Zum Inhalt springen

Kasus - Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 1. Juli 2026, 00:47 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



Kasus - Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ




Einleitung

Der Kasus ist ein zentrales Werkzeug der deutschen Sprache. Er zeigt, welche Aufgabe eine Nominalgruppe im Satz hat: Wer handelt? Wem geschieht etwas? Wen oder was betrifft die Handlung? Wessen Sache, Eigenschaft oder Zugehörigkeit wird beschrieben? Im Standarddeutschen gibt es vier grammatische Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Du erkennst sie häufig an Artikeln, Pronomen, Adjektivendungen und manchmal auch an Substantivendungen.

Ein Kasus macht Beziehungen im Satzbau sichtbar. Im Satz Die Schülerin gibt dem Freund das Heft der Lehrerin. stehen vier unterschiedliche Funktionen: Die Schülerin steht im Nominativ, weil sie das Subjekt ist; dem Freund steht im Dativ, weil er der Empfänger ist; das Heft steht im Akkusativ, weil es das direkte Objekt ist; der Lehrerin steht im Genitiv, weil eine Zugehörigkeit ausgedrückt wird.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=llIfpKRKtgg |500|center}}


Grundlagen: Was ist ein Kasus?

Ein Kasus ist eine grammatische Form, die anzeigt, welche Rolle ein Nomen, ein Pronomen oder eine ganze Nominalgruppe im Satz spielt. Im Deutschen wird der Kasus nicht immer direkt am Substantiv sichtbar. Oft zeigt ihn der Artikel: Aus der Hund wird im Akkusativ den Hund, im Dativ dem Hund und im Genitiv des Hundes.


Die vier Fälle im Überblick

Kasus Schulname Frageprobe Typische Funktion Beispiel
Nominativ erster Fall Wer oder was? Subjekt, Gleichsetzung Der Hund schläft.
Genitiv zweiter Fall Wessen? Zugehörigkeit, Besitz, Attribut Das Halsband des Hundes ist rot.
Dativ dritter Fall Wem? indirektes Objekt, Empfänger, Bezugsperson Ich helfe dem Hund.
Akkusativ vierter Fall Wen oder was? direktes Objekt, Ziel bei Bewegung Ich sehe den Hund.


Warum Kasus wichtig sind

Der Kasus hilft Dir, Satzglieder zu bestimmen, Artikel richtig zu verwenden und Sätze genau zu verstehen. Im Deutschen kann die Wortstellung vergleichsweise flexibel sein, weil der Kasus oft anzeigt, welches Satzglied welche Funktion hat. Vergleiche: Der Junge sieht den Hund. und Den Hund sieht der Junge. In beiden Sätzen ist der Junge das Subjekt im Nominativ und den Hund das Akkusativobjekt.

Nicht alle Sprachen verwenden Kasus gleich. Manche Sprachen haben gar keine deutlich sichtbaren Fälle, andere haben mehr als vier. Für das Deutsche sind die vier Fälle besonders wichtig, weil sie mit Artikeln, Pronomen, Adjektiven, Präpositionen und Verben zusammenhängen.


Der Nominativ

Der Nominativ ist der erste Fall. Er antwortet auf die Frage Wer oder was? und kennzeichnet meistens das Subjekt eines Satzes. Das Subjekt ist das Satzglied, über das im Satz etwas ausgesagt wird oder das die Handlung ausführt. In der Grundform eines Nomens steht meist der Nominativ, deshalb findest Du Wörterbuchformen normalerweise im Nominativ.


Funktionen des Nominativs

  1. Subjekt: Der Schüler liest ein Buch.
  2. Gleichsetzungsnominativ: Mia ist eine gute Erzählerin.
  3. Anrede und Benennung: Liebe Klasse, achtet auf die Artikel.
  4. Zitierform: Im Wörterbuch steht der Baum als Grundform.

Beim Gleichsetzungsnominativ stehen zwei Ausdrücke im Nominativ, häufig bei Verben wie sein, werden, bleiben, heißen oder scheinen. Beispiel: Mein Bruder wird ein Arzt. Beide markierten Wortgruppen stehen im Nominativ.


Nominativ erkennen

Du erkennst den Nominativ, indem Du fragst: Wer oder was tut etwas oder ist etwas? Beispiel: Die Katze schläft auf dem Sofa. Frage: Wer oder was schläft? Antwort: Die Katze. Also steht die Katze im Nominativ.


