Zum Inhalt springen

Treffende Verben und Adjektive verwenden - Schreiben und Überarbeiten

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 1. Juli 2026, 17:25 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



Treffende Verben und Adjektive verwenden - Schreiben und Überarbeiten



Einleitung

Treffende Verben und Adjektive machen Texte genauer, lebendiger und verständlicher. Wenn Du schreibst, reicht es oft nicht, einfach nur zu sagen, dass jemand etwas macht oder dass etwas schön ist. Gute Texte entstehen, wenn Du Wörter auswählst, die genau zeigen, was passiert, wie etwas wirkt und welche Stimmung entsteht. Deshalb gehört die Arbeit an Verben und Adjektiven zu den wichtigsten Strategien beim Schreiben und Überarbeiten.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du blasse Wörter erkennst, wie Du passende Alternativen findest und wie Du Deinen Text so überarbeitest, dass er anschaulich, präzise und abwechslungsreich wird. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele schwierige Wörter zu verwenden. Entscheidend ist, dass jedes Wort zum Inhalt, zur Textsorte und zur Wirkung passt.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=vxVRO6B5JRM |500|center}}


Grundlagen: Warum treffende Wörter wichtig sind

Beim Schreibprozess planst, formulierst und überarbeitest Du einen Text. Treffende Verben und Adjektive helfen Dir in jeder Phase. Beim ersten Schreiben können einfache Wörter sinnvoll sein, weil Du Deine Gedanken schnell notierst. Beim Überarbeiten prüfst Du anschließend, ob Deine Wörter genau genug sind. Aus gehen kann zum Beispiel schleichen, stolpern, eilen oder schlendern werden. Aus gut kann je nach Zusammenhang hilfreich, überzeugend, spannend, klar oder fair werden.

Ein treffendes Wort erfüllt mehrere Aufgaben:

  1. Genauigkeit: Es beschreibt eine Handlung, Eigenschaft oder Wirkung möglichst präzise.
  2. Anschaulichkeit: Es hilft den Lesenden, sich eine Situation bildlich vorzustellen.
  3. Stimmung: Es erzeugt eine passende Atmosphäre, zum Beispiel Spannung, Ruhe, Freude oder Bedrohung.
  4. Abwechslung: Es vermeidet Wiederholungen und macht den Text angenehmer lesbar.
  5. Textsortenangemessenheit: Es passt zu Erzählung, Beschreibung, Bericht, Argumentation oder Brief.


Verben: Handlungen genau ausdrücken

Verben beschreiben Handlungen, Vorgänge und Zustände. Sie sind für einen Text besonders wichtig, weil sie Bewegung, Veränderung und Spannung erzeugen. Viele Texte wirken schwach, wenn sie zu viele allgemeine Verben enthalten, zum Beispiel machen, gehen, sagen, sehen, sein oder haben. Diese Verben sind nicht falsch, aber sie sind oft ungenau.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=dz7Ox0RTdRg |500|center}}

Ein treffendes Verb zeigt genauer, was geschieht:

  1. gehen: schleichen, stapfen, rennen, schlendern, hinken, marschieren, taumeln.
  2. sagen: flüstern, rufen, erwidern, stammeln, berichten, behaupten, erklären.
  3. sehen: entdecken, beobachten, mustern, erkennen, erblicken, betrachten.
  4. machen: bauen, gestalten, lösen, vorbereiten, herstellen, ordnen, verändern.
  5. sein: wirken, erscheinen, bleiben, bestehen, liegen, stehen, gelten.

Ein Beispiel zeigt den Unterschied:

Unüberarbeitet: Der Junge ging durch den Wald und sah ein Tier. Er sagte etwas zu seinem Freund.

Überarbeitet: Der Junge schlich durch den dunklen Wald und entdeckte zwischen den Farnen ein Reh. Er flüsterte seinem Freund eine Warnung zu.

Die überarbeitete Fassung ist genauer. Die Verben schlich, entdeckte und flüsterte zeigen nicht nur, was passiert, sondern auch, wie die Situation wirkt.


