Merkwörter richtig schreiben - Rechtschreibung und Zeichensetzung


Merkwörter richtig schreiben - Rechtschreibung und Zeichensetzung
Einleitung
Merkwörter richtig schreiben – Rechtschreibung und Zeichensetzung hilft Dir, schwierige Wörter sicher zu schreiben und Texte verständlich zu gestalten. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Merkwörter erkennst, wie Du Rechtschreibstrategien nutzt und wie Du mit Satzzeichen Sinn, Pausen und Satzarten deutlich machst. Der Kurs eignet sich besonders für den Deutschunterricht in der Grundschule und in den Klassen 5 bis 6, kann aber auch zur Wiederholung in höheren Klassen genutzt werden.

Rechtschreibung ist mehr als das Auswendiglernen einzelner Wörter. Du kombinierst mehrere Wege: Du sprichst Wörter deutlich, Du zerlegst sie in Silben, Du suchst verwandte Wörter, Du beachtest Regeln, Du schlägst nach und Du merkst Dir besondere Schreibweisen. Zeichensetzung ergänzt die Rechtschreibung: Punkte, Kommas, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Doppelpunkte und Anführungszeichen zeigen, wie ein Text gelesen und verstanden werden soll.
Kursinfo
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Fach | Deutsch |
| Thema | Merkwörter, Rechtschreibung, Zeichensetzung |
| Niveau | Klasse 3-4, Klasse 5-6, Wiederholung für höhere Klassen |
| Kompetenzen | richtig schreiben, Texte überarbeiten, Kommasetzung, Wörterbucharbeit |
| Ziel | Du schreibst häufige Fehlerwörter sicherer und setzt Satzzeichen bewusster. |
Was sind Merkwörter?
Merkwörter sind Wörter, deren Schreibweise Du Dir besonders einprägen musst. Man kann sie nicht immer vollständig durch eine einfache Regel erklären. Manchmal hilft eine Regel nur teilweise, manchmal hilft eine Wortfamilie, manchmal musst Du die schwierige Stelle einfach genau ansehen und üben.
Beispiele für typische Merkwörter sind Vater, Vogel, viel, vielleicht, nämlich, während, Fahrrad, Theater, Maschine, Rhythmus und Computer. Bei solchen Wörtern lohnt es sich, die schwierige Stelle sichtbar zu markieren: das v in Vogel, das h in Fahrrad, das ie in viel oder das th in Theater.
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Mitsprechwörter, Nachdenkwörter und Merkwörter
In der Rechtschreibdidaktik unterscheidet man oft drei hilfreiche Gruppen. Diese Einteilung hilft Dir, eine passende Strategie zu wählen.
- Mitsprechwörter: Du kannst sie richtig schreiben, wenn Du langsam, deutlich und in Silben sprichst, zum Beispiel Lampe, Hose oder Tomate.
- Nachdenkwörter: Du musst eine Strategie anwenden, zum Beispiel verlängern, ableiten oder eine Regel nutzen. Aus Hund wird beim Verlängern Hunde, deshalb hörst Du das d.
- Merkwörter: Du musst Dir eine besondere Schreibweise merken oder sie nachschlagen, zum Beispiel Vater, Vogel, nämlich oder Rhythmus.
Diese Gruppen sind keine starren Schubladen. Ein Wort kann für Anfängerinnen und Anfänger ein Merkwort sein, später aber durch eine Strategie leichter werden. Wichtig ist: Du fragst Dich immer, welche Strategie Dir bei genau diesem Wort hilft.
Warum richtige Rechtschreibung wichtig ist
Rechtschreibung macht Texte lesbar, eindeutig und zuverlässig. Wenn Du eine Nachricht, einen Bericht, eine Geschichte oder eine Bewerbung schreibst, soll die Leserin oder der Leser den Inhalt schnell verstehen. Fehler können den Sinn verändern oder vom Inhalt ablenken. Richtiges Schreiben bedeutet aber nicht, niemals Fehler zu machen. Es bedeutet, Fehler zu finden, aus ihnen zu lernen und Texte sorgfältig zu überarbeiten.

