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NotebookLM im schulischen Präsentationskontext

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NotebookLM im schulischen Präsentationskontext


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Einleitung

NotebookLM im schulischen Präsentationskontext verbindet drei aktuelle Fragen der Schule: Wie kann Künstliche Intelligenz Lehrkräfte bei der Vorbereitung von Präsentationen unterstützen? Wie bleibt der Umgang mit KI fachlich, didaktisch und rechtlich verantwortbar? Und wie lässt sich daraus ein kurzer, wirksamer Lehrerfortbildungssnack entwickeln, der Kolleginnen und Kollegen nicht überfordert, sondern unmittelbar in die Praxis führt?

Das eingebundene Video behandelt genau diesen Schwerpunkt: NotebookLM wird im schulischen Präsentationskontext betrachtet, insbesondere mit Blick auf Didaktik, Organisation, KI in der Schule, professionelle Nutzung und kurze Fortbildungsformate. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du NotebookLM nicht als Folien-Automat, sondern als quellenbezogenen Denk-, Strukturierungs- und Reflexionspartner nutzen kannst. Im Mittelpunkt stehen schulische Präsentationen, Fortbildungen, Fachschaftsarbeit, Unterrichtsvorbereitung, Medienbildung, Datenschutz und Qualitätssicherung.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was NotebookLM im Unterschied zu allgemeinen Chatbots auszeichnet. Du kannst ein quellenbasiertes Notebook für eine schulische Präsentation planen, sinnvolle Prompts formulieren, KI-Ergebnisse prüfen und in eine verständliche Präsentationsdramaturgie überführen. Außerdem kannst Du einschätzen, welche organisatorischen, rechtlichen und didaktischen Bedingungen beim Einsatz von generativer KI in der Schule zu beachten sind.

  1. NotebookLM: Du beschreibst NotebookLM als KI-gestütztes Werkzeug zur Arbeit mit ausgewählten Quellen.
  2. Präsentation: Du entwickelst aus Quellen eine klare Botschaft, eine nachvollziehbare Gliederung und passende Visualisierungen.
  3. Lehrerfortbildung: Du planst einen kurzen Fortbildungssnack mit Einstieg, Demo, Übungsphase, Reflexion und Transfer.
  4. Datenschutz: Du vermeidest personenbezogene Daten, prüfst schulische Vorgaben und dokumentierst transparente KI-Nutzung.
  5. Quellenkritik: Du unterscheidest zwischen belegten Informationen, KI-Zusammenfassungen, Deutungen und eigenen Entscheidungen.


Grundidee: NotebookLM als quellenbezogener KI-Assistent

NotebookLM ist ein KI-gestütztes Recherche- und Notizwerkzeug von Google, das mit von Nutzerinnen und Nutzern ausgewählten Quellen arbeitet. Statt nur frei aus einem allgemeinen Sprachmodell zu antworten, soll NotebookLM Antworten stärker an den bereitgestellten Materialien ausrichten. Diese Arbeitsweise ist für die Schule besonders interessant, weil Du ein kontrolliertes Quellenpaket erstellen kannst: zum Beispiel Lehrplanabschnitte, schulinterne Konzepte, wissenschaftliche Kurztexte, eigene Notizen, Unterrichtsmaterialien, Präsentationsentwürfe oder Auszüge aus frei lizenzierten OER.

Wichtig ist: NotebookLM ersetzt keine fachliche Prüfung. Auch quellenbezogene KI kann wichtige Punkte übersehen, Zusammenhänge unpassend gewichten oder sprachlich überzeugend klingen, obwohl eine Aussage zu stark vereinfacht ist. Deshalb ist der professionelle Einsatz in der Schule immer ein Dreischritt: Quelle auswählen, KI-Vorschlag nutzen, Ergebnis prüfen.


Was bedeutet quellenbezogenes Arbeiten?

Beim quellenbezogenen Arbeiten beginnt die KI-Nutzung nicht mit der Frage: „Mach mir eine Präsentation“. Sie beginnt mit der didaktischen Entscheidung: „Welche Quellen sind für mein Lernziel geeignet?“ Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt von bloßer Textproduktion zu Informationskompetenz, Quellenkritik und Lernzielorientierung.

Ein schulisches Notebook kann zum Beispiel aus folgenden Materialien bestehen: einem Auszug aus dem Bildungsplan, einer Handreichung der Schule, einem Fachartikel, einem vorhandenen Foliensatz, einem Protokoll der Fachkonferenz, anonymisierten Beispielaufgaben oder einem selbst geschriebenen Zielpapier. Je besser das Quellenpaket ist, desto besser kann die KI beim Strukturieren, Vergleichen und Verdichten helfen.


