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ChatGPT Schule - KI in der Schule Lehrerfortbildungssnack

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Version vom 26. Juni 2026, 00:02 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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ChatGPT Schule - KI in der Schule Lehrerfortbildungssnack




Einleitung

ChatGPT Schule / KI in der Schule ist ein aiMOOC für einen kompakten, professionellen Lehrerfortbildungssnack. Du lernst, wie ChatGPT, generative KI und andere KI-Systeme im schulischen Kontext sinnvoll, kritisch und verantwortungsvoll genutzt werden können. Im Mittelpunkt stehen nicht technische Spielereien, sondern Unterrichtsqualität, Medienkompetenz, Datenschutz, Urheberrecht, Prüfungskultur, Feedbackkultur und die Frage, wie Lernende zu einem reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz befähigt werden.



Dieser aiMOOC richtet sich an Lehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, Schulleitungen, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie Fortbildende. Er eignet sich für eine kurze schulinterne Fortbildung, eine pädagogische Konferenz, ein Seminar zur digitalen Bildung oder eine Selbstlernphase. Du kannst die Materialien direkt nutzen, an Dein Fach anpassen und daraus eigene Unterrichtsideen entwickeln.


Videoimpuls: Lehrerfortbildungssnack

Das folgende Video bildet den Einstieg in das Thema. Achte beim Anschauen besonders darauf, welche professionellen Nutzungen von ChatGPT für Lehrkräfte genannt werden, welche Grenzen sichtbar werden und welche Regeln eine Schule für den Umgang mit KI entwickeln sollte.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was generative KI und Large Language Models leisten und wo ihre Grenzen liegen. Du kannst Prompts für schulische Aufgaben formulieren, Ergebnisse kritisch prüfen und sinnvolle Einsatzszenarien für Deinen Unterricht entwickeln. Außerdem kannst Du Risiken wie Halluzinationen, Bias, datenschutzrechtliche Fragen, urheberrechtliche Fragen und unklare Bewertungssituationen einschätzen.


  1. Grundbegriffe: Du kennst zentrale Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Deep Learning, Generative Künstliche Intelligenz, Large Language Model, Prompt und Chatbot.
  2. Didaktik: Du kannst KI als Werkzeug zur Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung, Rückmeldung und Lernbegleitung einordnen.
  3. Medienkompetenz: Du kannst Lernende anleiten, KI-Ausgaben kritisch zu prüfen, Quellen zu vergleichen und eigene Denkprozesse sichtbar zu machen.
  4. Schulentwicklung: Du kannst Bausteine für schulische Regeln, Fortbildungen und transparente KI-Nutzung entwickeln.
  5. Ethik: Du kannst Chancen und Risiken von KI im Unterricht abwägen und eine pädagogisch verantwortliche Haltung begründen.


Grundbegriffe: Was ist KI in der Schule?

Künstliche Intelligenz bezeichnet Verfahren, bei denen Computersysteme Aufgaben bearbeiten, die menschliche Fähigkeiten wie Sprache, Mustererkennung, Planung, Klassifikation oder Problemlösen nachahmen. In der Schule begegnet Dir KI vor allem in Form von Chatbots, automatischen Übersetzungssystemen, Spracherkennung, Empfehlungssystemen, Bildgeneratoren, Lernplattformen mit adaptiven Übungen und Werkzeugen zur Text- oder Materialerstellung.



Von KI zu generativer KI

Maschinelles Lernen ist ein Teilbereich der KI. Systeme werden nicht für jede einzelne Antwort fest programmiert, sondern lernen Muster aus großen Datenmengen. Deep Learning ist wiederum ein Teilbereich des maschinellen Lernens und nutzt künstliche neuronale Netze mit vielen Schichten. Generative KI erzeugt neue Inhalte: Texte, Bilder, Tabellen, Programmcode, Aufgaben, Zusammenfassungen, Dialoge, Audio oder Video. ChatGPT gehört zu den textgenerierenden KI-Systemen und basiert auf einem Large Language Model.


Ein Large Language Model berechnet wahrscheinliche sprachliche Fortsetzungen. Es versteht Sprache nicht wie ein Mensch, sondern verarbeitet Muster in Daten. Dadurch kann es sehr überzeugend formulieren, aber auch falsche, ungenaue oder erfundene Inhalte erzeugen. Diese scheinbar plausiblen Fehler werden häufig als Halluzinationen bezeichnet. Deshalb gilt im Unterricht: KI-Ausgaben sind Entwürfe, keine automatisch verlässlichen Quellen.


ChatGPT als Werkzeug, nicht als Autorität

ChatGPT kann beim Formulieren, Strukturieren, Erklären, Übersetzen, Variieren und Planen unterstützen. Es kann aber weder die pädagogische Verantwortung der Lehrkraft ersetzen noch eine eigenständige fachliche Prüfung übernehmen. Gute schulische KI-Nutzung folgt deshalb dem Prinzip Mensch entscheidet, KI unterstützt. Die Lehrkraft bleibt verantwortlich für Lernziele, Aufgabenkultur, Leistungsbewertung, Datenschutz, Inklusion und die Qualität der Materialien.


