Eine Aufgabe durch systematisches Ordnen lösen - EKM


Eine Aufgabe durch systematisches Ordnen lösen - EKM
Einleitung
Eine Aufgabe durch systematisches Ordnen lösen bedeutet, nicht zufällig zu raten, sondern eine Aufgabe so zu strukturieren, dass alle wichtigen Informationen, Möglichkeiten und Bedingungen sichtbar werden. Besonders in der Mathematik, in EKM-Aufgaben und in offenen Problemlöseaufgaben hilft Dir diese Methode, einen sicheren Lösungsweg zu entwickeln, Deine Gedanken nachvollziehbar zu dokumentieren und Deine Lösung zu prüfen.
Mit EKM ist hier der schulische Kontext des Erweiterten Kompetenznachweises Mathematik gemeint. Dabei zählt nicht nur das Endergebnis. Wichtig ist auch, wie Du eine Aufgabe verstehst, welche Strategie Du auswählst, wie Du Deine Lösung begründest und wie Du zeigst, dass Deine Antwort vollständig und sinnvoll ist. Systematisches Ordnen ist deshalb eine zentrale Problemlösestrategie, weil es Dir hilft, komplexe Aufgaben in überschaubare Schritte zu zerlegen.

Warum systematisches Ordnen wichtig ist
Viele Aufgaben wirken zunächst unübersichtlich. Vielleicht gibt es mehrere Bedingungen, viele mögliche Fälle oder verschiedene Informationen, die zusammenpassen müssen. Wenn Du sofort rechnest, übersiehst Du leicht etwas. Wenn Du dagegen zuerst ordnest, entsteht ein klarer Plan. Du erkennst, was gegeben ist, was gesucht wird, welche Fälle möglich sind und welche Fälle ausgeschlossen werden müssen.
Systematisches Ordnen ist besonders hilfreich bei Kombinatorik, Zählprinzip, Daten, Größen, Sachaufgaben, Geometrie, Wahrscheinlichkeit, Logikrätseln und bei Aufgaben, in denen mehrere Entscheidungen nacheinander getroffen werden. Typische Ordnungswerkzeuge sind Tabellen, Skizzen, Baumdiagramme, Listen, Matrizen, Flussdiagramme, Venn-Diagramme und Fallunterscheidungen.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was systematisches Ordnen bedeutet. Du kannst aus einer Aufgabenstellung die wichtigen Informationen herausfiltern, ein passendes Ordnungskriterium auswählen, Deine Fälle übersichtlich darstellen, doppelte oder fehlende Fälle erkennen, eine Lösung begründen und Deinen Lösungsweg so dokumentieren, dass er für andere nachvollziehbar ist. Außerdem lernst Du, wie Du systematisches Ordnen bei EKM-Aufgaben nutzt, um Deine Methodenkompetenz, Argumentationsfähigkeit und Darstellungskompetenz zu zeigen.
Grundidee: Vom Durcheinander zur Ordnung
Wenn Du eine Aufgabe systematisch ordnest, gehst Du in mehreren Schritten vor. Zuerst liest Du die Aufgabe genau. Dann markierst Du wichtige Angaben, Bedingungen und gesuchte Größen. Danach entscheidest Du, nach welchem Kriterium Du ordnen möchtest. Anschließend stellst Du die Informationen in einer geeigneten Form dar. Zum Schluss prüfst Du, ob Deine Ordnung vollständig, widerspruchsfrei und sinnvoll ist.
Die fünf Schritte des systematischen Ordnens
- Aufgabe verstehen: Lies die Aufgabe genau und formuliere mit eigenen Worten, worum es geht.
- Informationen markieren: Unterscheide zwischen gegebenen Daten, Bedingungen und gesuchter Lösung.
- Kriterium festlegen: Entscheide, wonach Du ordnest, zum Beispiel nach Reihenfolge, Eigenschaft, Größe, Farbe, Person, Ort, Zeit oder Entscheidung.
- Darstellung wählen: Nutze eine Tabelle, Liste, Skizze, ein Baumdiagramm, ein Venn-Diagramm oder eine Fallunterscheidung.
- Lösung prüfen: Kontrolliere, ob alle Fälle enthalten sind, ob keine Dopplungen auftreten und ob die Lösung zur Aufgabe passt.