NotebookLM ist kein Ersatz für pädagogische Verantwortung

Eine professionelle Lehrkraft entscheidet weiterhin selbst, welche Ziele verfolgt werden, welche Inhalte didaktisch reduziert werden, welche Beispiele zu einer Lerngruppe passen und welche sensiblen Informationen nicht in ein KI-System gehören. KI kann Zusammenfassungen, Leitfragen, mögliche Gliederungen, Sprechertexte, Reflexionsfragen oder Handouts vorschlagen. Die Verantwortung für Fachlichkeit, Pädagogik, Datenschutz, Urheberrecht und Leistungsbewertung bleibt beim Menschen.

Ein hilfreicher Grundsatz lautet: Die KI darf vorbereiten, sortieren und irritieren; entscheiden, verantworten und prüfen musst Du.


Präsentationskontext in der Schule

Schulische Präsentationen sind nicht nur Folien. Sie sind Lerngelegenheiten. Eine Präsentation kann informieren, aktivieren, überzeugen, erklären, Diskussionen eröffnen oder gemeinsame Entscheidungen vorbereiten. Im schulischen Kontext begegnen Dir Präsentationen in sehr unterschiedlichen Formen: im Unterricht, in der Lehrerkonferenz, in der Fachschaft, bei Elternabenden, in der Projektwoche, bei Medienbildungsangeboten oder in kurzen Fortbildungsformaten.


Von der Folie zum Lernprozess

Eine KI-gestützte Präsentation ist dann gut, wenn sie nicht nur schön aussieht, sondern einen Lernprozess unterstützt. Dazu gehören eine erkennbare Leitfrage, eine klare Reihenfolge, eine begründete Auswahl von Beispielen, kurze Aktivierungen und eine reflektierte Transferphase. NotebookLM kann helfen, aus vielen Quellen eine Struktur zu gewinnen. Es kann aber nicht automatisch wissen, ob eine Lerngruppe Vorerfahrungen mit KI hat, ob im Kollegium Ängste bestehen oder ob die technische Ausstattung zuverlässig ist.

Deshalb solltest Du vor jeder KI-gestützten Präsentation vier Fragen klären:

  1. Zielgruppe: Was wissen die Teilnehmenden bereits, und was brauchen sie konkret?
  2. Lernziel: Was sollen die Teilnehmenden nach der Präsentation können, entscheiden oder ausprobieren?
  3. Quellen: Welche Materialien sind zuverlässig, aktuell, verständlich und schulisch zulässig?
  4. Transfer: Welche kleine Handlung folgt direkt aus der Präsentation?


Präsentationsformen mit NotebookLM

NotebookLM kann in verschiedenen Präsentationsformen eingesetzt werden. Für einen Unterrichtsimpuls kann es eine verständliche Zusammenfassung aus einem Sachtext vorschlagen. Für eine Fachkonferenz kann es Argumente aus mehreren Quellen bündeln. Für einen Elternabend kann es eine sachliche Kurzstruktur liefern. Für einen Lehrerfortbildungssnack kann es aus Handreichungen, eigenen Notizen und Beispielen einen Ablaufplan entwickeln.

Besonders hilfreich ist NotebookLM, wenn Du nicht nur eine Ausgabe akzeptierst, sondern mehrere Perspektiven abfragst: eine Kurzfassung, eine kritische Prüfung, mögliche Missverständnisse, Fragen für die Diskussion, eine Zusammenfassung in einfacher Sprache oder eine tabellarische Übersicht für ein Handout.


Der Lehrerfortbildungssnack

Ein Lehrerfortbildungssnack ist ein kurzes, klar begrenztes Fortbildungsformat. Er dauert häufig nur wenige Minuten bis eine halbe Stunde und verfolgt ein enges Ziel. Statt ein großes Thema vollständig abzuhandeln, ermöglicht er einen schnellen, niedrigschwelligen Einstieg. Für KI in der Schule ist dieses Format besonders geeignet, weil viele Kolleginnen und Kollegen konkrete Beispiele, klare Regeln und sofort erprobbares Material benötigen.


Merkmale eines guten Fortbildungssnacks

Ein guter Fortbildungssnack ist praxisnah, überschaubar und anschlussfähig. Er zeigt nicht alles, was ein Tool kann, sondern wählt eine konkrete Handlungssituation. Bei NotebookLM kann das zum Beispiel heißen: „Aus drei schulischen Quellen eine fünfminütige Präsentationsstruktur entwickeln“ oder „Ein Handout aus einem geprüften Quellenpaket erstellen und kritisch prüfen“.

