Das dicke Ende - Eckehart


Das dicke Ende - Eckehart
Einleitung
Das dicke Ende – Eckehart ist ein aiMOOC zur literarischen Erschließung eines kurzen erzählenden Textes. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Titel, eine Redewendung, eine Pointe, ein Konflikt und ein mögliches offenes Ende zusammenwirken. Du lernst, wie Du einen literarischen Text genau liest, eine Deutungshypothese entwickelst, Textbelege findest und eine begründete Interpretation formulierst.
Der Originaltext wird hier nicht vollständig abgedruckt. Das ist wichtig, weil literarische Texte häufig urheberrechtlich geschützt sind. Arbeite deshalb mit der Ausgabe, die Dir im Unterricht, in der Bibliothek oder in einer erlaubten Lernumgebung vorliegt. Dieser aiMOOC hilft Dir dabei, den Text selbstständig zu untersuchen, ohne Dir eine fertige Lösung vorzugeben.

Die Formulierung das dicke Ende ist als Redewendung bekannt. Sie meint, dass nach einem zunächst harmlosen, leichten oder scheinbar unproblematischen Anfang noch etwas Schwieriges, Unerwartetes oder Unangenehmes folgen kann. Genau dadurch entsteht schon vor dem Lesen eine bestimmte Erwartung: Du rechnest mit einer Wendung, einer Überraschung oder einer späten Konsequenz. Für die Textanalyse ist deshalb besonders interessant, ob der Text diese Erwartung erfüllt, bricht oder ironisch verändert.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, welche Wirkung der Titel Das dicke Ende auf die Lesenden hat. Du kannst typische Merkmale kurzer erzählender Texte beschreiben, den Aufbau einer Handlung untersuchen, Figuren und Konflikte deuten und eine begründete Interpretation schreiben. Außerdem lernst Du, wie man vorsichtig mit unsicheren Informationen umgeht: Wenn Angaben zu Autor, Ausgabe oder Entstehungszeit nicht eindeutig vorliegen, trennst Du sauber zwischen sicherem Textbefund, begründeter Vermutung und offener Frage.
- Lesekompetenz: Du erschließt Inhalt, Aufbau und Wirkung eines literarischen Textes.
- Textanalyse: Du untersuchst Titel, Erzählweise, Figuren, Sprache und Schluss.
- Interpretation: Du entwickelst eine Deutung und belegst sie am Text.
- Medienkompetenz: Du nutzt OER-Materialien, Lernvideos und Nachschlagewerke kritisch.
- Schreibkompetenz: Du formulierst eine eigene Analyse, eine kreative Fortsetzung oder eine Rezension.
Textgrundlage und vorsichtiger Umgang mit Quellen
Wenn in Deinem Unterrichtsmaterial Das dicke Ende – Eckehart steht, können damit verschiedene Dinge gemeint sein: ein Texttitel mit Autorangabe, ein Auszug aus einer Sammlung, ein Arbeitsblatt oder eine verkürzte bibliografische Notiz. Für eine wissenschaftlich saubere Arbeit brauchst Du immer die genaue Quelle: vollständiger Name der Autorin oder des Autors, Titel, Erscheinungsjahr, Verlag, Seitenzahl und gegebenenfalls Herausgeberin oder Herausgeber.
Falls diese Angaben nicht vorliegen, schreibst Du in Deiner Analyse nicht einfach erfundene Informationen. Du kannst stattdessen formulieren: In der vorliegenden Ausgabe wird der Text mit dem Titel „Das dicke Ende“ und der Zuordnung „Eckehart“ angegeben. So bleibst Du präzise und überprüfbar.
Für die eigentliche Literaturanalyse ist der vollständige bibliografische Hintergrund hilfreich, aber nicht immer zwingend notwendig. Du kannst den Text auch dann gründlich untersuchen, wenn Du zunächst nur den Text selbst vor Dir hast. Entscheidend ist, dass Du genau liest und Deine Aussagen mit Beobachtungen am Text begründest.
