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Pronomen (Wortarten)

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Pronomen (Wortarten)




Einleitung

Pronomen sind eine wichtige Wortart der deutschen Grammatik. Du kennst viele Pronomen aus dem Alltag: ich, du, wir, sie, mein, dieser, wer, jemand oder sich. Pronomen helfen Dir, über Personen, Dinge, Gedanken und ganze Textstellen zu sprechen, ohne jedes Nomen ständig zu wiederholen. Deshalb sind Pronomen besonders wichtig für klare Sätze, zusammenhängende Texte und verständliche Kommunikation.

Der traditionelle deutsche Name für Pronomen lautet Fürwort. Diese Bezeichnung ist nützlich, aber nicht vollständig: Viele Pronomen ersetzen nicht einfach nur ein einzelnes Nomen, sondern verweisen auf ganze Nominalgruppen, begleiten ein Nomen oder verbinden Sätze miteinander. In der Schulgrammatik werden Wörter wie mein in mein Heft häufig als Possessivpronomen behandelt; in manchen wissenschaftlichen Grammatiken heißen solche begleitenden Formen genauer Artikelwörter oder Possessivartikel. Für den Unterricht ist wichtig: Du sollst erkennen, welche Funktion ein Pronomen im Satz erfüllt.

Die historische Buchseite zeigt, dass Pronomen schon lange als Teil der Wortarten beschrieben werden. Heute betrachtet man sie genauer: Sie können nach Kasus, Numerus, Genus und Person verändert werden und spielen eine zentrale Rolle für Textkohärenz.

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Lernziele

  1. Wortart: Du erklärst, was ein Pronomen ist und warum Pronomen zu den veränderbaren Wortarten gehören.
  2. Pronomenarten: Du unterscheidest Personalpronomen, Possessivpronomen, Reflexivpronomen, Demonstrativpronomen, Relativpronomen, Interrogativpronomen, Indefinitpronomen und Reziprokpronomen.
  3. Satzanalyse: Du bestimmst Pronomen in Sätzen nach ihrer Funktion.
  4. Kasus: Du verwendest Pronomen in Nominativ, Akkusativ und Dativ passend.
  5. Textarbeit: Du nutzt Pronomen, um Wiederholungen zu vermeiden und Bezüge klar zu machen.
  6. Sprachbewusstsein: Du erklärst, warum Pronomen für respektvolle Anrede, eindeutige Referenz und präzise Kommunikation wichtig sind.


Was sind Pronomen?

Ein Pronomen ist eine Wortart, mit der Du auf Personen, Lebewesen, Dinge, Sachverhalte oder Textstellen verweisen kannst. Pronomen können allein stehen, zum Beispiel: Sie liest. Das gefällt mir. Jemand ruft. Manche Pronomen können außerdem ein Nomen begleiten, zum Beispiel: mein Buch, dieser Tag, welche Aufgabe.

Pronomen sind besonders nützlich, weil sie Beziehungen im Satz und im Text herstellen. Im Satz Mila findet ihren Stift, weil er unter dem Tisch liegt verweist ihren auf eine Zugehörigkeit zu Mila und er auf den Stift. Ohne Pronomen müsste man Nomen ständig wiederholen: Mila findet Milas Stift, weil der Stift unter dem Tisch liegt. Das klingt schwerfällig.

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Grundfunktionen von Pronomen

  1. Stellvertreter: Ein Pronomen kann eine Nominalgruppe ersetzen: Der Hund bellt. Er ist laut.
  2. Begleiter: Ein Pronomen kann ein Nomen näher bestimmen: mein Heft, dieser Satz, welche Frage.
  3. Verweis: Ein Pronomen kann auf etwas zuvor Genanntes oder in der Situation Sichtbares zeigen: Das habe ich verstanden.
  4. Satzverknüpfung: Ein Relativpronomen kann einen Relativsatz einleiten: Das ist das Buch, das ich lese.
  5. Frage: Ein Interrogativpronomen kann nach Personen, Dingen oder Eigenschaften fragen: Wer kommt mit?
  6. Unbestimmtheit: Ein Indefinitpronomen kann etwas unbestimmt lassen: Jemand hat angerufen.


Pronomen im Unterschied zu Nomen

Ein Nomen benennt meist Personen, Lebewesen, Dinge oder abstrakte Begriffe: Schülerin, Baum, Freundschaft. Ein Pronomen benennt meistens nicht selbst, sondern verweist: sie, er, das, jemand. Pronomen erhalten ihre genaue Bedeutung häufig durch den Kontext. Im Satz Lea nimmt das Buch. Sie liest es kannst Du nur durch den ersten Satz verstehen, dass sie Lea meint und es das Buch.

