Leichtathletik


Leichtathletik
Einleitung
Leichtathletik ist eine der ältesten und vielseitigsten Sportarten der Welt. Sie verbindet grundlegende menschliche Bewegungen: Laufen, Springen, Werfen und Stoßen. Deshalb eignet sie sich besonders gut für Schule, Verein, Training, Wettkampf und Gesundheitserziehung. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Leichtathletik aufgebaut ist, welche Disziplinen es gibt, welche Regeln wichtig sind und wie Du Bewegungen sicher, fair und leistungsorientiert verbessern kannst.

Die Leichtathletik umfasst Laufdisziplinen, Sprungdisziplinen, Wurfdisziplinen, Stoßdisziplinen, Gehwettbewerbe und Mehrkämpfe. Sie ist seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 ein zentraler Bestandteil des olympischen Programms. Viele Bewegungen wirken auf den ersten Blick einfach, sind aber technisch anspruchsvoll: Ein guter Sprint braucht Reaktionsfähigkeit, Frequenz, Abdruckkraft und Körperstabilität; ein gelungener Weitsprung verbindet Anlaufgeschwindigkeit, Absprungwinkel und Landetechnik; ein weiter Speerwurf entsteht aus Rhythmus, Körperspannung und sauberer Wurftechnik.
Überblick über die Leichtathletik
Grundidee
Leichtathletik wird oft als „Kernsportart“ bezeichnet, weil sie elementare Bewegungsformen systematisch trainiert. In kaum einer anderen Sportart lassen sich Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Technik so klar beobachten und messen. Dabei geht es nicht nur um Rekorde, sondern auch um persönliche Entwicklung: Du kannst Deine eigene Zeit verbessern, Deine Sprungweite steigern, Deine Wurftechnik verändern oder lernen, Bewegungen genauer zu analysieren.

Eine typische Leichtathletikanlage besteht aus einer ovalen Laufbahn, häufig mit acht Bahnen, und mehreren Anlagen für Sprung-, Wurf- und Stoßdisziplinen. Auf der Bahn finden zum Beispiel Sprint, Mittelstreckenlauf, Langstreckenlauf, Hürdenlauf und Staffellauf statt. Im Innenraum oder an den Randbereichen liegen Anlagen für Hochsprung, Weitsprung, Stabhochsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf, Hammerwurf und Speerwurf.
Geschichte
Schon in der Antike gehörten Lauf-, Sprung- und Wurfwettbewerbe zu sportlichen Festen. Bei den Olympischen Spielen der Antike waren Laufwettbewerbe besonders wichtig. Die moderne Leichtathletik entwickelte sich im 19. Jahrhundert vor allem in Schulen, Universitäten und Sportvereinen. Mit den Olympischen Spielen der Neuzeit wurde sie international stark verbreitet. Der heutige Weltverband World Athletics organisiert internationale Regeln, Wettbewerbe und Rekordlisten.
Die Geschichte der Leichtathletik zeigt auch gesellschaftliche Veränderungen. Frauen durften bei den Olympischen Spielen erst später in der Leichtathletik starten als Männer. Heute gibt es in vielen Disziplinen Wettbewerbe für alle Geschlechter, und Inklusion spielt im Schulsport, im Vereinssport, bei Special Olympics und im paralympischen Sport eine wichtige Rolle.
Disziplingruppen
- Laufen: Dazu gehören Sprint, Mittelstreckenlauf, Langstreckenlauf, Hürdenlauf, Hindernislauf, Staffellauf, Straßenlauf, Marathonlauf und Gehen.
- Springen: Dazu gehören Weitsprung, Hochsprung, Dreisprung und Stabhochsprung.
- Werfen und Stoßen: Dazu gehören Kugelstoßen, Diskuswurf, Hammerwurf, Speerwurf und im Schulbereich häufig Ballwurf.
- Mehrkampf: Hier werden mehrere Disziplinen kombiniert, zum Beispiel Dreikampf, Vierkampf, Siebenkampf oder Zehnkampf.
