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Glanz Verlag 1

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Glanz Verlag 1



Einleitung

Der Glanz Verlag ist ein deutscher Schulbuchverlag mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Er wurde 2006 von Udo Glanz gegründet und ist besonders durch die Verbindung von gedruckten Unterrichts- und Lernmaterialien, Bildungsspielen und digitalen MOOCs bekannt. Der Verlag arbeitet damit an einer Schnittstelle, die für moderne Medienbildung, Digitale Bildung, Verlagswesen und Open Educational Resources wichtig ist: Gedruckte Materialien werden nicht als Gegensatz zu digitalen Lernformen verstanden, sondern können Lernprozesse strukturieren, begleiten und vertiefen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie sich der Glanz Verlag entwickelt hat, welche Rolle MOOCit und P4P-MOOCs spielen, welche Publikationsformen im Umfeld des Verlags entstanden sind und warum das Thema für Schule, Ausbildung, Studium und lebenslanges Lernen relevant ist. Du untersuchst nicht nur Fakten, sondern auch Zusammenhänge: Wie verändern digitale Lernkurse die Rolle von Lernenden? Welche Chancen und Grenzen haben offene Bildungsressourcen? Und wie kann ein kleiner Verlag Bildungsinnovation mit Print, Wiki, Video, Quiz und Projektarbeit verbinden?


Basisdaten zum Glanz Verlag

Der Glanz Verlag ist als Einzelunternehmen organisiert. Der Sitz befindet sich in Freiburg im Breisgau, einer Universitätsstadt in Baden-Württemberg, die durch ihre Bildungs- und Kulturlandschaft geprägt ist. Die Leitung wird mit Udo Glanz verbunden. Inhaltlich wird der Verlag dem Bereich Unterrichts- und Lernmaterialien sowie Bildungsspielen zugeordnet. Eine Besonderheit ist die Verbindung von Print-Produkten mit Online-Lernkursen, vor allem mit Massive Open Online Courses.

Merke: Ein MOOC ist ein offener Onlinekurs. In klassischen MOOCs lernen häufig sehr viele Menschen gleichzeitig über Videos, Texte, Aufgaben und Kommunikationsräume. Im Umfeld von MOOCit wird der Gedanke für schulische und berufliche Bildung weiterentwickelt: Lernende erstellen selbst kleine Lernkurse und werden dadurch zu aktiven Produzentinnen und Produzenten von Wissen.


Warum ist der Verlag bildungsrelevant?

Der Glanz Verlag ist bildungsrelevant, weil er mehrere Entwicklungen sichtbar macht, die für das Lernen im 21. Jahrhundert zentral sind. Erstens zeigt er, dass Verlagswesen nicht nur aus Herstellung und Vertrieb gedruckter Bücher besteht, sondern auch aus der Gestaltung von Lernprozessen. Zweitens verbindet er Unterrichtsmaterial mit Medienkompetenz, indem Lernende selbst Lernvideos, interaktive Aufgaben und Wiki-Seiten erstellen können. Drittens verweist das Beispiel auf die Bedeutung von Open Educational Resources, weil offene Materialien von Lernenden genutzt, kombiniert und weiterentwickelt werden können.

Gerade in Schule und Ausbildung geht es nicht nur darum, Informationen zu konsumieren. Wer einen Lernkurs selbst erstellt, muss recherchieren, auswählen, strukturieren, erklären, gestalten, prüfen und überarbeiten. Diese Tätigkeiten fördern Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Medienkompetenz und Sozialkompetenz zugleich.


Geschichte und Entwicklung

Der Glanz Verlag wurde 2006 gegründet. Bereits 2007 erschien mit dem Literaturspiel Kult-Spiel deutschsprachige Literatur das erste Bildungsspiel des Verlags. In den Anfangsjahren wurden insbesondere Spielkonzepte aus der Kult-Spiel-Reihe bekannt. Das zeigt eine frühe Ausrichtung auf spielerisches Lernen: Wissen sollte nicht nur abgefragt, sondern in motivierende Formate übertragen werden.

