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Feuchtigkeitscreme richtig verwenden - Skin Care

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Feuchtigkeitscreme richtig verwenden - Skin Care



Einleitung

Feuchtigkeitscreme richtig verwenden - Skin Care zeigt Dir, wie Du eine Feuchtigkeitscreme sinnvoll, hautschonend und produktneutral in Deine Hautpflege einbaust. Du lernst, warum die Hautbarriere wichtig ist, wann der beste Zeitpunkt zum Eincremen ist, welche Inhaltsstoffe häufig vorkommen und wie Du typische Fehler vermeidest. Der aiMOOC eignet sich für Schule, Ausbildung, Studium, Kosmetik, Gesundheitsbildung und alle, die eine einfache, sichere Skin-Care-Routine verstehen möchten.

Eine gute Hautpflege muss nicht kompliziert sein. Für viele Menschen besteht eine sinnvolle Grundroutine aus milder Reinigung, Feuchtigkeitscreme und am Morgen Sonnenschutz. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Produkte, sondern ob sie zu Deinem Hauttyp, Deiner Alltagssituation und Deiner Hautverträglichkeit passen. Dieser Kurs ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn Deine Haut stark entzündet ist, nässt, schmerzt, blutet, plötzlich stark juckt oder sich trotz Pflege nicht bessert, solltest Du ärztlichen Rat einholen.


Was ist Feuchtigkeitscreme?

Eine Hautcreme ist eine halbfeste, streichfähige Zubereitung zum Auftragen auf die Haut. Häufig besteht sie aus einer wässrigen und einer öligen beziehungsweise fettigen Phase, die mithilfe von Emulgatoren als Emulsion stabil verteilt wird. In der Alltagssprache werden Feuchtigkeitscreme, Moisturizer, Lotion, Gel, Creme und Salbe oft ähnlich verwendet. Die Textur unterscheidet sich aber deutlich: Eine leichte Lotion fühlt sich meist dünner an, eine Creme reichhaltiger und eine Salbe oft fettiger und stärker abdichtend.

Eine Feuchtigkeitscreme kann mehrere Aufgaben übernehmen: Sie kann Wasser in der oberen Hautschicht binden, die Hautoberfläche glätten, ein unangenehmes Spannungsgefühl verringern und den transepidermalen Wasserverlust reduzieren. Dadurch wird die Barrierefunktion der Haut unterstützt. Besonders bei trockener Haut, häufigem Händewaschen, kaltem Wetter, trockener Raumluft oder nach einer milden Reinigung kann eine passende Creme sehr hilfreich sein.


Drei wichtige Wirkprinzipien

  1. Feuchthaltemittel: Stoffe wie Glycerin, Harnstoff oder Hyaluronsäure können Wasser binden und die obere Hautschicht hydratisieren.
  2. Emollienzien: Glättende Bestandteile helfen, raue Hautstellen weicher erscheinen zu lassen und kleine Lücken in der Oberfläche auszugleichen.
  3. Okklusive Bestandteile: Stoffe wie Vaseline, Paraffin, Mineralöl oder Dimeticon können einen schützenden Film bilden und Verdunstung verringern.


Die Hautbarriere verstehen

Die äußerste Schicht der Epidermis heißt Stratum corneum. Sie wird häufig mit einer Mauer verglichen: Die abgestorbenen Hornzellen sind die Ziegel, die Hautlipide sind der Mörtel. Diese Barriere hilft, Wasser im Körper zu halten und Reizstoffe, Schmutz und Mikroorganismen abzuwehren. Wenn die Barriere gestört ist, kann die Haut trocken, rau, schuppig, rissig oder empfindlich werden.

Feuchtigkeitscreme wirkt daher nicht einfach wie ein „nasser Film“. Sie unterstützt vor allem das Gleichgewicht der oberen Hautschicht. Wenn Du Creme auf leicht feuchte Haut aufträgst, kann sie vorhandene Feuchtigkeit besser einschließen. Genau deshalb empfehlen viele dermatologische Fachinformationen, direkt nach dem Waschen, Duschen oder Baden zu cremen, solange die Haut noch nicht vollständig trocken ist.


Trocken, feuchtigkeitsarm oder fettig?

