Tonleitern und Intervalle


Tonleitern und Intervalle
Einleitung
Tonleitern und Intervalle gehören zu den wichtigsten Grundlagen der Musiktheorie. Eine Tonleiter ist eine nach Tonhöhen geordnete Folge von Tönen, meist innerhalb einer Oktave. Ein Intervall beschreibt den Abstand zwischen zwei Tönen. Wenn Du verstehst, wie Tonleitern aus Intervallen aufgebaut sind, kannst Du Melodien besser lesen, Akkorde verstehen, Tonarten erkennen, improvisieren, transponieren und Musik bewusster hören.

Die beiden Themen hängen eng zusammen: Jede Tonleiter besitzt ein bestimmtes Muster aus Ganztonschritten und Halbtonschritten. Diese Abstände erzeugen den typischen Klang von Dur, Moll, Pentatonik, Chromatik oder Kirchentonarten. Intervalle sind außerdem die Bausteine von Dreiklängen, Kadenzen, Basslinien und vielen bekannten Melodien.
Lernziele
In diesem aiMOOC lernst Du, Tonleitern und Intervalle zu erkennen, zu notieren, zu hören und praktisch anzuwenden. Du sollst am Ende erklären können, wie eine Durtonleiter und eine Molltonleiter aufgebaut sind, wie man Intervalle bestimmt, wie Halbton- und Ganztonschritte wirken und wie Du dieses Wissen beim Singen, Spielen, Komponieren und Analysieren einsetzt.
Grundbegriffe
Tonhöhe, Oktave und Tonsystem
Die Tonhöhe beschreibt, ob ein Ton höher oder tiefer klingt. In der westlichen Musik werden Töne häufig in einem System aus zwölf Halbtonschritten innerhalb einer Oktave geordnet. Eine Oktave verbindet zwei Töne mit gleichem Namen, zum Beispiel C und das nächsthöhere C. Diese beiden Töne klingen sehr ähnlich, weil sie im musikalischen Zusammenhang als verwandt wahrgenommen werden.
Im deutschsprachigen Tonsystem heißen die Stammtöne: C, D, E, F, G, A, H. Durch Vorzeichen entstehen erhöhte Töne wie Cis, Dis, Fis, Gis und Ais sowie erniedrigte Töne wie Des, Es, Ges, As und B.
Notenbeispiel: Chromatische Reihe von C bis C

Halbton und Ganzton
Ein Halbton ist im üblichen westlichen Tonsystem der kleinste Schritt zwischen zwei benachbarten Tonhöhen, zum Beispiel E-F oder H-C. Ein Ganzton besteht aus zwei Halbtonschritten, zum Beispiel C-D oder F-G. Die Verteilung dieser Schritte entscheidet darüber, ob eine Tonleiter nach Dur, Moll, pentatonisch, chromatisch oder modal klingt.
Notenbeispiel: Ganztonschritte und Halbtonschritte im Vergleich

Zwischen C-D, D-E, F-G, G-A und A-H liegen Ganztonschritte. Zwischen E-F und H-C liegen Halbtonschritte. Genau diese beiden Halbtonstellen prägen den Klang der C-Dur-Tonleiter.
Tonleitern
Was ist eine Tonleiter?
Eine Tonleiter oder Skala ist eine geordnete Folge von Tönen. Viele Tonleitern umfassen eine Oktave und wiederholen sich dann höher oder tiefer. Tonleitern sind keine zufälligen Tonreihen, sondern folgen einem bestimmten Muster aus Intervallen. Sie bilden den Tonvorrat, aus dem Melodien, Akkorde und musikalische Spannungen entstehen.
Eine Tonleiter kann auf jedem Grundton beginnen. Entscheidend ist nicht nur der erste Ton, sondern das Abstandsmuster. Wenn Du die C-Dur-Tonleiter nach G überträgst, bleibt das Dur-Muster gleich, aber die konkreten Töne ändern sich.
Dur-Tonleiter
Die Durtonleiter wirkt in vielen Hörkontexten hell, offen und stabil. Ihr Intervallmuster lautet:
Ganzton – Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton – Ganzton – Halbton
In Stufen gedacht bedeutet das: Die Halbtonschritte liegen zwischen der dritten und vierten Stufe sowie zwischen der siebten und achten Stufe. In C-Dur sind das E-F und H-C.
Notenbeispiel: C-Dur aufwärts und abwärts

