunde
C-D 2 große Sekunde
C-Es 3 kleine Terz
C-E 4 große Terz
C-F 5 reine Quarte
C-Fis 6 übermäßige Quarte oder Tritonus
C-G 7 reine Quinte
C-As 8 kleine Sexte
C-A 9 große Sexte
C-B 10 kleine Septime
C-H 11 große Septime
C-C 12 reine Oktave
\relative c' { c4 des c d c ees c e c f c fis c g c aes c a c bes c b c c' }


Halbton und Ganzton

Ein Halbton ist auf einem Klavier der kleinste Abstand zwischen zwei direkt benachbarten Tasten, egal ob weiß oder schwarz. Zwei Halbtöne ergeben einen Ganzton. Für das Erkennen von Intervallen ist diese Unterscheidung zentral: Eine kleine Sekunde umfasst einen Halbton, eine große Sekunde umfasst zwei Halbtöne. In vielen Tonleitern entsteht der charakteristische Klang gerade durch die Anordnung von Halbton- und Ganztonschritten.

Datei:Ccisdesddisese.svg
\relative c' { c4 cis d dis e f fis g gis a ais b c }


Tonleitern als Intervallfolgen

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen innerhalb eines Tonsystems. Besonders wichtig sind Dur und Moll. Beide bestehen aus sieben verschiedenen Tönen innerhalb einer Oktave, unterscheiden sich aber in der Reihenfolge von Ganzton- und Halbtonschritten. Dadurch klingt Dur häufig heller und stabiler, während Moll häufig dunkler oder nachdenklicher wahrgenommen wird. Diese Wirkung ist kulturell geprägt und hängt auch von Tempo, Rhythmus, Instrumentation und musikalischem Zusammenhang ab.

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Die Dur-Tonleiter

Die natürliche Dur-Tonleiter folgt dieser Schrittfolge: Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton. In C-Dur sind das die Töne C, D, E, F, G, A, H, C. Die Halbtonschritte liegen zwischen E-F und H-C.

\relative c' { \key c \major c4 d e f g a b c }

Die Tonleiter lässt sich auch auf der Klaviatur erkennen. Die weißen Tasten von C bis C bilden die C-Dur-Tonleiter.

Datei:C Major Scale on Musical Keyboard.svg


Die Moll-Tonleiter

Die natürliche Moll-Tonleiter folgt dieser Schrittfolge: Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton. In a-Moll sind das die Töne A, H, C, D, E, F, G, A. Die Halbtonschritte liegen zwischen H-C und E-F.

\relative c' { \key a \minor a4 b c d e f g a }


Dur und Moll vergleichen

Der wichtigste Unterschied zwischen Dur und natürlichem Moll liegt in der dritten Stufe. Von C nach E entsteht in C-Dur eine große Terz. Von A nach C entsteht in a-Moll eine kleine Terz. Deshalb ist die Terz ein besonders wichtiges Intervall, wenn Du Tonarten und Akkorde unterscheiden willst.


\score {
  <<
    \new Staff \relative c' { \clef treble \key c \major c4 d e f | g a b c | }
    \new Staff \relative c' { \clef treble \key a \minor a4 b c d | e f g a | }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 88 }
}


Intervalle in Tonleitern erkennen

In einer Tonleiter entstehen Intervalle nicht nur zwischen Nachbartönen, sondern auch zwischen jedem Ton und einem anderen Ton der Tonleiter. Wenn Du vom Grundton aus denkst, spricht man häufig von Stufen. Die erste Stufe ist der Grundton, die dritte Stufe bildet eine Terz, die fünfte Stufe eine Quinte und die achte Stufe die Oktave. In Dur- und Moll-Tonleitern haben diese Stufen jeweils eine besondere Funktion.

\relative c' { c2 e c g c c' }

Dieses Beispiel zeigt ab C drei besonders wichtige Beziehungen: die große Terz, die reine Quinte und die reine Oktave.


