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Beschreibendes Schreiben - Vorgang Person Gegenstand Tier

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Beschreibendes Schreiben - Vorgang Person Gegenstand Tier



Einleitung

Beschreibendes Schreiben ist eine wichtige Form des Schreibens im Deutschunterricht. Du lernst dabei, einen Vorgang, eine Person, einen Gegenstand oder ein Tier so genau zu beschreiben, dass andere sich das Beschriebene gut vorstellen oder eine Handlung richtig ausführen können. Eine gute Beschreibung ist sachlich, geordnet, genau und meist im Präsens geschrieben. Sie unterscheidet sich von einer Erzählung, weil sie nicht spannend ausschmückt, sondern verständlich informiert.

Im beschreibenden Schreiben kommt es darauf an, genau hinzusehen, passende Adjektive zu verwenden, Fachwörter richtig einzusetzen und eine klare Textstruktur einzuhalten. Du beschreibst nicht einfach alles, was Dir einfällt. Du wählst Merkmale aus, ordnest sie sinnvoll und formulierst so, dass Deine Leserinnen und Leser den Inhalt verstehen.

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Grundprinzipien des beschreibenden Schreibens

Eine Beschreibung beantwortet die Frage: Wie ist etwas, jemand oder ein Ablauf genau beschaffen? Dabei helfen Dir vier Grundprinzipien.

  1. Genauigkeit: Beschreibe nicht nur „groß“, sondern genauer, zum Beispiel „etwa so groß wie ein Schulheft“ oder „knapp einen Meter hoch“.
  2. Sachlichkeit: Schreibe beobachtbare Merkmale auf und vermeide vorschnelle Bewertungen wie „hässlich“, „komisch“ oder „cool“.
  3. Ordnung: Nutze eine erkennbare Reihenfolge, zum Beispiel von oben nach unten, von außen nach innen oder Schritt für Schritt.
  4. Anschaulichkeit: Verwende treffende Wörter, damit die Lesenden ein klares Bild oder einen klaren Ablauf vor Augen haben.

Eine gute Beschreibung ist nicht automatisch lang. Sie ist gut, wenn sie für ihren Zweck vollständig ist. Eine Suchmeldung braucht andere Details als eine Tierbeschreibung für ein Portfolio, eine Vorgangsbeschreibung braucht andere Informationen als eine Gegenstandsbeschreibung.


Beobachten vor dem Schreiben

Bevor Du schreibst, beobachtest Du genau. Dazu kannst Du Dir Fragen stellen: Was sehe ich zuerst? Welche Merkmale sind besonders auffällig? Welche Einzelheiten sind wichtig, damit andere das Beschriebene wiedererkennen, herstellen, benutzen oder verstehen können? Beim Beobachten nutzt Du mehrere Sinne, aber Du formulierst nur das, was zum Schreibziel passt. Bei einer Tierbeschreibung kann das Fell wichtig sein, bei einer Vorgangsbeschreibung zum Händewaschen dagegen die Reihenfolge der Handlung.


Sachlich schreiben

Sachlich schreiben bedeutet, dass Du zwischen Beobachtung und Meinung unterscheidest. Der Satz „Der Hund hat kurzes, hellbraunes Fell und eine weiße Pfote“ ist sachlich. Der Satz „Der Hund sieht lustig aus“ ist eine Bewertung und hilft nur wenig. Beschreibungen dürfen anschaulich sein, aber sie sollen nicht übertreiben. Besonders bei Personenbeschreibungen ist ein respektvoller Umgang wichtig. Du beschreibst keine intimen, verletzenden oder unnötigen Merkmale. Bei realen Personen brauchst Du einen sinnvollen Anlass und achtest auf Datenschutz und Würde.