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Moll-Tonleiter
Moll bezeichnet ein Tongeschlecht, das in vielen Hörkontexten dunkler, weicher oder nachdenklicher wirken kann. Wichtig ist: Diese Wirkung ist nicht absolut, sondern hängt von Tempo, Rhythmus, Instrumentation, Dynamik, kultureller Erfahrung und musikalischem Zusammenhang ab.
Die natürliche Moll-Tonleiter besitzt folgendes Muster:
Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton
In a-Moll sind die Töne identisch mit C-Dur, aber der Grundton ist A. Deshalb klingt dieselbe Tonauswahl anders geordnet und anders zentriert.
Notenbeispiel: Natürliches a-Moll

Natürliches, harmonisches und melodisches Moll
In der Musikpraxis gibt es verschiedene Formen von Moll. Die drei wichtigsten sind natürliches Moll, harmonisches Moll und melodisches Moll.
- Natürliches Moll: Die Tonleiter folgt dem Muster Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton.
- Harmonisches Moll: Die siebte Stufe wird erhöht, damit ein starker Leitton zum Grundton entsteht.
- Melodisches Moll: Aufwärts werden häufig sechste und siebte Stufe erhöht, abwärts wird oft die natürliche Mollform verwendet.
Notenbeispiel: Harmonisches a-Moll mit erhöhtem Leitton Gis

Notenbeispiel: Melodisches a-Moll aufwärts und natürliches Moll abwärts

Pentatonik
Die Pentatonik ist eine fünfstufige Tonleiter. Sie kommt in vielen Musikkulturen vor und wird häufig in Volksmusik, Rockmusik, Popmusik, Blues und Improvisation verwendet. Die C-Dur-Pentatonik besteht aus C, D, E, G und A. Ihr Klang wirkt oft offen, weil in dieser Form keine direkten Halbtonschritte vorkommen.
Notenbeispiel: C-Dur-Pentatonik

Chromatik
Chromatik bedeutet, dass Halbtonschritte besonders dicht aufeinander folgen. Eine chromatische Tonleiter enthält alle zwölf Halbtonschritte einer Oktave. Chromatik kann Spannung, Farbe, Bewegung oder Unsicherheit erzeugen. Sie wird in klassischer Musik, Jazz, Filmmusik und Popmusik sehr unterschiedlich eingesetzt.
Notenbeispiel: Chromatische Tonleiter

Kirchentonarten und Modi
Kirchentonarten oder Modi entstehen, wenn innerhalb einer diatonischen Tonreihe ein anderer Ton als Zentrum wirkt. Spielst Du nur die weißen Tasten des Klaviers von D bis D, entsteht Dorisch. Von E bis E entsteht Phrygisch. Modi sind wichtig für gregorianischen Choral, Folk, Jazz, Rockmusik und Filmmusik.
Notenbeispiel: Dorisch auf D

Notenbeispiel: Mixolydisch auf G

Tonarten, Vorzeichen und Quintenzirkel
Der Quintenzirkel zeigt, wie Tonarten miteinander verwandt sind. Bewegt man sich im Quintabstand weiter, verändern sich die Vorzeichen schrittweise. Von C-Dur aus führt eine Quinte nach oben zu G-Dur. G-Dur hat ein Kreuz: Fis. Eine Quinte nach unten führt zu F-Dur. F-Dur hat ein B.

Notenbeispiel: G-Dur mit Fis

Notenbeispiel: F-Dur mit B

Intervalle
Was ist ein Intervall?
Ein Intervall ist der Tonhöhenabstand zwischen zwei Tönen. Erklingen die Töne nacheinander, spricht man von einem melodischen Intervall. Erklingen sie gleichzeitig, spricht man von einem harmonischen Intervall. Intervalle sind entscheidend für Melodien, Mehrstimmigkeit, Akkorde, Harmonie und musikalische Spannung.