Unterschied zwischen Probieren und systematischem Ordnen
Probieren ist nicht falsch. Viele Lösungen beginnen mit einem Versuch. Problematisch wird es, wenn das Probieren ungeordnet bleibt. Dann weißt Du am Ende nicht sicher, ob Du alle Möglichkeiten gefunden hast. Systematisches Ordnen macht aus dem Probieren eine überprüfbare Strategie. Du kannst zeigen, warum Deine Lösung vollständig ist.
Ein Beispiel: Du sollst alle dreistelligen Zahlen aus den Ziffern 1, 2 und 3 bilden, ohne eine Ziffer doppelt zu verwenden. Ungeordnetes Probieren könnte zu 123, 321, 213, 132 führen, aber vielleicht fehlen Fälle. Systematisches Ordnen beginnt mit der ersten Stelle: zuerst alle Zahlen mit 1 am Anfang, dann mit 2 am Anfang, dann mit 3 am Anfang. So erhältst Du 123, 132, 213, 231, 312 und 321. Die Ordnung zeigt, dass kein Fall fehlt.
Werkzeuge des systematischen Ordnens
Tabelle
Eine Tabelle eignet sich, wenn Du Informationen vergleichen, zuordnen oder übersichtlich sammeln möchtest. Tabellen helfen besonders bei Sachaufgaben, Datenanalyse, Proportionalität, Zuordnungen und einfachen kombinatorischen Aufgaben.
Beispiel: Du kannst zwischen drei Brotsorten und zwei Belägen wählen. Wie viele verschiedene Pausenbrote sind möglich?
| Brotsorte | Belag 1 | Belag 2 |
|---|---|---|
| Vollkorn | Käse | Tomate |
| Roggen | Käse | Tomate |
| Baguette | Käse | Tomate |
Du siehst: Zu jeder Brotsorte gibt es zwei Beläge. Insgesamt gibt es 3 mal 2, also 6 Möglichkeiten. Die Tabelle verhindert, dass Du eine Kombination vergisst.
Geordnete Liste
Eine Liste ist geeignet, wenn Du Fälle der Reihe nach aufschreiben möchtest. Wichtig ist, dass die Reihenfolge nicht zufällig ist. Du kannst nach Zahlen, Buchstaben, Eigenschaften oder festen Startpunkten ordnen. Eine geordnete Liste ist oft der erste Schritt zu einer vollständigen Lösung.
Beispiel: Alle zweistelligen Zahlen aus den Ziffern 4, 5 und 6 ohne Wiederholung:
- Erste Stelle 4: 45, 46
- Erste Stelle 5: 54, 56
- Erste Stelle 6: 64, 65
So entstehen 6 Möglichkeiten. Die Ordnung nach der ersten Stelle zeigt die Vollständigkeit.
Baumdiagramm
Ein Baumdiagramm ist besonders geeignet, wenn Entscheidungen nacheinander getroffen werden. Jede Verzweigung steht für eine Möglichkeit. Am Ende jedes Pfades steht ein vollständiger Fall. Baumdiagramme werden häufig in der Kombinatorik und in der Wahrscheinlichkeit genutzt.

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Wenn Du ein Baumdiagramm zeichnest, solltest Du jeden Schritt der Aufgabe als eigene Ebene darstellen. Bei einer Kleiderwahl kann die erste Ebene zum Beispiel das Oberteil sein, die zweite Ebene die Hose und die dritte Ebene die Schuhe. Jeder Weg von links nach rechts ist dann eine vollständige Kombination.
Flussdiagramm
Ein Flussdiagramm eignet sich, wenn Entscheidungen mit Ja-Nein-Fragen oder Wenn-Dann-Schritten verbunden sind. In der Informatik und in der algorithmischen Problemlösung wird diese Darstellung oft genutzt. Auch in EKM-Aufgaben kann ein Flussdiagramm helfen, einen Lösungsweg klar zu machen.

Beispiel: Bei einer Zahlenaufgabe kannst Du fragen: Ist die Zahl gerade? Wenn ja, teile sie durch 2. Wenn nein, prüfe die nächste Bedingung. Durch solche Entscheidungswege wird sichtbar, warum Du bestimmte Rechenschritte ausführst.
Venn-Diagramm und Klassifikation
Ein Venn-Diagramm hilft, wenn Objekte nach Eigenschaften sortiert werden. Es zeigt, welche Elemente zu einer Menge gehören, welche nicht dazugehören und welche mehrere Eigenschaften gleichzeitig haben. Das ist nützlich bei Mengenlehre, Geometrie, Biologie, Sprachunterricht und beim Klassifizieren von Begriffen.

