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Vorgehensweisen reflektieren - EKM

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Vorgehensweisen reflektieren - EKM




Einleitung

Vorgehensweisen reflektieren bedeutet, das eigene Handeln nicht nur am Ergebnis zu messen, sondern bewusst zu untersuchen, wie Du vorgegangen bist, warum Du bestimmte Entscheidungen getroffen hast und was Du daraus für zukünftige Aufgaben lernst. Im Kontext dieses aiMOOCs steht EKM als Arbeitsformel für Erkennen, Kommunizieren und Maßnahmen ableiten. Diese Formel hilft Dir, eine Aufgabe, ein Projekt, ein Gespräch, eine Präsentation oder einen Lernprozess systematisch auszuwerten.

Reflexion ist mehr als ein kurzer Rückblick. Sie verbindet Wahrnehmung, Analyse, Bewertung, Feedback und Transfer. Wenn Du Deine Vorgehensweise reflektierst, erkennst Du Zusammenhänge zwischen Ziel, Planung, Durchführung, Ergebnis und Wirkung. Dadurch entwickelst Du Methodenkompetenz, Lernkompetenz, Kommunikationskompetenz und Selbstkompetenz. Besonders wichtig ist dabei die Fähigkeit zur Metakognition, also das Nachdenken über das eigene Denken und Lernen.

In Schule, Ausbildung, Studium, Projektarbeit, Gemeindearbeit, Teamarbeit und Medienbildung ist diese Kompetenz zentral. Sie verhindert, dass Du nur fragst: „War das Ergebnis richtig?“ Stattdessen fragst Du zusätzlich: „War mein Weg sinnvoll? Welche Alternativen hätte es gegeben? Welche Annahmen haben mich geleitet? Welche Rückmeldungen sollte ich ernst nehmen? Was mache ich beim nächsten Mal anders?“


Lernziele dieses aiMOOCs

Nach der Bearbeitung dieses aiMOOCs kannst Du erklären, was mit Reflexion von Vorgehensweisen gemeint ist. Du kannst eigene Arbeitsprozesse mithilfe von Kriterien untersuchen, Rückmeldungen konstruktiv aufnehmen und konkrete Verbesserungsmaßnahmen formulieren. Außerdem lernst Du, zwischen Beschreibung, Deutung und Bewertung zu unterscheiden. Dadurch wirst Du sicherer darin, Deine Entscheidungen zu begründen und Deine Lernwege eigenständig weiterzuentwickeln.


EKM als Reflexionsschlüssel

Die Arbeitsformel EKM strukturiert Deine Reflexion in drei Schritten. Erkennen bedeutet, die Situation, das Ziel, die gewählte Methode und das Ergebnis möglichst genau wahrzunehmen. Kommunizieren bedeutet, die eigene Vorgehensweise verständlich zu beschreiben, Rückfragen zuzulassen und Feedback einzubeziehen. Maßnahmen ableiten bedeutet, aus der Reflexion konkrete nächste Schritte zu entwickeln, die überprüfbar und realistisch sind.

  1. Erkennen: Was war das Ziel, wie bist Du vorgegangen und welche Ergebnisse sind entstanden?
  2. Kommunizieren: Wie kannst Du Deine Vorgehensweise erklären, begründen und mit anderen besprechen?
  3. Maßnahmen ableiten: Was behältst Du bei, was veränderst Du und woran erkennst Du künftig eine Verbesserung?


Grundlagen der Reflexion


Reflexion als bewusster Lernprozess

Eine gute Reflexion beginnt mit genauer Beobachtung. Du sammelst Hinweise: Notizen, Zwischenergebnisse, Zeitplanung, Rückmeldungen, Fehler, gelungene Schritte und überraschende Situationen. Danach ordnest Du diese Beobachtungen. Erst dann bewertest Du, ob Deine Vorgehensweise zum Ziel gepasst hat. Diese Reihenfolge ist wichtig, weil vorschnelle Urteile Lernchancen verdecken können.

Reflexion ist kein Suchen nach Schuld. Sie ist eine professionelle Haltung. Du prüfst Dein Handeln sachlich, fair und zukunftsorientiert. Fehler werden dabei nicht versteckt, sondern als Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten genutzt. Auch Erfolge werden reflektiert: Wenn etwas gut gelungen ist, solltest Du verstehen, warum es gelungen ist, damit Du diese Stärke bewusst erneut einsetzen kannst.


