Trockene Haut richtig pflegen - Skin Care


Trockene Haut richtig pflegen - Skin Care
Einleitung
Trockene Haut richtig pflegen - Skin Care zeigt Dir, wie Du trockene Haut verstehst, Deine Hautbarriere schützt und eine einfache, wirksame Hautpflege-Routine entwickelst. Trockene Haut ist kein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern meist ein Hinweis darauf, dass die äußere Hornschicht zu wenig Wasser bindet oder dass Talg, Lipide und natürliche Feuchthaltefaktoren nicht ausreichen, um die Haut geschmeidig zu halten. Der medizinische Begriff lautet häufig Xerosis cutis oder Xerodermie. Besonders betroffen sind oft Hände, Unterschenkel, Gesicht, Lippen und Hautstellen, die viel gewaschen, Kälte, Reibung oder trockener Raumluft ausgesetzt sind.
In diesem aiMOOC lernst Du, warum trockene Haut spannt, juckt oder schuppt, welche Pflegeprinzipien wirklich wichtig sind und wie Du Werbung, Trends und Produktversprechen kritisch beurteilst. Du erfährst, wie Reinigung, Feuchtigkeitspflege, Rückfettung, Sonnenschutz und Alltagsschutz zusammenwirken. Der Kurs ersetzt keine ärztliche Diagnose. Wenn Deine Haut stark juckt, brennt, blutet, nässt, sich entzündet, schmerzt oder trotz guter Pflege über mehrere Wochen nicht besser wird, solltest Du Dich dermatologisch beraten lassen.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie trockene Haut entsteht, welche Rolle Hautbarriere, Hornschicht, Talgdrüse und transepidermaler Wasserverlust spielen, welche Pflegeprodukte für trockene Haut sinnvoll sein können, welche Fehler trockene Haut verschlimmern können und wann professionelle Hilfe nötig ist. Außerdem entwickelst Du eine begründete Skin Care-Routine für verschiedene Alltagssituationen.
Grundlagen: Was ist trockene Haut?
Trockene Haut fühlt sich häufig rau, gespannt, spröde oder weniger elastisch an. Manchmal entstehen feine Schuppen, kleine Risse, Rötungen oder Juckreiz. Entscheidend ist die äußere Hornschicht der Epidermis. Sie funktioniert wie eine Schutzmauer: Die Hornzellen sind die „Bausteine“, die Hautlipide wie Ceramide, Cholesterin und Fettsäuren sind der „Mörtel“. Wenn diese Mauer Lücken bekommt, verdunstet mehr Wasser aus der Haut. Dieser Vorgang heißt transepidermaler Wasserverlust. Gleichzeitig können Reizstoffe, Keime oder Allergene leichter eindringen.

Hautschichten und Schutzfunktion
Die Haut besteht vereinfacht aus Epidermis, Dermis und Subkutis. Für trockene Haut ist die oberste Zone der Epidermis besonders wichtig: das Stratum corneum, die Hornschicht. Sie enthält Hornzellen, Lipide und natürliche Feuchthaltefaktoren. Eine gesunde Hornschicht ist nicht völlig „dicht“, sondern reguliert Feuchtigkeit, schützt vor Reibung und hält die Hautoberfläche leicht sauer. Dieser Säureschutzmantel unterstützt die natürliche Hautflora und erschwert das Wachstum problematischer Keime.

Trockene Haut, empfindliche Haut und Hautkrankheiten
Trockene Haut kann ein vorübergehender Hautzustand sein, zum Beispiel im Winter, nach häufigem Händewaschen oder nach aggressiver Reinigung. Sie kann aber auch mit Atopie, Neurodermitis, Psoriasis, Ichthyose, Kontaktdermatitis, hormonellen Veränderungen, höherem Alter oder bestimmten Medikamenten zusammenhängen. Wichtig ist die Unterscheidung: Eine einfache Trockenheit ist meist ohne starke Entzündung. Wenn Rötung, Nässen, Bläschen, offene Stellen, starke Schmerzen oder wiederkehrende Ekzeme auftreten, reicht Kosmetik allein nicht aus. Dann geht es um Dermatologie und nicht nur um Kosmetik.