Laufdisziplinen
Sprint
Beim Sprint geht es darum, eine kurze Strecke mit höchstmöglicher Geschwindigkeit zu laufen. Typische Sprintstrecken sind 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter. Ein Sprint lässt sich in mehrere Phasen gliedern: Start, Beschleunigung, Übergang zur Maximalgeschwindigkeit, Lauf mit möglichst hoher Geschwindigkeit und Zieleinlauf. Besonders wichtig sind eine schnelle Reaktion, ein kräftiger Abdruck, ein stabiler Rumpf und eine aktive Armarbeit.
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Im Unterricht kannst Du einen Sprint verbessern, indem Du zunächst die Starttechnik übst. Beim Tiefstart nutzt Du Startblöcke, um Dich explosiv nach vorne abzudrücken. Beim Hochstart startest Du aus dem Stand oder einer leichten Schrittstellung. Für Anfängerinnen und Anfänger ist der Hochstart oft leichter zu erlernen, während der Tiefstart im Wettkampf auf kurzen Sprintstrecken üblich ist.
Mittel- und Langstrecke
Beim Mittelstreckenlauf und Langstreckenlauf reicht Schnelligkeit allein nicht aus. Du brauchst Ausdauer, Tempogefühl, ökonomische Lauftechnik und taktisches Verhalten. Auf Mittelstrecken wie 800 Meter und 1500 Meter ist der Wechsel zwischen schnellem Tempo und kontrollierter Belastung entscheidend. Auf längeren Strecken wie 5000 Meter, 10.000 Meter oder Marathon wird die Fähigkeit wichtig, Energie einzuteilen und über längere Zeit eine effiziente Bewegung aufrechtzuerhalten.
Eine gute Lauftechnik hilft, Kräfte zu sparen. Dazu gehören eine aufrechte Körperhaltung, ein lockerer Armschwung, ein stabiler Rumpf und ein Fußaufsatz, der zur Geschwindigkeit und Strecke passt. Im Unterricht kann ein gleichmäßiges Tempo mit Rundenzeiten, Partnerbeobachtung oder einfachen Pulsvergleichen untersucht werden.
Hürdenlauf und Hindernislauf
Beim Hürdenlauf kombinierst Du Sprintgeschwindigkeit mit Rhythmus und Beweglichkeit. Die Hürden sollen nicht übersprungen, sondern möglichst flach und schnell überlaufen werden. Eine gute Hürdentechnik besteht aus aktivem Schwungbein, schnellem Nachziehbein, stabiler Hüfte und einem gleichmäßigen Schrittrhythmus zwischen den Hürden.
Der Hindernislauf ist eine längere Laufdisziplin mit Hindernissen und Wassergraben. Er verlangt Ausdauer, Mut, Rhythmusgefühl und die Fähigkeit, nach jeder Hindernisüberquerung schnell wieder in den Laufschritt zu finden.
Staffellauf
Beim Staffellauf ist nicht nur die Laufgeschwindigkeit entscheidend, sondern auch die Übergabe des Staffelstabes. Der Wechsel muss in der Wechselzone erfolgen. Gute Staffelteams trainieren klare Kommandos, passende Laufwege und eine sichere Übergabetechnik. Im Schulsport eignet sich der Staffellauf besonders gut, um Teamarbeit, Verantwortung und Fairness zu fördern.
Sprungdisziplinen
Weitsprung
Beim Weitsprung versuchst Du, nach einem schnellen Anlauf möglichst weit in die Sandgrube zu springen. Der Sprung besteht aus Anlauf, Absprung, Flugphase und Landung. Der Absprung erfolgt mit einem Bein. Dabei soll die horizontale Geschwindigkeit aus dem Anlauf möglichst gut in eine günstige Flugkurve umgesetzt werden.
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Typische Fehler im Weitsprung sind ein zu langsamer Anlauf, ein unsicherer Absprung, ein Blick nach unten oder eine Landung mit nach hinten fallenden Händen. Eine gute Landung gelingt, wenn Du die Beine aktiv nach vorne bringst und den Oberkörper kontrolliert nach vorne führst.
