Die Kunst der Argumentation - Logik Struktur und Überzeugungskraft


Die Kunst der Argumentation - Logik Struktur und Überzeugungskraft
Die Kunst der Argumentation: Logik, Struktur und Überzeugungskraft / Deutsch Analyse
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Einleitung
Argumentation ist die Kunst, eine These mit nachvollziehbaren Argumenten, passenden Belegen und einer klaren Schlussfolgerung so zu verbinden, dass andere Menschen die eigene Position verstehen, prüfen und möglicherweise übernehmen können. Im Deutschunterricht begegnet Dir Argumentation in Erörterungen, Kommentaren, Redeanalysen, Sachtextanalysen, Debatten, Interpretationen und in vielen Alltagssituationen: Du begründest eine Meinung, prüfst fremde Aussagen oder erkennst manipulative Sprache.
Eine überzeugende Argumentation besteht nicht nur aus einer starken Meinung. Sie braucht Logik, damit die Gedankenschritte stimmen. Sie braucht Struktur, damit Leserinnen und Leser dem Gedankengang folgen können. Sie braucht Überzeugungskraft, damit Inhalt, Sprache, Beispiele und Adressatenbezug zusammenwirken.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Argumente aufgebaut sind, wie Du sie analysierst, wie Du zwischen Behauptung und Begründung unterscheidest und wie Du selbst schlüssige, faire und sprachlich wirksame Argumentationen formulierst.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Thesen erkennen und von bloßen Meinungen unterscheiden.
- Argumente nach Behauptung, Begründung, Beispiel und Beleg untersuchen.
- die Argumentationsstruktur eines Textes beschreiben.
- Argumenttypen wie Faktenargument, Autoritätsargument, Normatives Argument, Beispielargument, Analogieargument und Kausales Argument unterscheiden.
- logische Zusammenhänge prüfen und Fehlschlüsse erkennen.
- sprachliche Mittel der Rhetorik analysieren.
- eine eigene überzeugende Erörterung oder Stellungnahme planen.
- fair, sachlich und adressatenbezogen argumentieren.
Grundbegriffe der Argumentation
These, Argument, Beleg und Schlussfolgerung
Eine These ist eine zentrale Behauptung, die begründet werden muss. Sie gibt die Richtung der Argumentation vor. Beispiel: „Digitale Wörterbücher sollten im Deutschunterricht häufiger genutzt werden.“ Diese Aussage ist prüfbar, aber nicht von selbst bewiesen.
Ein Argument liefert einen Grund, der die These stützt. Ein Argument beantwortet die Frage: Warum sollte die These gelten? Beispiel: „Digitale Wörterbücher fördern selbstständiges Nachschlagen, weil Lernende Bedeutungen, Wortarten und Beispiele schnell vergleichen können.“
Ein Beleg macht ein Argument überprüfbarer. Belege können Statistiken, Studien, Quellen, Zitate, Beispiele, Erfahrungen oder Beobachtungen sein. Je genauer ein Beleg ist, desto besser kann er geprüft werden.
Eine Schlussfolgerung verbindet die Argumente wieder mit der These. Sie zeigt, was aus den genannten Gründen folgt. In einer guten Argumentation wirkt die Schlussfolgerung nicht überraschend, sondern ergibt sich logisch aus dem Vorhergehenden.
Behauptung und Begründung unterscheiden
Eine bloße Behauptung sagt nur, was jemand meint. Eine Begründung erklärt, warum die Aussage gelten soll. Der Unterschied ist wichtig, weil eine Argumentationsanalyse nicht bei der Meinung stehen bleiben darf. Du fragst immer: Womit wird diese Aussage gestützt? und Ist diese Stützung tragfähig?