Pronomen sind nicht immer eindeutige Ersatzwörter. In Wer kommt? ersetzt wer kein vorher genanntes Nomen, sondern eröffnet eine Frage. In Das Kind, das lacht, winkt verbindet das den Hauptsatz mit einem Relativsatz. Deshalb ist es besser, Pronomen nicht nur als Ersatzwörter, sondern als Verweiswörter und Beziehungswörter zu verstehen.


Pronomen als Wortart

Pronomen gehören im Deutschen zu den flektierbaren Wortarten. Das bedeutet: Viele Pronomen verändern ihre Form. Besonders wichtig sind dabei Kasus, Numerus, Genus und Person.

Grammatisches Merkmal Bedeutung Beispiel
Person Wer spricht, wer wird angesprochen, über wen wird gesprochen? ich, du, er, wir
Numerus Singular oder Plural ich und wir, du und ihr
Kasus Fall im Satz ich im Nominativ, mich im Akkusativ, mir im Dativ
Genus grammatisches Geschlecht er für maskulin, sie für feminin, es für neutral

Das Bild veranschaulicht die dritte Person Singular: In der Grammatik bezeichnet die dritte Person jemanden oder etwas, über das gesprochen wird. Im Deutschen sind dafür unter anderem er, sie und es wichtig.


Pronomen erkennen

Prüffrage Beispiel Erklärung
Verweist das Wort auf eine Person oder Sache? Sara singt. Sie ist fröhlich. Sie verweist auf Sara.
Zeigt das Wort Besitz oder Zugehörigkeit? Das ist mein Fahrrad. mein zeigt Zugehörigkeit.
Bezieht sich das Wort auf das Subjekt zurück? Amir wäscht sich. sich verweist auf Amir zurück.
Leitet das Wort eine Frage ein? Wer hat die Lösung? wer fragt nach einer Person.
Leitet das Wort einen Nebensatz ein? Das ist der Film, den ich mag. den verbindet Hauptsatz und Relativsatz.


Arten der Pronomen

Pronomen werden nach ihrer Bedeutung und Funktion in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Einteilung hilft Dir, Formen zu bestimmen und Sätze genauer zu verstehen.


Personalpronomen

Personalpronomen bezeichnen die grammatische Person. Sie zeigen, ob jemand spricht, angesprochen wird oder ob über jemanden oder etwas gesprochen wird.

Person Nominativ Akkusativ Dativ Beispiel
1. Person Singular ich mich mir Ich freue mich.
2. Person Singular du dich dir Du hilfst mir.
3. Person Singular maskulin er ihn ihm Er sieht ihn.
3. Person Singular feminin sie sie ihr Sie folgt ihr.
3. Person Singular neutral es es ihm Es gehört ihm.
1. Person Plural wir uns uns Wir treffen uns.
2. Person Plural ihr euch euch Ihr erinnert euch.
3. Person Plural sie sie ihnen Sie danken ihnen.
Höflichkeitsform Sie Sie Ihnen Kann ich Ihnen helfen?

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Anredepronomen: du, ihr und Sie

Im Deutschen unterscheidest Du zwischen vertrauter und höflicher Anrede. du verwendest Du in vertrauten Situationen, ihr für mehrere vertraut angesprochene Personen. Die Höflichkeitsform Sie wird großgeschrieben und kann eine oder mehrere Personen höflich ansprechen: Können Sie mir helfen?

Die Unterscheidung zwischen vertrauter und höflicher Anrede gibt es in vielen Sprachen. Im Deutschen ist sie für Gespräche, Briefe, E-Mails, Interviews und schulische Kommunikation wichtig.


Possessivpronomen

Possessivpronomen zeigen Zugehörigkeit oder Besitz an. In der Schulgrammatik werden auch begleitende Formen wie mein Buch oft Possessivpronomen genannt. Genau betrachtet kann man zwischen begleitenden Possessivformen und selbstständigen Possessivpronomen unterscheiden.