Phase Ziel Beispiel für NotebookLM Moderationshinweis
Einstieg Aufmerksamkeit und Bedarf klären Eine typische Präsentationsüberforderung zeigen Starte mit einem schulnahen Problem, nicht mit Tool-Begeisterung.
Demo Vorgehen sichtbar machen Quellenpaket hochladen oder auswählen und erste Leitfrage stellen Zeige auch Unsicherheiten, Korrekturen und Prüfstrategien.
Mini-Übung Eigenes Ausprobieren ermöglichen Eine Gliederung, drei Kernbotschaften oder Reflexionsfragen erzeugen lassen Begrenze die Aufgabe auf ein Ergebnis, das sofort besprochen werden kann.
Reflexion Qualität und Grenzen prüfen KI-Ausgabe mit Originalquellen vergleichen Frage: Was ist hilfreich, was fehlt, was wäre riskant?
Transfer Anschluss an Unterricht oder Schule sichern Eine eigene Einsatzidee mit Datenschutzcheck formulieren Die Teilnehmenden verlassen den Snack mit einer kleinen nächsten Handlung.


Beispiel: 20-Minuten-Snack zu NotebookLM

Ein möglicher Ablauf für eine schulinterne Kurzfortbildung sieht so aus: Zuerst zeigst Du eine überladene Präsentationsaufgabe, etwa die Vorbereitung eines Inputs zu KI-Regeln im Kollegium. Danach erklärst Du das Prinzip des quellenbezogenen Notebooks. Anschließend demonstrierst Du, wie aus einem kleinen Quellenpaket eine Präsentationsstruktur entsteht. Danach arbeiten die Teilnehmenden paarweise an einer Mini-Aufgabe. Zum Schluss werden Chancen, Risiken und schulische Regeln gesammelt.

Dieser Ablauf ist wirksam, weil er die Aufmerksamkeit auf Didaktik und Organisation richtet. NotebookLM wird nicht als Wundermittel präsentiert, sondern als Werkzeug, das nur in einem durchdachten Prozess hilfreich ist.


Didaktische Prinzipien für KI-gestützte Präsentationen


Lernziel vor Tool

Das wichtigste Prinzip lautet: Erst das Lernziel, dann das Tool. Wenn Du NotebookLM einsetzt, sollte vorher klar sein, ob Du informieren, ein Problem diskutieren, eine Entscheidung vorbereiten, eine Methode trainieren oder eine Unterrichtsidee entwickeln willst. Eine KI-Ausgabe ohne Lernziel wirkt oft glatt, bleibt aber beliebig.

Ein gutes Lernziel ist handlungsorientiert. Statt „Die Lehrkräfte kennen NotebookLM“ ist besser: „Die Lehrkräfte können ein schulisches Quellenpaket zusammenstellen, daraus eine Präsentationsstruktur ableiten und die KI-Ausgabe anhand der Originalquellen prüfen.“


Didaktische Reduktion statt Vollständigkeit

KI kann sehr viele Informationen verdichten. Gerade deshalb muss eine Präsentation bewusst auswählen. Didaktische Reduktion bedeutet nicht, Inhalte zu verfälschen. Sie bedeutet, komplexe Inhalte so zu ordnen, dass Lernende einen tragfähigen Einstieg finden. Für einen Lehrerfortbildungssnack zu NotebookLM reichen oft drei Kernbotschaften: Quellen steuern die Qualität, KI-Ausgaben müssen geprüft werden und Datenschutz entscheidet über die Einsatzgrenze.


Aktivierung statt Vorführung

Eine reine Tool-Vorführung bleibt schnell oberflächlich. Besser ist eine kleine Aktivierung: Die Teilnehmenden vergleichen zwei KI-Ausgaben, markieren unklare Aussagen, formulieren bessere Prompts oder entwickeln eine eigene Einsatzidee. Dadurch wird aus Zuschauen ein professionelles Nachdenken über Unterrichtsentwicklung.


Transparenz statt heimlicher KI-Nutzung

Wenn KI in der Vorbereitung einer schulischen Präsentation verwendet wird, sollte dies transparent gemacht werden. Ein möglicher Transparenzhinweis lautet: Diese Präsentationsstruktur wurde mit NotebookLM auf Grundlage der genannten Quellen vorbereitet. Inhalte, Beispiele und rechtliche Hinweise wurden durch die verantwortliche Lehrkraft geprüft und angepasst. Solche Hinweise stärken Vertrauen, fördern Medienkompetenz und machen deutlich, dass KI nicht die Autorenschaft der Lehrkraft ersetzt.