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Melodische Intervalle
Melodische Intervalle hörst Du, wenn sich eine Melodie von einem Ton zum nächsten bewegt. Eine Melodie mit vielen kleinen Sekunden wirkt oft schrittweise und sanglich. Große Sprünge wie Quinten, Sexten oder Oktaven können signalhaft, offen oder ausdrucksstark wirken.
Notenbeispiel: Melodische Intervalle von C aus

Harmonische Intervalle
Harmonische Intervalle bilden die Grundlage von Zusammenklängen. Eine Terz entscheidet zum Beispiel wesentlich darüber, ob ein Dreiklang als Dur oder Moll wahrgenommen wird. Eine Quinte stabilisiert viele Akkorde. Eine Septime kann Spannung erzeugen, die sich in einer Kadenz auflösen kann.
Notenbeispiel: Harmonische Intervalle über C

Intervallnamen
Die wichtigsten Intervallnamen lauten Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave. Die Zahl im Namen ergibt sich aus der Anzahl der Tonstufen, die mitgezählt werden. Von C bis E zählt man C-D-E, also drei Stufen: Es ist eine Terz. Ob diese Terz groß oder klein ist, entscheidet die Zahl der Halbtonschritte.
| Halbtonschritte | Intervall ab C | Beispiel |
|---|---|---|
| 0 | Prime | C-C |
| 1 | Kleine Sekunde | C-Des |
| 2 | Große Sekunde | C-D |
| 3 | Kleine Terz | C-Es |
| 4 | Große Terz | C-E |
| 5 | Quarte | C-F |
| 6 | Tritonus | C-Fis |
| 7 | Quinte | C-G |
| 8 | Kleine Sexte | C-As |
| 9 | Große Sexte | C-A |
| 10 | Kleine Septime | C-B |
| 11 | Große Septime | C-H |
| 12 | Oktave | C-C |
Reine, große, kleine, übermäßige und verminderte Intervalle
Intervalle haben nicht nur einen Namen, sondern auch eine Qualität. Prime, Quarte, Quinte und Oktave können rein sein. Sekunde, Terz, Sexte und Septime treten häufig als groß oder klein auf. Wird ein Intervall vergrößert, kann es übermäßig werden. Wird es verkleinert, kann es vermindert werden.
Beispiele: C-E ist eine große Terz. C-Es ist eine kleine Terz. C-F ist eine reine Quarte. C-Fis ist eine übermäßige Quarte. C-Ges ist eine verminderte Quinte. Übermäßige Quarte und verminderte Quinte klingen in gleichstufiger Stimmung gleich, werden aber je nach Notation und harmonischem Zusammenhang unterschiedlich benannt.
Notenbeispiel: Kleine und große Terz im Vergleich

Intervalle bestimmen: Zwei Schritte
Wenn Du ein Intervall bestimmen möchtest, gehst Du sinnvoll in zwei Schritten vor. Zuerst zählst Du die Tonstufen einschließlich Anfangs- und Zielton. Danach prüfst Du die Halbtonschritte, um die genaue Qualität zu bestimmen.
Beispiel: C bis E. Du zählst C-D-E. Das sind drei Stufen, also eine Terz. Zwischen C und E liegen vier Halbtonschritte, also ist es eine große Terz. Beispiel: E bis G. Du zählst E-F-G. Das sind ebenfalls drei Stufen, aber zwischen E und G liegen drei Halbtonschritte. Deshalb ist es eine kleine Terz.
Intervallumkehrung
Bei der Umkehrung eines Intervalls wird der untere Ton um eine Oktave nach oben oder der obere Ton um eine Oktave nach unten versetzt. Aus einer Terz wird eine Sexte, aus einer Quarte wird eine Quinte, aus einer Sekunde wird eine Septime. Große Intervalle werden bei der Umkehrung klein, kleine werden groß. Reine Intervalle bleiben rein.
Notenbeispiel: Große Terz C-E und ihre Umkehrung kleine Sexte E-C