Der Titel: Erwartung, Warnung und Spannung
Ein Titel ist selten nur eine Überschrift. Er steuert die Erwartung der Lesenden. Der Titel Das dicke Ende deutet auf etwas hin, das erst spät sichtbar wird. Die Formulierung wirkt umgangssprachlich, bildhaft und leicht warnend. Sie kann bedeuten: Eine Situation scheint zunächst harmlos, doch am Schluss zeigt sich die eigentliche Schwierigkeit.
Für Deine Analyse kannst Du den Titel in drei Schritten untersuchen. Zuerst beschreibst Du die wörtliche Bedeutung: Ein Ende wird als dick bezeichnet, also als schwer, auffällig oder folgenreich. Danach erklärst Du die übertragene Bedeutung: Das Ende kann unangenehm, überraschend oder belastend sein. Schließlich prüfst Du am Text, ob diese Erwartung bestätigt wird. Vielleicht kommt tatsächlich eine unangenehme Wendung. Vielleicht ist das dicke Ende aber auch ironisch gemeint. Vielleicht liegt die eigentliche Pointe darin, dass die Lesenden etwas anderes erwarten als die Figuren.
Die Redewendung im literarischen Kontext
Die Redewendung das dicke Ende kommt noch wird häufig als Warnung verwendet. Sie sagt: Freue Dich nicht zu früh, denn das Schlimmste oder Entscheidende steht noch bevor. In einem literarischen Text kann eine solche Redewendung mehrere Funktionen haben. Sie kann Spannung erzeugen, eine Pointe vorbereiten, den Text ironisieren oder auf eine moralische Lehre hinweisen.
Wichtig ist: Eine Redewendung ist nicht automatisch eine fertige Interpretation. Sie ist ein Einstieg in Fragen. Welche Figur erlebt das dicke Ende? Ist das Ende für alle Figuren gleich unangenehm? Gibt es eine Ironie, weil eine Figur das Problem zu spät erkennt? Oder betrifft das dicke Ende eher die Lesenden, weil sie ihre Erwartung korrigieren müssen?
Mögliche Textsorte
Je nach Ausgabe kann Das dicke Ende als Kurzgeschichte, Kürzestgeschichte, Anekdote, Fabel, Parabel oder humoristische Erzählung gelesen werden. Du solltest die Textsorte nicht nur behaupten, sondern am Text prüfen. Eine Kurzgeschichte hat häufig einen direkten Einstieg, wenige Figuren, einen knappen Zeitraum, eine verdichtete Sprache und ein offenes oder pointiertes Ende. Eine Anekdote konzentriert sich oft auf eine überraschende Begebenheit. Eine Parabel erzählt eine konkrete Handlung, die auf eine allgemeinere Bedeutung verweist. Eine Fabel arbeitet häufig mit einer Lehre, manchmal mit Tieren oder typisierten Figuren.
Merkmale kurzer erzählender Texte
Kurze erzählende Texte wirken oft deshalb stark, weil sie viel weglassen. Sie erklären nicht alles. Sie zeigen eine Situation, eine Handlung oder einen Moment, der über sich hinausweist. Gerade das macht sie für die Schule interessant: Du musst zwischen den Zeilen lesen, Leerstellen füllen und begründen, welche Deutung am besten zum Text passt.
Typische Analysefragen sind: Beginnt der Text unmittelbar in der Handlung? Werden die Figuren ausführlich beschrieben oder nur angedeutet? Gibt es einen Konflikt? Verändert sich am Ende etwas? Ist der Schluss eindeutig oder offen? Welche Wörter oder Bilder kehren wieder? Welche Wirkung entsteht durch knappe Sätze, Alltagssprache, Übertreibung oder Ironie?
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Aufbau und Spannungsbogen
Eine Erzählung entfaltet ihre Wirkung nicht nur durch das, was geschieht, sondern auch durch die Reihenfolge, in der es erzählt wird. Bei einem Text mit dem Titel Das dicke Ende ist der Aufbau besonders wichtig. Vermutlich wird der Schluss vorbereitet, ohne dass die Lesenden sofort alles erkennen. Hinweise können unauffällig wirken und erst rückblickend Bedeutung gewinnen.