Hochsprung
Beim Hochsprung geht es darum, eine Latte zu überqueren, ohne sie herunterzuwerfen. Die heute verbreitete Technik ist der Fosbury-Flop. Dabei läuft die Athletin oder der Athlet in einem Bogen an, springt mit einem Bein ab, dreht den Rücken zur Latte und landet auf einer dicken Matte. Entscheidend sind ein rhythmischer Anlauf, ein kräftiger Absprung, eine stabile Körperstreckung und eine sichere Landung.
Dreisprung und Stabhochsprung
Der Dreisprung besteht aus drei aufeinanderfolgenden Sprungteilen: Hop, Step und Jump. Er erfordert hohe Koordination, Beinachsenstabilität und ein gutes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Sprungkraft. Der Stabhochsprung ist besonders technisch anspruchsvoll. Die Athletin oder der Athlet läuft mit einem flexiblen Stab an, setzt ihn in den Einstichkasten, schwingt nach oben und überquert die Latte. Dabei verbinden sich Sprint, Turnelemente, Kraft, Mut und exakte Technik.
Wurf- und Stoßdisziplinen
Kugelstoßen
Beim Kugelstoßen wird eine Kugel aus dem Stoßkreis gestoßen. Die Kugel liegt am Hals und wird nicht wie ein Ball geworfen. Der Stoß entsteht aus einer Kette von Bewegungen: Beine, Hüfte, Rumpf, Schulter, Arm und Hand arbeiten nacheinander zusammen. Im Wettkampf sind der Stoßkreis, der Stoßbalken und die gültige Landung der Kugel im Sektor wichtig.
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Für Anfängerinnen und Anfänger ist es sinnvoll, zunächst ohne schwere Kugel zu üben: Medizinballstöße, Standstöße, Zielstöße und Partnerbeobachtungen helfen, die Stoßbewegung sicher zu verstehen. Sicherheit ist besonders wichtig: Niemand steht im Wurf- oder Stoßsektor, Geräte werden erst nach Freigabe geholt und Stoßrichtungen werden klar abgesprochen.
Ballwurf, Speerwurf, Diskuswurf und Hammerwurf
Der Ballwurf ist im Schulsport eine häufige Vorform des Speerwurfs. Dabei lernst Du, Anlauf, Stemmschritt, Oberkörperrotation und Armzug zu verbinden. Beim Speerwurf muss der Speer mit der Spitze zuerst landen, damit der Versuch gültig sein kann. Der Diskuswurf und der Hammerwurf nutzen Drehbewegungen. Sie verlangen besonders viel Körperkontrolle, Gleichgewicht und Sicherheitsbewusstsein.
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Beim Werfen und Stoßen gilt: Technik ist wichtiger als rohe Kraft. Ein gut koordinierter Bewegungsablauf kann mehr Weite erzeugen als ein unkontrollierter Krafteinsatz. Darum lohnt es sich, Bewegungen langsam zu erlernen, mit leichten Geräten zu beginnen und erst später die Geschwindigkeit zu steigern.
Mehrkampf
Vielseitigkeit als Ziel
Der Mehrkampf verbindet mehrere Disziplinen. Im Schulsport ist der Dreikampf besonders bekannt, zum Beispiel aus Sprint, Weitsprung und Ballwurf oder Kugelstoßen. In höheren Altersklassen und im Leistungssport gibt es umfangreichere Mehrkämpfe wie den Siebenkampf und den Zehnkampf. Mehrkampf bedeutet, dass nicht nur eine Stärke zählt. Wer vielseitig ist, kann Schwächen in einer Disziplin durch Stärken in anderen Disziplinen ausgleichen.
Der Zehnkampf der Männer umfasst traditionell zehn Disziplinen an zwei Tagen. Der Siebenkampf der Frauen umfasst traditionell sieben Disziplinen an zwei Tagen. In beiden Wettbewerben werden Leistungen in Punkte umgerechnet. Entscheidend ist am Ende die Gesamtpunktzahl. Für Lernende ist der Mehrkampf besonders interessant, weil er zeigt, wie verschieden Schnelligkeit, Sprungkraft, Wurfkraft, Ausdauer und Technik zusammenwirken.