Beschreibung, Deutung und Bewertung unterscheiden

Viele Reflexionen bleiben ungenau, weil Beobachtungen, Vermutungen und Bewertungen vermischt werden. Eine Beschreibung hält fest, was tatsächlich wahrnehmbar war. Eine Deutung erklärt, warum etwas möglicherweise so passiert ist. Eine Bewertung beurteilt, ob etwas hilfreich, angemessen, zielgerichtet oder verbesserungsbedürftig war.

Ein Beispiel: „Wir haben die Gruppenarbeit zehn Minuten später begonnen“ ist eine Beschreibung. „Vielleicht war die Aufgabenstellung nicht klar genug“ ist eine Deutung. „Für die nächste Gruppenarbeit brauchen wir eine klarere Rollenverteilung“ ist eine Bewertung mit Handlungsfolge. Wenn Du diese Ebenen trennst, wird Deine Reflexion genauer und gerechter.


Kriterien für eine gute Vorgehensweise

Eine Vorgehensweise kann nur sinnvoll reflektiert werden, wenn klar ist, woran sie gemessen wird. Solche Maßstäbe heißen Kriterien. Sie können sich auf das Ergebnis, den Prozess, die Zusammenarbeit, die Zeitnutzung, die Verständlichkeit, die Sorgfalt, die Kreativität oder die Wirkung beziehen. Ohne Kriterien bleibt Reflexion oft bei allgemeinen Aussagen wie „gut“, „schlecht“ oder „hat nicht funktioniert“.

Gute Kriterien sind verständlich, überprüfbar und zum Ziel passend. Wenn Du zum Beispiel eine Präsentation vorbereitest, können Kriterien sein: fachliche Richtigkeit, klare Gliederung, verständliche Sprache, passende Medien, sicherer Vortrag und sinnvoller Umgang mit Fragen. Wenn Du ein Projekt reflektierst, können zusätzlich Planung, Rollenverteilung, Dokumentation und Nachhaltigkeit wichtig sein.


Modelle und Methoden


Lernzyklus nach Erfahrung und Reflexion

Viele Lernmodelle beschreiben Lernen als Kreislauf. Du machst eine Erfahrung, beobachtest und reflektierst sie, entwickelst daraus eine Erklärung oder Regel und erprobst diese beim nächsten Handeln. Dadurch entsteht ein wiederholbarer Lernprozess. Wichtig ist: Erfahrung allein führt nicht automatisch zu Lernen. Lernen entsteht besonders dann, wenn Erfahrung bewusst ausgewertet und auf neue Situationen übertragen wird.

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PDCA-Zyklus als Verbesserungsmodell

Der PDCA-Zyklus ist ein bekanntes Modell zur kontinuierlichen Verbesserung. Die vier Schritte heißen Plan, Do, Check und Act. Übertragen auf das Reflektieren von Vorgehensweisen bedeutet das: Du planst eine Vorgehensweise, führst sie aus, überprüfst Ergebnis und Prozess und leitest anschließend Verbesserungen ab. Der Zyklus macht deutlich, dass Reflexion nicht am Ende stehen bleiben darf. Sie soll in ein verbessertes nächstes Handeln münden.

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Retrospektive für Teamarbeit

Eine Retrospektive ist eine strukturierte Rückschau, die besonders in Teamarbeit und Projektarbeit genutzt wird. Dabei betrachtet ein Team nicht nur das Ergebnis, sondern auch Zusammenarbeit, Kommunikation, Entscheidungen, Hindernisse und gelungene Vorgehensweisen. Typische Fragen lauten: Was lief gut? Was hat uns behindert? Was haben wir gelernt? Was ändern wir im nächsten Durchgang?

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Eine gute Retrospektive braucht Sicherheit und Respekt. Alle Beteiligten sollen offen sprechen können, ohne bloßgestellt zu werden. Kritik wird nicht als Angriff formuliert, sondern als Beitrag zur gemeinsamen Verbesserung. Deshalb sind Gesprächsregeln, aktives Zuhören und klare Vereinbarungen wichtig.