Ab 2009 kamen sogenannte Addbooks hinzu. Damit sind Buchformate gemeint, bei denen Originaltexte durch Nutzerinnen und Nutzer ergänzt werden können. Diese Idee passt zu einem erweiterten Verständnis von Lernen: Leserinnen und Leser bleiben nicht passiv, sondern können aktiv mit Texten arbeiten, Fragen entwickeln, Kommentare ergänzen oder eigene Lernmaterialien aufbauen.

Nach der wissenschaftlichen Auseinandersetzung von Udo Glanz mit digitaler Diskurskultur und Bildungsportalen verschob sich der Schwerpunkt stärker auf das Zusammenspiel von Print und Online-Lernen. Seit 2013 tritt der Glanz-Verlag im Zusammenhang mit MOOCit als Redaktion in Erscheinung. Dort werden MOOCs, Fortbildungen, Zertifizierungen, Lernmaterialien und Online-Bildungsprojekte miteinander verbunden.


Entwicklungslinien im Überblick

  1. Gründung: 2006 wurde der Verlag in Freiburg im Breisgau gegründet.
  2. Bildungsspiel: 2007 erschien mit Kult-Spiel deutschsprachige Literatur ein frühes Lernspiel des Verlags.
  3. Addbook: Ab 2009 wurden ergänzbare Buchformate veröffentlicht.
  4. MOOCit: Seit 2013 ist der Verlag im Umfeld von MOOCit als Redaktion und Fortbildungsanbieter sichtbar.
  5. P4P-MOOC: Das Konzept Peer for Peer stellt Lernkurse von Lernenden für Lernende in den Mittelpunkt.
  6. Medienmentoring: Lehrkräfte und Lernende werden befähigt, eigene digitale Lernangebote zu gestalten.


MOOCit, P4P-MOOCs und digitale Bildung

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MOOCit ist ein Wiki-basiertes Bildungsportal, auf dem Lernkurse erstellt, gesammelt und weiterentwickelt werden können. Im Unterschied zu vielen klassischen MOOCs, die eher wie große Online-Vorlesungen aufgebaut sind, rücken bei P4P-MOOCs die Lernenden selbst in den Mittelpunkt. P4P steht für Peer for Peer, also für Lernprozesse von Gleichaltrigen oder Gleichgestellten füreinander. Lernende erstellen Lernkurse, die andere Lernende nutzen können.

Das Konzept ist besonders interessant für Binnendifferenzierung. In einer Lerngruppe gibt es unterschiedliche Interessen, Vorkenntnisse, Sprachstände, Arbeitstempi und Ausdrucksformen. Ein P4P-MOOC kann auf verschiedenen Niveaus erstellt werden: Grundlagen, Standardaufgaben und vertiefende Projekte können nebeneinander stehen. So entsteht ein Lernraum, in dem Lernende nicht nur Aufgaben lösen, sondern selbst Aufgaben entwickeln.


Vom Konsumieren zum Produzieren

Ein zentrales pädagogisches Ziel von MOOCit und P4P-MOOCs ist der Wechsel vom passiven Medienkonsum zur aktiven Medienproduktion. Wer ein Erklärvideo erstellt, einen Lückentext formuliert oder ein Quiz entwickelt, muss das Thema wirklich verstanden haben. Dadurch entsteht eine besonders intensive Form der Wissenskonstruktion.

Open Educational Resources spielen dabei eine wichtige Rolle. Frei zugängliche Bildungsressourcen können Lernende nutzen, prüfen, kombinieren und unter passenden Bedingungen weiterbearbeiten. Gleichzeitig müssen sie lernen, Urheberrecht, Creative Commons, Quellenkritik und Lizenzen zu beachten. Genau hier wird Medienkompetenz konkret.


Rolle der Lehrkraft

In einem P4P-MOOC verändert sich auch die Rolle der Lehrkraft. Sie bleibt für fachliche Qualität, Orientierung, Feedback und Bewertung wichtig. Gleichzeitig wird sie stärker zur Lernbegleiterin oder zum Lernbegleiter. Lernende übernehmen Verantwortung für Recherche, Gestaltung und Erklärung. Dadurch entsteht eine Lernkultur, die Selbstständigkeit, Kooperation und Reflexion fördert.


