ChatGPT Schule - KI in der Schule Lehrerfortbildungssnack


ChatGPT Schule - KI in der Schule Lehrerfortbildungssnack
Einleitung
ChatGPT Schule / KI in der Schule ist ein aiMOOC für einen kompakten, professionellen Lehrerfortbildungssnack. Du lernst, wie ChatGPT, generative KI und andere KI-Systeme im schulischen Kontext sinnvoll, kritisch und verantwortungsvoll genutzt werden können. Im Mittelpunkt stehen nicht technische Spielereien, sondern Unterrichtsqualität, Medienkompetenz, Datenschutz, Urheberrecht, Prüfungskultur, Feedbackkultur und die Frage, wie Lernende zu einem reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz befähigt werden.

Dieser aiMOOC richtet sich an Lehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, Schulleitungen, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie Fortbildende. Er eignet sich für eine kurze schulinterne Fortbildung, eine pädagogische Konferenz, ein Seminar zur digitalen Bildung oder eine Selbstlernphase. Du kannst die Materialien direkt nutzen, an Dein Fach anpassen und daraus eigene Unterrichtsideen entwickeln.
Videoimpuls: Lehrerfortbildungssnack
Das folgende Video bildet den Einstieg in das Thema. Achte beim Anschauen besonders darauf, welche professionellen Nutzungen von ChatGPT für Lehrkräfte genannt werden, welche Grenzen sichtbar werden und welche Regeln eine Schule für den Umgang mit KI entwickeln sollte.
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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was generative KI und Large Language Models leisten und wo ihre Grenzen liegen. Du kannst Prompts für schulische Aufgaben formulieren, Ergebnisse kritisch prüfen und sinnvolle Einsatzszenarien für Deinen Unterricht entwickeln. Außerdem kannst Du Risiken wie Halluzinationen, Bias, datenschutzrechtliche Fragen, urheberrechtliche Fragen und unklare Bewertungssituationen einschätzen.
- Grundbegriffe: Du kennst zentrale Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Deep Learning, Generative Künstliche Intelligenz, Large Language Model, Prompt und Chatbot.
- Didaktik: Du kannst KI als Werkzeug zur Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung, Rückmeldung und Lernbegleitung einordnen.
- Medienkompetenz: Du kannst Lernende anleiten, KI-Ausgaben kritisch zu prüfen, Quellen zu vergleichen und eigene Denkprozesse sichtbar zu machen.
- Schulentwicklung: Du kannst Bausteine für schulische Regeln, Fortbildungen und transparente KI-Nutzung entwickeln.
- Ethik: Du kannst Chancen und Risiken von KI im Unterricht abwägen und eine pädagogisch verantwortliche Haltung begründen.
Grundbegriffe: Was ist KI in der Schule?
Künstliche Intelligenz bezeichnet Verfahren, bei denen Computersysteme Aufgaben bearbeiten, die menschliche Fähigkeiten wie Sprache, Mustererkennung, Planung, Klassifikation oder Problemlösen nachahmen. In der Schule begegnet Dir KI vor allem in Form von Chatbots, automatischen Übersetzungssystemen, Spracherkennung, Empfehlungssystemen, Bildgeneratoren, Lernplattformen mit adaptiven Übungen und Werkzeugen zur Text- oder Materialerstellung.

Von KI zu generativer KI
Maschinelles Lernen ist ein Teilbereich der KI. Systeme werden nicht für jede einzelne Antwort fest programmiert, sondern lernen Muster aus großen Datenmengen. Deep Learning ist wiederum ein Teilbereich des maschinellen Lernens und nutzt künstliche neuronale Netze mit vielen Schichten. Generative KI erzeugt neue Inhalte: Texte, Bilder, Tabellen, Programmcode, Aufgaben, Zusammenfassungen, Dialoge, Audio oder Video. ChatGPT gehört zu den textgenerierenden KI-Systemen und basiert auf einem Large Language Model.
Ein Large Language Model berechnet wahrscheinliche sprachliche Fortsetzungen. Es versteht Sprache nicht wie ein Mensch, sondern verarbeitet Muster in Daten. Dadurch kann es sehr überzeugend formulieren, aber auch falsche, ungenaue oder erfundene Inhalte erzeugen. Diese scheinbar plausiblen Fehler werden häufig als Halluzinationen bezeichnet. Deshalb gilt im Unterricht: KI-Ausgaben sind Entwürfe, keine automatisch verlässlichen Quellen.
ChatGPT als Werkzeug, nicht als Autorität
ChatGPT kann beim Formulieren, Strukturieren, Erklären, Übersetzen, Variieren und Planen unterstützen. Es kann aber weder die pädagogische Verantwortung der Lehrkraft ersetzen noch eine eigenständige fachliche Prüfung übernehmen. Gute schulische KI-Nutzung folgt deshalb dem Prinzip Mensch entscheidet, KI unterstützt. Die Lehrkraft bleibt verantwortlich für Lernziele, Aufgabenkultur, Leistungsbewertung, Datenschutz, Inklusion und die Qualität der Materialien.