Trockene Haut hat häufig zu wenig Lipide und verliert leichter Wasser. Feuchtigkeitsarme Haut kann dagegen vorübergehend zu wenig Wasser enthalten, auch wenn sie gleichzeitig glänzt oder zu Unreinheiten neigt. Fettige Haut produziert mehr Talg, braucht aber trotzdem eine intakte Hautbarriere. Das bedeutet: Auch Menschen mit öliger oder zu Akne neigender Haut können eine leichte, nicht zu schwere Feuchtigkeitspflege benötigen.


Wann solltest Du Feuchtigkeitscreme auftragen?

Der wichtigste Zeitpunkt ist nach dem Reinigen. Nach dem Duschen, Waschen des Gesichts oder Händewaschen solltest Du die Haut sanft trocken tupfen und die Creme auftragen, solange sie noch leicht feucht ist. Bei trockener Haut kann zusätzliches Eincremen sinnvoll sein, sobald die Haut spannt, juckt oder sich rau anfühlt. Die Häufigkeit hängt von Hauttyp, Jahreszeit, Beruf, Sport, Wasser- und Reinigungsmittelkontakt sowie Hautzustand ab.

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Morgens

Am Morgen hilft eine einfache Routine, die Haut auf den Tag vorzubereiten. Reinige die Haut mild oder spüle sie nur mit lauwarmem Wasser, wenn sie sehr trocken ist. Danach trägst Du Feuchtigkeitscreme auf. Wenn Du Dich im Freien aufhältst oder Tageslicht ausgesetzt bist, folgt anschließend ein geeigneter Sonnenschutz. Sonnenschutz ist kein dekorativer Zusatz, sondern ein zentraler Teil gesunder Hautpflege, weil UV-Strahlung die Haut schädigen kann.


Abends

Am Abend geht es vor allem darum, Schmutz, Schweiß, Sonnencreme und Make-up schonend zu entfernen. Danach kann eine Feuchtigkeitscreme die Hautbarriere über Nacht unterstützen. Wenn Du Wirkstoffe wie Retinoide, Säuren oder medizinische Cremes nutzt, solltest Du die Packungsangaben und ärztliche Empfehlungen beachten. Bei empfindlicher Haut kann eine Feuchtigkeitscreme helfen, reizende Wirkstoffe besser zu tolerieren; sie ersetzt aber keine fachliche Beratung bei Hauterkrankungen.


Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Hände waschen: Wasche Deine Hände, bevor Du das Gesicht eincremst, damit weniger Schmutz und Keime auf die Haut gelangen.
  2. Reinigung: Reinige die Haut mit einem milden Produkt und lauwarmem Wasser. Vermeide sehr heißes Wasser und aggressives Rubbeln.
  3. Trocknen: Tupfe die Haut sanft ab. Sie darf noch leicht feucht sein, sollte aber nicht nass tropfen.
  4. Dosierung: Nimm eine kleine Menge und ergänze bei Bedarf. Für das Gesicht reicht oft eine kleine Menge; für Körper, Hände oder Füße brauchst Du entsprechend mehr.
  5. Auftragen: Verteile die Creme sanft in dünnen Schichten. Starkes Reiben kann empfindliche Haut zusätzlich reizen.
  6. Einziehen lassen: Warte kurz, bis die Creme angenehm verteilt ist. Wenn sie stark rollt oder klebt, war es möglicherweise zu viel Produkt oder die Schichtung passt nicht.
  7. Sonnenschutz: Trage morgens nach der Feuchtigkeitscreme einen passenden Sonnenschutz auf, wenn UV-Schutz erforderlich ist.


Die richtige Menge und Technik

Die richtige Menge erkennst Du nicht an einer festen Regel, sondern am Hautgefühl. Nach dem Auftragen sollte die Haut angenehm gepflegt sein, ohne dauerhaft fettig, klebrig oder überladen zu wirken. Wenn die Haut nach wenigen Minuten weiter spannt, war die Menge vielleicht zu gering oder die Textur zu leicht. Wenn die Creme abrollt, glänzt oder sich wie eine dicke Schicht anfühlt, war es vielleicht zu viel oder das Produkt passt nicht zu Deiner Haut.

