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Dateien speichern ordnen und wiederfinden

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Version vom 2. Juli 2026, 06:28 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Dateien speichern ordnen und wiederfinden



Einleitung

Dateien speichern, ordnen und wiederfinden ist eine grundlegende Kompetenz der Medienbildung, der Informatik und des selbstständigen Lernens. Immer wenn Du einen Text schreibst, ein Foto bearbeitest, ein Referat vorbereitest, eine Präsentation speicherst oder Unterrichtsmaterialien in einer Cloud ablegst, arbeitest Du mit Dateien, Ordnern, Dateinamen, Dateimanagern und Suchfunktionen. Wer Dateien sinnvoll benennt, an passenden Orten speichert, regelmäßig sichert und gezielt sucht, spart Zeit, vermeidet Datenverlust und arbeitet sicherer.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du digitale Dateien planvoll speicherst, eine übersichtliche Ordnerstruktur aufbaust, gute Dateinamen formulierst, Versionen unterscheidest, Dateien sicherst und verlorene Dateien wiederfindest. Der Kurs eignet sich für Schule, Ausbildung, Studium und Alltag.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Datei ist, wie ein Dateisystem Dateien verwaltet und warum ein guter Dateiname wichtig ist. Du kannst eine einfache, nachvollziehbare Ordnerstruktur entwerfen, Dateien nach Thema, Projekt, Datum oder Zweck sortieren, Metadaten und Suchbegriffe nutzen, mehrere Versionen einer Datei kontrollieren und eine einfache Datensicherung planen. Außerdem lernst Du, typische Fehler wie unklare Namen, doppelte Dateien, unsichere Speicherorte und fehlende Backups zu vermeiden.


Grundlagen: Was ist eine Datei?

Eine Datei ist eine zusammengehörige Menge digitaler Daten. Sie kann zum Beispiel ein Textdokument, ein Bild, eine Tabelle, eine Präsentation, ein Video, eine Audiodatei oder ein Programm enthalten. Damit ein Betriebssystem eine Datei verwalten kann, braucht sie meistens einen Dateinamen, einen Speicherort und ein Dateiformat.

Ein Dateiname besteht häufig aus einem Namensteil und einer Dateiendung. Die Dateiendung zeigt an, mit welchem Format oder Programm eine Datei meist geöffnet wird. Beispiele sind .pdf für ein portables Dokument, .docx für ein Textdokument, .jpg oder .png für Bilder, .xlsx für Tabellen und .mp4 für Videos. Die Dateiendung ersetzt aber nicht das Nachdenken über den Inhalt: Referat.pdf ist weniger hilfreich als 2026-05-12_Biologie_Referat_Bienen_v01.pdf.


Datei, Ordner und Pfad

Ein Ordner sammelt Dateien oder weitere Unterordner. Mehrere Ordner bilden zusammen eine Verzeichnisstruktur. Der genaue Speicherort einer Datei wird als Pfad bezeichnet. Ein Pfad kann zum Beispiel so aussehen: Schule/Biologie/Klasse_7/Referat_Bienen/2026-05-12_Biologie_Referat_Bienen_v01.pdf. Dieser Pfad verrät, in welchem Bereich, in welchem Fach, in welchem Projekt und unter welchem Namen die Datei abgelegt ist.

Eine gute Ordnerstruktur funktioniert wie eine übersichtliche Schultasche: Du findest schneller, was Du brauchst, und andere können Deine Ordnung nachvollziehen. Eine schlechte Struktur ist eher wie ein unsortierter Stapel aus Arbeitsblättern, Bildern und Entwürfen.


Dateimanager verwenden

Ein Dateimanager ist ein Programm zum Anzeigen, Öffnen, Kopieren, Verschieben, Umbenennen und Löschen von Dateien und Ordnern. In Windows heißt er häufig Datei-Explorer, in macOS Finder, in vielen Linux-Systemen gibt es Programme wie Dolphin, Nautilus oder Thunar. Trotz unterschiedlicher Oberflächen sind die Grundfunktionen ähnlich.