Prompt, Kontext und Prüfung
Ein Prompt ist die Eingabe, mit der Du einem KI-System eine Aufgabe gibst. Gute Prompts enthalten Ziel, Zielgruppe, Fach, Niveau, gewünschtes Format, Kriterien, Einschränkungen und Hinweise zur Prüfung. Entscheidend ist aber nicht nur die Eingabe, sondern auch der Umgang mit der Ausgabe. Du solltest KI-Ergebnisse immer fachlich kontrollieren, mit Quellen abgleichen, an Deine Lerngruppe anpassen und transparent machen, wenn KI wesentlich beteiligt war.
Warum KI in der Schule wichtig ist
Generative KI verändert, wie Texte, Bilder, Präsentationen, Programme und Lernmaterialien erstellt werden. Lernende nutzen KI-Werkzeuge bereits für Hausaufgaben, Erklärungen, Übersetzungen, Ideensammlungen oder Korrekturvorschläge. Schule muss deshalb nicht nur auf möglichen Missbrauch reagieren, sondern KI-Kompetenz systematisch fördern. Dazu gehört, dass Lernende Chancen erkennen, Risiken verstehen und eigene Verantwortung übernehmen.
Pädagogische Chancen
KI kann Lehrkräfte entlasten, wenn sie wiederkehrende Arbeitsschritte unterstützt. Sie kann Unterrichtsideen vorschlagen, Texte differenzieren, Aufgabenvarianten erstellen, Feedbackformulierungen vorbereiten oder Materialien sprachlich vereinfachen. Für Lernende kann KI als dialogischer Lernpartner dienen, der Erklärungen in unterschiedlicher Sprache, auf unterschiedlichem Niveau oder mit Beispielen anbietet. Besonders wertvoll ist KI, wenn sie nicht fertige Lösungen ersetzt, sondern Denken, Argumentieren, Schreiben, Überarbeiten und Reflexion sichtbar macht.
- Unterrichtsvorbereitung: KI kann Verlaufspläne, Aufgabenideen, Einstiegssituationen, Arbeitsblätter oder Differenzierungsvorschläge entwerfen.
- Binnendifferenzierung: Texte können vereinfacht, erweitert, mit Wortschatzhilfen versehen oder auf unterschiedliche Niveaustufen angepasst werden.
- Feedback: KI kann Formulierungshilfen für Rückmeldungen geben, während die Lehrkraft die fachliche und pädagogische Entscheidung trifft.
- Sprachbildung: KI kann beim Umschreiben, Zusammenfassen, Erklären von Fachsprache und Erstellen von Glossaren helfen.
- Inklusion: KI kann alternative Zugänge, klare Schrittfolgen und zusätzliche Beispiele vorschlagen.
- Projektarbeit: KI kann als Ideengeber, Interviewpartner, Redaktionshilfe oder Prüfwerkzeug eingesetzt werden.
Pädagogische Grenzen
KI ersetzt keine tragfähige Lehrer-Schüler-Beziehung, keine genaue Beobachtung von Lernprozessen und keine fachliche Verantwortung. Sie kann Stereotype reproduzieren, Quellen erfinden, Aufgaben zu einfach oder zu schwer gestalten, lokale Lehrpläne falsch interpretieren oder sensible Daten gefährden. KI kann außerdem dazu verleiten, Lernprozesse abzukürzen. Deshalb braucht Unterricht mit KI klare Regeln, produktive Aufgabenformate und eine Kultur, in der nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch der Weg dorthin.
KI-Kompetenz als Teil von Medienbildung
AI Literacy bedeutet mehr als Bedienkompetenz. Du brauchst ein Grundverständnis davon, wie KI-Systeme arbeiten, welche Daten und Interessen eine Rolle spielen, welche Fehler entstehen können und wie Entscheidungen überprüfbar bleiben. Lernende sollten lernen, KI-Ausgaben zu hinterfragen, eigene Prompts zu verbessern, Quellen zu prüfen, Verantwortung für ihre Produkte zu übernehmen und transparent zu dokumentieren, wann und wie KI genutzt wurde.
Rechtliche und ethische Orientierung
Beim Einsatz von ChatGPT und anderen KI-Werkzeugen in der Schule sind Datenschutz, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Transparenz, Gleichbehandlung und Leistungsbewertung zentral. Dieser aiMOOC ersetzt keine Rechtsberatung. Er hilft Dir aber, typische schulische Fragen zu erkennen und verantwortliche Entscheidungen vorzubereiten.