Adjektive: Eigenschaften passend beschreiben

Adjektive beschreiben Eigenschaften, Merkmale und Eindrücke. Sie beantworten häufig Fragen wie: Wie ist etwas? Wie wirkt etwas? Welche Eigenschaft hat eine Person, ein Gegenstand, ein Ort oder eine Situation? Adjektive können einen Text anschaulicher machen, aber nur, wenn sie wirklich etwas beitragen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=l3bmUz9mwZY |500|center}}

Viele Texte enthalten sehr allgemeine Adjektive wie schön, gut, schlecht, groß, klein, interessant oder toll. Solche Wörter können passen, bleiben aber oft ungenau. Treffendere Adjektive entstehen, wenn Du genauer fragst:

  1. Was genau ist schön? Ist es farbenfroh, hell, harmonisch, gepflegt, eindrucksvoll oder elegant?
  2. Was genau ist gut? Ist es sinnvoll, hilfreich, überzeugend, gerecht, sorgfältig oder verständlich?
  3. Was genau ist schlecht? Ist es unklar, riskant, unfair, langweilig, beschädigt oder widersprüchlich?
  4. Was genau ist groß? Ist es riesig, weitläufig, hoch, ausgedehnt oder geräumig?
  5. Was genau ist interessant? Ist es überraschend, ungewöhnlich, rätselhaft, lehrreich oder aktuell?

Ein Beispiel:

Unüberarbeitet: Das Haus war schön und groß. Im Garten standen viele Blumen.

Überarbeitet: Das Haus wirkte hell, geräumig und einladend. Im Garten blühten leuchtende Tulpen und duftende Rosen.

Die überarbeitete Fassung erzeugt ein genaueres Bild. Die Adjektive passen zur Wirkung des Hauses und zur Wahrnehmung des Gartens.


Schreiben und Überarbeiten als Prozess

Gute Texte entstehen selten sofort. Viele Autorinnen und Autoren schreiben zuerst eine Rohfassung und überarbeiten sie anschließend. Beim Überarbeiten prüfst Du nicht nur Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch Wortwahl, Satzbau, Zusammenhang und Wirkung.


Schritt 1: Blasse Wörter markieren

Lies Deinen Text langsam durch und markiere allgemeine Wörter. Besonders häufig findest Du blasse Verben und Adjektive an Stellen, an denen Du schnell geschrieben hast. Achte auf Wörter wie machen, gehen, sagen, sehen, tun, sein, haben, gut, schön, nett, toll, schlecht und interessant.

Frage Dich bei jedem markierten Wort: Ist es genau genug? Kann ich mir die Situation dadurch gut vorstellen? Passt das Wort zur Stimmung und zur Textsorte?


Schritt 2: Bedeutung klären

Bevor Du ein Wort ersetzt, musst Du wissen, was Du ausdrücken willst. Ein anderes Wort ist nicht automatisch besser. Es muss inhaltlich passen. Aus gehen kann nicht immer rennen werden. Wenn eine Figur heimlich unterwegs ist, passt vielleicht schleichen. Wenn sie müde ist, passt trotten. Wenn sie fröhlich und ohne Eile unterwegs ist, passt schlendern.

Beim Überarbeiten hilft diese Frage: Welche Handlung, Eigenschaft oder Wirkung meine ich genau?


Schritt 3: Wortfeld nutzen

Ein Wortfeld sammelt Wörter mit ähnlicher Bedeutung. Wortfelder helfen Dir, treffende Alternativen zu finden. Beim Wortfeld sagen findest Du zum Beispiel fragen, antworten, rufen, flüstern, schimpfen, erklären, behaupten, versprechen oder widersprechen. Jedes Wort verändert die Wirkung.

Ein Wortfeld ist besonders nützlich, wenn Du Wiederholungen vermeiden möchtest. Dabei sollst Du aber nicht wahllos ersetzen. Prüfe immer, ob das neue Wort zur Situation passt.