  1. Dateien öffnen: Du startest eine Datei mit einem passenden Programm.
  2. Dateien umbenennen: Du gibst Dateien einen klaren Namen.
  3. Dateien verschieben: Du legst Dateien an den richtigen Ort.
  4. Dateien kopieren: Du erstellst eine zweite Datei an einem weiteren Ort.
  5. Dateien löschen: Du entfernst Dateien, die nicht mehr gebraucht werden.
  6. Dateien suchen: Du nutzt Namen, Endungen, Datum, Inhalt oder Speicherort.


Dateien sinnvoll speichern

Beim Speichern entscheidest Du, wo eine Datei abgelegt wird, wie sie heißt und in welchem Format sie gespeichert wird. Besonders wichtig ist die Frage: Werde ich diese Datei später schnell wiederfinden? Wenn die Antwort unsicher ist, solltest Du den Speicherort oder den Namen verbessern.


Speicherort bewusst wählen

Der Desktop eignet sich nur kurzfristig für Dateien, die Du gerade bearbeitest. Für längerfristige Ablage ist eine geordnete Struktur besser. Ein Schulprojekt gehört zum Beispiel nicht lose auf den Desktop, sondern in einen Projektordner. Ein sinnvoller Speicherort ist eindeutig, dauerhaft und leicht erreichbar.

Beispiel für eine einfache Struktur:

  1. Schule: Alle schulischen Dateien.
  2. Fach: Unterordner nach Fächern wie Deutsch, Mathematik oder Biologie.
  3. Projekt: Unterordner für Referate, Gruppenarbeiten oder Prüfungen.
  4. Material: Quellen, Bilder, Notizen, Entwürfe und Endfassung.
  5. Archiv: Abgeschlossene Arbeiten, die nicht mehr aktiv bearbeitet werden.


Gute Dateinamen entwickeln

Ein guter Dateiname ist kurz, eindeutig und aussagekräftig. Er enthält die wichtigsten Informationen, ohne überladen zu sein. Besonders hilfreich sind Datum, Thema, Dokumentart und Version. Ein einheitliches Schema erleichtert das Sortieren und Wiederfinden.

Schlechtes Beispiel: neu_final_final2_richtig.pdf

Besseres Beispiel: 2026-05-12_Biologie_Referat_Bienen_v03.pdf

Ein gutes Schema kann so aufgebaut sein: JJJJ-MM-TT_Fach_Thema_Dokumentart_Version.Dateiendung. Das Datum im Format Jahr-Monat-Tag sortiert Dateien automatisch chronologisch, wenn der Dateimanager alphabetisch sortiert.


Zeichen und Lesbarkeit

Für Dateinamen sind Buchstaben, Zahlen, Bindestriche und Unterstriche besonders geeignet. Leerzeichen funktionieren zwar in vielen Systemen, können aber bei manchen Programmen, Webdiensten oder Skripten Probleme bereiten. Umlaute und Sonderzeichen solltest Du vermeiden, wenn Dateien zwischen verschiedenen Geräten, Betriebssystemen oder Plattformen ausgetauscht werden.

Geeignete Namen sind zum Beispiel 2026-03-04_Deutsch_Erzaehlung_v01.docx oder 2026-06-18_Mathe_Lineare-Funktionen_Uebung.pdf. Ungeeignet sind Namen wie mein Zeug!!!.docx, Hausaufgabe neu wirklich fertig.docx oder Bild(1)(2)(3).jpg.


Dateien ordnen

Dateien zu ordnen bedeutet nicht, möglichst viele Ordner anzulegen. Eine gute Ordnung ist so einfach wie möglich und so genau wie nötig. Wenn Du zu viele Unterordner erstellst, musst Du später lange klicken. Wenn Du zu wenige Ordner hast, wird alles unübersichtlich. Ziel ist ein Gleichgewicht.


Prinzipien einer guten Ordnerstruktur

Eine gute Ordnerstruktur ist verständlich, stabil und wiederholbar. Du solltest sie auch nach einigen Monaten noch verstehen. Außerdem sollten andere Personen, zum Beispiel Gruppenmitglieder oder Lehrkräfte, sich darin zurechtfinden können, wenn Du gemeinsam arbeitest.

