Ulm 1


Ulm 1
Einleitung
Ulm ist eine Großstadt in Baden-Württemberg an der Donau. Die Stadt liegt am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb, grenzt an Bayern und bildet gemeinsam mit Neu-Ulm eine besondere Doppelstadt: Zwei Städte, zwei Bundesländer, aber ein eng verflochtener Lebensraum. Ulm ist bekannt für das Ulmer Münster, das Fischerviertel, das historische Rathaus, den Schwörmontag, die Universität Ulm, die Hochschule für Gestaltung Ulm und als Geburtsstadt von Albert Einstein.

In diesem aiMOOC lernst Du Ulm als historischen, geografischen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Raum kennen. Du untersuchst, warum die Lage an der Donau für Handel, Migration und Stadtentwicklung wichtig war, wie sich eine Reichsstadt organisierte, weshalb das Ulmer Münster ein Bauwerk bürgerlichen Selbstbewusstseins ist und wie Ulm heute Wissenschaft, Design, Mobilität, Erinnerungskultur und demokratische Tradition verbindet.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wo Ulm liegt und warum die Donau, die Blau und die Nähe zu Neu-Ulm für die Stadtentwicklung wichtig sind. Du kannst zentrale Stationen der Ulmer Geschichte beschreiben, darunter die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 854, die Zeit als Reichsstadt, den Großen Schwörbrief, die Eingliederung nach Württemberg und die Entwicklung zur modernen Universitätsstadt. Außerdem kannst Du das Ulmer Münster, das Fischerviertel, das Rathaus, den Schwörmontag, die Bundesfestung Ulm und Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Hans Scholl, Sophie Scholl und Otl Aicher in größere Zusammenhänge einordnen.
Orientierung: Lage und Naturraum
Ulm liegt am linken Ufer der Donau. Das historische Stadtzentrum befindet sich nahe der Stelle, an der die Blau in die Donau mündet. Die Iller mündet südwestlich des Stadtgebiets ebenfalls in die Donau. Diese Flusslage war für Ulm von großer Bedeutung, denn Flüsse waren über Jahrhunderte Verkehrswege, Handelsverbindungen, Energiequellen, Grenzen und Lebensräume zugleich. Die Donau bildet bei Ulm außerdem die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Am anderen Ufer liegt Neu-Ulm, das historisch aus dem ehemaligen rechtsdonauischen Gebiet Ulms hervorging.
Die Umgebung Ulms ist durch mehrere Landschaftsräume geprägt. Im Norden und Osten schließen sich Höhenzüge der Schwäbischen Alb an. Im Westen liegt das Hochsträß, im Süden öffnen sich die Flussräume von Donau und Iller. Dadurch verbindet Ulm städtische Verdichtung, Flusslandschaft, Albhochflächen und regionale Verkehrsachsen. Diese Lage machte die Stadt zu einem wichtigen Oberzentrum in der Region Donau-Iller.
Ulm und Neu-Ulm: Zweilandstadt an der Donau
Ulm und Neu-Ulm wirken im Alltag oft wie ein gemeinsamer Stadtraum. Menschen pendeln zwischen beiden Seiten der Donau, nutzen gemeinsame Verkehrswege, besuchen Schulen, Hochschulen, Arbeitsplätze, Kulturangebote und Veranstaltungen in beiden Städten. Politisch gehören die Städte jedoch zu unterschiedlichen Bundesländern. Ulm liegt in Baden-Württemberg, Neu-Ulm in Bayern. Diese Situation macht die Region zu einem spannenden Beispiel für Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg.
Die Grenze an der Donau entstand nicht zufällig. Nach politischen Umbrüchen zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Ulm zunächst zu Bayern, später zu Württemberg. Das Gebiet rechts der Donau blieb bayerisch. Daraus entwickelte sich Neu-Ulm. Wenn Du Ulm untersuchst, lernst Du deshalb nicht nur eine Stadt kennen, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Geschichte, Grenzen und Alltag miteinander verflochten sind.