Sprache einer Beschreibung

Die Sprache einer Beschreibung ist klar und eindeutig. Häufig verwendest Du das Präsens, passende Adjektive, genaue Nomen, Fachwörter, Lagebeziehungen und Verknüpfungen. Hilfreiche Wörter sind zum Beispiel „zuerst“, „danach“, „anschließend“, „oberhalb“, „unterhalb“, „neben“, „links“, „rechts“, „am Rand“, „in der Mitte“, „auffällig“, „schmal“, „breit“, „glatt“, „rau“, „gestreift“ oder „gepunktet“.

Unklare Wörter wie „irgendwie“, „so ein Ding“, „halt“, „mega“ oder „voll“ solltest Du vermeiden. Statt „Das Ding ist blau und lang“ schreibst Du besser: „Der Füller ist dunkelblau, etwa vierzehn Zentimeter lang und hat eine silberne Kappe.“


Formen des beschreibenden Schreibens

Beschreibendes Schreiben kann verschiedene Ziele haben. In diesem aiMOOC lernst Du vier zentrale Formen kennen: Vorgangsbeschreibung, Personenbeschreibung, Gegenstandsbeschreibung und Tierbeschreibung.


Vorgangsbeschreibung

Eine Vorgangsbeschreibung erklärt einen Ablauf so, dass ihn jemand nachmachen oder verstehen kann. Dazu gehören zum Beispiel Rezepte, Bastelanleitungen, Experimentieranleitungen, Spielanleitungen, Bedienungsanleitungen oder Anleitungen für alltägliche Handlungen. Wichtig ist die richtige Reihenfolge, denn schon ein vertauschter Schritt kann dazu führen, dass der Vorgang nicht gelingt.

Eine gute Vorgangsbeschreibung beginnt oft mit einer kurzen Einleitung. Dort nennst Du, worum es geht und welches Ziel der Vorgang hat. Danach folgt eine Liste der benötigten Materialien, Werkzeuge oder Zutaten. Im Hauptteil beschreibst Du den Ablauf Schritt für Schritt. Am Ende kannst Du ein Ergebnis, einen Tipp oder einen Sicherheitshinweis ergänzen.

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Aufbau einer Vorgangsbeschreibung

  1. Einleitung: Nenne den Vorgang und das Ziel, zum Beispiel „In dieser Anleitung erfährst Du, wie Du ein einfaches Papierflugzeug faltest.“
  2. Materialliste: Nenne alles, was gebraucht wird, zum Beispiel Papier, Schere, Kleber oder Wasser.
  3. Hauptteil: Beschreibe jeden Schritt in der richtigen Reihenfolge.
  4. Abschluss: Erkläre, woran man erkennt, dass der Vorgang gelungen ist, und gib bei Bedarf einen Hinweis.


Sprachliche Mittel der Vorgangsbeschreibung

Bei einer Vorgangsbeschreibung helfen Zeitwörter und Verknüpfungen: „zuerst“, „anschließend“, „danach“, „nun“, „währenddessen“, „zum Schluss“. Du kannst im Passiv schreiben, zum Beispiel „Das Papier wird in der Mitte gefaltet“, oder in der direkten Anrede, zum Beispiel „Falte das Papier in der Mitte“. Wichtig ist, dass Du eine Form konsequent verwendest.


Beispiel: Kurze Vorgangsbeschreibung

So faltest Du ein einfaches Papierboot: Lege ein rechteckiges Blatt Papier quer vor Dich. Falte es zuerst von oben nach unten in der Mitte. Falte anschließend die beiden oberen Ecken zur Mitte, sodass eine Spitze entsteht. Klappe danach die unteren Papierstreifen auf beiden Seiten nach oben. Öffne die Form vorsichtig von unten und drücke sie zu einem Quadrat flach. Ziehe zum Schluss die oberen Ecken auseinander. Wenn Du das Papier vorsichtig glättest, steht das Boot stabil.