Beispiel: In der Geometrie kannst Du Dreiecke nach Seitenlängen und Winkeln ordnen. Ein Dreieck kann gleichschenklig sein und zugleich rechtwinklig. Systematisches Ordnen verhindert, dass Du Eigenschaften als Gegensätze behandelst, obwohl sie gemeinsam auftreten können.
Skizze und Modell
Eine Skizze ist hilfreich, wenn räumliche Beziehungen, Wege, Größen oder Formen eine Rolle spielen. Eine Skizze muss nicht schön sein. Sie muss verständlich sein. Bei EKM-Aufgaben kann eine Skizze zeigen, wie Du die Situation modellierst. Das ist besonders wichtig bei Modellierungsaufgaben, etwa wenn Du schätzen sollst, wie viele Gegenstände in einen Raum passen oder welche Strecke ein Weg hat.
Beispielaufgaben mit Lösungswegen
Beispiel 1: Möglichkeiten vollständig finden
Aufgabe: In einer Cafeteria gibt es drei Getränke: Wasser, Saft und Tee. Dazu kann man einen Snack wählen: Apfel oder Müsliriegel. Wie viele Kombinationen aus einem Getränk und einem Snack gibt es?
Systematische Ordnung: Ordne zuerst nach Getränken. Zu jedem Getränk gehören zwei Snacks.
| Getränk | Snack | Kombination |
|---|---|---|
| Wasser | Apfel | Wasser und Apfel |
| Wasser | Müsliriegel | Wasser und Müsliriegel |
| Saft | Apfel | Saft und Apfel |
| Saft | Müsliriegel | Saft und Müsliriegel |
| Tee | Apfel | Tee und Apfel |
| Tee | Müsliriegel | Tee und Müsliriegel |
Lösung: Es gibt 6 Kombinationen. Die Tabelle zeigt alle Fälle, weil jedes Getränk genau mit jedem Snack kombiniert wurde.
Beispiel 2: Zahlen systematisch ordnen
Aufgabe: Bilde alle dreistelligen Zahlen aus den Ziffern 2, 4 und 7. Jede Ziffer darf nur einmal vorkommen.
Systematische Ordnung: Ordne nach der ersten Stelle.
- Erste Stelle 2: 247, 274
- Erste Stelle 4: 427, 472
- Erste Stelle 7: 724, 742
Lösung: Es gibt 6 Zahlen. Die Ordnung nach der ersten Stelle und anschließend nach der zweiten Stelle zeigt, dass alle Möglichkeiten enthalten sind.
Beispiel 3: Bedingungen beachten
Aufgabe: Drei Kinder, Aylin, Ben und Carlo, stellen sich in einer Reihe auf. Ben möchte nicht ganz vorne stehen. Welche Reihenfolgen sind möglich?
Systematische Ordnung: Ordne zunächst alle Reihenfolgen nach der ersten Person. Danach streichst Du alle Fälle, in denen Ben vorne steht.
| Erste Person | Mögliche Reihenfolgen | Erlaubt? |
|---|---|---|
| Aylin | Aylin Ben Carlo | ja |
| Aylin | Aylin Carlo Ben | ja |
| Ben | Ben Aylin Carlo | nein |
| Ben | Ben Carlo Aylin | nein |
| Carlo | Carlo Aylin Ben | ja |
| Carlo | Carlo Ben Aylin | ja |
Lösung: Es gibt 4 erlaubte Reihenfolgen. Wichtig ist, dass die Bedingung nicht erst am Ende vergessen wird, sondern in der Ordnung sichtbar bleibt.
Beispiel 4: EKM-gerechte Dokumentation
In einer EKM-Aufgabe sollst Du Deinen Lösungsweg so darstellen, dass eine andere Person ihn nachvollziehen kann. Eine gute Dokumentation enthält nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Begründung.
EKM-gerechte Antwort: Ich habe zuerst alle Fälle nach der ersten Entscheidung geordnet. Danach habe ich zu jeder ersten Entscheidung alle passenden zweiten Entscheidungen ergänzt. Anschließend habe ich geprüft, ob jede Möglichkeit genau einmal vorkommt. Dadurch kann ich begründen, dass meine Liste vollständig ist.
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Typische Fehler und wie Du sie vermeidest
Fehler 1: Ungeordnetes Aufschreiben
Wenn Du Möglichkeiten ungeordnet notierst, kann es passieren, dass Du Fälle vergisst oder doppelt zählst. Nutze deshalb ein klares Kriterium. Beginne zum Beispiel immer mit der ersten Stelle, der ersten Farbe, der ersten Person oder der ersten Entscheidung.