Eine sanfte Technik ist besser als kräftiges Massieren. Besonders an Augenpartie, Wangen, Hals und rissigen Händen solltest Du vorsichtig sein. Bei Körperstellen mit starker Trockenheit, etwa Schienbeinen, Ellenbogen, Knien, Händen oder Füßen, kann eine reichhaltigere Textur sinnvoll sein. Für den Tag wählen viele Menschen eine leichtere Creme, für die Nacht oder sehr trockene Bereiche eher eine reichhaltigere Pflege.


Hauttypen und passende Texturen

Hauttyp oder Situation Geeignete Orientierung Worauf Du achten solltest
Trockene Haut Reichhaltige Creme oder Salbe Auf leicht feuchter Haut verwenden und bei Bedarf mehrmals täglich nachcremen.
Fettige Haut Leichte Lotion oder Gel-Creme Nicht zu schwer schichten und auf gute Verträglichkeit achten.
Mischhaut Unterschiedliche Texturen je nach Zone Trockene Wangen können reichhaltiger gepflegt werden als die T-Zone.
Empfindliche Haut Parfümarme oder parfümfreie Produkte mit wenigen Reizfaktoren Neue Produkte langsam einführen und vorher testen.
Reife Haut Barriereunterstützende Creme mit Feuchthaltemitteln und Lipiden Regelmäßigkeit ist wichtiger als sehr viele Produkte.
Häufiges Händewaschen Handcreme oder reichhaltigere Pflege Nach jedem Waschen oder bei Spannungsgefühl nachcremen.


Inhaltsstoffe verstehen

Inhaltsstoffe sind keine Zauberformeln, sondern erfüllen bestimmte Funktionen. Ein einzelner Stoff macht ein Produkt nicht automatisch gut oder schlecht. Entscheidend sind die Gesamtformulierung, Konzentration, Hautverträglichkeit und Dein Hautzustand.

  1. Glycerin: Ein häufiges Feuchthaltemittel, das Wasser in der oberen Hautschicht binden kann.
  2. Harnstoff: Kann trockene Haut hydratisieren und glätten, kann auf rissiger oder stark entzündeter Haut aber brennen.
  3. Hyaluronsäure: Bindet Wasser und wird oft in leichten Feuchtigkeitsprodukten verwendet.
  4. Ceramide: Hautähnliche Lipide, die die Barrierepflege unterstützen können.
  5. Niacinamid: Kann in manchen Formulierungen die Hautbarriere unterstützen, wird aber nicht von jeder Haut gleich gut vertragen.
  6. Vaseline: Stark okklusiver Bestandteil, der Verdunstung verringern kann und besonders bei sehr trockenen Stellen eingesetzt wird.
  7. Duftstoffe: Können angenehm riechen, sind aber für empfindliche Haut häufiger problematisch.


Reihenfolge in der Skin-Care-Routine

Als Grundregel gilt: dünnflüssige Produkte kommen eher vor reichhaltigen Produkten. Eine Feuchtigkeitscreme wird meist nach wasserbasierten Produkten und vor sehr okklusiven Produkten verwendet. Morgens sollte Sonnenschutz der letzte Pflegeschritt vor Make-up sein. Abends kann eine reichhaltigere Creme oder Salbe den Abschluss bilden. Medizinische Cremes, Aknepräparate, Kortisoncremes oder andere verordnete Mittel solltest Du so anwenden, wie es Dir ärztlich oder pharmazeutisch erklärt wurde.


Einfache Morgenroutine

  1. Reinigung: Mild reinigen oder mit lauwarmem Wasser abspülen.
  2. Feuchtigkeitspflege: Feuchtigkeitscreme auf leicht feuchte Haut auftragen.
  3. Sonnenschutz: Geeigneten UV-Schutz auftragen und bei längerer UV-Belastung erneuern.


Einfache Abendroutine

  1. Abschminken: Make-up und Sonnenschutz schonend entfernen.
  2. Reinigung: Mild reinigen, ohne die Haut auszutrocknen.
  3. Feuchtigkeitspflege: Creme auftragen und trockene Stellen gezielt versorgen.