Personenbeschreibung

Eine Personenbeschreibung stellt eine Person so dar, dass sie wiedererkannt oder sich vorgestellt werden kann. Sie beschreibt vor allem äußerlich wahrnehmbare Merkmale. Dazu gehören zum Beispiel Körpergröße, Körperbau, Haltung, Gesicht, Haare, Kleidung und besondere Merkmale. Bei einer schulischen Personenbeschreibung geht es nicht darum, jemanden zu bewerten. Es geht darum, genau, respektvoll und geordnet zu beschreiben.

Eine sinnvolle Reihenfolge ist zum Beispiel: allgemeine Angaben, Körpergröße und Körperbau, Kopf und Gesicht, Haare, Kleidung, besondere Merkmale, Haltung oder Bewegung. Wenn Du eine reale Person beschreibst, achte darauf, nur passende und notwendige Informationen zu verwenden. Merkmale wie Krankheit, Herkunft, Religion oder private Lebensumstände gehören nur dann in einen Text, wenn sie für den Schreibauftrag wichtig, respektvoll und erlaubt sind.

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Aufbau einer Personenbeschreibung

  1. Einleitung: Nenne, wen Du beschreibst, wenn der Name bekannt und erlaubt ist, oder beschreibe die Situation.
  2. Gesamteindruck: Beschreibe Größe, Körperbau, Haltung und ungefähres Alter, wenn dies zum Auftrag passt.
  3. Kopf und Gesicht: Beschreibe Haarfarbe, Frisur, Gesichtsform, Augen, Nase, Mund und besondere Merkmale.
  4. Kleidung: Beschreibe auffällige Kleidungsstücke, Farben, Muster und Accessoires.
  5. Besonderheiten: Nenne nur erkennbare und sinnvolle Merkmale, die zur Wiedererkennung beitragen.
  6. Schluss: Formuliere einen knappen Gesamtsatz, ohne zu bewerten.


Beispiel: Kurze Personenbeschreibung

Die beschriebene Person ist ein etwa zwölfjähriges Kind mit schmaler Statur und aufrechter Haltung. Es trägt eine dunkelgrüne Jacke, eine schwarze Hose und helle Turnschuhe. Das Gesicht ist oval, die Haare sind kurz, dunkelbraun und leicht gewellt. Auffällig ist eine runde Brille mit dünnem Metallrahmen. In der rechten Hand hält die Person einen roten Rucksack mit einem weißen Streifen.


Gegenstandsbeschreibung

Eine Gegenstandsbeschreibung stellt einen Gegenstand so dar, dass man ihn erkennen, unterscheiden, wiederfinden, herstellen oder beurteilen kann. Du beschreibst dabei Merkmale wie Größe, Form, Farbe, Material, Oberfläche, Bestandteile, Funktion und Zustand. Eine gute Reihenfolge ist zum Beispiel: vom Ganzen zu den Einzelteilen, von außen nach innen oder von oben nach unten.

Die Gegenstandsbeschreibung ist besonders wichtig, wenn etwas verwechselt werden könnte. Ein „blauer Stift“ ist noch nicht eindeutig. Ein „dunkelblauer Füller aus Kunststoff mit silberner Kappe, transparentem Tintenfenster und einer feinen Feder“ ist deutlich genauer. Je nach Aufgabe beschreibst Du auch, wozu der Gegenstand dient und wie einzelne Teile zusammenwirken.

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Aufbau einer Gegenstandsbeschreibung

  1. Einleitung: Nenne den Gegenstand und seinen Zweck.
  2. Gesamtbeschreibung: Beschreibe Größe, Form, Farbe und Material.
  3. Einzelteile: Beschreibe wichtige Bestandteile in sinnvoller Reihenfolge.
  4. Besondere Merkmale: Nenne Aufdrucke, Schäden, Muster, Gerüche oder auffällige Eigenschaften, wenn sie wichtig sind.
  5. Funktion: Erkläre, wozu der Gegenstand dient oder wie er benutzt wird.