  1. Inhalt: Ordne nach Thema, Fach, Projekt oder Zweck, nicht nur nach Personen.
  2. Konsistenz: Verwende ähnliche Namen für ähnliche Dinge.
  3. Tiefe: Nutze nicht zu viele Unterebenen.
  4. Aktualität: Verschiebe alte Dateien in ein Archiv.
  5. Nachvollziehbarkeit: Dokumentiere bei Teamarbeit kurz, welche Regeln gelten.

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Beispiel: Ordnerstruktur für ein Schulprojekt

Für ein Referat über Bienen im Fach Biologie könnte die Struktur so aussehen:

  1. Projektordner: 2026_Biologie_Referat_Bienen
  2. Quellen: Webseiten, Literaturangaben, Arbeitsblätter.
  3. Bilder: Fotos, Grafiken, Lizenzinformationen.
  4. Notizen: Stichpunkte, Mindmap, Gliederung.
  5. Entwurf: unfertige Text- oder Präsentationsfassungen.
  6. Abgabe: endgültige PDF, Handout und Präsentation.

Diese Struktur trennt Recherche, Material, Bearbeitung und Endfassung. Dadurch ist klar, welche Dateien noch in Arbeit sind und welche abgegeben werden können.


Privat, Schule und Team trennen

Private Dateien, schulische Dateien und Teamdateien sollten nicht durcheinanderliegen. Besonders bei personenbezogenen Daten, Klassenlisten, Fotos von Personen, Bewertungsunterlagen oder Zugangsdaten ist Vorsicht nötig. Solche Dateien gehören nur an zugelassene, geschützte Speicherorte. In der Schule können dafür schulische Plattformen, Lernmanagementsysteme oder freigegebene Cloudbereiche vorgesehen sein.

Eine Cloud kann praktisch sein, weil Dateien auf mehreren Geräten verfügbar sind. Sie ersetzt aber nicht automatisch eine durchdachte Ordnung und nicht immer eine echte Datensicherung. Wenn eine Datei versehentlich gelöscht oder synchronisiert überschrieben wird, kann der Fehler auf alle verbundenen Geräte übertragen werden. Prüfe daher, ob Versionen, Papierkorb und Wiederherstellung verfügbar sind.


Dateien wiederfinden

Dateien wiederzufinden beginnt bereits beim Speichern. Wer Namen, Orte und Strukturen bewusst wählt, muss später weniger suchen. Trotzdem sind Suchfunktionen, Filter und Metadaten sehr hilfreich.


Suchstrategien

Wenn Du eine Datei nicht findest, gehe systematisch vor. Überlege zuerst, welche Informationen Du noch weißt: Thema, Dateityp, ungefähres Datum, Programm, Speicherort oder Personen, mit denen Du gearbeitet hast.

  1. Dateiname: Suche nach einem Teil des Namens, zum Beispiel Bienen.
  2. Dateiendung: Suche nach dem Format, zum Beispiel .pdf, .jpg oder .pptx.
  3. Datum: Filtere nach heute, gestern, letzter Woche oder einem bestimmten Monat.
  4. Ordner: Suche zuerst im wahrscheinlichsten Projektordner.
  5. Inhalt: Manche Systeme können auch Text innerhalb von Dokumenten durchsuchen.
  6. Papierkorb: Prüfe, ob die Datei versehentlich gelöscht wurde.
  7. Cloud-Versionierung: Prüfe frühere Versionen oder den Online-Papierkorb.


Metadaten nutzen

Metadaten sind Daten über Daten. Bei Dateien können sie zum Beispiel Erstellungsdatum, Änderungsdatum, Dateigröße, Dateityp, Autor, Kameramodell, Auflösung, Schlagwörter oder Speicherort enthalten. Metadaten helfen beim Sortieren und Suchen. Ein Foto kann zum Beispiel nach Aufnahmedatum gefunden werden, ein Dokument nach Änderungsdatum und eine Audiodatei nach Länge oder Format.