Konsonanz und Dissonanz
Konsonanz und Dissonanz beschreiben, wie stabil oder spannungsreich ein Zusammenklang wirkt. Oktaven und Quinten werden in vielen musikalischen Zusammenhängen als sehr stabil wahrgenommen. Sekunden, Septimen und der Tritonus wirken häufig spannungsreicher. Diese Einteilung ist aber nicht starr: In Jazz, Neuer Musik, Filmmusik oder Pop können dissonante Intervalle bewusst als Farbe eingesetzt werden.
Tonleitern und Intervalle im Zusammenspiel
Tonleitern sind nichts anderes als geordnete Intervallketten. Der Unterschied zwischen Dur und Moll entsteht nicht dadurch, dass eine Tonleiter grundsätzlich bessere oder schlechtere Töne hätte, sondern durch die Lage ihrer Halbtonschritte und durch den Bezug zum Grundton. Intervalle erklären, warum C-Dur und a-Moll trotz gleicher Töne verschieden wirken: Das Zentrum ist ein anderes, und dadurch verändern sich die Beziehungen der Töne zum Grundton.
Notenbeispiel: C-Dur und a-Moll mit gleichem Tonmaterial

Anwendung in der Musikpraxis
Singen und Gehörbildung
Beim Singen helfen Tonleitern, die Stimme zu orientieren. Intervalle helfen, gezielt von einem Ton zum nächsten zu treffen. Du kannst eine Tonleiter singen und dann einzelne Stufen anspringen: Grundton-Terz, Grundton-Quinte, Grundton-Oktave. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Notenbild, Körpergefühl und Gehör.
Übung: Singe zuerst die Tonleiter und dann Grundton, Terz, Quinte und Oktave.

Instrumentalspiel
Auf vielen Instrumenten lassen sich Tonleitern als Griffmuster üben. Für Klavier, Gitarre, Blockflöte, Violine, Saxophon oder Gesang ist wichtig, dass Du nicht mechanisch spielst, sondern hörst, welche Stufe welche Funktion hat. Der Grundton fühlt sich stabil an, der Leitton drängt nach oben, die Terz färbt den Klang, die Quinte gibt Halt.
Komposition und Improvisation
Beim Komponieren kannst Du bewusst entscheiden, welche Tonleiter Du verwendest. Eine Pentatonik kann offen und eingängig wirken. Harmonisches Moll kann durch den Leitton und den größeren Schritt zwischen sechster und siebter Stufe eine besondere Spannung erzeugen. Chromatische Töne können Übergänge, Reibung oder expressive Linien bilden.
Notenbeispiel: Kleine Improvisationszelle in C-Dur-Pentatonik

Transponieren
Transponieren bedeutet, Musik in eine andere Tonhöhe zu übertragen. Dabei bleiben die Intervallbeziehungen gleich. Wenn eine Melodie in C-Dur mit den Stufen 1-2-3-5 beginnt, kann sie in G-Dur mit G-A-H-D beginnen. Das ist besonders wichtig beim Singen in passender Lage, beim Spielen mit transponierenden Instrumenten und beim Arrangieren.
Notenbeispiel: Eine kurze Melodie in C-Dur und G-Dur

Vertiefung: Skalenfarben im Vergleich
Verschiedene Tonleitern erzeugen verschiedene musikalische Farben. Diese Farben entstehen nicht durch einzelne Töne allein, sondern durch ihre Abstände zum Grundton. Besonders prägend sind Terz, Sexte, Septime und die Lage der Halbtonschritte.
| Skala | Töne ab C | Klangliche Besonderheit |
|---|---|---|
| Dur | C D E F G A H C | große Terz, Leitton, stabile Durwirkung |
| Natürliches Moll | C D Es F G As B C | kleine Terz, kleine Sexte, kleine Septime |
| Harmonisches Moll | C D Es F G As H C | erhöhter Leitton und spannungsvoller Schritt As-H |
| Pentatonik | C D E G A C | fünf Töne ohne direkte Halbtonreibung |
| Bluestonleiter | C Es F Fis G B C | kleine Terz, Blue Note und kleine Septime |
| Ganztonleiter | C D E Fis Gis Ais C | gleichmäßige Ganztonschritte ohne klaren Leitton |
Notenbeispiel: C-Blues-Tonleiter