Geschichte: Von der Königspfalz zur Reichsstadt
Ulm wurde am 22. Juli 854 erstmals urkundlich erwähnt. Im frühen Mittelalter war Ulm eine Königspfalz, also ein Ort, an dem Könige auf Reisen Station machen und Herrschaft ausüben konnten. Aus dieser Siedlung entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte eine wohlhabende Stadt. Besonders wichtig war die Zeit als Reichsstadt. Eine Reichsstadt unterstand direkt dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und konnte viele Angelegenheiten selbst regeln. Diese Selbstständigkeit stärkte Handel, Handwerk, politische Mitbestimmung und bürgerliches Selbstbewusstsein.
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurde Ulm durch Handel reich. Besonders bedeutend war die Herstellung und der Handel mit Barchent, einem Mischgewebe aus Leinen und Baumwolle. Händler, Handwerker, Zünfte und Patrizier prägten die Stadt. Der Wohlstand zeigte sich in Bauten, Kunstwerken, kirchlichen Stiftungen und in der politischen Organisation. Das Sprichwort „Ulmer Geld“ erinnert bis heute an diese frühere wirtschaftliche Stärke.
Bürgerliche Tradition und Schwörbrief
Ein Schlüssel zur Ulmer Stadtgeschichte ist der Große Schwörbrief von 1397. Er regelte das Verhältnis zwischen Patriziern und Zünften im Stadtrat und stärkte die politische Rolle der organisierten Handwerker. Der Schwörbrief war keine Demokratie im heutigen Sinn, denn politische Mitbestimmung war auf bestimmte männliche Vollbürger beschränkt. Trotzdem zeigt er, wie stark städtische Selbstverwaltung, Regeln des Zusammenlebens und der Anspruch auf Beteiligung in Ulm ausgeprägt waren.
Diese Tradition wird im Schwörmontag sichtbar. Am Schwörmontag legt der Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin Rechenschaft über die Lage der Stadt ab. Das erinnert an die historische Verpflichtung der Stadtführung gegenüber der Bürgerschaft. Zum Schwörmontag gehören heute auch Feste und das Nabada auf der Donau. Damit verbindet Ulm Geschichte, politische Kultur und städtische Identität.

Das Ulmer Münster
Das Ulmer Münster ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Der Grundstein wurde 1377 gelegt, die Vollendung des Hauptturms erfolgte 1890. Der Turm ist 161,53 Meter hoch. Für lange Zeit galt er als höchster Kirchturm der Welt; seit 2025 hat die Sagrada Família in Barcelona diese Rekordhöhe übertroffen. Trotzdem bleibt das Ulmer Münster eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Gotik in Europa.
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Das Münster ist nicht nur ein Kirchenbau, sondern auch ein Symbol der Stadtgesellschaft. Es wurde von Bürgerinnen und Bürgern finanziert und steht für den Anspruch der mittelalterlichen Stadt, ihren Glauben, ihren Wohlstand und ihre Leistungsfähigkeit sichtbar zu machen. Die Bauzeit über viele Jahrhunderte zeigt, dass große kulturelle Projekte Generationen verbinden können. Die Architektur der Gotik ist an Spitzbögen, hohen Fenstern, Maßwerk, Strebewerk und der starken Betonung der Höhe erkennbar. Diese Bauformen sollten Licht, Raum und Transzendenz erfahrbar machen.
Rathaus, Astronomische Uhr und Stadtbild
Das historische Ulmer Rathaus zählt zu den auffälligen Gebäuden der Altstadt. Seine Fassadenmalereien und die Astronomische Uhr zeigen, wie eng im Mittelalter und in der frühen Neuzeit Stadtpolitik, Zeitrechnung, Weltbild, Handel und Repräsentation miteinander verbunden waren. Das Rathaus war nicht nur Verwaltungsgebäude, sondern auch ein Ort städtischer Selbstdarstellung.