Der Genitiv

Der Genitiv ist der zweite Fall. Er antwortet auf die Frage Wessen? und drückt häufig Besitz, Zugehörigkeit, Herkunft, Teil-Ganzes-Beziehungen oder nähere Bestimmungen aus. In der Schriftsprache ist der Genitiv besonders wichtig, weil er präzise und verdichtet formulieren kann.


Funktionen des Genitivs

  1. Genitivattribut: Das Dach des Hauses ist neu.
  2. Besitz und Zugehörigkeit: Die Tasche der Lehrerin liegt auf dem Tisch.
  3. Teil-Ganzes-Beziehung: Der Anfang des Films war spannend.
  4. Genitivpräposition: Während des Unterrichts arbeitest Du konzentriert.
  5. Genitivobjekt bei bestimmten Verben: Wir gedenken der Opfer.


Genitivformen bilden

Bei vielen maskulinen und neutralen Substantiven im Singular steht im Genitiv eine Endung -s oder -es: des Tages, des Kindes, des Buches. Feminine Substantive verändern sich im Genitiv Singular meist nicht: der Schule, der Blume. Im Plural zeigt vor allem der Artikel den Genitiv: der Kinder, der Häuser, der Ideen.


Genitiv und Alltagssprache

Im Alltag wird der Genitiv manchmal durch andere Formen ersetzt, etwa durch eine Präposition mit Dativ: das Fahrrad von meinem Bruder statt das Fahrrad meines Bruders. In formellen Texten, in der Schule, in Sachtexten und in wissenschaftlichem Schreiben solltest Du den Genitiv sicher beherrschen, weil er Genauigkeit und sprachliche Vielfalt ermöglicht.


Der Dativ

Der Dativ ist der dritte Fall. Er antwortet auf die Frage Wem? und kennzeichnet oft die Person oder Sache, der sich eine Handlung zuwendet. In vielen Sätzen ist der Dativ das indirekte Objekt: Jemand gibt, schenkt, zeigt, erklärt oder empfiehlt jemandem etwas.


Funktionen des Dativs

  1. Dativobjekt: Ich helfe dem Nachbarn.
  2. Empfänger: Sie schenkt ihrer Freundin ein Buch.
  3. Adressat einer Mitteilung: Der Trainer erklärt den Kindern die Übung.
  4. Präpositionalgruppe nach Dativpräpositionen: Wir fahren mit dem Bus.
  5. Ortsangabe bei Wechselpräpositionen: Das Buch liegt auf dem Tisch.


Typische Dativverben

Einige Verben verlangen häufig den Dativ. Dazu gehören zum Beispiel helfen, danken, antworten, gefallen, gehören, folgen, gratulieren, vertrauen, zuhören und begegnen. Beispiel: Ich vertraue dem Freund. Frage: Wem vertraue ich? Antwort: dem Freund.


Dativ bei Präpositionen

Bestimmte Präpositionen stehen im Deutschen regelmäßig mit dem Dativ, zum Beispiel aus, bei, mit, nach, seit, von und zu. Beispiele: aus dem Haus, mit der Klasse, nach dem Unterricht, zu den Freunden. Bei einigen Wechselpräpositionen wie in, an, auf, unter, über, vor, hinter, neben und zwischen verwendest Du den Dativ, wenn ein Ort oder Zustand gemeint ist: Ich sitze in dem Zimmer.


Der Akkusativ

Der Akkusativ ist der vierte Fall. Er antwortet auf die Frage Wen oder was? und kennzeichnet oft das direkte Objekt. Das direkte Objekt ist das, was von der Handlung unmittelbar betroffen ist. In vielen Sätzen mit transitiven Verben steht das Objekt im Akkusativ.


Funktionen des Akkusativs

  1. Akkusativobjekt: Wir lesen den Text.
  2. Direktes Objekt einer Handlung: Ich öffne die Tür.
  3. Zeitangabe ohne Präposition: Sie blieb den ganzen Tag.
  4. Akkusativpräposition: Wir gehen durch den Park.
  5. Richtung bei Wechselpräpositionen: Ich lege das Buch auf den Tisch.


