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Wortarten und Satzglieder unterscheiden

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Wortarten und Satzglieder unterscheiden




Einleitung

Dieser aiMOOC hilft Dir, Wortarten und Satzglieder sicher zu unterscheiden. Das ist eine zentrale Fähigkeit im Deutschunterricht, weil Du damit erkennst, wie einzelne Wörter aufgebaut sind und welche Aufgabe Wortgruppen im Satz übernehmen. Vereinfacht gesagt: Eine Wortart beschreibt, zu welcher sprachlichen Klasse ein einzelnes Wort gehört. Ein Satzglied beschreibt, welche Funktion ein Wort oder eine Wortgruppe im Satz hat.

Viele Lernende verwechseln Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Präposition und Adverb mit Subjekt, Prädikat, Objekt oder Adverbiale Bestimmung. Das liegt daran, dass beides zur Grammatik gehört. Die Ebenen sind aber verschieden: Wortarten untersuchst Du auf der Wortebene, Satzglieder auf der Satzebene. Ein Satzglied kann aus einem einzigen Wort bestehen, aber auch aus mehreren Wörtern verschiedener Wortarten.

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Grundidee: Zwei verschiedene Ebenen


Wortarten: Was für ein Wort ist das?

Eine Wortart ordnet ein einzelnes Wort nach seinen Eigenschaften. Du fragst: Was für ein Wort ist das? Dabei geht es um Bedeutung, Form, Veränderbarkeit und typische Verwendung. Das Wort Hund ist zum Beispiel ein Nomen, weil es ein Lebewesen bezeichnet, großgeschrieben wird und mit einem Artikel stehen kann: der Hund. Das Wort bellt ist ein Verb, weil es eine Handlung ausdrückt und in Person, Numerus und Tempus verändert werden kann: ich belle, du bellst, er bellte.


Satzglieder: Welche Aufgabe hat die Wortgruppe im Satz?

Ein Satzglied ist ein Bestandteil des Satzes, der eine bestimmte Funktion übernimmt. Du fragst: Welche Aufgabe erfüllt diese Wortgruppe im Satz? In dem Satz Der kleine Hund bellt laut ist Der kleine Hund das Subjekt, weil diese Wortgruppe die Frage Wer oder was bellt? beantwortet. Die Wortgruppe besteht aber aus mehreren Wortarten: Artikel Der, Adjektiv kleine und Nomen Hund.


Der wichtigste Unterschied


Merksatz

Wortarten bestimmen einzelne Wörter. Satzglieder bestimmen die Funktion von Wörtern oder Wortgruppen im Satz.

Ebene Leitfrage Beispiel Ergebnis
Wortart Was für ein Wort ist das? schnell Adjektiv oder je nach Schulgrammatik auch Adverb
Satzglied Welche Aufgabe hat die Wortgruppe im Satz? sehr schnell Adverbiale Bestimmung der Art und Weise
Wortart Was für ein Wort ist das? Buch Nomen
Satzglied Welche Aufgabe hat die Wortgruppe im Satz? ein spannendes Buch Akkusativobjekt


Beispielanalyse

Betrachte den Satz: Am Morgen liest die Schülerin in der Bibliothek ein spannendes Buch.


Satzglieder im Beispielsatz

Satzteil Satzglied Frageprobe
Am Morgen temporale adverbiale Bestimmung Wann liest die Schülerin?
liest Prädikat Was tut die Schülerin?
die Schülerin Subjekt Wer oder was liest?
in der Bibliothek lokale adverbiale Bestimmung Wo liest die Schülerin?
ein spannendes Buch Akkusativobjekt Wen oder was liest die Schülerin?


Wortarten im Beispielsatz

Wort Wortart Begründung
Am Präposition und Artikel in verschmolzener Form Kurzform aus an dem
Morgen Nomen bezeichnet einen Zeitpunkt und wird großgeschrieben
liest Verb drückt eine Handlung aus und ist die finite Verbform
die Artikel begleitet das Nomen
Schülerin Nomen bezeichnet eine Person
in Präposition zeigt ein räumliches Verhältnis an
der Artikel begleitet das Nomen
Bibliothek Nomen bezeichnet einen Ort
ein Artikel begleitet das Nomen
spannendes Adjektiv beschreibt eine Eigenschaft des Buches
Buch Nomen bezeichnet einen Gegenstand


Wortarten im Überblick


Veränderbare Wortarten

Veränderbare Wortarten können ihre Form ändern. Dazu gehören in der Schulgrammatik vor allem Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel und viele Pronomen. Ein Nomen kann in Kasus, Numerus und Genus bestimmt werden. Ein Verb kann nach Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi verändert werden. Ein Adjektiv kann gesteigert werden: hell, heller, am hellsten.