Metadaten sind nützlich, können aber auch sensible Informationen enthalten. Bei Fotos können Standortdaten gespeichert sein. Bei Dokumenten können Autorennamen oder Bearbeitungsspuren sichtbar sein. Prüfe deshalb vor dem Teilen von Dateien, welche Informationen mitgesendet werden.


Doppelte Dateien erkennen

Doppelte Dateien entstehen schnell, wenn Du Anhänge herunterlädst, Kopien erstellst, Dateien mehrfach exportierst oder zwischen Geräten synchronisierst. Typische Hinweise sind Namen wie Dokument (1).pdf, Praesentation Kopie.pptx oder IMG_2026_2.jpg. Bevor Du Duplikate löschst, solltest Du prüfen, ob Inhalt, Datum, Größe und Speicherort wirklich übereinstimmen. Bei wichtigen Dateien ist eine Sicherung sinnvoll, bevor Du aufräumst.


Versionen, Backup und Sicherheit

Dateien verändern sich während der Arbeit. Du überarbeitest Texte, ergänzt Quellen, korrigierst Fehler oder exportierst Endfassungen. Ohne Regeln entstehen schnell Dateien wie final, final_neu, final_wirklich. Besser ist eine klare Versionierung.


Versionierung

Eine Version zeigt, in welchem Bearbeitungsstand eine Datei ist. Für einfache Projekte reichen Versionsnummern wie v01, v02, v03. Für Teamarbeit kann zusätzlich ein Kürzel oder ein Datum helfen. Die Endfassung kann final heißen, sollte aber nicht mehrfach als final_final auftauchen.

Beispiel:

  1. 2026-05-12_Biologie_Referat_Bienen_v01.docx: erster Entwurf.
  2. 2026-05-15_Biologie_Referat_Bienen_v02.docx: überarbeitete Fassung.
  3. 2026-05-18_Biologie_Referat_Bienen_final.pdf: Abgabefassung.


Backup: Dateien sichern

Eine Datensicherung schützt Dich vor Verlust durch versehentliches Löschen, Gerätedefekt, Diebstahl, Schadsoftware oder Synchronisationsfehler. Für wichtige Dateien solltest Du mindestens eine zusätzliche Kopie an einem anderen Ort haben. Eine bewährte Faustregel ist die 3-2-1-Backup-Regel: drei Kopien wichtiger Daten, auf zwei unterschiedlichen Speichermedien, davon eine Kopie an einem getrennten Ort. Für den Schulalltag genügt oft eine vereinfachte Regel: Arbeitsdatei plus regelmäßige Sicherung auf einem zweiten Speicherort.


Datenschutz und Freigaben

Beim Speichern und Teilen von Dateien musst Du auf Datenschutz achten. Nicht jede Datei darf öffentlich geteilt werden. Besonders vorsichtig solltest Du mit Namen, Fotos, Adressen, Bewertungen, Gesundheitsdaten, Passwörtern und privaten Nachrichten sein. In Teamordnern solltest Du nur die Personen berechtigen, die die Datei wirklich benötigen. Prüfe regelmäßig, welche Freigaben noch aktiv sind.


Typische Fehler und bessere Lösungen

Viele Probleme beim Dateimanagement entstehen nicht durch Technik, sondern durch unklare Gewohnheiten. Die folgenden Beispiele zeigen typische Fehler und bessere Alternativen.

  1. Unklarer Dateiname: Statt Aufgabe.docx besser 2026-02-10_Deutsch_Inhaltsangabe_v01.docx.
  2. Falscher Speicherort: Statt alles auf dem Desktop zu lagern, Projektordner verwenden.
  3. Zu viele Versionen: Statt final2neu.docx eine saubere Versionierung nutzen.
  4. Keine Sicherung: Statt nur lokal zu speichern, regelmäßig auf einem zweiten Medium sichern.
  5. Ungeprüfte Freigabe: Statt Link für alle zu verwenden, gezielte Berechtigungen setzen.
  6. Chaos durch Downloads: Statt den Downloadordner voll laufen zu lassen, regelmäßig sortieren und löschen.