Fehler 2: Wechsel des Ordnungskriteriums
Ein häufiger Fehler entsteht, wenn Du mitten im Lösungsweg das Ordnungskriterium wechselst. Erst ordnest Du nach Personen, dann plötzlich nach Farben. Dadurch wird die Liste unübersichtlich. Halte Dein Kriterium durch oder schreibe deutlich auf, wann und warum Du ein neues Kriterium nutzt.
Fehler 3: Doppelte Fälle
Doppelte Fälle entstehen besonders dann, wenn die Reihenfolge keine Rolle spielt. Bei der Kombination Apfel und Banane ist Apfel-Banane dasselbe wie Banane-Apfel, wenn es nur um die Auswahl der Früchte geht. Wenn die Reihenfolge aber wichtig ist, zum Beispiel bei einem Zahlencode, sind 12 und 21 unterschiedliche Fälle.
Fehler 4: Bedingungen werden übersehen
In vielen Aufgaben gibt es Einschränkungen. Eine Ziffer darf nicht doppelt vorkommen. Eine Person darf nicht an einem bestimmten Platz stehen. Ein Gegenstand darf nur einmal benutzt werden. Markiere solche Bedingungen und prüfe jeden Fall daran.
Fehler 5: Keine Prüfung der Vollständigkeit
Eine Lösung ist nur dann überzeugend, wenn Du zeigen kannst, dass kein Fall fehlt. Prüfe deshalb am Ende: Habe ich jede erste Möglichkeit betrachtet? Habe ich zu jeder ersten Möglichkeit alle zweiten Möglichkeiten ergänzt? Gibt es doppelte Fälle? Passt die Anzahl zum Zählprinzip?
Checkliste für Deine EKM-Lösung
| Schritt | Leitfrage | Gute Dokumentation |
|---|---|---|
| Aufgabe verstehen | Was ist gegeben und was ist gesucht? | Ich formuliere die Aufgabe in eigenen Worten. |
| Ordnungskriterium wählen | Wonach ordne ich? | Ich schreibe mein Kriterium sichtbar auf. |
| Darstellung wählen | Welche Form passt? | Ich nutze Tabelle, Liste, Baumdiagramm, Skizze oder Fallunterscheidung. |
| Fälle erfassen | Habe ich alle Möglichkeiten? | Ich gehe Schritt für Schritt nach meinem Kriterium vor. |
| Bedingungen prüfen | Welche Fälle sind erlaubt? | Ich markiere ausgeschlossene Fälle. |
| Ergebnis begründen | Warum ist meine Lösung vollständig? | Ich erkläre, warum kein Fall fehlt und nichts doppelt gezählt wurde. |
Systematisches Ordnen in verschiedenen Fächern
Mathematik
In der Mathematik brauchst Du systematisches Ordnen bei Kombinatorik, Wahrscheinlichkeit, Geometrie, Zahlen ordnen, Daten darstellen, Sachrechnen und Modellieren. Es hilft Dir, Strukturen zu erkennen und einen Lösungsweg zu begründen.
Deutsch und Sprachen
Auch im Deutschunterricht kann systematisches Ordnen helfen. Du kannst Argumente nach Wichtigkeit sortieren, Textbausteine in eine sinnvolle Reihenfolge bringen, Wortarten klassifizieren oder Informationen aus einem Sachtext ordnen.
Naturwissenschaften
In Biologie, Physik und Chemie werden Beobachtungen, Experimente und Messwerte geordnet. Du vergleichst Eigenschaften, bildest Kategorien, erkennst Muster und leitest Schlussfolgerungen ab.