Prompt, Kontext und Prüfung

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der Du einem KI-System eine Aufgabe gibst. Gute Prompts enthalten Ziel, Zielgruppe, Fach, Niveau, gewünschtes Format, Kriterien, Einschränkungen und Hinweise zur Prüfung. Entscheidend ist aber nicht nur die Eingabe, sondern auch der Umgang mit der Ausgabe. Du solltest KI-Ergebnisse immer fachlich kontrollieren, mit Quellen abgleichen, an Deine Lerngruppe anpassen und transparent machen, wenn KI wesentlich beteiligt war.


Warum KI in der Schule wichtig ist

Generative KI verändert, wie Texte, Bilder, Präsentationen, Programme und Lernmaterialien erstellt werden. Lernende nutzen KI-Werkzeuge bereits für Hausaufgaben, Erklärungen, Übersetzungen, Ideensammlungen oder Korrekturvorschläge. Schule muss deshalb nicht nur auf möglichen Missbrauch reagieren, sondern KI-Kompetenz systematisch fördern. Dazu gehört, dass Lernende Chancen erkennen, Risiken verstehen und eigene Verantwortung übernehmen.


Pädagogische Chancen

KI kann Lehrkräfte entlasten, wenn sie wiederkehrende Arbeitsschritte unterstützt. Sie kann Unterrichtsideen vorschlagen, Texte differenzieren, Aufgabenvarianten erstellen, Feedbackformulierungen vorbereiten oder Materialien sprachlich vereinfachen. Für Lernende kann KI als dialogischer Lernpartner dienen, der Erklärungen in unterschiedlicher Sprache, auf unterschiedlichem Niveau oder mit Beispielen anbietet. Besonders wertvoll ist KI, wenn sie nicht fertige Lösungen ersetzt, sondern Denken, Argumentieren, Schreiben, Überarbeiten und Reflexion sichtbar macht.


  1. Unterrichtsvorbereitung: KI kann Verlaufspläne, Aufgabenideen, Einstiegssituationen, Arbeitsblätter oder Differenzierungsvorschläge entwerfen.
  2. Binnendifferenzierung: Texte können vereinfacht, erweitert, mit Wortschatzhilfen versehen oder auf unterschiedliche Niveaustufen angepasst werden.
  3. Feedback: KI kann Formulierungshilfen für Rückmeldungen geben, während die Lehrkraft die fachliche und pädagogische Entscheidung trifft.
  4. Sprachbildung: KI kann beim Umschreiben, Zusammenfassen, Erklären von Fachsprache und Erstellen von Glossaren helfen.
  5. Inklusion: KI kann alternative Zugänge, klare Schrittfolgen und zusätzliche Beispiele vorschlagen.
  6. Projektarbeit: KI kann als Ideengeber, Interviewpartner, Redaktionshilfe oder Prüfwerkzeug eingesetzt werden.


Pädagogische Grenzen

KI ersetzt keine tragfähige Lehrer-Schüler-Beziehung, keine genaue Beobachtung von Lernprozessen und keine fachliche Verantwortung. Sie kann Stereotype reproduzieren, Quellen erfinden, Aufgaben zu einfach oder zu schwer gestalten, lokale Lehrpläne falsch interpretieren oder sensible Daten gefährden. KI kann außerdem dazu verleiten, Lernprozesse abzukürzen. Deshalb braucht Unterricht mit KI klare Regeln, produktive Aufgabenformate und eine Kultur, in der nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch der Weg dorthin.


KI-Kompetenz als Teil von Medienbildung

AI Literacy bedeutet mehr als Bedienkompetenz. Du brauchst ein Grundverständnis davon, wie KI-Systeme arbeiten, welche Daten und Interessen eine Rolle spielen, welche Fehler entstehen können und wie Entscheidungen überprüfbar bleiben. Lernende sollten lernen, KI-Ausgaben zu hinterfragen, eigene Prompts zu verbessern, Quellen zu prüfen, Verantwortung für ihre Produkte zu übernehmen und transparent zu dokumentieren, wann und wie KI genutzt wurde.


Rechtliche und ethische Orientierung

Beim Einsatz von ChatGPT und anderen KI-Werkzeugen in der Schule sind Datenschutz, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Transparenz, Gleichbehandlung und Leistungsbewertung zentral. Dieser aiMOOC ersetzt keine Rechtsberatung. Er hilft Dir aber, typische schulische Fragen zu erkennen und verantwortliche Entscheidungen vorzubereiten.