Beispiel:
- Behauptung: „Hausaufgaben sind überflüssig.“
- Begründung: „Hausaufgaben sind problematisch, wenn sie nur Wiederholung ohne Rückmeldung bieten, weil Lernende dann Fehler einüben können.“
- Beleg: „Ein konkretes Beispiel wäre eine Klasse, in der Aufgaben zwar aufgegeben, aber nie gemeinsam ausgewertet werden.“
- Schlussfolgerung: „Hausaufgaben sollten deshalb gezielt vorbereitet, begrenzt und ausgewertet werden.“
Das Toulmin-Schema
Das Toulmin-Schema ist ein Modell zur Analyse von Argumenten. Es wurde von Stephen Toulmin entwickelt und hilft, Argumente genauer zu zerlegen. Besonders nützlich ist es, wenn Du prüfen willst, ob eine Begründung wirklich zur These passt.

Die Bausteine des Toulmin-Schemas
- These: Die Aussage, die begründet werden soll.
- Daten oder Belege: Das Material, auf das sich die Argumentation stützt.
- Schlussregel: Die gedankliche Brücke zwischen Beleg und These.
- Stützung: Eine weitere Absicherung der Schlussregel.
- Modaloperator: Eine Einschränkung wie „wahrscheinlich“, „in vielen Fällen“ oder „unter bestimmten Bedingungen“.
- Ausnahmebedingung: Ein Hinweis darauf, wann das Argument nicht gilt.
Beispiel: „Schulen sollten Medienbildung stärken, weil Jugendliche täglich digitale Inhalte nutzen.“ Die Schlussregel lautet: Wer digitale Inhalte täglich nutzt, braucht Fähigkeiten, um Informationen kritisch zu prüfen. Eine Stützung könnte ein Lehrplan, eine Studie oder eine Beobachtung aus dem Schulalltag sein. Eine Ausnahmebedingung wäre: Medienbildung wirkt nur, wenn sie reflektiert und nicht bloß technisch vermittelt wird.

Logik in der Argumentation
Was bedeutet logisch argumentieren?
Logik bedeutet in der Argumentation, dass Aussagen widerspruchsfrei, nachvollziehbar und passend miteinander verbunden sind. Ein Argument ist nicht automatisch logisch, nur weil es selbstbewusst klingt. Entscheidend ist, ob die Begründung die These wirklich stützt.
Eine logische Prüfung fragt:
- Passt der Beleg zur These?
- Ist die Schlussfolgerung aus den Gründen ableitbar?
- Werden wichtige Gegenargumente berücksichtigt?
- Gibt es unbelegte Verallgemeinerungen?
- Wird zwischen Korrelation und Kausalität unterschieden?
Deduktiv, induktiv und analog argumentieren
Bei einer deduktiven Argumentation wird aus einer allgemeinen Regel ein Einzelfall abgeleitet. Wenn die Regel stimmt und der Einzelfall dazugehört, ist die Schlussfolgerung zwingend. Beispiel: „Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse schreiben die Arbeit. Mia gehört zur Klasse. Also schreibt Mia die Arbeit.“
Bei einer induktiven Argumentation wird aus mehreren Beobachtungen eine allgemeine Vermutung gebildet. Sie ist oft plausibel, aber nicht absolut sicher. Beispiel: „In mehreren Lerngruppen half ein Schreibplan beim Strukturieren. Daher kann ein Schreibplan vielen Lernenden helfen.“
Bei einer analogen Argumentation wird ein Vergleich genutzt. Eine Analogie ist überzeugend, wenn die verglichenen Fälle in den entscheidenden Punkten ähnlich sind. Sie ist schwach, wenn nur oberflächliche Gemeinsamkeiten bestehen.

Struktur einer überzeugenden Argumentation
Einleitung, Hauptteil und Schluss
Eine klare Textstruktur hilft, die Argumentation verständlich zu machen. In einer Erörterung oder Stellungnahme besteht der Aufbau häufig aus drei Teilen.
- Einleitung: Das Thema wird eingeführt, die Fragestellung wird deutlich und eine erste Orientierung wird gegeben.
- Hauptteil: Die Argumente werden entfaltet, geordnet, belegt und mit Beispielen erklärt.
- Schluss: Die wichtigsten Gedanken werden zusammengeführt, die eigene Position wird begründet abgeschlossen und ein Ausblick kann formuliert werden.
