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Zeitformen Präsens Präteritum Perfekt Futur I

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Zeitformen Präsens Präteritum Perfekt Futur I




Einleitung

Zeitformen helfen Dir, Handlungen, Vorgänge und Zustände zeitlich einzuordnen. Wenn Du sagst „Ich lerne“, „Ich lernte“, „Ich habe gelernt“ oder „Ich werde lernen“, bleibt die Grundbedeutung des Verbs ähnlich, aber die zeitliche Perspektive verändert sich. In diesem aiMOOC lernst Du die vier besonders wichtigen deutschen Tempora Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur I kennen. Du übst, wie sie gebildet werden, wann sie verwendet werden und wie Du sie in eigenen Texten sicher unterscheidest.

Die deutsche Grammatik unterscheidet verschiedene Zeitformen, mit denen Du über Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sprechen oder schreiben kannst. Für viele Alltagssituationen reichen bereits diese vier Zeitformen aus: Das Präsens beschreibt Gegenwärtiges, Allgemeingültiges und oft auch Zukünftiges. Das Präteritum ist besonders wichtig für schriftliche Erzählungen. Das Perfekt wird häufig im Gespräch verwendet, wenn Du über Vergangenes berichtest. Das Futur I macht Zukünftiges, Vermutungen oder Absichten deutlich.

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Überblick: Die vier Zeitformen


Zeitformen als Werkzeug des Verstehens

Eine Zeitform zeigt nicht nur, wann etwas geschieht. Sie zeigt auch, wie Du eine Handlung darstellen möchtest. Ein Ereignis kann in der Vergangenheit liegen und trotzdem unterschiedlich erzählt werden: „Ich schrieb den Text“ klingt eher schriftlich oder erzählend. „Ich habe den Text geschrieben“ klingt im Alltag oft natürlicher. Beide Sätze beziehen sich auf Vergangenes, aber sie wirken in unterschiedlichen Situationen passend.

Zeitform Zeitliche Grundbedeutung Bildung Beispiel Typischer Gebrauch
Präsens Gegenwart, regelmäßige Handlung, allgemeine Aussage, geplante Zukunft konjugiertes Verb im Präsens Ich lerne Deutsch. Alltag, Beschreibung, Sachtext, Zukunft mit Zeitangabe
Präteritum Vergangenheit Präteritumsform des Verbs Ich lernte Deutsch. Erzählung, Bericht, schriftlicher Text
Perfekt abgeschlossene Handlung in der Vergangenheit Hilfsverb haben oder sein im Präsens + Partizip II Ich habe Deutsch gelernt. Gespräch, mündlicher Bericht, persönliche Erlebnisse
Futur I Zukunft, Absicht, Vorhersage, Vermutung werden im Präsens + Infinitiv Ich werde Deutsch lernen. Planung, Prognose, Versprechen, Vermutung


Zeitachse: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die vier Zeitformen lassen sich auf einer einfachen Zeitachse ordnen. Das Präsens steht meist bei der Gegenwart, das Präteritum und das Perfekt stehen bei der Vergangenheit, und das Futur I steht bei der Zukunft. In echten Texten ist die Zuordnung jedoch manchmal flexibler. Besonders das Präsens kann mit einer Zeitangabe auch Zukünftiges ausdrücken: „Morgen schreibe ich eine Klassenarbeit.“

Zeitrichtung Häufige Zeitform Beispielsatz Hinweis
Gegenwart Präsens Ich lese ein Buch. Die Handlung findet jetzt statt oder gilt allgemein.
Vergangenheit Präteritum Ich las ein Buch. Die Handlung wird erzählend oder schriftlich dargestellt.
Vergangenheit Perfekt Ich habe ein Buch gelesen. Die Handlung ist abgeschlossen und wird häufig im Gespräch berichtet.
Zukunft Futur I Ich werde ein Buch lesen. Die Handlung wird erwartet, geplant oder vermutet.


Präsens


Bedeutung und Verwendung des Präsens

Das Präsens ist die Gegenwartsform des Deutschen. Du verwendest es, wenn etwas gerade geschieht, regelmäßig geschieht oder allgemein gilt. Außerdem kann das Präsens mit einer passenden Zeitangabe auch Zukünftiges ausdrücken.

