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Dur-Akkorde aufbauen - Akkorde und Harmonie

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Dur-Akkorde aufbauen - Akkorde und Harmonie




Einleitung

Ein Dur-Akkord gehört zu den wichtigsten Bausteinen der Musiktheorie, der Liedbegleitung, des Songwritings und der Harmonielehre. Wenn im Alltag von einem Dur-Akkord gesprochen wird, ist meistens ein Dur-Dreiklang gemeint: drei Töne, die gemeinsam klingen und eine stabile, helle Wirkung erzeugen können. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Dur-Akkorde sicher aufbaust, notierst, hörst, spielst und in einfachen Kadenzen verwendest.

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Ein Dreiklang besteht aus Grundton, Terz und Quinte. Beim Dur-Dreiklang ist die Terz eine große Terz. Das bedeutet: Vom Grundton zur Terz liegen vier Halbtonschritte. Von der Terz zur Quinte folgen drei Halbtonschritte. Zusammen ergibt sich der Bauplan 4 + 3. Wenn Du diesen Bauplan verstanden hast, kannst Du Dur-Akkorde auf jedem Grundton bilden.


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Grundlagen: Was ist ein Akkord?

Ein Akkord ist ein Zusammenklang mehrerer Töne. In vielen Bereichen der westlichen Musik gelten drei gleichzeitig oder gedanklich zusammengehörende Töne als einfachste vollständige Akkordform. Ein einzelner Ton ist noch kein Akkord, zwei Töne bilden ein Intervall, und drei sinnvoll aufeinander bezogene Töne können einen Dreiklang bilden.


Der Dur-Dreiklang

Der Dur-Dreiklang besteht in der Grundstellung aus drei Tönen: dem Grundton, der großen Terz und der reinen Quinte. Beim Beispiel C-Dur sind das die Töne C, E und G. Der Ton C ist der Grundton, E ist die große Terz über C, und G ist die reine Quinte über C. Dadurch entsteht ein Akkord, der in vielen musikalischen Zusammenhängen als klar, stabil und offen wahrgenommen wird.


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Der Bauplan 4 + 3

Der wichtigste Merksatz lautet: Dur = 4 + 3 Halbtonschritte. Zuerst zählst Du vom Grundton vier Halbtonschritte nach oben. Dort liegt die große Terz. Danach zählst Du von dieser Terz drei weitere Halbtonschritte nach oben. Dort liegt die reine Quinte. Zusammen liegen zwischen Grundton und Quinte sieben Halbtonschritte.

Beispiel D-Dur: Vom Grundton D gehst Du vier Halbtonschritte weiter und erreichst Fis. Von Fis gehst Du drei Halbtonschritte weiter und erreichst A. Der Akkord D-Dur besteht also aus D, Fis und A.


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Halbtonschritte auf der Klaviatur

Auf einem Klavier ist ein Halbtonschritt der Weg zur direkt benachbarten Taste, egal ob diese weiß oder schwarz ist. Von C nach Cis ist es ein Halbtonschritt. Von E nach F ist es ebenfalls ein Halbtonschritt, obwohl keine schwarze Taste dazwischen liegt. Für den Aufbau von Dur-Akkorden ist dieses genaue Zählen besonders hilfreich.

  1. Grundton: Wähle den Startton des Akkords.
  2. Große Terz: Zähle vier Halbtonschritte nach oben.
  3. Reine Quinte: Zähle vom Grundton sieben Halbtonschritte oder von der Terz drei Halbtonschritte nach oben.
  4. Dreiklang: Spiele die drei gefundenen Töne zusammen oder nacheinander.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c8 cis d dis e f fis g <c, e g>1 \bar "|." }


Dur-Akkorde sicher bilden


Schritt-für-Schritt-Methode

Wenn Du einen Dur-Akkord bilden möchtest, gehst Du immer gleich vor. Zuerst bestimmst Du den Grundton. Dann suchst Du die große Terz. Zum Schluss ergänzt Du die reine Quinte. Diese Methode funktioniert auf Klavier, Gitarre, Keyboard, Ukulele, in der Notation und beim Singen.