Technik, Training und Gesundheit
Bewegungsanalyse
In der Leichtathletik lassen sich Bewegungen gut beobachten und auswerten. Eine einfache Bewegungsanalyse kann mit folgenden Fragen beginnen: Wie startet die Bewegung? Wo entsteht der stärkste Abdruck? Wie ist die Körperhaltung? Welche Rolle spielen Arme, Beine und Rumpf? Wie endet die Bewegung? Dadurch lernst Du, nicht nur das Ergebnis zu sehen, sondern den Weg dorthin zu verstehen.
Für die Analyse kannst Du Skizzen, Beobachtungsbögen oder Videoaufnahmen nutzen. Wichtig ist, dass die Beobachtung respektvoll erfolgt. Ziel ist nicht, andere bloßzustellen, sondern gemeinsam besser zu werden.
Trainingsprinzipien
Gutes Training folgt klaren Prinzipien. Zuerst kommt eine geeignete Aufwärmphase, dann der technische Schwerpunkt, anschließend Belastungsformen und zum Schluss eine beruhigende Abschlussphase. Die Belastung soll zum Alter, zum Können und zum Gesundheitszustand passen. Zwischen intensiven Übungen brauchst Du Pausen, damit Bewegung sauber bleibt und Verletzungen vermieden werden.
- Aufwärmen: Bereite Muskeln, Gelenke, Herz-Kreislauf-System und Konzentration auf die Belastung vor.
- Techniktraining: Übe Bewegungen zunächst kontrolliert und steigere erst später Tempo oder Weite.
- Koordination: Trainiere Gleichgewicht, Rhythmus, Orientierung, Reaktion und Kopplung von Teilbewegungen.
- Regeneration: Plane Pausen ein, denn Leistungsentwicklung braucht Erholung.
- Sicherheit: Beachte Abstände, klare Kommandos und die richtige Nutzung von Geräten.
Fairness, Regeln und Verantwortung
Fairness ist ein Kernwert der Leichtathletik. Alle sollen unter vergleichbaren Bedingungen starten, Regeln respektieren und Leistungen ehrlich anerkennen. Dazu gehören korrekte Starts, gültige Versuche, respektvoller Umgang mit Kampfrichterinnen und Kampfrichtern sowie die Ablehnung von Doping. Im Unterricht bedeutet Fairness auch, Unterschiede im Leistungsniveau anzuerkennen und individuelle Fortschritte wertzuschätzen.
Inklusion und Teilhabe
Leichtathletik kann sehr gut angepasst werden. Streckenlängen, Gerätegewichte, Absprungzonen, Zielbereiche und Bewertungsformen lassen sich verändern, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können. Bei Special Olympics und im paralympischen Sport werden leichtathletische Wettbewerbe so organisiert, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen fair und sicher starten können.
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In der Schule bedeutet Inklusion, dass nicht nur die beste Leistung zählt. Wichtig sind auch Mut, Anstrengungsbereitschaft, Teamhilfe, Regelverständnis, Technikfortschritt und die Fähigkeit, andere zu unterstützen.
Leichtathletik in Schule und Verein
Schulsport
Im Schulsport lernst Du die Grundlagen der Leichtathletik oft über spielerische Formen. Statt sofort Rekorde zu messen, können Aufgaben so gestaltet werden, dass alle aktiv sind: Staffeln, Zonenweitsprung, Zielwerfen, rhythmisches Hürdenlaufen, Orientierungsläufe oder kleine Mehrkämpfe. So trainierst Du nicht nur körperliche Fähigkeiten, sondern auch Selbstvertrauen, Teamarbeit und Regelbewusstsein.
Bundesjugendspiele und Kinderleichtathletik
Die Bundesjugendspiele und die Kinderleichtathletik zeigen, dass Leichtathletik für unterschiedliche Altersgruppen angepasst werden kann. In der Kinderleichtathletik werden Lauf-, Sprung- und Wurfaufgaben kindgerecht vorbereitet. Der Schwerpunkt liegt auf vielseitigen Bewegungserfahrungen, Koordination, Teamgedanken und Freude an Bewegung. Später können klassische Disziplinen genauer und stärker wettkampforientiert trainiert werden.