Dieses Straßenschild zeigt: Rechtschreibung verändert sich auch durch Regeln und Reformen. Für die Schule ist deshalb wichtig, dass Du die heute geltenden Schreibweisen übst, Merkwörter sicher lernst und bei Unsicherheit ein Wörterbuch oder eine zuverlässige digitale Hilfe verwendest.
Rechtschreibstrategien im Überblick
Rechtschreibstrategien sind Denkwerkzeuge. Sie helfen Dir, Wörter nicht nur auswendig zu lernen, sondern bewusst zu prüfen.
- Silben schwingen: Sprich das Wort langsam in Silben. Bei To-ma-te hörst Du die Silben deutlich.
- Verlängern: Verlängere ein Wort, damit Du den Endlaut hörst. Aus rund wird runde, deshalb schreibst Du am Ende d.
- Ableiten: Suche ein verwandtes Wort. Aus Häuser wird Haus, deshalb schreibst Du äu.
- Wortstamm erkennen: Achte auf gleiche Bausteine in einer Wortfamilie, zum Beispiel fahren, Fahrer, Fahrrad.
- Großschreibung prüfen: Substantive, Eigennamen und Satzanfänge werden großgeschrieben.
- Nachschlagen: Wenn keine Strategie sicher hilft, prüfe die Schreibweise im Wörterbuch.
- Merken und wiederholen: Schwierige Wörter übst Du mit Karten, Listen, Sätzen und regelmäßiger Wiederholung.
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Strategie 1: Silben schwingen und deutlich sprechen
Beim Silben schwingen sprichst Du ein Wort rhythmisch in Silben. Das hilft besonders bei Mitsprechwörtern und bei Wörtern, in denen Du sonst Buchstaben auslassen würdest. Du kannst dazu klatschen, gehen, schwingen oder Silbenbögen unter ein Wort zeichnen.
Beispiele: To-ma-te, Ba-na-ne, Ka-me-ra, Fe-ri-en. Bei vielen Wörtern hörst Du dadurch, dass jede Silbe einen Vokal oder Umlaut enthält. Wenn Du sehr schnell sprichst, verschluckst Du leicht Laute. Wenn Du langsam und deutlich sprichst, kannst Du genauer schreiben.
Merke: Silben helfen beim Hören, aber sie lösen nicht jedes Rechtschreibproblem. Bei Vater hörst Du zwar die Silben, aber das V musst Du Dir merken.
Strategie 2: Verlängern
Beim Verlängern machst Du ein Wort länger, damit ein schwer hörbarer Laut deutlicher wird. Das hilft besonders am Wortende, weil dort im Deutschen viele Laute ähnlich klingen.
Beispiele: Aus Hund wird Hunde. Du hörst das d. Aus Berg wird Berge. Du hörst das g. Aus kalt wird kälter. Du hörst das t.
Diese Strategie hilft auch bei Adjektiven: lieb wird liebe, gelb wird gelbe, klug wird kluge. Verlängern ist besonders nützlich, wenn Du zwischen b und p, d und t oder g und k unsicher bist.
Strategie 3: Ableiten
Beim Ableiten suchst Du ein verwandtes Wort. So kannst Du schwierige Schreibweisen erklären. Besonders wichtig ist diese Strategie bei ä und äu.
Beispiele: Häuser kommt von Haus, deshalb schreibst Du äu. Bäume kommt von Baum, deshalb schreibst Du äu. kräftig gehört zu Kraft, deshalb schreibst Du ä. Zähne gehört zu Zahn, deshalb schreibst Du ä.
Ableiten hilft Dir, Zusammenhänge zu sehen. Du lernst nicht nur ein einzelnes Wort, sondern eine Wortfamilie. Trotzdem gibt es Wörter, bei denen Ableiten nicht hilft. Dann brauchst Du eine Merkhilfe oder ein Wörterbuch.
Strategie 4: Wortbausteine und Wortfamilien erkennen
Viele Wörter bestehen aus Wortbausteinen. Wenn Du diese Bausteine erkennst, schreibst Du sicherer. Der Wortstamm bleibt in einer Wortfamilie oft gleich.
Beispiel: fahren, Fahrer, Fahrt, Fahrrad, Gefahr. Du erkennst, dass der Stamm mit fahr zusammenhängt. Das hilft beim h in vielen Wörtern dieser Familie. Ein anderes Beispiel ist nehmen, nimmt, genommen, Annahme. Hier musst Du genau prüfen, wie sich der Stamm verändert.