Datenschutz
In KI-Systeme dürfen ohne geprüfte Rechtsgrundlage und ohne geeignete schulische Vereinbarung keine personenbezogenen Daten eingegeben werden. Dazu zählen Namen, Adressen, Leistungsdaten, Noten, Förderbedarfe, Gesundheitsinformationen, Verhaltensbeobachtungen oder vertrauliche Gesprächsinhalte. Auch scheinbar harmlose Kombinationen können Rückschlüsse auf Personen ermöglichen. Für schulische Arbeit gilt daher: Nutze anonymisierte Beispiele, fiktive Daten und datensparsame Formulierungen.
Urheberrecht und Quellen
KI kann Texte erzeugen, die an vorhandene Inhalte erinnern, und sie kann Quellen unvollständig oder falsch angeben. Deshalb sollten Lernende und Lehrkräfte KI-Ausgaben nicht ungeprüft als eigene oder belegte Arbeit ausgeben. Bei Materialien für Unterricht, Veröffentlichung oder Prüfungen solltest Du Quellen, Lizenzen und Nutzungsrechte prüfen. OER und freie Lizenzen können helfen, rechtssicheres Teilen und Weiterbearbeiten zu ermöglichen.
Transparenz
Transparenz bedeutet, dass KI-Nutzung nachvollziehbar dokumentiert wird. Im Unterricht kann das durch eine einfache KI-Erklärung geschehen: Welches Werkzeug wurde genutzt? Wofür wurde es genutzt? Welche Prompts waren entscheidend? Was wurde selbst geprüft, verändert und verantwortet? Diese Dokumentation stärkt Lernprozesse, verhindert Täuschung und macht den Unterschied zwischen Unterstützung und Ersatzleistung sichtbar.
Bias und Fairness
Bias bezeichnet systematische Verzerrungen. KI-Systeme können gesellschaftliche Vorurteile, unausgewogene Daten oder stereotype Muster reproduzieren. Im Unterricht ist das eine Chance für kritische Medienbildung: Lernende können vergleichen, welche Personen, Kulturen, Sprachen oder Perspektiven sichtbar werden und welche fehlen. So wird KI nicht nur benutzt, sondern als gesellschaftliches System untersucht.
Orientierung durch Bildungs- und Rechtsrahmen
Die Kultusministerkonferenz hat 2024 Handlungsempfehlungen zum Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen beschlossen. Zentral ist ein konstruktiv-kritischer Umgang, der Potenziale für Lernen und Lehren nutzt und Risiken reflektiert. Die UNESCO betont bei generativer KI in Bildung und Forschung eine menschenzentrierte Perspektive. Der EU AI Act enthält Anforderungen an AI Literacy, also an Fähigkeiten, Wissen und Verständnis im Umgang mit KI-Systemen. Für Schulen bedeutet das: KI-Fortbildung ist nicht nur ein technisches Thema, sondern ein Teil professioneller Schulentwicklung.
Professionelle Nutzung durch Lehrkräfte
ChatGPT kann besonders dann hilfreich sein, wenn es als Assistenzsystem für Entwürfe genutzt wird. Du gibst das pädagogische Ziel vor, prüfst die Ausgabe und passt sie an Deine Lerngruppe an. Die folgenden Einsatzfelder eignen sich für einen Lehrerfortbildungssnack, weil sie schnell ausprobiert und direkt reflektiert werden können.
Unterricht planen
KI kann zu einem Thema Lernziele, Einstiege, Aufgabenfolgen, Differenzierungsideen, Tafelbilder, Lernprodukte oder Reflexionsfragen vorschlagen. Wichtig ist, dass Du den Lehrplan, das Vorwissen der Lerngruppe und die verfügbare Zeit ergänzt. Ein guter Prompt nennt Fach, Klassenstufe, Kompetenzziel, Sozialform, Materialform und Kriterien für gute Ergebnisse.
Beispielprompt für die Unterrichtsplanung: Formuliere eine 45-minütige Unterrichtsidee für eine 8. Klasse im Fach Deutsch zum Thema Argumentieren. Ziel ist, dass die Lernenden Behauptung, Begründung und Beispiel unterscheiden. Erstelle Einstieg, Erarbeitungsphase, Sicherung, Differenzierung und eine kurze Reflexionsfrage. Verwende eine klare Sprache und gib Hinweise, welche Ergebnisse ich fachlich prüfen muss.
Materialien differenzieren
KI kann Texte in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden formulieren, Wortschatzlisten erstellen, Verständnisfragen generieren oder Satzstarter anbieten. Dabei solltest Du prüfen, ob die Inhalte korrekt bleiben und ob Vereinfachungen nicht zu fachlichen Verzerrungen führen. Differenzierung bedeutet nicht nur kürzer oder leichter, sondern passend zum Lernziel.