Typische Akkusativverben

Viele häufige Verben verlangen ein Akkusativobjekt, zum Beispiel sehen, finden, haben, brauchen, kaufen, lesen, schreiben, öffnen, fragen und besuchen. Beispiel: Ich besuche den Freund. Frage: Wen oder was besuche ich? Antwort: den Freund.


Akkusativ bei Präpositionen

Bestimmte Präpositionen stehen regelmäßig mit dem Akkusativ, zum Beispiel durch, für, gegen, ohne und um. Beispiele: durch den Wald, für die Klasse, gegen den Wind, ohne einen Plan, um das Haus. Bei Wechselpräpositionen verwendest Du den Akkusativ, wenn eine Richtung oder ein Ziel gemeint ist: Ich gehe in die Schule.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=IekLx78oRdI |500|center}}


Artikel und Deklination

Deklination bedeutet, dass sich Artikel, Adjektive, Pronomen und manchmal Substantive nach Kasus, Numerus und Genus verändern. Besonders sichtbar ist die Veränderung beim maskulinen Singular: der Hund, des Hundes, dem Hund, den Hund.


Bestimmter Artikel

Kasus Maskulin Feminin Neutrum Plural
Nominativ der Mann die Frau das Kind die Menschen
Genitiv des Mannes der Frau des Kindes der Menschen
Dativ dem Mann der Frau dem Kind den Menschen
Akkusativ den Mann die Frau das Kind die Menschen


Unbestimmter Artikel

Kasus Maskulin Feminin Neutrum
Nominativ ein Mann eine Frau ein Kind
Genitiv eines Mannes einer Frau eines Kindes
Dativ einem Mann einer Frau einem Kind
Akkusativ einen Mann eine Frau ein Kind


Pronomen im Kasus

Auch Pronomen verändern sich nach dem Kasus. Besonders wichtig sind die Personalpronomen: ich wird im Akkusativ zu mich und im Dativ zu mir. du wird zu dich und dir. er wird zu ihn und ihm. Wer Pronomen sicher dekliniert, kann Sätze genauer und abwechslungsreicher formulieren.

Nominativ Genitiv Dativ Akkusativ
ich meiner mir mich
du deiner dir dich
er seiner ihm ihn
sie ihrer ihr sie
es seiner ihm es
wir unser uns uns
ihr euer euch euch
sie ihrer ihnen sie


Kasus bestimmen: Schritt für Schritt

Um den Kasus zu bestimmen, solltest Du nicht nur einzelne Wörter betrachten, sondern die ganze Nominalgruppe und ihre Funktion im Satz. Der Artikel allein kann täuschen, weil Formen wie der in verschiedenen Fällen vorkommen können: der Mann ist Nominativ, der Frau kann Genitiv oder Dativ sein, und der Kinder ist Genitiv Plural.


Methode zur Kasusbestimmung

  1. Prädikat finden: Suche zuerst das Verb oder die Verbgruppe des Satzes.
  2. Subjekt erfragen: Frage Wer oder was? zum Prädikat.
  3. Objekte erfragen: Frage Wessen?, Wem? und Wen oder was?.
  4. Präpositionen beachten: Prüfe, ob eine Präposition einen bestimmten Kasus verlangt.
  5. Sinnzusammenhang prüfen: Überlege, wer handelt, wer empfängt und was betroffen ist.


Beispielanalyse

Satz: Die Lehrerin erklärt dem Schüler die Regel des Kasus.

  1. Nominativ: Die Lehrerin ist das Subjekt. Frage: Wer erklärt?
  2. Dativ: dem Schüler ist das Dativobjekt. Frage: Wem erklärt die Lehrerin die Regel?
  3. Akkusativ: die Regel ist das Akkusativobjekt. Frage: Wen oder was erklärt die Lehrerin?
  4. Genitiv: des Kasus ist ein Genitivattribut. Frage: Wessen Regel?


Häufige Fehler und Tipps

Viele Fehler entstehen, weil Lernende nur nach dem Artikel schauen oder eine Frageprobe mechanisch anwenden. Besser ist es, die Bedeutung, das Verb, die Präposition und die ganze Nominalgruppe zu betrachten. Besonders wichtig sind die Unterschiede zwischen Dativ und Akkusativ, zwischen Genitiv und Dativ sowie die Wechselpräpositionen.