Personalbezug Possessivform Beispiel als Begleiter Beispiel selbstständig
ich mein mein Heft Das Heft ist meins.
du dein dein Stift Der Stift ist deiner.
er sein sein Rucksack Der Rucksack ist seiner.
sie ihr ihr Buch Das Buch ist ihres.
es sein sein Fell Das Fell ist seins.
wir unser unser Klassenraum Der Klassenraum ist unserer.
ihr euer euer Projekt Das Projekt ist eures.
sie ihr ihr Plan Der Plan ist ihrer.
Sie Ihr Ihr Termin Der Termin ist Ihrer.

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Reflexivpronomen

Reflexivpronomen beziehen sich auf das Subjekt des Satzes zurück. Du verwendest sie, wenn jemand etwas mit sich selbst tut oder wenn ein Verb ein Reflexivpronomen verlangt.

Beispiel Erklärung
Ich wasche mich. Die Handlung betrifft die sprechende Person selbst.
Du erinnerst dich. Das Pronomen bezieht sich auf du zurück.
Er freut sich. In der dritten Person steht häufig sich.
Wir setzen uns. Das Pronomen bezieht sich auf wir zurück.
Ihr beeilt euch. Das Pronomen bezieht sich auf ihr zurück.

Nicht jedes mich, dich, uns oder euch ist automatisch reflexiv. Entscheidend ist, ob es sich auf das Subjekt zurückbezieht. In Mara sieht mich ist mich kein Reflexivpronomen, weil es nicht Mara meint.


Demonstrativpronomen

Demonstrativpronomen sind hinweisende Pronomen. Sie zeigen auf etwas im Text oder in der Situation: dieser, diese, dieses, jener, jene, jenes, der, die, das, derselbe, diejenige.

Beispiel Funktion
Dieses Bild gefällt mir. Das Pronomen weist auf ein bestimmtes Bild hin.
Das habe ich nicht gemeint. Das Pronomen verweist auf eine Aussage oder Situation.
Derjenige, der fertig ist, liest leise. Das Pronomen bestimmt eine Person genauer.

Demonstrativpronomen sind besonders wichtig, wenn Du in Texten oder Gesprächen genau zeigen willst, worauf Du Dich beziehst.


Relativpronomen

Relativpronomen leiten einen Relativsatz ein. Ein Relativsatz erklärt ein Nomen genauer. Häufige Relativpronomen sind der, die, das, welcher, welche, welches, wer und was.

Satz Relativpronomen Bezugswort
Das ist der Hund, der laut bellt. der Hund
Ich lese ein Buch, das spannend ist. das Buch
Die Schülerin, die den Text erklärt, heißt Lina. die Schülerin
Wer übt, der wird sicherer. wer und der allgemeine Person

Ein Relativpronomen stimmt häufig in Genus und Numerus mit seinem Bezugswort überein. Sein Kasus richtet sich aber nach seiner Aufgabe im Relativsatz. In Das ist der Junge, den ich kenne steht den im Akkusativ, weil ich jemanden kenne.


Interrogativpronomen

Interrogativpronomen sind Fragepronomen. Sie helfen Dir, nach Personen, Dingen, Eigenschaften oder Zugehörigkeiten zu fragen.

Interrogativpronomen Frage Gesuchte Information
wer Wer kommt? Person
was Was liegt auf dem Tisch? Sache oder Sachverhalt
welcher Welcher Stift gehört Dir? Auswahl
wessen Wessen Jacke ist das? Zugehörigkeit


Indefinitpronomen

Indefinitpronomen sind unbestimmte Pronomen. Sie bezeichnen Personen, Dinge oder Mengen, ohne sie genau zu benennen: jemand, niemand, etwas, nichts, alle, manche, einige, jeder, keiner.

Beispiel Bedeutung
Jemand hat geklopft. Eine Person ist gemeint, aber sie bleibt unbestimmt.
Niemand war im Raum. Keine Person ist gemeint.
Etwas bewegt sich. Eine Sache oder ein Sachverhalt bleibt unbestimmt.
Alle haben zugehört. Die gesamte Gruppe ist gemeint.

Indefinitpronomen sind wichtig, wenn Du nicht genau weißt, wer oder was gemeint ist, oder wenn die genaue Angabe unwichtig ist.


Reziprokpronomen

Reziprokpronomen drücken Gegenseitigkeit aus. Das wichtigste Reziprokpronomen ist einander. Auch sich kann manchmal gegenseitige Bedeutung haben.

Beispiel Bedeutung
Die Kinder helfen einander. Kind A hilft Kind B, Kind B hilft Kind A.
Die Freundinnen schreiben sich. Die Handlung geschieht gegenseitig.
Die Gruppen stellen einander Fragen. Jede Gruppe fragt eine andere Gruppe.