Häufige Fehler

  1. Zu heißes Wasser: Heißes Wasser und lange Duschen können trockene Haut verstärken.
  2. Warten nach dem Waschen: Wenn die Haut vollständig lufttrocknet, geht die Chance verloren, Feuchtigkeit direkt einzuschließen.
  3. Zu viele Produkte: Viele Wirkstoffe gleichzeitig erhöhen das Risiko für Reizungen.
  4. Starkes Reiben: Rubbeln kann die Hautbarriere zusätzlich belasten.
  5. Duftstoffe: Bei empfindlicher Haut können parfümierte Produkte eher zu Brennen, Rötung oder Juckreiz führen.
  6. Produktwechsel: Ständiges Wechseln macht es schwer zu erkennen, was hilft oder reizt.
  7. Sonnenschutz vergessen: Feuchtigkeitscreme schützt nicht automatisch vor UV-Strahlung.
  8. Warnzeichen ignorieren: Anhaltende Rötung, Nässen, Schwellung, Schmerz oder starke Schuppung gehören abgeklärt.


Verträglichkeit testen

Ein Patch-Test kann helfen, neue Pflegeprodukte vorsichtig einzuführen. Trage eine kleine Menge an einer unauffälligen Stelle auf, zum Beispiel in der Ellenbeuge oder am Unterarm. Wiederhole dies mehrere Tage und beobachte, ob Rötung, Juckreiz, Schwellung, Brennen oder Bläschen entstehen. Wenn eine deutliche Reaktion auftritt, solltest Du das Produkt abwaschen und nicht weiterverwenden. Bei starken Beschwerden oder Unsicherheit ist ärztlicher Rat sinnvoll.

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Besondere Situationen


Trockene Hände

Hände werden durch häufiges Waschen, Desinfektion, Kälte, Reinigungsmittel oder berufliche Belastungen besonders schnell trocken. Eine Handcreme nach dem Waschen kann helfen. Bei sehr trockenen Händen kann abends eine reichhaltigere Creme oder Salbe verwendet werden. Baumwollhandschuhe können verhindern, dass die Pflege direkt an Bettwäsche oder Kleidung abgegeben wird.


Sport und Schwitzen

Nach Sport, Schwitzen oder Schwimmen solltest Du Schweiß, Chlor oder Salz sanft entfernen. Danach kann eine leichte Feuchtigkeitscreme helfen, die Haut wieder auszugleichen. Wenn Du zu Unreinheiten neigst, ist eine nicht zu schwere, gut verträgliche Textur sinnvoll.


Winter und trockene Raumluft

Kalte Außenluft und trockene Heizungsluft können die Hautbarriere belasten. Im Winter kann eine reichhaltigere Creme sinnvoll sein. Auch kürzere, lauwarme Duschen und ein angenehmes Raumklima können helfen, Trockenheit zu verringern.


Akne, Rosazea, Neurodermitis und Ekzeme

Bei Akne, Rosazea, Neurodermitis oder Ekzemen ist Feuchtigkeitspflege oft wichtig, aber die Auswahl muss besonders gut passen. Manche Wirkstoffe oder Duftstoffe können reizen. Bei chronischen Hauterkrankungen solltest Du eine Pflege wählen, die mit Deiner Behandlung vereinbar ist, und bei Verschlechterung fachlichen Rat einholen.


Praxisprojekt: Deine 7-Tage-Pflegeroutine

Erstelle für sieben Tage ein kurzes Pflegetagebuch. Notiere morgens und abends, ob Du gereinigt, gecremt und Sonnenschutz verwendet hast. Ergänze, wie sich Deine Haut anfühlt: gespannt, angenehm, fettig, trocken, juckend oder gereizt. Ziel ist nicht Perfektion, sondern Beobachtung. Nach einer Woche kannst Du besser einschätzen, ob Deine Creme, Menge und Anwendung zu Dir passen.