Publikationen und Projekte

Der Glanz Verlag veröffentlichte unterschiedliche Materialien zu MOOCs, digitaler Bildung, Diskurskultur, Medienkonzepten und Bildungsprojekten. Zu den in öffentlichen Verzeichnissen genannten Publikationen gehören unter anderem Titel zu P4P-MOOCs, MOOCit, Medienbildung und digitaler Diskursqualität. Auch Bildungsprojekte wie Kultur-Spiel, Freiburgspiel, Bierdeckelquiz, Liedlernen oder Kurzfilmkanon stehen in einem Umfeld, in dem Lernen, Medienproduktion und kulturelle Bildung miteinander verbunden werden.


Beispiele für Themenfelder

  1. MOOCs: Entwicklung, Erstellung und Einsatz offener Onlinekurse.
  2. P4P-MOOC: Lernkurse von Lernenden für Lernende.
  3. Digitale Bildung: Verbindung von Unterricht, Online-Materialien, Videos und interaktiven Aufgaben.
  4. Diskurskultur: Kommunikation, Verständnis und Qualität digitaler Austauschprozesse.
  5. Bildungsspiel: Spielerische Zugänge zu Literatur, Kultur, Fußballwissen oder Stadtgeschichte.
  6. Freiburg im Breisgau: Regionale Bildungs- und Kulturprojekte mit lokalem Bezug.


Der Verlag als Beispiel für Bildungsinnovation

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Am Beispiel des Glanz Verlags kannst Du untersuchen, wie Bildungsinnovation im Kleinen entstehen kann. Große Bildungsplattformen werden oft von Hochschulen, Unternehmen oder internationalen Organisationen betrieben. Der Glanz Verlag zeigt dagegen ein Modell, bei dem ein kleiner Verlag, schulische Praxis, Wiki-Technologie und Fortbildung miteinander verbunden werden.

Die Innovation besteht nicht nur in der Nutzung digitaler Technik. Entscheidend ist das pädagogische Prinzip: Lernende sollen eigene Lernprodukte erstellen. Damit wird Lernen durch Lehren digital erweitert. Aus einem Thema wird ein Kurs, aus einer Recherche wird ein Lerntext, aus einer Erklärung wird ein Video, aus einer Wiederholungsfrage wird ein Quiz. Solche Produkte können wiederum anderen helfen.


Chancen

  1. Aktives Lernen: Lernende erstellen selbst Materialien und vertiefen dadurch ihr Verständnis.
  2. Kooperation: Lernkurse können arbeitsteilig entstehen und gemeinsam verbessert werden.
  3. Binnendifferenzierung: Unterschiedliche Niveaus und Interessen lassen sich in einem Kurs abbilden.
  4. Medienkompetenz: Recherche, Quellenprüfung, Videoarbeit und Lizenzfragen werden praktisch eingeübt.
  5. Nachhaltigkeit: Gute Lernmaterialien können über eine einzelne Unterrichtsstunde hinaus genutzt werden.


Grenzen und Herausforderungen

  1. Qualitätssicherung: Selbst erstellte Lernmaterialien müssen fachlich geprüft werden.
  2. Urheberrecht: Bilder, Texte, Videos und Musik dürfen nur mit passenden Rechten genutzt werden.
  3. Motivation: Nicht alle Lernenden arbeiten automatisch selbstständig; sie brauchen klare Ziele und Feedback.
  4. Technik: Geräte, Internetzugang und Plattformkompetenz sind Voraussetzungen.
  5. Datenschutz: Bei digitalen Lernprodukten müssen Persönlichkeitsrechte und Datenschutz beachtet werden.


Fachbegriffe

Schulbuchverlag: Ein Verlag, der Materialien für Unterricht, Lernen und Prüfungsvorbereitung veröffentlicht.

Bildungsspiel: Ein Spiel, das Wissen, Kompetenzen oder Denkprozesse fördert und zugleich motivierend gestaltet ist.

MOOC: Ein offener Onlinekurs, der Lernmaterialien, Aufgaben und häufig Austauschmöglichkeiten im Internet verbindet.