Wortart Typische Frage Beispiel Erkennungsmerkmal
Nomen Wer oder was ist gemeint? Haus, Freude, Lea häufig mit Artikel, großgeschrieben
Verb Was geschieht oder was tut jemand? laufen, denkt, wurde konjugierbar, bildet das Prädikat
Adjektiv Wie ist etwas? freundlich, laut, schwieriger beschreibt Eigenschaften, oft steigerbar
Artikel Welcher Begleiter steht beim Nomen? der, die, das, ein zeigt Genus, Kasus und Numerus an
Pronomen Welches Wort ersetzt oder begleitet ein Nomen? ich, du, dieser, niemand kann für ein Nomen oder eine Nomengruppe stehen


Unveränderbare Wortarten

Unveränderbare Wortarten bleiben in ihrer Form gleich. Dazu gehören zum Beispiel Präposition, Konjunktion, Subjunktion, Adverb, Partikel und Interjektion. Sie sind für den Satzbau sehr wichtig, bilden aber nicht immer allein ein Satzglied.

Wortart Beispiel Aufgabe
Präposition auf, unter, wegen, mit stellt ein Verhältnis her und fordert oft einen bestimmten Kasus
Konjunktion und, oder, denn verbindet Wörter, Satzglieder oder Sätze
Subjunktion weil, dass, obwohl leitet einen Nebensatz ein
Adverb gestern, dort, deshalb macht Angaben zu Zeit, Ort, Grund oder Art
Partikel ja, doch, wohl verändert die Aussageabsicht oder Betonung
Interjektion ach, oh, hey drückt Empfindung oder Ausruf aus


Satzglieder im Überblick


Subjekt

Das Subjekt nennt, wer oder was im Satz handelt, etwas ist oder von etwas betroffen ist. Du findest es meist mit der Frage: Wer oder was? Beispiel: Die Klasse diskutiert über Grammatik. Frage: Wer diskutiert? Antwort: Die Klasse.


Prädikat

Das Prädikat enthält die finite Verbform und bildet den Kern des Satzes. Im Schulunterricht wird es häufig zusammen mit den Satzgliedern bestimmt. In manchen fachwissenschaftlichen Darstellungen wird es enger vom Begriff Satzglied unterschieden, weil es sich nicht wie andere Satzglieder vollständig verschieben lässt. Für die Schulpraxis gilt: Ohne Verb gibt es normalerweise keinen vollständigen deutschen Aussagesatz.


Objekte

Objekte ergänzen das Prädikat. Sie hängen oft vom Verb ab und stehen in einem bestimmten Kasus oder mit einer bestimmten Präposition.

Objektart Frage Beispiel
Akkusativobjekt Wen oder was? Die Schülerin liest ein Buch.
Dativobjekt Wem? Der Lehrer hilft dem Kind.
Genitivobjekt Wessen? Wir gedenken der Opfer.
Präpositionalobjekt Woran, worauf, womit, wofür? Er wartet auf den Bus.


Adverbiale Bestimmungen

Eine Adverbiale Bestimmung gibt nähere Umstände an. Sie kann zum Beispiel Zeit, Ort, Grund oder Art und Weise ausdrücken.

Art Frage Beispiel
Temporale Bestimmung Wann? Seit wann? Wie lange? Am Abend übt sie.
Lokale Bestimmung Wo? Wohin? Woher? Wir lernen in der Schule.
Kausale Bestimmung Warum? Weshalb? Wegen des Regens bleiben wir drinnen.
Modale Bestimmung Wie? Auf welche Weise? Er erklärt die Aufgabe sehr ruhig.


Attribute sind keine selbstständigen Satzglieder

Ein Attribut ist eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzglieds. Es gehört zu einem Nomen und beschreibt es genauer. In der kleine Hund ist kleine ein Adjektiv und zugleich ein Attribut. Das ganze Satzglied kann aber der kleine Hund sein. Deshalb ist ein Attribut meistens ein Satzgliedteil, kein eigenes Satzglied.


Proben zum Bestimmen von Satzgliedern


Umstellprobe

Bei der Umstellprobe verschiebst Du eine Wortgruppe im Satz. Was gemeinsam verschoben werden kann, ist wahrscheinlich ein Satzglied. Beispiel: Am Morgen liest die Schülerin ein Buch. Umgestellt: Die Schülerin liest am Morgen ein Buch. Oder: Ein Buch liest die Schülerin am Morgen. Die Wortgruppen Am Morgen, die Schülerin und ein Buch können als Ganze verschoben werden.