Reflexionsjournal und Portfolio

Ein Lernjournal oder Portfolio hilft Dir, Lernwege über längere Zeit sichtbar zu machen. Du kannst darin Ziele, Arbeitsschritte, Entscheidungen, Schwierigkeiten, Rückmeldungen und nächste Schritte dokumentieren. Dadurch wird Deine Reflexion konkreter, weil Du nicht nur aus dem Gedächtnis urteilst, sondern auf Spuren Deines Lernprozesses zurückgreifen kannst.

Ein guter Journaleintrag beantwortet nicht nur die Frage „Was habe ich gemacht?“, sondern auch „Warum habe ich es so gemacht?“, „Welche Wirkung hatte meine Entscheidung?“ und „Was lerne ich daraus?“ Besonders hilfreich ist es, regelmäßig kurze Einträge zu schreiben, statt erst am Ende eines Projekts alles nachträglich zu rekonstruieren.


Vorgehensweisen reflektieren in der Praxis


Vor der Arbeit reflektieren: vorausschauende Reflexion

Reflexion beginnt bereits vor dem Handeln. Du klärst das Ziel, prüfst die Rahmenbedingungen, planst Zeit und Material und überlegst, welche Methode geeignet ist. Diese vorausschauende Reflexion verhindert, dass Du unüberlegt beginnst. Sie hilft Dir, Risiken zu erkennen und Alternativen vorzubereiten.

Leitfragen sind: Was soll erreicht werden? Welche Anforderungen gibt es? Welche Erfahrungen aus früheren Aufgaben helfen mir? Welche Fehler möchte ich vermeiden? Welche Kriterien zeigen am Ende, ob die Vorgehensweise gelungen war?


Während der Arbeit reflektieren: begleitende Reflexion

Während einer Aufgabe kannst Du immer wieder kurz innehalten. Diese begleitende Reflexion ist besonders wichtig, wenn etwas anders läuft als geplant. Du überprüfst, ob Deine Methode noch passt, ob Informationen fehlen oder ob Zusammenarbeit anders organisiert werden muss. Dadurch kannst Du rechtzeitig nachsteuern, statt erst am Ende festzustellen, dass der Weg ungünstig war.

Hilfreiche Fragen sind: Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Verstehe ich die Aufgabe richtig? Nutze ich meine Zeit sinnvoll? Brauche ich Unterstützung? Welche Entscheidung muss jetzt getroffen werden? Was zeigt mir mein Zwischenergebnis?


Nach der Arbeit reflektieren: auswertende Reflexion

Nach einer Aufgabe vergleichst Du Ziel, Vorgehen und Ergebnis. Du fragst, welche Entscheidungen hilfreich waren und welche nicht. Du prüfst, ob Du die Kriterien erfüllt hast, und leitest Verbesserungen ab. Diese auswertende Reflexion sollte möglichst konkret sein. Statt „Ich muss besser arbeiten“ formulierst Du: „Ich erstelle beim nächsten Mal vor Beginn eine Zeitleiste mit drei Zwischenzielen.“

Eine gute Abschlussreflexion enthält deshalb immer einen Transfer: Was bedeutet diese Erfahrung für die nächste Aufgabe? Welche Methode übernehme ich? Welche Gewohnheit ändere ich? Welche Unterstützung plane ich ein?


Reflexion in EKM-bezogenen Lern- und Arbeitsfeldern


Bildung, Projektarbeit und Gemeinsinn

In EKM-bezogenen Lern- und Arbeitsfeldern kann Reflexion besonders wichtig sein, weil häufig Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Aufgaben und Erwartungen zusammenarbeiten. Ob im Unterricht, in einer Projektgruppe, in der Ausbildung, in einer Gemeinde, in sozialem Engagement oder in medienpädagogischen Vorhaben: Vorgehensweisen müssen transparent, begründet und lernfähig sein.

Reflektieren bedeutet hier auch, Verantwortung zu übernehmen. Du fragst nicht nur, ob eine Methode bequem war, sondern ob sie fair, wirksam, verständlich und passend zum Ziel war. So wird Reflexion zu einem Beitrag für Partizipation, Qualitätsentwicklung und Verantwortung.


Kommunikation als Schlüssel

Eine Vorgehensweise lässt sich besser reflektieren, wenn sie sprachlich klar gemacht wird. Wer erklären kann, wie er oder sie vorgegangen ist, kann auch Rückmeldungen gezielter aufnehmen. Deshalb ist Kommunikation ein Kernbestandteil der EKM-Formel. Es reicht nicht, innerlich zu denken: „Ich weiß schon, was ich gemacht habe.“ Du solltest Deine Entscheidungen so beschreiben können, dass andere sie nachvollziehen, hinterfragen und ergänzen können.