Am Stadtbild kannst Du unterschiedliche Epochen ablesen: mittelalterliche Gassen, gotische Kirchenarchitektur, frühneuzeitliche Bürgerhäuser, Reste von Befestigungen, Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, moderne Architektur wie das Stadthaus Ulm und zeitgenössische Bildungs- und Forschungsgebäude. Ulm ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, dass Städte keine starren Gebilde sind. Sie verändern sich ständig, behalten aber Spuren früherer Zeiten.
Fischerviertel und Handwerk an der Blau
Das Fischerviertel liegt an der Blau, kurz vor ihrer Mündung in die Donau. In diesem Quartier lebten und arbeiteten früher vor allem Fischer, Gerber, Müller, Schiffleute und andere Handwerker. Die Lage am Wasser war für viele Berufe wichtig: Wasser trieb Mühlen an, diente als Transportweg und wurde in handwerklichen Produktionsprozessen genutzt. Gleichzeitig brachte die Nähe zum Wasser Risiken wie Hochwasser, Gerüche und Verschmutzung mit sich.

Heute ist das Fischerviertel ein beliebter Ort für Stadtgeschichte, Tourismus und Alltagskultur. Fachwerkhäuser, kleine Brücken, enge Gassen und Wasserläufe machen sichtbar, wie eng Wohnen, Arbeiten und Naturraum früher miteinander verbunden waren. Das Schiefe Haus zeigt außerdem, dass historische Gebäude lebendige Quellen sind: An ihnen lassen sich Bauweise, Materialien, Nutzung, soziale Geschichte und Stadtentwicklung untersuchen.
Donau, Ulmer Schachtel und Migration
Die Donau verbindet Ulm mit vielen Regionen Europas. Über Jahrhunderte fuhren von Ulm aus Boote flussabwärts. Besonders bekannt ist die Ulmer Schachtel, ein einfaches Donau-Boot, das für Waren- und Personentransport genutzt wurde. Viele Menschen, die später als Donauschwaben bezeichnet wurden, brachen von Ulm aus in Richtung Südosteuropa auf. Die Stadt wurde dadurch zu einem Erinnerungsort europäischer Migration.
Die Ulmer Schachtel zeigt, dass Mobilität früher anders funktionierte als heute. Die Fahrt flussabwärts war vergleichsweise einfach, die Rückkehr gegen die Strömung jedoch schwierig. Deshalb wurden viele Boote am Zielort zerlegt und das Holz weiterverwendet. An diesem Beispiel kannst Du erkennen, wie Technik, Geografie, Wirtschaft und Migration zusammenhängen.
Bundesfestung Ulm und militärische Geschichte
Die Bundesfestung Ulm entstand im 19. Jahrhundert als Teil der Verteidigungsplanung des Deutschen Bundes. Sie umfasste Anlagen in Ulm und Neu-Ulm und gehörte zu den größten Festungsanlagen Europas. Forts, Mauern, Gräben und Verteidigungswerke prägten den Stadtraum. Viele Spuren sind bis heute erhalten, etwa an der Wilhelmsburg oder am Fort Oberer Kuhberg.
Die Festung macht deutlich, wie politische Konflikte, Militärtechnik und Stadtentwicklung miteinander verbunden sind. Befestigungsanlagen schützten nicht nur, sondern beeinflussten auch Wachstum, Verkehrswege, Wohngebiete und Landschaft. Heute werden Teile der ehemaligen Festung kulturell, historisch, pädagogisch oder als Grünräume genutzt. Damit verändert sich die Bedeutung militärischer Orte im Laufe der Zeit.
Ulm im Nationalsozialismus und Erinnerungskultur
Ulm war wie andere deutsche Städte in die Geschichte des Nationalsozialismus eingebunden. Jüdische Bürgerinnen und Bürger wurden entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet. Politische Gegnerinnen und Gegner wurden unterdrückt. Der Zweite Weltkrieg brachte Zerstörung über die Stadt. Besonders die Luftangriffe im Dezember 1944 beschädigten große Teile der Altstadt schwer, während das Ulmer Münster vergleichsweise wenig beschädigt wurde.