Ersatzprobe

Bei der Ersatzprobe ersetzt Du eine Wortgruppe durch ein kürzeres Wort, meist durch ein Pronomen oder Adverb. Beispiel: Die Schülerin liest ein spannendes Buch in der Bibliothek. Ersatz: Sie liest es dort. Dadurch erkennst Du: Die Schülerin, ein spannendes Buch und in der Bibliothek sind jeweils zusammengehörige Satzglieder.


Frageprobe

Die Frageprobe hilft Dir, die Art eines Satzglieds zu bestimmen. Du fragst zum Beispiel: Wer oder was? für das Subjekt, Wen oder was? für das Akkusativobjekt, Wem? für das Dativobjekt, Wann? für eine temporale Bestimmung oder Wo? für eine lokale Bestimmung. Die Frageprobe allein reicht manchmal nicht aus, ist aber zusammen mit Umstellprobe und Ersatzprobe sehr hilfreich.


Weglassprobe

Bei der Weglassprobe prüfst Du, ob ein Satzteil weggelassen werden kann. Viele adverbiale Angaben sind weglassbar: Am Nachmittag spielt Tom im Park Fußball. Auch Tom spielt Fußball ist ein vollständiger Satz. Die Weglassprobe ist aber vorsichtig zu verwenden, weil manche Ergänzungen vom Verb verlangt werden und trotzdem wie Umstandsangaben aussehen können.

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Typische Fehler und wie Du sie vermeidest


Fehler 1: Ein Satzglied mit einer Wortart verwechseln

Subjekt ist keine Wortart, sondern ein Satzglied. Nomen ist keine Satzgliedfunktion, sondern eine Wortart. In dem Satz Der Hund schläft ist Hund ein Nomen. Die Wortgruppe Der Hund ist das Subjekt.


Fehler 2: Jedes Wort einzeln als Satzglied bestimmen

Satzglieder können aus mehreren Wörtern bestehen. In ein sehr spannendes Buch findest Du mehrere Wortarten: Artikel, Partikel, Adjektiv und Nomen. Zusammen bilden sie im Satz aber vielleicht ein Akkusativobjekt.


Fehler 3: Attribute als eigene Satzglieder behandeln

In die alte Brücke am Fluss sind alte und am Fluss nähere Bestimmungen zum Nomen Brücke. Sie gehören zur größeren Nomengruppe. Das ganze Satzglied kann zum Beispiel die alte Brücke am Fluss sein.


Fehler 4: Präpositionen allein verschieben

Eine Präposition steht meist mit einer Wortgruppe zusammen. In auf dem Tisch ist auf keine eigene Satzgliedfunktion. Die ganze Präpositionalgruppe auf dem Tisch kann eine lokale adverbiale Bestimmung sein.


Schritt-für-Schritt-Methode


So gehst Du sicher vor

  1. Prädikat finden: Suche zuerst die finite Verbform, denn sie ist der Kern des Satzes.
  2. Satzglieder erkennen: Nutze Umstellprobe und Ersatzprobe, um zusammengehörige Wortgruppen zu finden.
  3. Satzglied bestimmen: Nutze Frageprobe und Bedeutung, um Subjekt, Objekt oder adverbiale Bestimmung zu bestimmen.
  4. Wortarten bestimmen: Untersuche danach die einzelnen Wörter innerhalb der Satzglieder.
  5. Kontrolle: Prüfe, ob Du Wortebene und Satzebene nicht vermischt hast.


Übungsbeispiele mit Lösungsidee


Beispiel 1

Satz: Die Kinder bauen im Garten eine Höhle.

Wortgruppe Satzglied Wortarten
Die Kinder Subjekt Artikel und Nomen
bauen Prädikat Verb
im Garten Lokale Bestimmung Präposition mit Artikel und Nomen
eine Höhle Akkusativobjekt Artikel und Nomen


Beispiel 2

Satz: Nach der Schule erklärt Mia ihrem Bruder die Aufgabe geduldig.

Wortgruppe Satzglied Frage
Nach der Schule Temporale Bestimmung Wann erklärt Mia die Aufgabe?
erklärt Prädikat Was tut Mia?
Mia Subjekt Wer erklärt?
ihrem Bruder Dativobjekt Wem erklärt Mia die Aufgabe?
die Aufgabe Akkusativobjekt Wen oder was erklärt Mia?
geduldig Modale Bestimmung Wie erklärt Mia?