Beispiel: Kurze Gegenstandsbeschreibung

Der Gegenstand ist eine Trinkflasche für den Schulalltag. Sie ist etwa zwanzig Zentimeter hoch, zylinderförmig und besteht aus mattem Edelstahl. Der Deckel ist schwarz und hat eine kleine Trageschlaufe aus Kunststoff. In der Mitte der Flasche befindet sich ein weißer Aufdruck mit einem Bergmotiv. Am unteren Rand ist eine kleine Delle zu erkennen. Die Flasche dient dazu, kalte oder warme Getränke mitzunehmen.


Tierbeschreibung

Eine Tierbeschreibung beschreibt ein Tier so, dass man seine Art, sein Aussehen, seine besonderen Merkmale und manchmal auch sein Verhalten erkennen kann. Du kannst ein einzelnes Tier beschreiben, zum Beispiel Deinen Hund, oder eine Tierart, zum Beispiel den Haushund oder die Hauskatze. Bei einer Beschreibung eines einzelnen Tieres sind konkrete Beobachtungen wichtig. Bei einer Beschreibung einer Tierart verwendest Du auch sachliche Informationen aus zuverlässigen Quellen.

Eine Tierbeschreibung kann folgende Merkmale enthalten: Tierart, Größe, Körperbau, Fell, Gefieder, Haut, Farbe, Kopf, Augen, Ohren, Pfoten, Flügel, Schwanz, Lebensraum, Ernährung und typisches Verhalten. Bei Haustieren können Name, Alter und besondere Kennzeichen wichtig sein. Bei Wildtieren stehen Merkmale der Art und ihr Lebensraum im Vordergrund.

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Aufbau einer Tierbeschreibung

  1. Einleitung: Nenne Tierart, Name oder Beobachtungssituation.
  2. Gesamteindruck: Beschreibe Größe, Körperform und auffällige Merkmale.
  3. Körpermerkmale: Beschreibe Kopf, Augen, Ohren, Fell, Beine, Pfoten, Schwanz oder andere typische Merkmale.
  4. Verhalten: Beschreibe beobachtbares Verhalten, zum Beispiel Bewegung, Lautäußerung oder Fressverhalten.
  5. Lebensweise: Ergänze bei einer Tierart Informationen zu Lebensraum, Nahrung und Besonderheiten.
  6. Schluss: Fasse zusammen, woran man das Tier gut erkennen kann.


Beispiel: Kurze Tierbeschreibung

Die beschriebene Hauskatze ist mittelgroß und hat ein dichtes, grau getigertes Fell. Ihr Kopf ist rundlich, die Ohren sind aufrecht und die Augen wirken gelbgrün. Der Schwanz ist lang, buschig und dunkler geringelt als der restliche Körper. Beim Gehen setzt die Katze ihre Pfoten leise und vorsichtig auf. Auffällig ist ein kleiner weißer Fleck unter dem Kinn.


Planung eines beschreibenden Textes

Bevor Du eine Beschreibung schreibst, lohnt sich eine kurze Planung. Dadurch vermeidest Du Wiederholungen und Sprünge. Eine einfache Methode ist die Schreibplan-Methode.

  1. Schreibziel klären: Soll jemand den Vorgang ausführen, die Person wiedererkennen, den Gegenstand finden oder das Tier verstehen?
  2. Beobachtung sammeln: Notiere wichtige Merkmale in Stichworten.
  3. Ordnung festlegen: Wähle eine Reihenfolge, die zum Thema passt.
  4. Fachwortschatz prüfen: Nutze genaue Begriffe, wenn Du sie kennst.
  5. Entwurf schreiben: Formuliere vollständige Sätze.
  6. Überarbeitung durchführen: Prüfe Sachlichkeit, Reihenfolge, Genauigkeit und Sprache.


