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Satzglieder 1

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Satzglieder 1




Einleitung

Satzglieder sind die zusammengehörigen Bausteine eines Satzes. Wenn Du einen Satz untersuchst, fragst Du nicht nur: „Welche Wortarten kommen vor?“, sondern auch: „Welche Wörter gehören im Satz zusammen und welche Aufgabe übernehmen sie?“ Genau diese zusammengehörigen Einheiten nennt man Satzglieder. Sie können aus einem einzigen Wort bestehen, zum Beispiel aus einem Pronomen, oder aus mehreren Wörtern, zum Beispiel aus einer Nominalgruppe wie „der kleine Hund“. Manchmal kann sogar ein ganzer Nebensatz ein Satzglied sein.

Ein einfacher Beispielsatz lautet: „Der kleine Hund schläft im Garten.“ Hier bilden „Der kleine Hund“ ein Subjekt, „schläft“ das Prädikat und „im Garten“ eine adverbiale Bestimmung des Ortes. Du erkennst daran: Satzglieder zeigen, welche Funktion ein Ausdruck im Satz hat. Sie helfen Dir, Satzbau, Grammatik, Kommasetzung und die Bedeutung von Aussagen besser zu verstehen.

In der Schulgrammatik werden meist Subjekt, Prädikat, Objekt und adverbiale Bestimmungen als zentrale Satzglieder behandelt. In der Sprachwissenschaft wird genauer unterschieden: Das Prädikat gilt dort häufig nicht als Satzglied im engeren Sinn, sondern als Zentrum des Satzes, von dem andere Satzglieder abhängen. Für das Lernen in der Schule ist es trotzdem sinnvoll, das Prädikat mitzubehandeln, weil es zeigt, was geschieht oder was über das Subjekt ausgesagt wird.


Was sind Satzglieder?


Grundidee

Ein Satzglied ist eine Einheit im Satz, die eine bestimmte grammatische Aufgabe erfüllt. Ein Satzglied kann verschoben, ersetzt oder erfragt werden. Es ist also nicht dasselbe wie ein einzelnes Wort. In dem Satz „Meine beste Freundin liest jeden Abend ein spannendes Buch“ besteht das Subjekt aus drei Wörtern: „Meine beste Freundin“. Das Akkusativobjekt besteht ebenfalls aus mehreren Wörtern: „ein spannendes Buch“.

Satzglieder sind wichtig, weil sie zeigen, wie ein Satz organisiert ist. Du erkennst, wer etwas tut, was geschieht, wem etwas geschieht, wen oder was eine Handlung betrifft, wann etwas passiert, wo etwas passiert und warum etwas passiert. Dadurch wird aus einer Wortfolge ein sinnvoll gebauter Satz.


Satzglieder und Wortarten unterscheiden

Wortarten beschreiben einzelne Wörter nach ihrer Form und Bedeutung. Beispiele sind Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Adverb, Präposition und Konjunktion. Satzglieder beschreiben dagegen die Funktion einer Wortgruppe im konkreten Satz. Ein und dasselbe Wort kann je nach Satz eine andere Aufgabe übernehmen.

Beispiel: Im Satz „Der Hund bellt“ ist „Hund“ Teil des Subjekts. Im Satz „Ich sehe den Hund“ ist „den Hund“ ein Akkusativobjekt. Das Wort „Hund“ bleibt ein Nomen, aber seine Satzgliedfunktion verändert sich. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, wenn Du Sätze genau analysieren möchtest.


Warum Satzglieder zusammengehören

Mehrere Wörter gehören zu einem Satzglied, wenn sie gemeinsam eine Aufgabe erfüllen. In „der kleine Hund“ gehören der Artikel „der“, das Adjektiv „kleine“ und das Nomen „Hund“ zusammen. Du kannst nicht sinnvoll nur „kleine“ als Subjekt verschieben. Das ganze Satzglied lautet „der kleine Hund“.