Datenschutz

In KI-Systeme dürfen ohne geprüfte Rechtsgrundlage und ohne geeignete schulische Vereinbarung keine personenbezogenen Daten eingegeben werden. Dazu zählen Namen, Adressen, Leistungsdaten, Noten, Förderbedarfe, Gesundheitsinformationen, Verhaltensbeobachtungen oder vertrauliche Gesprächsinhalte. Auch scheinbar harmlose Kombinationen können Rückschlüsse auf Personen ermöglichen. Für schulische Arbeit gilt daher: Nutze anonymisierte Beispiele, fiktive Daten und datensparsame Formulierungen.


Urheberrecht und Quellen

KI kann Texte erzeugen, die an vorhandene Inhalte erinnern, und sie kann Quellen unvollständig oder falsch angeben. Deshalb sollten Lernende und Lehrkräfte KI-Ausgaben nicht ungeprüft als eigene oder belegte Arbeit ausgeben. Bei Materialien für Unterricht, Veröffentlichung oder Prüfungen solltest Du Quellen, Lizenzen und Nutzungsrechte prüfen. OER und freie Lizenzen können helfen, rechtssicheres Teilen und Weiterbearbeiten zu ermöglichen.


Transparenz

Transparenz bedeutet, dass KI-Nutzung nachvollziehbar dokumentiert wird. Im Unterricht kann das durch eine einfache KI-Erklärung geschehen: Welches Werkzeug wurde genutzt? Wofür wurde es genutzt? Welche Prompts waren entscheidend? Was wurde selbst geprüft, verändert und verantwortet? Diese Dokumentation stärkt Lernprozesse, verhindert Täuschung und macht den Unterschied zwischen Unterstützung und Ersatzleistung sichtbar.


Bias und Fairness

Bias bezeichnet systematische Verzerrungen. KI-Systeme können gesellschaftliche Vorurteile, unausgewogene Daten oder stereotype Muster reproduzieren. Im Unterricht ist das eine Chance für kritische Medienbildung: Lernende können vergleichen, welche Personen, Kulturen, Sprachen oder Perspektiven sichtbar werden und welche fehlen. So wird KI nicht nur benutzt, sondern als gesellschaftliches System untersucht.


Orientierung durch Bildungs- und Rechtsrahmen

Die Kultusministerkonferenz hat 2024 Handlungsempfehlungen zum Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen beschlossen. Zentral ist ein konstruktiv-kritischer Umgang, der Potenziale für Lernen und Lehren nutzt und Risiken reflektiert. Die UNESCO betont bei generativer KI in Bildung und Forschung eine menschenzentrierte Perspektive. Der EU AI Act enthält Anforderungen an AI Literacy, also an Fähigkeiten, Wissen und Verständnis im Umgang mit KI-Systemen. Für Schulen bedeutet das: KI-Fortbildung ist nicht nur ein technisches Thema, sondern ein Teil professioneller Schulentwicklung.


Professionelle Nutzung durch Lehrkräfte

ChatGPT kann besonders dann hilfreich sein, wenn es als Assistenzsystem für Entwürfe genutzt wird. Du gibst das pädagogische Ziel vor, prüfst die Ausgabe und passt sie an Deine Lerngruppe an. Die folgenden Einsatzfelder eignen sich für einen Lehrerfortbildungssnack, weil sie schnell ausprobiert und direkt reflektiert werden können.


Unterricht planen

KI kann zu einem Thema Lernziele, Einstiege, Aufgabenfolgen, Differenzierungsideen, Tafelbilder, Lernprodukte oder Reflexionsfragen vorschlagen. Wichtig ist, dass Du den Lehrplan, das Vorwissen der Lerngruppe und die verfügbare Zeit ergänzt. Ein guter Prompt nennt Fach, Klassenstufe, Kompetenzziel, Sozialform, Materialform und Kriterien für gute Ergebnisse.


Beispielprompt für die Unterrichtsplanung: Formuliere eine 45-minütige Unterrichtsidee für eine 8. Klasse im Fach Deutsch zum Thema Argumentieren. Ziel ist, dass die Lernenden Behauptung, Begründung und Beispiel unterscheiden. Erstelle Einstieg, Erarbeitungsphase, Sicherung, Differenzierung und eine kurze Reflexionsfrage. Verwende eine klare Sprache und gib Hinweise, welche Ergebnisse ich fachlich prüfen muss.


Materialien differenzieren

KI kann Texte in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden formulieren, Wortschatzlisten erstellen, Verständnisfragen generieren oder Satzstarter anbieten. Dabei solltest Du prüfen, ob die Inhalte korrekt bleiben und ob Vereinfachungen nicht zu fachlichen Verzerrungen führen. Differenzierung bedeutet nicht nur kürzer oder leichter, sondern passend zum Lernziel.


Feedback vorbereiten

KI kann Rückmeldungen sprachlich strukturieren. Zum Beispiel kann sie aus Beobachtungsnotizen wertschätzende Hinweise, konkrete Verbesserungsvorschläge oder Kriterienraster entwerfen. Personenbezogene Daten sollten dabei anonymisiert werden. Die abschließende Bewertung und Rückmeldung muss bei der Lehrkraft bleiben, weil nur sie den Lernprozess, die Situation und die pädagogische Beziehung kennt.