Eine gute Struktur ist nicht nur eine äußere Form. Sie lenkt die Aufmerksamkeit, baut Spannung auf und macht sichtbar, wie einzelne Gedanken zusammenhängen.
Lineare und dialektische Argumentation
Eine lineare Argumentation stützt eine Position mit mehreren Argumenten. Sie eignet sich, wenn eine These begründet werden soll, ohne ausführlich zwei Seiten gegeneinander abzuwägen.
Eine dialektische Argumentation stellt Pro- und Contra-Argumente gegenüber. Sie eignet sich bei Streitfragen, zu denen es mehrere vertretbare Positionen gibt. Wichtig ist, dass die Gegenseite fair dargestellt wird. Nur dann wirkt die eigene Schlussfolgerung überzeugend.
Eine häufige Ordnung ist die Steigerung: Schwächere Argumente stehen zuerst, stärkere folgen später. Dadurch kann die Argumentation an Überzeugungskraft gewinnen.
Roter Faden und Kohärenz
Der rote Faden entsteht durch klare Übergänge, sinnvolle Reihenfolge und wiederkehrenden Bezug zur Leitfrage. Kohärenz bedeutet, dass ein Text innerlich zusammenhängt. Du erkennst Kohärenz an Formulierungen wie „daraus folgt“, „im Gegensatz dazu“, „ein weiterer Grund“, „entscheidend ist“ oder „daher“.
Ein Text ohne roten Faden kann viele richtige Einzelgedanken enthalten und trotzdem schwach wirken. Eine starke Argumentation zeigt, warum jeder Abschnitt nötig ist.
Überzeugungskraft: Sprache, Wirkung und Fairness
Logos, Ethos und Pathos
In der Rhetorik werden häufig drei Wirkungsweisen unterschieden: Logos, Ethos und Pathos.
- Logos: Die Argumentation überzeugt durch Sachlichkeit, Begründung, Belege und innere Logik.
- Ethos: Die sprechende oder schreibende Person wirkt glaubwürdig, fair und kompetent.
- Pathos: Gefühle werden angesprochen, etwa durch Beispiele, Bilder oder wertende Sprache.
Eine überzeugende Argumentation verbindet diese Ebenen verantwortungsvoll. Gefühle können Aufmerksamkeit schaffen, dürfen aber keine fehlenden Gründe ersetzen. Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Sorgfalt, Transparenz und Fairness.
Sprachliche Mittel der Argumentation
Sprache kann Argumente stärken oder schwächen. Wichtig sind:
- Konnektoren wie „weil“, „deshalb“, „dennoch“, „folglich“ oder „hingegen“.
- Modalisierungen wie „kann“, „sollte“, „muss“, „vermutlich“ oder „wahrscheinlich“.
- Fachbegriffe, wenn sie korrekt erklärt und passend verwendet werden.
- Beispiele, die abstrakte Gedanken anschaulich machen.
- rhetorische Fragen, wenn sie gezielt eingesetzt werden.
- wertende Sprache, wenn sie begründet und nicht bloß abwertend ist.
Sprachliche Überzeugungskraft entsteht durch Präzision. Wer zu allgemein formuliert, macht die eigene Position angreifbar. Wer zu absolut formuliert, übersieht Ausnahmen.
Argumentation analysieren
Schritt-für-Schritt-Methode
Bei einer Argumentationsanalyse untersuchst Du nicht nur, was gesagt wird, sondern wie und mit welcher Wirkung es begründet wird.
- Thema und Textsorte klären: Worum geht es und in welchem Format wird argumentiert?
- These bestimmen: Welche zentrale Position wird vertreten?
- Argumentationsgang beschreiben: In welcher Reihenfolge werden Argumente entfaltet?
- Argumenttypen benennen: Werden Fakten, Werte, Beispiele, Autoritäten oder Vergleiche genutzt?
- Belege prüfen: Sind die Belege nachvollziehbar, aktuell, genau und passend?
- Sprache untersuchen: Welche Wörter, Satzstrukturen und rhetorischen Mittel beeinflussen die Wirkung?