Ein möglicher Spannungsbogen besteht aus einem Einstieg, einer Entwicklung, einem Konflikt, einem Wendepunkt und einem Schluss. Kurze Texte müssen diese Stationen nicht ausführlich ausbauen. Manchmal reicht ein einzelner Satz, eine Geste oder ein unerwartetes Wort, um die Handlung kippen zu lassen. Gerade deshalb solltest Du bei der Analyse auf kleine Details achten.
Wendepunkt und Pointe
Der Wendepunkt ist die Stelle, an der sich die Richtung der Handlung verändert. Die Pointe ist eine überraschende Zuspitzung, die den Text neu beleuchtet. In Das dicke Ende kann der Schluss besonders wichtig sein, weil der Titel schon auf ein nachfolgendes Problem verweist. Frage Dich: Wann erkennst Du als Lesende oder Lesender, worauf der Text hinausläuft? Weiß eine Figur mehr als die andere? Weißt Du mehr als die Figur? Oder wirst Du am Ende selbst überrascht?
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Figuren und Konflikt
Eine Figur in einem kurzen Text wird häufig nicht vollständig beschrieben. Du erfährst vielleicht nur, was sie sagt, tut, denkt oder verschweigt. Trotzdem kannst Du viel über sie herausfinden. Achte auf ihre Entscheidungen, auf ihr Verhältnis zu anderen Figuren und darauf, ob sie die Folgen ihres Handelns erkennt.
Der Konflikt kann äußerlich oder innerlich sein. Ein äußerer Konflikt entsteht zwischen Figuren oder durch eine konkrete Situation. Ein innerer Konflikt entsteht, wenn eine Figur unsicher ist, etwas verdrängt, eine Entscheidung bereut oder eine Einsicht gewinnt. Bei einem Titel wie Das dicke Ende liegt die Vermutung nahe, dass eine Handlung Folgen hat. Diese Folgen können gerecht, ungerecht, komisch, traurig oder lehrreich wirken.
Figurenanalyse mit Textbelegen
Eine gute Figurenanalyse bleibt nah am Text. Schreibe nicht nur: Die Figur ist leichtsinnig. Begründe es. Zum Beispiel: Die Figur handelt unüberlegt, weil sie eine Warnung ignoriert, eine Gefahr unterschätzt oder eine wichtige Information nicht ernst nimmt. Danach erklärst Du die Wirkung: Dadurch entsteht Spannung, weil die Lesenden ahnen, dass die Situation kippen kann.
Ein hilfreicher Dreischritt lautet: Beobachtung, Beleg, Deutung. Zuerst beschreibst Du, was im Text auffällt. Dann verweist Du auf eine Textstelle. Anschließend erklärst Du, was diese Stelle bedeuten könnte. So wird Deine Interpretation nachvollziehbar.
Sprache und Erzählweise
Die Sprache eines Textes kann sachlich, umgangssprachlich, ironisch, bildhaft, knapp oder ausführlich sein. Bei Das dicke Ende solltest Du besonders auf die Wirkung der Redewendung achten. Umgangssprachliche Formulierungen können Nähe schaffen. Sie können eine Situation aber auch komisch oder warnend erscheinen lassen.
Die Erzählperspektive beeinflusst, was Du weißt. Ein Ich-Erzähler wirkt unmittelbar, aber subjektiv. Ein personaler Erzähler zeigt das Geschehen aus der Nähe einer Figur. Ein auktorialer Erzähler kann kommentieren, überblicken und vorausdeuten. Eine neutrale Erzählweise kann besonders wirkungsvoll sein, wenn die Lesenden die Bedeutung selbst erschließen müssen.
Zeitgestaltung
Unterscheide zwischen erzählter Zeit und Erzählzeit. Die erzählte Zeit meint den Zeitraum, den die Handlung umfasst. Die Erzählzeit meint, wie lange das Lesen ungefähr dauert. Kurze Texte verdichten oft wenige Minuten, Stunden oder eine einzelne entscheidende Situation. Gerade dadurch wird das Ende besonders betont.
Achte auch auf Vorausdeutungen. Wenn früh im Text kleine Hinweise auf spätere Folgen auftauchen, wirkt das Ende vorbereitet. Wenn keine Hinweise erkennbar sind, kann der Schluss überraschender wirken. In beiden Fällen solltest Du fragen, ob die Überraschung fair angelegt ist oder ob sie wie ein bloßer Effekt erscheint.