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Methode: Der 5-Schritte-Plan

Mit dem 5-Schritte-Plan kannst Du jede neue Datei sicher und auffindbar ablegen.

  1. Zweck klären: Wofür brauche ich die Datei?
  2. Speicherort wählen: In welchen Ordner gehört sie?
  3. Dateiname formulieren: Welche Informationen brauche ich später?
  4. Version festlegen: Ist es Entwurf, Bearbeitung oder Endfassung?
  5. Sicherung prüfen: Gibt es eine Kopie oder automatische Sicherung?

Wenn Du diese fünf Schritte regelmäßig nutzt, wird Ordnung zur Gewohnheit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Datei im digitalen Sinn? (Eine zusammengehörige Menge digitaler Daten) (!Ein ausgedrucktes Arbeitsblatt) (!Ein ausschließlich leerer Ordner) (!Ein Passwort für ein Programm)




Wozu dient ein Dateimanager hauptsächlich? (Zum Verwalten von Dateien und Ordnern) (!Zum Drucken ohne Computer) (!Zum Erzeugen von Strom) (!Zum Messen der Bildschirmgröße)




Welcher Dateiname ist besonders gut wiederfindbar? (2026-05-12_Biologie_Referat_Bienen_v01.pdf) (!neu.pdf) (!final_final_wirklich.pdf) (!Dokument Kopie Kopie.pdf)




Was beschreibt ein Pfad? (Den genauen Speicherort einer Datei) (!Die Farbe eines Ordners) (!Die Lautstärke eines Videos) (!Die Größe des Bildschirms)




Warum ist eine einheitliche Ordnerstruktur hilfreich? (Sie erleichtert das Wiederfinden und Zusammenarbeiten) (!Sie löscht automatisch alle alten Dateien) (!Sie macht Passwörter überflüssig) (!Sie verhindert jede Internetverbindung)




Was bedeutet Versionierung bei Dateien? (Die Kennzeichnung verschiedener Bearbeitungsstände) (!Das zufällige Umbenennen von Dateien) (!Das Ausschalten des Computers) (!Das Löschen aller Entwürfe)




Welche Information kann eine Dateiendung anzeigen? (Das Dateiformat) (!Den Namen der Lehrkraft) (!Die Qualität des Inhalts) (!Die Anzahl der Leserinnen und Leser)




Was ist ein Backup? (Eine Sicherungskopie von Daten) (!Ein besonders langer Dateiname) (!Ein leerer Papierkorb) (!Eine Bildschirmtastatur)




Welche Suchstrategie ist sinnvoll, wenn Du nur das Thema kennst? (Nach einem passenden Suchbegriff im Dateinamen oder Inhalt suchen) (!Alle Dateien sofort löschen) (!Nur den Bildschirm heller stellen) (!Den Ordner zufällig umbenennen)




Warum solltest Du Freigaben in Cloudordnern prüfen? (Damit nur berechtigte Personen Zugriff haben) (!Damit Dateien größer werden) (!Damit Dateinamen verschwinden) (!Damit alle Dateien automatisch öffentlich werden)





Memory

Datei Zusammengehörige digitale Daten
Ordner Sammlung von Dateien
Pfad Genauer Speicherort
Backup Sicherungskopie
Metadaten Informationen über Dateien
Versionierung Bearbeitungsstände ordnen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Projektordner Dateien zu einem gemeinsamen Vorhaben sammeln
Dateiname Inhalt kurz und eindeutig beschreiben
Dateiendung Format einer Datei erkennen
Papierkorb Gelöschte Dateien eventuell wiederherstellen
Backup Wichtige Daten zusätzlich sichern