Feedback vorbereiten
KI kann Rückmeldungen sprachlich strukturieren. Zum Beispiel kann sie aus Beobachtungsnotizen wertschätzende Hinweise, konkrete Verbesserungsvorschläge oder Kriterienraster entwerfen. Personenbezogene Daten sollten dabei anonymisiert werden. Die abschließende Bewertung und Rückmeldung muss bei der Lehrkraft bleiben, weil nur sie den Lernprozess, die Situation und die pädagogische Beziehung kennt.
Aufgaben entwickeln
Gute KI-gestützte Aufgaben fordern Denken, Prüfen, Begründen und Überarbeiten. Schwache Aufgaben lassen sich durch KI zu schnell lösen und prüfen nur Reproduktion. Deshalb sollten Aufgaben Lernende auffordern, Quellen zu vergleichen, Entscheidungen zu begründen, eigene Beispiele zu entwickeln, KI-Ausgaben zu verbessern oder die Qualität eines Ergebnisses anhand von Kriterien einzuschätzen.
Eltern- und Schulkommunikation vorbereiten
KI kann Formulierungsvorschläge für Elternbriefe, Informationsblätter oder schulische Regeltexte liefern. Besonders wichtig sind hier Klarheit, Verständlichkeit, Wertschätzung und rechtliche Prüfung. Verwende keine sensiblen Fälle und keine personenbezogenen Angaben. Nutze KI als Schreibassistenz, nicht als automatische Kommunikationsinstanz.
Didaktische Nutzung mit Lernenden
Lernende sollen nicht nur lernen, KI zu bedienen. Sie sollen verstehen, wann KI hilfreich ist, wann sie schadet, wie man Ergebnisse prüft und wie eigene Leistung sichtbar bleibt. Dafür braucht es Aufgaben, die Lernprozesse öffnen statt verstecken.

KI als Lernpartner
KI kann Erklärungen, Beispiele, Gegenfragen und Übungsaufgaben anbieten. Lernende können sich Begriffe erklären lassen, Texte sprachlich überarbeiten, mathematische Lösungswege diskutieren oder sich auf Präsentationen vorbereiten. Die Aufgabe der Lehrkraft ist, Kriterien für gute Nutzung zu setzen: Welche Hilfen sind erlaubt? Was muss selbst geleistet werden? Wie wird geprüft? Wie wird die Nutzung dokumentiert?
KI als Gegenstand kritischer Analyse
KI eignet sich hervorragend als Untersuchungsgegenstand. Lernende können dieselbe Frage an verschiedene Systeme stellen, Antworten mit Fachquellen vergleichen, Fehler markieren, Perspektiven ergänzen oder Stereotype untersuchen. So wird Medienkritik praktisch erfahrbar.
KI als Schreib- und Denkwerkzeug
Beim Schreiben kann KI Ideen sammeln, Gliederungen vorschlagen, Gegenargumente formulieren oder Rückfragen stellen. Lernende sollten jedoch lernen, dass ein guter Text nicht nur sprachlich glatt ist. Er braucht eigene Gedanken, passende Belege, nachvollziehbare Argumentation und einen reflektierten Stil. Ein sinnvoller Schreibprozess mit KI kann aus Planen, selbst Schreiben, KI-Feedback, Überarbeiten und Dokumentieren bestehen.
KI in Prüfungen und Leistungsnachweisen
Prüfungsformate müssen an die Realität generativer KI angepasst werden. Aufgaben, die nur fertige Texte abfragen, werden anfälliger für unzulässige KI-Nutzung. Stärker werden Formate, die mündliche Erläuterung, Prozessdokumentation, Quellenkritik, individuelle Anwendung, praktische Produkte, Reflexion und Verteidigung eigener Entscheidungen einbeziehen. Eine Schule sollte klare Regeln entwickeln, welche KI-Nutzung erlaubt, eingeschränkt oder verboten ist.
Prompting für die Schule
Ein guter Prompt macht die Aufgabe, den Kontext und die Qualitätskriterien sichtbar. Prompting ist keine Magie, sondern präzise Kommunikation. Je klarer Du formulierst, desto besser kannst Du die Ausgabe prüfen.
Bausteine eines guten Prompts
- Rolle: Lege fest, aus welcher Perspektive das System antworten soll, zum Beispiel als Fachdidaktikerin, Lerncoach oder Redaktionshilfe.
- Kontext: Beschreibe Fach, Klassenstufe, Thema, Vorwissen, Zeitrahmen und Lernziel.
- Auftrag: Formuliere genau, was erstellt, geprüft, vereinfacht oder verglichen werden soll.
- Kriterien: Nenne Maßstäbe wie fachliche Genauigkeit, Altersangemessenheit, Kompetenzorientierung, Barrierearmut oder Sprachsensibilität.
- Format: Lege fest, ob Du eine Tabelle, eine Schrittfolge, ein Raster, einen Textentwurf oder Fragen möchtest.
- Grenzen: Schließe sensible Daten aus, verlange Quellenprüfung oder bitte um Hinweise auf Unsicherheiten.