Tag Morgenroutine Abendroutine Hautgefühl Beobachtung
Montag Reinigung, Creme, Sonnenschutz Reinigung, Creme Beispiel: angenehm Beispiel: keine Reizung
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wann ist ein besonders guter Zeitpunkt, Feuchtigkeitscreme aufzutragen? (Auf sauberer, noch leicht feuchter Haut) (!Erst mehrere Stunden nach dem Waschen) (!Nur direkt vor dem Sport) (!Nur wenn die Haut stark brennt)




Welche Stoffgruppe bindet Wasser in der oberen Hautschicht? (Feuchthaltemittel) (!Duftstoffe) (!Farbstoffe) (!Peelingkörner)




Warum kann Feuchtigkeitscreme bei trockener Haut helfen? (Sie kann Wasserverlust verringern und die Hautbarriere unterstützen) (!Sie ersetzt jede Form von Sonnenschutz) (!Sie macht Reinigung überflüssig) (!Sie entfernt automatisch alle Unreinheiten)




Welcher Schritt gehört morgens nach der Feuchtigkeitscreme häufig dazu? (Sonnenschutz) (!Starkes Rubbeln) (!Heißes Wasser) (!Mehrfaches Peeling)




Welche Duschgewohnheit ist bei trockener Haut meist günstiger? (Kurz und lauwarm duschen) (!Sehr heiß und lange duschen) (!Die Haut kräftig trocken reiben) (!Nach dem Duschen nie eincremen)




Was ist bei einem neuen Pflegeprodukt besonders sinnvoll? (Es zunächst an einer kleinen Hautstelle testen) (!Es sofort mit vielen Wirkstoffen kombinieren) (!Es nur auf gereizte Haut auftragen) (!Es täglich wechseln)




Welche Produktwahl ist bei empfindlicher Haut oft sinnvoll? (Parfümfreie und gut verträgliche Produkte) (!Möglichst stark duftende Produkte) (!Produkte mit vielen reizenden Wirkstoffen) (!Produkte ohne Inhaltsstoffliste)




Was kann bei sehr trockenen Händen hilfreich sein? (Nach dem Waschen regelmäßig Handcreme verwenden) (!Hände mit sehr heißem Wasser waschen) (!Rissige Haut stark bürsten) (!Pflege nur einmal im Jahr verwenden)




Wie sollte Feuchtigkeitscreme auf empfindlicher Haut verteilt werden? (Sanft verteilen und nicht stark reiben) (!Mit viel Druck einmassieren) (!Mit einem rauen Tuch einarbeiten) (!Direkt nach einem starken Peeling erzwingen)




Was solltest Du tun, wenn starke Rötung, Nässen oder Schmerz auftreten? (Medizinischen Rat einholen) (!Einfach immer mehr Produkte schichten) (!Die Stelle mit heißem Wasser behandeln) (!Alle Warnzeichen ignorieren)





Memory

Hautbarriere Schutzschild der Haut
Feuchthaltemittel Wasserbinder
Emolliens Glättender Bestandteil
Okklusivum Verdunstungsschutz
Patch-Test Verträglichkeit prüfen
Sonnenschutz Morgendlicher Abschluss





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Reinigung Schmutz und Reste entfernen
Feuchte Haut Wasser besser einschließen
Feuchtigkeitscreme Hautbarriere unterstützen
Sonnenschutz UV-Schutz am Morgen
Patch-Test Reaktion vorab prüfen






Kreuzworträtsel

Barriere Welche Schutzfunktion der Haut soll durch Pflege unterstützt werden?
Glycerin Welches häufige Feuchthaltemittel bindet Wasser?
Ceramide Welche hautähnlichen Lipide können die Schutzschicht unterstützen?
Okklusiv Wie nennt man einen abdichtenden Wirkmechanismus gegen Verdunstung?
Xerosis Wie heißt trockene Haut in der Fachsprache?
Reinigung Welcher Schritt kommt vor dem Eincremen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Feuchtigkeitscreme wird am besten auf sauberer, leicht

Haut verwendet. Sie unterstützt die

und kann den Wasserverlust der oberen Hautschicht verringern. Feuchthaltemittel wie

binden Wasser, während okklusive Bestandteile die

reduzieren können. Bei empfindlicher Haut sind

Produkte oft besser verträglich. Morgens folgt nach der Pflege häufig ein

. Neue Produkte solltest Du zuerst mit einem

prüfen. Wenn die Haut stark schmerzt, nässt oder sich entzündet, ist

Rat sinnvoll.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Pflegetagebuch: Führe drei Tage lang ein kurzes Tagebuch und notiere, wann Du Deine Haut reinigst, eincremst und wie sie sich danach anfühlt.
  2. Hautgefühl beobachten: Beschreibe mit eigenen Worten den Unterschied zwischen spannender, fettiger, rauer und angenehm gepflegter Haut.
  3. Routine zeichnen: Gestalte ein einfaches Schaubild für eine Morgenroutine mit Reinigung, Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz.
  4. Inhaltsstoffe sammeln: Suche auf einer Verpackung drei Inhaltsstoffe und ordne sie möglichen Funktionen zu, zum Beispiel Feuchtigkeit binden, glätten oder abdichten.