Aufgaben entwickeln

Gute KI-gestützte Aufgaben fordern Denken, Prüfen, Begründen und Überarbeiten. Schwache Aufgaben lassen sich durch KI zu schnell lösen und prüfen nur Reproduktion. Deshalb sollten Aufgaben Lernende auffordern, Quellen zu vergleichen, Entscheidungen zu begründen, eigene Beispiele zu entwickeln, KI-Ausgaben zu verbessern oder die Qualität eines Ergebnisses anhand von Kriterien einzuschätzen.


Eltern- und Schulkommunikation vorbereiten

KI kann Formulierungsvorschläge für Elternbriefe, Informationsblätter oder schulische Regeltexte liefern. Besonders wichtig sind hier Klarheit, Verständlichkeit, Wertschätzung und rechtliche Prüfung. Verwende keine sensiblen Fälle und keine personenbezogenen Angaben. Nutze KI als Schreibassistenz, nicht als automatische Kommunikationsinstanz.


Didaktische Nutzung mit Lernenden

Lernende sollen nicht nur lernen, KI zu bedienen. Sie sollen verstehen, wann KI hilfreich ist, wann sie schadet, wie man Ergebnisse prüft und wie eigene Leistung sichtbar bleibt. Dafür braucht es Aufgaben, die Lernprozesse öffnen statt verstecken.



KI als Lernpartner

KI kann Erklärungen, Beispiele, Gegenfragen und Übungsaufgaben anbieten. Lernende können sich Begriffe erklären lassen, Texte sprachlich überarbeiten, mathematische Lösungswege diskutieren oder sich auf Präsentationen vorbereiten. Die Aufgabe der Lehrkraft ist, Kriterien für gute Nutzung zu setzen: Welche Hilfen sind erlaubt? Was muss selbst geleistet werden? Wie wird geprüft? Wie wird die Nutzung dokumentiert?


KI als Gegenstand kritischer Analyse

KI eignet sich hervorragend als Untersuchungsgegenstand. Lernende können dieselbe Frage an verschiedene Systeme stellen, Antworten mit Fachquellen vergleichen, Fehler markieren, Perspektiven ergänzen oder Stereotype untersuchen. So wird Medienkritik praktisch erfahrbar.


KI als Schreib- und Denkwerkzeug

Beim Schreiben kann KI Ideen sammeln, Gliederungen vorschlagen, Gegenargumente formulieren oder Rückfragen stellen. Lernende sollten jedoch lernen, dass ein guter Text nicht nur sprachlich glatt ist. Er braucht eigene Gedanken, passende Belege, nachvollziehbare Argumentation und einen reflektierten Stil. Ein sinnvoller Schreibprozess mit KI kann aus Planen, selbst Schreiben, KI-Feedback, Überarbeiten und Dokumentieren bestehen.


KI in Prüfungen und Leistungsnachweisen

Prüfungsformate müssen an die Realität generativer KI angepasst werden. Aufgaben, die nur fertige Texte abfragen, werden anfälliger für unzulässige KI-Nutzung. Stärker werden Formate, die mündliche Erläuterung, Prozessdokumentation, Quellenkritik, individuelle Anwendung, praktische Produkte, Reflexion und Verteidigung eigener Entscheidungen einbeziehen. Eine Schule sollte klare Regeln entwickeln, welche KI-Nutzung erlaubt, eingeschränkt oder verboten ist.


Prompting für die Schule

Ein guter Prompt macht die Aufgabe, den Kontext und die Qualitätskriterien sichtbar. Prompting ist keine Magie, sondern präzise Kommunikation. Je klarer Du formulierst, desto besser kannst Du die Ausgabe prüfen.


Bausteine eines guten Prompts

  1. Rolle: Lege fest, aus welcher Perspektive das System antworten soll, zum Beispiel als Fachdidaktikerin, Lerncoach oder Redaktionshilfe.
  2. Kontext: Beschreibe Fach, Klassenstufe, Thema, Vorwissen, Zeitrahmen und Lernziel.
  3. Auftrag: Formuliere genau, was erstellt, geprüft, vereinfacht oder verglichen werden soll.
  4. Kriterien: Nenne Maßstäbe wie fachliche Genauigkeit, Altersangemessenheit, Kompetenzorientierung, Barrierearmut oder Sprachsensibilität.
  5. Format: Lege fest, ob Du eine Tabelle, eine Schrittfolge, ein Raster, einen Textentwurf oder Fragen möchtest.
  6. Grenzen: Schließe sensible Daten aus, verlange Quellenprüfung oder bitte um Hinweise auf Unsicherheiten.
  7. Revision: Nutze Nachfragen, um das Ergebnis zu verbessern, statt die erste Antwort ungeprüft zu übernehmen.