Deutungshypothese entwickeln
Eine Deutungshypothese ist eine vorläufige Vermutung über die Aussage des Textes. Sie muss nicht sofort perfekt sein. Sie hilft Dir, Deine Analyse zu ordnen. Eine mögliche Deutungshypothese zu Das dicke Ende könnte lauten: Der Text zeigt, dass scheinbar kleine Entscheidungen unerwartete Folgen haben können. Eine andere könnte lauten: Der Text nutzt die Erwartung eines schlimmen Endes, um die Lesenden zu überraschen oder zum Nachdenken zu bringen.
Wichtig ist, dass Du Deine Hypothese im Verlauf der Analyse überprüfst. Passt sie zum Titel? Passt sie zum Schluss? Passt sie zur Figurenentwicklung? Gibt es Textstellen, die dagegen sprechen? Eine starke Interpretation erkennt auch Widersprüche und erklärt, warum sie für die Wirkung des Textes wichtig sind.
Analyse schreiben
Eine schriftliche Interpretation besteht meist aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung nennst Du Titel, Autorangabe, Textsorte, Thema und eine Deutungshypothese. Wenn die Autorangabe unvollständig ist, formulierst Du vorsichtig. Im Hauptteil untersuchst Du Inhalt, Aufbau, Figuren, Sprache und Erzählweise. Im Schluss fasst Du Deine wichtigste Deutung zusammen und bewertest die Wirkung des Textes.
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Beispiel für eine vorsichtige Einleitung
Der vorliegende Text „Das dicke Ende“ wird in der Ausgabe mit der Zuordnung „Eckehart“ angegeben. Der Titel greift eine bekannte Redewendung auf und weckt die Erwartung, dass am Schluss eine unangenehme oder überraschende Wendung steht. Im Folgenden wird untersucht, wie der Text diese Erwartung durch Aufbau, Figurenverhalten und Schlussgestaltung erzeugt.
Diese Formulierung ist bewusst vorsichtig. Sie vermeidet ungesicherte biografische Behauptungen und konzentriert sich auf den Text. Genau das ist professionell: Eine Interpretation soll nicht möglichst viel behaupten, sondern möglichst gut begründen.
Häufige Fehler bei der Analyse
Ein häufiger Fehler besteht darin, den Inhalt nur nachzuerzählen. Eine Inhaltsangabe ist wichtig, aber sie ersetzt keine Analyse. Du musst erklären, wie der Text wirkt und wodurch diese Wirkung entsteht. Ein zweiter Fehler ist eine Deutung ohne Belege. Schreibe nicht nur, was Du glaubst, sondern zeige, woran Du es festmachst. Ein dritter Fehler ist eine zu sichere Behauptung bei unsicherer Quellenlage. Wenn Du etwas nicht weißt, benenne es als offene Frage.
Auch der Schluss sollte nicht nur aus einer persönlichen Meinung bestehen. Natürlich darfst Du die Wirkung beurteilen. Aber eine gute Bewertung verbindet Deine Einschätzung mit Analyseergebnissen. Du könntest etwa schreiben, dass der Titel besonders wirkungsvoll ist, weil er eine Erwartung erzeugt, die der Schluss bestätigt oder unterläuft.
Unterrichtsideen
Dieser aiMOOC eignet sich für Deutsch in der Sekundarstufe I, besonders für die Themen Kurzgeschichte, Anekdote, Erzähltextanalyse, Redewendung, Pointe und Interpretation. Er kann auch in der Sekundarstufe II eingesetzt werden, wenn der Fokus auf präziser Quellenarbeit, offener Deutung und argumentativem Schreiben liegt.
- Einstieg: Sammle Erwartungen zum Titel, bevor der Text gelesen wird.
- Erarbeitung: Markiere Textstellen, die auf das Ende vorbereiten.
- Partnerarbeit: Vergleiche zwei Deutungshypothesen und prüfe sie am Text.
- Schreibkonferenz: Überarbeite eine Analyse mit Blick auf Belege und Fachbegriffe.