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Ursachen und Auslöser
Trockene Haut entsteht oft durch mehrere Faktoren gleichzeitig. Äußere Auslöser sind kalte Luft, Wind, Heizungsluft, geringe Luftfeuchtigkeit, häufiges Baden oder Duschen, sehr heißes Wasser, stark schäumende Reiniger, Duftstoffe, Alkohol in Pflegeprodukten, Lösungsmittel, Reibung durch Kleidung und häufiges Desinfizieren oder Händewaschen. Innere Faktoren sind zum Beispiel Alter, genetische Veranlagung, geringe Talgproduktion, hormonelle Veränderungen, chronische Erkrankungen oder bestimmte Arzneimittel. Entscheidend ist nicht ein einzelner Auslöser, sondern die Summe: Wenn Reinigung, Klima und Reibung die Hautbarriere belasten, braucht die Haut mehr Schutz und Rückfettung.
Typische Warnzeichen
Trockene Haut zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich. Achte besonders auf Spannungsgefühl nach dem Waschen, feine Schuppung, raue Stellen, stumpfen Glanz, kleine Risse, Juckreiz, Brennen nach Pflegeprodukten und wiederkehrende trockene Stellen an Händen, Schienbeinen, Ellenbogen oder im Gesicht. Wenn eine Creme plötzlich sticht, kann das bedeuten, dass die Barriere gereizt ist oder dass ein Inhaltsstoff nicht vertragen wird. Bei starken Beschwerden gilt: Nicht immer mehr Produkte ausprobieren, sondern vereinfachen und fachlich abklären lassen.
Die richtige Pflegeroutine
Eine gute Routine für trockene Haut folgt einem einfachen Prinzip: mild reinigen, Feuchtigkeit binden, Lipide ergänzen, Verdunstung verringern und die Haut vor Reizungen schützen. Es geht nicht darum, möglichst viele Produkte zu verwenden, sondern passende Produkte regelmäßig und hautschonend einzusetzen.
Schritt 1: Sanft reinigen
Bei trockener Haut ist Reinigung wichtig, aber Überreinigung schadet. Verwende lauwarmes statt heißes Wasser, dusche eher kurz und setze Reiniger gezielt dort ein, wo Schweiß, Schmutz oder Geruch entstehen. Für das Gesicht eignen sich milde, pH-hautnahe, duftfreie Produkte. Stark schäumende Seifen und aggressive Peelings können Lipide aus der Hornschicht lösen und das Spannungsgefühl verstärken. Nach dem Waschen solltest Du die Haut sanft trocken tupfen, nicht rubbeln.
Schritt 2: Auf leicht feuchte Haut eincremen
Nach dem Waschen ist die Hornschicht noch leicht durchfeuchtet. Trägst Du jetzt eine Feuchtigkeitscreme, Salbe oder Lotion auf, kann die Pflege Wasser besser in der Hornschicht halten. Bei sehr trockener Haut sind Cremes oder Salben oft geeigneter als sehr leichte Lotionen, weil sie mehr Lipide oder okklusive Bestandteile enthalten. Für den Körper kann eine reichhaltigere Pflege sinnvoll sein als für das Gesicht, besonders an Schienbeinen, Ellenbogen, Knien, Händen und Füßen.
Schritt 3: Feuchtigkeit binden, Lipide ergänzen, schützen
Gute Pflege für trockene Haut kombiniert mehrere Wirkprinzipien. Feuchthaltemittel wie Glycerin, Harnstoff, Milchsäure oder Hyaluronsäure binden Wasser. Emollientien wie pflanzliche Öle, Fettalkohole oder Lipide glätten und machen die Haut geschmeidiger. Okklusivstoffe wie Vaseline, Dimeticon oder bestimmte Wachse verringern die Verdunstung. Ceramide können helfen, die Lipidstruktur der Hautbarriere zu unterstützen. Welche Mischung passt, hängt von Hautstelle, Jahreszeit, Verträglichkeit und persönlichem Gefühl ab.