Gebrauch des Präsens Beispiel Erklärung
Handlung jetzt Ich schreibe einen Satz. Die Handlung geschieht im Moment des Sprechens.
regelmäßige Handlung Wir üben jeden Montag Grammatik. Die Handlung wiederholt sich.
allgemeine Aussage Wasser kocht bei Hitze. Die Aussage gilt allgemein.
geplante Zukunft Morgen besuchen wir die Bibliothek. Die Zeitangabe macht die Zukunft deutlich.


Bildung des Präsens

Das Präsens wird gebildet, indem Du den Verbstamm mit der passenden Personalendung verbindest. Beim Verb „lernen“ ist der Stamm „lern-“. Daraus entstehen Formen wie „ich lerne“, „du lernst“, „er lernt“ und „wir lernen“.

Personalform Verb „lernen“ Verb „gehen“ Hinweis
ich lerne gehe 1. Person Singular
du lernst gehst 2. Person Singular
er, sie, es lernt geht 3. Person Singular
wir lernen gehen 1. Person Plural
ihr lernt geht 2. Person Plural
sie lernen gehen 3. Person Plural

Viele starke Verben verändern im Präsens bei „du“ und „er, sie, es“ den Stammvokal. Aus „fahren“ wird „du fährst“ und „er fährt“. Aus „lesen“ wird „du liest“ und „sie liest“. Diese Formen musst Du besonders aufmerksam lernen, weil sie häufig vorkommen.


Präsens in Textsorten

Das Präsens ist in vielen Textsorten wichtig. In einer Inhaltsangabe verwendest Du meistens Präsens: „Die Hauptfigur entdeckt ein Geheimnis.“ In einem Sachtext beschreibst Du Zusammenhänge oft im Präsens: „Ein Verb verändert seine Form.“ In einem Bericht über ein Experiment kann das Präsens allgemeine Beobachtungen darstellen: „Das Wasser verdampft.“


Präteritum


Bedeutung und Verwendung des Präteritums

Das Präteritum ist eine Vergangenheitsform. Es wird besonders häufig in schriftlichen Erzählungen, Märchen, Berichten, Romanen und sachlichen Darstellungen verwendet. Wenn Du schreibst „Der König lebte in einem Schloss“ oder „Die Forscherin entdeckte eine neue Spur“, klingt der Text erzählend und abgeschlossen.

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Bildung des Präteritums bei regelmäßigen Verben

Bei regelmäßigen Verben bildest Du das Präteritum meist mit dem Verbstamm, dem Tempuszeichen „-te-“ und der passenden Endung. Das ist gut erkennbar bei „lernen“: „ich lernte“, „du lerntest“, „er lernte“, „wir lernten“.

Personalform Präteritum von „lernen" Aufbau
ich lernte lern + te
du lerntest lern + te + st
er, sie, es lernte lern + te
wir lernten lern + te + n
ihr lerntet lern + te + t
sie lernten lern + te + n


Präteritum bei starken und unregelmäßigen Verben

Bei starken Verben verändert sich im Präteritum oft der Stammvokal. Deshalb musst Du wichtige Formen wie „gehen – ging“, „sehen – sah“, „finden – fand“, „schreiben – schrieb“ und „lesen – las“ erkennen und üben. Besonders häufig brauchst Du auch die Präteritumsformen der Hilfsverben und Modalverben: „war“, „hatte“, „wurde“, „konnte“, „musste“, „durfte“, „wollte“, „sollte“ und „mochte“.

Infinitiv Präteritum Beispielsatz
gehen ging Ich ging nach Hause.
sehen sah Du sahst den Film.
schreiben schrieb Sie schrieb einen Brief.
sein war Wir waren müde.
haben hatte Ihr hattet Glück.
werden wurde Es wurde dunkel.


Präteritum als Erzählzeit

In Erzähltexten ist das Präteritum oft die Grundzeit. Es sorgt dafür, dass eine Geschichte zusammenhängend und literarisch wirkt: „Der Wind heulte, die Tür knarrte, und plötzlich stand eine Gestalt im Flur.“ Wenn Du eine Geschichte schreibst, solltest Du nicht ohne Grund zwischen Präteritum und Perfekt springen. Ein einheitlicher Gebrauch macht Deinen Text verständlicher.