- Revision: Nutze Nachfragen, um das Ergebnis zu verbessern, statt die erste Antwort ungeprüft zu übernehmen.
Promptmuster für Lehrkräfte
Material differenzieren: Überarbeite den folgenden Sachtext für drei Niveaustufen. Erhalte die fachlichen Kernbegriffe, erkläre schwierige Wörter und erstelle zu jeder Version zwei Verständnisfragen. Weise darauf hin, welche Vereinfachungen fachlich problematisch sein könnten.
Feedback formulieren: Erstelle aus den folgenden anonymisierten Beobachtungen ein wertschätzendes Feedback mit einem Lob, einem konkreten Entwicklungshinweis und einem nächsten Lernschritt. Nutze keine personenbezogenen Daten und formuliere für eine Schülerin oder einen Schüler der Jahrgangsstufe 7.
KI-Ausgabe prüfen: Prüfe den folgenden Text auf fachliche Fehler, unklare Begriffe, fehlende Perspektiven und mögliche Verzerrungen. Markiere Unsicherheiten und schlage vor, welche Aussagen mit zuverlässigen Quellen überprüft werden müssen.
Promptmuster für Lernende
Erklären lassen: Erkläre mir den Begriff in einfacher Sprache, gib ein Beispiel aus dem Alltag und stelle mir danach drei Fragen, mit denen ich prüfen kann, ob ich es verstanden habe.
Schreiben verbessern: Gib mir Rückmeldung zu meinem Text. Achte auf Verständlichkeit, Aufbau und Begründungen. Schreibe den Text nicht vollständig neu, sondern nenne konkrete Stellen, die ich selbst verbessern kann.
Lösung reflektieren: Stelle mir Rückfragen zu meinem Lösungsweg, ohne die Lösung direkt zu verraten. Hilf mir, meinen Denkfehler selbst zu finden.
Unterrichtsszenarien
Die folgenden Szenarien zeigen, wie ChatGPT und generative KI in verschiedenen Fächern sinnvoll eingebunden werden können.
Deutsch und Sprachen
Im Deutschunterricht und in den Fremdsprachen kann KI beim Planen, Überarbeiten und Reflektieren von Texten helfen. Lernende können Argumentationen prüfen, Stilvarianten vergleichen, Figureninterviews entwerfen, Wortschatz üben oder Übersetzungen kritisch bewerten. Wichtig ist, dass eigene Schreibentscheidungen begründet werden und KI nicht die persönliche Auseinandersetzung mit Texten ersetzt.
Mathematik und Naturwissenschaften
In Mathematik, Physik, Chemie oder Biologie kann KI Lösungswege erklären, Übungsaufgaben erzeugen oder Fehlvorstellungen sichtbar machen. Da KI bei Rechnungen und Fachdetails Fehler machen kann, eignet sie sich besonders für Aufgaben, bei denen Lernende Ausgaben überprüfen, Rechenschritte begründen, Experimente planen oder Modellgrenzen diskutieren.
Gesellschaftswissenschaften
In Geschichte, Politik, Geographie und Ethik kann KI Perspektiven sammeln, Argumente strukturieren oder Quellenkritik vorbereiten. Lernende können untersuchen, welche Deutungen fehlen, welche Begriffe wertend sind und wie sich unterschiedliche Prompts auf die Antwort auswirken. So wird Urteilskompetenz gefördert.
Kunst, Musik und kreative Fächer
In Kunst, Musik und Darstellendes Spiel kann KI als Ideengeber dienen. Lernende können Bildideen, Songstrukturen, Bühnenkonzepte oder Varianten von Gestaltungsideen entwickeln. Gleichzeitig sollten Fragen nach Autorschaft, Originalität, Urheberrecht und kultureller Aneignung thematisiert werden.
Informatik und Medienbildung
In Informatik kann KI genutzt werden, um Code zu erklären, Fehler zu finden oder Algorithmen zu vergleichen. Lernende sollten dabei verstehen, dass KI-generierter Code getestet, nachvollzogen und verantwortet werden muss. In der Medienbildung eignet sich KI zur Analyse von Desinformation, Bildmanipulation, Empfehlungssystemen und Datenethik.
Der Lehrerfortbildungssnack: 30-Minuten-Ablauf
Ein Lehrerfortbildungssnack ist kurz, praxisnah und anschlussfähig. Er soll Neugier wecken, gemeinsame Regeln anbahnen und konkrete Unterrichtsideen erzeugen. Der folgende Ablauf kann in einer Fachschaft, Gesamtkonferenz oder Arbeitsgruppe genutzt werden.
- Einstieg: Zeige das Video oder einen kurzen Ausschnitt und sammle erste Chancen und Sorgen.
- Begriffsklärung: Kläre die Begriffe Generative Künstliche Intelligenz, Large Language Model, Prompt, Halluzination, Bias und AI Literacy.