- Transfer: Schreibe eine eigene Kurzgeschichte mit einem scheinbar harmlosen Anfang und einem unerwarteten Ende.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was deutet der Titel Das dicke Ende vor allem an? (Dass am Schluss eine unangenehme oder überraschende Wendung möglich ist) (!Dass die Geschichte besonders lang sein muss) (!Dass nur das Aussehen einer Figur wichtig ist) (!Dass der Text immer ein Märchen ist)
Was ist eine Deutungshypothese? (Eine begründete Vermutung über die Aussage eines Textes) (!Eine vollständige Abschrift des Textes) (!Eine Liste aller unbekannten Wörter) (!Eine beliebige persönliche Meinung ohne Beleg)
Was gehört in eine gute Textanalyse? (Beobachtungen am Text mit passenden Belegen und Deutung) (!Nur eine Nacherzählung ohne Erklärung) (!Nur Informationen über das Privatleben des Autors) (!Nur eine Bewertung, ob der Text gefällt)
Welche Funktion kann eine Pointe haben? (Sie kann den Text überraschend zuspitzen) (!Sie erklärt immer alle offenen Fragen vollständig) (!Sie macht jede Analyse überflüssig) (!Sie ersetzt die Figurenbeschreibung)
Was bedeutet es, zwischen den Zeilen zu lesen? (Man erschließt unausgesprochene Bedeutungen aus Hinweisen) (!Man liest nur jede zweite Zeile) (!Man achtet ausschließlich auf die Schriftgröße) (!Man überspringt den Schluss)
Warum ist der Schluss bei einem Text mit diesem Titel besonders wichtig? (Weil der Titel eine Erwartung an das Ende erzeugt) (!Weil der Anfang dadurch unwichtig wird) (!Weil Figuren im Schluss nie vorkommen) (!Weil ein Schluss keine Deutung zulässt)
Was ist ein Textbeleg? (Ein Verweis auf eine konkrete Stelle im Text) (!Eine Vermutung ohne Grundlage) (!Ein Bild aus dem Internet) (!Eine Zusammenfassung des gesamten Buches)
Welche Frage hilft bei der Figurenanalyse? (Woran erkennt man die Eigenschaften einer Figur im Text) (!Welche Figur hat den längsten Namen) (!Welche Schriftart wurde verwendet) (!Wie viele Seiten hat das Arbeitsblatt)
Was ist bei unsicherer Quellenlage richtig? (Man formuliert vorsichtig und trennt Befund von Vermutung) (!Man erfindet fehlende Angaben) (!Man lässt alle Quellenangaben weg) (!Man behauptet nur, was besser klingt)
Welche Textsorte passt häufig zu einem kurzen erzählenden Text mit Pointe? (Anekdote) (!Sachtext) (!Gebrauchsanweisung) (!Wörterbuchartikel)
Memory
| Titel | Erwartung an den Text |
| Pointe | überraschende Zuspitzung |
| Wendepunkt | Veränderung der Handlung |
| Textbeleg | konkrete Stelle im Text |
| Figur | handelnde Person im Text |
| Konflikt | zentrales Problem der Handlung |
| Erzählperspektive | Blick auf das Geschehen |
| Deutungshypothese | begründete Vermutung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Titel | Erwartung vor dem Lesen |
| Konflikt | Problem der Handlung |
| Wendepunkt | Umschlag im Geschehen |
| Pointe | überraschende Zuspitzung |
| Textbeleg | Nachweis aus dem Text |
| Interpretation | begründete Deutung |
Kreuzworträtsel
| Pointe | Wie heißt eine überraschende Zuspitzung am Ende einer Erzählung? |
| Konflikt | Wie heißt das zentrale Problem einer Handlung? |
| Erzaehler | Wer vermittelt das Geschehen in einer Erzählung? |
| Beleg | Wie nennt man den Nachweis einer Aussage durch eine Textstelle? |
| Titel | Was steht am Anfang und steuert oft die Erwartung der Lesenden? |
| Wendung | Wie nennt man eine überraschende Veränderung im Verlauf der Handlung? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Titel untersuchen: Notiere fünf Erwartungen, die der Titel Das dicke Ende bei Dir auslöst, bevor Du den Text liest.
- Redewendung erklären: Erkläre die Redewendung das dicke Ende kommt noch mit eigenen Worten und finde ein Alltagsbeispiel.