Ein wichtiger Erinnerungsort ist das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg. Dort befand sich in der frühen NS-Zeit ein Konzentrationslager. Heute informiert der Ort über Verfolgung, Gewalt, Widerstand und Verantwortung. Auch Hans Scholl und Sophie Scholl, die ab 1932 in Ulm aufwuchsen und später zur Widerstandsgruppe Weiße Rose gehörten, verbinden die Stadt mit Fragen von Zivilcourage, Gewissen und Demokratie.
Menschen aus Ulm: Einstein, Scholl, Aicher
Ulm ist mit mehreren Persönlichkeiten verbunden, die weit über die Stadt hinaus bekannt sind. Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Auch wenn seine Familie früh nach München zog, erinnert Ulm an ihn als einen Menschen, der Wissenschaft, Kreativität und kritisches Denken verkörpert.

Hans Scholl und Sophie Scholl wuchsen in Ulm auf. Ihr späterer Widerstand gegen den Nationalsozialismus zeigt, wie wichtig moralische Urteilsfähigkeit und Mut in Diktaturen sind. Otl Aicher, ebenfalls eng mit Ulm verbunden, wurde zu einem der bedeutendsten Gestalter des 20. Jahrhunderts. Er prägte unter anderem visuelle Kommunikation, Piktogramme und die Idee eines verantwortlichen Designs.
Hochschule für Gestaltung und Designgeschichte
Die Hochschule für Gestaltung Ulm, kurz HfG Ulm, wurde 1953 gegründet und bestand bis 1968. Sie knüpfte an Ideen des Bauhauses an, entwickelte sie aber weiter. An der HfG Ulm ging es nicht nur um schöne Formen, sondern um die Frage, wie Gestaltung, Technik, Gesellschaft, Kommunikation und Verantwortung zusammenwirken. Produktdesign, visuelle Kommunikation, Architektur, Information und Film wurden methodisch untersucht.
Die HfG Ulm wurde international einflussreich. Sie steht für eine moderne Vorstellung von Design, bei der Produkte, Zeichen, Systeme und Medien bewusst geplant werden. Wenn Du heute Piktogramme, Leitsysteme, Benutzeroberflächen oder klare Produktformen siehst, begegnen Dir oft Ideen, die mit der Ulmer Designschule verwandt sind. Ulm ist deshalb nicht nur eine historische Stadt, sondern auch ein wichtiger Ort moderner Gestaltung.
Wissenschaftsstadt und Gegenwart
Heute ist Ulm eine Universitätsstadt und ein Standort von Forschung, Medizin, Technologie und Bildung. Die Universität Ulm wurde 1967 gegründet und entwickelte sich besonders in Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Psychologie. Auf dem Oberen Eselsberg befinden sich Universität, Kliniken, Forschungsinstitute und Unternehmen. Dieser Bereich wird häufig als Wissenschaftsstadt bezeichnet.
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Die Stadt steht wie andere Großstädte vor Zukunftsfragen: Wie gelingt bezahlbares Wohnen? Wie kann Mobilität klimafreundlicher werden? Wie werden historische Bauten erhalten und gleichzeitig neue Gebäude geschaffen? Wie kann eine Stadt sozial gerecht, wirtschaftlich stark und ökologisch verantwortungsvoll handeln? Ulm eignet sich daher gut, um Stadtentwicklung als Zusammenspiel von Geschichte, Politik, Wirtschaft, Umwelt und Alltag zu verstehen.
Ulmer Identität: Spatz, Zungenbrecher und Stadtkultur
Zur Ulmer Identität gehören auch Symbole und Geschichten. Der Ulmer Spatz ist ein bekanntes Stadtsymbol. Die Sage erzählt, dass die Ulmer beim Bau des Münsters einen Balken nicht durch ein Stadttor bekamen, bis sie an einem Spatz beobachteten, wie man einen langen Halm quer oder längs transportieren kann. Solche Sagen sind keine historischen Beweise, aber sie zeigen, wie Städte Humor, Selbstbild und Erinnerung erzählen.