Schritt 4: Sonnenschutz nicht vergessen
Auch trockene Haut braucht Sonnenschutz. UV-Strahlung kann die Hautbarriere schwächen, Hautalterung fördern und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Bei trockener Gesichtshaut ist ein feuchtigkeitsspendender Sonnenschutz mit ausreichendem Lichtschutzfaktor sinnvoll. Wenn ein Produkt brennt, die Augen reizt oder die Haut austrocknet, lohnt sich ein Wechsel zu einer besser verträglichen Formulierung.
Inhaltsstoffe verstehen
Skin Care wird oft über Inhaltsstoffe erklärt. Wichtig ist, sie nicht isoliert zu bewerten. Ein Stoff kann in einer Formulierung sehr gut wirken und in einer anderen weniger gut verträglich sein. Entscheidend sind Konzentration, Kombination, Hautzustand und Anwendung.
Sinnvolle Inhaltsstoffgruppen
- Glycerin: bindet Wasser in der Hornschicht und ist häufig gut verträglich.
- Harnstoff: bindet Feuchtigkeit und kann Schuppung lösen; bei rissiger oder stark gereizter Haut kann er brennen.
- Ceramide: unterstützen die Lipidstruktur der Hautbarriere.
- Hyaluronsäure: bindet Wasser, ersetzt aber allein keine rückfettende Pflege.
- Dimeticon: bildet einen schützenden Film und kann Wasserverlust verringern.
- Vaseline: wirkt stark okklusiv und ist besonders bei sehr trockenen, rissigen Stellen nützlich.
- Niacinamid: kann die Barrierefunktion unterstützen, sollte aber bei empfindlicher Haut vorsichtig eingeführt werden.
Inhaltsstoffe, die problematisch sein können
Bei trockener oder empfindlicher Haut können Duftstoffe, ätherische Öle, stark alkoholische Produkte, grobe Peelings, stark entfettende Seifen und zu häufige Wirkstoffpflege problematisch sein. Auch Retinoide, Benzoylperoxid, Salicylsäure oder Fruchtsäuren können austrocknen, wenn sie zu häufig oder ohne Ausgleichspflege verwendet werden. Das bedeutet nicht, dass diese Wirkstoffe grundsätzlich schlecht sind. Es bedeutet, dass trockene Haut eine langsame Einführung, gute Basiscreme und sorgfältige Beobachtung braucht.
Pflege nach Körperregion
Gesicht
Das Gesicht wird häufig gereinigt, eingecremt, geschminkt und der Witterung ausgesetzt. Eine einfache Routine kann aus mildem Reiniger, feuchtigkeitsspendender Creme und Sonnenschutz bestehen. Bei sehr trockener Haut kann morgens auch nur Wasser oder ein besonders milder Reiniger reichen. Abends sollte Sonnenschutz oder Make-up gründlich, aber sanft entfernt werden. Vermeide es, mehrere neue Produkte gleichzeitig zu starten, denn sonst erkennst Du Unverträglichkeiten kaum.
Hände
Hände verlieren durch Waschen, Desinfektion, Kälte und Reinigungsmittel schnell Feuchtigkeit. Creme die Hände nach dem Waschen ein, nutze bei Hausarbeit Schutzhandschuhe und trage bei Kälte warme Handschuhe. Bei sehr trockenen Händen kann abends eine dickere Salbe helfen. Baumwollhandschuhe können verhindern, dass die Pflege auf Bettwäsche oder Kleidung landet. Wenn tiefe Risse, Blutungen oder Ekzeme entstehen, ist eine medizinische Abklärung wichtig.
Körper, Beine und Füße
Schienbeine, Ellenbogen, Knie und Füße sind oft trocken, weil sie weniger Talgdrüsen haben oder Reibung ausgesetzt sind. Nach dem Duschen ist eine Körpercreme oder -salbe besonders wirksam. Bei schuppiger, verdickter Haut können Pflegeprodukte mit Urea oder Milchsäure sinnvoll sein. Bei offenen Rissen, Brennen oder Entzündung solltest Du solche Produkte vorsichtig verwenden und im Zweifel medizinischen Rat einholen.