Alltag und Beruf
Im Alltag nutzt Du systematisches Ordnen, wenn Du eine Reise planst, Aufgaben priorisierst, Kosten vergleichst, Termine organisierst oder eine Entscheidung vorbereitest. In vielen Berufen ist diese Fähigkeit wichtig, weil komplexe Probleme selten durch Raten gelöst werden.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet systematisches Ordnen beim Lösen einer Aufgabe? (Eine Aufgabe nach einem klaren Kriterium strukturieren) (!Eine Aufgabe nur auswendig lernen) (!Eine Aufgabe ohne Plan ausprobieren) (!Eine Aufgabe möglichst schnell abbrechen)
Welches Werkzeug passt besonders gut, wenn Entscheidungen nacheinander getroffen werden? (Baumdiagramm) (!Wörterbuch) (!Lineal ohne Skizze) (!Zufallsgenerator)
Warum ist eine Tabelle bei vielen Aufgaben hilfreich? (Sie macht Informationen vergleichbar und übersichtlich) (!Sie ersetzt jede Begründung) (!Sie verhindert automatisch jeden Rechenfehler) (!Sie ist nur für Texte geeignet)
Was ist ein Ordnungskriterium? (Eine Eigenschaft oder Regel, nach der sortiert wird) (!Ein zufälliger Rechenschritt) (!Ein Ergebnis ohne Begründung) (!Eine falsche Bedingung)
Wann entstehen doppelte Fälle besonders leicht? (Wenn unklar ist, ob die Reihenfolge eine Rolle spielt) (!Wenn die Aufgabe sehr kurz ist) (!Wenn keine Zahlen vorkommen) (!Wenn man sauber schreibt)
Was solltest Du am Ende einer systematisch geordneten Lösung prüfen? (Ob alle Fälle vollständig und ohne Dopplung erfasst sind) (!Ob die Schrift möglichst klein ist) (!Ob möglichst viele Fachwörter vorkommen) (!Ob die Aufgabe abgeschrieben wurde)
Welche Frage hilft beim Verstehen einer Aufgabe am Anfang besonders? (Was ist gegeben und was ist gesucht) (!Wie kann ich die Aufgabe überspringen) (!Welche Antwort sieht am längsten aus) (!Welche Zahl gefällt mir am besten)
Wofür eignet sich ein Venn-Diagramm besonders? (Zum Ordnen nach Eigenschaften und Überschneidungen) (!Zum Messen von Längen) (!Zum Auswendiglernen von Vokabeln ohne Zusammenhang) (!Zum Zeichnen von Landkarten)
Was zeigt eine EKM-gerechte Lösung besonders deutlich? (Den nachvollziehbaren Lösungsweg mit Begründung) (!Nur das Endergebnis ohne Erklärung) (!Nur eine dekorative Zeichnung) (!Nur eine Vermutung)
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Probieren und systematischem Ordnen? (Systematisches Ordnen macht Vollständigkeit überprüfbar) (!Probieren ist immer verboten) (!Systematisches Ordnen braucht nie eine Prüfung) (!Probieren führt immer zum richtigen Ergebnis)
Memory
| Tabelle | Informationen vergleichen |
| Baumdiagramm | Entscheidungen nacheinander darstellen |
| Kriterium | Regel zum Sortieren |
| Skizze | Situation bildlich modellieren |
| Probe | Lösung überprüfen |
| Fallunterscheidung | Möglichkeiten getrennt betrachten |
| Venn-Diagramm | Überschneidungen zeigen |
| Zählprinzip | Anzahl von Kombinationen bestimmen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Tabelle | Vergleich von Informationen |
| Baumdiagramm | Nacheinander getroffene Entscheidungen |
| Venn-Diagramm | Überschneidende Eigenschaften |
| Skizze | Räumliche oder sachliche Vorstellung |
| Fallunterscheidung | Getrennte Betrachtung möglicher Fälle |
| Probe | Kontrolle der Lösung |
...
Kreuzworträtsel
| Tabelle | Welche Darstellung eignet sich zum übersichtlichen Vergleichen von Informationen? |
| Baumdiagramm | Welche Darstellung zeigt mehrere Entscheidungen als Verzweigungen? |
| Kriterium | Wie nennt man eine Regel, nach der geordnet wird? |
| Probe | Wie nennt man die Kontrolle, ob eine Lösung stimmt? |
| Skizze | Welche einfache Zeichnung hilft beim Modellieren einer Situation? |
| Algorithmus | Wie nennt man eine Schrittfolge zur Lösung eines Problems? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Ordnung im Mäppchen: Sortiere den Inhalt Deines Mäppchens nach einem eigenen Kriterium. Beschreibe, warum dieses Kriterium sinnvoll ist.
- Kombinationen im Alltag: Finde in Deinem Alltag eine Situation mit mehreren Kombinationsmöglichkeiten, zum Beispiel Kleidung, Frühstück oder Schulmaterial. Stelle alle Möglichkeiten geordnet dar.
- Aufgabe markieren: Nimm eine Sachaufgabe aus Deinem Mathematikbuch. Markiere gegebene Informationen, Bedingungen und die gesuchte Größe in drei unterschiedlichen Farben.