Perfekt


Bedeutung und Verwendung des Perfekts

Das Perfekt ist ebenfalls eine Vergangenheitsform. Es wird sehr häufig verwendet, wenn Menschen im Alltag von Erlebnissen erzählen: „Ich habe gestern Fußball gespielt.“ „Wir sind nach Hause gegangen.“ Das Perfekt betont meist, dass eine Handlung abgeschlossen ist und aus heutiger Sicht berichtet wird.

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Bildung des Perfekts

Das Perfekt besteht aus zwei Teilen: einem konjugierten Hilfsverb im Präsens und dem Partizip II. Die Hilfsverben heißen haben und sein. Der zweite Teil, das Partizip II, steht im Hauptsatz oft am Satzende. Dadurch entsteht im Deutschen eine typische Satzklammer.

Satzglied Beispiel mit „haben“ Beispiel mit „sein“
Subjekt Ich Ich
konjugiertes Hilfsverb habe bin
Ergänzung einen Text nach Hause
Partizip II geschrieben. gegangen.


Haben oder sein?

Die meisten Verben bilden das Perfekt mit haben: „Ich habe gelernt“, „Du hast gelesen“, „Wir haben gespielt“. Das Hilfsverb sein verwendest Du häufig bei Verben der Bewegung, bei einer Veränderung des Zustands und bei einigen besonderen Verben wie „sein“, „bleiben“ und „werden“.

Hilfsverb Typische Verwendung Beispiel
haben Handlung ohne Ortswechsel oder Zustandswechsel Ich habe ein Bild gemalt.
haben viele Tätigkeiten und Wahrnehmungen Wir haben Musik gehört.
sein Bewegung von einem Ort zu einem anderen Sie ist zur Schule gegangen.
sein Veränderung eines Zustands Das Eis ist geschmolzen.
sein besondere Verben Er ist geblieben.


Partizip II bilden

Das Partizip II regelmäßiger Verben wird oft mit „ge-“ und „-t“ gebildet: „lernen – gelernt“, „machen – gemacht“, „spielen – gespielt“. Bei Verben auf „-ieren“ steht meistens kein „ge-“: „trainieren – trainiert“, „telefonieren – telefoniert“. Bei starken Verben endet das Partizip II häufig auf „-en“ und der Stamm verändert sich: „gehen – gegangen“, „schreiben – geschrieben“, „finden – gefunden“.

Infinitiv Partizip II Perfekt
lernen gelernt ich habe gelernt
spielen gespielt du hast gespielt
gehen gegangen er ist gegangen
schreiben geschrieben sie hat geschrieben
telefonieren telefoniert wir haben telefoniert


Futur I


Bedeutung und Verwendung des Futur I

Das Futur I ist eine Zukunftsform. Du verwendest es, wenn Du eine zukünftige Handlung besonders deutlich machen möchtest: „Ich werde morgen lernen.“ Es kann aber auch eine Absicht, ein Versprechen, eine Vorhersage oder eine Vermutung ausdrücken: „Das wird bestimmt spannend sein.“

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Bildung des Futur I

Das Futur I wird mit einer konjugierten Form von werden und dem Infinitiv des Vollverbs gebildet. Im Hauptsatz steht „werden“ an der zweiten Satzposition, der Infinitiv steht am Ende. Auch hier entsteht eine Satzklammer.

Personalform Futur I von „lernen“ Satzklammer
ich ich werde lernen werde ... lernen
du du wirst lernen wirst ... lernen
er, sie, es er wird lernen wird ... lernen
wir wir werden lernen werden ... lernen
ihr ihr werdet lernen werdet ... lernen
sie sie werden lernen werden ... lernen


Futur I und Präsens mit Zukunftsbedeutung

Im Deutschen wird die Zukunft häufig auch mit dem Präsens und einer Zeitangabe ausgedrückt: „Morgen schreibe ich eine Arbeit.“ Das ist nicht falsch. Das Futur I ist besonders nützlich, wenn die Zukunft betont werden soll, wenn eine Vorhersage wichtig ist oder wenn eine Vermutung ausgedrückt wird. Der Satz „Es wird regnen“ kann eine Zukunftsprognose sein. Der Satz „Er wird krank sein“ kann eine Vermutung über die Gegenwart ausdrücken.

