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Dur Tonleitern aufbauen - Tonleitern und Intervalle

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Dur Tonleitern aufbauen - Tonleitern und Intervalle



Einleitung

Dur Tonleitern aufbauen - Tonleitern und Intervalle führt Dich Schritt für Schritt in den Aufbau von Dur-Tonleitern, Tonleitern und Intervallen ein. Du lernst, wie Du ausgehend von einem Grundton eine Dur-Tonleiter bildest, warum die Folge aus Ganztonschritten und Halbtonschritten entscheidend ist und wie Vorzeichen wie Kreuz und B eingesetzt werden. Dabei verbindest Du Musiktheorie mit Hören, Singen, Spielen und Notieren.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Die Dur-Tonleiter ist eine der wichtigsten Grundlagen der europäischen Musiktheorie. Sie besteht aus acht Tönen, wenn der Grundton am Ende als Oktave wiederholt wird. Zwischen diesen Tönen liegt ein festes Muster: Ganzton - Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton - Ganzton - Halbton. Dieses Muster ist unabhängig davon, auf welchem Ton Du beginnst. Es entscheidet darüber, welche Vorzeichen gebraucht werden.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Dur-Tonleitern vom Grundton aus aufbauen, die Lage der Halbtonschritte bestimmen, einfache Intervalle benennen, Vorzeichen sinnvoll einsetzen und typische Fehler beim Notieren vermeiden. Außerdem kannst Du erklären, wie Tonleitern und Intervalle zusammenhängen und warum der Quintenzirkel beim Finden von Dur-Tonarten hilft.


Grundlagen: Tonleiter, Grundton und Oktave

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave. In der Dur-Tonleiter beginnt die Folge mit dem Grundton und kehrt nach sieben weiteren Stufen zur höheren Oktave desselben Tons zurück. Bei C-Dur lautet die Tonfolge: C - D - E - F - G - A - H - C. In der deutschsprachigen Musiklehre heißt der Ton zwischen A und C H; der erniedrigte Ton H heißt B.


Notenbeispiel: C-Dur hören und sehen

Das folgende Notenbeispiel zeigt C-Dur aufwärts. Achte beim Hören darauf, dass die Töne nicht alle gleich weit voneinander entfernt sind. Besonders eng klingen die Schritte von E nach F und von H nach C.


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    \key c \major
    \cadenzaOn
    c1^\markup { C } d^\markup { D } e^\markup { E } f^\markup { F } g^\markup { G } a^\markup { A } b^\markup { H } c^\markup { C }
    \cadenzaOff
    \bar "|."
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}

Für kurze Übungsfolgen kann dieselbe Tonleiter auch kompakt notiert werden.


X:1
T:C-Dur-Tonleiter
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E F | G A B c |]


Das Dur-Muster

Das entscheidende Merkmal einer Dur-Tonleiter ist nicht die absolute Tonhöhe, sondern das feste Abstandsmuster der Töne. Man zählt in Ganztonschritten und Halbtonschritten. Ein Ganzton besteht aus zwei Halbtonschritten. Auf dem Klavier entspricht ein Halbton dem Weg zur direkt benachbarten Taste, egal ob diese weiß oder schwarz ist.

Dur-Muster: Ganzton - Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton - Ganzton - Halbton


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  \new Staff \with { \remove "Time_signature_engraver" } \relative c' {
    \clef treble
    \key c \major
    \cadenzaOn
    c1^\markup { Start } d^\markup { "1" } e^\markup { "1" } f^\markup { "1/2" } g^\markup { "1" } a^\markup { "1" } b^\markup { "1" } c^\markup { "1/2" }
    \cadenzaOff
    \bar "|."
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 76 }
}

Die Markierungen zeigen jeweils den Schritt vom vorherigen Ton zum nächsten Ton. Von C nach D liegt ein Ganzton, von D nach E ein Ganzton, von E nach F ein Halbton, von F nach G ein Ganzton, von G nach A ein Ganzton, von A nach H ein Ganzton und von H nach C ein Halbton.