Notenbeispiel: C-Ganztonleiter

Lernstrategie
Drei Wege zum sicheren Verständnis
- Notenlesen: Lies Tonleitern und Intervalle im Notensystem und markiere Halbtonstellen.
- Hören: Singe und höre Intervalle, bis Du ihren Klang wiedererkennst.
- Anwenden: Spiele, transponiere, komponiere und analysiere kurze musikalische Beispiele.
Besonders wirksam ist die Verbindung aller drei Wege. Wenn Du eine große Terz nur rechnerisch kennst, bleibt sie abstrakt. Wenn Du sie hörst, singst, notierst und in einem Akkord wiederfindest, wird sie musikalisches Wissen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt eine Tonleiter? (Eine nach Tonhöhe geordnete Folge von Tönen) (!Eine zufällige Folge von Geräuschen) (!Nur einen einzelnen Akkord) (!Ausschließlich den Rhythmus eines Stücks)
Welches Schrittmodell gehört zur Dur-Tonleiter? (Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb) (!Ganz Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz) (!Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz) (!Ganz Ganz Ganz Halb Halb Ganz Halb)
Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Die Geschwindigkeit eines Liedes) (!Die Länge eines Taktes)
Welches Intervall liegt zwischen C und E? (Große Terz) (!Kleine Sekunde) (!Reine Quarte) (!Kleine Septime)
Wann nennt man ein Intervall harmonisch? (Wenn die beiden Töne gleichzeitig erklingen) (!Wenn die beiden Töne nacheinander erklingen) (!Wenn nur ein Ton erklingt) (!Wenn kein Grundton vorhanden ist)
Welche Töne gehören zu natürlichem a-Moll? (A H C D E F G A) (!A H Cis D E Fis Gis A) (!A B C Des E F G A) (!A C D F G A H C)
Wie viele Halbtonschritte umfasst eine Oktave im üblichen westlichen Tonsystem? (Zwölf) (!Fünf) (!Sieben) (!Neun)
Welches Intervall liegt zwischen C und G? (Reine Quinte) (!Große Terz) (!Kleine Sexte) (!Tritonus)
Welche Umkehrung gehört zur Terz? (Sexte) (!Prime) (!Quarte) (!Oktave)
Was bedeutet Pentatonik? (Eine Tonleiter mit fünf Tönen) (!Eine Tonleiter mit zwölf Tönen) (!Ein Akkord mit fünf Takten) (!Ein Rhythmus mit fünf Pausen)
Memory
| Dur-Tonleiter | Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb |
| Natürliches Moll | Halbton zwischen zweiter und dritter Stufe |
| Prime | gleicher Ton |
| Oktave | gleicher Tonname in anderer Lage |
| Quinte | stabiler Abstand über fünf Stufen |
| Pentatonik | fünfstufige Tonleiter |
| Chromatik | Bewegung in Halbtonschritten |
| Leitton | Ton mit Auflösungstendenz |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| C bis C | Prime |
| C bis D | große Sekunde |
| C bis Es | kleine Terz |
| C bis F | reine Quarte |
| C bis G | reine Quinte |
| C bis A | große Sexte |
| C bis B | kleine Septime |
| C bis C hoch | Oktave |
...
Kreuzworträtsel
| Tonleiter | Wie nennt man eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave? |
| Intervall | Wie nennt man den Abstand zwischen zwei Tönen? |
| Halbton | Wie heißt der kleinste Schritt im üblichen westlichen Tonsystem? |
| Ganzton | Wie heißt ein Abstand aus zwei Halbtonschritten? |
| Oktave | Welches Intervall führt zum gleichen Tonnamen in höherer Lage? |
| Quinte | Welches Intervall liegt zwischen C und G? |
| Pentatonik | Wie heißt eine Tonleiter mit fünf Tönen? |
| Leitton | Wie heißt ein Ton mit starker Spannung zum Grundton? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Tonleiter hören: Spiele oder singe C-Dur aufwärts und abwärts und beschreibe, an welchen Stellen die Halbtonschritte liegen.
- Intervalltagebuch: Suche in drei bekannten Liedanfängen auffällige Tonsprünge und beschreibe, ob sie klein, groß, aufwärts oder abwärts sind.
- Tastaturbild: Zeichne eine Klaviertastatur von C bis C und markiere Ganztonschritte und Halbtonschritte farblich.
- Singübung: Singe Grundton, Terz, Quinte und Oktave einer Dur-Tonleiter und nimm Dich dabei auf.
Standard
- Tonleitervergleich: Vergleiche C-Dur und a-Moll schriftlich und erkläre, warum gleiches Tonmaterial unterschiedlich wirken kann.
- Intervallanalyse: Wähle eine kurze Melodie aus einem Lied und bestimme mindestens sechs Intervalle zwischen benachbarten Tönen.
- Transponieren: Übertrage eine viertaktige Melodie von C-Dur nach G-Dur und erkläre, welche Töne verändert werden mussten.
- Rhythmische Tonleiter: Erfinde eine Tonleiterübung mit eigenem Rhythmus und notiere, wie sich Rhythmus und Tonfolge gegenseitig beeinflussen.
Schwer
- Eigenes Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo, in dem Du Dur, Moll und Pentatonik mit gesungenen oder gespielten Beispielen vergleichst.
- Kompositionsprojekt: Komponiere eine achttaktige Melodie, in der zuerst Pentatonik und danach Chromatik verwendet wird, und begründe die Wirkung.
- Interview Musikpraxis: Befrage eine Musikerin oder einen Musiker dazu, wie Tonleitern im täglichen Üben eingesetzt werden, und werte die Antworten aus.
- Analyse eines Musikstücks: Analysiere einen Ausschnitt aus Klassik, Jazz, Pop oder Filmmusik und zeige, welche Tonleiter- und Intervallstrukturen den Charakter prägen.