  1. Grundton bestimmen: Frage Dich, auf welchem Ton der Akkord stehen soll.
  2. Terz bestimmen: Zähle vier Halbtonschritte nach oben.
  3. Quinte bestimmen: Zähle sieben Halbtonschritte vom Grundton oder drei von der Terz aus.
  4. Akkord prüfen: Kontrolliere, ob der Klang und die Schreibweise zum Akkordsymbol passen.


Beispiele für wichtige Dur-Akkorde

Akkord Töne Bauplan Hinweis
C-Dur C - E - G 4 + 3 Keine Vorzeichen
D-Dur D - Fis - A 4 + 3 F wird zu Fis
E-Dur E - Gis - H 4 + 3 G wird zu Gis
F-Dur F - A - C 4 + 3 Keine schwarze Taste in der Terz
G-Dur G - H - D 4 + 3 H ist die große Terz über G
A-Dur A - Cis - E 4 + 3 C wird zu Cis
H-Dur H - Dis - Fis 4 + 3 Zwei erhöhte Töne
B-Dur B - D - F 4 + 3 B meint im Deutschen den erniedrigten Ton H
Es-Dur Es - G - B 4 + 3 Häufig in Bläsermusik
As-Dur As - C - Es 4 + 3 Enthält zwei erniedrigte Töne

\relative c' { \clef treble \time 6/4 <c e g>4 <d fis a> <e gis b> <f a c> <g b d> <a cis e> \bar "|." }


Dur-Akkorde mit Vorzeichen

Viele Dur-Akkorde enthalten Vorzeichen. Ein Kreuz erhöht einen Ton um einen Halbtonschritt, ein B erniedrigt einen Ton um einen Halbtonschritt. Ohne Vorzeichen würdest Du bei manchen Grundtönen keinen Dur-Akkord erhalten. Beispiel: D-F-A klingt nicht wie D-Dur, weil F zu tief ist. Erst D-Fis-A ergibt den richtigen Dur-Bauplan 4 + 3.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 <d f a>2 <d fis a>2 \bar "|." }

Beim Hören kannst Du den Unterschied deutlich wahrnehmen: Der erste Dreiklang ist Moll, der zweite ist Dur. Für das korrekte Aufbauen ist also nicht nur der Buchstabe des Tons wichtig, sondern auch das passende Vorzeichen.


Dur und Moll vergleichen

Der Unterschied zwischen Dur und Moll liegt beim einfachen Dreiklang vor allem in der Terz. Bei Dur ist die Terz groß, bei Moll ist sie klein. C-Dur enthält C-E-G, C-Moll enthält C-Es-G. Nur ein Ton verändert den Charakter des Akkords deutlich.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c e g>2 <c ees g>2 \bar "|." }


Notation und Griffdenken


Grundstellung und Umkehrungen

Ein Dur-Dreiklang steht in der Grundstellung, wenn der Grundton unten liegt. Bei C-Dur ist das C-E-G. Wenn ein anderer Akkordton unten liegt, spricht man von einer Umkehrung. Die Töne bleiben gleich, aber die Lage verändert sich. C-E-G, E-G-C und G-C-E gehören alle zum Akkord C-Dur.


\relative c' { \clef treble \time 3/4 <c e g>4 <e g c>4 <g c e>4 \bar "|." }

Umkehrungen sind in der Liedbegleitung sehr nützlich. Du kannst damit Akkorde flüssiger verbinden, Sprünge vermeiden und eine ruhigere Stimmführung gestalten.


Gebrochene Dur-Akkorde

Ein Akkord muss nicht immer gleichzeitig erklingen. Wenn die Akkordtöne nacheinander gespielt werden, entsteht ein Arpeggio oder gebrochener Akkord. Auch dann erkennt das Ohr den Dur-Dreiklang, weil die Töne zusammengehören.


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Akkordsymbole lesen

In der Popmusik, im Jazz und in der Liedbegleitung werden Akkorde oft als Akkordsymbole notiert. Ein einzelner Großbuchstabe wie C, F oder G bedeutet meistens einen Dur-Akkord. C steht also für C-Dur, F für F-Dur und G für G-Dur. Zusätze wie m, maj7, sus4 oder 7 verändern den Akkord. In diesem aiMOOC geht es zuerst um die reine Dur-Grundform.