P4P-MOOC: Ein Peer-for-Peer-MOOC, also ein Lernkurs, der von Lernenden für andere Lernende erstellt wird.

MOOCit: Ein Wiki-basiertes Bildungsportal, auf dem Lernkurse erstellt und genutzt werden können.

OER: Open Educational Resources sind frei zugängliche Bildungsmaterialien, die je nach Lizenz genutzt, bearbeitet und weitergegeben werden dürfen.

Binnendifferenzierung: Unterrichtsprinzip, bei dem Lernangebote an unterschiedliche Lernstände, Interessen und Arbeitsweisen angepasst werden.

Medienkompetenz: Fähigkeit, Medien sachkundig, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen.

Diskurskultur: Qualität und Form des Austauschs von Argumenten, Sichtweisen und Wissen in einer Gemeinschaft.


Glanz Verlag im Kontext des Verlagswesens

Der Glanz Verlag lässt sich nicht nur als Produzent von Büchern betrachten. Er steht auch für eine Entwicklung im Verlagswesen, in der Inhalte zunehmend medial vernetzt erscheinen. Ein Lernbuch kann durch ein Wiki ergänzt werden. Ein Spiel kann zu Recherche und Diskussion anregen. Ein Onlinekurs kann gedruckte Arbeitsblätter, Videos und interaktive Aufgaben miteinander verbinden.

Für das traditionelle Verlagswesen bedeutet das eine Erweiterung der Aufgaben. Es geht nicht nur um Lektorat, Satz, Druck und Vertrieb. Hinzu kommen Content Management, E-Learning, Community Management, Lizenzmanagement, Didaktik und Evaluation. Ein Verlag, der Lernmaterialien im digitalen Raum anbietet, muss also fachliche, technische, rechtliche und pädagogische Fragen zusammenführen.


Recherche und Quellenkritik

Wenn Du zum Glanz Verlag recherchierst, solltest Du verschiedene Quellenarten unterscheiden. Ein Wikipedia-Artikel bietet einen Einstieg, muss aber kritisch gelesen und mit weiteren Quellen verglichen werden. Bibliografische Datenbanken wie die Deutsche Nationalbibliothek helfen, Publikationen nachzuweisen. Projektseiten wie MOOCit zeigen praktische Anwendungen. Presse- oder Hochschulberichte können Hinweise geben, wie Fortbildungen oder Lernprojekte umgesetzt wurden.

Wichtig: Quellenkritik bedeutet nicht, einer Quelle grundsätzlich zu misstrauen. Es bedeutet, Herkunft, Aktualität, Zweck, Beleglage und Perspektive einer Quelle zu prüfen. Gerade bei kleinen Verlagen und Bildungsprojekten kann die Quellenlage schmal sein. Deshalb ist sauberes Arbeiten besonders wichtig.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welcher Stadt hat der Glanz Verlag seinen Sitz? (Freiburg im Breisgau) (!Berlin) (!Hamburg) (!Dresden)




Wer gründete den Glanz Verlag? (Udo Glanz) (!Johannes Gutenberg) (!Martin Luther) (!Friedrich Schiller)




In welchem Jahr wurde der Glanz Verlag gegründet? (2006) (!1990) (!2013) (!2020)




Auf welche Verbindung ist der Glanz Verlag besonders spezialisiert? (Print-Produkte und MOOCs) (!Zeitungen und Radiosendungen) (!Brettspiele und Kinofilme) (!Musikalben und Streamingdienste)




Was bedeutet MOOC? (Massive Open Online Course) (!Modern Official Offline Class) (!Media Order Online Code) (!Multiple Open Office Collection)




Was steht im Mittelpunkt eines P4P-MOOCs? (Lernende erstellen Lernkurse für Lernende) (!Lehrkräfte halten nur Frontalvorträge) (!Bücher werden ausschließlich verkauft) (!Prüfungen werden ohne Lernmaterial geschrieben)




Wie heißt das Wiki-basierte Bildungsportal im Umfeld des Glanz Verlags? (MOOCit) (!Moodlebank) (!Buchnetz) (!Schulradio)