Lippen und Augenbereich
Lippen besitzen kaum Talgdrüsen und trocknen schnell aus. Ein duftfreier Lippenbalsam oder Vaseline kann schützen. Häufiges Lecken der Lippen verschlimmert Trockenheit, weil Speichel verdunstet und irritieren kann. Der Augenbereich ist empfindlich. Verwende dort nur gut verträgliche Produkte und meide stark parfümierte oder reizende Wirkstoffe.
Alltag, Jahreszeiten und Umwelt
Im Winter belasten Kälte, Wind und Heizungsluft die Haut. Im Sommer können Sonne, Schwimmen, Chlorwasser, Salzwasser und Klimaanlagen austrocknen. Nach dem Schwimmen solltest Du abduschen, die Haut sanft trocknen und eincremen. In Innenräumen kann eine angemessene Luftfeuchtigkeit helfen. Kleidung aus weichen Materialien reduziert Reibung. Bei Wolle kann eine Baumwollschicht darunter schützen.
Häufige Pflegefehler
Viele Skin-Care-Fehler entstehen aus dem Wunsch, schnell eine perfekte Haut zu bekommen. Trockene Haut braucht aber Geduld. Häufige Fehler sind zu heißes Duschen, zu lange Bäder, zu viel Schaum, tägliche mechanische Peelings, ständig wechselnde Produkte, Duftstoff-Mix, zu viele aktive Wirkstoffe gleichzeitig, fehlende Pflege nach dem Händewaschen und Sonnenschutz nur im Sommer. Besser ist eine überschaubare Routine, die Du regelmäßig anwendest und nur schrittweise veränderst.
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Wann solltest Du ärztliche Hilfe suchen?
Eine dermatologische Abklärung ist sinnvoll, wenn trockene Haut stark juckt, blutet, nässt, schmerzt, sich entzündet, großflächig auftritt, bei Kindern sehr ausgeprägt ist, immer wiederkommt, mit Fieber oder Krankheitsgefühl verbunden ist oder trotz konsequenter Pflege nicht besser wird. Auch wenn Du den Verdacht auf Neurodermitis, Psoriasis, Kontaktallergie, Pilzinfektion oder eine Nebenwirkung von Medikamenten hast, solltest Du nicht nur kosmetisch behandeln. Ärztliche Behandlung kann kurzfristig entzündungshemmende Medikamente, Allergietests oder eine gezielte Therapie der Grunderkrankung umfassen.
Skin Care kritisch beurteilen
Skin Care ist auch ein Thema der Verbraucherbildung. Verpackungen versprechen oft „Clean Beauty“, „natürlich“, „dermatologisch getestet“, „hypoallergen“ oder „für sensible Haut“. Solche Aussagen sind nicht immer gleichbedeutend mit guter Verträglichkeit. Lies die Inhaltsstoffe, beobachte Deine Hautreaktion und bewerte Produkte nach Funktion: Reinigt es mild? Bindet es Feuchtigkeit? Ergänzt es Lipide? Schützt es vor Verdunstung? Reizt es? Passt der Preis zur Wirkung? Eine günstige, gut verträgliche Basiscreme kann für trockene Haut wertvoller sein als viele trendige Einzelschritte.