Bekannt ist auch der Zungenbrecher: „In Ulm, um Ulm und um Ulm herum.“ Er macht Sprache spielerisch erfahrbar und zeigt, wie stark der Stadtname im kulturellen Gedächtnis verankert ist. Feste, Theater, Museen, Märkte, Donauufer, Wissenschaft und Stadtteile machen Ulm zu einem Lebensraum, der Tradition und Gegenwart verbindet.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
In welchem Bundesland liegt Ulm? (Baden-Württemberg) (!Bayern) (!Hessen) (!Sachsen)
An welchem großen Fluss liegt Ulm? (Donau) (!Rhein) (!Elbe) (!Weser)
Welche Stadt liegt direkt gegenüber von Ulm auf der bayerischen Seite der Donau? (Neu-Ulm) (!Augsburg) (!Regensburg) (!Heidenheim)
Welches Bauwerk ist das bekannteste Wahrzeichen Ulms? (Ulmer Münster) (!Kölner Dom) (!Brandenburger Tor) (!Schloss Neuschwanstein)
Wie hoch ist der Turm des Ulmer Münsters? (161,53 Meter) (!91,00 Meter) (!120,50 Meter) (!201,10 Meter)
Welches historische Dokument stärkte 1397 die Rolle der Zünfte in Ulm? (Großer Schwörbrief) (!Goldene Bulle) (!Augsburger Religionsfrieden) (!Westfälischer Frieden)
Welcher berühmte Physiker wurde 1879 in Ulm geboren? (Albert Einstein) (!Max Planck) (!Werner Heisenberg) (!Isaac Newton)
Welche Widerstandsgruppe ist mit Hans und Sophie Scholl verbunden? (Weiße Rose) (!Rote Kapelle) (!Kreisauer Kreis) (!Schwarze Front)
Wie heißt das historische Viertel an der Blau mit Fachwerkhäusern und Wasserläufen? (Fischerviertel) (!Bankenviertel) (!Regierungsviertel) (!Theaterviertel)
Wofür steht die Hochschule für Gestaltung Ulm besonders? (Modernes Design und visuelle Kommunikation) (!Mittelalterliche Burgenkunde) (!Reine Militärtechnik) (!Antike Münzprägung)
Memory
| Ulmer Münster | Gotische Stadtkirche |
| Donau | Europäischer Fluss |
| Fischerviertel | Handwerk und Wasser |
| Großer Schwörbrief | Stadtverfassung |
| Albert Einstein | Physiker |
| HfG Ulm | Designschule |
| Ulmer Schachtel | Donauboot |
| Neu-Ulm | Bayerische Nachbarstadt |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Königspfalz | Frühe Herrschaft |
| Reichsstadt | Städtische Selbstverwaltung |
| Großer Schwörbrief | Bürgerliche Ordnung |
| Ulmer Münster | Gotische Baukunst |
| Ulmer Schachtel | Donauverkehr |
| Bundesfestung | Militärische Stadtgeschichte |
| HfG Ulm | Modernes Design |
| Wissenschaftsstadt | Forschung und Zukunft |
...
Kreuzworträtsel
| Donau | An welchem Fluss liegt Ulm? |
| Einstein | Welcher weltbekannte Physiker wurde in Ulm geboren? |
| Muenster | Wie heißt die große gotische Kirche Ulms? Schreibe ue statt ü. |
| Spatz | Welches Symboltier gehört zur bekannten Ulmer Sage? |
| Rathaus | Welches Gebäude steht für historische Stadtverwaltung? |
| Reichsstadt | Wie nennt man den früheren Status einer direkt dem Kaiser unterstellten Stadt? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Stadtplan Ulm: Zeichne eine einfache Karte von Ulm, Neu-Ulm, Donau, Blau, Münster und Fischerviertel und beschrifte die wichtigsten Orte.
- Ulmer Wahrzeichen: Erstelle ein Bildplakat zum Ulmer Münster, zum Ulmer Spatz oder zum Fischerviertel und erkläre in drei Sätzen, warum dieses Motiv wichtig für Ulm ist.