Schritt 4: Textsorte beachten

Die passende Wortwahl hängt stark von der Textsorte ab. In einer Erzählung darf Sprache bildhaft und stimmungsvoll sein. In einer Beschreibung soll sie genau und sachlich sein. In einem Bericht muss sie knapp, klar und neutral bleiben. In einer Argumentation sollen Wörter logisch, differenziert und überzeugend wirken.

Beispiele:

  1. Erzählung: Der Wind peitschte gegen die Fenster.
  2. Beschreibung: Der Tisch ist rechteckig, massiv und dunkelbraun.
  3. Bericht: Die Gruppe verließ das Gebäude um 10 Uhr.
  4. Argumentation: Das Beispiel ist nachvollziehbar, aber nicht vollständig überzeugend.


Schritt 5: Übertreibungen vermeiden

Nicht jeder Satz braucht viele Adjektive. Zu viele Adjektive können einen Text überladen. Ein treffendes Verb kann oft mehr leisten als mehrere Adjektive. Vergleiche:

Überladen: Der sehr, sehr wütende, laute und böse Mann ging schnell in den kleinen Raum.

Treffender: Der Mann stürmte in den engen Raum.

Das Verb stürmte zeigt bereits Tempo, Stimmung und Handlung. Dadurch wird der Satz kürzer und stärker.


Strategien für treffende Verben

Treffende Verben findest Du, wenn Du genauer auf Handlung, Tempo, Haltung und Absicht achtest. Besonders wichtig ist die Frage, ob das Verb eine Bewegung, eine Wahrnehmung, eine Aussage oder eine Veränderung beschreibt.


Bewegungsverben

Bewegungsverben zeigen, wie sich eine Figur oder ein Gegenstand bewegt. Statt immer gehen zu verwenden, kannst Du die Bewegung genauer beschreiben.

  1. Tempo: eilen, rasen, hasten, schleichen, trödeln.
  2. Körperhaltung: hinken, taumeln, kriechen, stapfen, tänzeln.
  3. Stimmung: schlendern, fliehen, stürmen, schleichen, stolzieren.
  4. Richtung: steigen, sinken, klettern, rutschen, gleiten.

Beispiel: Aus Sie ging zur Tür wird Sie schlich zur Tür, wenn sie vorsichtig ist, oder Sie stürmte zur Tür, wenn sie wütend oder eilig ist.


Verben des Sprechens

Verben des Sprechens zeigen nicht nur, dass jemand spricht, sondern auch wie und mit welcher Absicht. Sie helfen besonders in Dialogen.

  1. Lautstärke: flüstern, rufen, schreien, murmeln.
  2. Gefühl: jubeln, klagen, jammern, fauchen.
  3. Absicht: erklären, warnen, bitten, befehlen, versprechen.
  4. Reaktion: entgegnen, widersprechen, zustimmen, erwidern.

Beispiel: Komm her, sagte sie wirkt neutral. Komm her, flüsterte sie wirkt geheimnisvoll. Komm her, befahl sie wirkt streng.


Verben der Wahrnehmung

Wahrnehmungsverben zeigen, wie eine Figur etwas aufnimmt. Statt sehen kannst Du genauer formulieren: bemerken, entdecken, beobachten, mustern, erkennen oder erblicken.

Beispiel: Er sah den Schatten ist allgemein. Er bemerkte den Schatten zeigt Aufmerksamkeit. Er musterte den Schatten zeigt genaues Betrachten. Er entdeckte den Schatten zeigt Überraschung.


Strategien für treffende Adjektive

Treffende Adjektive entstehen, wenn Du Eigenschaften nicht allgemein, sondern konkret beschreibst. Dabei helfen Sinneseindrücke, genaue Merkmale und die Wirkung auf Leserinnen und Leser.