Wortbausteine sind auch bei Vorsilben und Nachsilben hilfreich. Häufige Vorsilben sind ver-, vor-, be-, ge- und ent-. Häufige Nachsilben sind -ung, -heit, -keit, -nis und -schaft. Viele Nachsilben zeigen Dir, dass ein Wort ein Substantiv ist und großgeschrieben wird: die Freundschaft, die Wahrheit, die Bewegung.
Strategie 5: Merkhilfen für schwierige Stellen
Eine gute Merkhilfe macht die schwierige Stelle eines Wortes sichtbar. Viele Lehrkräfte nennen diese Stelle auch Lupenstelle. Du schaust mit der Lupe auf genau den Teil, den Du leicht falsch schreiben würdest.
- Lupenstelle markieren: Schreibe Vogel, heute, nämlich oder Rhythmus farbig oder fett.
- Merksatz bilden: Zu nämlich passt der bekannte Hinweis: Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich. Der Satz ist alt und frech, aber viele merken sich dadurch, dass nämlich ohne h nach dem ä geschrieben wird.
- Wortbild einprägen: Schau das Wort genau an, decke es ab, schreibe es aus dem Gedächtnis und vergleiche.
- Beispielsatz schreiben: Schreibe das Merkwort in einen eigenen Satz. So verknüpfst Du Bedeutung und Schreibweise.
- Wiederholen: Übe Merkwörter mehrmals in größeren Abständen. Kurze, regelmäßige Wiederholung wirkt besser als einmaliges Abschreiben.
Häufige Merkwörter und typische Stolperstellen
Viele Fehler entstehen an ähnlichen Stellen. Wenn Du diese Stolperstellen kennst, kannst Du gezielter üben.
- Wörter mit v: Vater, Vogel, viel, vier, vielleicht, vor, von.
- Wörter mit stummem h: gehen, sehen, stehen, wohnen, nehmen, Fahrrad.
- Wörter mit Dehnungszeichen: Saal, Boot, See, leer, Meer.
- Fremdwörter: Theater, Maschine, Computer, Rhythmus, Chemie.
- Wörter mit Doppelkonsonanten: kommen, rennen, Wasser, Mutter, schnell.
- das und dass: Das kann oft durch dieses oder welches ersetzt werden. Dass leitet einen Nebensatz ein.
Groß- und Kleinschreibung richtig anwenden
Die Groß- und Kleinschreibung ist ein wichtiger Teil der deutschen Rechtschreibung. Besonders wichtig sind diese Regeln:
- Satzanfänge werden großgeschrieben: Heute übe ich Merkwörter.
- Nomen und Substantive werden großgeschrieben: das Heft, die Schule, der Fehler.
- Eigennamen werden großgeschrieben: Mia, Berlin, Rhein.
- Höfliche Anredepronomen werden großgeschrieben: Sie, Ihnen, Ihr.
- Nominalisierte Verben und Adjektive werden großgeschrieben: das Lernen, etwas Neues, beim Schreiben.
Ein guter Prüfschritt lautet: Kann ein Artikel davorstehen? Wenn ja, ist das Wort oft ein Nomen oder wie ein Nomen gebraucht: das Schreiben, ein Gutes, die Schöne. Diese Probe hilft häufig, aber Du musst immer den Satz beachten.
Getrennt- und Zusammenschreibung
Bei der Getrennt- und Zusammenschreibung entscheidest Du, ob Wörter einzeln oder als ein Wort geschrieben werden. Das kann schwierig sein, weil sich die Bedeutung ändern kann.
Beispiele: kennen lernen und kennenlernen sind in vielen Fällen beide möglich. Rad fahren schreibt man in der Verbindung mit dem Nomen getrennt, aber radfahren kann als Verb kleingeschrieben werden, wenn es allgemein als Tätigkeit gebraucht wird. Für den Unterricht ist wichtig: Schau auf die Wortart, die Bedeutung und die geltende Schreibweise. Bei Unsicherheit hilft das Wörterbuch.