Promptmuster für Lehrkräfte

Material differenzieren: Überarbeite den folgenden Sachtext für drei Niveaustufen. Erhalte die fachlichen Kernbegriffe, erkläre schwierige Wörter und erstelle zu jeder Version zwei Verständnisfragen. Weise darauf hin, welche Vereinfachungen fachlich problematisch sein könnten.


Feedback formulieren: Erstelle aus den folgenden anonymisierten Beobachtungen ein wertschätzendes Feedback mit einem Lob, einem konkreten Entwicklungshinweis und einem nächsten Lernschritt. Nutze keine personenbezogenen Daten und formuliere für eine Schülerin oder einen Schüler der Jahrgangsstufe 7.


KI-Ausgabe prüfen: Prüfe den folgenden Text auf fachliche Fehler, unklare Begriffe, fehlende Perspektiven und mögliche Verzerrungen. Markiere Unsicherheiten und schlage vor, welche Aussagen mit zuverlässigen Quellen überprüft werden müssen.


Promptmuster für Lernende

Erklären lassen: Erkläre mir den Begriff in einfacher Sprache, gib ein Beispiel aus dem Alltag und stelle mir danach drei Fragen, mit denen ich prüfen kann, ob ich es verstanden habe.


Schreiben verbessern: Gib mir Rückmeldung zu meinem Text. Achte auf Verständlichkeit, Aufbau und Begründungen. Schreibe den Text nicht vollständig neu, sondern nenne konkrete Stellen, die ich selbst verbessern kann.


Lösung reflektieren: Stelle mir Rückfragen zu meinem Lösungsweg, ohne die Lösung direkt zu verraten. Hilf mir, meinen Denkfehler selbst zu finden.


Unterrichtsszenarien

Die folgenden Szenarien zeigen, wie ChatGPT und generative KI in verschiedenen Fächern sinnvoll eingebunden werden können.


Deutsch und Sprachen

Im Deutschunterricht und in den Fremdsprachen kann KI beim Planen, Überarbeiten und Reflektieren von Texten helfen. Lernende können Argumentationen prüfen, Stilvarianten vergleichen, Figureninterviews entwerfen, Wortschatz üben oder Übersetzungen kritisch bewerten. Wichtig ist, dass eigene Schreibentscheidungen begründet werden und KI nicht die persönliche Auseinandersetzung mit Texten ersetzt.


Mathematik und Naturwissenschaften

In Mathematik, Physik, Chemie oder Biologie kann KI Lösungswege erklären, Übungsaufgaben erzeugen oder Fehlvorstellungen sichtbar machen. Da KI bei Rechnungen und Fachdetails Fehler machen kann, eignet sie sich besonders für Aufgaben, bei denen Lernende Ausgaben überprüfen, Rechenschritte begründen, Experimente planen oder Modellgrenzen diskutieren.


Gesellschaftswissenschaften

In Geschichte, Politik, Geographie und Ethik kann KI Perspektiven sammeln, Argumente strukturieren oder Quellenkritik vorbereiten. Lernende können untersuchen, welche Deutungen fehlen, welche Begriffe wertend sind und wie sich unterschiedliche Prompts auf die Antwort auswirken. So wird Urteilskompetenz gefördert.


Kunst, Musik und kreative Fächer

In Kunst, Musik und Darstellendes Spiel kann KI als Ideengeber dienen. Lernende können Bildideen, Songstrukturen, Bühnenkonzepte oder Varianten von Gestaltungsideen entwickeln. Gleichzeitig sollten Fragen nach Autorschaft, Originalität, Urheberrecht und kultureller Aneignung thematisiert werden.


Informatik und Medienbildung

In Informatik kann KI genutzt werden, um Code zu erklären, Fehler zu finden oder Algorithmen zu vergleichen. Lernende sollten dabei verstehen, dass KI-generierter Code getestet, nachvollzogen und verantwortet werden muss. In der Medienbildung eignet sich KI zur Analyse von Desinformation, Bildmanipulation, Empfehlungssystemen und Datenethik.


Der Lehrerfortbildungssnack: 30-Minuten-Ablauf

Ein Lehrerfortbildungssnack ist kurz, praxisnah und anschlussfähig. Er soll Neugier wecken, gemeinsame Regeln anbahnen und konkrete Unterrichtsideen erzeugen. Der folgende Ablauf kann in einer Fachschaft, Gesamtkonferenz oder Arbeitsgruppe genutzt werden.


  1. Einstieg: Zeige das Video oder einen kurzen Ausschnitt und sammle erste Chancen und Sorgen.
  2. Begriffsklärung: Kläre die Begriffe Generative Künstliche Intelligenz, Large Language Model, Prompt, Halluzination, Bias und AI Literacy.
  3. Praxisphase: Lehrkräfte testen einen Prompt zur Unterrichtsplanung oder Materialdifferenzierung mit anonymen, fiktiven Daten.
  4. Prüfphase: Die Gruppe markiert Stärken, Fehler, blinde Flecken und nötige Anpassungen der KI-Ausgabe.
  5. Transfer: Jede Person formuliert eine eigene Unterrichtsidee und eine Regel für transparente KI-Nutzung.
  6. Vereinbarung: Die Gruppe sammelt offene Fragen zu Datenschutz, Leistungsbewertung, Schulregeln und Fortbildungsbedarf.