Sinneseindrücke nutzen

Adjektive können sich auf Sinneseindrücke beziehen:

  1. Sehen: hell, dunkel, matt, glänzend, farbenfroh, blass.
  2. Hören: schrill, leise, dumpf, melodisch, knarrend.
  3. Riechen: frisch, muffig, würzig, süßlich, stechend.
  4. Schmecken: bitter, sauer, salzig, süß, würzig.
  5. Fühlen: rau, glatt, klebrig, weich, kühl, spröde.

Sinnesbezogene Adjektive machen Beschreibungen anschaulich. Sie sollten aber zur Situation passen und nicht zufällig wirken.


Wertende Adjektive prüfen

Wertende Adjektive wie gut, schlecht, schön oder interessant sagen oft mehr über die Meinung der schreibenden Person als über den Gegenstand. In vielen Texten solltest Du genauer formulieren.

Beispiele:

  1. gut kann verständlich, fair, hilfreich, wirksam oder gründlich bedeuten.
  2. schlecht kann unzuverlässig, unklar, gefährlich, langweilig oder unpassend bedeuten.
  3. schön kann harmonisch, elegant, farbenfroh, gepflegt oder ausdrucksstark bedeuten.
  4. interessant kann überraschend, rätselhaft, aktuell, vielschichtig oder lehrreich bedeuten.


Adjektive gezielt einsetzen

Ein Adjektiv ist besonders stark, wenn es eine neue Information liefert. Es ist schwach, wenn es nur etwas wiederholt, das ohnehin klar ist.

Weniger sinnvoll: der nasse Regen, das runde Rad, der weiße Schnee.

Sinnvoller: der eisige Regen, das verrostete Rad, der pulvrige Schnee.

Überlege also: Brauche ich dieses Adjektiv wirklich? Macht es den Text genauer? Erzeugt es eine passende Wirkung?


Beispiele für die Textüberarbeitung


Beispiel 1: Erzählender Text

Rohfassung: Das Mädchen ging in den alten Keller. Es war dunkel und gruselig. Sie hörte ein Geräusch und sagte: Wer ist da?

Überarbeitung: Das Mädchen tastete sich in den alten Keller hinab. Die Luft war kühl und muffig. Plötzlich knarrte etwas hinter den Regalen. Sie flüsterte: Wer ist da?

Begründung: Die Verben tastete, knarrte und flüsterte erzeugen Spannung. Die Adjektive kühl und muffig sprechen die Sinne an und machen die Situation anschaulich.


Beispiel 2: Beschreibung

Rohfassung: Der Hund ist schön und groß. Er hat ein gutes Fell und nette Augen.

Überarbeitung: Der Hund ist kräftig gebaut und hat ein dichtes, glänzendes Fell. Seine wachsamen Augen wirken freundlich und aufmerksam.

Begründung: Die überarbeiteten Adjektive beschreiben sichtbare Merkmale genauer. Die Beschreibung wirkt sachlicher und verständlicher.


Beispiel 3: Bericht

Rohfassung: Die Klasse machte einen Ausflug. Das Wetter war schön. Alle gingen zum Museum.

Überarbeitung: Die Klasse unternahm einen Ausflug. Das Wetter war sonnig und trocken. Anschließend besuchte die Gruppe das Museum.

Begründung: Die Verben unternahm und besuchte passen besser zu einem Bericht als machte und ging. Die Adjektive sind sachlich und genau.


Häufige Fehler und bessere Lösungen

  1. Wortwiederholung: Verwende nicht immer dasselbe Verb, sondern prüfe passende Alternativen.
  2. Übertreibung: Setze Adjektive gezielt ein und vermeide Häufungen.
  3. Unpassende Synonyme: Ein Synonym passt nur, wenn Bedeutung, Stimmung und Textsorte stimmen.
  4. Modewörter: Wörter wie cool, mega oder krass können in Dialogen passen, wirken aber in sachlichen Texten oft ungenau.
  5. Füllwörter: Wörter wie sehr, irgendwie oder total ersetzen keine genaue Beschreibung.