Beispiel für eine einfache Routine
Morgens kannst Du trockene Gesichtshaut mit Wasser oder einem milden Reiniger reinigen, dann eine feuchtigkeitsspendende Creme auftragen und anschließend Sonnenschutz verwenden. Abends entfernst Du Sonnenschutz und Schmutz sanft, tupfst die Haut trocken und trägst eine reichhaltigere Pflege auf. Für den Körper gilt: kurz und lauwarm duschen, nur dort Reiniger verwenden, wo er nötig ist, und direkt danach eincremen. Für Hände gilt: nach jedem Waschen nachcremen, bei Reinigungsarbeiten Handschuhe nutzen und im Winter Kälte meiden.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist bei trockener Haut meist besonders wichtig? (Die Hautbarriere schützen und Feuchtigkeit binden) (!Die Haut möglichst stark entfetten) (!Täglich grobe Peelings verwenden) (!Nur parfümierte Produkte benutzen)
Welche Wassertemperatur ist beim Duschen für trockene Haut meist günstiger? (Lauwarmes Wasser) (!Sehr heißes Wasser) (!Eiskaltes Wasser als einzige Pflege) (!Kochendes Wasser)
Wann ist ein guter Zeitpunkt zum Eincremen nach dem Duschen? (Kurz nach dem Abtrocknen auf noch leicht feuchter Haut) (!Erst mehrere Stunden später) (!Nur vor dem Duschen) (!Nur wenn die Haut bereits blutet)
Welche Stoffgruppe bindet Wasser in der Hornschicht? (Feuchthaltemittel) (!Farbstoffe) (!Duftstoffe) (!Schleifkörper)
Welcher Inhaltsstoff ist ein häufiges Feuchthaltemittel? (Glycerin) (!Parfüm) (!Sand) (!Nagellack)
Was kann trockene Haut zusätzlich reizen? (Duftstoffe und stark entfettende Seifen) (!Sanftes Trocken-Tupfen) (!Lauwarmes Wasser) (!Regelmäßige Basiscreme)
Welche Aufgabe haben Okklusivstoffe in Pflegeprodukten? (Sie verringern die Verdunstung von Wasser) (!Sie ersetzen jede Reinigung) (!Sie machen Sonnenschutz überflüssig) (!Sie entfernen Hornzellen mechanisch)
Warum sind Handschuhe bei Hausarbeit für trockene Hände sinnvoll? (Sie schützen vor Wasser, Reinigungsmitteln und Reibung) (!Sie ersetzen jede Creme dauerhaft) (!Sie erhöhen absichtlich den Kontakt mit Lösungsmitteln) (!Sie machen die Haut dünner)
Wann solltest Du trockene Haut medizinisch abklären lassen? (Bei Blutungen, Nässen, starker Entzündung oder anhaltenden Beschwerden) (!Bei jeder kurzzeitigen Spannung nach einem Bad) (!Nur wenn eine Creme angenehm ist) (!Nie, trockene Haut ist immer harmlos)
Was ist eine sinnvolle Strategie beim Testen neuer Pflegeprodukte? (Neue Produkte einzeln und schrittweise einführen) (!Mehrere neue Produkte gleichzeitig starten) (!Jede Reizung ignorieren) (!Produkte nur nach Verpackungsfarbe auswählen)
Memory
| Hautbarriere | Schutz vor Wasserverlust und Reizstoffen |
| Urea | Feuchthaltemittel in der Hornschicht |
| Ceramide | Lipide der Schutzschicht |
| Lauwarmes Wasser | Schonende Reinigung |
| Okklusivstoff | Verringert Verdunstung |
| Duftstoff | Möglicher Reizfaktor |
| Schutzhandschuh | Hilfe bei Hausarbeit |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Milde Reinigung | Schmutz entfernen ohne starkes Entfetten |
| Feuchthaltemittel | Wasser in der Hornschicht binden |
| Rückfettung | Lipide ergänzen und Geschmeidigkeit fördern |
| Okklusion | Verdunstung verringern |
| Sonnenschutz | Haut vor UV-Strahlung schützen |
Kreuzworträtsel
| Hornschicht | Wie heißt die äußerste Schicht der Epidermis, die viel zur Hautbarriere beiträgt? |
| Ceramide | Welche Lipide sind wichtige Bausteine der Hautbarriere? |
| Glycerin | Welches Feuchthaltemittel bindet Wasser und kommt häufig in Cremes vor? |
| Urea | Welcher kurze Name für Harnstoff steht oft auf Pflegeprodukten? |
| Ekzem | Wie heißt eine entzündliche Hautreaktion, die bei sehr trockener Haut entstehen kann? |
| Dermatologie | Welche medizinische Fachrichtung beschäftigt sich mit Hautkrankheiten? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hauttagebuch: Beobachte eine Woche lang, wann Deine Haut spannt, juckt oder sich trocken anfühlt, und notiere mögliche Auslöser wie Wetter, Duschen, Sport oder Händewaschen.