Dativ oder Akkusativ bei Wechselpräpositionen

Bei Wechselpräpositionen hilft die Unterscheidung zwischen Ort und Richtung. Frage Wo? führt meistens zum Dativ: Das Heft liegt auf dem Tisch. Frage Wohin? führt meistens zum Akkusativ: Ich lege das Heft auf den Tisch. Merke: Dativ beschreibt häufig den Ort, Akkusativ häufig die Richtung.


Genitiv statt ungenauer Formulierung

Der Genitiv macht Beziehungen oft knapp und präzise. Statt die Farbe von dem Auto kannst Du in formeller Sprache die Farbe des Autos schreiben. Beide Formen sind verständlich, aber der Genitiv wirkt in vielen schriftlichen Zusammenhängen genauer und stilistisch gehobener.


Artikel genau lesen

Achte auf kleine Unterschiede: der kann Nominativ maskulin, Genitiv feminin, Dativ feminin oder Genitiv Plural sein. den kann Akkusativ maskulin Singular oder Dativ Plural sein. Deshalb brauchst Du immer den ganzen Satz.


Zusammenfassung

Der Kasus ordnet die Beziehungen im Satz. Der Nominativ kennzeichnet meist das Subjekt und antwortet auf Wer oder was?. Der Genitiv zeigt Zugehörigkeit und antwortet auf Wessen?. Der Dativ kennzeichnet oft Empfänger oder Bezugspersonen und antwortet auf Wem?. Der Akkusativ kennzeichnet häufig das direkte Objekt und antwortet auf Wen oder was? Wenn Du Verben, Präpositionen, Artikel und Satzglieder gemeinsam beachtest, kannst Du die vier Fälle sicher bestimmen und korrekt verwenden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Kasus antwortet auf die Frage Wer oder was? (Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ) (!Akkusativ)




Welcher Kasus antwortet auf die Frage Wessen? (Genitiv) (!Nominativ) (!Dativ) (!Akkusativ)




Welcher Kasus antwortet auf die Frage Wem? (Dativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Akkusativ)




Welcher Kasus antwortet auf die Frage Wen oder was? (Akkusativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ)




In welchem Kasus steht das Subjekt meistens? (Nominativ) (!Genitiv) (!Dativ) (!Akkusativ)




Welche Wortgruppe ist im Satz Ich gebe dem Kind den Ball ein Dativobjekt? (dem Kind) (!Ich) (!den Ball) (!gebe)




Welche Wortgruppe ist im Satz Der Klang der Glocke ist laut ein Genitivattribut? (der Glocke) (!Der Klang) (!ist laut) (!laut)




Welche Präposition verlangt in der Regel den Akkusativ? (durch) (!mit) (!bei) (!seit)




Welche Präposition verlangt in der Regel den Dativ? (mit) (!für) (!gegen) (!ohne)




Welche Frage hilft bei einem Akkusativobjekt? (Wen oder was?) (!Wem?) (!Wessen?) (!Wer oder was?)





Memory

Nominativ Wer oder was?
Genitiv Wessen?
Dativ Wem?
Akkusativ Wen oder was?
Subjekt Nominativgruppe
Empfänger Dativobjekt
Zugehörigkeit Genitivattribut





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wer oder was? Nominativ
Wessen? Genitiv
Wem? Dativ
Wen oder was? Akkusativ
Ort bei Wechselpräposition Dativ
Richtung bei Wechselpräposition Akkusativ






Kreuzworträtsel

Nominativ Welcher Fall antwortet auf die Frage Wer oder was?
Genitiv Welcher Fall zeigt häufig Besitz oder Zugehörigkeit?
Dativ Welcher Fall antwortet auf die Frage Wem?
Akkusativ Welcher Fall markiert häufig das direkte Objekt?
Artikel Welche Wortart zeigt den Kasus oft besonders deutlich?
Subjekt Welches Satzglied steht meistens im Nominativ?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der

zeigt, welche Funktion eine Nominalgruppe im Satz hat. Der

antwortet auf die Frage Wer oder was und kennzeichnet meistens das Subjekt. Der

antwortet auf die Frage Wessen und beschreibt häufig Besitz oder Zugehörigkeit. Der