Symbol Bedeutung Töne
C C-Dur C - E - G
F F-Dur F - A - C
G G-Dur G - H - D
D D-Dur D - Fis - A


Akkorde und Harmonie


Leitereigene Dreiklänge in C-Dur

In einer Tonleiter lassen sich auf jeder Stufe Dreiklänge bilden. In C-Dur entstehen durch Terzschichtung die Akkorde C-Dur, d-Moll, e-Moll, F-Dur, G-Dur, a-Moll und h-vermindert. Die Dur-Akkorde auf der ersten, vierten und fünften Stufe sind besonders wichtig, weil sie in vielen Liedern das harmonische Grundgerüst bilden.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 7/4 <c e g>4 <d f a> <e g b> <f a c> <g b d> <a c e> <b d f> \bar "|." }
Stufe Akkord in C-Dur Funktion Klangrolle
I C-Dur Tonika Ruhepunkt
ii d-Moll Nebenstufe Verbindung
iii e-Moll Nebenstufe Färbung
IV F-Dur Subdominante Öffnung
V G-Dur Dominante Spannung
vi a-Moll Nebenstufe weiche Alternative
vii° h-vermindert Leitklang starke Spannung


Tonika, Subdominante und Dominante

Die drei wichtigsten Dur-Akkorde in einer Dur-Tonart heißen Tonika, Subdominante und Dominante. In C-Dur ist C-Dur die Tonika, F-Dur die Subdominante und G-Dur die Dominante. Die Tonika wirkt wie ein Zuhause. Die Subdominante öffnet den Klangraum. Die Dominante erzeugt Spannung und führt häufig zurück zur Tonika.


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    \new ChordNames \chordmode { c1 f g c }
    \new Staff \relative c' {
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      <c e g>1
      \bar "|."
    }
  >>
  \layout { }
  \midi { }
}


Kadenz: I - IV - V - I

Eine Kadenz ist eine typische Akkordfolge, die eine Tonart festigt. Die einfache Dur-Kadenz I-IV-V-I ist besonders gut zum Üben geeignet. In C-Dur lautet sie C-Dur, F-Dur, G-Dur, C-Dur. Wenn Du diese Folge in andere Tonarten übertragen kannst, verstehst Du bereits einen wichtigen Teil der praktischen Harmonielehre.

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Akkordverbindungen hören

Beim Üben solltest Du nicht nur zählen, sondern auch hören. Spiele zuerst einzelne Dur-Akkorde, dann einfache Folgen. Frage Dich: Welcher Akkord klingt nach Anfang oder Ende? Wo entsteht Spannung? Wo entsteht Entspannung? So verbindest Du Gehörbildung, Notation und Spielpraxis.


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Anwendung in Schule und Musikpraxis


Auf dem Klavier üben

Am Klavier kannst Du Dur-Akkorde besonders anschaulich lernen. Spiele C-Dur mit den Tönen C-E-G. Verschiebe dann den Grundton auf D und bilde D-Fis-A. Achte darauf, dass der Abstand zwischen Grundton und Terz immer vier Halbtonschritte beträgt. Sprich die Töne laut mit, damit sich Klang, Griff und Theorie verbinden.


Auf der Gitarre verstehen

Auf der Gitarre werden Akkorde häufig als Griffe gelernt. Trotzdem besteht auch ein Gitarrengriff aus konkreten Akkordtönen. Ein C-Dur-Griff enthält vor allem C, E und G, auch wenn einzelne Töne mehrfach vorkommen. Wenn Du die Akkordtöne kennst, kannst Du Griffe besser verstehen, transponieren und eigene Begleitungen entwickeln.


In Liedern anwenden

Viele Lieder verwenden einfache Dur-Akkorde und wiederkehrende Akkordfolgen. Besonders häufig sind Kombinationen aus Tonika, Subdominante und Dominante. Wenn Du die Akkorde C, F und G in C-Dur beherrschst, kannst Du bereits viele einfache Begleitungen verstehen. In anderen Tonarten findest Du dieselben Funktionen mit anderen Akkordnamen.

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Typische Fehler und wie Du sie vermeidest


Fehler beim Zählen

Ein häufiger Fehler ist das Zählen von Tonbuchstaben statt Halbtonschritten. Von C nach E sind es zwar drei Buchstabennamen, aber entscheidend sind vier Halbtonschritte. Prüfe deshalb immer auf der Klaviatur oder mit einer chromatischen Tonreihe.