- Pflegecheck: Untersuche drei Pflegeprodukte zu Hause und ordne sie nach Reiniger, Feuchtigkeitscreme, Salbe, Sonnenschutz oder Spezialpflege.
- Duschgewohnheiten: Entwickle eine hautschonende Duschregel für Deine Klasse oder Gruppe und begründe sie mit dem Schutz der Hautbarriere.
- Beobachtungszeichnung: Zeichne eine vereinfachte Hautbarriere als Mauer-Modell mit Hornzellen, Lipiden und Wasserverlust.
Standard
- Inhaltsstoffanalyse: Vergleiche zwei Cremes für trockene Haut und erkläre, welche Feuchthaltemittel, Lipide oder Okklusivstoffe Du findest.
- Routineplanung: Erstelle eine Morgen- und Abendroutine für eine Person mit trockener Gesichtshaut und begründe jeden Schritt.
- Alltagsexperiment: Teste an zwei Tagen unterschiedliche Handpflege-Strategien nach dem Händewaschen und protokolliere Spannungsgefühl, Verträglichkeit und Praktikabilität.
- Werbeanalyse: Analysiere eine Skin-Care-Werbung und prüfe, welche Aussagen fachlich nachvollziehbar sind und welche eher Marketing sind.
Schwer
- Fallstudie: Entwickle für drei Fallbeispiele unterschiedliche Pflegepläne: trockene Hände durch Beruf, trockene Gesichtshaut im Winter und trockene Beine nach dem Duschen.
- Interview: Befrage eine medizinische, pharmazeutische oder kosmetische Fachperson zu trockener Haut und werte die Antworten kritisch aus.
- Präventionskampagne: Gestalte ein Plakat, Video oder Podcast-Skript zur Prävention von trockener Haut in der Schule, im Pflegeheim oder im Sportverein.
- Differenzialdiagnose: Recherchiere den Unterschied zwischen trockener Haut, Neurodermitis, Psoriasis und Kontaktdermatitis und erstelle eine Entscheidungshilfe, die ausdrücklich keine ärztliche Diagnose ersetzt.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Hautbarriere: Erkläre am Mauer-Modell, warum heißes Duschen, starkes Schäumen und fehlende Pflege gemeinsam zu mehr Trockenheit führen können.
- Fallanalyse Hände: Eine Person wäscht beruflich sehr häufig die Hände und bekommt Risse. Entwickle einen alltagstauglichen Pflege- und Schutzplan mit Begründung.
- Produktbewertung: Vergleiche zwei fiktive Cremes: eine leichte parfümierte Lotion und eine duftfreie Creme mit Glycerin, Urea und Lipiden. Entscheide begründet, welche bei trockener Haut eher passt.
- Mythenprüfung: Bewerte die Aussage „Je mehr Peeling, desto glatter wird trockene Haut“ fachlich und erkläre mögliche Risiken.
- Routineanpassung: Passe eine Sommer-Routine für trockene Haut an den Winter an und begründe Änderungen bei Reinigung, Pflege, Kleidung und Raumluft.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Trockene Haut richtig pflegen - Skin Care ist wichtig, dass Du die Funktion der Hautbarriere erklären kannst, Ursachen trockener Haut unterscheiden kannst, eine geeignete Pflegeroutine begründen kannst, Inhaltsstoffgruppen wie Feuchthaltemittel, Emollientien und Okklusivstoffe anwenden kannst, Warnzeichen für eine dermatologische Abklärung kennst und Produktversprechen kritisch beurteilst. Geeignete Lernnachweise sind ein Pflegeplan mit Begründung, ein Hauttagebuch mit Auswertung, eine Inhaltsstoffanalyse, eine Fallstudie, ein Erklärvideo oder eine Präsentation zur Prävention trockener Haut.
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