antwortet auf die Frage Wem und bezeichnet oft den Empfänger einer Handlung. Der

antwortet auf die Frage Wen oder was und steht häufig beim direkten Objekt. Bei Wechselpräpositionen steht der

meist bei der Frage Wo, während der

meist bei der Frage Wohin steht. Viele Kasusformen erkennst Du besonders gut am

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kasusfragen: Schreibe zu jedem Fall drei eigene Beispielsätze und markiere die Wortgruppe, die im jeweiligen Kasus steht.
  2. Artikeltraining: Dekliniere die Wortgruppen der Hund, die Katze, das Kind und die Freunde in allen vier Fällen.
  3. Satzlupe: Suche in einem kurzen Text fünf Nominalgruppen und bestimme ihren Kasus mit der passenden Frageprobe.
  4. Merkplakat: Gestalte ein übersichtliches Plakat mit den vier Fällen, Fragewörtern und je einem Beispielsatz.


Standard

  1. Satzanalyse: Analysiere fünf Sätze aus einem Schulbuch und bestimme Subjekt, Genitivattribut, Dativobjekt und Akkusativobjekt.
  2. Wechselpräpositionen: Erstelle je fünf Satzpaare mit Ort und Richtung, zum Beispiel in dem Zimmer und in das Zimmer.
  3. Fehlerwerkstatt: Sammle typische Kasusfehler aus Alltagssprache, Chats oder Werbetexten und verbessere sie mit kurzer Erklärung.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo, in dem Du den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ anhand von Gegenständen erklärst.


Schwer

  1. Sprachvergleich: Vergleiche das deutsche Kasussystem mit einer anderen Sprache, die Du kennst oder recherchierst, und stelle Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede dar.
  2. Sachtextanalyse: Untersuche einen Zeitungsartikel oder Wikipedia-Abschnitt und erkläre, wie Genitivkonstruktionen den Text verdichten.
  3. Grammatikprojekt: Entwickle ein digitales Übungsset mit mindestens zehn Sätzen, Lösungen und Erklärungen zu allen vier Fällen.
  4. Interviewprojekt: Befrage Mitschülerinnen, Mitschüler oder Familienmitglieder zu schwierigen Kasusformen und werte aus, welche Fehler besonders häufig vorkommen.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kasus im Kontext: Erkläre an einem selbst gewählten Satz, warum die Kasusbestimmung ohne den gesamten Satz unsicher sein kann.
  2. Dativ und Akkusativ: Vergleiche zwei Sätze mit derselben Wechselpräposition und zeige, wie sich durch den Kasus die Bedeutung verändert.
  3. Genitiv im Schreibstil: Überarbeite einen umgangssprachlichen Text so, dass passende Genitivkonstruktionen entstehen, und begründe Deine Entscheidungen.
  4. Verb und Kasus: Zeige an fünf Verben, wie das Verb den Kasus eines Objekts beeinflusst, und formuliere je einen Beispielsatz.
  5. Artikel als Signal: Untersuche, warum der Artikel oft ein stärkeres Kasussignal ist als das Substantiv, und belege dies mit Beispielen.
  6. Satzstellung und Kasus: Stelle einen Satz um, ohne seine Bedeutung zu verändern, und erkläre, wie der Kasus die Rollen der Satzglieder erkennbar hält.
  7. Transferaufgabe Grammatik: Schreibe einen kurzen Dialog, in dem alle vier Fälle natürlich vorkommen, und kommentiere die Kasusformen am Rand.




Lernnachweis

  1. Fachbegriffe: Du kannst die Begriffe Kasus, Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Subjekt, Objekt und Attribut sicher verwenden.
  2. Kasusbestimmung: Du kannst in unbekannten Sätzen die vier Fälle bestimmen und Deine Lösung mit Frageprobe, Satzfunktion oder Präposition begründen.
  3. Deklination: Du kannst bestimmte und unbestimmte Artikel in allen vier Fällen richtig bilden.
  4. Anwendung: Du kannst eigene Sätze mit Dativobjekt, Akkusativobjekt und Genitivattribut formulieren.
  5. Fehleranalyse: Du kannst typische Fehler bei Dativ, Akkusativ und Genitiv erkennen, verbessern und erklären.
  6. Transfer: Du kannst erklären, warum Kasus für Textverständnis, Stil und eindeutige Kommunikation wichtig ist.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>