- Geordnete Liste: Bilde aus drei verschiedenen Buchstaben alle zweistelligen Buchstabencodes ohne Wiederholung und erkläre Deine Ordnung.
Standard
- Tabellenstrategie: Entwickle eine Tabelle zu einer Aufgabe mit zwei Entscheidungsebenen. Erkläre, warum Deine Tabelle vollständig ist.
- Baumdiagramm erstellen: Zeichne ein Baumdiagramm zu einer kombinatorischen Aufgabe mit mindestens drei Stufen. Markiere jeden vollständigen Pfad.
- Fehleranalyse: Erfinde eine ungeordnete Lösung mit einem fehlenden und einem doppelten Fall. Tausche sie mit einer anderen Person und lasse die Fehler finden.
- EKM-Dokumentation: Schreibe zu einer gelösten Aufgabe eine EKM-gerechte Erklärung mit den Abschnitten Verstehen, Ordnen, Lösen, Prüfen und Begründen.
Schwer
- Eigene EKM-Aufgabe: Entwickle eine offene Mathematikaufgabe, die nur durch systematisches Ordnen sicher lösbar ist. Erstelle auch eine Musterlösung.
- Vergleich von Darstellungen: Löse dieselbe Aufgabe einmal mit Tabelle und einmal mit Baumdiagramm. Vergleiche, welche Darstellung übersichtlicher ist.
- Bedingungen variieren: Verändere bei einer Aufgabe eine Bedingung, zum Beispiel mit Wiederholung oder ohne Wiederholung. Untersuche, wie sich die Anzahl der Fälle ändert.
- Erklärvideo planen: Erstelle ein kurzes Drehbuch für ein Erklärvideo, in dem Du systematisches Ordnen an einem selbst gewählten Beispiel erklärst.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Kombinatorik: Du planst ein Schulfest mit drei Getränken, vier Snacks und zwei Spielstationen. Entwickle eine geordnete Darstellung und begründe, wie viele vollständige Angebote möglich sind.
- Strategievergleich: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wann eine Tabelle besser geeignet ist als ein Baumdiagramm und wann ein Baumdiagramm besser geeignet ist als eine Tabelle.
- Fehler begründen: Eine Person schreibt Möglichkeiten ungeordnet auf und behauptet, sie habe alle gefunden. Beschreibe, welche Prüfung fehlt und wie Du die Lösung verbessern würdest.
- Bedingungen erkennen: Formuliere zu einer einfachen Kombinationsaufgabe zwei zusätzliche Bedingungen. Zeige, wie sich Deine Ordnung dadurch verändert.
- Alltagsproblem modellieren: Wähle ein Alltagsproblem, zum Beispiel Sitzordnung, Einkauf oder Tagesplanung. Zeige, wie systematisches Ordnen zur Entscheidung beiträgt.
- Darstellung bewerten: Bewerte eine Tabelle, eine Liste oder ein Baumdiagramm nach den Kriterien Übersichtlichkeit, Vollständigkeit, Fehlervermeidung und Begründbarkeit.
- EKM-Reflexion: Schreibe einen kurzen Reflexionstext darüber, welche mathematischen Kompetenzen Du beim systematischen Ordnen zeigst.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du eine unbekannte Aufgabe eigenständig verstehst, die relevanten Informationen markierst, ein sinnvolles Ordnungskriterium auswählst, eine passende Darstellung erstellst, alle Fälle vollständig erfasst, Bedingungen korrekt berücksichtigst, Dopplungen vermeidest, Dein Ergebnis prüfst und Deinen Lösungsweg sprachlich klar begründest. Besonders überzeugend ist Dein Lernnachweis, wenn eine andere Person Deine Lösung ohne zusätzliche Erklärung nachvollziehen kann.
- Aufgabenverständnis: Du beschreibst mit eigenen Worten, worum es in der Aufgabe geht.
- Ordnungskriterium: Du erklärst, nach welchem Kriterium Du ordnest.
- Darstellungskompetenz: Du nutzt Tabelle, Liste, Baumdiagramm, Skizze oder Fallunterscheidung passend zur Aufgabe.
- Vollständigkeit: Du zeigst, dass kein Fall fehlt und kein Fall doppelt gezählt wurde.
- Begründung: Du erklärst Deinen Lösungsweg verständlich und fachlich korrekt.
- Reflexion: Du beschreibst, was an Deiner Strategie hilfreich war und was Du beim nächsten Mal verbessern würdest.
OERs zum Thema
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