Hörvergleich: Ganzton und Halbton

Der Halbton klingt enger und spannungsvoller als der Ganzton. Wenn Du die Beispiele singst, merkst Du, dass besonders der Schritt vom Leitton zur Oktave eine starke Zielwirkung hat.


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    c4^\markup { Ganzton } d e^\markup { Halbton } f
    g^\markup { Ganzton } a b^\markup { Halbton } c
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 72 }
}


Dur-Tonleitern Schritt für Schritt aufbauen

Um eine Dur-Tonleiter sicher aufzubauen, gehst Du in drei Schritten vor. Zuerst bestimmst Du den Grundton. Dann schreibst Du die sieben Stammtöne in alphabetischer Reihenfolge weiter, wobei jeder Buchstabenname genau einmal vorkommt. Danach prüfst Du die Abstände und setzt die nötigen Vorzeichen.


Schritt 1: Grundton wählen

Der Grundton gibt der Tonart ihren Namen. Eine G-Dur-Tonleiter beginnt mit G, eine D-Dur-Tonleiter mit D, eine F-Dur-Tonleiter mit F. Der Grundton ist in der Regel der Ruhepunkt einer Melodie. Viele Lieder enden auf dem Grundton, weil er stabil und abgeschlossen klingt.


Schritt 2: Stammtonfolge notieren

Bei einer Dur-Tonleiter darf jeder Buchstabenname nur einmal vorkommen. Von G aus lautet die Stammtonfolge: G - A - H - C - D - E - F - G. Erst im nächsten Schritt entscheidest Du, ob ein Ton erhöht oder erniedrigt werden muss. Deshalb wird aus F in G-Dur später Fis.


Schritt 3: Dur-Muster prüfen

Nun vergleichst Du die Abstände mit dem Dur-Muster. In G-Dur ist zwischen E und F nur ein Halbton, an dieser Stelle braucht die Dur-Tonleiter aber einen Ganzton. Deshalb wird F zu Fis erhöht. Zwischen Fis und G entsteht dann der benötigte Halbton am Ende der Tonleiter.


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    \cadenzaOn
    g1^\markup { G } a^\markup { A } b^\markup { H } c^\markup { C } d^\markup { D } e^\markup { E } fis^\markup { Fis } g^\markup { G }
    \cadenzaOff
    \bar "|."
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}


Beispiel: F-Dur mit B

Bei F-Dur lautet die Stammtonfolge zunächst F - G - A - H - C - D - E - F. Zwischen A und H liegt ein Ganzton, an dieser Stelle braucht die Dur-Tonleiter aber einen Halbton. Deshalb wird H zu B erniedrigt. In der deutschsprachigen Schreibweise bedeutet B also H erniedrigt.


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    \key f \major
    \cadenzaOn
    f1^\markup { F } g^\markup { G } a^\markup { A } bes^\markup { B } c^\markup { C } d^\markup { D } e^\markup { E } f^\markup { F }
    \cadenzaOff
    \bar "|."
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}


Vorzeichen und Quintenzirkel

Vorzeichen verändern die Tonhöhe eines Stammtons. Ein Kreuz erhöht einen Ton um einen Halbton, ein B erniedrigt einen Ton um einen Halbton. Der Quintenzirkel ordnet Dur-Tonarten so, dass man die Anzahl der Vorzeichen leichter erkennen kann. Gehst Du von C aus eine Quinte nach oben, erhältst Du G-Dur mit einem Kreuz. Gehst Du eine Quinte weiter, erhältst Du D-Dur mit zwei Kreuzen. Gehst Du von C aus eine Quinte nach unten, erhältst Du F-Dur mit einem B.


Reihenfolge der Kreuz-Vorzeichen

Die Kreuz-Vorzeichen erscheinen in einer festen Reihenfolge: Fis - Cis - Gis - Dis - Ais - Eis - His. Diese Reihenfolge hilft Dir, die Tonart aus der Zahl der Kreuze abzuleiten.