Ein Satzglied kann durch Zusätze näher bestimmt werden. Solche Zusätze heißen Attribute. Attribute sind meist keine eigenen Satzglieder, sondern Teile eines Satzgliedes. Im Satzglied „der kleine Hund aus dem Tierheim“ sind „kleine“ und „aus dem Tierheim“ nähere Bestimmungen zu „Hund“. Das ganze Satzglied kann dennoch gemeinsam verschoben werden: „Der kleine Hund aus dem Tierheim schläft.“


Die wichtigsten Satzglieder


Das Subjekt

Das Subjekt nennt, wer oder was etwas tut, ist oder erleidet. Du fragst danach mit „Wer oder was?“. Es steht meist im Nominativ. Im Satz „Die Klasse schreibt einen Test“ ist „Die Klasse“ das Subjekt. Im Satz „Ein lauter Knall erschreckte die Kinder“ ist „Ein lauter Knall“ das Subjekt.

Das Subjekt kann aus einem Wort bestehen, zum Beispiel „Ich“, oder aus einer längeren Wortgruppe, zum Beispiel „Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse“. Auch ein Nebensatz kann Subjekt sein: „Dass Du regelmäßig übst, hilft Dir.“ Hier ist „Dass Du regelmäßig übst“ das Subjekt.


Das Prädikat

Das Prädikat sagt, was geschieht oder was über das Subjekt ausgesagt wird. Du fragst danach häufig mit „Was tut das Subjekt?“ oder „Was geschieht?“. Das Prädikat enthält immer eine finite, also gebeugte Verbform. Im Satz „Mia liest“ ist „liest“ das Prädikat.

Das Prädikat kann einteilig oder mehrteilig sein. Einteilig ist es in „Ben lacht“. Mehrteilig ist es in „Ben hat gelacht“, „Ben wird lachen“ oder „Ben möchte lachen“. Bei trennbaren Verben kann das Prädikat eine Satzklammer bilden: „Lena räumt ihr Zimmer auf.“ Hier gehören „räumt“ und „auf“ zusammen.


Das Objekt

Ein Objekt ergänzt das Prädikat. Es nennt Personen, Dinge oder Sachverhalte, die von der Handlung betroffen sind oder zu ihr gehören. Viele Verben verlangen ein bestimmtes Objekt. Man unterscheidet mehrere Objektarten.

Das Akkusativobjekt beantwortet die Frage „Wen oder was?“. Beispiel: „Ich lese ein Buch.“ Das Dativobjekt beantwortet die Frage „Wem?“. Beispiel: „Ich helfe meinem Bruder.“ Das Genitivobjekt beantwortet die Frage „Wessen?“ und ist im heutigen Deutsch eher selten. Beispiel: „Wir gedenken der Opfer.“ Das Präpositionalobjekt steht mit einer festen Präposition, die vom Verb verlangt wird. Beispiel: „Ich warte auf den Bus.“ Hier gehört „auf den Bus“ zum Verb „warten auf“.


Adverbiale Bestimmungen

Eine Adverbiale Bestimmung beschreibt die Umstände einer Handlung, eines Vorgangs oder eines Zustands. Sie kann angeben, wann, wo, wie, warum, wozu oder unter welcher Bedingung etwas geschieht. Sie ist häufig verschiebbar und oft weglassbar, ohne dass der Satz grammatisch unvollständig wird.

Eine temporale Bestimmung gibt die Zeit an: „Morgen schreiben wir eine Arbeit.“ Eine lokale Bestimmung gibt den Ort an: „Im Klassenraum arbeiten alle konzentriert.“ Eine modale Bestimmung gibt die Art und Weise an: „Die Gruppe arbeitet sorgfältig.“ Eine kausale Bestimmung nennt den Grund: „Wegen des Regens bleiben wir drinnen.“


Das Prädikativum

Ein Prädikativum beschreibt das Subjekt oder Objekt näher und steht oft bei Verben wie „sein“, „werden“, „bleiben“, „heißen“ oder „nennen“. Im Satz „Lina ist Klassensprecherin“ beschreibt „Klassensprecherin“ das Subjekt Lina. Im Satz „Wir nennen ihn einen Experten“ beschreibt „einen Experten“ das Objekt „ihn“.

Das Prädikativum ist in der Schulgrammatik nicht immer ein eigenes Hauptthema, hilft Dir aber, schwierige Sätze besser zu verstehen. Besonders bei Zustandsverben ist es wichtig, weil das Verb allein oft noch keine vollständige Aussage ergibt: „Sie ist“ klingt unvollständig, „Sie ist freundlich“ ist vollständig.