Workflow: Von Quellen zur Präsentation

Der folgende Workflow hilft Dir, NotebookLM kontrolliert im schulischen Präsentationskontext einzusetzen.

Arbeitsschritt Leitfrage NotebookLM-Einsatz Qualitätsprüfung
Ziel klären Was soll die Zielgruppe am Ende können? Mögliche Lernziele formulieren lassen Passt das Ziel zu Zeit, Gruppe und Anlass?
Quellen sammeln Welche Materialien sind zuverlässig und zulässig? Quellen in einem Notebook bündeln Sind Quellen aktuell, korrekt, frei nutzbar und ohne sensible Daten?
Quellen prüfen Welche Aussagen sind zentral? Zusammenfassung und Kernaussagen erzeugen lassen Stimmen Kernaussagen mit den Originalquellen überein?
Struktur entwickeln Wie wird aus Stoff eine Dramaturgie? Gliederung, Leitfrage und roter Faden vorschlagen lassen Gibt es eine klare Reihenfolge und didaktische Reduktion?
Folien planen Welche Inhalte brauchen eine Visualisierung? Folientitel, Sprecherhinweise und Handout-Ideen entwickeln lassen Ist jede Folie notwendig, verständlich und quellenbezogen?
Aktivierung einbauen Wo werden Teilnehmende selbst tätig? Diskussionsfragen, Mini-Aufträge und Reflexionsimpulse generieren lassen Fördern die Aufgaben Denken, Transfer und Austausch?
Risiken prüfen Was könnte missverstanden werden? Kritische Gegenfragen oder Fehlerquellen abfragen Sind Datenschutz, Urheberrecht und Bias berücksichtigt?
Transfer sichern Welche nächste Handlung folgt? Checkliste, Aktionsplan oder Exit-Ticket erstellen lassen Ist der Transfer klein, konkret und realistisch?


Prompt-Baukasten für schulische Präsentationen

Ein Prompt ist eine Arbeitsanweisung an ein KI-System. Gute Prompts enthalten Rolle, Ziel, Zielgruppe, Quellenbezug, Format und Prüfkriterien. Für NotebookLM sind Prompts besonders stark, wenn sie ausdrücklich auf die bereitgestellten Quellen verweisen.

Situation Prompt-Idee Ziel
Präsentationsstruktur Erstelle aus den Quellen eine Präsentationsgliederung für einen zwanzigminütigen Fortbildungssnack. Nenne zu jedem Abschnitt Ziel, Kernbotschaft und Aktivierung. Eine didaktische Dramaturgie entwickeln
Kritische Prüfung Prüfe die vorgeschlagene Gliederung kritisch. Welche Aussagen sind durch die Quellen gut belegt, welche müssten ergänzt oder vorsichtiger formuliert werden? Qualität und Quellenbindung sichern
Kollegium vorbereiten Formuliere die Inhalte so, dass Lehrkräfte ohne KI-Vorerfahrung sie verstehen. Vermeide Hype und erkläre Grenzen klar. Verständlichkeit und Anschlussfähigkeit erhöhen
Handout Erstelle ein einseitiges Handout mit drei Kernbotschaften, fünf Prüffragen und einem kurzen Transparenzhinweis zur KI-Nutzung. Ergebnisse sichern
Transfer Entwickle drei kleine Praxisaufgaben, mit denen Lehrkräfte NotebookLM verantwortungsvoll für eine eigene Präsentation testen können. Handlung ermöglichen


Organisation in der Schule

NotebookLM kann nur dann professionell eingesetzt werden, wenn die schulische Organisation mitgedacht wird. Dazu gehören Zuständigkeiten, technische Voraussetzungen, rechtliche Vorgaben, Kommunikationswege und Fortbildungsplanung. Vor allem bei KI-Anwendungen gilt: Eine einzelne begeisterte Lehrkraft reicht nicht aus. Nachhaltig wird der Einsatz erst, wenn das Kollegium gemeinsame Regeln, Beispiele und Qualitätsmaßstäbe entwickelt.


Rollen und Zuständigkeiten

Für einen Fortbildungssnack können verschiedene Rollen hilfreich sein. Eine Person moderiert die Sitzung, eine Person achtet auf Technik, eine Person beobachtet Datenschutzfragen und eine Person dokumentiert Ergebnisse. In größeren Schulen können Medienbeauftragte, Datenschutzbeauftragte, Schulleitung, Fachschaften und Steuergruppen eingebunden werden.