Vertiefung: Dasselbe Wort kann unterschiedliche Funktionen haben

Ein Wort behält häufig seine Wortart, kann aber in verschiedenen Sätzen unterschiedliche Satzgliedfunktionen übernehmen. Das Wort morgen kann als Zeitangabe verwendet werden: Morgen schreiben wir einen Test. Dann ist es ein Adverb und bildet eine temporale adverbiale Bestimmung. Das Wort Morgen kann aber auch als Nomen erscheinen: Der Morgen war kalt. Dann ist Der Morgen ein Subjekt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt eine Wortart? (Die Klasse eines einzelnen Wortes) (!Die Funktion einer Wortgruppe im Satz) (!Die Reihenfolge aller Wörter im Text) (!Die Absicht eines ganzen Aufsatzes)




Was beschreibt ein Satzglied? (Die Funktion eines Wortes oder einer Wortgruppe im Satz) (!Die Rechtschreibung eines einzelnen Wortes) (!Die Silbenzahl eines Wortes) (!Die Lautstärke beim Vorlesen)




Welche Frage hilft meistens beim Finden des Subjekts? (Wer oder was) (!Wen oder was) (!Wem) (!Warum)




Welche Wortart ist das Wort laufen meistens? (Verb) (!Nomen) (!Artikel) (!Präposition)




Welche Aussage ist richtig? (Ein Satzglied kann aus mehreren Wörtern bestehen) (!Ein Satzglied besteht immer aus genau einem Wort) (!Jedes Adjektiv ist automatisch ein Subjekt) (!Ein Artikel bildet immer allein ein Satzglied)




Welche Probe hilft beim Erkennen zusammengehöriger Satzglieder? (Umstellprobe) (!Silbenprobe) (!Reimprobe) (!Großschreibprobe)




Was ist die Wortgruppe ein spannendes Buch im Satz Sie liest ein spannendes Buch? (Akkusativobjekt) (!Subjekt) (!Prädikat) (!Dativobjekt)




Welche Wortart begleitet häufig ein Nomen? (Artikel) (!Prädikat) (!Subjekt) (!Objekt)




Welche Aussage zu Attributen ist richtig? (Attribute sind meist Teile eines Satzglieds) (!Attribute sind immer vollständige Sätze) (!Attribute ersetzen immer das Prädikat) (!Attribute sind immer Verben)




Warum darf man Wortarten und Satzglieder nicht gleichsetzen? (Weil sie verschiedene grammatische Ebenen beschreiben) (!Weil sie immer gleich bestimmt werden) (!Weil beide nur für Gedichte gelten) (!Weil Satzglieder keine Bedeutung haben)





Memory

Nomen benennt Lebewesen Dinge Begriffe oder Eigennamen
Verb drückt Handlung Vorgang oder Zustand aus
Adjektiv beschreibt eine Eigenschaft
Subjekt beantwortet Wer oder was
Prädikat enthält die finite Verbform
Akkusativobjekt beantwortet Wen oder was
Dativobjekt beantwortet Wem
Adverbiale Bestimmung macht Angaben zu Zeit Ort Grund oder Art





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Nomen Wortart
Verb Wortart
Artikel Wortart
Subjekt Satzglied
Akkusativobjekt Satzglied
Temporale Bestimmung Satzglied
Präposition Wortart
Dativobjekt Satzglied





Kreuzworträtsel

Nomen Welche Wortart bezeichnet Lebewesen Dinge Begriffe oder Eigennamen?
Verb Welche Wortart bildet meist den Kern des Prädikats?
Subjekt Welches Satzglied antwortet auf Wer oder was?
Objekt Wie nennt man eine Ergänzung des Prädikats?
Adjektiv Welche Wortart beschreibt Eigenschaften?
Attribut Wie heißt eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzglieds?




LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

beschreibt, zu welcher Klasse ein einzelnes Wort gehört. Ein

beschreibt dagegen die Funktion einer Wortgruppe im Satz. Das

findest Du meistens mit der Frage Wer oder was. Das

enthält die finite Verbform. Ein

beantwortet die Frage Wen oder was. Ein

beantwortet die Frage Wem. Eine

macht Angaben zu Umständen wie Zeit Ort Grund oder Art. Mit der

prüfst Du, ob eine Wortgruppe gemeinsam verschoben werden kann. Mit der

kannst Du eine Wortgruppe durch ein Pronomen oder Adverb ersetzen. Ein

ist meist nur ein Teil eines Satzglieds. Ein

begleitet häufig ein Nomen. Eine

steht meistens mit einer Wortgruppe zusammen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortarten sammeln: Sammle zehn Wörter aus einem kurzen Text und ordne sie den Wortarten Nomen Verb Adjektiv Artikel Pronomen Präposition und Adverb zu.
  2. Satzglieder markieren: Markiere in fünf einfachen Sätzen jeweils Subjekt und Prädikat.
  3. Frageprobe anwenden: Erfinde vier Sätze und schreibe zu jedem Satz die passende Frage für Subjekt Akkusativobjekt oder adverbiale Bestimmung auf.
  4. Grammatikplakat: Gestalte ein Plakat mit dem Merksatz Wortarten bestimmen Wörter Satzglieder bestimmen Funktionen im Satz.