Satzglieder bestimmen


Die Umstellprobe

Die wichtigste Methode ist die Umstellprobe. Dabei verschiebst Du Wörter oder Wortgruppen im Satz. Was gemeinsam verschoben werden kann, ist wahrscheinlich ein Satzglied.

Beispiel: „Die Kinder spielen heute im Park Fußball.“ Du kannst sagen: „Heute spielen die Kinder im Park Fußball.“ Du kannst auch sagen: „Im Park spielen die Kinder heute Fußball.“ Die Gruppen „Die Kinder“, „heute“, „im Park“ und „Fußball“ können jeweils an andere Stellen verschoben werden. Dadurch erkennst Du mögliche Satzglieder.

Die Umstellprobe funktioniert im Deutschen besonders gut, weil Aussagesätze oft eine feste Position für das finite Verb haben. Vor diesem Verb kann im Hauptsatz meist ein Satzglied stehen. Diese Stelle nennt man Vorfeld. Wenn eine Wortgruppe gemeinsam ins Vorfeld gestellt werden kann, spricht das stark dafür, dass sie ein Satzglied ist.


Die Frageprobe

Bei der Frageprobe stellst Du passende Fragen. Für das Subjekt fragst Du „Wer oder was?“. Für ein Akkusativobjekt fragst Du „Wen oder was?“. Für ein Dativobjekt fragst Du „Wem?“. Für adverbiale Bestimmungen fragst Du zum Beispiel „Wann?“, „Wo?“, „Wie?“ oder „Warum?“.

Beispiel: „Am Montag schenkt Mira ihrem Freund ein Buch.“ Wer schenkt? Mira. Wem schenkt Mira ein Buch? ihrem Freund. Wen oder was schenkt Mira? ein Buch. Wann schenkt Mira ihrem Freund ein Buch? am Montag. Die Frageprobe hilft Dir also, die Funktion der Satzglieder zu bestimmen.


Die Ersatzprobe

Bei der Ersatzprobe ersetzt Du eine längere Wortgruppe durch ein kürzeres Wort. Wenn das gelingt, gehört die Wortgruppe wahrscheinlich zusammen. Beispiel: „Der neue Schüler aus Köln spielt sehr gut Klavier.“ Du kannst „Der neue Schüler aus Köln“ durch „er“ ersetzen: „Er spielt sehr gut Klavier.“ Damit erkennst Du, dass die ganze Gruppe ein Satzglied bildet.

Auch adverbiale Bestimmungen lassen sich ersetzen. „Nach der Schule“ kann durch „dann“ ersetzt werden, „im Garten“ durch „dort“ und „wegen des Sturms“ durch „deshalb“. Die Ersatzprobe ist besonders hilfreich, wenn Satzglieder sehr lang sind.


Die Weglassprobe

Bei der Weglassprobe prüfst Du, welche Teile Du weglassen kannst, ohne dass der Satz grammatisch völlig unvollständig wird. Viele adverbiale Angaben sind weglassbar: „Morgen liest Paul im Garten ein Buch“ wird zu „Paul liest ein Buch“. Der Satz bleibt grammatisch möglich, auch wenn er weniger genau ist.

Vorsicht: Nicht alles, was weglassbar ist, ist unwichtig. Eine Zeitangabe oder Ortsangabe kann inhaltlich sehr wichtig sein. Die Weglassprobe zeigt also eher, welche Bestandteile grammatisch notwendig sind und welche zusätzliche Informationen liefern.


Satzglieder im Überblick

Satzglied Frage Beispiel Hinweis
Subjekt Wer oder was? Die Klasse arbeitet. Steht meist im Nominativ.
Prädikat Was tut jemand? Was geschieht? Die Klasse arbeitet. Enthält immer eine finite Verbform.
Akkusativobjekt Wen oder was? Die Klasse liest einen Text. Direktes Objekt vieler Verben.
Dativobjekt Wem? Die Lehrerin hilft dem Schüler. Häufig Person oder Empfänger.
Genitivobjekt Wessen? Wir gedenken der Verstorbenen. Im heutigen Deutsch selten.
Präpositionalobjekt Woran? Worauf? Womit? Wofür? Ich warte auf den Bus. Die Präposition gehört fest zum Verb.
Adverbiale Bestimmung Wann? Wo? Wie? Warum? Am Morgen lernt sie konzentriert. Gibt Umstände an.
Prädikativum Wie ist jemand? Als was gilt jemand? Er ist müde. Beschreibt Subjekt oder Objekt.