Rolle Aufgabe Leitfrage
Moderation Lernziel, Ablauf und Aktivierung steuern Wie bleibt der Snack fokussiert und praxisnah?
Technik Zugang, Geräte, Projektion und Internet prüfen Funktioniert das Tool in der schulischen Umgebung?
Datenschutz personenbezogene Daten und Freigaben prüfen Welche Daten dürfen nicht verwendet werden?
Fachlichkeit Inhalte, Quellen und Beispiele kontrollieren Sind die Aussagen fachlich korrekt und passend?
Dokumentation Ergebnisse, Prompts und Checklisten sichern Was kann das Kollegium später weiterverwenden?


Technische Vorbereitung

Vor einer Präsentation solltest Du prüfen, ob Zugang, Browser, Beamer, Ton, Internetverbindung und mögliche Anmeldewege funktionieren. Bei KI-Tools kommen weitere Fragen hinzu: Welche Konten dürfen genutzt werden? Gelten schulische Administrationsregeln? Können Quellen datenschutzkonform eingebracht werden? Gibt es eine Alternative, falls das Tool ausfällt?

Für einen Fortbildungssnack ist es sinnvoll, ein vorbereitetes Demo-Notebook oder ein anonymes Quellenpaket zu nutzen. So vermeidest Du Wartezeiten und reduzierst Datenschutzrisiken. Gleichzeitig solltest Du den Prozess transparent machen, damit die Teilnehmenden nicht nur das fertige Ergebnis sehen.


Datenschutz und sensible Daten

Der schulische Einsatz von KI muss mit Datenschutz, DSGVO, Schulrecht und lokalen Vorgaben vereinbar sein. Ohne klare Rechtsgrundlage und schulische Freigabe gehören keine personenbezogenen Daten von Schülerinnen und Schülern, Eltern oder Kolleginnen und Kollegen in ein KI-System. Dazu zählen Namen, Leistungsdaten, Verhaltenshinweise, Gesundheitsinformationen, Förderbedarfe, private Kontaktdaten und identifizierbare Fallbeschreibungen.

Eine sichere Praxis ist die Arbeit mit anonymisierten, frei nutzbaren oder selbst erstellten Materialien. Wenn Beispiele aus dem Schulalltag gebraucht werden, sollten sie so verändert werden, dass keine Person identifizierbar ist. Bei Unsicherheit gilt: nicht hochladen, sondern vorher die zuständige Stelle fragen.


Urheberrecht und OER

Auch beim Einsatz von NotebookLM bleibt das Urheberrecht relevant. Nicht jedes PDF, jede Präsentation oder jedes Schulbuchkapitel darf ohne Weiteres in ein externes KI-System eingebracht werden. Besonders geeignet sind eigene Materialien, amtlich bereitgestellte Dokumente, frei lizenzierte OER oder Quellen, deren Nutzung ausdrücklich erlaubt ist. Für Präsentationen solltest Du außerdem Bilder, Grafiken und Videos nur verwenden, wenn die Lizenz oder Einbettung dies zulässt.


Qualitätskriterien für KI-gestützte Präsentationen

Eine mit NotebookLM vorbereitete Präsentation sollte nicht daran gemessen werden, ob sie schnell entstanden ist. Entscheidend ist, ob sie fachlich stimmt, didaktisch wirkt und verantwortbar ist.

Kriterium Prüffrage Warnsignal
Quellenbindung Sind zentrale Aussagen in den bereitgestellten Quellen auffindbar? Die KI behauptet Dinge, die in keiner Quelle stehen.
Zielklarheit Ist erkennbar, was die Teilnehmenden lernen oder entscheiden sollen? Die Präsentation sammelt viele Informationen ohne roten Faden.
Didaktische Reduktion Werden wenige Kernideen verständlich herausgearbeitet? Jede Folie enthält zu viele Details.
Aktivierung Gibt es kurze Denk-, Austausch- oder Anwendungsphasen? Die Teilnehmenden bleiben nur Zuschauerinnen und Zuschauer.
Transparenz Wird KI-Nutzung angemessen offengelegt? KI-Anteile bleiben verborgen oder werden überschätzt.
Datenschutz Sind sensible Daten ausgeschlossen? Beispiele enthalten erkennbare Personen oder vertrauliche Fälle.
Transfer Gibt es eine realistische nächste Handlung? Nach der Präsentation bleibt unklar, was getan werden soll.


Typische Fehler und bessere Alternativen

Ein häufiger Fehler besteht darin, NotebookLM direkt um „fertige Folien“ zu bitten. Dadurch entsteht oft eine glatte, aber generische Präsentation. Besser ist es, zuerst die Leitfrage, Zielgruppe und Quellen zu klären. Ein zweiter Fehler ist die unkritische Übernahme von Zusammenfassungen. Besser ist ein Quellenvergleich: Welche Aussage wird von welcher Quelle getragen? Ein dritter Fehler ist die Missachtung organisatorischer Fragen. Besser ist eine kurze Checkliste zu Zugang, Datenschutz, Technik und Nachnutzung.