Stufen in C-Dur

Stufe Ton in C-Dur Intervall zum Grundton C Bedeutung
erste Stufe C Prime Grundton
zweite Stufe D große Sekunde Bewegung zum nächsten Ton
dritte Stufe E große Terz Dur-Charakter
vierte Stufe F reine Quarte Spannung zur Rückkehr
fünfte Stufe G reine Quinte Stabilität und Dominantbezug
sechste Stufe A große Sexte Farbe und Erweiterung
siebte Stufe H große Septime Leittonwirkung
achte Stufe C reine Oktave Zielton und Wiederkehr
\relative c' { \key c \major c1 d e f g a b c }


Intervalle hörend erkennen

Beim Hören von Intervallen verbindest Du drei Fähigkeiten: Du nimmst die Tonhöhe wahr, Du vergleichst die Entfernung zwischen den Tönen und Du merkst Dir typische Klangcharaktere. Kleine Intervalle wie Sekunden klingen oft eng und schrittweise. Terzen wirken häufig sanglich. Quarten und Quinten klingen stabil und offen. Septimen haben oft eine starke Spannung. Die Oktave wirkt sehr ähnlich zum Ausgangston, nur höher oder tiefer.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=eLguEGsOGvs |500|center}}


Hörstrategie in drei Schritten

  1. Ausgangston: Höre zuerst den unteren oder ersten Ton bewusst und halte ihn innerlich fest.
  2. Zielton: Höre danach, ob der zweite Ton nahe, mittelweit oder weit entfernt liegt.
  3. Intervall: Verbinde die Entfernung mit einem Namen und überprüfe sie anschließend im Notenbild oder auf einem Instrument.
\relative c' { c4 d r2 c4 e r2 c4 f r2 c4 g r2 c4 a r2 c4 b r2 c4 c' r2 }


Übung: gleiche Ausgangstöne

Wenn alle Beispiele mit demselben Ton beginnen, kannst Du die Intervallgrößen besonders gut vergleichen. Höre jedes Beispiel mehrmals und singe den zweiten Ton nach.

\relative c' { c2 d c e c f c g c a c b c c' }


Der Tritonus

Der Tritonus umfasst sechs Halbtonschritte. Er kann als übermäßige Quarte oder verminderte Quinte notiert werden. Sein Klang wirkt oft spannungsreich, weil er genau in der Mitte der Oktave liegt. In der Harmonielehre spielt der Tritonus eine wichtige Rolle, zum Beispiel im Dominantseptakkord, weil er eine starke Auflösungstendenz erzeugen kann.

\relative c' { c2 fis c ges }


Der Quintenzirkel

Der Quintenzirkel ordnet Tonarten in Abständen von reinen Quinten. Er hilft Dir, Vorzeichen, verwandte Tonarten und harmonische Beziehungen zu verstehen. Für das Intervalltraining ist er besonders hilfreich, weil Du den stabilen Klang der Quinte immer wieder wahrnimmst und mit Tonarten verbindest.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
\relative c' { c2 g d' a e b fis cis }


Intervalle und Akkorde

Akkorde entstehen durch mehrere gleichzeitig klingende Töne. Ein einfacher Dreiklang besteht aus zwei übereinandergeschichteten Terzen. In C-Dur besteht der Dreiklang aus C, E und G. Von C nach E liegt eine große Terz, von E nach G eine kleine Terz, von C nach G eine reine Quinte. Wer Intervalle erkennt, kann Akkorde besser verstehen.

\relative c' { <c e g>1 <a c e> <f a c> <g b d> }


Dur- und Moll-Dreiklänge

Ein Dur-Dreiklang hat vom Grundton zur Terz eine große Terz. Ein Moll-Dreiklang hat vom Grundton zur Terz eine kleine Terz. Die Quinte ist in beiden Grundformen rein. Deshalb entscheidet die Terz besonders stark über den Klangcharakter des Dreiklangs.

\relative c' { <c e g>1 <c ees g> }


Häufige Fehler beim Bestimmen von Intervallen

  1. Stammtöne nicht mitzählen: Von C nach E ist eine Terz, weil C, D und E gezählt werden.
  2. Nur Halbtöne zählen: Die Halbtonzahl bestimmt die genaue Qualität, aber nicht allein den Intervallnamen.
  3. Vorzeichen übersehen: Ein Kreuz oder ein Be kann aus einem großen Intervall ein übermäßiges oder kleines Intervall machen.
  4. Richtung verwechseln: Aufsteigende und absteigende Intervalle können gleich groß sein, werden aber in Melodien anders erlebt.
  5. Enharmonische Verwechslung ignorieren: Gleich klingende Töne können unterschiedlich notiert sein und zu unterschiedlichen Intervallnamen führen.