Merksätze

  1. Ein treffendes Verb zeigt genauer, was geschieht.
  2. Ein treffendes Adjektiv zeigt genauer, wie etwas ist oder wirkt.
  3. Nicht jedes einfache Wort ist falsch, aber viele einfache Wörter können genauer ersetzt werden.
  4. Ein starkes Verb ist oft wirkungsvoller als mehrere schwache Adjektive.
  5. Überarbeiten bedeutet, die Wirkung des Textes bewusst zu verbessern.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum sind treffende Verben für Texte wichtig? (Sie beschreiben Handlungen genauer und machen Texte lebendiger) (!Sie ersetzen immer alle Adjektive) (!Sie machen jeden Text automatisch länger) (!Sie dienen nur der Rechtschreibung)




Welches Verb ist in der Situation am treffendsten: Die Figur bewegt sich heimlich zur Tür? (schleichen) (!rennen) (!springen) (!lachen)




Welches Adjektiv ist genauer als gut in dem Satz: Die Erklärung ist gut? (verständlich) (!blau) (!laut) (!rund)




Welche Frage hilft beim Überarbeiten der Wortwahl besonders? (Was meine ich genau) (!Wie viele Wörter kann ich löschen) (!Welche Schriftart passt am besten) (!Wie vermeide ich alle Verben)




Welches Verb passt am besten zu einem leisen Sprechen? (flüstern) (!brüllen) (!rennen) (!bauen)




Welche Formulierung ist anschaulicher? (Der Wind peitschte gegen die Fenster) (!Der Wind war da) (!Der Wind machte etwas) (!Der Wind hatte ein Ding)




Was ist ein Wortfeld? (Eine Sammlung von Wörtern mit ähnlicher Bedeutung) (!Ein Fehler in der Rechtschreibung) (!Ein Abschnitt ohne Satzzeichen) (!Eine Liste aller Nomen im Text)




Warum sollte man nicht zu viele Adjektive verwenden? (Sie können einen Text überladen) (!Sie sind immer grammatisch falsch) (!Sie dürfen nur in Gedichten stehen) (!Sie ersetzen Satzzeichen)




Welche Wortwahl passt eher zu einem sachlichen Bericht? (Die Gruppe besuchte das Museum) (!Die Gruppe gruselte sich mega ins Museum) (!Die Gruppe stolperte lustig ins Museum) (!Die Gruppe zauberte sich ins Museum)




Was gehört zur Überarbeitung eines Textes? (Blasse Wörter markieren und passend ersetzen) (!Alle Sätze gleich lang machen) (!Alle Adjektive streichen) (!Nur die Überschrift ändern)





Memory

schleichen sich heimlich und vorsichtig bewegen
flüstern sehr leise sprechen
geräumig mit viel Platz
muffig unangenehm abgestanden riechend
überarbeiten einen Text gezielt verbessern
Wortfeld Gruppe bedeutungsähnlicher Wörter





Drag and Drop

Ordne die treffenden Überarbeitungen zu. Ausgangswort
gestalten machen
schlendern langsam gehen
flüstern leise sagen
leuchtend sehr hell
verständlich gut erklärt






Kreuzworträtsel

Verb Welche Wortart beschreibt Handlungen, Vorgänge oder Zustände?
Adjektiv Welche Wortart beschreibt Eigenschaften?
Wortfeld Wie heißt eine Sammlung bedeutungsähnlicher Wörter?
Synonym Wie nennt man ein Wort mit ähnlicher Bedeutung?
Revision Wie heißt die gezielte Überarbeitung eines Textes mit einem Fremdwort?
Textsorte Was bestimmt mit, ob Wörter sachlich, erzählend oder argumentierend wirken sollen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Treffende

zeigen genauer, was in einem Text geschieht. Treffende

beschreiben Eigenschaften und Wirkungen genauer. Beim

prüfst Du, ob Deine Wortwahl zum Inhalt und zur Textsorte passt. Ein

hilft Dir, passende Alternativen zu einem allgemeinen Wort zu finden. Ein starkes Verb kann oft mehr Wirkung erzeugen als mehrere