Chancen für Schule und Unterrichtsentwicklung

NotebookLM kann Lehrkräfte entlasten, indem es große Materialmengen sortiert, erste Strukturen vorschlägt und alternative Formulierungen anbietet. Es kann helfen, Kollegiumsfortbildungen stärker an vorhandenen Quellen und schulischen Konzepten auszurichten. Es kann außerdem Medienkompetenz fördern, wenn die Arbeit mit KI sichtbar, überprüfbar und reflektiert geschieht.

Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, aus einem gemeinsamen Quellenpaket unterschiedliche Produkte zu entwickeln: einen Kurzinput, ein Handout, Diskussionsfragen, eine Checkliste, ein Glossar, eine Elterninformation oder eine Unterrichtsaktivität. Dadurch kann ein Kollegium schneller ins Gespräch kommen, ohne bei Null zu beginnen.


Grenzen und Risiken

NotebookLM ist kein Garant für Wahrheit. Es kann Quellen falsch gewichten, Nuancen verlieren, ungeeignete Vereinfachungen erzeugen oder scheinbar vollständige Antworten liefern, obwohl wichtige Perspektiven fehlen. Außerdem können sich Funktionen, Datenschutzbedingungen, Kontomodelle und schulische Freigaben ändern. Für Lehrkräfte bedeutet das: Arbeite nicht mit blindem Vertrauen, sondern mit professioneller Skepsis.

Ein zweites Risiko ist die Verschiebung der Aufmerksamkeit: Wenn die Tool-Demonstration im Vordergrund steht, geraten Lernziele, Teilnehmende und pädagogische Fragen in den Hintergrund. Ein guter Fortbildungssnack zeigt deshalb nicht nur, was KI kann, sondern auch, wann sie nicht eingesetzt werden sollte.


Mini-Beispiel: Vorbereitung einer Präsentation

Stell Dir vor, Du möchtest im Kollegium eine zehnminütige Präsentation zum Thema „KI-Regeln für Unterricht und Hausaufgaben“ halten. Du sammelst zunächst schulische Beschlüsse, Auszüge aus Handreichungen, kurze Beispiele und eine Liste häufiger Fragen. Diese Materialien bilden Dein Quellenpaket. Dann bittest Du NotebookLM nicht um fertige Folien, sondern um eine strukturierte Gliederung mit Kernbotschaften, Diskussionsfragen und einem Vorschlag für ein Exit-Ticket.

Anschließend prüfst Du jede Kernaussage an den Quellen. Du streichst überflüssige Punkte, ergänzt schulische Besonderheiten und formulierst einen Transparenzhinweis. Am Ende entsteht eine Präsentation, die kurz, nachvollziehbar und anschlussfähig ist. Die KI hat nicht Deine pädagogische Entscheidung ersetzt, sondern Deine Vorbereitung beschleunigt und strukturiert.


Checkliste für Deinen nächsten Fortbildungssnack

Prüfperspektive Leitfrage Erledigt
Anlass Gibt es ein konkretes schulisches Problem oder Ziel?
Quellen Sind die Materialien zuverlässig, zulässig und ohne sensible Daten?
Zielgruppe Ist das Vorwissen der Teilnehmenden berücksichtigt?
Prompt Sind Rolle, Ziel, Format und Prüfkriterien klar formuliert?
Prüfung Wurden KI-Ausgaben mit Originalquellen verglichen?
Transparenz Wird die KI-Nutzung offengelegt?
Transfer Gibt es eine kleine Aufgabe für die eigene Praxis?
Fallback Gibt es einen Plan, falls Technik oder Zugang nicht funktionieren?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist der wichtigste Ausgangspunkt für den Einsatz von NotebookLM in einer schulischen Präsentation? (Ein klares Lernziel und geprüfte Quellen) (!Ein möglichst spektakulärer KI-Effekt) (!Eine lange Liste automatisch erzeugter Folien) (!Eine Präsentation ohne menschliche Prüfung)




Wodurch unterscheidet sich NotebookLM besonders von einer beliebigen freien KI-Abfrage? (Es arbeitet mit ausgewählten Quellen in einem Notebook) (!Es ersetzt die Verantwortung der Lehrkraft vollständig) (!Es garantiert fehlerfreie Ergebnisse in jedem Fach) (!Es benötigt keine Quellen und keine Prüfung)