- Praxisphase: Lehrkräfte testen einen Prompt zur Unterrichtsplanung oder Materialdifferenzierung mit anonymen, fiktiven Daten.
- Prüfphase: Die Gruppe markiert Stärken, Fehler, blinde Flecken und nötige Anpassungen der KI-Ausgabe.
- Transfer: Jede Person formuliert eine eigene Unterrichtsidee und eine Regel für transparente KI-Nutzung.
- Vereinbarung: Die Gruppe sammelt offene Fragen zu Datenschutz, Leistungsbewertung, Schulregeln und Fortbildungsbedarf.
Mini-Workshop-Aufgabe für Kollegien
Wähle ein aktuelles Unterrichtsthema. Formuliere einen Prompt, der ein differenziertes Lernmaterial erzeugt. Prüfe das Ergebnis mit drei Kriterien: fachliche Richtigkeit, Passung zur Lerngruppe und Transparenz der KI-Nutzung. Überarbeite den Prompt anschließend so, dass die zweite Ausgabe besser wird. Diskutiere im Kollegium, welcher Teil der Arbeit wirklich entlastet und welcher Teil weiterhin professionelle pädagogische Entscheidung erfordert.
Schulische Leitplanken
Eine Schule braucht klare, verständliche und pädagogisch begründete Regeln. Diese Regeln sollten nicht nur Verbote enthalten, sondern auch erwünschte Lernhandlungen beschreiben.
Mögliche Grundsätze
- Transparenz: KI-Nutzung wird offengelegt, wenn sie für ein Lernprodukt wesentlich war.
- Eigenleistung: Lernende müssen zeigen können, welche Entscheidungen, Ideen und Überarbeitungen von ihnen stammen.
- Datensparsamkeit: Personenbezogene Daten werden nicht in öffentliche oder ungeprüfte KI-Systeme eingegeben.
- Quellenkritik: KI-Ausgaben werden mit zuverlässigen Quellen, Fachwissen und Kriterien überprüft.
- Fairness: Aufgaben und Bewertungen berücksichtigen unterschiedliche Zugänge zu Technik und Unterstützung.
- Verantwortung: Die Person, die KI nutzt, bleibt verantwortlich für Inhalt, Quellen, Darstellung und Folgen.
KI-Erklärung für Lernprodukte
Eine einfache KI-Erklärung kann so aussehen: Ich habe KI genutzt, um Ideen zu sammeln, Formulierungen zu prüfen und eine Gliederung zu überarbeiten. Die Inhalte, Quellenprüfung, Auswahl und Endfassung habe ich selbst verantwortet. Für höhere Klassen kann diese Erklärung durch Prompts, Screenshots, Versionsvergleiche oder Reflexionsnotizen ergänzt werden.
Umgang mit Täuschung
Nicht jede KI-Nutzung ist Täuschung. Täuschung entsteht, wenn Lernende erlaubte Grenzen überschreiten, fremde oder KI-generierte Leistungen als eigene ausgeben oder den Arbeitsprozess verschleiern. Gute Prävention besteht aus klaren Aufgaben, transparenter Dokumentation, Prozessbewertung, mündlichen Anteilen und regelmäßiger Reflexion. Reine KI-Detektoren sind als alleinige Beweisgrundlage problematisch, weil sie fehleranfällig sein können.
Qualität von KI-Ausgaben prüfen
Eine professionelle KI-Nutzung endet nicht mit der Ausgabe. Die Qualitätsprüfung ist der wichtigste Schritt.
Prüffragen
- Fachlichkeit: Sind Aussagen korrekt, vollständig und dem aktuellen fachlichen Stand angemessen?
- Quellen: Welche Aussagen müssen mit zuverlässigen Quellen überprüft werden?
- Zielgruppe: Passt die Sprache zur Lerngruppe, ohne fachlich zu verfälschen?
- Didaktik: Fördert die Aufgabe Denken, Verstehen, Anwenden und Reflektieren?
- Bias: Welche Perspektiven fehlen oder werden stereotyp dargestellt?
- Datenschutz: Enthält der Prompt oder die Ausgabe sensible oder personenbezogene Informationen?
- Transparenz: Ist erkennbar, wie KI genutzt wurde und wer die Verantwortung trägt?
Ampelmodell für den Unterricht
Grün sind Nutzungen, die Lernen sichtbar machen: Erklärungen vergleichen, Feedback einholen, Ideen sammeln, eigene Texte überarbeiten, Quellen prüfen. Gelb sind Nutzungen, die klare Regeln brauchen: Hausaufgabenhilfe, Übersetzungen, Gliederungen, Codevorschläge, Zusammenfassungen. Rot sind Nutzungen, die ohne Erlaubnis problematisch sind: komplette Abgabe fremder oder KI-generierter Produkte, Eingabe personenbezogener Daten, Manipulation von Quellen, automatisierte Bewertung ohne menschliche Prüfung.