Dafür helfen Ich-Botschaften, konkrete Beispiele und offene Fragen. Statt „Das hat gar nichts gebracht“ sagst Du besser: „Ich habe gemerkt, dass unsere Methode bei der Materialauswahl zu ungenau war. Welche Kriterien könnten wir beim nächsten Mal vorher festlegen?“ So entsteht ein Gespräch, das Lernen ermöglicht.


Maßnahmen ableiten und überprüfen

Die wichtigste Frage am Ende einer Reflexion lautet: Was folgt daraus? Eine Reflexion ohne nächste Schritte bleibt folgenlos. Gute Maßnahmen sind konkret, realistisch, zuständigkeitsklar und überprüfbar. Sie beschreiben nicht nur einen Wunsch, sondern eine Handlung.

Ungeeignet ist: „Wir arbeiten nächstes Mal besser zusammen.“ Geeignet ist: „Wir legen zu Beginn der nächsten Gruppenarbeit drei Rollen fest: Moderation, Zeitwächterin oder Zeitwächter und Dokumentation.“ Noch besser wird die Maßnahme, wenn ein Zeitpunkt für die Überprüfung vereinbart wird.


Typische Fehler beim Reflektieren


Oberflächliche Reflexion vermeiden

Oberflächliche Reflexion bleibt bei allgemeinen Aussagen stehen. Beispiele sind „Es war gut“, „Es war schwierig“ oder „Ich muss mich mehr anstrengen“. Solche Aussagen können ein Anfang sein, reichen aber nicht aus. Eine vertiefte Reflexion fragt nach Gründen, Bedingungen, Alternativen und Konsequenzen.

Du kannst oberflächliche Reflexion vermeiden, indem Du Belege nutzt. Frage Dich: Woran erkenne ich das? Welche Situation zeigt es? Welche Rückmeldung unterstützt diese Einschätzung? Welche andere Erklärung wäre möglich?


Selbstschutz und Schuldzuweisung erkennen

Beim Reflektieren können zwei Extreme entstehen. Das erste Extrem ist Selbstschutz: Du erklärst alles mit äußeren Umständen und übersiehst Deinen eigenen Anteil. Das zweite Extrem ist Selbstabwertung: Du machst Dich selbst verantwortlich, ohne die Rahmenbedingungen zu betrachten. Beides verhindert Lernen.

Eine faire Reflexion betrachtet mehrere Einflussfaktoren. Dazu gehören Zielklarheit, Aufgabenstellung, Zeit, Vorwissen, Material, Motivation, Zusammenarbeit, Kommunikation und persönliche Entscheidungen. So entsteht ein ausgewogenes Bild.


Von der Erkenntnis zur Veränderung kommen

Viele Menschen erkennen in einer Reflexion sehr genau, was nicht gut lief, verändern danach aber nichts. Deshalb braucht Reflexion konkrete Handlungsplanung. Aus einer Erkenntnis wird erst dann Lernen, wenn sie im nächsten Versuch sichtbar wird. Nützlich sind kleine Schritte, die Du wirklich umsetzen kannst.

Beispiel: Wenn Du merkst, dass Du zu spät begonnen hast, lautet die Maßnahme nicht nur „früher anfangen“, sondern: „Ich trage den ersten Arbeitsschritt direkt am Tag der Aufgabenstellung in meinen Kalender ein und plane eine kurze Zwischenkontrolle nach zwei Tagen.“


Reflexionsfragen für Deinen Alltag

Nutze die folgenden Fragen für Lernaufgaben, Projekte, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Gespräche oder kreative Produkte. Du kannst sie mündlich, schriftlich, allein oder im Team bearbeiten.