Kreuzworträtsel

Dateimanager Welches Programm hilft beim Kopieren, Verschieben und Löschen von Dateien?
Backup Wie nennt man eine Sicherungskopie?
Ordner Worin werden Dateien gesammelt?
Metadaten Wie heißen Informationen über eine Datei?
Version Wie nennt man einen bestimmten Bearbeitungsstand?
Suchbegriff Was gibst Du ein, um eine Datei schneller zu finden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine digitale

enthält zusammengehörige Daten und wird meist durch einen

erkannt. Dateien liegen in

, die zusammen eine

bilden. Der genaue Speicherort heißt

. Ein guter Dateiname ist

und beschreibt den Inhalt. Mit einer

unterscheidest Du verschiedene Bearbeitungsstände. Eine

schützt vor Datenverlust. Mit

kannst Du Dateien zusätzlich sortieren und suchen. Vor dem Teilen prüfst Du aus Gründen des

, wer Zugriff erhalten darf.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Ordnercheck: Sieh Dir Deinen Desktop oder Downloadordner an und notiere drei Dinge, die Du verbessern könntest.
  2. Dateinamen verbessern: Formuliere für fünf unklare Beispieldateien bessere Dateinamen mit Datum, Thema und Version.
  3. Suchübung: Suche auf Deinem Gerät eine Datei nur über einen Teil des Namens und beschreibe Deinen Suchweg.
  4. Papierkorb erkunden: Finde heraus, wie gelöschte Dateien auf Deinem Gerät wiederhergestellt werden können, ohne dabei wichtige Dateien zu löschen.


Standard

  1. Projektordner erstellen: Lege für ein Schulprojekt eine sinnvolle Ordnerstruktur mit Quellen, Bildern, Entwürfen und Abgabeordner an.
  2. Dateischema entwickeln: Entwirf ein einheitliches Namensschema für Deine Hausaufgaben oder Unterrichtsmaterialien.
  3. Cloud-Freigabe prüfen: Erkläre an einem Beispiel, welche Personen Zugriff auf einen Teamordner haben sollten und welche nicht.
  4. Versionen vergleichen: Erstelle drei Versionen einer kurzen Textdatei und dokumentiere, was sich von Version zu Version geändert hat.


Schwer

  1. Backup-Plan: Entwickle einen persönlichen Backup-Plan für wichtige Schuldateien, Fotos und Dokumente.
  2. Ordnungsleitfaden: Schreibe einen einseitigen Leitfaden für Deine Klasse: So speichern wir Dateien einheitlich.
  3. Interview: Befrage eine Person aus Schule, Ausbildung oder Büro, wie dort Dateien gespeichert, benannt, gesichert und archiviert werden.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video oder eine Bildschirmaufnahme, in der Du zeigst, wie man Dateien sinnvoll speichert und wiederfindet.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Dateichaos: Du erhältst einen Downloadordner mit 30 unsortierten Dateien. Entwickle eine neue Struktur und begründe Deine Sortierentscheidungen.
  2. Fallanalyse Backup: Eine Schülerin verliert ihren Laptop kurz vor der Abgabe eines Referats. Erkläre, welche Maßnahmen den Schaden verhindert oder verringert hätten.
  3. Teamarbeit beurteilen: Eine Gruppe arbeitet an einer Präsentation, aber alle speichern eigene Versionen mit ähnlichen Namen. Entwickle ein gemeinsames Dateinamens- und Versionsschema.
  4. Datenschutzentscheidung: Entscheide, welche Dateien in einem öffentlichen, einem klasseninternen und einem privaten Ordner gespeichert werden dürfen. Begründe Deine Entscheidung.
  5. Suchstrategie entwickeln: Beschreibe einen systematischen Suchweg für eine Datei, von der Du nur noch Thema, ungefähres Datum und Dateityp kennst.
  6. Ordnerstruktur bewerten: Vergleiche zwei unterschiedliche Ordnerstrukturen und bewerte, welche für ein Jahresprojekt besser geeignet ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe erklären kannst, sondern Dateien praktisch organisierst. Du solltest eine nachvollziehbare Ordnerstruktur anlegen, sinnvolle Dateinamen verwenden, Versionen unterscheiden, eine Datei gezielt suchen, Datenschutz bei Freigaben beachten und einen einfachen Backup-Plan begründen können. Als Lernnachweis eignet sich ein digitales Portfolio mit Bildschirmfotos, kurzer Reflexion, Beispielordnern, Dateinamensschema und Sicherungskonzept.




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Schulfach+

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Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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