Fehler bei Vorzeichen

Ein weiterer Fehler ist das Vergessen von Kreuzen oder B-Vorzeichen. D-Dur braucht Fis, E-Dur braucht Gis, A-Dur braucht Cis. Ohne diese Vorzeichen entsteht nicht der richtige Dur-Klang. Schreibe deshalb die Töne zunächst langsam auf und kontrolliere den Bauplan.


Fehler bei H und B

Im deutschen Tonsystem ist H der natürliche Ton und B der erniedrigte Ton. In internationalen Akkordsymbolen kann B jedoch für den Ton H stehen. Achte deshalb immer auf den musikalischen Kontext. In diesem aiMOOC wird die deutsche Schreibweise verwendet: H-Dur besteht aus H, Dis und Fis; B-Dur besteht aus B, D und F.


Zusammenfassung

Ein Dur-Akkord in seiner Grundform ist ein Dreiklang aus Grundton, großer Terz und reiner Quinte. Der zentrale Bauplan lautet 4 + 3 Halbtonschritte. Mit diesem Muster kannst Du Dur-Akkorde auf jedem Grundton bilden. Dur-Akkorde werden in der Harmonielehre nicht nur einzeln betrachtet, sondern auch in Funktionen wie Tonika, Subdominante und Dominante eingesetzt. Durch Notation, Hören, Spielen und Anwenden lernst Du, Akkorde wirklich zu verstehen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Aus welchen Tönen besteht der Akkord C-Dur? (C E G) (!C Es G) (!C F G) (!C E A)




Wie lautet der Bauplan eines Dur-Dreiklangs in Halbtonschritten? (4 + 3) (!3 + 4) (!2 + 5) (!5 + 2)




Welcher Ton ist die große Terz in D-Dur? (Fis) (!F) (!G) (!A)




Welche drei Akkordtöne bilden G-Dur in deutscher Schreibweise? (G H D) (!G B D) (!G A D) (!G C D)




Welche Aussage beschreibt eine reine Quinte im Dur-Dreiklang richtig? (Sie liegt sieben Halbtonschritte über dem Grundton) (!Sie liegt zwei Halbtonschritte über dem Grundton) (!Sie ist immer der mittlere Ton) (!Sie ersetzt den Grundton)




Was bedeutet ein einzelnes Akkordsymbol wie C in vielen Liedbegleitungen? (C-Dur) (!C-Moll) (!C-vermindert) (!C-sus4)




Welche Funktion hat die Tonika häufig in einer Tonart? (Ruhepunkt) (!Störung) (!Taktwechsel) (!Instrumentenwechsel)




Welche Akkorde bilden in C-Dur die einfache Kadenz I-IV-V-I? (C F G C) (!C D G C) (!C A F G) (!D F G C)




Was ist eine Umkehrung eines Akkords? (Dieselben Töne erscheinen mit anderem Basston) (!Der Akkord wird automatisch Moll) (!Die Tonart verschwindet) (!Alle Töne werden gleichzeitig gelöscht)




Welche Töne bilden A-Dur? (A Cis E) (!A C E) (!A D E) (!A C F)





Memory

Grundton Ausgangston des Akkords
Große Terz Vier Halbtonschritte
Reine Quinte Sieben Halbtonschritte
Tonika Harmonischer Ruhepunkt
Dominante Spannung zur Rückkehr
Umkehrung Anderer Basston
Arpeggio Gebrochener Akkord





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
D Fis A D-Dur
E Gis H E-Dur
F A C F-Dur
G H D G-Dur
A Cis E A-Dur






Kreuzworträtsel

Grundton Wie heißt der Ausgangston eines Akkords?
Terz Wie heißt der mittlere Ton eines Dreiklangs?
Quinte Wie heißt der fünfte Tonabstand über dem Grundton?
Tonika Wie heißt die harmonische Funktion des Ruhepunkts?
Kadenz Wie heißt eine typische Akkordfolge zur Festigung einer Tonart?
Arpeggio Wie nennt man einen gebrochen gespielten Akkord?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Dur-Dreiklang besteht aus Grundton,