Pronomen und Kasus

Viele Fehler bei Pronomen entstehen, weil der Kasus nicht beachtet wird. Der Kasus hängt von der Funktion im Satz oder von einem Verb, einer Präposition oder einer festen Wendung ab.

Kasus Frage Beispiel mit Nomen Beispiel mit Pronomen
Nominativ Wer oder was? Der Schüler liest. Er liest.
Akkusativ Wen oder was? Ich sehe den Schüler. Ich sehe ihn.
Dativ Wem? Ich helfe dem Schüler. Ich helfe ihm.

Merksatz: Frage zuerst nach der Satzfunktion. Dann wähle die passende Pronomenform. Aus der Lehrer wird im Nominativ er, im Akkusativ ihn und im Dativ ihm.


Pronomen nach Präpositionen

Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Fall. Deshalb verändert sich auch das Pronomen.

Präposition Kasus Beispiel
mit Dativ Ich spreche mit dir.
für Akkusativ Das Geschenk ist für dich.
nach Dativ Wir suchen nach ihm.
durch Akkusativ Die Nachricht erreicht uns durch sie.

Bei Wechselpräpositionen wie in, an, auf oder unter entscheidet die Bedeutung: Ort verlangt meist Dativ, Richtung verlangt meist Akkusativ. Beispiel: Ich bin bei ihm und Ich gehe zu ihm verwenden Dativ, weil bei und zu Dativ verlangen.


Pronomen im Text

Pronomen machen Texte flüssig. Sie verhindern unnötige Wiederholungen und verbinden Sätze. Gleichzeitig müssen Pronomen eindeutig sein. Wenn mehrere mögliche Bezugswörter vorhanden sind, kann ein Satz unklar werden.

Unklarer Satz Problem Bessere Fassung
Ben sprach mit Tom, weil er traurig war. er kann Ben oder Tom meinen. Ben sprach mit Tom, weil Tom traurig war.
Die Lehrerin gab der Schülerin ihr Buch. ihr kann zur Lehrerin oder zur Schülerin gehören. Die Lehrerin gab der Schülerin deren Buch.
Der Hund jagte die Katze, weil sie laut war. sie kann Katze meinen; der Zusammenhang muss klar sein. Der Hund jagte die Katze, weil die Katze laut war.

Gute Textarbeit bedeutet: Verwende Pronomen, aber prüfe immer, ob Deine Lesenden sofort verstehen, worauf sie sich beziehen.


Pronomen und Textkohärenz

Textkohärenz bedeutet, dass ein Text inhaltlich zusammenhängt. Pronomen schaffen Kohärenz, weil sie Aussagen miteinander verbinden. Im Beispiel Die Klasse plant ein Projekt. Sie sammelt Ideen. Diese werden sortiert verweisen sie und diese auf vorherige Informationen. Dadurch entsteht ein roter Faden.

Ein häufiger Fehler ist die Überladung eines Textes mit Pronomen. Wenn zu viele Pronomen auf zu viele mögliche Bezugswörter verweisen, wird der Text unverständlich. Dann solltest Du einzelne Nomen wiederholen oder genauere Formulierungen verwenden.


Typische Fehler und Strategien


Verwechslung von das und dass

das kann ein Artikel, Demonstrativpronomen oder Relativpronomen sein. dass ist eine Konjunktion und leitet einen Nebensatz ein. Ein hilfreicher Test lautet: Wenn Du das durch dieses, jenes oder welches ersetzen kannst, schreibst Du das.

Satz Erklärung
Das Buch, das ich lese, ist spannend. das kann durch welches ersetzt werden.
Ich glaube, dass Du recht hast. dass kann nicht durch welches ersetzt werden.
Das verstehe ich. das kann durch dieses ersetzt werden.


Unklare Bezüge vermeiden

Prüfe beim Schreiben immer: Welches Wort meint das Pronomen? Steht das Bezugswort nah genug? Gibt es mehrere Möglichkeiten? Wenn ja, wiederhole das Nomen oder verwende ein genaueres Pronomen wie dieser, jener, deren oder dessen.


Genus, Numerus und Sinn prüfen

Pronomen müssen oft zum Bezugswort passen. Im Deutschen ist das Genus grammatisch. Es muss nicht immer mit natürlichem Geschlecht oder Identität übereinstimmen. Bei Personen ist respektvolle und eindeutige Sprache wichtig. Wenn Du unsicher bist, kannst Du Namen wiederholen oder nach der gewünschten Anrede fragen.