Besonders bei Merkwörtern lohnt sich ein persönlicher Merksatz. Schreibe nicht nur das Wort ab, sondern notiere ein Beispiel: Ich möchte heute Rad fahren. oder Ich übe das Radfahren.
Wörter mit s, ss und ß
Die Schreibweise von s-Lauten ist eine häufige Fehlerquelle. Eine wichtige Grundregel lautet: Nach einem kurzen Vokal steht häufig ss, nach einem langen Vokal oder Zwielaut steht häufig ß.
Beispiele: Fluss hat einen kurzen Vokal, deshalb ss. Fuß hat einen langen Vokal, deshalb ß. müssen hat einen kurzen Vokal, deshalb ss. groß hat einen langen Vokal, deshalb ß.
Aber auch hier gilt: Höre genau, sprich langsam und prüfe bei Unsicherheit. Viele Wörter mit s-Lauten werden durch Wiederholung sicherer, weil Du ihr Wortbild kennst.
Zeichensetzung: Warum Satzzeichen wichtig sind
Satzzeichen ordnen einen Text. Sie zeigen, wo ein Satz endet, wo eine Frage steht, wo etwas besonders betont wird und wo Teile eines Satzes voneinander getrennt werden. Ohne Satzzeichen kann ein Text verwirrend werden.

Ein Punkt beendet eine Aussage. Ein Fragezeichen beendet eine Frage. Ein Ausrufezeichen zeigt einen Ausruf, eine Aufforderung oder starke Betonung. Ein Komma gliedert einen Satz. Anführungszeichen zeigen wörtliche Rede oder ein Zitat. Der Doppelpunkt kündigt oft eine Erklärung, eine Aufzählung oder wörtliche Rede an.
Kommasetzung verständlich erklärt
Das Komma ist für viele Lernende das schwierigste Satzzeichen. Du musst nicht alle Sonderfälle sofort können. Für den Anfang sind diese Regeln besonders wichtig:
- Komma bei Aufzählungen: Ich brauche Heft, Stift, Lineal und Radiergummi. Vor und steht in einfachen Aufzählungen meist kein Komma.
- Komma zwischen Hauptsätzen: Ich übe Merkwörter, ich kontrolliere meinen Text. Häufig verbindet man solche Sätze besser mit und oder macht zwei Sätze daraus.
- Komma zwischen Hauptsatz und Nebensatz: Ich übe, weil ich sicherer schreiben möchte.
- Komma vor dass: Ich weiß, dass Merkwörter Übung brauchen.
- Komma bei bestimmten Infinitivgruppen: Ich nehme mir vor, jeden Tag fünf Wörter zu üben.
- Komma bei wörtlicher Rede: Mia sagt: „Ich habe das Wort richtig geschrieben.“
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Wörtliche Rede und Anführungszeichen
Die wörtliche Rede zeigt, was jemand genau sagt. Im Deutschen setzt man Anführungszeichen. Häufig steht davor ein Doppelpunkt.
Beispiel: Mia sagt: „Ich übe heute fünf Merkwörter.“
Wenn der Begleitsatz nach der wörtlichen Rede steht, wird die Zeichensetzung anders: „Ich übe heute fünf Merkwörter“, sagt Mia. Hier steht nach der wörtlichen Rede ein Komma, weil der Begleitsatz folgt. Das ist anspruchsvoll. Übe zuerst einfache Beispiele und kontrolliere dann Schritt für Schritt.
Texte überarbeiten: Die Rechtschreiblupe
Gute Texte entstehen selten beim ersten Schreiben. Profis überarbeiten. Du kannst dafür eine Rechtschreiblupe verwenden. Lies Deinen Text mehrmals, aber jedes Mal mit einer anderen Aufgabe.
- Runde 1: Prüfe Satzanfänge und Satzschlusszeichen.
- Runde 2: Suche Merkwörter und markiere schwierige Stellen.
- Runde 3: Wende Verlängern, Ableiten und Silben an.
- Runde 4: Prüfe Aufzählungen, Nebensätze und dass-Sätze.
- Runde 5: Schlage unsichere Wörter nach.
Diese Methode verhindert, dass Du alles gleichzeitig prüfen musst. Du arbeitest genauer und findest mehr Fehler.