Ausdruck Beispiel Wirkung
Präsens mit Zeitangabe Morgen fahre ich nach Berlin. natürlich, direkt, alltagssprachlich
Futur I Morgen werde ich nach Berlin fahren. betont geplant oder ausdrücklich zukünftig
Futur I als Vermutung Sie wird wohl zu Hause sein. unsichere Annahme


Vergleich der Zeitformen


Ein Verb in vier Zeitformen

Wenn Du ein Verb in mehreren Zeitformen vergleichen kannst, verstehst Du die Unterschiede schneller. Die folgende Tabelle zeigt die Verben „lernen“, „gehen“ und „schreiben“ in den vier Zeitformen.

Infinitiv Präsens Präteritum Perfekt Futur I
lernen ich lerne ich lernte ich habe gelernt ich werde lernen
gehen ich gehe ich ging ich bin gegangen ich werde gehen
schreiben ich schreibe ich schrieb ich habe geschrieben ich werde schreiben
sein ich bin ich war ich bin gewesen ich werde sein
haben ich habe ich hatte ich habe gehabt ich werde haben


Perfekt oder Präteritum?

Perfekt und Präteritum beschreiben beide häufig Vergangenes. Der Unterschied liegt oft im Gebrauch: Das Präteritum ist in geschriebenen Erzählungen sehr wichtig. Das Perfekt ist im mündlichen Alltag sehr häufig. Bei haben, sein, werden und Modalverben wird aber auch im Gespräch oft das Präteritum verwendet: „Ich war krank“, „Ich hatte keine Zeit“, „Ich musste lernen.“

Situation Häufig passende Zeitform Beispiel
Märchen oder Erzählung Präteritum Es war einmal ein Kind, das lebte in einem Dorf.
Gespräch über gestern Perfekt Ich habe gestern meine Freundin besucht.
Sachlicher Bericht Präteritum Die Klasse besuchte das Museum.
Alltag mit Hilfsverb Präteritum Ich war zu Hause.
mündlicher Erlebnisbericht Perfekt Wir sind mit dem Zug gefahren.


Signalwörter als Hilfe, nicht als Regelautomat

Manche Zeitangaben helfen Dir, eine Zeitform zu erkennen. Wörter wie „gestern“, „früher“, „letzte Woche“, „morgen“, „bald“ oder „jetzt“ geben Hinweise. Sie entscheiden aber nicht allein über die richtige Zeitform. Du musst immer den ganzen Satz und die Textsorte beachten.

Zeitangabe Mögliche Zeitform Beispielsatz
jetzt Präsens Jetzt übe ich die Zeitformen.
gestern Perfekt Gestern habe ich gelernt.
früher Präteritum Früher schrieb man viele Briefe.
morgen Präsens oder Futur I Morgen schreibe ich einen Test.
bald Futur I Bald werde ich sicherer schreiben.


Satzklammer und Verbposition


Warum die Position der Verben wichtig ist

Im deutschen Hauptsatz steht das finite, also konjugierte Verb, meistens an zweiter Stelle. Bei zusammengesetzten Zeitformen steht der zweite Verbteil am Ende. Das betrifft besonders Perfekt und Futur I. Wenn Du die Satzklammer erkennst, kannst Du lange Sätze besser verstehen und selbst korrekt schreiben.

Zeitform Vorderer Verbteil Mittelfeld Hinterer Verbteil
Perfekt Ich habe gestern mit meiner Gruppe einen Dialog geübt.
Futur I Ich werde morgen mit meiner Gruppe einen Dialog üben.
Präsens Ich übe heute mit meiner Gruppe einen Dialog.
Präteritum Ich übte gestern mit meiner Gruppe einen Dialog.


Typische Fehler vermeiden

Beim Lernen der Zeitformen treten bestimmte Fehler besonders häufig auf. Viele Lernende verwechseln das Hilfsverb bei Perfektformen, vergessen das Partizip II am Satzende oder verwenden das Futur I zu oft, obwohl ein Präsens mit Zeitangabe natürlicher klingt.

Häufiger Fehler Besser Erklärung
Ich bin gelernt. Ich habe gelernt. „lernen“ bildet das Perfekt mit haben.
Ich habe gegangen. Ich bin gegangen. „gehen“ beschreibt Bewegung und bildet das Perfekt mit sein.
Morgen werde ich schreibe. Morgen werde ich schreiben. Nach „werden“ steht der Infinitiv.
Er spielten gestern. Er spielte gestern. In der 3. Person Singular endet das regelmäßige Präteritum auf „-te“.
Ich habe telefonierge. Ich habe telefoniert. Verben auf „-ieren“ bilden das Partizip II meistens ohne „ge-“.