Checkliste für alle Beschreibungen

  1. Sachlichkeit: Habe ich beobachtbare Merkmale beschrieben statt Meinungen?
  2. Vollständigkeit: Sind alle wichtigen Informationen enthalten?
  3. Reihenfolge: Ist die Ordnung nachvollziehbar?
  4. Genauigkeit: Habe ich genaue Wörter statt unklarer Ausdrücke verwendet?
  5. Zeitform: Ist der Text überwiegend im Präsens geschrieben?
  6. Sprache: Sind die Sätze klar, abwechslungsreich und fehlerarm?
  7. Adressatenorientierung: Können Leserinnen und Leser mit meinem Text etwas anfangen?


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Ein häufiger Fehler ist eine ungeordnete Beschreibung. Wenn Du bei einer Person zuerst die Schuhe, dann die Haare und danach wieder die Jacke beschreibst, müssen sich Leserinnen und Leser alles mühsam zusammensetzen. Besser ist eine klare Reihenfolge. Ein weiterer Fehler ist zu ungenaues Schreiben. Wörter wie „schön“, „komisch“, „normal“ oder „groß“ helfen nur wenig, wenn sie nicht genauer erklärt werden. Auch Bewertungen können problematisch sein. Statt „Das Tier ist süß“ beschreibst Du besser, welche Merkmale diesen Eindruck auslösen: „Das Tier hat große, runde Augen, kurze Beine und ein weiches Fell.“

Bei Vorgangsbeschreibungen entstehen Fehler oft durch ausgelassene Schritte. Prüfe deshalb, ob jemand Deine Anleitung ohne Vorwissen ausführen könnte. Bei Gegenstandsbeschreibungen fehlen häufig Maße, Materialien oder Funktionen. Bei Personenbeschreibungen ist manchmal die Grenze zwischen Beschreibung und Bewertung nicht klar. Schreibe respektvoll und vermeide abwertende Formulierungen.


Wortschatz für beschreibendes Schreiben

Ein genauer Wortschatz macht Deine Beschreibung verständlicher. Nutze Wörter, die wirklich passen.

  1. Form: rund, oval, eckig, länglich, flach, gebogen, spitz, zylindrisch.
  2. Größe: winzig, klein, mittelgroß, lang, breit, schmal, hoch, niedrig.
  3. Oberfläche: glatt, rau, matt, glänzend, geriffelt, weich, hart, klebrig.
  4. Farbe: hellblau, dunkelgrün, rostbraun, silbergrau, gestreift, gefleckt, gepunktet.
  5. Material: Holz, Metall, Kunststoff, Glas, Stoff, Leder, Papier, Keramik.
  6. Lage: oben, unten, links, rechts, daneben, darunter, darüber, in der Mitte, am Rand.
  7. Bewegung: gleiten, kriechen, springen, schleichen, flattern, rollen, drehen.
  8. Ablauf: zuerst, danach, anschließend, währenddessen, zuletzt, abschließend.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel einer sachlichen Beschreibung? (Einen Gegenstand eine Person ein Tier oder einen Vorgang genau verständlich machen) (!Eine spannende Geschichte mit vielen Gefühlen erzählen) (!Eine persönliche Meinung möglichst deutlich ausdrücken) (!Möglichst viele wörtliche Reden verwenden)




In welcher Zeitform werden Beschreibungen meistens geschrieben? (Präsens) (!Präteritum) (!Futur) (!Plusquamperfekt)




Welche Reihenfolge passt besonders gut zu einer Personenbeschreibung? (Vom Gesamteindruck zu einzelnen Merkmalen) (!Vom Schluss zur Einleitung) (!Von unwichtigen Meinungen zu zufälligen Details) (!Von der letzten Handlung zur ersten Handlung)




Was gehört in eine Vorgangsbeschreibung? (Eine klare Schrittfolge) (!Eine erfundene Spannungskurve) (!Ein innerer Monolog) (!Eine Bewertung der handelnden Person)