Mini-Workshop-Aufgabe für Kollegien

Wähle ein aktuelles Unterrichtsthema. Formuliere einen Prompt, der ein differenziertes Lernmaterial erzeugt. Prüfe das Ergebnis mit drei Kriterien: fachliche Richtigkeit, Passung zur Lerngruppe und Transparenz der KI-Nutzung. Überarbeite den Prompt anschließend so, dass die zweite Ausgabe besser wird. Diskutiere im Kollegium, welcher Teil der Arbeit wirklich entlastet und welcher Teil weiterhin professionelle pädagogische Entscheidung erfordert.


Schulische Leitplanken

Eine Schule braucht klare, verständliche und pädagogisch begründete Regeln. Diese Regeln sollten nicht nur Verbote enthalten, sondern auch erwünschte Lernhandlungen beschreiben.


Mögliche Grundsätze

  1. Transparenz: KI-Nutzung wird offengelegt, wenn sie für ein Lernprodukt wesentlich war.
  2. Eigenleistung: Lernende müssen zeigen können, welche Entscheidungen, Ideen und Überarbeitungen von ihnen stammen.
  3. Datensparsamkeit: Personenbezogene Daten werden nicht in öffentliche oder ungeprüfte KI-Systeme eingegeben.
  4. Quellenkritik: KI-Ausgaben werden mit zuverlässigen Quellen, Fachwissen und Kriterien überprüft.
  5. Fairness: Aufgaben und Bewertungen berücksichtigen unterschiedliche Zugänge zu Technik und Unterstützung.
  6. Verantwortung: Die Person, die KI nutzt, bleibt verantwortlich für Inhalt, Quellen, Darstellung und Folgen.


KI-Erklärung für Lernprodukte

Eine einfache KI-Erklärung kann so aussehen: Ich habe KI genutzt, um Ideen zu sammeln, Formulierungen zu prüfen und eine Gliederung zu überarbeiten. Die Inhalte, Quellenprüfung, Auswahl und Endfassung habe ich selbst verantwortet. Für höhere Klassen kann diese Erklärung durch Prompts, Screenshots, Versionsvergleiche oder Reflexionsnotizen ergänzt werden.


Umgang mit Täuschung

Nicht jede KI-Nutzung ist Täuschung. Täuschung entsteht, wenn Lernende erlaubte Grenzen überschreiten, fremde oder KI-generierte Leistungen als eigene ausgeben oder den Arbeitsprozess verschleiern. Gute Prävention besteht aus klaren Aufgaben, transparenter Dokumentation, Prozessbewertung, mündlichen Anteilen und regelmäßiger Reflexion. Reine KI-Detektoren sind als alleinige Beweisgrundlage problematisch, weil sie fehleranfällig sein können.


Qualität von KI-Ausgaben prüfen

Eine professionelle KI-Nutzung endet nicht mit der Ausgabe. Die Qualitätsprüfung ist der wichtigste Schritt.


Prüffragen

  1. Fachlichkeit: Sind Aussagen korrekt, vollständig und dem aktuellen fachlichen Stand angemessen?
  2. Quellen: Welche Aussagen müssen mit zuverlässigen Quellen überprüft werden?
  3. Zielgruppe: Passt die Sprache zur Lerngruppe, ohne fachlich zu verfälschen?
  4. Didaktik: Fördert die Aufgabe Denken, Verstehen, Anwenden und Reflektieren?
  5. Bias: Welche Perspektiven fehlen oder werden stereotyp dargestellt?
  6. Datenschutz: Enthält der Prompt oder die Ausgabe sensible oder personenbezogene Informationen?
  7. Transparenz: Ist erkennbar, wie KI genutzt wurde und wer die Verantwortung trägt?


Ampelmodell für den Unterricht

Grün sind Nutzungen, die Lernen sichtbar machen: Erklärungen vergleichen, Feedback einholen, Ideen sammeln, eigene Texte überarbeiten, Quellen prüfen. Gelb sind Nutzungen, die klare Regeln brauchen: Hausaufgabenhilfe, Übersetzungen, Gliederungen, Codevorschläge, Zusammenfassungen. Rot sind Nutzungen, die ohne Erlaubnis problematisch sind: komplette Abgabe fremder oder KI-generierter Produkte, Eingabe personenbezogener Daten, Manipulation von Quellen, automatisierte Bewertung ohne menschliche Prüfung.