Welche Daten solltest Du ohne klare Rechtsgrundlage nicht in ein KI-System hochladen? (Personenbezogene Schülerdaten) (!Allgemeine Lernziele ohne Personenbezug) (!Frei lizenzierte OER-Texte) (!Selbst erstellte neutrale Beispielaufgaben)




Was ist ein sinnvoller Zweck eines Lehrerfortbildungssnacks? (Ein kleines Thema praxisnah und direkt erprobbar vermitteln) (!Alle Funktionen eines KI-Tools vollständig erklären) (!Eine mehrtägige Fortbildung vollständig ersetzen) (!Nur fertige Folien ohne Diskussion zeigen)




Welche Frage gehört zur Qualitätsprüfung einer KI-gestützten Präsentation? (Sind zentrale Aussagen in den Quellen belegbar) (!Klingt der Text möglichst werblich) (!Sind möglichst viele Animationen enthalten) (!Kann die Quelle nach der Präsentation gelöscht werden)




Warum ist Transparenz bei KI-gestützten Präsentationen wichtig? (Sie macht die Rolle der KI nachvollziehbar) (!Sie verhindert jede technische Störung) (!Sie ersetzt die Quellenprüfung) (!Sie erlaubt die Nutzung beliebiger personenbezogener Daten)




Was beschreibt didaktische Reduktion am besten? (Komplexe Inhalte werden lernzielgerecht verständlich ausgewählt) (!Alle Details werden ungeordnet auf Folien gesammelt) (!Schwierige Inhalte werden absichtlich falsch vereinfacht) (!Die Lehrkraft verzichtet vollständig auf Fachbegriffe)




Welche Rolle kann NotebookLM bei der Präsentationsvorbereitung übernehmen? (Es kann Strukturen, Fragen und Zusammenfassungen vorschlagen) (!Es entscheidet allein über Notengebung) (!Es ersetzt schulische Datenschutzregeln) (!Es garantiert, dass alle Quellen urheberrechtlich frei sind)




Was gehört in einen guten Prompt für NotebookLM? (Zielgruppe, Ziel, Format und Quellenbezug) (!Nur ein einzelnes Wort ohne Kontext) (!Eine geheime Bewertung von Lernenden) (!Möglichst viele private Daten zur Klasse)




Welche Haltung ist beim professionellen Einsatz von KI in der Schule angemessen? (Prüfende Offenheit) (!Blinder Technikglaube) (!Grundsätzliches Verbot jeder Reflexion) (!Unkritische Übernahme aller Antworten)





Memory

Quellenpaket geprüfte Materialien für ein Notebook
Prompt Arbeitsanweisung an die KI
Fortbildungssnack kurzer praxisnaher Lernimpuls
Transparenzhinweis Offenlegung der KI-Nutzung
Datenschutzcheck Prüfung sensibler Informationen
Transferphase Übertragung in die eigene Praxis





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ziel klären Fortbildungsbedarf beschreiben
Quellen sammeln zuverlässige Materialien auswählen
KI befragen strukturierte Vorschläge erzeugen
Ergebnis prüfen Aussagen mit Quellen vergleichen
Transfer sichern nächste schulische Handlung planen




...


Kreuzworträtsel

NotebookLM Wie heißt das KI-gestützte Notiz- und Recherchewerkzeug von Google?
Quellen Worauf sollten Antworten in einem schulischen Notebook nachvollziehbar gestützt sein?
Didaktik Welcher Bereich fragt nach Lernzielen, Methoden und sinnvoller Aufgabengestaltung?
Datenschutz Welcher Schutzbereich ist beim Umgang mit personenbezogenen Daten besonders wichtig?
Transfer Wie heißt die Übertragung einer Fortbildungsidee in die eigene Praxis?
Reflexion Wie heißt das bewusste Nachdenken über Chancen, Grenzen und Verantwortung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

NotebookLM ist im schulischen Präsentationskontext besonders hilfreich, wenn die Arbeit mit geprüften

beginnt. Eine gute Fortbildung startet nicht mit dem Tool, sondern mit einem klaren

. KI-Ausgaben müssen anschließend mit den Originalmaterialien

werden. Personenbezogene Daten dürfen ohne passende Rechtsgrundlage nicht in ein KI-System

werden. Ein Lehrerfortbildungssnack soll ein Thema kurz, konkret und

vermitteln. Am Ende einer Präsentation sollte eine kleine nächste Handlung den

sichern. Die Offenlegung der KI-Nutzung stärkt die

. Die Verantwortung für Inhalt, Datenschutz und Didaktik bleibt bei der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffe klären: Erstelle ein kleines Glossar mit zehn Begriffen zu NotebookLM, Künstliche Intelligenz, Prompt, Quellenkritik und Datenschutz.
  2. Quellen sammeln: Suche drei unproblematische, nicht personenbezogene Quellen, die sich für eine schulische Mini-Präsentation zum Thema KI eignen.
  3. Präsentationsziel formulieren: Formuliere ein Lernziel für einen zehnminütigen Fortbildungssnack zu NotebookLM.
  4. Transparenzhinweis schreiben: Verfasse einen kurzen Hinweis, mit dem Du die Nutzung von KI bei der Vorbereitung einer Präsentation offenlegst.