Vereinssport und Leistungssport
Im Sportverein kannst Du regelmäßig trainieren und Dich schrittweise spezialisieren. Manche Athletinnen und Athleten bleiben vielseitig und wählen den Mehrkampf. Andere konzentrieren sich auf eine Disziplingruppe wie Sprint, Lauf, Sprung oder Wurf. Im Leistungssport werden Trainingsplanung, Technikdiagnostik, Ernährung, Regeneration und mentale Vorbereitung immer wichtiger. Trotzdem bleibt die Grundlage dieselbe: saubere Bewegung, regelmäßiges Training, Fairness und Freude am Sport.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Bewegungsformen bilden die Grundlage der Leichtathletik? (Laufen, Springen, Werfen und Stoßen) (!Schwimmen, Radfahren, Klettern und Tauchen) (!Passen, Dribbeln, Blocken und Schießen) (!Rudern, Segeln, Reiten und Fechten)
Welche Disziplingruppe gehört zur Leichtathletik? (Sprungdisziplinen) (!Tordisziplinen) (!Schlägerdisziplinen) (!Kampfsportdisziplinen)
Was ist beim Sprint besonders wichtig? (Ein schneller Start und eine starke Beschleunigung) (!Ein langsamer Beginn zur Krafteinsparung) (!Ein möglichst hoher Sprung über die Ziellinie) (!Ein langer Wurf vor dem Start)
Was wird beim Weitsprung gemessen? (Die Weite vom Absprungbereich bis zum nächsten Abdruck in der Grube) (!Die Höhe der übersprungenen Latte) (!Die Anzahl der Schritte nach der Landung) (!Die Dauer des Anlaufs ohne Absprung)
Welche Aussage zum Kugelstoßen ist richtig? (Die Kugel wird aus dem Stoßkreis gestoßen) (!Die Kugel wird wie ein Speer geworfen) (!Die Kugel wird mit beiden Füßen gleichzeitig gekickt) (!Die Kugel muss über eine Latte fliegen)
Was ist beim Staffellauf zentral? (Eine sichere Übergabe des Staffelstabes) (!Ein möglichst schwerer Staffelstab) (!Ein Sprung in die Sandgrube) (!Ein Wurf aus dem Stoßkreis)
Welche Fähigkeit ist auf Mittel- und Langstrecken besonders wichtig? (Ausdauer) (!Zielwurf) (!Stabführung) (!Stoßwinkel)
Was bedeutet Mehrkampf in der Leichtathletik? (Mehrere Disziplinen werden zu einer Gesamtwertung verbunden) (!Nur eine Disziplin wird mehrfach wiederholt) (!Ein Wettkampf findet ausschließlich im Wasser statt) (!Alle Teilnehmenden laufen ohne Zeitmessung)
Welche Regel ist bei Wurf- und Stoßdisziplinen besonders wichtig? (Niemand steht im Wurf- oder Stoßsektor) (!Alle holen Geräte gleichzeitig während des Wurfs) (!Die Geräte werden in beliebige Richtungen geworfen) (!Der Versuch beginnt ohne klare Absprache)
Warum ist Aufwärmen vor dem Training sinnvoll? (Es bereitet Körper und Konzentration auf die Belastung vor) (!Es ersetzt das gesamte Techniktraining) (!Es macht Regeln im Wettkampf unnötig) (!Es verhindert jede Form von Anstrengung)
Memory
| Sprint | Beschleunigung |
| Weitsprung | Absprung |
| Kugelstoßen | Stoßkreis |
| Hürdenlauf | Rhythmus |
| Zehnkampf | Vielseitigkeit |
| Staffel | Wechselzone |
| Hochsprung | Latte |
| Speerwurf | Anlauf |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Sprint | Laufdisziplin |
| Weitsprung | Sprungdisziplin |
| Kugelstoßen | Stoßdisziplin |
| Speerwurf | Wurfdisziplin |
| Zehnkampf | Mehrkampfdisziplin |
Kreuzworträtsel
| Sprint | Welche Disziplin ist ein kurzer Lauf mit maximaler Geschwindigkeit? |
| Weitsprung | In welcher Disziplin landest Du nach dem Absprung in einer Sandgrube? |
| Kugel | Welches Gerät wird beim Stoßen nahe am Hals gehalten? |
| Huerdenlauf | Welche Laufdisziplin verbindet Tempo mit Hindernisrhythmus? |
| Speer | Welches Wurfgerät wird nach einem Anlauf geworfen? |
| Stadion | Wo finden viele Bahn- und Feldwettbewerbe statt? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Sprintbeobachtung: Beobachte einen kurzen Sprint Deiner Mitschülerin oder Deines Mitschülers und notiere drei Stärken und einen freundlichen Verbesserungsvorschlag.