- Gegenargument beachten: Werden Einwände fair aufgenommen oder ausgeblendet?
- Bewertung formulieren: Wie schlüssig, ausgewogen und überzeugend ist die Argumentation?
Formulierungen für die Deutsch-Analyse
Hilfreiche Formulierungen sind:
- These: „Die Autorin vertritt die Auffassung, dass …“
- Argument: „Zur Stützung dieser These führt der Autor an, dass …“
- Beleg: „Als Beleg dient …“
- Schlussregel: „Dem Argument liegt die Annahme zugrunde, dass …“
- Struktur: „Die Argumentation ist steigernd aufgebaut, weil …“
- Wirkung: „Die Formulierung verstärkt den Eindruck, dass …“
- Bewertung: „Überzeugend ist das Argument, weil …“
- Kritik: „Problematisch bleibt, dass …“
Argumenttypen
Häufige Argumenttypen im Überblick
- Faktenargument: Stützt sich auf überprüfbare Tatsachen, Daten oder Forschungsergebnisse.
- Autoritätsargument: Beruft sich auf eine anerkannte Fachperson oder Institution.
- Normatives Argument: Bezieht sich auf Werte, Regeln, Rechte oder moralische Grundsätze.
- Beispielargument: Veranschaulicht eine Aussage durch einen konkreten Fall.
- Analogieargument: Überträgt eine Einsicht aus einem ähnlichen Bereich.
- Kausales Argument: Erklärt Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge.
- Plausibilitätsargument: Wirkt einleuchtend, braucht aber oft zusätzliche Belege.
- Erfahrungsargument: Nutzt eigene oder fremde Erfahrungen, muss aber vorsichtig verallgemeinert werden.
Ein Argumenttyp ist nicht automatisch stark oder schwach. Entscheidend ist, ob er zur These, zur Zielgruppe und zur Beweislage passt.
Fehlschlüsse und Manipulation erkennen
Typische Fehlschlüsse
Ein Fehlschluss ist ein Gedankengang, der überzeugend wirken kann, aber logisch problematisch ist.
- Strohmann-Argument: Die gegnerische Position wird verzerrt dargestellt, damit sie leichter widerlegt werden kann.
- Ad-hominem-Argument: Die Person wird angegriffen, statt ihre Argumente zu prüfen.
- Falsche Dichotomie: Es werden nur zwei Möglichkeiten dargestellt, obwohl weitere Optionen bestehen.
- Dammbruchargument: Eine extreme Folge wird behauptet, ohne die Zwischenschritte zu belegen.
- Zirkelschluss: Die Begründung setzt voraus, was eigentlich bewiesen werden soll.
- Scheinkausalität: Eine Ursache wird behauptet, obwohl nur ein zeitlicher oder zufälliger Zusammenhang vorliegt.
Fehlschlüsse erkennst Du, indem Du langsam prüfst: Was ist die These? Was ist der Grund? Welche Annahme verbindet beide? Wird diese Annahme begründet?
Eigene Argumentation planen
Schreibplan für Stellungnahme und Erörterung
Eine eigene Argumentation gelingt leichter mit einem Schreibplan.
- Fragestellung klären: Was soll genau beantwortet werden?
- Position bestimmen: Welche These willst Du vertreten?
- Material sammeln: Welche Gründe, Beispiele und Belege passen?
- Ordnung festlegen: Welche Argumente sind grundlegend, welche besonders stark?
- Gegenargument einbauen: Welche Einwände sind ernst zu nehmen?
- Schluss formulieren: Welche Konsequenz folgt aus Deiner Argumentation?
Eine gute Argumentation ist nicht nur überzeugend, sondern auch fair. Sie respektiert andere Positionen, prüft Belege und vermeidet persönliche Angriffe.