Das Bild verweist auf das Thema Kongruenz im Deutschen. Kongruenz bedeutet, dass sprachliche Formen zueinander passen, zum Beispiel im Numerus oder Genus.


Beispiele für die Satzanalyse

Satz Pronomen Pronomenart Funktion
Ich lese den Text. Ich Personalpronomen Subjekt im Nominativ
Das ist mein Heft. mein Possessivpronomen zeigt Zugehörigkeit
Der Junge wäscht sich. sich Reflexivpronomen Rückbezug auf das Subjekt
Dieser Satz ist wichtig. Dieser Demonstrativpronomen weist auf etwas Bestimmtes hin
Das ist die Aufgabe, die ich löse. die Relativpronomen leitet einen Relativsatz ein
Wer hat eine Frage? Wer Interrogativpronomen fragt nach einer Person
Niemand kann alles wissen. Niemand Indefinitpronomen bezeichnet keine bestimmte Person
Die Teams helfen einander. einander Reziprokpronomen drückt Gegenseitigkeit aus

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Pronomen? (Ein Wort, das auf Personen, Dinge oder Sachverhalte verweisen kann) (!Ein Wort, das immer eine Tätigkeit ausdrückt) (!Ein Wort, das nur am Satzanfang steht) (!Ein Wort, das nie verändert wird)




Welches Wort ist ein Personalpronomen? (wir) (!Baum) (!schnell) (!unter)




Welches Wort ist ein Possessivpronomen oder eine Possessivform? (mein) (!weil) (!laufen) (!gestern)




Welche Pronomenform passt zum Satz Ich helfe? (dir) (!dich) (!du) (!deinen)




Welche Pronomenart leitet häufig einen Relativsatz ein? (Relativpronomen) (!Interjektion) (!Präposition) (!Adjektiv)




Welche Pronomenart ist sich im Satz Er freut sich? (Reflexivpronomen) (!Possessivpronomen) (!Interrogativpronomen) (!Numerale)




Welche Pronomenart ist wer in der Frage Wer kommt mit? (Interrogativpronomen) (!Demonstrativpronomen) (!Reziprokpronomen) (!Artikel)




Welche Pronomenart ist jemand? (Indefinitpronomen) (!Relativpronomen) (!Possessivpronomen) (!Konjunktion)




Welche Form ist die höfliche Anrede im Deutschen? (Sie) (!du) (!er) (!es)




Wann ist ein Pronomenbezug unklar? (Wenn mehrere Bezugswörter möglich sind) (!Wenn ein Satz ein Verb enthält) (!Wenn das Pronomen am Satzanfang steht) (!Wenn ein Nomen im Plural steht)





Memory

Personalpronomen ich du er sie es
Possessivpronomen mein dein unser
Reflexivpronomen mich dich sich
Demonstrativpronomen dieser jener derselbe
Relativpronomen verbindet Hauptsatz und Nebensatz
Interrogativpronomen fragt nach Person oder Sache
Indefinitpronomen jemand niemand etwas
Reziprokpronomen einander





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Personalpronomen Ich lese und du hörst zu.
Possessivpronomen Das ist mein Ordner.
Reflexivpronomen Mira freut sich.
Demonstrativpronomen Dieser Satz ist wichtig.
Relativpronomen Das ist der Text, den ich übe.
Interrogativpronomen Wer erklärt die Aufgabe?
Indefinitpronomen Jemand hat eine Idee.
Reziprokpronomen Die Partner helfen einander.





Kreuzworträtsel

Pronomen Wie heißt die Wortart, die auch Fürwort genannt wird?
Kasus Wie heißt die grammatische Kategorie Fall mit lateinischem Fachwort?
Dativ Welcher Fall antwortet häufig auf die Frage wem?
Numerus Wie heißt die grammatische Kategorie Zahl mit lateinischem Fachwort?
Genus Wie heißt die grammatische Kategorie grammatisches Geschlecht mit lateinischem Fachwort?
Relativsatz Wie nennt man einen Nebensatz, der durch ein Relativpronomen eingeleitet werden kann?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Pronomen gehören zu den