Standard

  1. Prompt entwickeln: Schreibe einen Prompt, mit dem NotebookLM aus einem Quellenpaket eine Präsentationsstruktur für Lehrkräfte erstellen soll.
  2. KI-Ausgabe prüfen: Vergleiche eine KI-generierte Zusammenfassung mit den Originalquellen und markiere belegte, unklare und problematische Aussagen.
  3. Mini-Handout gestalten: Erstelle ein einseitiges Handout mit drei Kernbotschaften, fünf Prüffragen und einer Datenschutzregel.
  4. Fortbildungssnack planen: Entwickle einen Ablauf für einen zwanzigminütigen Snack mit Einstieg, Demo, Übung, Reflexion und Transfer.


Schwer

  1. Schulisches KI-Konzept: Entwirf Bausteine für eine schulinterne Regelung zur Nutzung von NotebookLM und anderen KI-Tools in Präsentationen.
  2. Kollegiale Beratung: Führe ein kurzes Interview mit zwei Lehrkräften über Erwartungen und Sorgen beim Einsatz von KI und leite daraus Fortbildungsbedarfe ab.
  3. Qualitätsraster erstellen: Entwickle ein Bewertungsraster für KI-gestützte Präsentationen mit Kriterien zu Quellen, Didaktik, Datenschutz, Transparenz und Transfer.
  4. Praxisprojekt dokumentieren: Plane, erprobe und reflektiere einen eigenen Fortbildungssnack zu NotebookLM im Kollegium und dokumentiere die Überarbeitung nach dem Feedback.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Datenschutz: Du möchtest ein Notebook mit Beispielen aus Deiner Klasse erstellen. Erkläre, welche Informationen Du entfernen oder verändern musst und warum.
  2. Präsentationsdramaturgie: Entwickle aus einem Quellenpaket zu KI-Regeln eine sinnvolle Dramaturgie für eine zehnminütige Präsentation und begründe die Reihenfolge.
  3. Qualitätsprüfung: Eine KI-Ausgabe klingt überzeugend, enthält aber keine klaren Quellenbezüge. Beschreibe, wie Du die Aussagen überprüfst und überarbeitest.
  4. Transferaufgabe: Übertrage den NotebookLM-Workflow auf ein anderes schulisches Thema, zum Beispiel Elternabend, Fachkonferenz oder Projektwoche.
  5. Reflexionsaufgabe: Diskutiere, welche Aufgaben KI in der Präsentationsvorbereitung übernehmen darf und welche Entscheidungen bei der Lehrkraft bleiben müssen.
  6. Organisationsentscheidung: Entwirf einen Vorschlag, wie eine Schule kurze KI-Fortbildungssnacks regelmäßig, datenschutzbewusst und kollegial organisieren kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Funktionen von NotebookLM aufzählst, sondern einen verantwortbaren schulischen Einsatz planen, begründen und reflektieren kannst. Ein überzeugender Lernnachweis enthält ein klares Präsentationsziel, ein geeignetes Quellenpaket ohne sensible Daten, mindestens einen gut formulierten Prompt, eine kritisch geprüfte KI-Ausgabe, eine überarbeitete Präsentationsstruktur, einen Transparenzhinweis und eine Reflexion zu Grenzen, Datenschutz und Transfer. Besonders wichtig ist die Begründung Deiner Entscheidungen: Warum wurden diese Quellen gewählt? Welche KI-Vorschläge wurden übernommen, verändert oder verworfen? Wie wird die Präsentation für die Zielgruppe verständlich und aktivierend? Wie wird verhindert, dass KI-Ergebnisse unkritisch übernommen werden?




OERs zum Thema



Quellen und weiterführende Informationen

  1. Google NotebookLM
  2. NotebookLM-Hilfe von Google
  3. NotebookLM-Hilfe: Audio Overview
  4. KMK: Handlungsempfehlung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz
  5. Datenschutzkonferenz: Orientierungshilfe Künstliche Intelligenz und Datenschutz
  6. Wikimedia Commons: NotebookLM
  7. Wikimedia Commons: Artificial intelligence


Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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