Lernstrategie


So übst Du die Zeitformen wirksam

Du lernst Zeitformen am besten, wenn Du sie nicht nur auswendig wiederholst, sondern in echten Sätzen verwendest. Beginne mit einem Verb, bilde vier Sätze und verändere dann Person, Zahl und Zeitangabe. Achte außerdem darauf, ob Du mündlich erzählst, schriftlich berichtest oder eine Zukunftsabsicht ausdrückst.

  1. Verbformen vergleichen: Wähle ein häufiges Verb und bilde dazu Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur I.
  2. Satzklammer markieren: Unterstreiche in Perfekt- und Futur-I-Sätzen den vorderen und den hinteren Verbteil.
  3. Textsorten beachten: Entscheide, ob Dein Text eher mündlich, erzählend oder sachlich ist.
  4. Fehleranalyse nutzen: Korrigiere eigene Sätze und erkläre, warum die neue Form besser passt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Zeitform beschreibt meistens die Gegenwart? (Präsens) (!Präteritum) (!Perfekt) (!Futur I)




Welche Zeitform wird besonders häufig in schriftlichen Erzählungen verwendet? (Präteritum) (!Präsens) (!Perfekt) (!Futur I)




Woraus besteht das Perfekt meistens? (Hilfsverb und Partizip II) (!werden und Infinitiv) (!Verbstamm und Zukunftsendung) (!Subjekt und Adjektiv)




Welches Hilfsverb steht im Futur I? (werden) (!haben) (!sein) (!bleiben)




Welche Form ist ein Beispiel für Perfekt? (ich habe gelernt) (!ich lerne) (!ich lernte) (!ich werde lernen)




Welche Form ist ein Beispiel für Präteritum? (ich schrieb) (!ich schreibe) (!ich habe geschrieben) (!ich werde schreiben)




Welche Form ist ein Beispiel für Futur I? (ich werde gehen) (!ich gehe) (!ich ging) (!ich bin gegangen)




Welche Aussage zum Präsens ist richtig? (Es kann mit Zeitangabe auch Zukünftiges ausdrücken) (!Es wird immer mit haben gebildet) (!Es steht nur in Märchen) (!Es besteht immer aus zwei Verbteilen)




Welcher Satz verwendet das Perfekt mit dem passenden Hilfsverb? (Sie ist nach Hause gegangen) (!Sie hat nach Hause gegangen) (!Sie wird nach Hause gegangen) (!Sie ging nach Hause gegangen)




Was steht im Futur I am Ende des Hauptsatzes? (Infinitiv) (!Partizip II) (!Präteritumform) (!Artikel)





Memory

Präsens Gegenwart
Präteritum Erzählvergangenheit
Perfekt Hilfsverb plus Partizip II
Futur I werden plus Infinitiv
Partizip II gelernt
Infinitiv Grundform





Drag and Drop

Ordne die richtigen Beispielsätze den Zeitformen zu. Thema
Ich lerne Deutsch. Präsens
Ich lernte Deutsch. Präteritum
Ich habe Deutsch gelernt. Perfekt
Ich werde Deutsch lernen. Futur I
Ich bin nach Hause gegangen. Perfekt mit sein





Kreuzworträtsel

Präsens Welche Zeitform beschreibt Gegenwart und regelmäßige Handlungen?
Perfekt Welche Vergangenheitsform wird oft im Gespräch verwendet?
Präteritum Welche Zeitform ist typisch für schriftliche Erzählungen?
Futur Welche Zeitrichtung wird mit werden und Infinitiv gebildet?
Infinitiv Wie heißt die Grundform eines Verbs?
Hilfsverb Wie nennt man haben, sein oder werden bei zusammengesetzten Zeiten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Zeitform zeigt, ob eine Handlung in der