Beispiele Schritt für Schritt


Beispiel 1: Ein einfacher Satz

Satz: „Die Katze schläft auf dem Sofa.“

Die Umstellprobe zeigt: „Auf dem Sofa schläft die Katze.“ Also ist „auf dem Sofa“ ein Satzglied. Die Frageprobe zeigt: Wer schläft? „Die Katze“ ist das Subjekt. Was geschieht? „schläft“ ist das Prädikat. Wo schläft die Katze? „auf dem Sofa“ ist eine lokale adverbiale Bestimmung.


Beispiel 2: Ein Satz mit Objekt

Satz: „Tom schenkt seiner Schwester einen Stift.“

Wer schenkt? „Tom“ ist das Subjekt. Was tut Tom? „schenkt“ ist das Prädikat. Wem schenkt Tom einen Stift? „seiner Schwester“ ist das Dativobjekt. Wen oder was schenkt Tom seiner Schwester? „einen Stift“ ist das Akkusativobjekt. Durch Umstellen kannst Du die Satzglieder prüfen: „Seiner Schwester schenkt Tom einen Stift.“


Beispiel 3: Ein Satz mit mehreren adverbialen Bestimmungen

Satz: „Gestern übte die Band wegen des Konzerts sehr lange im Musikraum.“

Wann übte die Band? „Gestern“ ist eine temporale Bestimmung. Wer übte? „die Band“ ist das Subjekt. Warum übte die Band? „wegen des Konzerts“ ist eine kausale Bestimmung. Wie lange übte die Band? „sehr lange“ ist eine temporale oder modale nähere Angabe zur Dauer. Wo übte die Band? „im Musikraum“ ist eine lokale Bestimmung.


Schwierige Fälle


Attribut oder Satzglied?

Ein Attribut ist eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzgliedes. Es ist also meist kein selbstständiges Satzglied. Im Satz „Der alte Baum vor der Schule blüht“ ist „Der alte Baum vor der Schule“ das Subjekt. Darin sind „alte“ und „vor der Schule“ Attribute zu „Baum“. Du kannst das ganze Subjekt verschieben: „Der alte Baum vor der Schule blüht.“ Aber „alte“ allein ist kein Satzglied.


Präpositionalobjekt oder adverbiale Bestimmung?

Beide können mit einer Präposition beginnen. Entscheidend ist, ob die Präposition vom Verb fest verlangt wird. In „Ich warte auf den Bus“ gehört „auf“ zum Verb „warten auf“. Deshalb ist „auf den Bus“ ein Präpositionalobjekt. In „Ich warte auf dem Bahnsteig“ gibt „auf dem Bahnsteig“ den Ort an und ist eine lokale adverbiale Bestimmung.


Ein Satzglied kann lang sein

Ein Satzglied kann sehr lang werden. Beispiel: „Die Kinder, die gestern im Park gespielt haben, erzählen eine Geschichte.“ Hier ist „Die Kinder, die gestern im Park gespielt haben“ das Subjekt. Der eingeschobene Relativsatz gehört zum Subjekt, weil er die Kinder näher beschreibt. Die Ersatzprobe macht das sichtbar: „Sie erzählen eine Geschichte.“


Lernvideo

Das folgende Video bietet Dir einen zusätzlichen Überblick zu Satzgliedern. Nutze es, um die Begriffe Subjekt, Prädikat, Objekt und Adverbiale Bestimmung noch einmal an Beispielen zu wiederholen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=Er3DdNEIEEk |500|center}}

Dieses Video eignet sich besonders, wenn Du Satzglieder in der Grundschule oder in der Unterstufe übst.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=lNGMmUAo-Wo |500|center}}