Fazit
ChatGPT und KI in der Schule sind keine kurzfristige Mode, sondern Teil einer veränderten Lern- und Arbeitswelt. Professionelle Nutzung bedeutet, Chancen für Lernen, Feedback, Differenzierung und Entlastung zu nutzen, ohne pädagogische Verantwortung an Technik abzugeben. Gute Schule vermittelt nicht nur, wie man KI bedient, sondern wie man mit KI denkt, prüft, gestaltet und Verantwortung übernimmt.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt generative KI am besten? (Sie erzeugt neue Inhalte wie Texte Bilder oder Code) (!Sie speichert nur Klassenlisten) (!Sie ersetzt automatisch jede Lehrkraft) (!Sie garantiert immer richtige Quellen)
Warum müssen KI-Ausgaben fachlich geprüft werden? (Weil sie plausibel klingen und trotzdem falsch sein können) (!Weil sie immer absichtlich täuschen) (!Weil sie nur in Mathematik Fehler machen) (!Weil sie keine Sprache erzeugen können)
Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Aufgabenanweisung an ein KI-System) (!Ein Gesetz zur Notengebung) (!Ein digitaler Stundenplan) (!Eine automatische Quellenangabe)
Welche Information gehört nicht in ein ungeprüftes öffentliches KI-System? (Personenbezogene Daten von Lernenden) (!Ein frei erfundenes Beispiel) (!Eine allgemeine Unterrichtsidee) (!Ein anonymes Fachthema)
Was bedeutet Transparenz bei schulischer KI-Nutzung? (Die Nutzung von KI wird nachvollziehbar offengelegt) (!Die KI entscheidet allein über Noten) (!Alle Prompts bleiben geheim) (!Jede KI-Ausgabe gilt als Quelle)
Welche Aufgabe fördert KI-Kompetenz besonders gut? (Eine KI-Antwort prüfen verbessern und begründen) (!Einen fertigen KI-Text ungeprüft abgeben) (!Alle Quellen durch KI ersetzen) (!Nur die schnellste Antwort kopieren)
Was ist mit Halluzination im KI-Kontext gemeint? (Eine erfundene oder falsche aber plausibel wirkende Ausgabe) (!Ein besonders kreatives Tafelbild) (!Ein rechtssicheres Quellenformat) (!Eine verpflichtende Klassenarbeit)
Welche Rolle sollte die Lehrkraft beim Einsatz von ChatGPT behalten? (Sie trifft die pädagogische und fachliche Entscheidung) (!Sie gibt jede Verantwortung an KI ab) (!Sie darf keine Ergebnisse prüfen) (!Sie ersetzt alle Lernprozesse durch Prompts)
Was gehört zu AI Literacy? (KI verstehen nutzen prüfen und verantworten) (!KI ohne Regeln verwenden) (!Nur schneller schreiben) (!Alle Aufgaben automatisch lösen lassen)
Welche Prüfungsform ist robuster gegenüber unreflektierter KI-Nutzung? (Eine Aufgabe mit Prozessdokumentation Reflexion und mündlicher Erläuterung) (!Eine reine Abschreibaufgabe) (!Ein Thema ohne Kriterien) (!Eine Hausarbeit ohne Quellenprüfung)
Memory
| Prompt | klare Aufgabenanweisung |
| Halluzination | plausible falsche Ausgabe |
| Datenschutz | Schutz personenbezogener Daten |
| Transparenz | offengelegte KI Nutzung |
| Feedback | lernförderliche Rückmeldung |
| Bias | systematische Verzerrung |
| Human in the loop | menschliche Entscheidungskontrolle |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Lernziel | klärt was die Schülerinnen und Schüler am Ende können sollen |
| Prompt | formuliert den Auftrag an das KI-System |
| Prüfung | kontrolliert fachliche Richtigkeit und Passung |
| Transparenz | macht die KI-Nutzung nachvollziehbar |
| Reflexion | bewertet Chancen Grenzen und Verantwortung |
Kreuzworträtsel
| Prompt | Wie nennt man die Eingabe an ein KI-System? |
| Feedback | Wie nennt man eine lernförderliche Rückmeldung? |
| Datenschutz | Welcher Schutz ist bei personenbezogenen Daten besonders wichtig? |
| Bias | Wie heißt eine systematische Verzerrung in Daten oder Ausgaben? |
| Transparenz | Was macht KI-Nutzung nachvollziehbar? |
| Halluzination | Wie heißt eine plausibel wirkende aber falsche KI-Ausgabe? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- KI-Beobachtung: Sammle drei Situationen aus Deinem Schulalltag, in denen KI Lehrkräfte oder Lernende unterstützen könnte. Beschreibe jeweils Nutzen, Risiko und eine notwendige Regel.