  1. Zielklärung: Was sollte erreicht werden und war dieses Ziel für alle verständlich?
  2. Planung: Welche Vorgehensweise habe ich gewählt und warum erschien sie passend?
  3. Durchführung: Welche Schritte haben funktioniert und welche waren schwierig?
  4. Entscheidung: An welcher Stelle habe ich eine wichtige Entscheidung getroffen?
  5. Alternative: Welche andere Methode wäre möglich gewesen?
  6. Feedback: Welche Rückmeldung habe ich erhalten und wie gehe ich damit um?
  7. Kriterium: Woran erkenne ich die Qualität meines Ergebnisses?
  8. Transfer: Was nehme ich für die nächste Aufgabe mit?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel beim Reflektieren einer Vorgehensweise? (Die eigene Methode bewusst verbessern) (!Nur Fehler bei anderen finden) (!Ein Ergebnis auswendig lernen) (!Eine Aufgabe schneller abbrechen)




Welche Frage passt besonders gut zu einer Reflexion? (Warum habe ich diesen Weg gewählt) (!Wie kann ich jede Kritik vermeiden) (!Wer ist allein schuld) (!Wie kann ich das Thema vergessen)




Was bedeutet Metakognition vereinfacht? (Nachdenken über das eigene Denken) (!Auswendiglernen ohne Verstehen) (!Schnelles Abschreiben von Lösungen) (!Bewerten ohne Begründung)




Warum sind Kriterien bei der Reflexion wichtig? (Sie machen die Bewertung nachvollziehbar) (!Sie ersetzen jede Beobachtung) (!Sie verhindern jede Diskussion) (!Sie machen Rückmeldungen unnötig)




Was ist ein sinnvolles Feedback? (Eine konkrete Rückmeldung mit Begründung) (!Ein allgemeines Lob ohne Bezug) (!Eine persönliche Beleidigung) (!Eine zufällige Vermutung ohne Beispiel)




Wofür steht die Phase Check im PDCA-Zyklus? (Ergebnisse und Vorgehen überprüfen) (!Ohne Planung beginnen) (!Kritik grundsätzlich ablehnen) (!Alle Aufgaben abbrechen)




Welche Aussage beschreibt eine Beobachtung? (Die Gruppe begann zehn Minuten später) (!Die Gruppe war bestimmt unmotiviert) (!Die Methode war völlig nutzlos) (!Niemand wollte helfen)




Was bedeutet die EKM-Arbeitsformel in diesem aiMOOC? (Erkennen Kommunizieren Maßnahmen ableiten) (!Ersetzen Kopieren Meiden) (!Erinnern Kontrollieren Markieren) (!Einordnen Kürzen Messen)




Was ist eine Retrospektive? (Eine strukturierte Rückschau auf Zusammenarbeit) (!Eine Prüfung ohne Auswertung) (!Ein Vortrag ohne Fragen) (!Eine Sammlung zufälliger Meinungen)




Wie sollte eine gute Verbesserungsmaßnahme formuliert sein? (Konkret realistisch und überprüfbar) (!Möglichst unklar und allgemein) (!Nur als Wunsch ohne Handlung) (!So, dass niemand zuständig ist)





Memory

Zielklärung Maßstab für die Reflexion
Arbeitsjournal Dokumentation des Lernwegs
Feedback Rückmeldung von außen
Metakognition Denken über das Denken
Retrospektive Gemeinsame Rückschau
PDCA-Zyklus Kontinuierliche Verbesserung
Transfer Anwendung in neuer Situation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beobachten Was ist passiert
Beschreiben Wie bin ich vorgegangen
Analysieren Warum hat es gewirkt
Bewerten Wie gut passt es zum Ziel
Verbessern Was ändere ich als Nächstes






Kreuzworträtsel

Reflexion Bewusstes Nachdenken über das eigene Vorgehen
Kriterien Woran wird die Qualität einer Lösung gemessen
Feedback Welche Rückmeldung hilft beim Verbessern
Journal Worin hältst Du Lernwege regelmäßig fest
Transfer Wie heißt die Anwendung des Gelernten in einer neuen Situation
Methode Wie nennt man ein geplantes Vorgehen zum Bearbeiten einer Aufgabe





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine reflektierte Vorgehensweise beginnt mit einer klaren

. Während der Arbeit hilft eine kurze

, wichtige Entscheidungen festzuhalten. Nach der Durchführung vergleichst Du das Ergebnis mit vorher festgelegten