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    \clef treble
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    fis1^\markup { Fis } cis^\markup { Cis } gis^\markup { Gis } dis^\markup { Dis } ais^\markup { Ais } eis^\markup { Eis } bis^\markup { His }
    \cadenzaOff
    \bar "|."
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 76 }
}


Reihenfolge der B-Vorzeichen

Die B-Vorzeichen erscheinen ebenfalls in einer festen Reihenfolge: B - Es - As - Des - Ges - Ces - Fes. In der Schule reichen oft zunächst die Tonarten F-Dur, B-Dur, Es-Dur und As-Dur.


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    \clef treble
    \cadenzaOn
    bes1^\markup { B } es^\markup { Es } as^\markup { As } des^\markup { Des } ges^\markup { Ges } ces^\markup { Ces } fes^\markup { Fes }
    \cadenzaOff
    \bar "|."
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 76 }
}


Übersicht wichtiger Dur-Tonleitern

In der folgenden Tabelle siehst Du häufige Dur-Tonarten. Beachte besonders den Unterschied zwischen H-Dur und B-Dur in der deutschsprachigen Notenschrift.

Tonart Tonfolge Vorzeichen
C-Dur C - D - E - F - G - A - H - C keine
G-Dur G - A - H - C - D - E - Fis - G Fis
D-Dur D - E - Fis - G - A - H - Cis - D Fis, Cis
A-Dur A - H - Cis - D - E - Fis - Gis - A Fis, Cis, Gis
E-Dur E - Fis - Gis - A - H - Cis - Dis - E Fis, Cis, Gis, Dis
F-Dur F - G - A - B - C - D - E - F B
B-Dur B - C - D - Es - F - G - A - B B, Es
Es-Dur Es - F - G - As - B - C - D - Es B, Es, As


Tonleitern und Intervalle

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. In einer Dur-Tonleiter kannst Du Intervalle besonders gut verstehen, weil jede Tonleiterstufe einen bestimmten Abstand zum Grundton hat. Von C aus ergeben sich in C-Dur folgende Intervalle: C-C ist eine Prime, C-D eine Sekunde, C-E eine Terz, C-F eine Quarte, C-G eine Quinte, C-A eine Sexte, C-H eine Septime und C-C eine Oktave.

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Intervallübersicht in C-Dur

Tonleiterstufe Ton in C-Dur Intervall zum Grundton C Qualität
I C Prime rein
II D Sekunde groß
III E Terz groß
IV F Quarte rein
V G Quinte rein
VI A Sexte groß
VII H Septime groß
VIII C Oktave rein

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    \key c \major
    \time 4/4
    c4^\markup { Prime } c
    c^\markup { Sekunde } d
    c^\markup { Terz } e
    c^\markup { Quarte } f
    c^\markup { Quinte } g
    c^\markup { Sexte } a
    c^\markup { Septime } b
    c^\markup { Oktave } c'
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 66 }
}


Warum die Terz für Dur wichtig ist

Der Unterschied zwischen Dur und Moll hängt besonders stark mit der Terz zusammen. Über dem Grundton liegt in Dur eine große Terz. In C-Dur ist das der Ton E. Würde statt E der Ton Es verwendet, entstünde die kleine Terz von c-Moll. Deshalb klingt Dur im Vergleich zu Moll oft heller oder offener. Diese Klangbeschreibung ist aber keine feste Gefühlsregel, denn Wirkung entsteht immer auch durch Rhythmus, Tempo, Dynamik und musikalischen Zusammenhang.


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    \time 4/4
    c2^\markup { große Terz } e
    c^\markup { kleine Terz } es
    \bar "|."
  }
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  \midi { \tempo 4 = 60 }
}


Typische Fehler beim Aufbau von Dur-Tonleitern

Ein häufiger Fehler ist, die schwarzen Klaviertasten nur nach Gehör oder Griffbild einzusetzen, ohne die Buchstabenfolge zu prüfen. Eine richtige Dur-Tonleiter verwendet jeden Stammton genau einmal. Deshalb heißt der siebte Ton in G-Dur Fis und nicht Ges, obwohl Fis und Ges auf dem Klavier dieselbe Taste sein können. Ein zweiter Fehler ist die Verwechslung von H und B. In der deutschsprachigen Musiklehre ist H der Ton unter C, während B das erniedrigte H ist. Ein dritter Fehler ist, die Halbtonschritte an die falsche Stelle zu setzen. In Dur liegen sie immer zwischen der dritten und vierten sowie zwischen der siebten und achten Stufe.