Welche Angabe ist für eine Gegenstandsbeschreibung besonders hilfreich? (Material) (!Dialog) (!Erzählperspektive) (!Reimform)




Welche Formulierung ist sachlich? (Die Jacke ist dunkelblau und hat zwei silberne Reißverschlüsse) (!Die Jacke sieht total langweilig aus) (!Die Jacke ist bestimmt sehr teuer) (!Die Jacke gefällt mir überhaupt nicht)




Was hilft bei einer Tierbeschreibung besonders? (Genaue Beobachtung von Körpermerkmalen und Verhalten) (!Eine frei erfundene Lebensgeschichte) (!Viele Ausrufezeichen) (!Nur die eigene Meinung über das Tier)




Welche Wörter sind für einen Ablauf besonders geeignet? (Zuerst danach anschließend zuletzt) (!Schön toll lustig nett) (!Vielleicht irgendwie halt eben) (!Gestern plötzlich traurig leise)




Was sollte man bei einer Beschreibung vermeiden? (Unklare Wörter und unnötige Bewertungen) (!Eine sinnvolle Ordnung) (!Treffende Adjektive) (!Genaue Nomen)




Was prüfst Du bei der Überarbeitung einer Beschreibung? (Ob Reihenfolge Genauigkeit Sachlichkeit und Sprache stimmen) (!Ob möglichst viele Witze enthalten sind) (!Ob die Beschreibung absichtlich unklar bleibt) (!Ob alle Sätze im Futur stehen)





Memory

Vorgangsbeschreibung Schrittweise Anleitung
Personenbeschreibung Wiedererkennbare Merkmale
Gegenstandsbeschreibung Form Material Funktion
Tierbeschreibung Aussehen und Verhalten
Präsens Gegenwartsform
Sachlichkeit Beobachtung ohne Bewertung
Adjektive Genauere Eigenschaften
Überarbeitung Text prüfen und verbessern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Vorgangsbeschreibung Schritt für Schritt erklären
Personenbeschreibung Äußere Merkmale respektvoll ordnen
Gegenstandsbeschreibung Form Farbe Material und Funktion nennen
Tierbeschreibung Körpermerkmale und Verhalten beobachten
Überarbeitung Genauigkeit Sachlichkeit und Reihenfolge prüfen






Kreuzworträtsel

Praesens In welcher Zeitform stehen Beschreibungen meistens?
Adjektive Welche Wortart macht Eigenschaften genauer?
Reihenfolge Was sorgt dafür dass eine Beschreibung gut geordnet ist?
Merkmale Was beschreibst Du bei Personen Gegenständen und Tieren genau?
Material Welche Eigenschaft verrät woraus ein Gegenstand besteht?
Sachlichkeit Welches Prinzip vermeidet unnötige Bewertungen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Beschreibung informiert möglichst

. Sie steht meistens im

. Bei einer Vorgangsbeschreibung ist die richtige

besonders wichtig. Eine Personenbeschreibung sollte respektvoll und

sein. Bei einer Gegenstandsbeschreibung beschreibst Du unter anderem Form Farbe Material und

. Eine Tierbeschreibung enthält Merkmale des Körpers und beobachtbares

. Treffende Adjektive machen einen Text

. Vor dem Schreiben hilft ein kurzer

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Wortschatz sammeln: Sammle zehn passende Adjektive für einen Gegenstand aus Deinem Mäppchen und ordne sie nach Farbe Form Material und Oberfläche.
  2. Mini-Gegenstandsbeschreibung: Beschreibe einen Bleistift so genau dass eine andere Person ihn unter mehreren Stiften wiederfinden kann.
  3. Tierbeobachtung: Beobachte ein Tier auf einem Bild oder in Deiner Umgebung und notiere fünf sachliche Merkmale.
  4. Ablauf ordnen: Schreibe die Schritte für das Zähneputzen in die richtige Reihenfolge und verwende Wörter wie zuerst danach und zuletzt.