und Quinte. Zwischen Grundton und Terz liegen bei Dur

Halbtonschritte. Zwischen Terz und Quinte liegen

Halbtonschritte. Der Akkord C-Dur enthält die Töne

. Bei D-Dur muss der Ton F zu

erhöht werden. Die wichtigste Ruhefunktion in einer Tonart heißt

. Die Dominante erzeugt oft eine Spannung zurück zur

. Ein nacheinander gespielter Akkord heißt

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. C-Dur entdecken: Spiele oder singe die Töne C, E und G nacheinander und danach zusammen. Beschreibe den Unterschied zwischen Melodie und Akkord in drei Sätzen.
  2. Halbtonschritte zählen: Zeichne eine Klaviatur mit mindestens einer Oktave und markiere die vier Halbtonschritte von C nach E sowie die drei Halbtonschritte von E nach G.
  3. Dur-Moll-Vergleich: Vergleiche C-Dur und C-Moll am Instrument oder mit einer App und schreibe auf, welcher Ton verändert wurde.
  4. Akkord-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einem Dur-Akkord Deiner Wahl mit Grundton, Terz, Quinte, Akkordsymbol und einem kurzen Höreindruck.


Standard

  1. Dur-Akkorde transponieren: Übertrage die Kadenz C-F-G-C in zwei andere Tonarten und notiere die neuen Akkorde mit ihren drei Tönen.
  2. Liedbegleitung untersuchen: Suche ein einfaches Lied mit Dur-Akkorden und markiere Tonika, Subdominante und Dominante.
  3. Umkehrungen spielen: Spiele C-Dur in Grundstellung, erster Umkehrung und zweiter Umkehrung und beschreibe, welche Lage am ruhigsten klingt.
  4. Vorzeichen begründen: Erkläre schriftlich, warum D-Dur den Ton Fis braucht und warum A-Dur den Ton Cis braucht.


Schwer

  1. Eigene Kadenz komponieren: Komponiere eine achttaktige Akkordfolge in einer Dur-Tonart und begründe, an welchen Stellen Spannung und Entspannung entstehen.
  2. Stimmführung analysieren: Verbinde die Akkorde C-Dur, F-Dur, G-Dur und C-Dur mit möglichst kleinen Tonbewegungen und notiere Deine Lösung.
  3. Akkordvergleich erstellen: Erstelle eine Tabelle mit Dur-, Moll-, verminderten und übermäßigen Dreiklängen auf demselben Grundton und erkläre die Unterschiede.
  4. Unterrichtsminiatur planen: Entwickle eine fünfminütige Erklärung für Mitschülerinnen und Mitschüler, in der Du Dur-Akkorde mit Noten, Klang und einem praktischen Beispiel vermittelst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Akkordaufbau übertragen: Bilde ausgehend vom Grundton Es einen Dur-Dreiklang und erkläre jeden Schritt mit Halbtonschritten.
  2. Fehleranalyse: Jemand schreibt D-Dur als D-F-A. Erkläre genau, warum das nicht stimmt, und verbessere den Akkord.
  3. Harmonische Funktion deuten: Erkläre, warum die Folge C-F-G-C in C-Dur wie Öffnung, Spannung und Rückkehr wirken kann.
  4. Umkehrungen anwenden: Zeige an C-Dur, warum ein Akkord trotz anderer Reihenfolge der Töne derselbe Akkord bleiben kann.
  5. Liedanalyse: Wähle eine einfache Liedbegleitung mit drei Dur-Akkorden und bestimme, welche Akkorde vermutlich Tonika, Subdominante und Dominante sind.
  6. Transfer in eine neue Tonart: Übertrage die Kadenz I-IV-V-I von C-Dur nach G-Dur und begründe die benötigten Akkorde.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Dur-Akkorde nicht nur auswendig kennst, sondern selbstständig bilden, hören, notieren und anwenden kannst.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Grundton, Terz, Quinte, Dur-Dreiklang, Halbtonschritt, Tonika, Subdominante und Dominante sicher.
  2. Akkordbildung: Du bildest Dur-Akkorde auf verschiedenen Grundtönen mit dem Bauplan 4 + 3.
  3. Notation: Du notierst Akkordtöne korrekt und setzt notwendige Vorzeichen.
  4. Hörverstehen: Du erkennst den Unterschied zwischen Dur und Moll an einfachen Beispielen.
  5. Anwendung: Du verwendest Dur-Akkorde in einer Kadenz oder Liedbegleitung.
  6. Reflexion: Du erklärst, warum bestimmte Akkordfolgen Spannung und Entspannung erzeugen.




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