Übemethode für die Schule

Baue jede neue Dur-Tonleiter in vier Durchgängen auf. Sprich zuerst die Stammtöne laut. Markiere dann die Stellen für die Halbtonschritte. Setze anschließend die nötigen Vorzeichen. Spiele oder singe zum Schluss die Tonleiter und kontrolliere, ob die Zielwirkung vom Leitton zur Oktave hörbar ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches Abstandsmuster beschreibt eine Dur-Tonleiter? (Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb) (!Ganz Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz) (!Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz) (!Ganz Ganz Ganz Halb Ganz Halb Ganz)




Zwischen welchen Stufen liegen in einer Dur-Tonleiter die Halbtonschritte? (Zwischen drei und vier sowie sieben und acht) (!Zwischen eins und zwei sowie fünf und sechs) (!Zwischen zwei und drei sowie sechs und sieben) (!Zwischen vier und fünf sowie acht und neun)




Welche Tonfolge gehört zu C-Dur? (C D E F G A H C) (!C D Es F G As B C) (!C Des E Fis G Ais H C) (!C D F G A H C D)




Welches Vorzeichen braucht G-Dur? (Fis) (!B) (!Cis und Gis) (!Es)




Welches Vorzeichen braucht F-Dur? (B) (!Fis) (!Cis) (!Gis)




Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Die Geschwindigkeit eines Liedes) (!Die Wiederholung eines Taktes)




Welches Intervall liegt von C nach E in C-Dur? (Große Terz) (!Reine Quarte) (!Kleine Sekunde) (!Reine Oktave)




Warum darf in einer Dur-Tonleiter jeder Buchstabenname nur einmal vorkommen? (Damit jede Tonleiterstufe eindeutig notiert ist) (!Damit nur weiße Tasten gespielt werden) (!Damit keine hohen Töne entstehen) (!Damit die Tonleiter immer gleich klingt)




Was macht ein Kreuz vor einer Note? (Es erhöht den Ton um einen Halbton) (!Es erniedrigt den Ton um einen Ganzton) (!Es verlängert den Ton) (!Es macht den Ton leiser)




Wie heißt der achte Ton einer Tonleiter im Abstand zum Grundton? (Oktave) (!Quinte) (!Sekunde) (!Septime)





Memory

Ganztonschritt Zwei Halbtonschritte
Halbtonschritt Direkt benachbarter Tonschritt
Grundton Ausgangston einer Tonleiter
Leitton Siebte Stufe mit Zielwirkung
Quinte Abstand von fünf Tonstufen
Vorzeichen Zeichen zur Tonhöhenveränderung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
C-Dur Keine Vorzeichen
G-Dur Fis
D-Dur Fis und Cis
F-Dur B
B-Dur B und Es





Kreuzworträtsel

Grundton Wie heißt der Ton, von dem eine Tonleiter ausgeht?
Quinte Welches Intervall umfasst fünf Stufen?
Oktave Wie heißt der Abstand vom ersten zum achten Ton?
Vorzeichen Was verändert die Tonhöhe eines Stammtons?
Halbton Wie heißt der kleinste Schritt im zwölfteiligen Tonsystem?
Leitton Wie heißt der siebte Ton, der stark zum Grundton strebt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Dur-Tonleiter beginnt mit dem

und endet nach acht Stufen in der

. Das typische Dur-Muster lautet Ganzton, Ganzton,

, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton. In C-Dur liegen die Halbtonschritte zwischen E und