Persönliche Merkwörterliste anlegen
Eine Merkwörterliste ist besonders wirksam, wenn sie persönlich ist. Schreibe nicht nur Wörter auf, die allgemein schwierig sind. Schreibe vor allem Wörter auf, die Du selbst häufig falsch schreibst.
Eine gute Merkwörterkarte enthält das Wort, die schwierige Stelle, eine Strategie, einen Beispielsatz und das Datum der Wiederholung. Beispiel: vielleicht – schwierige Stelle: v und ie – Satz: Vielleicht übe ich morgen weiter. Wiederhole zuerst am selben Tag, dann nach wenigen Tagen und später nach einer Woche.

Beispiel: Vom Fehler zur sicheren Schreibweise
Stell Dir vor, Du schreibst Farat statt Fahrrad. Das ist kein Grund zur Scham, sondern ein Hinweis. Du kannst so vorgehen: Zuerst sprichst Du das Wort langsam: Fahr-rad. Dann suchst Du die Wortfamilie: fahren, Fahrer, Fahrt. Du erkennst den Stamm fahr. Danach markierst Du die schwierigen Stellen: Fahrrad hat ein h und ein doppeltes r. Zum Schluss schreibst Du einen Satz: Mein Fahrrad steht im Hof.
So wird aus einem Fehler ein Lernweg. Das ist der Kern guter Rechtschreibung: erkennen, erklären, merken, anwenden.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Merkwörter sind, und Du kannst sie gezielt üben. Du kennst wichtige Rechtschreibstrategien wie Silben schwingen, Verlängern und Ableiten. Du kannst typische Stolperstellen wie v, stummes h, ie, ss und ß bewusster prüfen. Außerdem kannst Du Satzschlusszeichen, Kommas bei Aufzählungen und Kommas in einfachen Haupt- und Nebensatzgefügen anwenden.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Merkwort? (Ein Wort mit besonderer Schreibweise) (!Ein Wort ohne Bedeutung) (!Ein Wort ohne Buchstaben) (!Ein Wort das immer falsch ist)
Welche Strategie hilft bei Hund? (Verlängern) (!Ausmalen) (!Raten) (!Weglassen)
Welche Schreibweise ist richtig? (vielleicht) (!fileicht) (!fieleicht) (!vileicht)
Woran erkennst Du häufig ein Nomen? (An einem möglichen Artikel) (!An der Wortlänge) (!An einem Fragezeichen) (!An der Farbe)
Welches Satzzeichen steht am Ende einer Frage? (Fragezeichen) (!Komma) (!Punkt) (!Doppelpunkt)
Welche Schreibweise ist richtig? (Fahrrad) (!Farad) (!Fahrad) (!Farrad)
Was hilft beim Wort Häuser? (Ableiten) (!Löschen) (!Kürzen) (!Vertauschen)
Wann steht in einfachen Aufzählungen ein Komma? (Zwischen aufgezählten Teilen) (!Nach jedem Satzanfang) (!Immer vor und) (!Nie in einem Satz)
Welche Schreibweise ist richtig? (nämlich) (!nähmlich) (!nemlich) (!nämlih)
Was prüfst Du mit der Rechtschreiblupe? (Einen Text Schritt für Schritt) (!Nur die Überschrift) (!Nur die Seitenzahl) (!Nur die Schriftgröße)
Memory
| Merkwort | Schwierige Schreibweise merken |
| Verlängern | Hunde zeigt das d |
| Ableiten | Häuser kommt von Haus |
| Silben | To ma te langsam sprechen |
| Komma | Satzteile gliedern |
| Punkt | Aussagesatz beenden |
| Wörterbuch | Unsichere Schreibung prüfen |
| Lupenstelle | Schwierige Stelle markieren |
Drag and Drop
| Ordne die richtige Strategie zu. | Beispiel |
|---|---|
| Silben schwingen | To ma te deutlich sprechen |
| Verlängern | Hund wird Hunde |
| Ableiten | Bäume kommt von Baum |
| Merken | Vogel mit V schreiben |
| Nachschlagen | Schreibweise im Wörterbuch prüfen |
| Komma setzen | Ich übe weil ich sicherer werden will |
Kreuzworträtsel
| Merkwort | Wie nennt man ein Wort dessen Schreibweise du dir besonders einprägen musst? |
| Komma | Welches Satzzeichen gliedert Aufzählungen und Nebensätze? |
| Silben | Worin zerlegst du Wörter beim deutlichen Sprechen? |
| Ableiten | Welche Strategie nutzt verwandte Wörter? |
| Punkt | Welches Satzzeichen beendet einen Aussagesatz? |
| Zitat | Wie nennt man eine wörtlich übernommene Aussage? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Merkwörterliste: Sammle zehn Wörter, die Du häufig falsch schreibst, und markiere jeweils die schwierige Stelle.