liegt.
Das Präsens verwendest Du für aktuelle, regelmäßige oder allgemeine

.
Das Präteritum wird häufig in schriftlichen

genutzt.
Das Perfekt besteht aus einem Hilfsverb und dem

.
Bei vielen Bewegungsverben bildet man das Perfekt mit

.
Das Futur I wird mit einer Form von

gebildet.
Am Ende eines Futur-I-Satzes steht der

.
Mit einer Zeitangabe kann auch das Präsens eine zukünftige Handlung

.
}




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitformen-Tabelle: Erstelle eine Tabelle mit zehn Verben und bilde zu jedem Verb die Formen im Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur I.
  2. Alltagssätze: Schreibe fünf Sätze über Deinen heutigen Tag im Präsens und wandle sie anschließend ins Perfekt um.
  3. Verbkarten: Gestalte Lernkarten mit Infinitiv, Präteritum und Partizip II zu häufigen Verben wie gehen, sehen, schreiben, lernen und spielen.
  4. Signalwörter: Sammle Zeitangaben wie gestern, heute, morgen, früher und bald und formuliere zu jeder Zeitangabe einen passenden Satz.


Standard

  1. Erlebnisbericht: Schreibe einen kurzen Bericht über ein schönes Erlebnis und entscheide bewusst, ob Du Perfekt oder Präteritum verwendest.
  2. Märchenanfang: Verfasse einen Märchenanfang im Präteritum und markiere alle finiten Verben.
  3. Satzklammer-Analyse: Suche in einem Text fünf Sätze im Perfekt oder Futur I und markiere die Satzklammer.
  4. Zeitformen-Interview: Führe ein kurzes Interview über vergangene und zukünftige Pläne und notiere die Antworten in verschiedenen Zeitformen.


Schwer

  1. Textsortenvergleich: Vergleiche einen Tagebucheintrag, einen Zeitungsbericht und eine Erzählung darauf, welche Zeitformen jeweils dominieren.
  2. Grammatikvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo zu Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur I mit eigenen Beispielsätzen.
  3. Fehlerdiagnose: Sammle zehn fehlerhafte Sätze zu den Zeitformen, korrigiere sie und erkläre die Regel dahinter.
  4. Kreatives Umschreiben: Schreibe eine Szene zuerst im Präsens, dann im Präteritum, danach im Perfekt und zuletzt im Futur I und beschreibe, wie sich die Wirkung verändert.



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Lernkontrolle

  1. Zeitformen im Kontext: Erkläre an einem selbst gewählten Textausschnitt, warum die verwendete Zeitform zur Textsorte passt.
  2. Präteritum und Perfekt: Vergleiche zwei Sätze mit gleicher Handlung, einmal im Präteritum und einmal im Perfekt, und beschreibe die unterschiedliche Wirkung.
  3. Futur I oder Präsens: Entscheide bei fünf Zukunftssätzen, ob Futur I oder Präsens mit Zeitangabe natürlicher wirkt, und begründe Deine Entscheidung.
  4. Hilfsverbwahl: Entwickle eine Regelhilfe für die Wahl zwischen haben und sein im Perfekt und teste sie an zehn Verben.
  5. Transferaufgabe: Überarbeite einen kurzen fehlerhaften Text so, dass die Zeitformen einheitlich und sinnvoll verwendet werden.
  6. Schreibstrategie: Formuliere eine persönliche Checkliste, mit der Du in eigenen Texten die richtige Zeitform überprüfst.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du die vier Zeitformen nicht nur benennen, sondern sinnvoll anwenden kannst. Wichtig ist, dass Du Verben sicher konjugierst, Hilfsverben passend auswählst, Partizipien korrekt bildest und die Satzklammer in zusammengesetzten Zeitformen beachtest. Außerdem solltest Du erklären können, warum eine Zeitform in einer bestimmten Textsorte sinnvoll ist.

  1. Grundwissen: Du kennst die Begriffe Präsens, Präteritum, Perfekt, Futur I, Infinitiv, Partizip II und Hilfsverb.
  2. Anwendung: Du kannst eigene Sätze in alle vier Zeitformen umformen.
  3. Textkompetenz: Du kannst Zeitformen in Erzählungen, Berichten und Alltagsgesprächen erkennen und begründen.
  4. Fehlerkorrektur: Du findest typische Fehler bei haben, sein, werden, Infinitiv und Partizip II.
  5. Reflexion: Du kannst beschreiben, wie die Wahl einer Zeitform die Wirkung eines Textes verändert.




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