Fazit

ChatGPT und KI in der Schule sind keine kurzfristige Mode, sondern Teil einer veränderten Lern- und Arbeitswelt. Professionelle Nutzung bedeutet, Chancen für Lernen, Feedback, Differenzierung und Entlastung zu nutzen, ohne pädagogische Verantwortung an Technik abzugeben. Gute Schule vermittelt nicht nur, wie man KI bedient, sondern wie man mit KI denkt, prüft, gestaltet und Verantwortung übernimmt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt generative KI am besten? (Sie erzeugt neue Inhalte wie Texte Bilder oder Code) (!Sie speichert nur Klassenlisten) (!Sie ersetzt automatisch jede Lehrkraft) (!Sie garantiert immer richtige Quellen)




Warum müssen KI-Ausgaben fachlich geprüft werden? (Weil sie plausibel klingen und trotzdem falsch sein können) (!Weil sie immer absichtlich täuschen) (!Weil sie nur in Mathematik Fehler machen) (!Weil sie keine Sprache erzeugen können)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Aufgabenanweisung an ein KI-System) (!Ein Gesetz zur Notengebung) (!Ein digitaler Stundenplan) (!Eine automatische Quellenangabe)




Welche Information gehört nicht in ein ungeprüftes öffentliches KI-System? (Personenbezogene Daten von Lernenden) (!Ein frei erfundenes Beispiel) (!Eine allgemeine Unterrichtsidee) (!Ein anonymes Fachthema)




Was bedeutet Transparenz bei schulischer KI-Nutzung? (Die Nutzung von KI wird nachvollziehbar offengelegt) (!Die KI entscheidet allein über Noten) (!Alle Prompts bleiben geheim) (!Jede KI-Ausgabe gilt als Quelle)




Welche Aufgabe fördert KI-Kompetenz besonders gut? (Eine KI-Antwort prüfen verbessern und begründen) (!Einen fertigen KI-Text ungeprüft abgeben) (!Alle Quellen durch KI ersetzen) (!Nur die schnellste Antwort kopieren)




Was ist mit Halluzination im KI-Kontext gemeint? (Eine erfundene oder falsche aber plausibel wirkende Ausgabe) (!Ein besonders kreatives Tafelbild) (!Ein rechtssicheres Quellenformat) (!Eine verpflichtende Klassenarbeit)




Welche Rolle sollte die Lehrkraft beim Einsatz von ChatGPT behalten? (Sie trifft die pädagogische und fachliche Entscheidung) (!Sie gibt jede Verantwortung an KI ab) (!Sie darf keine Ergebnisse prüfen) (!Sie ersetzt alle Lernprozesse durch Prompts)




Was gehört zu AI Literacy? (KI verstehen nutzen prüfen und verantworten) (!KI ohne Regeln verwenden) (!Nur schneller schreiben) (!Alle Aufgaben automatisch lösen lassen)




Welche Prüfungsform ist robuster gegenüber unreflektierter KI-Nutzung? (Eine Aufgabe mit Prozessdokumentation Reflexion und mündlicher Erläuterung) (!Eine reine Abschreibaufgabe) (!Ein Thema ohne Kriterien) (!Eine Hausarbeit ohne Quellenprüfung)





Memory

Prompt klare Aufgabenanweisung
Halluzination plausible falsche Ausgabe
Datenschutz Schutz personenbezogener Daten
Transparenz offengelegte KI Nutzung
Feedback lernförderliche Rückmeldung
Bias systematische Verzerrung
Human in the loop menschliche Entscheidungskontrolle





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Lernziel klärt was die Schülerinnen und Schüler am Ende können sollen
Prompt formuliert den Auftrag an das KI-System
Prüfung kontrolliert fachliche Richtigkeit und Passung
Transparenz macht die KI-Nutzung nachvollziehbar
Reflexion bewertet Chancen Grenzen und Verantwortung






Kreuzworträtsel

Prompt Wie nennt man die Eingabe an ein KI-System?
Feedback Wie nennt man eine lernförderliche Rückmeldung?
Datenschutz Welcher Schutz ist bei personenbezogenen Daten besonders wichtig?
Bias Wie heißt eine systematische Verzerrung in Daten oder Ausgaben?
Transparenz Was macht KI-Nutzung nachvollziehbar?
Halluzination Wie heißt eine plausibel wirkende aber falsche KI-Ausgabe?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Generative KI kann neue Inhalte wie Texte Bilder oder Code

. Ein Large Language Model berechnet sprachliche Muster und liefert deshalb nicht automatisch

. Eine gute schulische KI-Nutzung beginnt mit einem klaren

. Der Prompt sollte Kontext Zielgruppe Format und Qualitätskriterien

. Personenbezogene Daten dürfen ohne geprüfte Rechtsgrundlage nicht in ungeprüfte KI-Systeme

werden. KI-Ausgaben müssen durch Fachwissen und geeignete Quellen

werden. Transparenz bedeutet dass die Nutzung von KI nachvollziehbar

wird. Die Lehrkraft bleibt für Unterricht Bewertung und pädagogische Entscheidungen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. KI-Beobachtung: Sammle drei Situationen aus Deinem Schulalltag, in denen KI Lehrkräfte oder Lernende unterstützen könnte. Beschreibe jeweils Nutzen, Risiko und eine notwendige Regel.
  2. Prompttagebuch: Formuliere drei Prompts für ein Fachthema Deiner Wahl. Notiere, welche Ausgabe hilfreich war, welche Fehler auftraten und wie Du den Prompt verbessert hast.
  3. Regelplakat: Gestalte ein Plakat mit fünf einfachen Regeln für transparente und verantwortliche KI-Nutzung im Unterricht.
  4. Begriffsnetz: Erstelle ein Begriffsnetz zu Künstliche Intelligenz, ChatGPT, Prompt, Halluzination, Datenschutz, Bias und Transparenz.