. Sie werden traditionell auch

genannt. In Texten können sie Nomen oder ganze Nominalgruppen

. Personalpronomen wie ich, du oder wir zeigen die grammatische

. Possessivpronomen drücken

aus. Reflexivpronomen beziehen sich auf das

zurück. Relativpronomen leiten häufig einen

ein. Interrogativpronomen verwendet man in

. Viele Pronomen verändern ihre Form nach dem

. Gute Texte nutzen Pronomen so, dass Bezüge

bleiben.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Pronomen markieren: Markiere in einem kurzen Zeitungsartikel, Schulbuchtext oder Märchen alle Pronomen und schreibe jeweils die Pronomenart daneben.
  2. Nomen ersetzen: Schreibe fünf Sätze mit wiederholten Nomen und verbessere sie, indem Du passende Pronomen einsetzt.
  3. Pronomen-Steckbrief: Gestalte einen Steckbrief zu einer Pronomenart mit Definition, Beispielen und zwei eigenen Übungssätzen.
  4. Anrede untersuchen: Sammle Beispiele für du, ihr und Sie aus Alltag, Schule oder Medien und erkläre die Wirkung der Anrede.


Standard

  1. Textkohärenz verbessern: Überarbeite einen kurzen Text so, dass Wiederholungen durch Pronomen ersetzt werden, aber alle Bezüge eindeutig bleiben.
  2. Pronomenarten vergleichen: Vergleiche Personalpronomen, Possessivpronomen und Reflexivpronomen in einer Tabelle mit eigenen Beispielen.
  3. Relativsätze bauen: Verbinde zehn kurze Hauptsätze mithilfe von Relativpronomen zu genaueren und abwechslungsreicheren Sätzen.
  4. Fehleranalyse: Suche in selbst geschriebenen Texten oder Übungssätzen fünf Pronomenfehler und erkläre, wie man sie verbessert.


Schwer

  1. Mini-Unterricht: Entwickle eine kurze Unterrichtseinheit zu Pronomen mit Einstieg, Erklärphase, Übung und Lernkontrolle für jüngere Lernende.
  2. Sprachvergleich: Vergleiche Pronomen im Deutschen mit Pronomen in einer anderen Sprache, die Du kennst oder recherchierst, und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  3. Pronomen und Respekt: Erstelle ein Informationsplakat darüber, warum Pronomen und Anredeformen für respektvolle Kommunikation wichtig sind.
  4. Korpusprojekt: Analysiere in einem längeren Text, wie Pronomen den roten Faden herstellen, und markiere alle Rückverweise farbig.



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Lernkontrolle

  1. Textanalyse: Analysiere einen Sachtextabschnitt und erkläre, wie Pronomen zur Verbindung der Sätze beitragen.
  2. Mehrdeutigkeit: Formuliere drei Sätze mit unklarem Pronomenbezug und schreibe sie anschließend eindeutig um.
  3. Kasusentscheidung: Begründe in fünf Beispielen, warum ein Pronomen im Nominativ, Akkusativ oder Dativ stehen muss.
  4. Pronomenarten im Vergleich: Erkläre an selbst gewählten Beispielen, warum wer, der, dieser und jemand unterschiedliche Funktionen haben.
  5. Transferaufgabe: Schreibe einen kurzen Bericht über ein Klassenerlebnis und überarbeite ihn so, dass Pronomen sinnvoll, abwechslungsreich und eindeutig verwendet werden.
  6. Sprachreflexion: Diskutiere, warum der traditionelle Begriff Fürwort hilfreich, aber nicht für alle Pronomenfunktionen ausreichend ist.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis zum Thema Pronomen solltest Du zeigen, dass Du Pronomen nicht nur auswendig erkennst, sondern in eigenen Texten bewusst verwendest.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Personalpronomen, Possessivpronomen, Reflexivpronomen, Relativpronomen, Interrogativpronomen, Indefinitpronomen, Kasus, Numerus und Genus korrekt.
  2. Satzanalyse: Du bestimmst Pronomen in Sätzen und erklärst ihre Funktion.
  3. Kasusgebrauch: Du wählst passende Pronomenformen im Nominativ, Akkusativ und Dativ.
  4. Textüberarbeitung: Du überarbeitest einen Text so, dass Pronomen Wiederholungen vermeiden und Bezüge klar bleiben.
  5. Reflexion: Du erklärst, warum Pronomen für Verständlichkeit, Höflichkeit und Textzusammenhang wichtig sind.
  6. Eigenständigkeit: Du erstellst eigene Beispiele, Aufgaben oder ein Lernprodukt zum Thema.




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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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Mecklenburg-Vorpommern

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