Beispiel: Kurze Argumentationsanalyse
Ausgangsthese: „Schulen sollten mehr Debatten im Unterricht einsetzen.“
Analyse: Die These ist klar formuliert und bezieht sich auf eine konkrete Veränderung des Unterrichts. Ein mögliches Faktenargument wäre, dass Debatten das strukturierte Sprechen fördern. Ein Beispielargument könnte eine Unterrichtsstunde beschreiben, in der Lernende Pro- und Contra-Positionen vorbereiten. Die Schlussregel lautet: Wer Positionen begründen und auf Einwände reagieren kann, stärkt sprachliche und demokratische Kompetenzen. Überzeugend wird das Argument, wenn es durch konkrete Beobachtungen, klare Kriterien oder Lernziele gestützt wird. Schwächer wäre es, wenn nur behauptet würde, Debatten seien „spannender“, ohne zu erklären, warum daraus ein Lerngewinn entsteht.

Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist eine These in einer Argumentation? (Eine begründungsbedürftige zentrale Behauptung) (!Ein beliebiges Beispiel ohne Aussage) (!Eine Quelle ohne Bezug zur Position) (!Ein sprachlicher Schmuck am Satzende)
Welche Funktion hat ein Beleg? (Er macht ein Argument überprüfbarer) (!Er ersetzt die These vollständig) (!Er verhindert jede Gegenposition) (!Er macht die Einleitung überflüssig)
Was prüfst Du bei der Logik eines Arguments besonders? (Ob Begründung und Schlussfolgerung zusammenpassen) (!Ob der Text möglichst lang ist) (!Ob viele Fremdwörter vorkommen) (!Ob die Meinung besonders laut wirkt)
Was beschreibt der rote Faden eines Textes? (Den nachvollziehbaren Zusammenhang der Gedanken) (!Die äußere Farbe der Überschrift) (!Die Anzahl der verwendeten Quellen) (!Die persönliche Vorliebe der Lehrkraft)
Was ist ein Gegenargument? (Ein Einwand gegen eine vertretene Position) (!Eine Wiederholung der eigenen These) (!Ein Beispiel ohne Bezug zum Thema) (!Eine Überschrift im Schlussteil)
Was ist ein Faktenargument? (Ein Argument mit überprüfbaren Tatsachen oder Daten) (!Ein Angriff auf eine Person) (!Eine reine Geschmacksäußerung) (!Eine absichtlich unklare Formulierung)
Welche Aussage passt zum Toulmin-Schema? (Es hilft beim Zerlegen und Prüfen von Argumenten) (!Es ersetzt jede sprachliche Analyse) (!Es verbietet Gegenargumente) (!Es dient nur zum Auswendiglernen von Zitaten)
Was bedeutet Pathos in der Rhetorik? (Die Ansprache von Gefühlen) (!Die reine Beweiskraft einer Statistik) (!Die äußere Gliederung eines Arbeitsblatts) (!Die wörtliche Wiederholung einer Quelle)
Was ist ein Strohmann-Argument? (Eine verzerrte Darstellung der Gegenposition) (!Eine besonders genaue Quellenangabe) (!Ein vollständiger Beweis durch Logik) (!Eine sachliche Zusammenfassung beider Seiten)
Was macht eine dialektische Argumentation aus? (Sie wägt Pro- und Contra-Argumente ab) (!Sie nennt nur eine Seite des Problems) (!Sie besteht ausschließlich aus Beispielen) (!Sie vermeidet jede Schlussfolgerung)
Memory
| These | zentrale Behauptung |
| Beleg | überprüfbare Stütze |
| Schlussregel | gedankliche Brücke |
| Gegenargument | begründeter Einwand |
| Fehlschluss | scheinbar logischer Irrtum |
| Kohärenz | innerer Zusammenhang |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| These | Behauptung |
| Begründung | Warum |
| Beleg | Nachweis |
| Gegenargument | Einwand |
| Schlussfolgerung | Ergebnis |
Kreuzworträtsel
| These | Wie nennt man die zentrale Behauptung einer Argumentation? |
| Logik | Was prüft den folgerichtigen Zusammenhang von Gründen und Schluss? |
| Beleg | Wie heißt eine überprüfbare Stütze für ein Argument? |
| Ethos | Welche rhetorische Wirkungsebene betrifft Glaubwürdigkeit? |
| Toulmin | Welcher Name gehört zu einem bekannten Schema der Argumentationsanalyse? |
| Fehlschluss | Wie nennt man einen scheinbar überzeugenden, aber problematischen Gedankengang? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- These finden: Suche in einem Kommentar, einer Werbeanzeige oder einem kurzen Online-Text die zentrale These und formuliere sie in eigenen Worten.