- Weitsprung-Skizze: Zeichne die vier Phasen des Weitsprungs und beschrifte Anlauf, Absprung, Flugphase und Landung.
- Wurfregeln: Erstelle ein kleines Sicherheitsplakat für Ballwurf, Speerwurf oder Kugelstoßen.
- Leichtathletik-ABC: Sammle zehn Begriffe aus der Leichtathletik und erkläre sie in eigenen Worten.
Standard
- Technikanalyse: Nimm mit Erlaubnis eine kurze Bewegungssequenz auf und analysiere anhand von drei Beobachtungskriterien eine Lauf-, Sprung- oder Wurfbewegung.
- Trainingsstation: Entwickle eine Station für Sprint, Sprung oder Wurf, die sicher im Sportunterricht durchgeführt werden kann.
- Mehrkampfplanung: Plane einen kleinen Dreikampf für Deine Klasse und begründe, warum Deine Disziplinen fair und abwechslungsreich sind.
- Interview im Sportverein: Befrage eine Trainerin oder einen Trainer zu typischen Fehlern beim Techniklernen und fasse die Antworten zusammen.
Schwer
- Biomechanik im Sport: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie Kraft, Geschwindigkeit und Winkel eine leichtathletische Leistung beeinflussen.
- Inklusionskonzept: Entwickle eine angepasste Leichtathletikstunde, an der Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen teilnehmen können.
- Wettkampfanalyse: Vergleiche zwei Disziplinen hinsichtlich Technik, Kondition, Taktik, Messung und Sicherheitsregeln.
- Projekt Leichtathletikfest: Entwerfe ein Konzept für ein faires, motivierendes und sicheres Leichtathletikfest an Deiner Schule.

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Lernkontrolle
- Transfer Sprint: Erkläre, warum ein schneller Mensch nicht automatisch einen guten Sprint läuft, wenn Starttechnik und Körperhaltung nicht stimmen.
- Transfer Weitsprung: Begründe, warum ein sehr langer Anlauf im Weitsprung nicht immer zu einer größeren Weite führt.
- Transfer Sicherheit: Entwickle Regeln für eine Wurfstation und erkläre, welche Risiken dadurch reduziert werden.
- Transfer Fairness: Diskutiere, wie ein Leichtathletikwettbewerb gestaltet werden kann, damit sowohl Leistung als auch individuelle Fortschritte wertgeschätzt werden.
- Transfer Mehrkampf: Analysiere, warum Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer anders trainieren müssen als Spezialistinnen und Spezialisten.
- Transfer Inklusion: Beschreibe, wie eine klassische Disziplin verändert werden kann, damit Lernende mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen gemeinsam teilnehmen können.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Leichtathletik solltest Du zeigen, dass Du die wichtigsten Disziplingruppen kennst, zentrale Regeln erklären kannst und Bewegungen nicht nur nach Ergebnis, sondern auch nach Technik beurteilst. Wichtig ist außerdem, dass Du Sicherheitsregeln bei Wurf-, Stoß- und Sprungdisziplinen anwenden kannst. Ein guter Lernnachweis kann aus einer schriftlichen Erklärung, einer Bewegungsanalyse, einer eigenen Trainingsstation, einem kleinen Wettkampfkonzept und einer Reflexion über Fairness, Inklusion und persönliche Lernfortschritte bestehen.
OERs zum Thema
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