Standard

  1. Hauttypen vergleichen: Vergleiche trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut und erkläre, warum nicht alle dieselbe Creme benötigen.
  2. Anwendungsvideo planen: Schreibe ein kurzes Drehbuch für ein neutrales Erklärvideo, in dem Du das richtige Auftragen von Feuchtigkeitscreme zeigst.
  3. Interview zur Hautpflege: Befrage zwei Personen zu ihrer Pflegeroutine und werte aus, welche Gewohnheiten hautschonend und welche problematisch sein könnten.
  4. Werbung analysieren: Untersuche eine Werbung für Feuchtigkeitscreme und trenne sachliche Aussagen von Versprechen, die kritisch geprüft werden sollten.


Schwer

  1. Skincare-Konzept entwickeln: Entwickle für drei fiktive Personen mit unterschiedlichen Hautsituationen je eine einfache, begründete Pflegeroutine.
  2. Mythencheck Hautpflege: Recherchiere drei verbreitete Aussagen über Feuchtigkeitscreme und prüfe sie anhand seriöser Quellen.
  3. Barriere-Modell bauen: Baue ein Modell der Hautbarriere mit der Ziegel-und-Mörtel-Analogie und erkläre daran den Nutzen einer Creme.
  4. Beratungssituation simulieren: Spiele eine Beratungssituation nach, in der eine Person wegen trockener Haut unsicher ist, und erkläre produktneutral, worauf sie achten kann.



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Lernkontrolle

  1. Routine anpassen: Eine Person hat trockene Hände durch häufiges Waschen. Entwickle eine alltagstaugliche Strategie und begründe jeden Schritt.
  2. Hautbarriere erklären: Erkläre die Ziegel-und-Mörtel-Analogie der Hautbarriere und leite daraus ab, warum Feuchtigkeitscreme auf leicht feuchter Haut sinnvoll sein kann.
  3. Produktversprechen prüfen: Du liest die Aussage „Diese Creme löst jedes Hautproblem“. Bewerte kritisch, warum diese Aussage problematisch ist.
  4. Hauttyp übertragen: Vergleiche, wie sich die Pflege bei trockener Haut und fettiger, feuchtigkeitsarmer Haut unterscheiden kann.
  5. Fehleranalyse: Eine Person duscht heiß, rubbelt die Haut trocken und cremt erst Stunden später. Analysiere, welche Schritte verbessert werden können.
  6. Sicherheitsentscheidung: Entscheide in mehreren Fallbeispielen, wann Selbstpflege ausreicht und wann medizinischer Rat nötig ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergibst, sondern eine hautschonende Routine begründen kannst. Dein Lernnachweis kann aus einem kurzen Erklärtext, einem Pflegetagebuch, einer Skizze der Hautbarriere und einer Reflexion bestehen.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Hautbarriere, Feuchthaltemittel, Emolliens, Okklusivum und Patch-Test korrekt.
  2. Anwendungskompetenz: Du erklärst, wann und wie Feuchtigkeitscreme sinnvoll aufgetragen wird.
  3. Transfer: Du passt eine Routine an unterschiedliche Hauttypen oder Alltagssituationen an.
  4. Quellenbewertung: Du unterscheidest seriöse Hautpflegeinformationen von reiner Werbung.
  5. Sicherheit: Du benennst Warnzeichen, bei denen medizinischer Rat sinnvoll ist.
  6. Produktneutralität: Du argumentierst ohne Markenwerbung und konzentrierst Dich auf Funktionen und Verträglichkeit.




OERs zum Thema

  1. Wikipedia: Hautcreme
  2. Wikipedia: Moisturizer
  3. American Academy of Dermatology: Dermatologists' top tips for relieving dry skin
  4. American Academy of Dermatology: How to test skin care products
  5. DermNet: Emollients and moisturisers
  6. DermNet: Dry skin



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