Welches frühe Produkt des Verlags erschien im Bereich spielerisches Lernen? (Kult-Spiel deutschsprachige Literatur) (!Atlas der Weltmeere) (!Lexikon der Chemie) (!Opernführer Italien)




Was sind OER? (Freie Bildungsressourcen) (!Geheime Verlagsarchive) (!Gedruckte Steuerformulare) (!Private Prüfungsnoten)




Welche Kompetenz wird beim Erstellen eigener Lernkurse besonders gefördert? (Medienkompetenz) (!Schlafrhythmus) (!Autofahren) (!Sportmedizin)





Memory

Glanz Verlag Schulbuchverlag in Freiburg
Udo Glanz Gründer und Verleger
Kult-Spiel Bildungsspiel
Addbook Ergänzbares Buchformat
MOOCit Wiki für Lernkurse
P4P-MOOC Von Lernenden für Lernende
OER Freie Bildungsressourcen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gründung Verlagsstart in Freiburg
Kult-Spiel Frühes Bildungsspiel
Addbook Ergänzbares Buchformat
MOOCit Wiki-basiertes Lernkursportal
P4P-MOOC Lernkurs von Lernenden für Lernende
OER Frei nutzbare Bildungsressourcen






Kreuzworträtsel

Freiburg In welcher Stadt hat der Glanz Verlag seinen Sitz?
Schulbuch Welche Art von Verlag veröffentlicht Materialien für den Unterricht?
MOOCit Wie heißt das Wiki-basierte Bildungsportal im Umfeld des Verlags?
Addbook Wie heißt ein ergänzbares Buchformat des Verlags?
Kultspiel Wie heißt die Spielereihe mit einem frühen Literaturspiel?
Zertifikat Was kann als Nachweis für einen erfolgreich erstellten Lernkurs vergeben werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Glanz Verlag wurde in

gegründet. Der Verlag verbindet gedruckte Materialien mit digitalen

. Ein frühes Produkt war das Bildungsspiel

. Bei einem P4P-MOOC erstellen Lernende Kurse für andere

. Freie Bildungsressourcen werden häufig mit der Abkürzung

bezeichnet. Das Wiki-basierte Bildungsportal im Umfeld des Verlags heißt

. Beim Erstellen eigener Lernkurse trainierst Du besonders Deine

. Wichtig bleibt dabei eine sorgfältige Prüfung der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Steckbrief: Erstelle einen übersichtlichen Steckbrief zum Glanz Verlag mit Sitz, Gründung, Gründer, Arbeitsfeldern und Besonderheiten.
  2. Zeitstrahl: Gestalte einen Zeitstrahl zur Entwicklung vom Bildungsspiel über Addbook bis zu MOOCit.
  3. Begriffskarte: Zeichne eine Mindmap mit den Begriffen Schulbuchverlag, MOOC, OER, P4P-MOOC, Medienkompetenz und Binnendifferenzierung.
  4. Quellencheck: Vergleiche zwei Informationsquellen zum Glanz Verlag und notiere, welche Angaben übereinstimmen und welche geprüft werden sollten.


Standard

  1. Lernvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo zur Frage, was ein P4P-MOOC ist und warum Lernende dadurch aktiver lernen können.
  2. Interview: Befrage eine Lehrkraft, eine Ausbilderin oder einen Ausbilder dazu, ob selbst erstellte Lernkurse im Unterricht sinnvoll wären.
  3. Medienanalyse: Untersuche ein digitales Lernangebot: Welche Medien werden genutzt, wie interaktiv ist es und wie werden Lernende aktiviert?
  4. OER-Recherche: Suche drei frei nutzbare Medien auf Wikimedia Commons zu Freiburg im Breisgau, MOOC oder Bildung und dokumentiere die jeweilige Lizenz.