Vorgehensweise: Intervalle sicher bestimmen

  1. Tonname: Bestimme zuerst den unteren und den oberen Ton.
  2. Stammtöne: Zähle die Buchstaben inklusive Start- und Zielton.
  3. Grundname: Lege fest, ob es Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime oder Oktave ist.
  4. Halbton: Zähle die Halbtonschritte oder vergleiche mit einer bekannten Tonleiter.
  5. Qualität: Entscheide, ob das Intervall rein, klein, groß, vermindert oder übermäßig ist.
  6. Kontrolle: Spiele oder singe das Intervall und prüfe, ob Klang und Benennung zusammenpassen.
\relative c' { c4 e d f e g f a g b a c }


Übungsfeld: Tonleitern und Intervalle kombinieren

Die folgenden Notenbeispiele verbinden Tonleitern mit Intervallsprüngen. Singe zuerst die Tonleiter, dann die Sprünge. Achte darauf, ob Du die Tonstufen innerlich weiterzählst.


C-Dur mit Terzen

\relative c' { \key c \major c4 e d f e g f a g b a c b d c e }


G-Dur mit Fis

\relative c' { \key g \major g4 a b c d e fis g | g e d b g2 }


d-Moll natürlich

\relative c' { \key d \minor d4 e f g a bes c d | d c bes a g f e d }


Intervallkette zum Nachsingen


\score {
  \new Staff \relative c' {
    \clef treble
    \time 4/4
    c4 d e g | f e d c | c e g c | b g e c |
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 76 }
}


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt ein musikalisches Intervall? (Den Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Die Dauer einer Pause) (!Die Geschwindigkeit eines Stücks)




Welches Intervall entsteht von C nach E, wenn die Stammtöne gezählt werden? (Terz) (!Sekunde) (!Quarte) (!Quinte)




Wie heißt der Abstand von C nach G? (Quinte) (!Terz) (!Sexte) (!Septime)




Welche Intervallqualität hat die Oktave in ihrer Grundform? (Rein) (!Klein) (!Groß) (!Übermäßig)




Wie viele Halbtonschritte hat eine große Terz? (Vier) (!Zwei) (!Drei) (!Sieben)




Welche Schrittfolge gehört zur Dur-Tonleiter? (Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton) (!Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton) (!Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton) (!Ganzton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Halbton Ganzton)




Welches Intervall entscheidet häufig darüber, ob ein Dreiklang nach Dur oder Moll klingt? (Terz) (!Prime) (!Oktave) (!Sekunde)




Was ist ein harmonisches Intervall? (Zwei gleichzeitig erklingende Töne) (!Zwei nacheinander erklingende Töne) (!Eine Tonleiter ohne Halbtonschritte) (!Ein besonders schneller Rhythmus)




Welches Intervall umfasst sechs Halbtonschritte? (Tritonus) (!Prime) (!Große Sekunde) (!Reine Oktave)




Womit beginnst Du beim sicheren Bestimmen eines Intervalls im Notenbild? (Mit dem Zählen der Stammtöne) (!Mit dem Erraten des Klangcharakters) (!Mit der Lautstärke der Töne) (!Mit dem Tempo der Melodie)





Memory

Prime gleicher Ton
Sekunde Nachbarton
Terz Dur oder Moll erkennen
Quinte stabiler Klang
Oktave gleicher Name höher
Tritonus spannungsreicher Abstand





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Dur-Tonleiter Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton
Moll-Tonleiter Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton
Melodisches Intervall Töne nacheinander
Harmonisches Intervall Töne gleichzeitig
Tritonus besonders spannungsreich






Kreuzworträtsel

Intervall Wie heißt der Abstand zwischen zwei Tönen?
Tonleiter Wie heißt eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave?
Quinte Welches Intervall entsteht von C nach G?
Oktave Welches Intervall führt zum gleichnamigen Ton höher oder tiefer?
Terz Welches Intervall prägt den Unterschied zwischen Dur und Moll besonders stark?
Tritonus Wie heißt das spannungsreiche Intervall mit sechs Halbtonschritten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

beschreibt den Abstand zwischen zwei Tönen. Wenn die Töne nacheinander erklingen, spricht man von einem

Intervall. Erklingen zwei Töne gleichzeitig, entsteht ein

Intervall. Beim Bestimmen eines Intervalls zählst Du zuerst die

. Danach prüfst Du die genaue Größe mit den

. Die Dur-Tonleiter enthält zwischen der dritten und vierten Stufe einen

. In der natürlichen Moll-Tonleiter ist die dritte Stufe im Vergleich zum Grundton eine

Terz. Ein besonders spannungsreiches Intervall mit sechs Halbtonschritten heißt

. Die

gilt in ihrer Grundform als reines Intervall. Die

führt zu einem gleichnamigen Ton höher oder tiefer.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Intervall-Tagebuch: Schreibe eine Woche lang täglich drei Intervalle auf, die Du in einem Lied, auf einem Instrument oder in einer App entdeckt hast.
  2. Tonleiter singen: Singe eine C-Dur-Tonleiter langsam aufwärts und abwärts und markiere danach die Halbtonschritte.
  3. Klaviatur erkunden: Zeichne eine kleine Klaviatur und kennzeichne Halbton- und Ganztonschritte zwischen C und C.
  4. Intervallkarten: Erstelle Lernkarten mit Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave.