Lernkontrolle
- Transfer Tonleiter und Wirkung: Erkläre an zwei selbst gewählten Beispielen, wie die Lage der Halbtonschritte den Charakter einer Tonleiter verändert.
- Intervallisches Denken: Begründe, warum eine Melodie beim Transponieren wiedererkennbar bleibt, obwohl alle Tonhöhen verändert werden.
- Analyse und Gestaltung: Wähle eine kurze Melodie, bestimme ihre wichtigsten Intervalle und komponiere danach eine zweite Melodie mit ähnlicher Intervallstruktur.
- Dur und Moll im Vergleich: Zeige an C-Dur und c-Moll, wie die Veränderung einzelner Stufen den Klang und die Akkordbildung beeinflusst.
- Unterrichtsidee entwickeln: Entwirf eine Übung, mit der jüngere Lernende den Unterschied zwischen melodischen und harmonischen Intervallen handelnd erfahren können.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu Tonleitern und Intervallen ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern sie hörend, lesend und praktisch anwenden kannst.
- Begriffssicherheit: Du erklärst Tonleiter, Intervall, Halbton, Ganzton, Oktave, Dur, Moll und Pentatonik korrekt.
- Notationskompetenz: Du notierst einfache Tonleitern und Intervalle im Notensystem.
- Hörkompetenz: Du unterscheidest schrittweise Bewegung, Tonsprünge, melodische Intervalle und harmonische Intervalle.
- Analysekompetenz: Du erkennst Tonleiter- und Intervallstrukturen in kurzen Musikbeispielen.
- Gestaltungskompetenz: Du verwendest Tonleitern und Intervalle bewusst in einer eigenen Melodie oder Übung.
- Reflexion: Du beschreibst, welche Wirkung bestimmte Tonleitern und Intervalle in einem musikalischen Zusammenhang erzeugen.
OERs zum Thema
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