. Eine faire Reflexion trennt die Beschreibung einer Situation von ihrer

. Rückmeldungen anderer eröffnen eine zusätzliche

. Aus Fehlern wird Lernen, wenn daraus konkrete

entstehen. Beim nächsten Versuch überprüfst Du, ob die Veränderung wirklich zu einer

geführt hat. So entwickelst Du Schritt für Schritt Deine

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Reflexionsprotokoll: Schreibe nach einer Lernaufgabe fünf Sätze dazu, wie Du vorgegangen bist, was gut funktioniert hat und was Du beim nächsten Mal verändern möchtest.
  2. Lernweg: Zeichne Deinen Weg durch eine Aufgabe als einfache Skizze mit Start, Hindernis, Entscheidung und Ergebnis.
  3. Feedbackfrage: Formuliere drei konkrete Fragen, mit denen Du eine Mitschülerin, einen Mitschüler oder eine Lehrkraft um hilfreiches Feedback bitten kannst.
  4. Stolperstelle: Beschreibe eine Stelle, an der Du nicht weiterkamst, und notiere zwei mögliche Gründe dafür.


Standard

  1. Methodenvergleich: Bearbeite eine Aufgabe mit zwei unterschiedlichen Vorgehensweisen und vergleiche anschließend Zeitaufwand, Verständlichkeit, Ergebnisqualität und Lerngewinn.
  2. Retrospektive: Führe mit einer Gruppe eine kurze Rückschau durch und haltet gemeinsam fest, was beibehalten, verändert und neu ausprobiert werden soll.
  3. Kriterienraster: Entwickle ein Raster mit mindestens fünf Kriterien, mit denen eine Vorgehensweise fair beurteilt werden kann.
  4. Lernjournal: Führe eine Woche lang ein Journal zu Deinen Lernstrategien und werte aus, welche Gewohnheit Dir am meisten geholfen hat.


Schwer

  1. Fallanalyse: Analysiere ein gescheitertes Projekt oder eine schwierige Gruppenarbeit und unterscheide dabei Beschreibung, Deutung, Bewertung und Verbesserungsmaßnahme.
  2. Verbesserungsprojekt: Wähle eine wiederkehrende Aufgabe aus Deinem Alltag, verändere Deine Vorgehensweise bewusst und dokumentiere mit dem PDCA-Zyklus, ob die Veränderung wirksam war.
  3. Peer-Coaching: Begleite eine andere Person bei der Reflexion einer Vorgehensweise, stelle nur offene Fragen und fasse am Ende die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
  4. Transferaufgabe: Übertrage eine Erkenntnis aus einer schulischen Aufgabe auf einen außerschulischen Bereich und erkläre, welche Anpassungen nötig sind.



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Lernkontrolle

  1. Reflexionsanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum ein gutes Ergebnis nicht automatisch bedeutet, dass die Vorgehensweise optimal war.
  2. Kriterienbewertung: Entwickle Kriterien für eine Gruppenarbeit und begründe, warum diese Kriterien eine faire Reflexion ermöglichen.
  3. Perspektivwechsel: Beschreibe dieselbe Vorgehensweise aus Deiner Sicht und aus der Sicht einer anderen beteiligten Person und vergleiche die Unterschiede.
  4. Transferleistung: Wende die EKM-Arbeitsformel auf ein neues Problem an, das nicht im Unterricht behandelt wurde.
  5. Maßnahmenplanung: Leite aus einer konkreten Schwierigkeit drei überprüfbare Verbesserungsmaßnahmen ab und begründe ihre Reihenfolge.
  6. Fehlerkultur: Diskutiere, wie eine Gruppe mit Fehlern umgehen sollte, damit aus Fehlern gemeinsames Lernen entsteht.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe erklären kannst, sondern eine eigene Vorgehensweise nachvollziehbar reflektierst. Dein Lernnachweis sollte ein konkretes Beispiel, eine klare Zielbeschreibung, eine Darstellung Deiner Arbeitsschritte, passende Kriterien, eine ehrliche Analyse, einbezogenes Feedback und überprüfbare nächste Schritte enthalten.

  1. Beispiel: Du beschreibst eine reale Aufgabe, ein Projekt oder einen Lernprozess.
  2. Dokumentation: Du belegst Deine Vorgehensweise durch Notizen, Skizzen, Zeitplan, Entwurf oder Produkt.
  3. Analyse: Du unterscheidest zwischen Beobachtung, Deutung und Bewertung.
  4. Feedback: Du zeigst, wie Du Rückmeldungen aufgenommen und geprüft hast.
  5. Verbesserung: Du formulierst konkrete Maßnahmen für eine nächste Anwendung.
  6. Transfer: Du erklärst, wie die Erkenntnisse auf eine neue Situation übertragbar sind.




OERs zum Thema



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