. In einem sachlichen

sollte die Wortwahl klar und neutral bleiben. In einer

darf die Sprache stärker Spannung und Stimmung erzeugen. Ein gutes Synonym passt nur, wenn auch die

stimmt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortdetektiv: Markiere in einem kurzen Text alle Wörter wie machen, gehen, sagen, gut und schön und schreibe jeweils eine passendere Alternative an den Rand.
  2. Verben sammeln: Erstelle ein Wortfeld zu gehen mit mindestens zwölf Verben und ordne sie nach langsam, schnell, heimlich und unsicher.
  3. Adjektive prüfen: Suche fünf allgemeine Adjektive aus Deinem Alltag und ersetze sie durch genauere Wörter, zum Beispiel gut durch hilfreich.
  4. Mini-Überarbeitung: Schreibe drei einfache Sätze und überarbeite jeden Satz so, dass ein treffenderes Verb vorkommt.


Standard

  1. Erzählanfang verbessern: Schreibe einen kurzen Erzählanfang mit absichtlich einfachen Wörtern und überarbeite ihn anschließend mit treffenden Verben und Adjektiven.
  2. Dialog überarbeiten: Verfasse einen Dialog, in dem zuerst immer sagte steht. Ersetze danach fünf Stellen durch passendere Verben des Sprechens.
  3. Beschreibung schärfen: Beschreibe einen Gegenstand im Klassenzimmer sachlich und genau. Achte darauf, nur Adjektive zu verwenden, die wirklich neue Informationen liefern.
  4. Wortwahl begründen: Wähle fünf überarbeitete Wörter aus Deinem Text aus und erkläre schriftlich, warum sie besser passen als die ursprünglichen Wörter.


Schwer

  1. Textsortenvergleich: Schreibe denselben Inhalt einmal als Erzählung und einmal als Bericht. Vergleiche anschließend, wie sich die Wortwahl verändert.
  2. Stimmungswechsel: Überarbeite eine neutrale Szene so, dass sie zuerst bedrohlich und danach fröhlich wirkt. Verändere vor allem Verben und Adjektive.
  3. Schreibkonferenz: Tausche einen Text mit einer Partnerin oder einem Partner und gib gezielte Rückmeldung zu Verben, Adjektiven, Wiederholungen und Wirkung.
  4. Sprachlupe: Untersuche einen Ausschnitt aus einem Jugendbuch oder Sachtext und beschreibe, wie Verben und Adjektive die Wirkung des Textes beeinflussen.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Überarbeitung begründen: Du erhältst einen kurzen Text mit vielen allgemeinen Wörtern. Überarbeite ihn und erkläre danach, welche Wirkung Deine Änderungen haben.
  2. Textsortenentscheidung: Entscheide für drei Sätze, ob sie besser zu einer Erzählung, Beschreibung oder einem Bericht passen. Begründe Deine Entscheidung anhand der Wortwahl.
  3. Wirkung vergleichen: Vergleiche zwei Fassungen desselben Absatzes und erkläre, welche Verben und Adjektive die stärkere Wirkung erzeugen.
  4. Synonyme prüfen: Wähle aus mehreren möglichen Synonymen das passendste aus und erkläre, warum die anderen Wörter weniger gut passen.
  5. Transferaufgabe: Überarbeite einen eigenen Text aus einem anderen Fach, zum Beispiel aus Geschichte, Biologie oder Erdkunde, und verbessere gezielt ungenaue Verben und Adjektive.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du zeigen kannst, wie Wortwahl die Wirkung eines Textes verändert. Du solltest blasse Verben und allgemeine Adjektive erkennen, passende Alternativen aus Wortfeldern auswählen und Deine Entscheidungen begründen können. Außerdem sollst Du beachten, dass die Wortwahl zur Textsorte passt. Ein überzeugender Lernnachweis enthält deshalb einen eigenen Text, eine überarbeitete Fassung, markierte Veränderungen und kurze Begründungen zur Wirkung der neuen Verben und Adjektive.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>