Standard

  1. Vorgangsbeschreibung schreiben: Schreibe eine genaue Anleitung für ein einfaches Pausenbrot oder ein Papierflugzeug und lasse sie von einer anderen Person testen.
  2. Personenbeschreibung verfassen: Beschreibe eine fiktive Figur aus einem Bild sachlich und respektvoll von oben nach unten.
  3. Gegenstand vergleichen: Beschreibe zwei ähnliche Gegenstände zum Beispiel zwei Trinkflaschen so genau dass ihre Unterschiede klar werden.
  4. Tiersteckbrief erweitern: Erstelle aus einem Tiersteckbrief eine vollständige Tierbeschreibung mit Einleitung Hauptteil und Schluss.

Schwer

  1. Anleitung verbessern: Nimm eine unklare Anleitung und überarbeite sie so dass alle Schritte vollständig und logisch geordnet sind.
  2. Beschreibung mit Perspektivwechsel: Schreibe zuerst eine sachliche Gegenstandsbeschreibung und danach eine werbende Beschreibung desselben Gegenstands und vergleiche die Sprache.
  3. Feldforschung Tierbeschreibung: Beobachte ein Tier mindestens zehn Minuten lang und unterscheide in Deinem Text Körpermerkmale Verhalten und Vermutungen.
  4. Schreibkonferenz: Organisiere eine Schreibkonferenz in der Ihr Beschreibungen nach einer Checkliste prüft und gezielte Verbesserungsvorschläge formuliert.



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Lernkontrolle

  1. Transfer Vorgangsbeschreibung: Erkläre warum eine falsche Reihenfolge in einer Vorgangsbeschreibung zu Missverständnissen führen kann und zeige dies an einem eigenen Beispiel.
  2. Sachlichkeit beurteilen: Überarbeite einen bewertenden Beschreibungstext so dass er sachlich und respektvoll wird.
  3. Adressatenorientierung: Vergleiche eine Beschreibung für ein Fundbüro mit einer Beschreibung für ein Geschichtenheft und erkläre die Unterschiede.
  4. Struktur anwenden: Entwickle für eine Tierbeschreibung und eine Gegenstandsbeschreibung jeweils einen passenden Schreibplan und begründe Deine Reihenfolge.
  5. Wortwahl reflektieren: Ersetze ungenaue Wörter in einem kurzen Text durch genauere Begriffe und erkläre warum Deine Wörter besser passen.
  6. Medienbeschreibung: Wähle ein Bild aus und schreibe eine Beschreibung die eine blinde oder sehbehinderte Person möglichst gut informiert.
  7. Fehlerdiagnose: Untersuche eine misslungene Beschreibung und finde mindestens drei Ursachen für die Unverständlichkeit.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zum Thema Beschreibendes Schreiben solltest Du zeigen, dass Du verschiedene Beschreibungsformen unterscheiden und anwenden kannst. Wichtig ist nicht nur, dass Du Begriffe kennst, sondern dass Du selbst verständliche und sachliche Texte verfasst.

  1. Portfolio: Sammle je eine überarbeitete Vorgangsbeschreibung Personenbeschreibung Gegenstandsbeschreibung und Tierbeschreibung.
  2. Schreibplan: Lege zu jedem Text eine Planung mit Schreibziel Reihenfolge und Stichworten bei.
  3. Überarbeitung: Markiere an einem Entwurf mindestens fünf Verbesserungen und erkläre sie kurz.
  4. Feedback: Hole Dir Rückmeldung von einer Mitschülerin einem Mitschüler oder einer Lehrkraft und arbeite sie nachvollziehbar ein.
  5. Reflexion: Schreibe eine kurze Reflexion darüber welche Beschreibungsform Dir leichtfällt und woran Du weiterarbeiten möchtest.
  6. Präsentation: Stelle einen Text vor und erkläre warum Deine Reihenfolge und Wortwahl passend sind.




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