- Silbenübung: Schreibe fünf Wörter in Silben auf und zeichne Silbenbögen darunter.
- Satzzeichenjagd: Suche in einem kurzen Text alle Punkte, Kommas und Fragezeichen und erkläre ihre Aufgabe.
- Wörterbuchtraining: Schlage fünf unsichere Wörter nach und notiere die richtige Schreibweise mit einem Beispielsatz.
Standard
- Rechtschreibkartei: Erstelle Karteikarten mit Merkwort, Lupenstelle, Strategie, Beispielsatz und Wiederholungsdatum.
- Fehleranalyse: Überarbeite einen eigenen Text und sortiere Deine Fehler in Mitsprechwörter, Nachdenkwörter und Merkwörter.
- Kommawerkstatt: Schreibe fünf Sätze mit Aufzählungen und fünf Sätze mit weil oder dass und setze die Kommas.
- Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo zu einer Rechtschreibstrategie und schreibe dafür ein übersichtliches Drehbuch.
Schwer
- Rechtschreibprojekt: Entwickle für Deine Klasse eine Übungsstation zu v-Wörtern, stummem h oder s-Lauten mit Lösungskarte.
- Textüberarbeitung: Nimm einen fehlerhaften Text, korrigiere ihn und begründe mindestens zehn Korrekturen mit Strategien oder Regeln.
- Interview: Befrage Mitschülerinnen, Mitschüler oder Erwachsene zu schwierigen Merkwörtern und erstelle daraus eine Top-Ten-Lernliste.
- Lernplakat: Gestalte ein Plakat, das Rechtschreibstrategien und Zeichensetzung gemeinsam erklärt und mit Beispielen veranschaulicht.

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Lernkontrolle
- Strategie begründen: Erkläre an den Wörtern Hund, Häuser, Vogel und Fahrrad, welche Strategie jeweils hilft und wo Du etwas merken musst.
- Text überarbeiten: Korrigiere einen kurzen Text mit fehlenden Satzzeichen und Rechtschreibfehlern und schreibe anschließend auf, welche Prüfstrategie Du verwendet hast.
- Fehler ordnen: Sortiere zehn Rechtschreibfehler in die Gruppen Mitsprechwörter, Nachdenkwörter und Merkwörter und begründe Deine Entscheidung.
- Transferaufgabe: Schreibe einen eigenen Tagebucheintrag mit mindestens fünf Merkwörtern, zwei Aufzählungen und zwei Nebensätzen mit Komma.
- Partnerprüfung: Tausche einen Text mit einer Partnerin oder einem Partner, markiere unsichere Wörter und erklärt Euch gegenseitig die passende Strategie.
- Regel anwenden: Formuliere eigene Beispiele zu s, ss und ß und erkläre, warum die jeweilige Schreibweise passt.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du Rechtschreibung und Zeichensetzung nicht nur auswendig kannst, sondern bewusst anwendest.
- Merkwörtermappe: Eine persönliche Sammlung mit mindestens 20 Merkwörtern, Lupenstellen, Beispielsätzen und Wiederholungsnachweisen.
- Strategieerklärung: Eine schriftliche Erklärung zu mindestens vier Rechtschreibstrategien mit eigenen Beispielen.
- Überarbeiteter Text: Ein eigener Text mit sichtbarer Erstfassung, Korrekturzeichen und sauberer Endfassung.
- Zeichensetzungsnachweis: Mindestens zehn eigene Sätze, in denen Du Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Komma, Doppelpunkt und Anführungszeichen korrekt verwendest.
- Reflexion: Eine kurze Selbsteinschätzung, welche Wörter Dir noch schwerfallen und wie Du weiterüben willst.
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