- Zungenbrecher Ulm: Übe den Satz „In Ulm, um Ulm und um Ulm herum“ und schreibe einen eigenen kurzen Zungenbrecher zu einem Ort in Deiner Umgebung.
- Donau Beobachtung: Recherchiere, durch welche Länder die Donau fließt, und markiere Ulm auf einer Europakarte.
Standard
- Stadtgeschichte Ulm: Erstelle eine Zeitleiste von der ersten urkundlichen Erwähnung Ulms bis zur modernen Wissenschaftsstadt.
- Fischerviertel Analyse: Beschreibe anhand von Bildern, warum Wasser für Berufe wie Fischer, Müller, Gerber und Schiffleute wichtig war.
- Schwörbrief Demokratie: Vergleiche den Großen Schwörbrief mit heutigen demokratischen Prinzipien und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- HfG Ulm Design: Entwirf ein einfaches Piktogramm für einen Ort in Deiner Schule und begründe Deine gestalterischen Entscheidungen.
Schwer
- Ulm und Neu-Ulm: Untersuche, welche Chancen und Probleme entstehen, wenn eine Doppelstadt in zwei Bundesländern liegt.
- Erinnerungskultur Ulm: Entwickle einen Rundgang zu Orten der Erinnerung an Nationalsozialismus, Widerstand und Demokratie in Ulm.
- Stadtentwicklung Ulm: Schreibe eine Analyse zur Frage, wie Ulm historische Bausubstanz, Wohnraum, Mobilität und Klimaschutz verbinden kann.
- Donau Migration Europa: Erstelle ein multimediales Projekt zur Ulmer Schachtel und erkläre, wie Migration, Wirtschaft und Flussräume zusammenhängen.

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Lernkontrolle
- Stadt und Fluss: Erkläre, wie die Lage an Donau, Blau und Iller die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung Ulms beeinflusst hat.
- Münster und Bürgersinn: Beurteile, warum das Ulmer Münster nicht nur als religiöses Bauwerk, sondern auch als Ausdruck bürgerlichen Selbstbewusstseins verstanden werden kann.
- Grenzen und Alltag: Analysiere am Beispiel Ulm und Neu-Ulm, wie politische Grenzen den Alltag prägen können, aber nicht vollständig bestimmen.
- Erinnerung und Verantwortung: Entwickle eine begründete Stellungnahme dazu, warum Orte wie das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg für heutige Demokratiebildung wichtig sind.
- Design und Gesellschaft: Erkläre an einem selbst gewählten Alltagsgegenstand, wie Ideen der HfG Ulm bis heute in Gestaltung, Funktion und Kommunikation weiterwirken können.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Ulm solltest Du zeigen, dass Du geografische Lage, historische Entwicklung, politische Tradition, Stadtbild, Kultur, Wissenschaft und Gegenwartsfragen miteinander verbinden kannst. Wichtig ist nicht nur das Wiedergeben einzelner Daten, sondern das Erklären von Zusammenhängen.
- Geografische Orientierung: Du kannst Ulm an Donau, Blau, Iller, Schwäbischer Alb, Baden-Württemberg, Bayern und Neu-Ulm verorten.
- Historische Entwicklung: Du kannst zentrale Stationen von der Königspfalz über die Reichsstadt bis zur modernen Universitätsstadt erläutern.
- Politische Kultur: Du kannst die Bedeutung von Schwörbrief und Schwörmontag für städtische Selbstverwaltung und Verantwortung erklären.
- Kulturelles Erbe: Du kannst Ulmer Münster, Rathaus, Fischerviertel, Bundesfestung und Erinnerungskultur sachgerecht einordnen.
- Transferleistung: Du kannst Ulm mit anderen Städten vergleichen und daraus Aussagen über Stadtentwicklung, Identität, Demokratie und Nachhaltigkeit ableiten.
- Eigenständiges Produkt: Du erstellst eine Karte, Präsentation, Reportage, Podcastfolge, Fotodokumentation oder schriftliche Analyse mit begründeten Quellenangaben.
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