- Prompttagebuch: Formuliere drei Prompts für ein Fachthema Deiner Wahl. Notiere, welche Ausgabe hilfreich war, welche Fehler auftraten und wie Du den Prompt verbessert hast.
- Regelplakat: Gestalte ein Plakat mit fünf einfachen Regeln für transparente und verantwortliche KI-Nutzung im Unterricht.
- Begriffsnetz: Erstelle ein Begriffsnetz zu Künstliche Intelligenz, ChatGPT, Prompt, Halluzination, Datenschutz, Bias und Transparenz.
Standard
- Unterrichtsentwurf: Entwickle eine Unterrichtsstunde, in der Lernende eine KI-Antwort prüfen, verbessern und ihre Änderungen begründen.
- Feedbackvergleich: Erstelle selbst ein Feedback zu einem anonymen Lernprodukt und vergleiche es mit einem KI-generierten Feedback. Entscheide, welche Formulierungen Du übernehmen würdest und warum.
- Quellencheck: Lasse eine KI eine Erklärung zu einem Fachthema erstellen. Überprüfe mindestens fünf Aussagen mit zuverlässigen Quellen und dokumentiere Fehler oder Unsicherheiten.
- Elternkommunikation: Entwirf einen verständlichen Elternbrief zur KI-Nutzung in Deiner Klasse. Erkläre Chancen, Grenzen, Regeln und Formen der Transparenz.
Schwer
- Schulisches KI-Konzept: Entwickle einen Entwurf für schulische Leitlinien zur KI-Nutzung mit Regeln zu Datenschutz, Transparenz, Aufgabenformaten und Leistungsbewertung.
- Prüfungsformat: Gestalte einen Leistungsnachweis so um, dass nicht nur ein Endprodukt bewertet wird, sondern auch Prozess, Quellenkritik, Reflexion und mündliche Verteidigung.
- Fortbildungssnack: Plane einen 30-minütigen Lehrerfortbildungssnack für Dein Kollegium mit Videoimpuls, Praxisphase, Reflexion und konkretem Transferauftrag.
- Ethik-Fallanalyse: Analysiere einen Fall, in dem KI zur Bewertung, Beratung oder Beobachtung von Lernenden eingesetzt werden soll. Beurteile Chancen, Risiken, Datenschutzfragen und notwendige menschliche Kontrolle.

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Lernkontrolle
- Unterrichtsentscheidung: Beurteile ein Unterrichtsszenario, in dem Lernende ChatGPT für eine Hausarbeit nutzen dürfen. Entwickle Kriterien, wann die Nutzung lernförderlich ist und wann sie zur Täuschung wird.
- Bewertungstransparenz: Entwirf ein Bewertungsraster für ein KI-unterstütztes Lernprodukt. Berücksichtige Eigenleistung, Quellenprüfung, Reflexion, fachliche Qualität und Dokumentation.
- Datenschutzszenario: Analysiere einen Fall, in dem eine Lehrkraft anonymisierte und nicht anonymisierte Schülerdaten in ein KI-System eingeben möchte. Entscheide, welche Eingaben zulässig, riskant oder abzulehnen sind.
- Transferaufgabe: Übertrage die Grundsätze verantwortlicher KI-Nutzung auf ein Fach Deiner Wahl und entwickle eine konkrete Aufgabe, die ohne KI, mit KI-Unterstützung und mit KI-Reflexion lösbar ist.
- Fortbildungskonzept: Entwickle aus diesem aiMOOC ein schulisches Mikro-Fortbildungsformat mit Ziel, Ablauf, Materialien, Reflexionsfragen und einem Ergebnis, das das Kollegium weiterverwenden kann.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu ChatGPT Schule / KI in der Schule solltest Du zeigen, dass Du KI nicht nur bedienen, sondern pädagogisch begründet einsetzen kannst. Wichtig ist eine nachvollziehbare Verbindung von Lernziel, Aufgabenformat, Prompt, Qualitätsprüfung, Datenschutz, Transparenz und Reflexion.
- Fachlicher Nachweis: Erkläre zentrale Begriffe und ordne ChatGPT als generatives KI-System ein.
- Didaktischer Nachweis: Entwickle eine Unterrichtsidee, in der KI den Lernprozess unterstützt, ohne Eigenleistung zu ersetzen.
- Reflexiver Nachweis: Analysiere Chancen und Risiken der KI-Nutzung für Deine Lerngruppe.
- Rechtlich-ethischer Nachweis: Zeige, wie Du Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz und Fairness berücksichtigst.
- Praktischer Nachweis: Dokumentiere Prompts, Überarbeitungen, Quellenprüfung und Deine abschließende pädagogische Entscheidung.
- Transfernachweis: Formuliere Regeln oder Empfehlungen, die in Deinem Kollegium oder Deiner Fachschaft weiterdiskutiert werden können.
OERs zum Thema
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THE MONKEY DANCE





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