sowie zwischen H und C. Ein Kreuz erhöht einen Ton um einen

. Das Intervall von C nach E heißt große

. Der

hilft dabei, Dur-Tonarten und ihre Vorzeichen zu ordnen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. C-Dur: Schreibe die C-Dur-Tonleiter in Dein Heft, markiere die beiden Halbtonschritte farbig und singe die Tonleiter langsam auf Tonsilben.
  2. Ganzton: Suche auf einem Klavier, einer App oder einem anderen Instrument zwei Beispiele für einen Ganzton und zwei Beispiele für einen Halbton.
  3. Grundton: Wähle drei einfache Lieder aus und untersuche, auf welchem Ton sie enden. Überlege, ob dieser Ton als Grundton wirkt.
  4. Intervall: Höre zwei Töne nacheinander und beschreibe, ob der Abstand eng, mittel oder weit klingt. Vergleiche Deine Beschreibung mit der Intervallbezeichnung.


Standard

  1. G-Dur: Baue die G-Dur-Tonleiter schriftlich auf, erkläre die Entstehung von Fis und spiele oder singe die Tonleiter aufwärts und abwärts.
  2. F-Dur: Erkläre in eigenen Worten, warum in F-Dur der Ton B gebraucht wird und warum nicht Ais notiert wird.
  3. Tonleiter: Erstelle ein Lernplakat zum Dur-Muster und nutze Pfeile, Farben oder Symbole für Ganzton- und Halbtonschritte.
  4. Quintenzirkel: Zeichne einen einfachen Quintenzirkel-Ausschnitt von C-Dur bis E-Dur und von C-Dur bis As-Dur. Ergänze die jeweiligen Vorzeichen.


Schwer

  1. D-Dur: Komponiere eine viertaktige Melodie in D-Dur. Verwende mindestens einmal den Leitton Cis und erkläre seine Zielwirkung.
  2. Intervallanalyse: Wähle eine kurze Melodie aus einem Lied und bestimme die Intervalle zwischen den ersten acht Tönen.
  3. Vorzeichen: Vergleiche die Tonleitern Fis-Dur und Ges-Dur als enharmonische Verwandte. Untersuche, warum ihre Schreibweise trotz gleicher Tasten unterschiedlich sein kann.
  4. Musiktheorie: Erkläre in einem kurzen Lernvideo, wie man eine beliebige Dur-Tonleiter aufbaut. Verwende ein eigenes Beispiel und kontrolliere es mit dem Dur-Muster.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer: Du sollst eine Dur-Tonleiter auf dem Grundton E aufbauen. Erkläre den vollständigen Denkweg, ohne zuerst eine Tabelle zu verwenden.
  2. Begründung: In einer Lösung steht für G-Dur die Tonfolge G - A - H - C - D - E - Ges - G. Erkläre, warum diese Schreibweise fachlich falsch ist, obwohl Ges und Fis auf dem Klavier gleich klingen können.
  3. Höranalyse: Beschreibe, woran Du beim Hören erkennen kannst, dass der letzte Schritt einer Dur-Tonleiter eine starke Zielwirkung hat.
  4. Vergleich: Vergleiche C-Dur und F-Dur. Erkläre, welche Gemeinsamkeit im Muster besteht und welcher Unterschied bei den Vorzeichen entsteht.
  5. Anwendung: Eine Sängerin möchte eine Melodie von C-Dur nach D-Dur übertragen. Erkläre, was beim Übertragen der Tonleiterstufen und Vorzeichen beachtet werden muss.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Tonfolgen auswendig kennst, sondern den Aufbau begründen kannst. Du solltest das Dur-Muster sicher anwenden, Ganztonschritte und Halbtonschritte erkennen, Vorzeichen korrekt setzen, Intervalle zum Grundton benennen und eine einfache Melodie in einer Dur-Tonart untersuchen können. Ein überzeugender Lernnachweis kann aus einer schriftlich aufgebauten Tonleiter, einer kurzen Erklärung, einem gesungenen oder gespielten Beispiel und einer kleinen Intervallanalyse bestehen.




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