Standard

  1. Unterrichtsentwurf: Entwickle eine Unterrichtsstunde, in der Lernende eine KI-Antwort prüfen, verbessern und ihre Änderungen begründen.
  2. Feedbackvergleich: Erstelle selbst ein Feedback zu einem anonymen Lernprodukt und vergleiche es mit einem KI-generierten Feedback. Entscheide, welche Formulierungen Du übernehmen würdest und warum.
  3. Quellencheck: Lasse eine KI eine Erklärung zu einem Fachthema erstellen. Überprüfe mindestens fünf Aussagen mit zuverlässigen Quellen und dokumentiere Fehler oder Unsicherheiten.
  4. Elternkommunikation: Entwirf einen verständlichen Elternbrief zur KI-Nutzung in Deiner Klasse. Erkläre Chancen, Grenzen, Regeln und Formen der Transparenz.


Schwer

  1. Schulisches KI-Konzept: Entwickle einen Entwurf für schulische Leitlinien zur KI-Nutzung mit Regeln zu Datenschutz, Transparenz, Aufgabenformaten und Leistungsbewertung.
  2. Prüfungsformat: Gestalte einen Leistungsnachweis so um, dass nicht nur ein Endprodukt bewertet wird, sondern auch Prozess, Quellenkritik, Reflexion und mündliche Verteidigung.
  3. Fortbildungssnack: Plane einen 30-minütigen Lehrerfortbildungssnack für Dein Kollegium mit Videoimpuls, Praxisphase, Reflexion und konkretem Transferauftrag.
  4. Ethik-Fallanalyse: Analysiere einen Fall, in dem KI zur Bewertung, Beratung oder Beobachtung von Lernenden eingesetzt werden soll. Beurteile Chancen, Risiken, Datenschutzfragen und notwendige menschliche Kontrolle.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Unterrichtsentscheidung: Beurteile ein Unterrichtsszenario, in dem Lernende ChatGPT für eine Hausarbeit nutzen dürfen. Entwickle Kriterien, wann die Nutzung lernförderlich ist und wann sie zur Täuschung wird.
  2. Bewertungstransparenz: Entwirf ein Bewertungsraster für ein KI-unterstütztes Lernprodukt. Berücksichtige Eigenleistung, Quellenprüfung, Reflexion, fachliche Qualität und Dokumentation.
  3. Datenschutzszenario: Analysiere einen Fall, in dem eine Lehrkraft anonymisierte und nicht anonymisierte Schülerdaten in ein KI-System eingeben möchte. Entscheide, welche Eingaben zulässig, riskant oder abzulehnen sind.
  4. Transferaufgabe: Übertrage die Grundsätze verantwortlicher KI-Nutzung auf ein Fach Deiner Wahl und entwickle eine konkrete Aufgabe, die ohne KI, mit KI-Unterstützung und mit KI-Reflexion lösbar ist.
  5. Fortbildungskonzept: Entwickle aus diesem aiMOOC ein schulisches Mikro-Fortbildungsformat mit Ziel, Ablauf, Materialien, Reflexionsfragen und einem Ergebnis, das das Kollegium weiterverwenden kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu ChatGPT Schule / KI in der Schule solltest Du zeigen, dass Du KI nicht nur bedienen, sondern pädagogisch begründet einsetzen kannst. Wichtig ist eine nachvollziehbare Verbindung von Lernziel, Aufgabenformat, Prompt, Qualitätsprüfung, Datenschutz, Transparenz und Reflexion.


  1. Fachlicher Nachweis: Erkläre zentrale Begriffe und ordne ChatGPT als generatives KI-System ein.
  2. Didaktischer Nachweis: Entwickle eine Unterrichtsidee, in der KI den Lernprozess unterstützt, ohne Eigenleistung zu ersetzen.
  3. Reflexiver Nachweis: Analysiere Chancen und Risiken der KI-Nutzung für Deine Lerngruppe.
  4. Rechtlich-ethischer Nachweis: Zeige, wie Du Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz und Fairness berücksichtigst.
  5. Praktischer Nachweis: Dokumentiere Prompts, Überarbeitungen, Quellenprüfung und Deine abschließende pädagogische Entscheidung.
  6. Transfernachweis: Formuliere Regeln oder Empfehlungen, die in Deinem Kollegium oder Deiner Fachschaft weiterdiskutiert werden können.




OERs zum Thema





Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
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  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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