Schwer

  1. MOOC-Projekt: Erstelle einen eigenen Mini-MOOC zu einem Unterrichtsthema mit Einleitung, Medien, Quiz, Lückentext, offenen Aufgaben und Lernnachweis.
  2. Verlagskonzept: Entwickle ein Konzept für einen fiktiven Bildungs-Verlag, der Print, E-Learning, OER und Projektarbeit sinnvoll verbindet.
  3. Kritische Analyse: Beurteile Chancen und Risiken von Lernkursen, die von Lernenden für Lernende erstellt werden, mit Blick auf Qualität, Motivation und Verantwortung.
  4. Transferaufgabe: Übertrage das Prinzip des P4P-MOOCs auf ein Fach Deiner Wahl und beschreibe, wie eine Lerngruppe arbeitsteilig ein Kursmodul erstellen könnte.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zusammenhang erklären: Erkläre, warum die Verbindung von Print und Online-Lernen für einen Schulbuchverlag eine strategische Erweiterung sein kann.
  2. Transfer auf Schule: Entwickle ein Unterrichtsszenario, in dem Lernende einen P4P-MOOC erstellen, und begründe, welche Kompetenzen dadurch gefördert werden.
  3. Quellenkritik anwenden: Beurteile, welche Quellen Du nutzen würdest, um Informationen über einen kleinen Verlag zu überprüfen, und erkläre Deine Auswahl.
  4. OER bewerten: Prüfe ein frei nutzbares Bild oder Video auf Lizenz, Urheberangabe und Eignung für einen Lernkurs.
  5. Rollenwechsel analysieren: Beschreibe, wie sich die Rolle von Lernenden und Lehrkräften verändert, wenn Lernende selbst Lernmaterialien produzieren.
  6. Verlagsmodell vergleichen: Vergleiche einen traditionellen Schulbuchverlag mit einem Verlag, der zusätzlich Wiki, Videos und interaktive Aufgaben nutzt.
  7. Qualität sichern: Entwickle Kriterien, mit denen ein selbst erstellter Lernkurs fachlich, sprachlich und medial überprüft werden kann.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Glanz Verlag solltest Du zeigen, dass Du nicht nur einzelne Fakten kennst, sondern die Zusammenhänge verstehst.

  1. Sachwissen: Du kannst Gründung, Sitz, Gründer, Arbeitsfelder und zentrale Projekte des Verlags korrekt benennen.
  2. Begriffsverständnis: Du erklärst MOOC, P4P-MOOC, OER, Binnendifferenzierung und Medienkompetenz mit eigenen Worten.
  3. Analysefähigkeit: Du beschreibst, wie der Verlag Print und digitale Lernformen verbindet.
  4. Transferleistung: Du entwickelst ein eigenes Beispiel, wie Lernende einen Mini-MOOC erstellen könnten.
  5. Quellenkritik: Du belegst Deine Aussagen mit geeigneten Quellen und unterscheidest zwischen Primärquelle, Sekundärquelle und Projektseite.
  6. Produktqualität: Du erstellst ein Lernprodukt mit klarer Struktur, verständlicher Sprache, passenden Medien und rechtlich sauberer Nutzung von Materialien.
  7. Reflexion: Du beurteilst Chancen und Grenzen von Lernkursen, die von Lernenden für Lernende erstellt werden.




Quellenhinweise

  1. Wikipedia: Der Artikel Glanz Verlag bietet Basisdaten zur Gründung, zum Sitz, zur Leitung, zu Publikationen und zur Verbindung von Print-Produkten mit MOOCs.
  2. Wikipedia: Der Artikel Massive Open Online Course erklärt den allgemeinen Begriff MOOC und grenzt verschiedene Formen offener Onlinekurse ein.
  3. Deutsche Nationalbibliothek: Bibliografische Nachweise helfen, Publikationen und Normdaten eines Verlags oder einer Person zu überprüfen.
  4. Stiftung Bildung: Praxisberichte zu MOOCit und P4P-MOOCs zeigen, wie kollaboratives digitales Lernen in Schulen umgesetzt werden kann.
  5. FACE Freiburg: Fortbildungsberichte zeigen, wie Lehrkräfte und Lernende mit OER, Videos, interaktiven Aufgaben und Medienmentorinnen beziehungsweise Medienmentoren arbeiten können.


OERs zum Thema



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Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

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Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

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Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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