- Argument markieren: Markiere in einem Sachtext alle Begründungen und unterscheide sie von Beispielen.
- Beleg sammeln: Sammle zu einer einfachen Streitfrage drei mögliche Belege und bewerte, welcher am zuverlässigsten ist.
- Konnektoren nutzen: Schreibe fünf Sätze mit „weil“, „deshalb“, „dennoch“, „folglich“ und „hingegen“, die eine klare Argumentationskette bilden.
Standard
- Argumentationsanalyse schreiben: Analysiere einen kurzen Kommentar und beschreibe These, Argumente, Belege, Sprache und Wirkung.
- Debatte vorbereiten: Bereite eine Pro- und Contra-Debatte zu einer Schulfrage vor und ordne die Argumente nach Stärke.
- Toulmin-Schema anwenden: Zerlege ein eigenes Argument in These, Beleg, Schlussregel, Stützung und Ausnahmebedingung.
- Fehlschluss erkennen: Finde in sozialen Medien, Werbung oder politischen Aussagen drei problematische Argumentationsmuster und erkläre sie sachlich.
Schwer
- Erörterung verfassen: Schreibe eine dialektische Erörterung zu einer aktuellen Bildungsfrage und achte auf fair dargestellte Gegenargumente.
- Redeanalyse entwickeln: Untersuche eine Rede hinsichtlich Logos, Ethos, Pathos, Argumenttypen und sprachlicher Mittel.
- Argumentationslandkarte erstellen: Gestalte eine visuelle Argumentationslandkarte zu einer komplexen Streitfrage mit Hauptargumenten, Einwänden und Belegen.
- Podcast produzieren: Nimm eine kurze Audio- oder Videofolge auf, in der Du ein Thema argumentativ erklärst und anschließend die eigene Argumentation kritisch reflektierst.

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Lernkontrolle
- Transferanalyse: Vergleiche zwei Texte zum selben Thema und erkläre, welcher Text überzeugender argumentiert und warum.
- Argumentationsstruktur: Erstelle zu einem strittigen Thema einen Argumentationsplan mit These, drei Argumenten, Gegenargument und Schlussfolgerung.
- Fehlschlussprüfung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie ein Fehlschluss scheinbar überzeugend wirkt und wie man ihn entlarvt.
- Adressatenbezug: Formuliere dasselbe Argument einmal für eine Klasse, einmal für Eltern und einmal für eine Schulleitung und erkläre die Unterschiede.
- Bewertungskompetenz: Beurteile ein Autoritätsargument und zeige, welche Informationen nötig wären, um seine Stärke einzuschätzen.
- Perspektivwechsel: Nimm eine Position ein, die nicht Deiner eigenen Meinung entspricht, und entwickle dafür faire, nachvollziehbare Argumente.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:
- Begriffsverständnis: Du kannst zentrale Begriffe wie These, Argument, Beleg, Schlussregel, Gegenargument und Fehlschluss sicher erklären.
- Analysefähigkeit: Du kannst fremde Argumentationen strukturiert untersuchen und ihre Wirkung beschreiben.
- Logische Prüfung: Du kannst beurteilen, ob Begründungen, Belege und Schlussfolgerungen zusammenpassen.
- Sprachbewusstsein: Du erkennst rhetorische Mittel und erklärst, wie sie Überzeugungskraft erzeugen.
- Transferleistung: Du kannst das Gelernte auf neue Texte, Debatten und Alltagssituationen übertragen.
- Eigenständigkeit: Du entwickelst eigene Argumentationen, die sachlich, fair und nachvollziehbar sind.
- Reflexion: Du kannst die Stärken und Schwächen Deiner eigenen Argumentation kritisch einschätzen.
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THE MONKEY DANCE





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