Standard

  1. Satzanalyse durchführen: Analysiere einen Absatz aus einem Jugendbuch und trenne zuerst Satzglieder dann Wortarten.
  2. Umstellprobe erklären: Erstelle drei Beispielsätze und zeige jeweils mindestens zwei sinnvolle Umstellungen.
  3. Fehler finden: Schreibe fünf falsche Grammatikbehauptungen zum Thema und korrigiere sie mit Begründung.
  4. Lerntandem: Erkläre einer Mitschülerin oder einem Mitschüler den Unterschied zwischen Nomen und Subjekt anhand von drei eigenen Beispielen.


Schwer

  1. Grammatikerklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo in dem Du an einem Satz Wortarten und Satzglieder getrennt bestimmst.
  2. Sprachvergleich: Vergleiche an einfachen Beispielen wie im Deutschen und in einer anderen Sprache Satzglieder oder Wortarten erkannt werden.
  3. Diagnosebogen: Entwickle einen kleinen Test mit Lösungen der typische Verwechslungen zwischen Wortarten und Satzgliedern aufdeckt.
  4. Textüberarbeitung: Schreibe einen kurzen Bericht und überarbeite ihn gezielt indem Du Satzglieder umstellst und die Wirkung auf Betonung und Verständlichkeit beschreibst.



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Lernkontrolle

  1. Analyse begründen: Erkläre an einem selbst gewählten Satz warum eine Wortgruppe ein Satzglied ist und welche Wortarten in ihr vorkommen.
  2. Transfer auf neue Sätze: Bestimme in einem unbekannten Text zuerst die Satzglieder und anschließend die Wortarten der wichtigsten Wörter.
  3. Fehlvorstellung korrigieren: Widerlege die Aussage Ein Nomen ist immer ein Subjekt mit zwei Beispielen.
  4. Proben vergleichen: Vergleiche Umstellprobe Ersatzprobe und Frageprobe und erkläre welche Probe in welchem Fall besonders hilfreich ist.
  5. Attribute einordnen: Zeige an drei Nomengruppen warum Attribute keine selbstständigen Satzglieder sein müssen.
  6. Wirkung der Umstellung: Untersuche wie sich die Betonung verändert wenn verschiedene Satzglieder an den Satzanfang gestellt werden.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du die Ebenen der Grammatik sicher trennst. Wichtig ist, dass Du einzelne Wörter nach Wortarten bestimmen kannst, Satzglieder mit geeigneten Proben erkennst und Deine Entscheidungen begründest. Außerdem solltest Du erklären können, warum eine Wortgruppe aus mehreren Wortarten bestehen kann und trotzdem ein einziges Satzglied bildet. Ein guter Lernnachweis enthält Beispiele, vollständige Satzanalysen, eigene Erklärungen, eine Fehlerkorrektur und eine kurze Reflexion darüber, welche Proben Dir beim Bestimmen besonders geholfen haben.




OERs zum Thema



Medien


Wikimedia Commons

  1. : Übersicht zur Einteilung von Wortarten.
  2. : Darstellung einer einfachen Baumstruktur als Hilfe zum Verständnis von Satzaufbau.
  3. : Syntaxbaum zu einem deutschen Satz mit Verbzweitstellung.
  4. : Übersicht über sprachliche Analyseebenen.


Links


Zusammenfassung

Wortarten und Satzglieder gehören beide zur Grammatik, beschreiben aber unterschiedliche Ebenen. Wortarten ordnen einzelne Wörter nach Eigenschaften wie Bedeutung, Form und Verwendung. Satzglieder beschreiben die Aufgabe einer Wortgruppe im Satz. Ein Nomen kann Teil des Subjekts, eines Objekts oder einer adverbialen Bestimmung sein. Ein Adjektiv kann ein Attribut innerhalb eines Satzglieds sein oder als Teil einer adverbialen Bestimmung auftreten. Wenn Du zuerst die Satzglieder mit Umstellprobe und Ersatzprobe findest und danach die Wortarten innerhalb dieser Satzglieder bestimmst, vermeidest Du die häufigsten Fehler.


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