Merksätze

  1. Satzglied: Ein Satzglied ist eine zusammengehörige Einheit im Satz.
  2. Umstellprobe: Was gemeinsam verschoben werden kann, gehört wahrscheinlich zusammen.
  3. Frageprobe: Mit passenden Fragen bestimmst Du die Funktion eines Satzgliedes.
  4. Subjekt: Das Subjekt beantwortet die Frage „Wer oder was?“.
  5. Prädikat: Das Prädikat enthält die finite Verbform und zeigt, was geschieht.
  6. Objekt: Objekte ergänzen das Prädikat und stehen in bestimmten Fällen oder mit festen Präpositionen.
  7. Adverbiale Bestimmung: Adverbiale Bestimmungen nennen Umstände wie Zeit, Ort, Art und Weise oder Grund.
  8. Attribut: Ein Attribut ist meist Teil eines Satzgliedes und bestimmt ein Wort näher.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Satzglied? (Eine zusammengehörige Einheit im Satz) (!Eine beliebige Silbe) (!Ein einzelner Buchstabe) (!Immer nur ein Verb)




Welche Frage hilft Dir, das Subjekt zu finden? (Wer oder was) (!Wen oder was) (!Wann) (!Womit)




Was enthält das Prädikat immer? (Eine finite Verbform) (!Einen Artikel) (!Ein Adjektiv) (!Eine Präposition)




Welche Probe zeigt, welche Wörter gemeinsam verschoben werden können? (Umstellprobe) (!Rechtschreibprobe) (!Silbenprobe) (!Klangprobe)




Welche Frage passt zum Akkusativobjekt? (Wen oder was) (!Wem) (!Wo) (!Wie lange)




Welche Frage passt zum Dativobjekt? (Wem) (!Wessen) (!Warum) (!Wer oder was)




Was beschreibt eine lokale adverbiale Bestimmung? (Einen Ort) (!Eine Person) (!Eine Wortart) (!Einen Kasus)




Was ist ein Attribut meistens? (Ein Teil eines Satzgliedes) (!Ein vollständiger Hauptsatz) (!Immer das Prädikat) (!Immer ein Akkusativobjekt)




Welche Aussage ist richtig? (Satzglieder beschreiben Funktionen im Satz) (!Wortarten und Satzglieder sind immer dasselbe) (!Jedes Wort ist automatisch ein eigenes Satzglied) (!Ein Satzglied darf nie aus mehreren Wörtern bestehen)




Was ist in dem Satz „Mara liest ein Buch“ das Akkusativobjekt? (ein Buch) (!Mara) (!liest) (!Mara liest)





Memory

Subjekt Wer oder was?
Prädikat Was geschieht?
Akkusativobjekt Wen oder was?
Dativobjekt Wem?
Lokaladverbial Wo?
Temporaladverbial Wann?





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Subjekt Wer oder was?
Prädikat Was geschieht?
Akkusativobjekt Wen oder was?
Dativobjekt Wem?
Adverbiale Bestimmung Wann, wo, wie oder warum?




...


Kreuzworträtsel

Subjekt Welches Satzglied beantwortet die Frage Wer oder was?
Praedikat Welches Satzglied enthält die gebeugte Verbform?
Objekt Wie heißt eine Ergänzung zum Prädikat?
Adverbial Welches Satzglied nennt Umstände wie Ort, Zeit oder Grund?
Attribut Wie heißt eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzgliedes?
Umstellprobe Welche Probe verschiebt Wortgruppen im Satz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Zusammengehörige Bausteine eines Satzes heißen

. Die wichtigste Probe zum Erkennen dieser Bausteine ist die

. Das Satzglied mit der Frage Wer oder was heißt

. Das Satzglied mit der finiten Verbform heißt in der Schulgrammatik

. Ergänzungen zum Verb nennt man häufig

. Angaben zu Zeit, Ort, Art und Weise oder Grund heißen

. Eine nähere Bestimmung innerhalb eines Satzgliedes nennt man

. Mit der

kannst Du längere Wortgruppen durch Pronomen oder Adverbien ersetzen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Satzglieder markieren: Schreibe fünf einfache Sätze aus Deinem Alltag auf und markiere jeweils Subjekt und Prädikat.
  2. Frageprobe üben: Wähle drei Sätze aus einem Kinderbuch oder Schulbuch und finde mit Fragen die wichtigsten Satzglieder.
  3. Umstellprobe anwenden: Stelle drei Sätze so oft wie möglich um und notiere, welche Wortgruppen zusammenbleiben.
  4. Satzglieder und Wortarten: Erstelle eine kleine Tabelle, in der Du bei einem Satz sowohl Wortarten als auch Satzglieder einträgst.