- Lesetagebuch: Schreibe nach dem ersten Lesen auf, welche Stelle Dich überrascht hat und warum.
- Figurensteckbrief: Erstelle einen kurzen Steckbrief zu einer Figur und belege zwei Eigenschaften mit Textstellen.
Standard
- Spannungsbogen zeichnen: Zeichne den Aufbau des Textes mit Einstieg, Entwicklung, Wendepunkt und Schluss.
- Textbelege sammeln: Markiere drei Stellen, die auf das Ende vorbereiten, und erkläre ihre Wirkung.
- Deutungshypothese formulieren: Schreibe zwei unterschiedliche Deutungshypothesen und prüfe, welche besser zum Text passt.
- Dialog gestalten: Schreibe ein Gespräch zwischen zwei Figuren nach dem Ende des Textes, ohne die Aussage des Originals zu verfälschen.
Schwer
- Interpretation schreiben: Verfasse eine vollständige Textinterpretation mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche Das dicke Ende mit einer anderen Kurzgeschichte, die ebenfalls mit einer überraschenden Wendung arbeitet.
- Kreatives Schreiben: Schreibe eine eigene Kürzestgeschichte mit harmlosen Anfang, versteckten Hinweisen und überraschendem Ende.
- Quellenkritik: Recherchiere die genaue Ausgabe Deines Textes und dokumentiere, welche Angaben sicher sind und welche offen bleiben.


Lernkontrolle
- Transferanalyse: Erkläre an einem neuen kurzen Text, wie der Titel die Erwartung der Lesenden beeinflusst.
- Belegarbeit: Wähle eine Deutung zu Das dicke Ende und stütze sie mit mindestens drei Textbelegen.
- Perspektivwechsel: Schreibe eine Szene aus Sicht einer anderen Figur und erkläre anschließend, wie sich die Wirkung verändert.
- Vergleich: Vergleiche den Schluss des Textes mit dem Schluss einer bekannten Kurzgeschichte oder Anekdote.
- Urteilsbildung: Beurteile, ob das Ende eher komisch, kritisch, traurig oder belehrend wirkt, und begründe Deine Entscheidung.
- Methodenreflexion: Erkläre, warum eine vorsichtige Quellenangabe für eine seriöse Interpretation wichtig ist.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Das dicke Ende – Eckehart solltest Du zeigen, dass Du den Text genau gelesen hast und Deine Deutung begründen kannst. Wichtig ist nicht nur, was im Text geschieht, sondern wie der Text seine Wirkung erzeugt. Dein Lernnachweis kann schriftlich, mündlich oder kreativ-präsentierend erfolgen.
- Inhaltsangabe: Du fasst die Handlung knapp, sachlich und im Präsens zusammen.
- Analyse: Du untersuchst Titel, Aufbau, Figuren, Sprache, Erzählweise und Schluss.
- Textbelege: Du belegst zentrale Aussagen mit konkreten Stellen aus dem Text.
- Interpretation: Du formulierst eine nachvollziehbare Deutung der Aussage.
- Reflexion: Du erklärst, wie sicher die Quellenangaben sind und wo offene Fragen bleiben.
- Transfer: Du zeigst, dass Du die Methode auch auf andere kurze Erzähltexte anwenden kannst.
Bewertungsraster
| Bereich | Erwartung | Hinweise |
|---|---|---|
| Inhalt | Die Handlung wird knapp und richtig erfasst. | Keine reine Nacherzählung im Analyseteil. |
| Analyse | Titel, Aufbau, Figuren, Sprache und Schluss werden untersucht. | Fachbegriffe werden sinnvoll verwendet. |
| Belege | Aussagen werden mit Textstellen gestützt. | Belege werden nicht nur genannt, sondern erklärt. |
| Deutung | Eine eigene Interpretation wird entwickelt. | Die Deutung passt zum Text und berücksichtigt Gegenargumente. |
| Sprache | Die Darstellung ist sachlich, klar und im Präsens formuliert. | Umgangssprache wird nur verwendet, wenn sie als Textmerkmal analysiert wird. |
| Quellenkritik | Unsichere Angaben werden nicht erfunden. | Befund, Vermutung und offene Frage werden getrennt. |
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