Standard

  1. Melodie analysieren: Wähle eine kurze Melodie aus und bestimme die ersten acht Intervalle zwischen den aufeinanderfolgenden Tönen.
  2. Dur und Moll vergleichen: Notiere eine Dur- und eine Moll-Tonleiter mit gleichem Grundton und erkläre die Unterschiede in der Schrittfolge.
  3. Hörtraining gestalten: Nimm fünf Intervalle mit einem Instrument oder einer Stimme auf und erstelle daraus ein Quiz für eine andere Person.
  4. Dreiklang untersuchen: Vergleiche einen Dur- und einen Moll-Dreiklang und erkläre, welche Rolle die Terz spielt.


Schwer

  1. Intervallanalyse: Analysiere ein kurzes Musikstück und beschreibe, welche Intervalle für den Charakter der Melodie besonders wichtig sind.
  2. Eigenkomposition: Komponiere eine achttaktige Melodie, in der mindestens fünf verschiedene Intervalle bewusst eingesetzt werden.
  3. Quintenzirkel-Projekt: Erstelle ein Plakat oder digitales Schaubild, das den Quintenzirkel mit Tonarten, Vorzeichen und Quinten erklärt.
  4. Gehörbildungs-Video: Produziere ein kurzes Lernvideo, in dem Du erklärst, wie man Intervalle hörend und im Notenbild erkennt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Tonleiter: Erkläre, warum eine Tonleiter nicht nur eine Tonfolge ist, sondern auch ein System aus Intervallen.
  2. Analyseaufgabe Melodie: Beschreibe, wie sich der Charakter einer Melodie verändert, wenn kleine Tonschritte durch große Sprünge ersetzt werden.
  3. Vergleichsaufgabe Dur Moll: Vergleiche Dur und natürliches Moll anhand ihrer Halbtonpositionen und erkläre die Wirkung der dritten Stufe.
  4. Anwendungsaufgabe Akkord: Zeige an einem Dur- und einem Moll-Dreiklang, wie Intervalle den Klang eines Akkords bestimmen.
  5. Höraufgabe Strategie: Entwickle eine persönliche Strategie, mit der Du Quarte, Quinte und Oktave beim Hören unterscheiden kannst.
  6. Notationsaufgabe Vorzeichen: Erkläre anhand eines Beispiels, wie ein Vorzeichen die genaue Intervallqualität verändert.
  7. Projektaufgabe Unterricht: Entwirf eine fünfminütige Übung, mit der eine Lerngruppe Intervalle singend, hörend und notierend trainiert.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Intervalle nicht nur auswendig kennst, sondern anwenden kannst. Wichtig sind:

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime, Oktave, Halbton, Ganzton, Dur und Moll korrekt.
  2. Notenlesen: Du bestimmst Intervalle im Notenbild zuerst über die Stammtöne und danach über die Halbtonschritte.
  3. Hören: Du erkennst einfache Intervalle hörend und kannst Deine Entscheidung begründen.
  4. Tonleiterverständnis: Du erklärst Dur- und Moll-Tonleitern als Folgen von Ganzton- und Halbtonschritten.
  5. Transfer: Du analysierst eine kurze Melodie oder einen Dreiklang mithilfe von Intervallen.
  6. Produkt: Du erstellst eine eigene Übung, ein Lernplakat, eine Aufnahme oder ein kurzes Erklärvideo zum Thema.
  7. Reflexion: Du beschreibst, welche Intervalle Dir leichtfallen, welche schwierig sind und wie Du weiter üben möchtest.




OERs zum Thema


Vertiefende Medien

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=0Rf1z2IWgWo |500|center}}

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=eLguEGsOGvs |500|center}}


Links

Die wichtigsten Zusammenhänge dieses aiMOOCs sind: Intervalle beschreiben Tonabstände, Tonleitern ordnen Töne in typischen Schrittfolgen, Halbton und Ganzton bestimmen die genaue Größe, und Gehörbildung verbindet Notenbild, Klang und musikalisches Verstehen.

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
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Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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