Standard

  1. Objekte bestimmen: Sammle zehn Sätze mit Akkusativobjekt oder Dativobjekt und erkläre jeweils Deine Entscheidung.
  2. Adverbiale Bestimmungen finden: Schreibe einen kurzen Bericht über Deinen Schulweg und markiere Zeit-, Orts-, Grund- und Artangaben.
  3. Attribute erkennen: Untersuche fünf lange Nominalgruppen und erkläre, welche Wörter nur Attribute innerhalb eines Satzgliedes sind.
  4. Satzbau erklären: Erstelle ein Lernplakat, das die Umstellprobe, Frageprobe und Ersatzprobe mit eigenen Beispielen erklärt.


Schwer

  1. Mehrdeutige Sätze analysieren: Suche oder erfinde drei Sätze, die durch unterschiedliche Satzgliedgrenzen verschieden verstanden werden können.
  2. Präpositionalobjekt und Adverbial: Vergleiche zehn Sätze mit Präpositionalgruppen und entscheide begründet, ob ein Präpositionalobjekt oder ein Adverbial vorliegt.
  3. Satzglieder im Text: Analysiere einen Absatz aus einem Sachtext und erkläre, wie Satzglieder zur Verständlichkeit beitragen.
  4. Erklärvideo gestalten: Produziere ein kurzes Video, in dem Du an einem eigenen Beispielsatz alle Satzglieder Schritt für Schritt bestimmst.



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Lernkontrolle

  1. Satzanalyse anwenden: Analysiere den Satz „Nach dem Unterricht erklärt die Lehrerin den Kindern geduldig die Hausaufgabe“ und begründe jedes Satzglied mit einer passenden Probe.
  2. Transfer Satzbau: Schreibe einen kurzen Text einmal mit sehr einfachen Sätzen und einmal mit abwechslungsreich umgestellten Satzgliedern. Vergleiche die Wirkung.
  3. Fehlerdiagnose: Ein Lernender behauptet, jedes Wort sei ein eigenes Satzglied. Widerlege diese Aussage mit zwei Beispielen und einer Probe.
  4. Grammatik und Bedeutung: Erkläre, warum die Satzgliedanalyse helfen kann, missverständliche Sätze genauer zu verstehen.
  5. Adverbial oder Objekt: Entscheide bei mehreren selbst gewählten Präpositionalgruppen, ob sie vom Verb verlangt werden oder einen Umstand beschreiben.
  6. Unterrichtstransfer: Entwickle eine kurze Übung für jüngere Lernende, mit der sie Subjekt, Prädikat und Objekt sicher unterscheiden lernen.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Satzglieder nicht nur auswendig benennen, sondern in echten Sätzen begründet bestimmen kannst. Wichtig ist, dass Du die Umstellprobe, Frageprobe und Ersatzprobe sicher anwendest. Du solltest außerdem erklären können, worin der Unterschied zwischen Wortarten und Satzgliedern besteht. Zu einem guten Lernnachweis gehören eigene Beispielsätze, eine vollständige Satzanalyse, eine Begründung schwieriger Fälle und eine kurze Reflexion darüber, wie Satzglieder den Satzbau und die Verständlichkeit eines Textes beeinflussen.

  1. Grundbegriffe: Du erklärst die Begriffe Satzglied, Subjekt, Prädikat, Objekt, adverbiale Bestimmung und Attribut.
  2. Methoden: Du bestimmst Satzglieder mit Umstellprobe, Frageprobe und Ersatzprobe.
  3. Anwendung: Du analysierst einfache und komplexere Sätze aus eigenen Texten.
  4. Begründung: Du erklärst, warum eine Wortgruppe zusammengehört und welche Funktion sie erfüllt.
  5. Transfer: Du zeigst, wie veränderte Satzgliedstellung die Wirkung eines Textes verändert.




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